Christ unser Herr zum Jordan kam

Christ unser Herr zum Jordan kam
nach seines Vater willen,
Von S. Johans die Tauffe nam,
Sein werck und ampt zurfüllen.
Da wolt er stifften uns ein Bad,
Zu waschen uns von sünden,
Erseuffen auch den bittern Tod
Durch sein selbs Blut und Wunden,
Es galt ein newes Leben.

So hört und mercket alle wol,
Was Gott heisst selbs die Tauffe,
Und was ein Christen gleuben sol
Zu meyden Ketzer hauffen.
Gott spricht und wil, das wasser sey,
Doch nicht allein schlecht Wasser,
Sein heiligs Wort ist auch dabey
Mit reichem Geist on massen,
Der ist alhie der Tauffer.

Sölchs hat er uns beweiset klar
Mit Bilden und mit Worten.
Des Vaters stim man offenbar
Daselbs am Jordan horte.
Er sprach, Das ist mein lieber Son,
An dem ich hab gefallen,
DEN wil ich Euch befohlen han,
Das jr IN höret Alle
Und folget seinem Leren.

Auch Gottes Son hie selber steht
In seiner zarten Menschheit.
Der heilig Geist ernider fert
In Taubenbild verkleidet.
Das wir nicht sollen zweiueln dran,
Wenn wir getauffet werden,
All drey Person getauffet han,
Da mit bey uns auff Erden
Zu wohnen sich ergeben.

Sein Jünger heisst der Herre Christ,
Geht hin all Welt zu leren,
Das sie verlorn in Sünden ist,
Sich sol zur Busse keren.
Wer gleubet und sich teuffen lesst,
Sol dadurch selig werden,
Ein newgeborner Mensch er heisst,
Der nicht mehr könne sterben.
Das Himelreich sol erben.

Wer nicht gleubt dieser grossen Gnad
Der bleibt in seinen Sünden
Und ist verdampt zum ewigen Tod
Tieff in der Hellen grunde.
Nicht hilfft sein eigen heiligkeit,
All sein Thun ist verloren,
Die Erbsünd machts zur nichtigkeit,
Darin er ist geboren,
Vermag jm selbs nichts helffen.

Das Aug allein das Wasser siht,
Wie Menschen Wasser giessen,
Der Glaub im Geist die krafft versteht
Des Blutes Jhesu Christi.
Und ist für im ein rote Flut,
Von Christus Blut geferbet,
Die allen Schaden heilen thut,
Von Adam her geerbet,
Auch von uns selbs begangen

Martin Luther 1483-1546

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Geh aus mein Herz und suche Freud…

1) Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

2) Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide,
als Salomonis Seide.

3) Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder,
Berg, Hügel, Tal und Felder.

4) Die Glucke führt ihr Völklein aus,
der Storch baut und bewohnt sein Haus,
das Schwälblein speist die Jungen,
der schnelle Hirsch, das leichte Reh
ist froh und kommt aus seiner Höh
ins tiefe Gras gesprungen,
ins tiefe Gras gesprungen.

5) Die Bächlein rauschen in dem Sand
und malen sich an ihrem Rand
mit schattenreichen Myrten;
die Wiesen liegen hart dabei
und klingen ganz vom Lustgeschrei
der Schaf und ihrer Hirten,
der Schaf und ihrer Hirten.

6) Die unverdroßne Bienenschar
fliegt hin und her, sucht hier und da
ihr edle Honigspeise;
des süßen Weinstocks starker Saft
bringt täglich neue Stärk und Kraft
in seinem schwachen Reise,
in seinem schwachen Reise.

7) Der Weizen wächset mit Gewalt;
darüber jauchzet jung und alt
und rühmt die große Güte
des, der so überfließend labt
und mit so manchem Gut begabt
das menschliche Gemüte,
das menschliche Gemüte.

8) Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.

9) Ach, denk ich, bist du hier so schön
und läßt du’s uns so lieblich gehn
auf dieser armen Erden:
was will doch wohl nach dieser Welt
dort in dem reichen Himmelszelt
und güldnen Schlosse werden,
und güldnen Schlosse werden!

10) Welch hohe Lust, welch heller Schein
wird wohl in Christi Garten sein!
Wie muß es da wohl klingen,
da so viel tausend Seraphim
mit unverdroßnem Mund und Stimm
ihr Halleluja singen,
ihr Halleluja singen.

11) O wär ich da! O stünd ich schon,
ach süßer Gott, vor deinem Thron
und trüge meine Palmen:
so wollt ich nach der Engel Weis
erhöhen deines Namens Preis
mit tausend schönen Psalmen,
mit tausend schönen Psalmen.

12) Doch gleichwohl will ich, weil ich noch
hier trage dieses Leibes Joch,
auch nicht gar stille schweigen;
mein Herze soll sich fort und fort
an diesem und an allem Ort
zu deinem Lobe neigen,
zu deinem Lobe neigen.

13) Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
daß ich dir stetig blühe;
gib, daß der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe.

14) Mach in mir deinem Geiste Raum,
daß ich dir werd ein guter Baum,
und laß mich Wurzel treiben.
Verleihe, daß zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben.

15) Erwähle mich zum Paradeis
und laß mich bis zur letzten Reis
an Leib und Seele grünen,
so will ich dir und deiner Ehr
allein und sonsten keinem mehr
hier und dort ewig dienen,
hier und dort ewig dienen.

Paul Gerhardt 1653

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Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all…

1. Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all,
lobt Gott von Herzensgrunde,
preist ihn, ihr Völker allzumal,
dankt ihm zu aller Stunde,
daß er euch auch erwählet hat
und mitgeteilet seine Gnad
in Christus, seinem Sohne.

2. Denn seine groß Barmherzigkeit
tut über uns stets walten,
sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit
erscheinet Jung und Alten
und währet bis in Ewigkeit,
schenkt uns aus Gnad die Seligkeit;
drum singet Halleluja.

Melchior Vulpius (1570-1615)

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O süßer Herre Jesu Christ

1. O süßer Herre Jesu Christ,
der du unser Erlöser bist,
nimm heut an unsre Danksagung
aus Genaden.

2. Du hast angesehn unsre Not,
da wir waren in Sünde tot,
und bist vom Himmel gestiegen
aus Genaden.

3. Hast in Marien Jungfrauschaft
durch des Heiligen Geistes Kraft
angenommen unsre Menschheit
aus Genaden.

4. Du lehrest uns die neu Geburt
und zeigest an die enge Pfort
und den schmalen Steig zum Leben
aus Genaden.

5. Danach erlittest du den Tod
in viel Verachtung, Hohn und Spott
für unsre Sünd und Missetat
aus Genaden.

6. Du stiegest auf zum höchsten Thron
zu Gottes Rechten als sein Sohn,
uns ewiglich zu vertreten
aus Genaden.

7. O Christe, versammle dein Heer
und regier es mit treuer Lehr
deinem Namen zu Lob und Ehr
aus Genaden.

8. Hilf durch deine Müh und Arbeit,
dass es erlang die Seligkeit,
Lob zu singen in Ewigkeit.
deiner Gnaden.

Nach dem lateinischen “Jesu, salvator optime” des Johann Hus (um 1400) deutsch von Michael Weiße 1531.

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Lutheran Order of service in isiZulu and seTswana

The Lutheran Order of Service for the Holiday of Epiphany is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on God’s Word from the epistle of St. Paul to the Ephesians in the  in the third chapter verses 2-3a.5-6. This sermon was written by retired missionary Rev. Kurt-Günter Tiedemann (Tarmstedt, Germany) in isiZulu (wz1609160110 umkhosi wePhifaniya) and  translated as usual by my dear father Rev. E.A.W. Weber DD (Welbedacht, KZN) into seTswana (wt1609160110 moletlo wa Epifaniya).

The readings for this holiday of Epiphany are:

  • Old Testament: Isaiah 60:1-6
  • The Epistle: Ephesians 3:2-3a.5-6
  • The Gospel: St. Matthew 2:1-12
  • Psalm: 100:1-5

The liturgical colour is white.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for this holy Epiphany season: The darkness is past, and the true light now shineth. (1.Joh.2:8b KJV)

And we pray with a collect for this Holiday: O God, by the leading of a star You made known Your only-begotten Son to the Gentiles. Lead us, who know You by faith, to enjoy in heaven the fullness of Your divine presence; through the same Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit one God now and forever. Amen. (LSB Pastoral Care Companion 542)

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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Wie schön leuchtet der Morgenstern

1. Wie schön leuchtet der Morgenstern
Voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn,
Die süße Wurzel Jesse!
Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm,
Mein König und mein Bräutigam,
Hast mir mein Herz besessen,
Lieblich, freundlich,
Schön und herrlich, groß und ehrlich,
Reich von Gaben,
Hoch und sehr prächtig erhaben!

2. Ei meine Perl’, du werte Kron,
Wahr’ Gottes und Mariens Sohn,
Ein hochgeborner König!
Mein Herz heißt dich ein Lilium;
Dein süßes Evangelium
Ist lauter Milch und Honig.
Ei mein Blümlein,
Hosianna! Himmlisch Manna,
Das wir essen,
Deiner kann ich nicht vergessen!

3. Geuß sehr tief in mein Herz hinein,
Du heller Jaspis und Rubin,
Die Flamme deiner Liebe,
und erfreu mich, daß ich durch dich
An deinem Leibe ewiglich,
Ein lebend Rippe bleibe.
Nach dir ist mir,
gratiosa coeli rosa,
bis dichs findet
mein Herz krank, durch Lieb verwundet.

4. Von Gott kommt mir ein Freudenschein,
Wenn du mit deinen Äugelein
mich freundlich tust anblicken.
O Herr Jesu, mein trautes Gut,
Dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut
Mich innerlich erquicken.
Nimm mich freundlich
In dein Arme, daß ich warme
werd´ von Gnaden;
Auf dein Wort komm ich geladen.

5. Herr Gott Vater, mein starker Held,
Du hast mich ewig vor der Welt
In deinem Sohn geliebet.
Dein Sohn hat mich ihm selbst vertraut,
Er ist mein Schatz, ich bin sein Braut,
sehr hoch in ihm erfreuet.
Eia, eia,
Himmlisch Leben wird er geben
Mir dort oben!
Ewig soll mein Herz ihn loben.

6. Zwingt die Saiten in Cythara
Und laßt die süße Musika
Ganz freudenreich erschallen,
Daß ich möge mit Jesulein,
Dem wunderschönen Bräutgam mein,
In steter Liebe wallen!
Singet, springet,
Jubilieret, triumphieret,
Dankt dem Herren;
Groß ist der König der Ehren!

7. Wie bin ich doch so herzlich froh,
Daß mein Schatz ist das A und O.
Der Anfang und das Ende.
Er wird mich doch zu seinem Preis
Aufnehmen in das Paradeis;
Des klopf ich in die Hände.
Amen, Amen,
Komm, du schöne Freudenkrone,
Bleib nicht lange,
Deiner wart’ ich mit Verlangen.

Philipp Nicolai 1599

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  1. Ermuntre dich, mein schwacher Geist,
    und trage groß Verlangen,
    ein kleines Kind, das Vater heißt,
    mit Freuden zu empfangen.
    Dies ist die Nacht, darin es kam
    und menschlich Wesen an sich nahm,
    dadurch die Welt mit Treuen
    als seine Braut zu freien.
  2. Willkommen, süßer Bräutigam,
    du König aller Ehren,
    willkommen, Jesus, Gottes Lamm,
    ich will dein Lob vermehren,
    ich will dir all mein Leben lang
    von Herzen sagen Preis und Dank,
    dass du, da wir verloren,
    für uns bist Mensch geboren.
  3. O Freudenzeit, o Wundernacht,
    dergleichen hie gefunden,
    du hast den Heiland hergebracht,
    der alles überwunden,
    du hast gebracht den starken Mann,
    der Feur und Wolken zwingen kann,
    vor dem die Himmel zittern
    und alle Berg erschüttern.
  4. Brich an, du schönes Morgenlicht,
    und lass den Himmel tagen.
    Du Hirtenvolk, erschrecke nicht,
    weil dir die Engel sagen,
    dass dieses schwache Knäbelein
    soll unser Trost und Freude sein,
    dazu den Satan zwingen
    und letztlich Frieden bringen.
  5. O liebes Kind, o süßer Knab,
    holdselig von Gebärden,
    mein Bruder, den ich lieber hab
    als alle Schätz auf Erden;
    komm, Schönster, in mein Herz hinein,
    komm eilend, lass die Krippen sein,
    komm, komm, ich will beizeiten
    dein Lager dir bereiten.
  6. Lob, Preis und Dank, Herr Jesus Christ,
    sei dir von mir gesungen,
    dass du mein Bruder worden bist
    und hast die Welt bezwungen;
    hilf, dass ich deine Gütigkeit
    stets preis in dieser Gnadenzeit
    und mög hernach dort oben
    in Ewigkeit dich loben.

Johann Rist 1641

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1. Wisst ihr noch, wie es geschehen, immer werden wir’s erzählen
wie wir einst den Stern gesehen mitten in der dunklen Nacht

2. Dunkel war es um die Herde. Und auf einmal war ein Leuchten
und ein Singen ob der Erde, dass das Kind geboren sei !

3. Eilte jeder, dass er’s sähe  arm in einer Krippe liegen.
Und wir fühlten Gottes Nähe. Und wir beteten es an.

4. Könige aus Morgenlanden kamen reich und hoch geritten,
dass sie auch das Kindlein fänden. Und sie beteten es an.

5. Und es sang aus Himmelshallen: Ehr sei Gott! Auf Erden Frieden !
Allen Menschen Wohlgefallen, Gottes Gnade allem Volk !

6. Immer werden wir’s erzählen, wie das Wunder einst geschehen,
und wie wir den Stern gesehen, mitten in der dunklen Nacht !


Text: Hermman Claudius 1939
Melodie: G. Fleischer 2009
Midisequenz: Herbert Fritz

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Philosophy Kata Christon

IX crucifiedc

Philosophy Kata Christon: A Pastor’s Guided Introduction to Philosophy According to Christ Himself for the Gospel Ministry by Rev. Gregory P. Schulz, D.Min., Ph.D.

You’re invited!

You’re cordially invited to participate in this six-week open and free online course beginning 11 January, 2016.

Philosophy Kata Christon (a studied reference to Colossians 2:8-15) is intended for parish pastors, but I also have in mind deaconesses and other professional church workers, as well as motivated lay believers with my effort to provide an original guided introduction to philosophy, the disciplined befriending of wisdom, in light of the historical reality that Jesus of Nazareth is God incarnate and thus the Wisdom that philosophy seeks. This is what the apostle Paul writes in 1 Corinthians 1, in point of fact.

To learn more and to enroll You can see my video overview and then sign up for Philosophy Kata Christon at

https://openeducation.blackboard.com/mooc-catalog/courseDetails/view?course_id=_799_1

and here the official invitation again as pdf Philosophy Kata Christon – your invitation to a free online MOOC from Prof. Gregory Schulz

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Lutheran Order of service in isiZulu and seTswana

The Lutheran Order of Service for the second Sunday after Christmas is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on God’s Word from the first epistle of St. John in the fifth chapter verses 11-13. This sermon was written by my brother Rev. P.C.Weber (Ohlangeni, KZN) in isiZulu (wz1608160103 isonto 2 emve komkhosi wokukhumbula ukuzalwa keNkosi) and  translated as usual by my dear father Rev. E.A.W. Weber DD (Welbedacht, KZN) into seTswana (wt1608160103 Sontaga 2 morago ga moletlo wa botsalo).

The readings for this second Sunday after Christmas are:

  • Old Testament: Isaiah 61,1-3 (4-9) 11.10
  • The Epistle: 1. John 5: 11-13
  • The Gospel: St. Luke 2:41-52
  • Psalm: 8:2a.5-7
  • The liturgical colour is white.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for this Christmas season: And the Word became flesh and dwelt among us, and we beheld His glory, the glory as of the only begotten of the Father, full of grace and truth. (Joh.1:14 KJV)

And we pray with a collect for this Holiday: O Lord God, who for our sakes hast made Your blessed Son, our Saviour, subject to the Law and caused Him to endure the circumcision of the flesh, grant us the true circumcision of the Spirit that our hearts may be pure from all sinful desires and lusts; through Jesus Christ Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit one God now and forever. Amen. (TLH 57)

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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