Den die Hirten lobeten sehre…

  1. Kinder: Den die Hirten lobeten sehre und die Engel noch viel mehre, fürcht’ euch fürbaß nimmermehre, euch ist geborn ein König der Ehrn.
    Chor: Heut sein die lieben Engelein in hellem Schein erschienen bei der Nachte den Hirten, die ihr’ Schäfelein bei Mondenschein im weiten Feld bewachten. “Große Freud und gute Mär wolln wir euch offenbaren, die euch und aller Welt soll widerfahren.”
    Gemeinde: Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.
  2. Kinder: Zu dem die Könige kamen geritten, Gold, Weihrauch, Myrrhen bracht’n sie mitte. Sie fieln nieder auf ihr Kniee: Gelobet seist du, Herr, allhie.
    Chor: “Sein’ Sohn die göttlich Majestät euch geben hat, ein’ Menschen lassen werden. Ein Jungfrau ihn geboren hat in Davids Stadt, da ihr ihn finden werdet liegend in eim Krippelein nackend, bloß und elende, daß er all euer Elend von euch wende.”
    Gemeinde: Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.
  3. Kinder: Freut euch heute mit Maria in der himmlischen Hierarchia, da die Engel singen alle in dem. Himmel hoch mit Schall.
    Chor: Darnach sangen die Engelein: “Gebt Gott allein im Himmel Preis und Ehre; groß Friede wird auf Erden sein, des solln sich freun die Menschen alle sehre und ein Wohlgefallen han: Der Heiland ist gekommen, hat euch zugut das Fleisch an sich genommen.”
    Gemeinde: Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat. versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.
  4. Kinder: Lobt, ihr Menschen alle gleiche, Gottes Sohn, vom Himmelreiche; dem gebt jetzt und immer mehre Lob und Preis und Dank und Ehr.
    Chor: Die Hirten sprachen: “Nun wohlan, so laßt uns gähn und diese Ding erfahren, die uns der Herr hat kundgetan; das Vieh laßt stahn, er wirds indes bewahren.” Da fand’n sie das Kindelein in Tüchelein gehüllet, das alle Welt mit seiner Gnad erfüllet.
    Gemeinde: Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.
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Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande, wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!

Hier ein herrliches Bekenntnis von Werner Bergengruen aus dem Kaschubenland. Und mit den Hirtenjungs aus den Alpen bleibt dann nur die Antwort. “Nein, die Geschichte geht ganz anders … weils so Gottes Wille ist!” Danke Nicola Wendebourg für den Hinweis:
 
Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!
Sieh, du hättest nicht auf Heu gelegen,
Wärst auf Daunen weich gebettet worden.
Nimmer wärst du in den Stall gekommen,
Dich am Ofen stünde warm dein Bettchen,
Der Herr Pfarrer käme selbst gelaufen,
Dich und deine Mutter zu verehren!
Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!
Müsstest eine Schaffellmütze tragen,
Blauen Mantel von Kaschubisch Tuche,
Pelzgefüttert und mit Bänderschleifen.
Hätten dir den eignen Gurt gegeben,
Rote Schuhchen für die kleinen Füße
Fest und blank mit Nägelchen beschlagen!
Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!
Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!
Früh am Morgen weißes Brot mit Honig,
Frische Butter, wunderweiches Schmorfleisch,
Mittags Gestengrütze, gelbe Tunke.
Gänsefleisch und Kuttelfleck mit Ingwer,
Fette Wurst und goldne Eierkuchen,
Krug um Krug das starke Bier aus Putzig!
Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!
Und wie wir das Herz dir schenken wollten!
Sieh, wir wären alle fromm geworden,
Alle Kniee würden sich dir beugen,
Alle Füße Himmelswege gehen.
Niemals würde eine Scheune brennen,
Sonntags nie ein trunkner Schädel bluten, –
Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
Wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!
(Werner Bergengruen, 1892-1964)
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Lutheran Order of service in English, isiZulu and seTswana

The Lutheran Order of Service for Christmas Day is available here in isiZulu, seTswana and English. Today it comes with a sermon based on God’s Word from the epistle of St. Paul to Titus in the 3 chapter verses 4-7. This sermon was written by Rev. Kurt Schnackenberg (Shelly Beach, KZN) in English (Sermon for Christmas Day KS 2015) and translated as usual by my dear father Rev. E.A.W.Weber DD (Welbedacht, KZN) into isiZulu (wz1605151225 moletlo wa go gopola botsalo jwa Morena (1)) and seTswana (wt1605151225 moletlo wa go gopola botsalo jwa Morena).

The readings for Christmas are:

  • Old Testament: Micha 5:1-4a
  • The Epistle: Titus 3:4-7
  • The Gospel: St. Luke 1-20
  • Psalm: 96:1-3.9

The liturgical colour is white.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for Christmas: And the Word became flesh and dwelt among us, and we beheld His glory, the glory as of the only begotten of the Father, full of grace and truth. (Joh.1:14 KJV)

And we pray with a collect for this Holiday: Almighty God, grant that the birth of Your only-begotten Son in the flesh may set us free from the bondage of sin; through Jesus Christ Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit one God now and forever. Amen.

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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Wer klopfet an?

1. »Wer klopfet an?« »O zwei gar arme Leut!«
»Was wollt ihr denn?« »O gebt uns Herberg heut!
O durch Gottes Lieb wir bitten,
öffnet uns doch eure Hütten!«
»O nein, nein, nein!« »O lasset uns doch ein!«
»Es kann nicht sein.« »Wir wollen dankbar sein.«
»Nein, nein, nein, es kann nicht sein.
Da geht nur fort, ihr kommt nicht rein.«

2. (beim 2. Wirt) »Wer vor der Tür?« »Ein Weib mit ihrem Mann.«
»Was wollt denn ihr?« »Hört unser Bitten an!
Lasset heut bei euch uns wohnen.
Gott wird euch schon alles lohnen!«
»Was zahlt ihr mir?« »Kein Geld besitzen wir!«
»Dann geht von hier!« »O öffnet uns die Tür!«
»Ei, macht mir kein Ungestüm,
da packt euch, geht wo anders hin!«

3. (beim 3. Wirt) »Was weinet ihr?« »Vor Kält erstarren wir.«
»Wer kann dafür?« »O gebt uns doch Quartier!
Überall sind wir verstoßen,
jedes Tor ist uns verschlossen!«
»So bleibt halt drauß!« »O öffnet uns das Haus!«
»Da wird nichts draus.« »Zeigt uns ein andres Haus.«
»Dort geht hin zur nächsten Tür! Ich hab nicht Platz, geht nur von hier!«

4. (beim 4. Wirt) »Da geht nur fort!« »O Freund, wohin, wo aus?«
»Ein Viehstall dort!« »O Josef, nur hinaus!
Ach mein Kind, nach Gottes Willen
musst du schon die Armut fühlen!«
»Jetzt packt euch fort!« »O dieses harte Wort!«
»Zum Viehstall dort!« »O wohl ein schlechter Ort!«
»Ei, der Ort ist gut für euch; ihr braucht nicht viel, da geht nur gleich!«

Und hier das Noteblatt von der FAZ: _Wer_klopfet_an?

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Wie soll ich dich empfangen

1) Wie soll ich dich empfangen / und wie begegn ich dir,
o aller Welt Verlangen, / o meiner Seelen Zier?
O Jesu, Jesu, setze / mir selbst die Fackel bei,
damit, was dich ergötze, / mir kund und wissend sei.

2) Dein Zion streut dir Palmen / und grüne Zweige hin,
und ich will dir in Psalmen / ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen / in stetem Lob und Preis
und deinem Namen dienen, / so gut es kann und weiß.

3) Was hast du unterlassen / zu meinem Trost und Freud,
als Leib und Seele saßen / in ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen, / da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen / und hast mich froh gemacht.

4) Ich lag in schweren Banden, / du kommst und machst mich los;
ich stand in Spott und Schanden, / du kommst und machst mich groß
und hebst mich hoch zu Ehren / und schenkst mir großes Gut,
das sich nicht läßt verzehren, / wie irdisch Reichtum tut.

5) Nichts, nichts hat dich getrieben / zu mir vom Himmelszelt
als das geliebte Lieben, / damit du alle Welt
in ihren tausend Plagen / und großen Jammerlast,
die kein Mund kann aussagen, / so fest umfangen hast.

6) Das schreib dir in dein Herze, / du hochbetrübtes Heer,
bei denen Gram und Schmerze / sich häuft je mehr und mehr;
seid unverzagt, ihr habet / die Hilfe vor der Tür;
der eure Herzen labet / und tröstet, steht allhier.

7) Ihr dürft euch nicht bemühen / noch sorgen Tag und Nacht,
wie ihr ihn wollet ziehen / mit eures Armes Macht.
Er kommt, er kommt mit Willen, / ist voller Lieb und Lust,
all Angst und Not zu stillen, / die ihm an euch bewußt.

8) Auch dürft ihr nicht erschrecken / vor eurer Sünden Schuld;
nein, Jesus will sie decken / mit seiner Lieb und Huld.
Er kommt, er kommt den Sündern / zu Trost und wahrem Heil,
schafft, daß bei Gottes Kindern / verbleib ihr Erb und Teil.

9) Was fragt ihr nach dem Schreien / der Feind und ihrer Tück?
Der Herr wird sie zerstreuen / in einem Augenblick.
Er kommt, er kommt, ein König, / dem wahrlich alle Feind
auf Erden viel zu wenig / zum Widerstande seind.

10) Er kommt zum Weltgerichte: / zum Fluch dem, der ihm flucht,
mit Gnad und süßem Lichte / dem, der ihn liebt und sucht.
Ach komm, ach komm, o Sonne, / und hol uns allzumal
zum ewgen Licht und Wonne / in deinen Freudensaal.

Paul Gerhardt 1653

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Maria durch einen Dornwald ging

  1. Maria durch ein’ Dornwald ging.
    Kyrieleison!
    Maria durch ein’ Dornwald ging,
    der hatte in sieben Jahr’n kein Laub getragen!
    Jesus und Maria.
  2. Was trug Maria unterm Herzen?
    Kyrieleison!
    Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
    das trug Maria unter ihrem Herzen.
    Jesus und Maria.
  3. Da haben die Dornen Rosen getrag’n;
    Kyrieleison!
    Als das Kindlein durch den Wald getragen,
    da haben die Dornen Rosen getragen!
    Jesus und Maria.
  4. Wie soll dem Kind sein Name sein?
    Kyrieleison!
    Der Name, der soll Christus sein,
    das war von Anfang der Name sein!
    Jesus und Maria.
  5. Wer soll dem Kind sein Täufer sein?
    Kyrieleison!
    Das soll der Sankt Johannes sein,
    der soll dem Kind sein Täufer sein!
    Jesus und Maria.
  6. Was kriegt das Kind zum Patengeld?
    Kyrieleison!
    Den Himmel und die ganze Welt,
    das kriegt das Kind zum Patengeld!
    Jesus und Maria.
  7. Wer hat erlöst die Welt allein?
    Kyrieleison.
    Das hat getan das Christkindlein,
    das hat erlöst die Welt allein!
    Jesus und Maria.

Und hier die Thomaner mit diesem Lied. 

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Lob sei dem allmächtigen Gott…

  1. Lob sei dem allmächtigen Gott,
    Der unser sich erbarmet hat,
    Gefandt sein allerliebsten Sohn,
    Aus ihm geborn im höchsten Thron,
  2. Auf daß er unser Heiland würd,
    Uns freiet von der Sündenbürd
    Und durch sein Gnade und Wahrheit
    Führet zur ewigen Klarheit.
  3. O große Gnad und Gütigkeit,
    O tiefe Lieb und Mildigkeit,
    Gott thut ein Werk, des ihm kein Mann,
    Auch kein Engel verdanken kann.
  4. Gott nimmt an sich unsre Natur,
    Der Schöpfer aller Kreatur,
    Er veracht nicht ein armes Weib,
    Mensch zu werden in ihrem Leib.
  5. Des Vaters Wort von Ewigkeit
    Wird Fleisch in aller Reinigkeit,
    Das A und O, Anfang und End
    Giebt sich für uns in groß Elend.
  6. Was ist der Mensch, was ist sein Thun,
    Daß Gott für ihn giebt seinen Sohn?
    Was darf unser das höchste Gut,
    Daß es so unserthalben thut?
  7. O weh dem Volk, das dich veracht,
    Der Gnad sich nicht teilhaftig macht,
    Nicht hören will des Sohnes Stimm,
    Denn auf ihm bleibet Gottes Grimm.
  8. O Mensch, wie, daß du nicht verstehst
    Und dem König entgegen gehst,
    Der dir so ganz demütig kommt
    Und sich dein so treulich annimmt?
  9. Ei, nimm ihm heut mit Freuden an,
    Bereit ihm deines Herzens Bahn,
    Auf daß er komm in dein Gemüt
    Und du genießest seiner Güt.
  10. Unterwirf ihm deine Vernunft
    In deiner gnadreichen Zukunft,
    Untergieb seiner Heiligkeit
    Die Werk deiner Gerechtigkeit.
  11. Wo du dies thust, so ist er dein,
    Bewahrt dich für der Höllenpein;
    Wo nicht, so sieh dich eben für,
    Denn er schleußt dir des Himmels Thür.
  12. Sein erste Zukunft in die Welt
    Ist in sanftmütiger Gestalt,
    Die ander wird erschrecklich sein,
    Den Gottlosen zu großer Pein.
  13. Die aber jetzt in Christo stehn,
    Werden alsdann zur Freud eingehn
    Und besitzen der Engel Chör,
    Daß sie kein Übel mehr berühr.
  14. Dem Vater in dem höchsten Thron
    Samt seinem eingebornen Sohn,
    Dem Heiligen Geist gleicherweis
    Sei in Ewigkeit Dank und Preis.

Michael Weiße 1531

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Nun jauchzet, all ihr Frommen…

1) Nun jauchzet, all ihr Frommen,
zu dieser Gnadenzeit,
weil unser Heil ist kommen,
der Herr der Herrlichkeit,
zwar ohne stolze Pracht,
doch mächtig, zu verheeren
und gänzlich zu zerstören
des Teufels Reich und Macht.

2) Er kommt zu uns geritten
auf einem Eselein
und stellt sich in die Mitten
für uns zum Opfer ein.
Er bringt kein zeitlich Gut,
er will allein erwerben
durch seinen Tod und Sterben,
was ewig währen tut.

3) Kein Zepter, keine Krone
sucht er auf dieser Welt;
im hohen Himmelsthrone
ist ihm sein Reich bestellt.
Er will hier seine Macht
und Majestät verhüllen,
bis er des Vaters Willen
im Leiden hat vollbracht.

4) Ihr Mächtigen auf Erden,
nehmt diesen König an,
wollt ihr beraten werden
und gehn die rechte Bahn,
die zu dem Himmel führt;
sonst, wo ihr ihn verachtet
und nur nach Hoheit trachtet,
des Höchsten Zorn euch rührt.

5) Ihr Armen und Elenden
zu dieser bösen Zeit,
die ihr an allen Enden
müsst haben Angst und Leid,
seid dennoch wohlgemut,
lasst eure Lieder klingen,
dem König Lob zu singen,
der ist eur höchstes Gut.

6) Er wird nun bald erscheinen
in seiner Herrlichkeit
und all eur Klag und Weinen
verwandeln ganz in Freud.
Er ists, der helfen kann;
halt’ eure Lampen fertig
und seid stets sein gewärtig,
er ist schon auf der Bahn.

Michael Schirmer (1606-1673)

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O Heiland, reiß die Himmel auf…

O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland, fließ.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus.

O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd,
dass Berg und Tal grün alles werd.
O Erd, herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring.

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal.

O klare Sonn, du schöner Stern,
dich wollten wir anschauen gern;
o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein
in Finsternis wir alle sein.

Hier leiden wir die größte Not,
vor Augen steht der ewig Tod.
Ach komm, führ uns mit starker Hand
vom Elend zu dem Vaterland.

Da wollen wir all danken dir,
unserm Erlöser, für und für;
da wollen wir all loben dich
zu aller Zeit und ewiglich.
(Köln 1623)

Hier einmal zum Mitsingen: O Heiland, reiß die Himmel auf… 

Und hier eine Vertonung von Johannes Brahms: Opus 74 Nummer 2

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Webers Rückblick 2015

Liebe Freunde und Verwandte,

es ist wieder soweit. Noch ein Jahr ist vorüber und Zeit dankbar Rückschau zu halten. Wir haben viel Grund zur Dankbarkeit. Denn auch dieses Jahr 2015 hat uns der Herr unser Gott ‘mit aller Notdurft und Nahrung dieses Leibes reichlich und täglich versorget, wider alle Fährlichkeit beschirmet und vor allem Übel behütet und bewahret; und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit ohne all mein Verdienst und Würdigkeit; des alles ich ihm zu danken und zu loben, dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewißlich wahr’ (M.Luthers Erklärung zum 1.Artikel).

Darum so helft uns mit ihn zu loben und zu preisen für diese seine väterliche, göttliche Güte und Barmherzigkeit die alle Morgen neu ist.  Ihm gebührt alle Ehre, Lob, Dank und Herrlichkeit nun und in Ewigkeit, denn Er hat alles wohl gemacht und siehe, Er sitzt im Regiment und führet alles wohl. Ja, Er macht alles sehr gut um Seines Namens willen.

Hier nun auch der versprochene Familienrückblick: Webers Rundbrief 2015

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