Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit! (Psalm 131)

Edwin Long: Treffen einer Dorcas-Gruppe im 6. Jahrhundert (1873/77, Art Gallery of New South Wales). 

HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind. Ja, ich ließ meine Seele still und ruhig werden; wie ein kleines Kind bei seiner Mutter, wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir. Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 

Psalm 131. Von David, ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt…

Matthäus 12,20

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch (Regenlied)

Herr Gott, Du Herrscher aller Welt, gut Wetter Du bescherest, Du machst mit Früchten reich das Feld, dadurch Du uns ernährest; Du gibst uns Obst, Getreid und Wein, dazu Tier, Fisch und Vögelein, erhältst uns Leib und Leben.

Schau, wie jetzt bei der dürren Zeit die Frücht im Feld vergehen, all Kreatur um Regen schreit, die Menschen jammernd stehen. Es lechzt das Vieh, dürr ist das Land. Drum tu auf Deine Gnadenhand; gib Guts, wend allen Schaden.

Send uns herab von’s Himmels Saal ein’ warmen, fruchtbarn Regen, behüt vor Schloß’ und Wetterstrahl, gib zum Gewächs Dein’ Segen, bescher uns unser täglich Brot, gib, was für Leib und Seel ist not, hilf, daß wir selig werden

Martin Behm 1608 (LKG 312)

Morgenlese

So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.

Es geschah aber, als Petrus überall im Land umherzog, daß er auch zu den Heiligen kam, die in Lydda wohnten. Dort fand er einen Mann mit Namen Äneas, der hatte acht Jahre auf dem Bett gelegen, er war gelähmt. Und Petrus sprach zu ihm: Äneas, Jesus Christus macht Dich gesund; steh auf und mach Dir selber das Bett. Und sogleich stand er auf. Da sahen ihn alle, die in Lydda und in Scharon wohnten, und bekehrten sich zu dem Herrn.

In Joppe war eine Jüngerin mit Namen Tabita, das heißt übersetzt: Gazelle. Die tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen. Es begab sich aber zu der Zeit, daß sie krank wurde und starb. Da wuschen sie sie und legten sie in das Obergemach. 

Weil aber Lydda nahe bei Joppe ist, sandten die Jünger, als sie hörten, daß Petrus dort war, zwei Männer zu ihm und baten ihn: Säume nicht, zu uns zu kommen! Petrus aber stand auf und ging mit ihnen.

Und als er hingekommen war, führten sie ihn hinauf in das Obergemach und es traten alle Witwen zu ihm, weinten und zeigten ihm die Röcke und Kleider, die Tabita gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war. 

Und als Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabita, steh auf! Und sie schlug ihre Augen auf; und als sie Petrus sah, setzte sie sich auf. Er aber gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen und rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebendig vor sie. 

Und das wurde in ganz Joppe bekannt und viele kamen zum Glauben an den Herrn.

Apostelgeschichte 9,31-42

Abendlese

Und der Oberst rief zwei Hauptleute zu sich und sprach: Rüstet zur dritten Stunde der Nacht zweihundert Soldaten, daß sie nach Cäsarea ziehen, und siebzig Reiter und zweihundert Schützen; und haltet Tiere bereit, Paulus draufzusetzen und wohlverwahrt zum Statthalter Felix zu bringen. 

Und er schrieb einen Brief, der lautete: Klaudius Lysias dem hochgeehrten Statthalter Felix: Gruß zuvor! 

Diesen Mann hatten die Juden ergriffen und wollten ihn töten. Da griff ich mit den Soldaten ein, entriss ihnen den und erfuhr, daß er ein römischer Bürger ist. Da ich aber die Ursache erkunden wollte, weshalb sie ihn anklagten, führte ich ihn hinunter vor ihren Hohen Rat. Da fand ich, daß er beschuldigt wird wegen Fragen ihres Gesetzes, aber keine Anklage gegen sich hatte, auf die Tod oder Gefängnis steht. 

Und als vor mich kam, daß ein Anschlag gegen den Mann geplant wäre, sandte ich ihn sogleich zu Dir und wies auch die Kläger an, vor Dir zu sagen, was sie gegen ihn hätten. 

Die Soldaten nahmen Paulus, wie ihnen befohlen war, und führten ihn in der Nacht nach Antipatris. Am nächsten Tag aber ließen sie die Reiter mit ihm ziehen und kehrten wieder in die Burg zurück. 

Da aber jene nach Cäsarea kamen, übergaben sie den Brief dem Statthalter und führten ihm auch Paulus vor. Als der Statthalter den Brief gelesen hatte, fragte er, aus welcher Provinz er sei. Und als er erfuhr, daß er aus Kilikien sei, sprach er: Ich will Dich verhören, wenn Deine Ankläger auch da sind. Und er ließ ihn in Gewahrsam halten im Palast des Herodes. 

Apostelgeschichte 23,23-35

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von der ewigen Vorsehung (XI:48-64)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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Löhe über Markus 7,31-37 (Heilung des Taubstummen)

P. Löhe (1850)

Pastor Johann Konrad Wilhelm Löhe (* 21. Februar 1808 in Fürth; † 2. Januar 1872 in Neuendettelsau) predigte am 12. Sonntag nach Trinitatis über unseres Herren Jesu Christi Heilung des Taubstummen wie vom Evangelisten Markus im 7. Kapitel glaubhaft in den Versen 31ff aufgeschrieben.

Und hier vorgelesen:

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Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. (Psalm 127)

Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, daß Ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset Euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf. 

Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Wie Pfeile in der Hand eines Starken, so sind die Söhne der Jugendzeit. Wohl dem, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat! Sie werden nicht zuschanden, wenn sie mit ihren Feinden verhandeln im Tor. 

Psalm 127. Von Salomo, ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt…

Matthäus 12,20

Lied des Tages

Die Gottesgnad alleine steht fest und bleibt in Ewigkeit bei seiner lieben G’meine, die steht in seiner Furcht bereit, die seinen Bund behalten. Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engel, waltet seins Lobs und dient zugleich dem großen Herrn zu Ehren und treibt sein heiligs Wort! Mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort.

Sei Lob und Preis mit Ehren Gott Vater, Sohn und Heilgem Geist! Der wolle in uns mehren, was er aus Gnaden uns verheißt, daß wir ihm fest vertrauen, uns lassen uns ganz auf ihn, von Herzen auf ihn bauen, daß unser Mut und Sinn ihm allezeit anhangen. Drauf singen wir zur Stund: Amen, wir werdens erlangen, glaubn wir von Herzensgrund.

Johann Gramann um 1540 (LKG 315,4-5)

Morgenlese

Ich sprach: In der Mitte meines Lebens muß ich dahinfahren, zu des Totenreichs Pforten bin ich befohlen für den Rest meiner Jahre. Ich sprach: Nun werde ich nicht mehr sehen den HERRN, ja, den HERRN im Lande der Lebendigen, nicht mehr schauen die Menschen, mit denen, die auf der Welt sind. 

Meine Hütte ist abgebrochen und über mir weggenommen wie eines Hirten Zelt. Zu Ende gewebt hab ich mein Leben wie ein Weber; er schneidet mich ab vom Faden. Tag und Nacht gibst du mich preis; bis zum Morgen schreie ich um Hilfe; aber er zerbricht mir alle meine Knochen wie ein Löwe; Tag und Nacht gibst du mich preis. Ich zwitschere wie eine Schwalbe und gurre wie eine Taube. Meine Augen sehen verlangend nach oben: Herr, ich leide Not, tritt für mich ein! 

Was soll ich reden und was ihm sagen? Er hat’s getan! Entflohen ist all mein Schlaf bei solcher Betrübnis meiner Seele. Herr, davon lebt man, und allein darin liegt meines Lebens Kraft: Du lässt mich genesen und am Leben bleiben. 

Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast Dich meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe; denn Du wirfst alle meine Sünden hinter Dich zurück. Denn die Toten loben Dich nicht, und der Tod rühmt Dich nicht, und die in die Grube fahren, warten nicht auf Deine Treue; sondern allein, die da leben, loben Dich so wie ich heute.

Der Vater macht den Kindern Deine Treue kund. Der HERR hat mir geholfen, darum wollen wir singen und spielen, solange wir leben, im Hause des HERRN! 

Jesaja 38,10-20

Abendlese

Zu dieser Zeit wurde Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle Dein Haus, denn Du wirst sterben und nicht am Leben bleiben.

Er aber wandte sein Antlitz zur Wand und betete zum HERRN und sprach: Ach, HERR, gedenke doch, daß ich vor Dir in Treue und mit rechtschaffenem Herzen gewandelt bin und getan habe, was Dir wohlgefällt. Und Hiskia weinte sehr. 

Als aber Jesaja noch nicht zum mittleren Hof hinausgegangen war, kam des HERRN Wort zu ihm: Kehre um und sage Hiskia, dem Fürsten meines Volks: So spricht der HERR, der Gott Deines Vaters David: Ich habe Dein Gebet gehört und Deine Tränen gesehen.

Siehe, ich will Dich gesund machen – am dritten Tage wirst Du hinauf in das Haus des HERRN gehen –, und ich will fünfzehn Jahre zu Deinem Leben hinzutun und Dich und diese Stadt erretten vor dem König von Assyrien und diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen. 

Und Jesaja sprach: Bringt her ein Pflaster von Feigen! Und als sie das brachten, legten sie es auf das Geschwür, und er wurde gesund.

2.Könige 20,1-7

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von der ewigen Vorsehung (XI,34-47)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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Ich freute mich über die, die mir sagten: Lasset uns ziehen zum Hause des HERRN! (Psalm 122)

Wolke der Zeugen in Jabel mit Pfarrer Dietrich in der Mitte.

Ich freute mich über die, die mir sagten: Lasset uns ziehen zum Hause des HERRN! Nun stehen unsere Füße in Deinen Toren, Jerusalem. 

Jerusalem ist gebaut als eine Stadt, in der man zusammenkommen soll, wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme des HERRN, wie es geboten ist dem Volke Israel, zu preisen den Namen des HERRN. Denn dort stehen Throne zum Gericht, die Throne des Hauses David. 

Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die Dich lieben! Es möge Friede sein in Deinen Mauern und Glück in Deinen Palästen! Um meiner Brüder und Freunde willen will ich Dir Frieden wünschen. Um des Hauses des HERRN willen, unseres Gottes, will ich Dein Bestes suchen. 

Psalm 122. Von David, ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt…

Matthäus 12,20

Lied des Tages

Nun lob, mein Seel, den Herren, was in mir ist, den Namen sein. Sein Wohltat tut er mehren, vergiß es nicht, o Herze mein. Hat Dir Dein Sünd vergeben und heilt Dein Schwachheit groß, errett’ Dein armes Leben, nimmt Dich in seinen Schoß, mit reichem Trost beschüttet, verjüngt, dem Adler gleich; der Herr schafft Recht, behütet, die leidn in seinem Reich.

Er hat uns wissen lassen sein herrlich Recht und sein Gericht, dazu sein Güt ohn Maßen, es mangelt an Erbarmung nicht; sein’ Zorn lässt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld, die Gnad tut er nicht sparen, den Blöden ist er hold; sein Güt ist hoch erhaben ob den’, die fürchten ihn; so fern der Ost vom Abend, ist unsre Sünd dahin.

Wie sich ein Mann erbarmet ob seiner jungen Kindelein, so tut der Herr uns Armen, wenn wir ihn kindlich fürchten rein. Er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub, gleichwie das Gras von Rechte, ein Blum und fallend Laub; der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da, also der Mensch vergehet, sein End, das ist ihm nah.

Johann Gramann um 1540 (LKG 315,1-3)

Morgenlese

Und sie gingen hinein nach Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten. 

Und alsbald war in ihrer Synagoge ein Mensch, besessen von einem unreinen Geist; der schrie: Was haben wir mit Dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Bist Du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß, wer Du bist: der Heilige Gottes! 

Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der unreine Geist riss ihn hin und her und schrie laut und fuhr aus von ihm. 

Und sie entsetzten sich alle, sodaß sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist das? Eine neue Lehre in Vollmacht! Er gebietet auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm! 

Und die Kunde von ihm erscholl alsbald überall in das ganze Land um Galiläa.

Markus 1,21-28

Abendlese

Siehe, das ist mein Knecht, den ich halte, und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. 

Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Weisung. 

So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Atem gibt und Lebensodem denen, die auf ihr gehen: Ich, der HERR, habe Dich gerufen in Gerechtigkeit und halte Dich bei der Hand. Ich habe Dich geschaffen und bestimmt zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, daß Du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. 

Jesaja 42,1-7

Konkordienformel (Solida Declaratio): XI:24-33

24] Dieses alles wird nach der Schrift in der Lehre von der ewigen Wahl Gottes zur Kindschaft und ewigen Seligkeit begriffen, soll auch darunter verstanden und nimmer ausgeschlossen noch unterlassen werden, wenn man redet von dem Vorsatz, Vorsehung, Wahl und Verordnung Gottes zur Seligkeit. Und wenn also nach der Schrift die Gedanken von diesem Artikel gefaßt werden, so kann man sich durch Gottes Gnade einfältig darein richten.

25] Es gehört auch dies zu fernerer Erklärung und heilsamem [Ge]Brauch der Lehre von der Vorsehung Gottes zur Seligkeit: weil allein die Auserwählten selig werden, deren Namen geschrieben stehen im Buch des Lebens, wie man das wissen, woraus und wobei erkennen könne, welche die Auserwählten sind, die sich dieser Lehre zum Trost annehmen können und sollen.

26] Und hiervon sollen wir nicht urteilen nach unserer Vernunft, auch nicht nach dem Gesetz oder aus einigem äußerlichen Schein; auch sollen wir uns nicht unterstehen, den heimlichen, verborgenen Abgrund göttlicher Vorsehung zu [er]forschen, sondern auf den geoffenbarten Willen Gottes achtgeben. Denn: “er hat uns offenbaret und wissen lassen das Geheimnis seines Willens und hat dasselbige hervorgebracht durch Christum, daß es geprediget werden”, Eph 12 Tim. 1.

27] Dasselbe aber wird uns also geoffenbart, wie Paulus spricht Röm 8: “Die Gott versehen, erwählet und verordnet hat, die hat er auch berufen.” Nun beruft Gott nicht ohne Mittel, sondern durch das Wort, wie er denn befohlen hat, zu predigen Buße und Vergebung der Sünden. Dergleichen bezeugt auch St. Paulus, da er geschrieben: “Wir sind Botschafter an Christus’ Statt, und Gott vermahnet durch uns: Lasset euch versöhnen mit Gott!” 2 Kor. 5. Und die Gäste, welche der König zu seines Sohnes Hochzeit haben will, läßt er durch seine ausgesandten Diener berufen, Matth. 22, etliche zur ersten, etliche zur andern, dritten, sechsten, neunten, auch wohl zur elften Stunde, Matth. 20.

28] Derhalben, wenn wir unsere ewige Wahl zur Seligkeit nützlich betrachten wollen, müssen wir in alle Wege steif und fest darüber halten, daß, wie die Predigt der Buße, also auch die Verheißung des Evangelii universalis [sei], das ist, über alle Menschen gehe, Luk. 24. Darum Christus befohlen hat, zu predigen in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden unter allen Völker. Denn Gott hat die Welt geliebet und derselben seinen Sohn gegeben, Joh. 3. Christus hat der Welt Sünde getragen, Joh. 1: sein Fleisch gegeben für der Welt Leben, Joh. 6; sein Blut ist die Versöhnung für der ganzen Welt Sünde, 1 Joh. 2. Christus spricht: Kommet alle zu mir, die ihr beladen seid, ich will euch erquicken, Matth. 11. Gott hat alles beschlossen unter dem [unter den] Unglauben, als daß er sich aller erbarme, Röm 11. Der Her will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, 2 Petr. 3: Er ist aller zumal ein Her, reich über alle, die ihn anrufen, Röm. 10. Die Gerechtigkeit kommt durch den Glauben an Christum zu allen und aus alle, die glauben, Röm 3. Das ist der Wille des Vaters, daß alle, die an Christum glauben, das ewige Leben haben sollen, Joh. 6 Also ist Christus Befehl, daß insgemein allen, denen Buße gepredigt wird, auch diese Verheißung des Evangelii soll vorgetragen werden, Luk.24Mark.16.

29] Und solchen Beruf Gottes, so durch die Predigt des Worts geschieht, sollen wir für kein Spiegelfechten halten, sondern wissen, daß dadurch Gott seinen Willen offenbart, daß er in denen, die er also beruft, durchs Wort wirken wolle, daß sie erleuchtet, bekehrt und selig werden mögen. Denn das Wort, dadurch wir berufen werden, ist ein Amt des Geistes, das den Geist gibt oder dadurch der Geist gegeben wird, 2 Kor. 3, und eine Kraft Gottes, selig zu machen, Röm. 1. Und weil der Heilige Geist durchs Wort kräftig sein, stärken, Kraft und Vermögen geben will, so ist Gottes Wille, daß wir das Wort annehmen, glauben und demselben folgen sollen.

30] Daher werden die Auserwählten also beschrieben Joh. 10: “Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.” Und Eph. 1: “Die nach dem Vorsatz verordnet sind zum Erbteil”, die hören das Evangelium, glauben an Christum, beten und danken, werden geheiligt in der Liebe, haben Hoffnung, Geduld und Trost im Kreuz, Röm. 8; und ob dies alles gleich sehr schwach in ihnen ist, haben sie doch Hunger und Durst nach der Gerechtigkeit, Math. 5.

31] Also: “gibt der Geist Gottes den Auserwählten Zeugnis, daß sie Kinder Gottes sind; und da sie nicht wissen, was sie beten sollen, wie sichs gebührt, vertritt er sie mit unaussprechlichem Seufzen”, Röm. 8.

32] So zeugt auch die Heilige Schrift, daß Gott, der uns berufen hat, so getreu sei, wenn er das gute Werk in uns angefangen hat, daß er’s auch bis ans Ende erhalten und vollführen wolle, wo wir uns nicht selbst von ihm abkehren, sondern das angefangene Wesen bis ans Ende fest behalten, dazu er denn seine Gnade verheißen hat, 1 Kor. 1; Phil. 12 Petr. 3; Hebr. 3.

33] Mit diesem geoffenbarten Willen Gottes sollen wir uns bekümmern, demselben folgen und uns desselben befleißigen, weil der Heilige Geist durchs Wort, dadurch er uns beruft, Gnade, Kraft und Vermögen dazu verleiht, und den Abgrund der verborgenen Vorsehung Gottes nicht forschen, wie Luk. 13 geschrieben, da einer fragt: “HErr, meinest du, daß wenig selig werden?” antwortet Christus: “Ringet ihr danach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet.” Also spricht Lutherus: “Folge du der Epistel zu’n Römern in ihrer Ordnung, bekummere dich zuvor mit Christo und seinem Evangelio, daß du deine Sünde und seine Gnade erkennest, danach mit der Sünde streite, wie Paulus vom ersten bis ins achte Kapitel lehrt; danach, wenn du im achten Kapitel in Anfechtung unter Kreuz und Leiden kommen wirst, das wird dich lehren im neunten, zehnten und elften Kapitel die Vorsehung, wie tröstlich die sei” usw.

FC SD XI:24-33

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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12th Sunday after Trinity (The healing of the multitude)

For no other foundation can any one lay than that which is laid, which is Jesus Christ. (1.Corinthians 3,11)

A crushed reed he will not break, a dim wick he will not extinguish.  

Isaiah 42,3

Introit

Praise the Lord, for it is good to sing praises to our God. Yes, praise is pleasant and appropriate. The Lord rebuilds Jerusalem and gathers the exiles of Israel. He heals the brokenhearted and bandages their wounds. He counts the number of the stars; he names all of them. Our Lord is great and has awesome power; there is no limit to his wisdom. The Lord lifts up the oppressed but knocks the wicked to the ground… The Lord takes delight in his faithful followers, and in those who wait for his loyal love.

Psalm 147,1-6.11

Collect of this Sunday

Almighty and merciful God, by Your gift alone Your faithful people render true and laudable service. Help us steadfastly to live in this life according to Your promises and finally attain Your heavenly glory; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and Holy Spirit, one God, now and forever.

Altar Book (Lutheran Service Book) Pg. 922

Old Testament lesson

In just a very short time Lebanon will turn into an orchard, and the orchard will be considered a forest. At that time the deaf will be able to hear words read from a scroll, and the eyes of the blind will be able to see through deep darkness. The downtrodden will again rejoice in the Lord; the poor among humankind will take delight in the Holy One of Israel.

For tyrants will disappear, those who taunt will vanish, and all those who love to do wrong will be eliminated – those who bear false testimony against a person, who entrap the one who arbitrates at the city gate and deprive the innocent of justice by making false charges.

So this is what the Lord, the one who delivered Abraham, has said to the family of Jacob: “Jacob will no longer be ashamed; their faces will no longer show their embarrassment. For when they see their children, whom I will produce among them, they will honor my name. 

They will honor the Holy One of Jacob; they will respect the God of Israel. Those who stray morally will gain understanding; those who complain will acquire insight.

Isaiah 29,17-24 

Gradual

I will bless the Lord at all times; his praise shall continually be in my mouth. My soul makes its boast in the Lord; let the humble hear and be glad.

Psalm 34,1-2

Epistle

Meanwhile Saul, still breathing out threats to murder the Lord’s disciples, went to the high priest and requested letters from him to the synagogues in Damascus, so that if he found any who belonged to the Way, either men or women, he could bring them as prisoners to Jerusalem.

As he was going along, approaching Damascus, suddenly a light from heaven flashed around him. He fell to the ground and heard a voice saying to him, “Saul, Saul, why are you persecuting me?” So he said, “Who are you, Lord?” He replied, “I am Jesus whom you are persecuting! But stand up and enter the city and you will be told what you must do.”

(Now the men who were traveling with him stood there speechless, because they heard the voice but saw no one.) So Saul got up from the ground, but although his eyes were open, he could see nothing. Leading him by the hand, his companions brought him into Damascus. For three days he could not see, and he neither ate nor drank anything.

Now there was a disciple in Damascus named Ananias. The Lord said to him in a vision, “Ananias,” and he replied, “Here I am, Lord.” Then the Lord told him, “Get up and go to the street called ‘Straight,’ and at Judas’ house look for a man from Tarsus named Saul. For he is praying, and he has seen in a vision a man named Ananias come in and place his hands on him so that he may see again.” 

But Ananias replied, “Lord, I have heard from many peopleabout this man, how much harm he has done to your saints in Jerusalem, and here he has authority from the chief priests to imprison all who call on your name!” But the Lord said to him, “Go, because this man is my chosen instrument to carry my name before Gentiles and kings and the people of Israel. For I will show him how much he must suffer for the sake of my name.”

So Ananias departed and entered the house, placed his hands on Saul and said, “Brother Saul, the Lord Jesus, who appeared to you on the road as you came here, has sent me so that you may see again and be filled with the Holy Spirit.”Immediately something like scales fell from his eyes, and he could see again.

He got up and was baptized, and after taking some food, his strength returned. For several days he was with the disciples in Damascus, and immediately he began to proclaim Jesus in the synagogues, saying, “This man is the Son of God.” 

Acts 9,1-20

Halleluja Verse

Alleluia. Sing aloud to God our strength; shout for joy to the God of Jacob. Alleluia.

Psalm 81,1

Gospel

Jesus went out again from the region of Tyre and came through Sidon to the Sea of Galilee in the region of the Decapolis.

They brought to him a deaf man who had difficulty speaking, and they asked him to place his hands on him. After Jesus took him aside privately, away from the crowd, he put his fingers in the man’s ears, and after spitting, he touched his tongue. Then he looked up to heaven and said with a sigh, “Ephphatha”.

And immediately the man’s ears were opened, his tongue loosened, and he spoke plainly. Jesus ordered them not to tell anyone. But as much as he ordered them not to do this, they proclaimed it all the more.

People were completely astounded and said, “He has done everything well. He even makes the deaf hear and the mute speak.”

Mark 7,31-37

Luther´s Sermon

Christian Creed

I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.

And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.

And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. 

And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.

Nicene Creed

Hymn of the week

My soul, now praise your Maker! Let all within me bless His name Who makes you full partaker Of mercies more than you dare claim. Forget Him not whose meekness Still bears with all your sin, Who heals your ev’ry weakness, Renews your life within; Whose grace and care are endless And saved you through the past; Who leaves no suff’rer friendless But rights the wronged at last.

He offers all His treasure Of justice, truth, and righteousness, His love beyond all measure, His yearning pity o’er distress, Nor treats us as we merit But sets His anger by. The poor and contrite spirit Finds His compassion nigh; And high as heav’n above us, As dawn from close of day, So far, since He has loved us, He puts our sins away.

For as a tender father Has pity on His children here, God in His arms will gather All who are His in childlike fear. He knows how frail our powers, Who but from dust are made. We flourish like the flowers, And even so we fade; The wind but through them passes, And all their bloom is o’er. We wither like the grasses; Our place knows us no more.

His grace remains forever, And children’s children yet shall prove That God forsakes them never Who in true fear shall seek His love. In heav’n is fixed His dwelling, His rule is over all; O hosts with might excelling, With praise before Him fall. Praise Him forever reigning, All you who hear His Word– Our life and all sustaining. My soul, O praise the Lord!

Johann Gramann (1487-1541) tr. Catharine Winkworth 1827-1878.

Sermon text for this week

For we are God’s fellow workers; you are God’s field, God’s building. According to the grace of God given to me, like a skilled master builder I laid a foundation, and another man is building upon it. Let each man take care how he builds upon it. For no other foundation can any one lay than that which is laid, which is Jesus Christ. 

Now if any one builds on the foundation with gold, silver, precious stones, wood, hay, straw— each man’s work will become manifest; for the Day will disclose it, because it will be revealed with fire, and the fire will test what sort of work each one has done. If the work which any man has built on the foundation survives, he will receive a reward. If any man’s work is burned up, he will suffer loss, though he himself will be saved, but only as through fire.

Do you not know that you are God’s temple and that God’s Spirit dwells in you? If any one destroys God’s temple, God will destroy him. For God’s temple is holy, and that temple you are.

1.Corinthians 3,9-17 (Sermontext)

Prayer of the church

Lord, You are our help and deliverer. We bring to You the prayers and petitions of Your people, that You may grant us all things needful and guard us against all things harmful. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O God, open the ears of unbelievers to the word of Your salvation. Loose their lips to praise You aright and their mouths to confess that Jesus is Lord. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Bless all pastors and give them boldness to speak the truth in love and compassion, that they would not break the bruised reed, but lovingly care for all sinners in need of God’s mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, grant Your blessing to all who are imprisoned, and send to them visitors bringing Your Gospel of peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Bless all in authority by whose service You provide the gift of order, including parents and family, our government, our police and firemen, our military and our schools. Give them strength and endurance to carry out their duties for the good of those entrusted to their care. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, You sent Your Son, Jesus, as the Great Physician of body and soul. By His touch, He banished the fear of His disciples. Comfort those in need Christoph, Anette, Paulina with peace in the midst of fear and wholeness of body and soul. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Bless all who will partake this day of Christ’s most precious body and blood in the Sacrament of the Altar. Give them discernment of His body, that they would come to His table in humility and faith to receive the forgiveness of sins and salvation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, heavenly Father, we gratefully remember the sufferings and death of Your dear Son, Jesus Christ, for our salvation. Rejoicing in His victorious resurrection from the dead, we draw strength from His ascension before You, where He ever stands for us as our own High Priest. Gather us together from the ends of the earth to celebrate with all the faithful the marriage feast of the Lamb in His kingdom, which has no end. Graciously receive our prayers, deliver and preserve us, for to You alone we give all glory, honor and worship, Father, Son and Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

Lutheran Church Missouri Synod

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless You, and keep You; The Lord make His face shine upon You, and be gracious unto You; The Lord lift up His countenance upon You + give You peace.

Numbers 6,24-27

If you are called to preach this weekend, may the holy, triune God – Father, Son and Holy Spirit – the one true and only God give You His rich measure of faith, hope, love, joy and strength, wisdom, knowledge and insight, clarity of speech, that You preach His holy Will faithfully and His gracious Promises invitingly and faithfully according to His biblical Word recorded by apostles and prophets. His most precious Gospel grants saving grace. It is His “power to save.” (Rom 1:16 cf. 2.Corinthians 12,9). 

God´s Word and Luther´s teaching remain forever just as His, holy Christian Church. Hallelujah + Amen. Amen. 

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Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! (Psalm 103)

Beichtstühle in der ev. Stadtkirche St.Marien (Lutherstadt Wittenberg)

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er Dir Gutes getan hat: der Dir alle Deine Sünde vergibt und heilet alle Deine Gebrechen, der Dein Leben vom Verderben erlöst, der Dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der Deinen Mund fröhlich macht und Du wieder jung wirst wie ein Adler. 

Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden. Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun. Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, läßt er unsre Übertretungen von uns sein.

Psalm 103,1-12. Von David.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1.Petrus 5,5b

Lied des Tages

Wir danken Gott für seine Gaben, die wir von ihm empfangen haben, und bitten unsern lieben Herrn, er woll uns ferner auch beschern und speisen uns mit seinem Wort, daß wir satt werden hier und dort. Ach, lieber Herr, Du wollst uns geben nach dieser Zeit das ewig Leben. Amen.

Erasmus Alber 1537 (LKG 286)

Morgenlese

Wendet Euch zu mir, so werdet Ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr. Ich schwöre bei mir selbst, und Gerechtigkeit geht aus meinem Munde, ein Wort, bei dem es bleiben soll: Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören und sagen: Im HERRN habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Aber alle, die ihm widerstehen, werden zu ihm kommen und beschämt werden. Im HERRN wird gerecht werden Israels ganzes Geschlecht und wird sich seiner rühmen. 

Jesaja 45,22-25

Abendlese

Auch Ihr wart tot durch Eure Übertretungen und Sünden, in denen Ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 

Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. 

Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid Ihr gerettet –; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. 

Denn aus Gnade seid Ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,1-10

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von der ewigen Vorsehung (XI:9-23)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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HERR, ich rufe zu Dir, eile zu mir; vernimm meine Stimme, wenn ich Dich anrufe. (Psalm 141)

Christus und die Ehebrecherin von Lucas Cranach dem Älteren in der Fränkischen Galerie in Kronach

HERR, ich rufe zu Dir, eile zu mir; vernimm meine Stimme, wenn ich Dich anrufe. Mein Gebet möge vor Dir gelten als ein Räucheropfer, das Aufheben meiner Hände als ein Abendopfer.

HERR, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen! Neige mein Herz nicht zum Bösen, daß ich nicht in Frevel lebe gemeinsam mit Übeltätern; daß ich nicht esse von ihren leckeren Speisen. 

Der Gerechte schlage mich freundlich und weise mich zurecht; das wird mir wohltun wie Balsam auf dem Haupte. Mein Haupt wird sich dagegen nicht wehren. Doch ich bete stets, daß jene mir nicht Schaden tun.

Ihre Führer sollen hinabgestürzt werden auf einen Felsen; dann wird man meine Worte hören, daß sie lieblich sind. Unsere Gebeine sind zerstreut bis zur Pforte des Todes, wie wenn einer das Land pflügt und zerwühlt. 

Ja, auf Dich, HERR, mein Herr, sehen meine Augen; ich traue auf Dich, gib mich nicht in den Tod dahin. Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben, und vor der Falle der Übeltäter. 

Die Frevler sollen miteinander in ihr eigenes Netz fallen; ich aber werde vorübergehen. 

Psalm 141. Ein Psalm Davids.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1.Petrus 5,5b

Lied des Tages

Singen wir aus Herzensgrund, loben Gott mit unserm Mund. Wie er sein Güt an uns beweist, so hat er uns auch gespeist, wie er Tier und Vögel nährt, so hat er uns auch beschert, welchs wir jetzund habn verzehrt.

Danken wir sehr, bitten ihn, daß er geb des Geistes Sinn, daß wir solches recht verstehn, stets nach sein Geboten gehn, seinen Namen machen groß in Christo ohne Unterlaß; so singn wir recht das Gratias.

Hans Vogel um 1565. (LKG 287)

Morgenlese

Es bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch. Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin.

Als die vernahm, daß er zu Tisch saß im Haus des Pharisäers, brachte sie ein Alabastergefäß mit Salböl und trat von hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu netzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit dem Salböl. 

Da aber das der Pharisäer sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüsste er, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin. 

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es! 

Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Einer war fünfhundert Silbergroschen schuldig, der andere fünfzig. Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er’s beiden. Wer von ihnen wird ihn mehr lieben? Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er mehr geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt. 

Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst Du diese Frau? Ich bin in Dein Haus gekommen; Du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit ihren Haaren getrocknet. Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.  Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt. 

Deshalb sage ich Dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Und er sprach zu ihr: Dir sind Deine Sünden vergeben. 

Da fingen die an, die mit zu Tisch saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt? Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat Dir geholfen; geh hin in Frieden! 

Lukas 7,36-50

Abendlese

Da sprach Samuel zu ganz Israel: Siehe, ich habe Eurer Stimme gehorcht in allem, was Ihr mir gesagt habt, und habe einen König über Euch gesetzt. Siehe, nun wird Euer König vor Euch herziehen; ich aber bin alt und grau geworden, und meine Söhne sind bei Euch. Ich bin vor Euch hergegangen von meiner Jugend an bis auf diesen Tag. 

Siehe, hier stehe ich. Nun sagt gegen mich aus vor dem HERRN und seinem Gesalbten! Wessen Rind oder Esel hab ich genommen, wem hab ich Gewalt oder Unrecht getan? Aus wessen Hand hab ich ein Geschenk angenommen, um mir damit die Augen blenden zu lassen? Ich will’s Euch zurückgeben. 

Sie sprachen: Du hast uns weder Gewalt noch Unrecht getan und von niemand etwas genommen. Er sprach zu ihnen: Der HERR sei Zeuge Euch gegenüber, und sein Gesalbter sei Zeuge am heutigen Tage, daß Ihr nichts in meiner Hand gefunden habt. Sie sprachen: Ja, Zeuge sollen sie sein. 

Und Samuel sprach zum Volk: Der HERR ist’s, der Mose und Aaron eingesetzt und Eure Väter aus Ägyptenland geführt hat. So tretet nun her, daß ich mit Euch rechte vor dem HERRN wegen aller Wohltaten des HERRN, die er an Euch und Euren Vätern getan hat. 

Als Jakob nach Ägypten gekommen war, schrien Eure Väter zu dem HERRN, und der HERR sandte Mose und Aaron, daß sie eure Väter aus Ägypten führten und sie an diesem Ort wohnen ließen. 

Aber als sie den HERRN, ihren Gott, vergaßen, verkaufte er sie in die Hand Siseras, des Feldhauptmanns von Hazor, und in die Hand der Philister und in die Hand des Königs von Moab; die kämpften gegen sie. Und sie schrien zum HERRN und sprachen: Wir haben gesündigt, daß wir den HERRN verlassen und den Baalen und den Astarten gedient haben; nun aber errette uns aus der Hand unserer Feinde, so wollen wir Dir dienen. 

Da sandte der HERR Jerubbaal, Barak, Jeftah und Samuel und errettete Euch aus der Hand Eurer Feinde ringsum und ließ Euch sicher wohnen. Als Ihr aber saht, daß Nahasch, der König der Ammoniter, gegen Euch zog, spracht Ihr zu mir: Nein, sondern ein König soll über uns herrschen!, obwohl doch der HERR, euer Gott, Euer König ist. 

Nun, da ist Euer König, den Ihr erwählt und erbeten habt; denn siehe, der HERR hat einen König über Euch gesetzt. Werdet Ihr nun den HERRN fürchten und ihm dienen und seiner Stimme gehorchen und dem Munde des HERRN nicht ungehorsam sein, so werdet Ihr und Euer König, der über Euch herrscht, dem HERRN, Eurem Gott, folgen. 

1.Samuel 12,1-14

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von Kirchengebräuchen und der ewigen Vorsehung (X,26-XI,8)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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Herr, das Werk Deiner Hände wollest Du nicht lassen. (Psalm 138) 

Egino Weinert (Köln): Jesus und die Delegation des Hauptmannns von Kapernaum

Ich danke Dir von ganzem Herzen, vor den Göttern will ich Dir lobsingen. Ich will anbeten zu Deinem heiligen Tempel hin und Deinen Namen preisen für Deine Güte und Treue; denn Du hast Dein Wort herrlich gemacht um Deines Namens willen. Wenn ich Dich anrufe, so erhörst Du mich und gibst meiner Seele große Kraft. 

Es danken Dir, HERR, alle Könige auf Erden, daß sie hören das Wort Deines Mundes; sie singen von den Wegen des HERRN, daß die Herrlichkeit des HERRN so groß ist. Denn der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne. 

Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst Du mich und reckst Deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit Deiner Rechten.Der HERR wird’s vollenden um meinetwillen. HERR, Deine Güte ist ewig. Das Werk Deiner Hände wollest Du nicht lassen. 

Psalm 138. Von David.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1.Petrus 5,5b

Lied des Tages

O Jesu, treuster Heiland mein, ich geh in mein Schlafkämmerlein; ich will mich legen in die Ruh, schleuß Du die Tür selbst nach mir zu.

Verzeih mein Sünd aus Gnad und Güt, schädlich und schändlich Träum verhüt, laß säuberlich mich schlafen ein und ruhen in den Armen dein.

Wenn ich nun schlaf, wach Du für mich, treib alles Unglück hinter sich; breit über mich Dein Flügel aus, laß stehn Dein Engel um mein Haus.

Behüt vor Feur und Wassersnot, vor einem bösen schnellen Tod, vor allem Übel und Gefahr mich und all fromm Christen bewahr.

Laß mich zu Deinem Lob aufstehn und fröhlich ins Haus Gottes gehn, so will ich Dein Barmherzigkeit loben und preisn in Ewigkeit.

Gott Vater, nimm mich in Dein Hut, Gott Sohn, wasch mich mit Deinem Blut, Gott Heiliger Geist, erleuchte mich, daß in den Himmel komme ich.

Nach einem “Abendgebetlein” von Johann Heermann 1616 (LKG 297)

Morgenlese

Und Hiob antwortete dem HERRN und sprach: Ich erkenne, daß Du alles vermagst, und nichts, das Du Dir vorgenommen, ist Dir zu schwer. »Wer ist der, der den Ratschluß verhüllt mit Worten ohne Verstand?« Darum hab ich ohne Einsicht geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. »So höre nun, laß mich reden; ich will Dich fragen, lehre mich!« Ich hatte von Dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge Dich gesehen. Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche.

Als nun der HERR diese Worte mit Hiob geredet hatte, sprach er zu Elifas von Teman: Mein Zorn ist entbrannt über Dich und über Deine beiden Freunde; denn Ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob. So nehmt Euch nun sieben junge Stiere und sieben Widder und geht hin zu meinem Knecht Hiob und opfert Brandopfer für Euch; aber mein Knecht Hiob soll für Euch bitten; denn ihn will ich erhören, daß ich Euch nichts Schlimmes antue. Denn Ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob. 

Da gingen hin Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama und taten, wie der HERR ihnen gesagt hatte. Und der HERR erhörte Hiob. Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde bat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte. 

Hiob 42,1-10

Abendlese

Nachdem Jesus seine Rede vor dem Volk vollendet hatte, ging er nach Kapernaum. Ein Hauptmann aber hatte einen Knecht, der ihm lieb und wert war; der lag todkrank. Da er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm und bat ihn, zu kommen und seinen Knecht gesund zu machen. Als sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn inständig und sprachen: Er ist es wert, daß Du ihm dies erfüllst; denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut. 

Da ging Jesus mit ihnen. Als er aber nicht mehr fern von dem Haus war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach, Herr, bemühe Dich nicht; ich bin nicht wert, daß Du unter mein Dach gehst; darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu Dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 

Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er hin; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. 

Da Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage Euch: Solchen Glauben habe ich auch in Israel nicht gefunden. 

Und als die Boten wieder nach Hause kamen, fanden sie den Knecht gesund. 

Lukas 7,1-10

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von den Kirchengebräuchen (X:14-25)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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Ich harre des HERRN, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. (Psalm 130)

Eeckhout, Gerbrand van den – The Infant Samuel brought by Hannah to Eli – Ashmolean Museum

Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu Dir. Herr, höre meine Stimme! Laß Deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens! 

Wenn Du, HERR, Sünden anrechnen willst – Herr, wer wird bestehen? Denn bei Dir ist die Vergebung, daß man Dich fürchte. 

Ich harre des HERRN, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen; mehr als die Wächter auf den Morgen hoffe Israel auf den HERRN!

Denn bei dem HERRN ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm. Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden. 

Psalm 130. Ein Wallfahrtslied. (Der 6. Bußpsalm)

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1.Petrus 5,5b

Lied des Tages

Aus tiefer Not schrei ich zu Dir, Herr Gott, erhöre mein Rufen. Dein gnädig Ohren kehr zu mir und meiner Bitt sie öffen; denn so Du willst das sehen an, was Sünd und Unrecht ist getan, wer kann, Herr, vor Dir bleiben? 

Bei Dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. Vor Dir niemand sich rühmen kann, des muß Dich fürchten jedermann und Deiner Gnade leben.

Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren.

Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So tu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gotts erharre.

Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen.

Martin Luther 1524 (LKG 213: Psalm 130)

Morgenlese

Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen. Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem, den ich geschaffen habe. 

Ich war zornig über die Sünde ihrer Habgier und schlug sie, verbarg mich und zürnte. Aber sie gingen treulos die Wege ihres Herzens. Ihre Wege habe ich gesehen, aber ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben; und denen, die da Leid tragen, will ich Frucht der Lippen schaffen. Friede, Friede denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der HERR; ich will sie heilen. 

Jesaja 57,15-19

Abendlese

Es war ein Mann von Ramatajim-Zofim, vom Gebirge Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein Ephraimiter. Und er hatte zwei Frauen; die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder und Hanna hatte keine Kinder. 

Dieser Mann ging jährlich hinauf von seiner Stadt, um anzubeten und dem HERRN Zebaoth zu opfern in Silo. Dort aber waren Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, Priester des HERRN. Wenn nun der Tag kam, dass Elkana opferte, gab er seiner Frau Peninna und allen ihren Söhnen und Töchtern ihre Anteile. Aber Hanna gab er nur einen Anteil, obgleich er Hanna lieb hatte; der HERR aber hatte ihren Leib verschlossen. 

Und ihre Widersacherin kränkte und reizte sie sehr, weil der HERR ihren Leib verschlossen hatte. 

So ging es alle Jahre; wenn sie hinaufzog zum Haus des HERRN, kränkte jene sie. Dann weinte Hanna und aß nichts. Elkana aber, ihr Mann, sprach zu ihr: Hanna, warum weinst Du und warum ißt Du nichts? Und warum ist Dein Herz so traurig? Bin ich Dir nicht mehr wert als zehn Söhne? 

Da stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatten. Eli aber, der Priester, saß auf einem Stuhl am Türpfosten des Tempels des HERRN. Und sie war von Herzen betrübt und betete zum HERRN und weinte sehr und gelobte ein Gelübde und sprach: HERR Zebaoth, wirst Du das Elend Deiner Magd ansehen und an mich gedenken und Deiner Magd nicht vergessen und wirst Du Deiner Magd einen Sohn geben, so will ich ihn dem HERRN geben sein Leben lang, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen. 

Und da sie lange betete vor dem HERRN, achtete Eli auf ihren Mund; denn Hanna redete in ihrem Herzen, nur ihre Lippen bewegten sich, ihre Stimme aber hörte man nicht. Da meinte Eli, sie wäre betrunken. Und Eli sprach zu ihr: Wie lange willst Du betrunken sein? Gib den Wein von Dir, den Du getrunken hast! 

Hanna aber antwortete und sprach: Nein, mein Herr! Ich bin eine betrübte Frau; Wein und starkes Getränk hab ich nicht getrunken, sondern habe mein Herz vor dem HERRN ausgeschüttet. Du wollest Deine Magd nicht für eine zuchtlose Frau halten, denn ich hab aus meinem großen Kummer und aus Traurigkeit so lange geredet. 

Eli antwortete und sprach: Gehe hin mit Frieden; der Gott Israels wird Dir geben, was Du von ihm erbeten hast. Sie sprach: Laß Deine Magd Gnade finden vor Deinen Augen. Da ging die Frau ihres Weges und aß und sah nicht mehr so traurig drein. 

Und am andern Morgen machten sie sich früh auf. Und als sie angebetet hatten vor dem HERRN, kehrten sie wieder um und kamen heim nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau, und der HERR gedachte an sie. Und als die Tage um waren, ward Hanna schwanger, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Samuel; denn, so sprach sie, ich hab ihn von dem HERRN erbeten. 

Und als der Mann Elkana hinaufzog mit seinem ganzen Hause, um dem HERRN das jährliche Opfer zu opfern und was er gelobt hatte, zog Hanna nicht mit hinauf, sondern sprach zu ihrem Mann: Wenn der Knabe entwöhnt ist, will ich ihn bringen, daß er vor dem HERRN erscheine und bleibe dort für immer. Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: So tu, wie dir’s gefällt! Bleib, bis du ihn entwöhnt hast; der HERR bestätige aber, was er geredet hat. So blieb die Frau und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte. 

Nachdem sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, einen Scheffel Mehl und einen Krug Wein, und brachte ihn in das Haus des HERRN nach Silo. Der Knabe war aber noch jung. Und sie schlachteten den Stier und brachten den Knaben zu Eli. 

Und sie sprach: Ach, mein Herr, so wahr Du lebst, mein Herr: Ich bin die Frau, die hier bei Dir stand, um zum HERRN zu beten. Um diesen Knaben bat ich. Nun hat der HERR mir gegeben, was ich von ihm erbeten habe. Darum gebe ich ihn dem HERRN wieder sein Leben lang, weil er vom HERRN erbeten ist. Und sie beteten dort den HERRN an. 

1.Samuel 1

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von Kirchengebräuchen X,1-13

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich. (Psalm 126)

“David und Goliath” (1540-45) von Lucas Cranach d.Ä. (Jagdschloss Grunewald, Berlin)

Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan! 

Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich. 

HERR, bringe zurück unsre Gefangenen, wie Du die Bäche wiederbringst im Südland. Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. 

Psalm 126. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1.Petrus 5,5b

Lied des Tages

O Christe, Morgensterne, leucht uns mit hellem Schein; schein uns vons Himmels Throne an diesem dunkeln Ort mit Deinem reinen Wort.

O Jesu, Trost der Armen, mein Herz heb ich zu Dir; Du wirst Dich mein erbarmen, Dein Gnade schenken mir, das trau ich gänzlich Dir.

Ich kann und mag nicht schaffen, ich kann nicht fröhlich sein; mir ist verwundt mein Seele und fürcht der Höllen Pein, o Christ, erbarm Dich mein.

O Jesu lieber Herre, Du einger Gottes Sohn, von Herzen ich begehre, Du wollst mir Hilfe tun. Du bist der Gnaden Thron.

Du hast für mich vergossen Dein rosenfarbes Blut; das laß mich, Herr, genießen, tröst mich durch Deine Güt; hilf mir, das ist mein Bitt.

Leipzig 1579 (LKG 231,1-5)

Morgenlese

Als nun der Philister aufsah und David anschaute, verachtete er ihn; denn er war ein Knabe, bräunlich und schön. Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, daß Du mit Stecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte dem David bei seinem Gott. 

Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, ich will Dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel geben und den Tieren auf dem Felde. David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert, ich aber komme zu Dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die Du verhöhnt hast. 

Heute wird Dich der HERR mir überantworten, daß ich Dich erschlage und Dir den Kopf abhaue und gebe Deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, daß Israel einen Gott hat, und damit diese ganze Gemeinde innewerde, daß der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN, und er wird Euch in unsere Hand geben. 

Als sich nun der Philister aufmachte und daherging und sich David nahte, lief David eilends von der Schlachtreihe dem Philister entgegen. Und David tat seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn, daß der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht. So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn.

David aber hatte kein Schwert in seiner Hand. Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn und hieb ihm den Kopf damit ab. Da aber die Philister sahen, daß ihr Stärkster tot war, flohen sie.

1.Samuel 17,42-51

Abendlese

Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gästen, als er merkte, wie sie sich aussuchten, obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen: 

Wenn Du von jemandem zur Hochzeit geladen bist, so setze Dich nicht obenan; denn es könnte einer eingeladen sein, der angesehener ist als Du, und dann kommt der, der Dich und ihn eingeladen hat, und sagt zu Dir: Weiche diesem!, und Du müßtest dann beschämt untenan sitzen. 

Sondern wenn Du eingeladen bist, so geh hin und setz Dich untenan, damit, wenn der kommt, der Dich eingeladen hat, er zu Dir sagt: Freund, rücke hinauf! Dann wirst Du Ehre haben vor allen, die mit Dir zu Tisch sitzen. Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.

Lukas 14,7-11

Konkordienformel (Solida Declaratio): Von der Person und Höllenfahrt IX (VIII,87-IX,3)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist

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