Lobe den HERRN, meine Seele! (Psalm 104,1-23)

Meister der Weltenchronik: Turmbau zu Babel.

Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, Du bist sehr groß; in Hoheit und Pracht bist Du gekleidet. Licht ist Dein Kleid, das Du anhast. Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt; Du baust Deine Gemächer über den Wassern. Du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und kommst daher auf den Fittichen des Windes, der Du machst Winde zu Deinen Boten und Feuerflammen zu Deinen Dienern; der Du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, daß es nicht wankt immer und ewiglich. 

Die Flut der Tiefe deckte es wie ein Kleid, und die Wasser standen über den Bergen, aber vor Deinem Schelten flohen sie, vor Deinem Donner fuhren sie dahin. Sie stiegen hoch empor auf die Berge und sanken herunter in die Täler zum Ort, den Du ihnen gegründet hast. Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wieder das Erdreich bedecken. 

Du läßest Brunnen quellen in den Tälern, daß sie zwischen den Bergen dahinfließen, daß alle Tiere des Feldes trinken und die Wildesel ihren Durst löschen. Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen in den Zweigen. Du tränkst die Berge von oben her, Du machst das Land voll Früchte, die Du schaffest. Du läßest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, daß der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz glänze vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke. 

Die Bäume des HERRN stehen voll Saft, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat. Dort nisten die Vögel, und die Störche wohnen in den Wipfeln. Die hohen Berge geben dem Steinbock Zuflucht und die Felsklüfte dem Klippdachs. Du hast den Mond gemacht, das Jahr danach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang. 

Du machst Finsternis, daß es Nacht wird; da regen sich alle Tiere des Waldes, die jungen Löwen, die da brüllen nach Raub und ihre Speise fordern von Gott. Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre Höhlen. Dann geht der Mensch hinaus an seine Arbeit und an sein Werk bis an den Abend.

Psalm 104,1-23.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Aus tiefer Not schrei ich zu Dir, Herr Gott, erhöre mein Rufen. Dein gnädig Ohren kehr zu mir und meiner Bitt sie öffen; denn so Du willst das sehen an, was Sünd und Unrecht ist getan, wer kann, Herr, vor Dir bleiben? 

Bei Dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. Vor Dir niemand sich rühmen kann, des muß Dich fürchten jedermann und Deiner Gnade leben.

Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren.

Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So tu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gotts erharre.

Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen.

Martin Luther 1524 (LKG 213: Psalm 130)

Morgenlese

Es ging aber eine große Menge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. 

Denn wer ist unter Euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es zu Ende zu führen, damit nicht, wenn er den Grund gelegt hat und kann’s nicht zu Ende bringen, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und kann’s nicht zu Ende bringen? 

Oder welcher König zieht aus, um mit einem andern König Krieg zu führen, und setzt sich nicht zuvor hin und hält Rat, ob er mit zehntausend dem begegnen kann, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wenn nicht, so schickt er eine Gesandtschaft, solange jener noch fern ist, und bittet um Frieden. 

So auch jeder unter Euch: Wer sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. Das Salz ist etwas Gutes. Wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit soll man würzen? Es ist weder für den Acker noch für den Mist nütze; sondern man wirft es weg. Wer Ohren hat zu hören, der höre! 

Lukas 14,25-35

Abendlese

Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. 

Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.

Matthäus 7,24-27

Konkordienformel (Solida Declaratio): Vom freien Willen (2,82-90)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch +

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Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen. (Psalm 87)

Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen. Der HERR liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen Jakobs. Herrliche Dinge sagt man von Dir, Du Stadt Gottes. Sela.

»Ich zähle Ägypten und Babel zu denen, die mich kennen, auch die Philister und Tyrer samt den Kuschitern: Die sind dort geboren.« Man wird von Zion sagen: »Ein jeder ist dort geboren«; und er selbst, der Höchste, erhält es. Der HERR spricht, wenn er aufschreibt die Völker: »Die sind dort geboren.« Sela. 

Und sie singen beim Reigen: Alle meine Quellen sind in Dir! 

Psalm 87. Ein Psalmlied der Korachiter.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Herr Gott, der Du mein Vater bist, ich schrei im Namen Jesu Christ zu Dir auf sein Wort, Eid und Tod; Hör, Helfer treu, in Angst und Not.

Laß uns Dein Wort, stärk uns im Geist, hilf, daß wir tun, was Du uns heißt, gib Fried, Schutz, gute Freund und Brot, behüte Stadt und Land, o Gott.

Errett von Sünd, Teufel und Tod, aus Leibes und der Seelen Not, ein selig Stündlein uns bescher, Dein ist das Reich, Kraft, Preis und Ehr.

Auf Dein Wort sprech ich Amen, Herr. Aus Gnad mein´ kleinen Glauben mehr; Du bist allein der Vater mein, laß mich Dein Kind und Erbe sein.

Johann Mathesius, 1564 (LKG 262)

Morgenlese

Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. 

Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 

Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.

Wer Euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. 

Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage Euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Matthäus 10,34-42

Abendlese

Und es begab sich, als Jesus allein betete, waren seine Jünger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Wer, sagen die Leute, daß ich sei? Sie antworteten und sprachen: Sie sagen, Du seiest Johannes der Täufer; andere aber, Du seiest Elia; andere aber, es sei einer der alten Propheten auferstanden. 

Er aber sprach zu ihnen: Ihr aber, wer sagt Ihr, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach: Du bist der Christus Gottes! Er aber bedrohte sie und gebot ihnen, daß sie das niemandem sagen sollten, und sprach: Der Menschensohn muß viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.

Da sprach er zu allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten.

Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst? Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel. 

Lukas 9,18-26

Konkordienformel (Solida Declaratio): Vom freien Willen (2,71-81)

FC SD II,71-81 Freier Wille verf Download

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +

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Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht. (Psalm 74,12-23)

Genter Altar: Thronender Gottvater (1426-1432)

Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht. Du hast das Meer aufgewühlt durch Deine Kraft, zerschmettert die Köpfe der Drachen über den Wassern. Du hast die Köpfe des Leviatan zerschlagen und ihn zum Fraß gegeben dem wilden Getier. Du hast Quellen und Bäche hervorbrechen lassen und ließest starke Ströme versiegen. 

Dein ist der Tag, Dein auch die Nacht; Du hast Gestirn und Sonne die Bahn gegeben. Du hast allem Land seine Grenze gesetzt; Sommer und Winter hast du gemacht. So gedenke doch, daß der Feind den HERRN schmäht und ein törichtes Volk Deinen Namen lästert. Gib Deine Taube nicht den Tieren preis; das Leben Deiner Elenden vergiß nicht für immer. 

Schau auf den Bund; denn die dunklen Winkel des Landes sind Stätten voller Gewalt. Laß den Geringen nicht beschämt davongehen, laß die Armen und Elenden rühmen Deinen Namen. Mach Dich auf, Gott, und führe Deine Sache; gedenke an die Schmach, die Dir täglich von den Toren widerfährt. Vergiß nicht das Geschrei Deiner Feinde; das Toben Deiner Widersacher wird je länger, je größer. 

Psalm 74,12-23

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Lied aus dem lutherischen Kirchengesangbuch: Um gut Wetter und durchdringenden Regen, genug Wasser für Menschen und Vieh…

Herr Gott, Du Herrscher aller Welt, gut Wetter Du bescherest, Du machst mit Früchten reich das Feld, dadurch Du uns ernährest; Du gibst uns Obst, Getreid und Wein, dazu Tier, Fisch und Vögelein, erhältst uns Leib und Leben.

Schau, wie jetzt bei der dürren Zeit die Frücht im Feld vergehen, all Kreatur um Regen schreit, die Menschen jammernd stehen. Es lechzt das Vieh, dürr ist das Land. Drum tu auf Deine Gnadenhand; gib Guts, wend allen Schaden.

Send uns herab von’s Himmels Saal ein’ warmen, fruchtbarn Regen, behüt vor Schloß’ und Wetterstrahl, gib zum Gewächs Dein’ Segen, bescher uns unser täglich Brot, gib, was für Leib und Seel ist not, hilf, daß wir selig werden

Martin Behm 1608 (LKG 312)

Morgenlese

So ermahne ich Dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 

Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 

Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich Deinen Dienst.

2.Timotheus 4,1-5

Abendlese

Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil? 

Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage Euch: Ihr, die Ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. 

Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird’s hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. 

Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein. 

Matthäus 19,27-30

Konkordienformel (Solida Declaratio): Vom freien Willen (2,61-70)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +

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Sprecht Ihr in Wahrheit Recht, Ihr Mächtigen? (Psalm 58)

Ettienne van Zyl (2026): Colesberg in the Great Karoo.

Sprecht Ihr in Wahrheit Recht, Ihr Mächtigen? Richtet Ihr in Gerechtigkeit die Menschenkinder? Nein, mutwillig tut Ihr Unrecht im Lande, und Eure Hände treiben Frevel. 

Die Frevler sind abtrünnig vom Mutterschoß an, die Lügner gehen irre von Mutterleib an. Sie sind voller Gift wie eine giftige Schlange, wie eine taube Otter, die ihr Ohr verschließt, daß sie nicht höre die Stimme des Zauberers, des Beschwörers, der gut beschwören kann. 

Gott, zerbrich ihnen die Zähne im Maul, zerschlage, HERR, das Gebiss der jungen Löwen! Sie werden vergehen wie Wasser, das verrinnt. Zielen sie mit ihren Pfeilen, so werden sie ihnen zerbrechen. Sie vergehen, wie eine Schnecke verschmachtet, wie eine Fehlgeburt sehen sie die Sonne nicht. Ehe Eure Töpfe das Dornfeuer spüren, reißt alles der brennende Zorn hinweg. 

Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Vergeltung sieht, und wird seine Füße baden in des Frevlers Blut; und die Leute werden sagen: Ja, der Gerechte empfängt seine Frucht, ja, Gott ist noch Richter auf Erden. 

Psalm 58. Ein güldenes Kleinod Davids, vorzusingen, nach der Weise »Vertilge nicht«. 

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

O König aller Ehren, Herr Jesu, Davids Sohn, Dein Reich soll ewig währen, im Himmel ist Dein Thron; hilf, daß allhier auf Erden den Menschen weit und breit Dein Reich bekannt mög werden zur Seelen Seligkeit.

Von Deinem Reich auch zeugen die Leut aus Morgenland; die Knie sie vor Dir beugen,
weil Du ihn´ bist bekannt. Der neu Stern auf Dich weiset, dazu das göttlich Wort. Drum man Dich billig preiset, daß Du bist unser Hort.

Du bist ein großer König, wie uns die Schrift vermeldt, doch achtest Du gar wenig vergänglich Gut und Geld, prangst nicht auf stolzem Rosse, trägst keine güldne Kron, sitzt nicht im steinern Schlosse; hier hast Du Spott und Hohn.

Doch bist Du schön gezieret, Dein Glanz erstreckt sich weit, Dein Güt allzeit regieret und Dein Gerechtigkeit. Du wollst die Frommen schützen durch Dein Macht und Gewalt, daß sie im Frieden sitzen, die Bösen stürzen bald.

Du wollst Dich mein erbarmen, in Dein Reich nimm mich auf, Dein Güte schenk mir Armen und segne meinen Lauf. Mein’ Feinden wollst Du wehren, dem Teufel, Sünd und Tod, daß sie mich nicht versehren; rett mich aus aller Not.

Du wollst in mir entzünden Dein Wort, den schönen Stern, daß falsche Lehr und Sünden sein meinem Herzen fern. Hilf, dass ich Dich erkenne und mit der Christenheit Dich meinen König nenne jetzt und in Ewigkeit.

Martin Behm 1606 (LKG 124)

Morgenlese

Darum fürchtet Euch nicht vor ihnen. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. Was ich Euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was Euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern. 

Und fürchtet Euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne Euren Vater. Bei Euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet Euch nicht; Ihr seid kostbarer als viele Sperlinge. 

Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel. 

Matthäus 10,26-33

Abendlese

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, daß er in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. 

Und er sandte Boten vor sich her; die gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, ihm Herberge zu bereiten. Und sie nahmen ihn nicht auf, weil er sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern. 

Als aber das die Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willst Du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und sie verzehre. Er aber wandte sich um und bedrohte sie. Und sie gingen in ein anderes Dorf. 

Lukas 9,51-56

Konkordienformel (Solida Declaratio): Vom freien Willen (2,52-60)

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Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir. (Psalm 42)

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir. 

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun Dein Gott? Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: wie ich einherzog in großer Schar, mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern. 

Was betrübst Du Dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er mir hilft mit seinem Angesicht. 

Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir, darum gedenke ich an Dich im Lande am Jordan und Hermon, vom Berge Misar. Deine Fluten rauschen daher, und eine Tiefe ruft die andere; alle Deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich. 

Am Tage sendet der HERR seine Güte, und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens. Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast Du mich vergessen? Warum muß ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich drängt? 

Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun Dein Gott? Was betrübst Du Dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist. 

Psalm 42. Eine Unterweisung der Korachiter, vorzusingen.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Denk nicht in Deiner Drangsalshitze, dass Du von Gott verlassen seist und dass ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich: den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann.

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei Dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Georg Neumark 1657 (LKG 344,5ff)

Morgenlese

Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! Denn Du hast einen weiten Weg vor Dir. Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb. 

Und er kam dort in eine Höhle und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm: Was machst Du hier, Elia? Er sprach: Ich habe geeifert für den HERRN, den Gott Zebaoth; denn die Israeliten haben Deinen Bund verlassen und Deine Altäre zerbrochen und Deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, daß sie mir mein Leben nehmen. 

Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriß und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle.

Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast Du hier zu tun, Elia? Er sprach: Ich habe für den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Israeliten haben Deinen Bund verlassen, Deine Altäre zerbrochen, Deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, daß sie mir das Leben nehmen. 

Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder Deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an Deiner statt. Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den soll Elisa töten. Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.

Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Laß mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich Dir nachfolgen.

Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich Dir getan habe! Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab’s den Leuten, daß sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm. 

1.Könige 19,7-21

Abendlese

Wenn Euch die Welt haßt, so wisst, daß sie mich vor Euch gehaßt hat. Wäret Ihr von der Welt, so hätte die Welt das ihre lieb. Weil Ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich Euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt Euch die Welt. 

Denkt an das Wort, das ich Euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch Euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie Eures auch halten. Aber das alles werden sie Euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. 

Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen nicht gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorbringen, um ihre Sünde zu entschuldigen. Wer mich haßt, der haßt auch meinen Vater. 

Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie es gesehen, und doch hassen sie mich und meinen Vater. Aber es muß das Wort erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Grund« 

Johannes 15,18-25

Konkordienformel (Solida Declaratio) Vom freien Willen (2:43-51)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

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J.S. Bach: “Wer nur den lieben Gott lässt walten”, Kantate am 5. Sonntag nach Trinitatis (BWV 93)

Kantor Johann Sebastian Bach (* 21. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) komponiert die Kantate: “Wer nur den lieben Gott lässt walten”, Kantate am 5. Sonntag nach Trinitatis (BWV 93).

Hier mehr auf Wikipedia und auch der Text der Kantate, dank der Vorlage von Walter F. Bischof (University of Alberta):

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu
Und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu;
Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Georg Neumark um 1641

Wer nur den lieben Gott lässt walten
  
1. Coro
Oboe I/II, Violino I/II, Viola, Continuo
Wer nur den lieben Gott lässt walten
Und hoffet auf ihn allezeit,
Den wird er wunderlich erhalten
In allem Kreuz und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
Der hat auf keinen Sand gebaut.
  
2. Choral e Recitativo B
Continuo
Was helfen uns die schweren Sorgen?
Sie drücken nur das Herz
Mit Zentnerpein, mit tausend Angst und Schmerz.
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Es bringt nur bittres Ungemach.
Was hilft es, dass wir alle Morgen
mit Seufzen von dem Schlaf aufstehn
Und mit beträntem Angesicht des Nachts zu Bette gehn?
Wir machen unser Kreuz und Leid
Durch bange Traurigkeit nur größer.
Drum tut ein Christ viel besser,
Er trägt sein Kreuz mit christlicher Gelassenheit.
  
3. Aria T
Violino I/II, Viola, Continuo
Man halte nur ein wenig stille,
Wenn sich die Kreuzesstunde naht,
Denn unsres Gottes Gnadenwille
Verlässt uns nie mit Rat und Tat.
Gott, der die Auserwählten kennt,
Gott, der sich uns ein Vater nennt,
Wird endlich allen Kummer wenden
Und seinen Kindern Hilfe senden.
  
4. Aria (Duetto) S A
Violino I/II, Viola, Continuo
Er kennt die rechten Freudesstunden,
Er weiß wohl, wenn es nützlich sei;
Wenn er uns nur hat treu erfunden
Und merket keine Heuchelei,
So kömmt Gott, eh wir uns versehn,
Und lässet uns viel Guts geschehn.
  
5. Choral e Recitativo T
Continuo
Denk nicht in deiner Drangsalhitze,
Wenn Blitz und Donner kracht
Und dir ein schwüles Wetter bange macht,
Dass du von Gott verlassen seist.
Gott bleibt auch in der größten Not,
Ja gar bis in den Tod
Mit seiner Gnade bei den Seinen.
Du darfst nicht meinen,
Dass dieser Gott im Schoße sitze,
Der täglich wie der reiche Mann,
In Lust und Freuden leben kann.
Der sich mit stetem Glücke speist,
Bei lauter guten Tagen,
Muss oft zuletzt,
Nachdem er sich an eitler Lust ergötzt,
“Der Tod in Töpfen” sagen.
Die Folgezeit verändert viel!
Hat Petrus gleich die ganze Nacht
Mit leerer Arbeit zugebracht
Und nichts gefangen:
Auf Jesu Wort kann er noch einen Zug erlangen.
Drum traue nur in Armut, Kreuz und Pein
Auf deines Jesu Güte
Mit gläubigem Gemüte;
Nach Regen gibt er Sonnenschein
Und setzet jeglichem sein Ziel.
  
6. Aria S
Oboe I, Continuo
Ich will auf den Herren schaun
Und stets meinem Gott vertraun.
Er ist der rechte Wundermann.
Der die Reichen arm und bloß
Und die Armen reich und groß
Nach seinem Willen machen kann.
  
7. Choral
Oboe I/II e Violino I col Soprano, Violino II coll’ Alto, Viola col Tenore, Continuo
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
Verricht das Deine nur getreu
Und trau des Himmels reichem Segen,
So wird er bei dir werden neu;
Denn welcher seine Zuversicht
Auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

BesetzungSoli: S A T B, Coro: S A T B, Oboe I/II, Violino I/II, Viola, Continuo
Entstehungszeit9. Juli 1724
TextGeorg Neumark 1641/57; 2,3,5,6: unbekannter Verfasser
Anlass5. Sonntag nach Trinitatis
PartiturMelvin Unger’s kommentierte Partitur
DiskussionAryeh Oron Julian Mincham

Hier ein Link zu einer Aufführung mit Karl Richter.

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HERR, auf Dich traue ich (Psalm 31)

HERR, auf Dich traue ich,  laß mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch Deine Gerechtigkeit! Neige Deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, daß Du mir helfest! 

Denn Du bist mein Fels und meine Burg, und um Deines Namens willen wollest Du mich leiten und führen. Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn Du bist meine Stärke. In deine Hände befehle ich meinen Geist; Du hast mich erlöst, HERR, Du treuer Gott. 

Ich hasse, die sich halten an nichtige Götzen; ich aber vertraue auf den HERRN. Ich freue mich und bin fröhlich über Deine Güte, daß Du mein Elend ansiehst und kennst die Not meiner Seele und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes; Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31,1-9. Ein Psalm Davids, vorzusingen.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir’s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.

Georg Neumark 1657 (LKG 344,1-4)

Morgenlese

Und des HERRN Wort geschah zu mir: Ich kannte Dich, ehe ich Dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte Dich aus, ehe Du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte Dich zum Propheten für die Völker. 

Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung. Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern Du sollst gehen, wohin ich Dich sende, und predigen alles, was ich Dir gebiete. Fürchte Dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei Dir und will Dich erretten, spricht der HERR. 

Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in Deinen Mund. Siehe, ich setze Dich heute über Völker und Königreiche, daß Du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen. 

Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst Du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig. Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, daß ich’s tue.+

Jeremia 1,4-12

Abendlese

Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb Dämonen in Deinem Namen aus, und wir verboten’s ihm, weil er uns nicht nachfolgt. 

Jesus aber sprach: Ihr sollt’s ihm nicht verbieten. Denn niemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel von mir reden. 

Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Denn wer Euch einen Becher Wasser zu trinken gibt deshalb, weil Ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage Euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen. 

Markus 9,38-41

Konkordienformel (Solida Declaratio) Vom freien Willen: 2,29-42

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)

Codex Egberti, Erzbischof von Trier (977-993)

Aus Gnaden seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus aus Euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2,8

Introitus

Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind. Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten. Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Frevlern so gut ging. 

Sie höhnen und reden böse, sie reden und lästern hoch her. Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das soll gelten auf Erden. Darum läuft ihnen der Pöbel zu und schlürft ihr Wasser in vollen Zügen. 

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. 

Psalm 73,1-3.8-10.23-26

Kollekte

Barmherziger Gott, durch die Taufe hast Du uns in deine Nachfolge gerufen. Wir danken dir, dass du uns für würdig erachtest, und bitten dich: hilf uns, dass wir deinem Ruf folgen und stets auf deinen Wegen wandeln wollen. Das bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen

Beichtansprache

Alttestamentliche Lese

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus Deinem Vaterland und von Deiner Verwandtschaft und aus Deines Vaters Hause in ein Land, das ich Dir zeigen will. 

Und ich will Dich zum großen Volk machen und will Dich segnen und Dir einen großen Namen machen, und Du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die Dich segnen, und verfluchen, die Dich verfluchen; und in Dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. 

Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog.  

1. Mose (Genesis) 12,1-4

Epistel

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: »Ich will zunichtemachen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« 

Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die da glauben. 

Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 

Denn die göttliche Torheit ist weiser, als die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit ist stärker, als die Menschen sind.

1. Korinther 1,18-25

Evangelium (Predigttext)

Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, da stand er am See Genezareth. 

Und er sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus.

Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft Eure Netze zum Fang aus! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf Dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. 

Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodaß sie fast sanken. 

Da Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. Denn ein Schrecken hatte ihn erfaßt und alle, die mit ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten.

Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte Dich nicht! Von nun an wirst Du Menschen fangen. Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

Lukas 5,1-11

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an den Einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, all des, das sichtbar und unsichtbar ist.

Und an den Einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt, Gott von Gott, Licht vom Licht,wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden; auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; dessen Reich kein Ende haben wird.

Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der von dem Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.

Und die Eine, heilige, christliche, apostolischeKirche. Ich bekenne die Eine Taufe zur Vergebung der Sünden Und warte auf die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.

Nizänum

Lesung & Gesang

Wochenlied

Preis, Lob und Dank sei Gott dem Herren, der seiner Menschen Jammer wehrt und sammelt draus zu seinen Ehren sich eine ewge Kirch auf Erd, die er von Anfang schön erbauet als seine auserwählte Stadt, die allezeit auf ihn vertrauet und tröst’ sich solcher großen Gnad.
Der Heilig Geist darin regieret, hat seine Hüter eingesetzt; die wachen stets, wie sich’s gebühret, daß Gottes Haus sei unverletzt; die führn das Predigtamt darinnen und zeigen an das ewig Licht; darin wir Bürgerrecht gewinnen durch Glauben, Lieb und Zuversicht.
Die recht in dieser Kirche wohnen, die werden in Gott selig sein; des Todes Flut wird sie verschonen, denn Gottes Arche schließt sie ein. Für sie ist Christi Blut vergossen, das sie im Glauben nehmen an, und werden Gottes Hausgenossen, sind ihm auch willig untertan.
Obwohl die Pforten offen stehen und hell das Licht des Tages scheint, kann doch hinein nicht jeder gehen, zu sein mit Gott dem Herrn vereint. Es ist kein Weg, denn nur der Glaube an Jesus Christus, unsern Herrn; wer den nicht geht, muss draußen bleiben, solang er sich nicht will bekehrn.
Also wird nun Gottes Gemeine gepflegt, erhalten in der Zeit; Gott, unser Hort, schützt sie alleine und segnet sie in Ewigkeit. Auch nach dem Tod will er ihr geben aus Christi Wohltat, Füll und Gnad das freudenreiche ewge Leben. Das gib auch uns, Herr unser Gott!

Petrus Herbert 1566 (LKG 51)

Predigt zu Lukas 5,1-11

+ Der Herr sei mit Euch +

Der Herr segne und behüte Dich.

Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.

Der Herr erhebe Sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Seinen Friede

4. Mose 6,24-26

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Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. (Psalm 103)

Ingeborg Hunzinger: “Vater mit Kind” (Berlin, 1957)

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, daß wir Staub sind.

Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr. 

Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie danach tun. 

Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles. Lobet den HERRN, Ihr seine Engel, Ihr starken Helden, die Ihr sein Wort ausführt, daß man höre auf die Stimme seines Wortes! 

Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die Ihr seinen Willen tut! Lobet den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele! 

Psalm 103,13-22

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Einer trage des andern Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Galater 6,2

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Du Volk, das Du getaufet bist und Deinen Gott erkennest, auch nach dem Namen Jesus Christ Dich und die Deinen nennest, nimm’s wohl in acht und denke dran, wie viel Dir Gutes sei getan am Tage Deiner Taufe.

O großer Tag, o heilges Bad, o Wasser, dessengleichen man in der ganzen Welt nicht hat. Kein Sinn kann Dich erreichen. Du hast recht eine Wunderkraft, und die hat der, so alles schafft, Dir durch sein Wort geschenket.

Du bist ein schlechtes Wasser nicht, wie’s unsre Brunnen geben; was Gott mit seinem Munde spricht, das hast Du in Dir leben. Du bist ein Wasser, das den Geist des Allerhöchsten in sich schleußt und seinen großen Namen.

Was von Natur vermaledeit und mit dem Fluch umfangen, das wird hier in derTauf erneut, den Segen zu erlangen. Hier stirbt der Tod und würgt nicht mehr, hier bricht die Höll, und all ihr Heer muß uns zu Füßen liegen.

Hier ziehn wir Jesum Christum an und decken unser Schanden  mit dem, was er für uns getan und willig ausgestanden. Hier wäscht uns sein hochteures Blut und macht uns heilig, fromm und gut in seines Vaters Augen.

Es macht dies Bad von Sünden los und gibt die rechte Schöne. Die Satans Kerker vor beschloß,  die werden frei und Söhne des, der da trägt die höchste Kron, der läßt sie, was sein einger Sohn ererbt, auch mit ihm erben.

Brauch alles wohl, und weil Du bist nun rein in Christo worden, so leb und tu auch als ein Christ und halte Christi Orden, bis daß dort in der ewgen Freud er Dir das Ehr- und Freudenkleid um Deine Seele lege.

Paul Gerhardt 1667 (LKG 26)

Morgenlese

Darum, o Mensch, kannst Du Dich nicht entschuldigen, wer Du auch bist, der Du richtest. Denn worin Du den andern richtest, verdammst Du Dich selbst, weil Du ebendasselbe tust, was Du richtest. Wir wissen aber, daß Gottes Urteil zu Recht über die ergeht, die solches tun. 

Denkst Du aber, o Mensch, der Du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, daß Du dem Urteil Gottes entrinnen wirst? Oder verachtest Du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt Du nicht, daß Dich Gottes Güte zur Buße leitet? 

Du aber, mit Deinem verstockten und unbußfertigen Herzen, häufst Dir selbst Zorn an für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden geben wird nach seinen Werken: 

ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben; Zorn und Grimm aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit; Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die das Böse tun, zuerst der Juden und auch der Griechen; Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die das Gute tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen.

Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

Römer 2,1-11 

Abendlese

Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« 

Ich aber sage Euch, daß Ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn Dich jemand auf Deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. 

Und wenn jemand mit Dir rechten will und Dir Deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel. Und wenn Dich jemand eine Meile nötigt, so geh mit ihm zwei. 

Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst Deinen Nächsten lieben« und Deinen Feind hassen.

Ich aber sage Euch: Liebt Eure Feinde und bittet für die, die Euch verfolgen, auf daß Ihr Kinder seid Eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. 

Denn wenn Ihr liebt, die Euch lieben, was werdet Ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn Ihr nur zu Euren Brüdern freundlich seid, was tut Ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 

Darum sollt Ihr vollkommen sein, wie Euer himmlischer Vater vollkommen ist. 

Matthäus 5,38-48

Konkordienformdel (Solida Declaratio): Vom freien Willen (II,20-28)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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HERR, neige Deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm. (Psalm 86)

Kreuzigung Jesu von Lucas Cranach (Wien)

HERR, neige Deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm. Bewahre meine Seele, denn ich bin Dir treu. Hilf Du, mein Gott, Deinem Knechte, der sich verläßt auf Dich. Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu Dir. Erfreue die Seele Deines Knechts; denn nach Dir, Herr, verlangt mich. Denn Du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die Dich anrufen. 

Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens! In der Not rufe ich Dich an; Du wollest mich erhören! Herr, es ist Dir keiner gleich unter den Göttern, und niemand kann tun, was Du tust. Alle Völker, die Du gemacht hast, werden kommen und vor Dir anbeten, Herr, und Deinen Namen ehren, daß Du so groß bist und Wunder tust und Du allein Gott bist. Weise mir, HERR, Deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich Deinen Namen fürchte. 

Ich danke Dir, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre Deinen Namen ewiglich. Denn Deine Güte ist groß über mir, Du hast mein Leben errettet aus der Tiefe des Todes. Gott, es erheben sich die Stolzen gegen mich, und eine Rotte von Gewalttätern trachtet mir nach dem Leben und haben Dich nicht vor Augen. Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue. 

Wende Dich zu mir und sei mir gnädig; stärke Deinen Knecht mit deiner Draft und hilf dem Sohn Deiner Magd! Tu ein Zeichen an mir, daß mir’s wohlgehe, daß es sehen, die mich haßen, und sich schämen, weil Du mir beistehst, HERR, und mich tröstest. 

Psalm 86. Ein Gebet Davids.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Einer trage des andern Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Galater 6,2

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Ich bin getauft in Christi Blut, das ist mein Schatz und höchstes Gut, des tröst ich mich in aller Not. Trotz sei dem Teufel, Höll und Tod.

Nürnberg 1611 (LKG 25)

Morgenlese

Ist nun bei Euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, daß Ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. 

Philipper 4,1-4

Abendlese

Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.

Es verspotteten ihn auch die Soldaten, traten herzu und brachten ihm Essig und sprachen: Bist Du der Juden König, so hilf Dir selber! 

Es war aber über ihm auch eine Aufschrift: Dies ist der Juden König. Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist Du nicht der Christus? Hilf Dir selbst und uns! 

Da antwortete der andere, wies ihn zurecht und sprach: Fürchtest Du nicht einmal Gott, der Du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn Du in Dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage Dir: Heute wirst Du mit mir im Paradies sein. 

Und es war schon um die sechste Stunde, und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riß mitten entzwei. Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in Deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er. 

Lukas 23,33-34.36-46

Konkordienformel (Solida Declaratio) Vom freien Willen (2,12-19)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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