Yesterday at the Seminary’s end-of-academic-year-function we did not only celebrate the abundant blessings and mercies of our Lord, who has provided for yet another good year with lots of opportunity for learning, growing, living, praying and tasting how friendly our God is. No, we also said good-bye to the students from Liberia – our sisters and brothers in the faith, friends and members of our Lutheran family – who will not come again to the Seminary due to lack of financial funds and means. Students have come from Liberia to South Africa even in the previous century and when the Seminary was still in Enhlanhleni. The student T.Doe Johnson from Liberia was the first student who did his post-graduate studies in Old Testament at the University of Pretoria through support from this Seminary nearly 10 years back. Not coming back to Seminary is very difficult for them as you probably can imagine, but we don’t have any alternative at this stage. Lots of hopes are dashed, lots of faiths are sorely tried.
Even though the LTS in Tshwane (Pretoria) is running its operations on a shoe-string and doesn’t cater for any exorbitances we don’t see a way to support these students presently. At a annual cost of $5, 000 per student including return air flights, tuition, accommodation, food and support, medical aid our program here at LTS is quite competitive if you compare it with similar institutions on this continent and abroad.
This is the issue that weighed heavily on my mind in the past weeks and dominated my farewell yesterday. Read here, what I had to say (Message of the rector 2012) and also the regular rector’s report on PPP (RR at Prizegiving 2012).








Sterben mit dem ARD – Kommentar von Henryk M. Broder
And you thought, they only critique boring sermons? Now way! Read this and consider how “outsiders” hear your tunes, messages and twits. I find Broder amusing and provocative at the same time. Read here what he’s got to say:
“In der „Todesfuge“ von Paul Celan findet sich der Satz „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“. Wie Recht der Dichter mit dieser Feststellung hatte, kann man in diesen Tagen erleben, wenn man das „Erste“ anmacht.
Da läuft die Themenwoche „Leben mit dem Tod“, die sich an den typischen ARD-Zuschauer richtet: einen Mann oder eine Frau zwischen 60 und 65, kurz vor oder nach der Verrentung, der/die sich nun auf das Unvermeidliche innerlich einstimmt. Und so wie sein/ihr Leben geregelt verlief, muss auch das Finale geregelt werden.
„Wie will ich sterben? Welche Beerdigung wünsche ich mir? Wer sich offen mit dem Tod beschäftigt, erleichtert nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen in seinem Umfeld den Abschied.“
Nun trägt die ARD ohnehin dem Umstand Rechnung, dass viele ihrer Zuschauer sich bereits in der pre-mortalen Phase befinden. Die diversen „Feste der Volksmusik“ mit Florian Silbereisen zum Beispiel erträgt nur, wer mit dem Leben weitgehend abgeschlossen hat. Die allabendlichen Talkshows sind so aufregend wie eine Weihnachtsfeier in einem Bestattungsunternehmen.
Erschienen in der Weltwoche vom 22.11.12
Insofern passt die Themenwoche „Leben mit dem Tod“ gut ins Gesamtprogramm. Trotzdem muss man sich fragen, ob es denn noch irgendeinen Bereich gibt, in den das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht erzieherisch eingreifen würde. Es rührt die Trommel für Organspenden und Krebsvorsorge, es klärt über die Gefahren des Tabak-und Alkoholkonsums auf, es nimmt sich der allein erziehenden Mütter an, jetzt greift es ein Thema auf, das angeblich „tabubehaftet“ ist, um dazu beizutragen, „Sprachlosigkeit zu überwinden“: den Tod. Aber der ist so wenig ein Tabu wie das Liebesleben von Heidi Klum. Und was die „Sprachlosigkeit“ angeht: viele Deutsche lesen nur deswegen eine Tageszeitung, um über die Todesfälle in ihrem Bekanntenkreis auf dem Laufenden zu bleiben.
Was aber, wenn einer vom Tod überrascht werden möchte, so wie es vor der Erfindung des Fernsehens der Fall war? Ja, dann hat er eben Pech gehabt. Mit der Zwangsgebühr kommt auch der Todesengel ins Haus.”
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