Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen
Hier vorgelesen:
Gott, warum verstößest Du uns für immer und bist so zornig über die Schafe Deiner Weide? Gedenke an Deine Gemeinde, die Du vorzeiten erworben und Dir zum Erbteil erlöst hast, an den Berg Zion, auf dem Du wohnest.
Richte doch Deine Schritte zu dem, / was so lange wüste liegt. Der Feind hat alles verheert im Heiligtum. Deine Widersacher brüllen in Deinem Hause und stellen ihre Banner auf als Zeichen des Sieges.
Hoch sieht man Äxte sich heben wie im Dickicht des Waldes. Sie zerschlagen all sein Schnitzwerk mit Beilen und Hacken. Sie verbrennen Dein Heiligtum, bis auf den Grund entweihen sie die Wohnung Deines Namens.
Sie sprechen in ihrem Herzen: / Laßt uns sie allesamt unterdrücken! Sie verbrennen alle Gotteshäuser im Lande. Unsere Zeichen sehen wir nicht, / kein Prophet ist mehr da, und keiner ist bei uns, der wüßte, wie lange.
Ach, Gott, wie lange soll der Widersacher schmähen und der Feind Deinen Namen immerfort lästern? Warum ziehst Du Deine Hand zurück? Nimm Deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende!
Psalm 74,1-11. Eine Unterweisung Asafs.
Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch
Herr, wie Du willst, so schick’s mit mir im Leben und im Sterben; allein zu Dir steht mein Begier, lass mich, Herr, nicht verderben. Erhalt mich nur in Deiner Huld, sonst wie Du willst; gib mir Geduld, denn Dein Will ist der beste.
Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, und Lieb zu Deinem Worte; behüt mich, Herr, vor falscher Lehr und gib mir hier und dorte, was dienet mir zur Seligkeit; wend ab all Ungerechtigkeit in meinem ganzen Leben.
Soll ich einmal nach Deinem Rat von dieser Welt abscheiden, verleih mir, Herr, nur Deine Gnad, daß es gescheh mit Freuden. Mein’ Leib und Seel befehl ich Dir; o Herr, ein seligs End gib mir durch Jesum Christum. Amen.
Kaspar Bienemann 1582 (LKG 336)
Wochenspruch
Dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.
1.Johannes 4,21
Morgenlese
Denn das Gebot, das ich Dir heute gebiete, ist Dir nicht zu hoch und nicht zu fern. Es ist nicht im Himmel, daß Du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, daß wir’s hören und tun?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres, daß Du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, daß wir’s hören und tun? Denn es ist das Wort ganz nahe bei Dir, in Deinem Munde und in Deinem Herzen, daß Du es tust.
Siehe, ich lege Dir heute das Leben und das Gute vor, den Tod und das Böse. Dies ist’s, was ich Dir heute gebiete: daß Du den HERRN, Deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte hältst, so wirst Du leben und Dich mehren, und der HERR, Dein Gott, wird Dich segnen in dem Lande, in das Du ziehst, es einzunehmen.
5. Mose 30,11-16
Abendlese
Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker, doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.
Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan Dein Herz erfüllt, daß Du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? Hättest Du den Acker nicht behalten können, als Du ihn hattest? Und konntest Du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was Du wolltest? Warum hast Du Dir dies in Deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.
Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. Da standen die jungen Männer auf und hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn.
Es begab sich aber, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wußte nicht, was geschehen war. Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt Ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis.
Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid Ihr Euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die Deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch Dich hinaustragen.
Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.
Apostelgeschichte 5,1-11
Apologie der Augsburgischen Konfession IV 222-232
Apostolisches Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde.
Und an Jesum Christum, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.
Vaterunser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)
Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen.
Der Friede des Herr sei mit Euch +
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist . Amen.









