Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewiglich. (Psalm 136)

Meister der Reichenauerschule (Bayerische Staatsbibliothek)

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewiglich. Danket dem Gott aller Götter, denn seine Güte währet ewiglich. Danket dem Herrn aller Herren, denn seine Güte währet ewiglich. Der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich.

Der die Himmel mit Weisheit gemacht hat, denn seine Güte währet ewiglich. Der die Erde über den Wassern ausgebreitet hat, denn seine Güte währet ewiglich. Der große Lichter gemacht hat, denn seine Güte währet ewiglich: die Sonne, den Tag zu regieren, denn seine Güte währet ewiglich; den Mond und die Sterne, die Nacht zu regieren, denn seine Güte währet ewiglich. 

Der die Erstgeborenen schlug in Ägypten, denn seine Güte währet ewiglich; und führte Israel von dort heraus, denn seine Güte währet ewiglich; mit starker Hand und ausgerecktem Arm, denn seine Güte währet ewiglich. 

Der das Schilfmeer teilte in zwei Teile, denn seine Güte währet ewiglich; und ließ Israel mitten hindurchgehen, denn seine Güte währet ewiglich;  der den Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stieß, denn seine Güte währet ewiglich. Der sein Volk führte durch die Wüste, denn seine Güte währet ewiglich. 

Der große Könige schlug, denn seine Güte währet ewiglich; und brachte mächtige Könige um, denn seine Güte währet ewiglich; Sihon, den König der Amoriter, denn seine Güte währet ewiglich; und Og, den König von Baschan, denn seine Güte währet ewiglich; und gab ihr Land zum Erbe, denn seine Güte währet ewiglich; zum Erbe seinem Knecht Israel, denn seine Güte währet ewiglich. 

Der an uns dachte, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte währet ewiglich; und uns erlöste von unsern Feinden, denn seine Güte währet ewiglich. Der Speise gibt allem Fleisch, denn seine Güte währet ewiglich. Danket dem Gott des Himmels, denn seine Güte währet ewiglich. 

Psalm 136.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5,7

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Denk nicht in Deiner Drangsalshitze, daß Du von Gott verlassen seist und daß ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich: den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann.

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei Dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Georg Neumark 1657 (LKG 344,5-7)

Morgenlese

Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, wohl aber Schuhe an den Füßen.

Und zieht nicht zwei Hemden an! 

Und er sprach zu ihnen: Wo Ihr in ein Haus geht, da bleibt, bis Ihr von dort weiterzieht. Und wo man Euch nicht aufnimmt und Euch nicht hört, da geht hinaus und schüttelt den Staub von Euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. 

Und sie zogen aus und predigten, man sollte Buße tun, und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und machten sie gesund. 

Markus 6,7-13

Abendlese

Ihr erinnert Euch, Brüder, an unsre Arbeit und unsre Mühe; Tag und Nacht arbeiteten wir, um niemand unter Euch zur Last zu fallen, und predigten unter Euch das Evangelium Gottes. 

Ihr und Gott seid Zeugen, wie heilig und gerecht und untadelig wir bei Euch, den Gläubigen, gewesen sind. Denn Ihr wisst, daß wir, wie ein Vater seine Kinder, einen jeden von Euch ermahnt und getröstet und beschworen haben, Euer Leben zu führen würdig vor Gott, der Euch berufen hat zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit.

1.Thessalonicher 2,9-12

Augsburgische Konfession XXVII,49-XXVIII,11

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Der HERR, der gerecht ist, hat der Frevler Stricke zerhauen. (Psalm 129)

Giovanni Francesco Barbieri: Der Heidenmissionar und -apostel Paulus

Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend auf – so sage Israel –, sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht überwältigt. Die Pflüger haben auf meinem Rücken geackert und ihre Furchen lang gezogen. Der HERR, der gerecht ist, hat der Frevler Stricke zerhauen. 

Ach daß zuschanden würden und zurückwichen alle, die Zion hassen! Ach daß sie würden wie das Gras auf den Dächern, das verdorrt, ehe man es ausrauft, 7mit dem der Schnitter seine Hand nicht füllt noch der Garbenbinder seinen Arm; und keiner, der vorübergeht, soll sprechen: Der Segen des HERRN sei über Euch! Wir segnen Euch im Namen des HERRN. 

Psalm 129. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5,7

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir’s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.

Georg Neumark 1657 (LKG 344,1-4)

Morgenlese

Doch soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden. 

Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe beschnitten. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden. Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten. 

Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. Bist Du als Knecht berufen, so sorge Dich nicht; doch kannst Du frei werden, so nutze es umso lieber. Denn wer im Herrn als Knecht berufen ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. 

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. Brüder und Schwestern, bleibt alle vor Gott, worin Ihr berufen seid. 

1.Korinther 7,17-24

Abendlese

Da aber viele Tage weder Sonne noch Sterne schienen und ein gewaltiges Ungewitter uns bedrängte, war all unsre Hoffnung auf Rettung dahin. Niemand wollte mehr essen; da trat Paulus mitten unter sie und sprach: Ihr Männer, man hätte auf mich hören sollen und nicht von Kreta aufbrechen, dann wären uns dieses Leid und der Schaden erspart geblieben. 

Doch nun ermahne ich Euch: Seid unverzagt; denn keiner von Euch wird umkommen, nur das Schiff wird untergehen. Denn diese Nacht trat zu mir der Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, und sprach: Fürchte Dich nicht, Paulus, Du mußt vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat Dir geschenkt alle, die mit Dir fahren. 

Darum, Ihr Männer, seid unverzagt; denn ich glaube Gott, es wird so geschehen, wie mir gesagt ist. Wir müssen aber auf eine Insel auflaufen. Als aber die vierzehnte Nacht kam, seit wir in der Adria trieben, wähnten die Schiffsleute um Mitternacht, daß sich ihnen Land näherte. 

Und sie warfen das Senkblei aus und fanden es zwanzig Faden tief; und ein wenig weiter loteten sie abermals und fanden es fünfzehn Faden tief. Da fürchteten sie, wir würden auf Klippen geraten, und warfen hinten vom Schiff vier Anker aus und wünschten, daß es Tag würde. 

Als aber die Schiffsleute vom Schiff zu fliehen suchten und das Beiboot ins Meer herabließen und vorgaben, sie wollten auch vorne die Anker herunterlassen, sprach Paulus zu dem Hauptmann und zu den Soldaten: Wenn diese nicht auf dem Schiff bleiben, könnt Ihr nicht gerettet werden.  

Da hieben die Soldaten die Taue ab und ließen das Beiboot ins Meer fallen. Und als es anfing, hell zu werden, ermahnte Paulus sie alle, Nahrung zu sich zu nehmen, und sprach: Es ist heute der vierzehnte Tag, daß Ihr wartet und ohne Nahrung geblieben seid und nichts zu Euch genommen habt. 

Darum ermahne ich Euch, etwas zu essen; denn das dient zu Eurer Rettung; es wird keinem von Euch ein Haar vom Haupt fallen. Und als er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor ihnen allen und brach’s und fing an zu essen. 

Da wurden sie alle guten Mutes und nahmen auch Nahrung zu sich. Wir waren aber alle zusammen im Schiff zweihundertsechsundsiebzig Seelen. Und nachdem sie satt geworden waren, erleichterten sie das Schiff und warfen das Getreide in das Meer. 

Apostelgeschichte 27,20-38

Augsburgische Konfession: Von den Klostergelübden verf. (XXVII,27-48)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Friede sei über Israel! (Psalm 125)

Die auf den HERRN hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion. Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit. 

Denn das Zepter des Frevels wird nicht bleiben über dem Erbteil der Gerechten, damit die Gerechten ihre Hände nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit. 

HERR, tu wohl den Guten und denen, die frommen Herzens sind. Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, wird der HERR dahinfahren lassen mit den Übeltätern.

Friede sei über Israel! 

Psalm 125. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5,7

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

O mein Herr Jesu Christ, der Du geduldig bist für mich am Kreuz gestorben, hast mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche.

Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf daß wir Deinen Namen ewiglich preisen. Amen.

Lübeck vor 1603. (LKG 339, 3-5)

Morgenlese

Und ich sage Euch: Macht Euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie Euch aufnehmen in die ewigen Hütten. 

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. Wenn Ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird Euch das wahre Gut anvertrauen? Und wenn Ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird Euch geben, was Euer ist? 

Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 

Lukas 16,9-13

Abendlese

Da kam das Wort des HERRN zu ihm: Mach Dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, daß sie Dich versorge. 

Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! 

Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will’s mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir essen – und sterben. 

Elia sprach zu ihr: Fürchte Dich nicht! Geh hin und mach’s, wie Du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir’s heraus; Dir aber und Deinem Sohn sollst Du danach auch etwas backen. Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden. 

Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia.

1.Könige 17,8-16

Augsburgisches Bekenntnis: Über die Klostergelübde (XXVII,1-26)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Bach: “Jauchzet Gott in allen Landen” (BWV 51)

Komponist Johann Sebastian Bach (* 21. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig).

Von der Kantate “Jauchzet Gott in allen Landen” (BWV 51) ist weder der Textdichter noch das genaue Entstehungsjahr bekannt. Komponiert wurde sie in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis. Als wahrscheinliches Entstehungsjahr wird 1730 angenommen. So nach Wikipedia.

Daher das folgende: Die Besetzung umfasst Solo-Sopran, Tromba in CVioline  I/II,  Viola  und  Basso continuo.

  1. Aria S (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Jauchzet Gott in allen Landen
  2. Recitativo S (Vl I/II, Va, Bc): Wir beten zu dem Tempel an
  3. Aria S (Bc): Höchster, mache deine Güte
  4. Choral S (Vl I/II, Bc): Sei Lob und Preis mit Ehren
  5. [Aria S (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Alleluja]

Der Text der Kantate dank Walter F. Bischof (U Alberta):

Jauchzet Gott in allen Landen!
  
1. Aria S
Tromba, Violino I/II, Viola, Continuo
Jauchzet Gott in allen Landen!
Was der Himmel und die Welt
An Geschöpfen in sich hält,
Müssen dessen Ruhm erhöhen,
Und wir wollen unserm Gott
Gleichfalls itzt ein Opfer bringen,
Dass er uns in Kreuz und Not
Allezeit hat beigestanden.
  
2. Recitativo S
Violino I/II, Viola, Continuo
Wir beten zu dem Tempel an,
Da Gottes Ehre wohnet,
Da dessen Treu,
So täglich neu,
Mit lauter Segen lohnet.
Wir preisen, was er an uns hat getan.
Muss gleich der schwache Mund von seinen Wundern lallen,
So kann ein schlechtes Lob ihm dennoch wohlgefallen.
  
3. Aria S
Continuo
Höchster, mache deine Güte
Ferner alle Morgen neu.
    So soll vor die Vatertreu
    Auch ein dankbares Gemüte
    Durch ein frommes Leben weisen,
    Dass wir deine Kinder heißen.
  
4. Choral S
Violino I/II, Continuo
Sei Lob und Preis mit Ehren
Gott Vater, Sohn, Heiligem Geist!
Der woll in uns vermehren,
Was er uns aus Gnaden verheißt,
Dass wir ihm fest vertrauen,
Gänzlich uns lass’n auf ihn,
Von Herzen auf ihn bauen,
Dass uns’r Herz, Mut und Sinn
Ihm festiglich anhangen;
Drauf singen wir zur Stund:
Amen, wir werdn’s erlangen,
Glaub’n wir aus Herzensgrund.
  
5. Aria S
Tromba, Violino I/II, Viola, Continuo
Alleluja!

BesetzungSolo: S, Tromba, Violino I/II, Viola, Continuo
Entstehungszeit17. September 1730
Textunbekannter Dichter; 4: Johann Gramann 1549
Anlass15. Sonntag nach Trinitatis

Hier der Link zu einer Aufführung mit Karl Richter .

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Löhe über Matthäus 6,24-34

P. Wilhelm Löhe (1850)

Pastor Johann Konrad Wilhelm Löhe (* 21. Februar 1808 in Fürth; † 2. Januar 1872 in Neuendettelsau) predigte am 15. Sonntag nach Trinitatis über einen Teil der Bergpredigt unseres Herren Jesu Christi wie vom Evangelisten Matthäus im 6. Kapitel glaubhaft in den Versen 24ff aufgeschrieben ist.

Und hier vorgelesen:

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Der HERR behüte Deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! (Psalm 121)

Ausblick zur Tegernseerhütte vom Baumgartenschneid

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird Deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der Dich behütet, schläft nicht. 

Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. 

Der HERR behütet Dich; der HERR ist Dein Schatten über Deiner rechten Hand, daß Dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte Dich vor allem Übel, er behüte Deine Seele. 

Der HERR behüte Deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! 

Psalm 121. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5,7

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Auf meinen lieben Gott, trau ich in Angst und Not; der kann mich allzeit retten aus Trübsal, Angst und Nöten, mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen.

Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht; auf Christum will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben.

Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

Lübeck vor 1603. (LKG 339,1-3)

Morgenlese

Wer ist hinaufgefahren zum Himmel und wieder herab? Wer hat den Wind in seine Hände gefaßt? Wer hat die Wasser in ein Kleid gebunden? Wer hat alle Enden der Welt bestimmt? Wie heißt er? Und wie heißt sein Sohn? Weißt Du das? 

Alle Worte Gottes sind im Feuer geläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen. Tu nichts zu seinen Worten hinzu, daß er Dich nicht zurechtweise und Du als Lügner dastehst. 

Zweierlei bitte ich von Dir, das wollest Du mir nicht verweigern, ehe denn ich sterbe: Falschheit und Lüge laß ferne von mir sein; Armut und Reichtum gib mir nicht; laß mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das Du mir beschieden hast. 

Ich könnte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der HERR? Oder wenn ich zu arm würde, könnte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen. 

Sprüche 30,4-9

Abendlese

Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wandeln. Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden. 

Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, Ihr, die Ihr geistlich seid. Und sieh auf Dich selbst, daß Du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen. 

Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen. 

Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern. Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. 

Laßt uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. 

Galater 5,25-6,10

Augsburgisches Bekenntnis: Über kirchliche Gebräuche (XXVI,21-45)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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15. Sonntag nach Trinitatis (Irdische Güter)

Feuerlilien (Max Pechstein, 1928)

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5,7

Introitus

Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, daß Ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset Euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf. 

Psalm 127,1-2

Kollekte

Herr, unser Gott, behüte Deine Kirche in ewiger Treue: und weil wir ohne Dich zu Fall kommen, so bewahre uns vor allem, was uns schadet, und leite uns zu dem, was zu unserem Heile dient. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Alttestamentliche Lesung (Predigttext)

Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte. Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte alles Land.

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 

Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen…

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaute und bewahrte.

1. Mose 2,4b-9.15

Epistolische Lektion 

Alle aber miteinander bekleidet Euch mit Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt Euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er Euch erhöhe zu seiner Zeit. 

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch. Seid nüchtern und wacht; denn Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben, und wißt, daß ebendieselben Leiden über Eure Brüder und Schwestern in der Welt kommen.

Der Gott aller Gnade aber, der Euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird Euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. Ihm sei die Macht in alle Ewigkeit! Amen. 

1.Petrus 5,5b-11

Hallelujavers

Schmecket und sehe wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet.

Psalm 34,9

Graduallied

Auf meinen lieben Gott, trau ich in Angst und Not; der kann mich allzeit retten aus Trübsal, Angst und Nöten, mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen.

Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht; auf Christum will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben.

Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

O mein Herr Jesu Christ, der Du geduldig bist für mich am Kreuz gestorben, hast mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche.

Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf daß wir Deinen Namen ewiglich preisen. Amen.

Lübeck vor 1603. (LKG 339)

Das heilige Evangelium

Darum sage ich Euch: Sorgt Euch nicht um Euer Leben, was Ihr essen und trinken werdet; auch nicht um Euren Leib, was Ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 

Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und Euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid Ihr denn nicht viel kostbarer als sie? 

Wer ist aber unter Euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt Ihr Euch um die Kleidung?

Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage Euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für Euch tun, Ihr Kleingläubigen?

Darum sollt Ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn Euer himmlischer Vater weiß, daß Ihr all dessen bedürft. 

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird Euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat. 

Matthäus 6,25-34

Der christliche Glaube

Ich glaube an einen einigen allmächtigen Gott, den Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, alles, das sichtbar und unsichtbar ist.

Und an einen Herrn Jesum Christum, Gottes einigen Sohn, der vom Vater geboren ist vor der ganzen Welt, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, mit dem Vater in einerlei Wesen, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel kommen ist und leibhaftig worden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch worden; auch für uns gekreuzigt unter Pontio Pilato, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; des Reich kein Ende haben wird.

Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der vom Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.

Und eine einige heilige, christliche, apostolische Kirche. Ich bekenne eine einige Taufe zur Vergebung der Sünden und warte auf die Auferstehung der Toten und ein Leben der zukünftigen Welt.

Nizänische Glaubensbekenntnis

Der Herr sei mit Euch +

Der Herr segne und behüte Dich. Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.  Der Herr erhebe Sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Seinen Frieden. 

4. Mose 6,24-26

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Ja, die Gerechten werden Deinen Namen preisen, und die Frommen werden vor Deinem Angesicht bleiben. (Psalm 140) 14

Errette mich, HERR, von den bösen Menschen; behüte mich vor den Gewalttätigen, die Böses planen in ihrem Herzen und täglich Krieg erregen. Sie schärfen ihre Zunge wie eine Schlange, Otterngift ist unter ihren Lippen. Sela. 

Bewahre mich, HERR, vor den Händen des Frevlers; behüte mich vor den Gewalttätigen, die mich zu Fall bringen wollen. Die Hoffärtigen legen mir heimlich Schlingen und breiten Stricke aus zum Netz und stellen mir Fallen an den Weg. Sela. 

Ich aber sage zum HERRN: Du bist mein Gott; HERR, vernimm die Stimme meines Flehens! HERR, mein Herr, meine starke Hilfe, Du beschirmst mein Haupt zur Zeit des Streites. HERR, gib dem Frevler nicht, was er begehrt! Was er sinnt, laß nicht gelingen, sie könnten sich sonst überheben. Sela. 

Das Unglück, über das meine Feinde beraten, komme über sie selber. Er möge feurige Kohlen über sie schütten; er möge sie stürzen in Gruben, dass sie nicht mehr aufstehen. Ein böses Maul wird kein Glück haben auf Erden; den Gewalttäter wird das Unglück jagen und stürzen. 

Denn ich weiß, daß der HERR des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird. Ja, die Gerechten werden Deinen Namen preisen, und die Frommen werden vor Deinem Angesicht bleiben. 

Psalm 140. Ein Psalm Davids, vorzusingen.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er Dir Gutes getan hat.

Psalm 103,2

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Der Tag bricht an und zeiget sich. O Herre Gott, wir loben Dich, wir danken Dir, Du höchstes Gut, dass Du uns die Nacht hast behüt.

Bitten dich auch: behüt uns heut, denn wir allhier sind Pilgerleut; steh uns bei, tu Hilf und bewahr, dass uns kein Übel widerfahr.

Regier Du uns mit starker Hand, auf dass Dein Werk in uns erkannt, Dein Name durch glaubreich Gebärd in uns heilig erweiset werd.

Michael Weiße 1531 (LKG 268,1-3)

Morgenlese

Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente bei Tisch; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. 

Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls. 

Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: Warum wurde dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft und das Geld den Armen gegeben? Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde. 

Da sprach Jesus: Lass sie. Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. Denn Arme habt Ihr allezeit bei euch; mich aber habt Ihr nicht allezeit.

Johannes 12,1-8

Abendlese

Ich lasse Euch aber wissen, Brüder und Schwestern: Wie es um mich steht, das ist zur größeren Förderung des Evangeliums geschehen. Denn daß ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden, und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind umso kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu.  

Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: diese aus Liebe, denn sie wissen, daß ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft. Was tut’s aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber.

Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; denn ich weiß, daß mir dies zum Heil ausgehen wird durch Euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, wie ich sehnlich erwarte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. 

Philipper 1,12-21

Augsburgisches Bekenntnis XXIV: Über die Messe

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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HERR, erhebe Dich in Deiner Kraft, so wollen wir singen und loben Deine Macht. (Psalm 21)

HERR, der König freut sich in Deiner Kraft, und wie sehr fröhlich ist er über Deine Hilfe! Du erfüllst ihm seines Herzens Wunsch und verweigerst nicht, was sein Mund bittet. Sela. 

Denn Du überschüttest ihn mit gutem Segen, Du setzest eine goldene Krone auf sein Haupt. Er bittet Dich um Leben; Du gibst es ihm, langes Leben immer und ewiglich. Er hat große Herrlichkeit durch Deine Hilfe; Pracht und Hoheit legst Du auf ihn. Denn Du setzest ihn zum Segen ewiglich, Du erfreust ihn mit Freude vor Deinem Antlitz. Denn der König hofft auf den HERRN und wird durch die Güte des Höchsten nicht wanken. 

Deine Hand wird finden alle Seine Feinde, Deine Rechte wird finden, die Dich haßen. Du lässt sie glühen wie einen Feuerofen, wenn Du erscheinst. Der HERR wird sie verschlingen in seinem Zorn; Feuer wird sie fressen. Ihre Nachkommen wirst Du tilgen vom Erdboden und ihre Kinder aus der Zahl der Menschen. 

Denn sie gedachten, Dir Übles zu tun, und planten Ränke, die sie nicht ausführen konnten. Denn Du wirst machen, daß sie den Rücken kehren; mit Deinem Bogen wirst Du auf ihr Antlitz zielen. HERR, erhebe Dich in Deiner Kraft, so wollen wir singen und loben Deine Macht. 

Psalm 21. Ein Psalm Davids, vorzusingen.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er Dir Gutes getan hat.

Psalm 103,2

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Darum, ob ich schon dulde hier Widerwärtigkeit, wie ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freuden voll; dieselb ohn einig Ende, dieweil ich Christus kenne, mir widerfahren soll.

Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat. Sein Sohn hat Guts die Fülle erworben uns und Gnad. Auch Gott der Heilig Geist im Glauben uns regieret, zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis!

Ludwig Helmbold 1571 (LKG 334,8-9)

Morgenlese

Wir danken Gott allezeit für Euch alle und gedenken Euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlaß vor Gott, unserm Vater, an Euer Werk im Glauben und an Eure Arbeit in der Liebe und an Eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. 

Brüder und Schwestern, von Gott geliebt, wir wissen, daß Ihr erwählt seid; denn unser Evangelium kam zu Euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wißt ja, wie wir uns unter Euch verhalten haben um Euretwillen. 

Und Ihr seid unsere Nachfolger geworden und die des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, sodaß Ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia. 

Denn von Euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich Euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodaß es nicht nötig ist, daß wir darüber etwas sagen. 

Denn sie selbst verkünden über uns, welchen Eingang wir bei Euch gefunden haben und wie Ihr Euch bekehrt habt zu Gott, weg von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns errettet von dem zukünftigen Zorn. 

1.Thessalonicher 1,2-10

Abendlese

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für Euch, die Ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit. 

Dann werdet Ihr Euch freuen, die Ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, auf daß Euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. 

Ihn habt Ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt Ihr an ihn, obwohl Ihr ihn nicht seht; Ihr werdet Euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn Ihr das Ziel Eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit. 

Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die geweissagt haben von der Gnade für Euch, und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutet, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach. 

Ihnen ist offenbart worden, daß sie nicht sich selbst, sondern Euch dienen sollten mit dem, was Euch nun verkündigt ist durch die, die Euch das Evangelium verkündigt haben durch den Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist, – was auch die Engel begehren zu schauen. 

1.Petrus 1,3-12

Augsburger Bekenntnis (XXIII:1-26)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wohl dem, der den HERRN fürchtet und auf seinen Wegen geht! (Psalm 128)

Kapelle am 14. Sonntag nach Trinitatis (Dankbare Samariter)

Wohl dem, der den HERRN fürchtet und auf seinen Wegen geht! Du wirst Dich nähren von Deiner Hände Arbeit; wohl Dir, Du hast’s gut. 

Deine Frau wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock drinnen in Deinem Hause, Deine Kinder wie junge Ölbäume um Deinen Tisch her. Siehe, so wird gesegnet der Mann, der den HERRN fürchtet. 

Der HERR wird Dich segnen aus Zion, daß Du siehst das Glück Jerusalems Dein Leben lang und siehst Kinder Deiner Kinder. Friede über Israel! 

Psalm 128. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er Dir Gutes getan hat.

Psalm 103,2

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Wär Gott nicht mit uns diese Zeit, so soll Israel sagen,
Wär Gott nicht mit uns diese Zeit, wir hätten mußt verzagen,
Die so ein armes Häuflein sind, veracht von so viel Menschenkind,
Die an uns setzen alle.

Auf uns ist so zornig ihr Sinn, wo Gott hätt das zugeben,
Verschlungen hätten sie uns hin mit ganzem Leib und Leben;
Wir wärn als die ein Flut ersäuft und über die groß Wasser läuft
Und mit Gewalt verschwemmet.

Gott Lob und Dank, der nicht zugab, daß ihr Schlund uns möcht fangen.
Wie ein Vogel des Stricks kommt ab, ust unser Seel entgangen,
Strick ist entzwei und wir sind frei! Des Herren Namen steht uns bei,
Des Gotts Himmels und Erden.

Martin Luther 1524 (LKG 45)

Morgenlese

Und als Nathan nach all diesen Worten und diesem Gesicht mit David geredet hatte, kam der König David, setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, HERR, Gott, und was ist mein Haus, daß Du mich bis hierher gebracht hast? 

Aber das war Dir noch zu wenig, Gott, und Du hast über das Haus Deines Knechtes auch von ferner Zukunft geredet. Du hast mich ausersehen inmitten des Menschengeschlechts und hast mich hoch erhöht, HERR, Gott. 

Was kann David noch mehr zu Dir sagen, da Du Deinen Knecht so herrlich machst? Du kennst Deinen Knecht. HERR, um Deines Knechtes willen hast Du nach Deinem Herzen all diese großen Dinge getan, daß Du kundtätest alle Herrlichkeit. 

HERR, keiner ist Dir gleich, und es ist kein Gott außer Dir, nach allem, was wir mit unsern Ohren gehört haben. Und wo ist ein Volk auf Erden wie Dein Volk Israel, um dessentwillen Gott hingegangen ist, sich ein Volk zu erlösen, sich selbst einen Namen zu machen durch große und schreckliche Dinge und Völker auszutreiben vor Deinem Volk her, das Du aus Ägypten erlöst hast? 

Du hast Dir Dein Volk Israel zum Volk gemacht für ewig, und Du, HERR, bist ihr Gott geworden. Nun, HERR, das Wort, das Du über Deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, werde wahr in Ewigkeit, und tu, wie Du geredet hast! 

Und Dein Name werde wahr und groß ewiglich, daß man sage: Der HERR Zebaoth, der Gott Israels, ist Gott in Israel; und das Haus Deines Knechtes David sei beständig vor Dir. Denn Du, mein Gott, hast das Ohr Deines Knechtes geöffnet und gesagt, daß Du ihm ein Haus bauen willst.

Darum hat Dein Knecht den Mut gefunden, daß er vor Dir betet. Nun, HERR, Du bist Gott und hast Deinem Knecht dies Gute zugesagt. Und Du hast angefangen, zu segnen das Haus Deines Knechtes, daß es ewiglich vor Dir sei; denn was Du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich. 

1.Chronik 17,15-27

Abendlese

Darum danken wir auch Gott ohne Unterlaß dafür, daß Ihr das Wort der göttlichen Predigt, das Ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Wort Gottes, der in Euch wirkt, die Ihr glaubt. 

Denn Ihr, Brüder und Schwestern, seid Nachfolger geworden der Gemeinden Gottes in Judäa, die in Christus Jesus sind; denn Ihr habt dasselbe erlitten von Euren Landsleuten, was jene von ihren erlitten haben, den Juden, die den Herrn Jesus getötet haben und die Propheten und die uns verfolgt haben und die Gott nicht gefallen und allen Menschen feind sind, indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil, um das Maß ihrer Sünden allenthalben voll zu machen.

Aber der Zorn Gottes ist schon bis zum Ende über sie gekommen. Wir aber, Brüder und Schwestern, nachdem wir eine Weile von Euch getrennt waren – von Angesicht, nicht im Herzen –, haben wir uns desto mehr bemüht, Euch von Angesicht zu sehen mit großem Verlangen. 

Darum wollten wir zu Euch kommen, ich, Paulus, einmal und noch einmal, doch der Satan hat uns gehindert. Denn wer ist unsre Hoffnung oder Freude oder unser Ruhmeskranz – seid nicht auch Ihr es vor unserm Herrn Jesus, wenn er kommt? Ihr seid ja unsre Ehre und Freude. 

1.Thessalonicher 2,13-20

Augsburgische Konfession XXI-XXII

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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