Gedenke doch, wie herrlich hoch Er über allen Jammer Dich geführet.

Donnerstag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 Wochenspruch

Sandro Botticelli: “Anbetung der Könige” 1476

Gedenke doch, / wie herrlich hoch / er über allen Jammer dich geführet. / Der Engel Heer / ist selbst nicht mehr / als eben du mit Seligkeit gezieret.

Du siehest ja / vor Augen da / dein Fleisch und Blut die Luft und Wolken lenken. / Was will doch sich, / ich frage dich, / erheben, dich in Angst und Furcht zu senken?

Dein armer Sinn / geht oft dahin, / ruft Ach und Weh, lässt allen Trost verschwinden. / Komm her und richt / dein Angesicht / zur Krippe Christi: Da wirst du ihn finden.

Wirst du geplagt? / Sei unverzagt, / dein Bruder wird dein Unglück nicht verschmähen. / Sein Herz ist weich / und gnadenreich, / kann unser Leid nicht ohne Tränen sehen.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 103, 8-11)

Fortlaufende Lesung

Und der HERR nahm sich Saras an, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte. 2 Und Sara ward schwanger und gebar dem Abraham in seinem Alter einen Sohn um die Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte. 3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar. 4 Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte. 5 Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. 6 Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen. 7 Und sie sprach: Wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille! Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter. 8 Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt wurde. 9 Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, dass er lachte. 10 Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. 11 Das Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen. 12 Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden. 13 Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volk machen, weil er dein Sohn ist. 14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, dazu den Knaben, und schickte sie fort. Da zog sie hin und irrte in der Wüste umher bei Beerscheba. 15 Als nun das Wasser in dem Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch 16 und ging hin und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte. 17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben dort, wo er liegt. 18 Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen. 19 Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. 20 Und Gott war mit dem Knaben. Der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze. 21 Und er wohnte in der Wüste Paran und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus Ägyptenland.

1. Mose 21,1-21

Tagelese

Was ist nun Apollos? Was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. Nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.

1. Korinther 3,5-10

Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 9. Februar 2023

Seid stille vor Gott dem HERRN, denn des HERRN Tag ist nahe.
Zefanja 1,7

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.
Matthäus 24,44

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

 

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Was will uns nun zuwider tun?

Mittwoch nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 Wochenspruch

Nicolaes Maes (Dutch, 1634 – 1693): Anbetung der Hirten (1660)

Was will uns nun zuwider tun der Seelenfeind mit allem Gift und Gallen? Was wirft er mir und andern vor, dass Adam ist und wir in ihm gefallen?

Schweig, arger Feind! Da sitzt mein Freund, mein Fleisch und Blut hoch in dem Himmel droben. Was Du gefällt, das hat der Held aus Jakobs Stamm zu großer Ehr erhoben.

Sein Licht und Heil macht alles heil; der Himmelsschatz bringt allen Schaden wieder. Der Freudenquell Immanuel schlägt Teufel, Höll und all ihr Reich darnieder.

Drum, frommer Christ, wer Du auch bist, sei wohlgemut und lass Dich nicht betrüben. Weil Gottes Kind Dich ihm verbindt, so kanns nicht anders sein, Gott muss Dich lieben.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 103,4-7)

Fortlaufende Lese

Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern. 31 Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise. 32 So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und bei ihm schlafen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater. 33 Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand. 34 Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass du hineingehst und dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater. 35 Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand. 36 So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater. 37 Und die ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moab. Von dem kommen her die Moabiter bis auf den heutigen Tag. 38 Und die jüngere gebar auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ammi. Von dem kommen her die Ammoniter bis auf den heutigen Tag.

1. Mose 19,30-38

Tageslese

Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Römer 3,21-28

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 8. Februar 2023

Unser Herz freut sich des HERRN, und wir trauen auf seinen heiligen Namen.
Psalm 33,21

Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.
1. Thessalonicher 5,16-17

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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O Jesu Christ, Dein Kripplein ist…

Dienstag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 (Wochenspruch)

Georges de la Tour (1593-1652): Anbetung der Hirten (1646)

  1. O Jesu Christ, Dein Kripplein ist mein Paradies, da meine Seele weidet! Hier ist der Ort,  hier liegt das Wort, mit unserm Fleisch persönlich angekleidet.
  2. Dem Meer und Wind Gehorsam sind, gibst sich zum Dienst und wird ein Knecht der Sünder. Du, Gottes Sohn, wirst Erd und Ton, gering und schwach wie wir und unsre Kinder.
  3. Du, höchstes Gut, hebst unser Blut in deinen Thron hoch über alle Höhen. Du, ewge Kraft, machst Brüderschaft Mit uns, die wie ein Dampf und Rauch vergehen.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 103,1-3)

Fortlaufende Lese

Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. 16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los. 17 Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. Auf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! 18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, sodass ich stürbe. 20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein. Dahin will ich mich retten, dass ich am Leben bleibe. Ist sie nicht klein? 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. 22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt. 23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam. 24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra 25 und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war. 26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule. 27 Abraham aber machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte, 28 und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land dieser Gegend und schaute, und siehe, da ging ein Rauch auf vom Lande wie der Rauch von einem Ofen. 29 Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.

1. Mose 19,15-29

Tageslese

Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit ich – ob ich komme und euch sehe oder abwesend bin – von euch erfahre, dass ihr in einem Geist steht und einmütig mit uns kämpft für den Glauben des Evangeliums und euch in keinem Stück erschrecken lasst von den Widersachern, was ihnen ein Anzeichen der Verdammnis ist, euch aber der Seligkeit, und das von Gott. Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, habt ihr doch denselben Kampf, den ihr an mir gesehen habt und nun von mir hört.

Philipper 1,27-30

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 7. Februar 2023

Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein.
Jesaja 55,10-11

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
Johannes 15,7-8

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Die Ihr arm seid und elende

Montag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 (Wochenspruch)
Codex Aureus Epternacensis (11. Jhd)

Die Ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei Eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da Ihr sollt Euer Herz mit laben.

Süßes Heil, lass Dich umfangen, lass mich Dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch Dich wohl zufriedengeben.

Meine Schuld kann mich nicht drücken, denn Du hast meine Last all auf Deinem Rücken. Kein Fleck ist an mir zu finden, ich bin gar rein und klar aller meiner Sünden.

Ich bin rein um Deinetwillen: Du gibst gnug Ehr und Schmuck, mich darein zu hüllen. Ich will Dich ins Herze schließen, o mein Ruhm! Edle Blum, lass Dich recht genießen.

Ich will Dich mit Fleiß bewahren; ich will Dir leben hier, Dir will ich abfahren. Mit Dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 101,11-15)

Fortlaufende Lese

Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde 2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts, bleibt über Nacht und lasst eure Füße waschen. Frühmorgens mögt ihr aufbrechen und eure Straße ziehen. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben. 3 Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Brote, und sie aßen. 4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden, 5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Gib sie heraus, dass wir ihnen beiwohnen. 6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu 7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! 8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich euch herausgeben, und dann tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen. 9 Sie aber sprachen: Weg mit dir! Und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich noch übler plagen als jene. Und sie drangen hart ein auf den Mann Lot. Doch als sie hinzuliefen und die Tür aufbrechen wollten, 10 griffen die Männer hinaus und zogen Lot herein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu. 11 Und sie schlugen die Leute vor der Tür des Hauses, Klein und Groß, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens mühten, die Tür zu finden. 12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemanden hier? Einen Schwiegersohn? Deine Söhne und Töchter? Wer noch zu dir gehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte. 13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. 14 Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Die aber meinten, er scherze.

1. Mose 19,1-14

Tageslese

Seht doch, Brüder und Schwestern, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme sind berufen. 27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; 28 und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist, 29 auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme. 30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der für uns zur Weisheit wurde durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, 31 auf dass gilt, wie geschrieben steht: »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!«

1.Korinther 1,26-31

Losung und Lehrtext für Montag, den 6. Februar 2023

Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun.
Jeremia 17,9-10

Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.
Galater 6,9
 

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Septuagesimae (3rd Sunday before Lent)

For it is not because of our own righteous deeds that we are praying to you, but because your compassion is abundant.

Daniel 9,18 Watchword

Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610): Berufung des Hl. Matthäus (1599/1600)

Hymns of the Lutheran Church:

  • Come, Thou bright and morning star (LSB 872)
  • Salvation unto us has come (LSB 555) 

God´s Holy Word for this Sunday 

Introit

How great is your favor, 
which you store up for your loyal followers. 
In plain sight of everyone you bestow it on those who take shelter in you. 
You hide them with you, where they are safe from the attacks of men; 
you conceal them in a shelter, where they are safe from slanderous attacks. 
The Lord deserves praise 
for he demonstrated his amazing faithfulness to me when I was besieged by enemies. 
I jumped to conclusions and said, 
“I am cut off from your presence!” 
But you heard my plea for mercy when I cried out to you for help. 

Love the Lord, all you faithful followers of his! 
The Lord protects those who have integrity, 
but he pays back in full the one who acts arrogantly. 
Be strong and confident, all you who wait on the Lord. 

Psalm 31,19-24 

Thus says the triune God Father, Son and Holy Spirit through His holy prophet Jeremiah:

“Wise people should not boast that they are wise. 
Powerful people should not boast that they are powerful. 
Rich people should not boast that they are rich. 
If people want to boast, they should boast about this: 
They should boast that they understand and know me. 
They should boast that they know and understand 
that I, the Lord, act out of faithfulness, fairness, and justice in the earth 
and that I desire people to do these things,” says the Lord. 

Jeremiah 9,23f

Inspired by the Holy Spirit the holy Apostle St. Paul writes to the Philippians:

So then, my dear friends, just as you have always obeyed, not only in my presence but even more in my absence, continue working out your salvation with awe and reverence, for the one bringing forth in you both the desire and the effort—for the sake of his good pleasure—is God. 

Philippians 2,12-13

Our holy Lord and Savior Jesus Christ told this parable recorded by His evangelist St. Matthew:

“For the kingdom of heaven is like a landowner who went out early in the morning to hire workers for his vineyard. And after agreeing with the workers for the standard wage, he sent them into his vineyard. When it was about nine o’clock in the morning, he went out again and saw others standing around in the marketplace without work. He said to them, ‘You go into the vineyard too, and I will give you whatever is right.’ So they went. When he went out again about noon and three o’clock that afternoon, he did the same thing. And about five o’clock that afternoon[g] he went out and found others standing around, and said to them, ‘Why are you standing here all day without work?’ They said to him, ‘Because no one hired us.’ He said to them, ‘You go and work in the vineyard too.’ When it was evening the owner of the vineyard said to his manager, ‘Call the workers and pay them their wages starting with the last hired until the first.’ When those hired about five o’clock came, each received a full day’s pay. And when those hired first came, they thought they would receive more. But each one also received the standard wage. When they received it, they began to complain against the landowner, saying, ‘These last fellows worked one hour, and you have made them equal to us who bore the hardship and burning heat of the day.’ And the landowner replied to one of them, ‘Friend, I am not treating you unfairly. Didn’t you agree with me to work for the standard wage? Take what is yours and go. I want to give to this last man the same as I gave to you. Am I not permitted to do what I want with what belongs to me? Or are you envious because I am generous?’ So the last will be first, and the first last.” 

Matthew 20,1-16

Hear God´s Word for today´s sermon:

As Jesus went on from there, he saw a man named Matthew sitting at the tax booth. “Follow me,” he said to him. So, he got up and followed him. As Jesus was having a meal in Matthew’s house, many tax collectors and sinners came and ate with Jesus and his disciples. When the Pharisees saw this, they said to his disciples, “Why does your teacher eat with tax collectors and sinners?” When Jesus heard this, he said, “Those who are healthy don’t need a physician, but those who are sick do. Go and learn what this saying means: ‘I want mercy and not sacrifice.’ For I did not come to call the righteous, but sinners.” 

Matthew 9,9-13

Sermon outline

  • Goal: God prefers mercy, not sacrifice (Mt.9) 
  • Malady: Why are You envious, because I am so generous? (Mt.20) 
  • Means: Strive for Your salvation with awe and reference (Law) as He is just, who does both in You: willing & doing! (Gospel)
  • Example: Calling of St. Matthew and the parable of the master of the vineyard.
  • Therefore boast, thank and praise God that You know Him and that He is faithful, fair and just (merciful) (Jeremiah 9), because He forgives, heals and saves by grace alone. He has come to call sinners (not the righteous).

Prayer of the Church—Responsive Form: Septuagesima 5 February 2023 

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs. 

Master of the vineyard, give grateful hearts to Your Church, that we would not grumble about the blessings we receive, but rejoice in Your generosity. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, look with favor on Your laborers, especially pastors in Christ, that they would gladly preach the saving Gospel, not for their own glory nor counting the cost, but for the glory of Christ alone. We pray also for all other church workers, that everything they do would be in service to this same Gospel. Send laborers into Your harvest, Lord, and use Your servants as blessed instruments to bring sinners into Your redemption and love. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, fill the congregations of Your Church with gratitude, that we would repent of any quarreling or testing of Your bountiful goodness and instead receive from You all the gifts You bestow. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, You call us by Your grace to work and live in Your kingdom not as slaves, but as sons of the Most High and brothers of Christ. Work graciously through the teaching and example of fathers and mothers to preserve the faith of children, and help them grow in Christ until life’s end. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, look favorably on the nations of the world, that warfare would cease and that Your peace would abound among mankind. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, remember all who suffer ills of body and soul, [especially June, Christoph, ,] that Christ would be their health in sickness, their joy in sorrow and their life in death. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, bless all who receive the body and blood of our Savior this day, that they would be strengthened and renewed unto life everlasting. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Lord God, heavenly Father, through Your Holy Word You have called us into Your vineyard. Send Your Holy Spirit into our hearts, that we may labor faithfully in Your vineyard, shun sin and all offense, obediently keep Your Word, and do Your will, putting our whole and only trust in Your grace, which You have bestowed upon us so abundantly; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen. 

LCMS Prayers for one-year-series.
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Ei, so kommt und laßt uns laufen

Samstag nach dem Letzten Sonntag nach Epiphanias (Fest der Verklärung)

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

2.Korinther 4,6 (Wochenspruch)

Er nimmt auf sich, was auf Erden wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden, unser Lamm, das für uns stirbet, und bei Gott für den Tod Gnad und Fried erwirbet.

Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und Dich, spricht mit süßen Lippen: „Lasset fahrn, o liebe Brüder, was Euch quält, was Euch fehlt; ich bring alles wieder.“

Ei, so kommt und lasst uns laufen, stellt Euch ein, groß und klein, eilt in großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet. Schaut den Stern, der Euch gern Licht und Labsal gönnet.

Die Ihr schwebt in großem Leide, sehet, hier ist die Tür zu der wahren Freude. Fasst ihn wohl, er wird Euch führen an den Ort, wo hinfort Euch kein Kreuz wird rühren.

Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost: Hier wird gefunden, der in Eil machet heil die vergift‘ten Wunden.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 101,6-10)

Fortlaufende Lese

Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom, und Abraham ging mit ihnen, um sie zu geleiten. 17 Da sprach der HERR: Wie könnte ich Abraham verbergen, was ich tun will, 18 da er doch ein großes und mächtiges Volk werden soll und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? 19 Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. 20 Und der HERR sprach: Es ist ein großes Geschrei über Sodom und Gomorra, denn ihre Sünden sind sehr schwer. 21 Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob’s nicht so sei, damit ich’s wisse. 22 Und die Männer wandten ihr Angesicht und gingen nach Sodom. Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN 23 und trat herzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? 24 Es könnten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben um fünfzig Gerechter willen, die darin wären? 25 Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? 26 Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. 27 Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin. 28 Es könnten vielleicht fünf weniger als fünfzig Gerechte darin sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. 29 Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man könnte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. 30 Abraham sprach: Zürne nicht, Herr, dass ich noch mehr rede. Man könnte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. 31 Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem Herrn zu reden. Man könnte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. 32 Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. 33 Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden; und Abraham kehrte wieder um an seinen Ort.

1. Mose 18,16-33

Tageslese

Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann. Also, meine lieben Brüder und Schwestern, nach denen ich mich sehne, meine Freude und meine Krone, steht fest in dem Herrn, ihr Lieben.

Philipper 3,20-4,1

Losung und Lehrtext für Samstag, den 4. Februar 2023

Jakob gelobte Gott: Von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.
1. Mose 28,22

Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.
2. Korinther 9,6

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn vom Himmel herab verklärt hast; verleihe uns, daß wir die Offenbarung seiner Herrlichkeit gläubig aufnehmen und ihm willig nachfolgen, auf daß wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.Orate fratres, S.122

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

Bild: Psalterium Feriatum, Hildesheim bald nach 1235. Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, Cod. Don. 309

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Priest and prophet

This week in the devotional “Ein Feste Burg”, a pastor wrote, that all Christians are prophets. Well, I beg to differ. St.Paul differentiates very clearly the various gifts our good Lord Jesus Christ gave to the church and his holy congregation of saints:

And Jesus Christ himself gave some as apostles, some as prophets, some as evangelists, and some as pastors and teachers, to equip the saints for the work of ministry, that is, to build up the body of Christ, until we all attain to the unity of the faith and of the knowledge of the Son of God—a mature person, attaining to the measure of Christ’s full stature.

Ephesians 4,11f

Georg Merz does a good job of differentiating the various specificities of these various callings. So, here is what he writes. By the way, reading Georges Bernanos´ was recommended not only by Bonhoeffer to his students, but also by Beyschlag in latter years down in Erlangen.

“Diary of a country priest” by Georges Bernanos (1936)

The prophet is compelled to go into the world, before the public; he must dare to fight, he must confront the enemy, he cannot escape having “enemies.” He is obliged to draw sharp lines of difference; he must point his finger directly at those who are against God. He must openly brand those who appear to him to be ungodly and expose himself to the attacks of others whom he challenges in the name of God. In a sense he anticipates the judgment in that he calls upon the Lord God to be the judge of the present… 

The priest does not need to take this way. His influence is exerted privately. The place where he works is that of brotherly and fatherly ministry in pastoral encounter. He calls people to prayer, his mission is the ministry of the pastor of souls in which heart addresses heart and conscience speaks to conscience. This may be the reason why so little is known in history concerning the work of the priestly man. Those who work in secret have no great name in public… 

In one of his earliest writings, Karl Barth gave classical expression to the essence of priestliness. “To uphold God´s cause in the world and yet not wage war against the world; to love the world and yet be wholly faithful to God; to suffer with the world and be sensitive to its need, but at the same time open to the redeeming word of salvation for which it is waiting; to lift up the world to God and to carry God down into the world; to be an advocate of men before God and in messenger of God who brings peace to men…” 

To be able to be an advocate before God he is forced away from the world into solitude before God. One who is not able to subject himself to the discipline of this solitude cannot be a priest. But at the same time he must be bound to men, keep in intimate contact with them, learn to know their cares and put himself in their place. He must be able to be a brother and a father. 

But above all he must know the peace, the great reconciliation with God, the reconciliation that has been effected between God and men… 

Every ministry of the word of Christ lives by the miracle of divine grace. Every ministry is a matter of the fullness from which we may draw grace upon grace, truth upon truth. Every ministry has its own peculiar task. Thus, the teacher must endeavour to know the truth in its whole breath and insist upon it in its stringency and exactitude. It cannot be otherwise then that he should become “fundamental” a stickler for principles; he must reckon with the insinuation that he is an orthodox pedant. With the profit the situation is different again. He too serves the truth, at any given time he must grasp the decisive point of the truth which is at stake at the great turning points in the history of the Kingdom of God. By grasping it and holding to it on one-sidedly, he lays hold on the decisive continuity of the past and foresees the fulfilment of the future. He is able to link faith and hope together. “If you will not believe, surely you shall not be established,” says Isaiah. “Faith is the assurance of things hoped for, the conviction of things not seen,” read the subscription of the great chapter of the epistle to the Hebrews which sums up the whole of Old Testament prophecy.

The Christian social worker, on the other hand, must devote himself to love. But in their work, all of them are priestly, for priestliness has its place where peace is proclaimed, the peace which passes all understanding, the peace from which joy is born, which brings the presence of the Lord in the church. but This is why the “priest” too has its place and why he too must come to the fore at times, called as a “mediator” who bears witness to the great High Priest mediated for us. 

Georg Merz quoted in “Minister`s prayerbook”, Pg. 374ff

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Fröhlich soll mein Herze springen

Freitag nach dem Letzten Sonntag nach Epiphanias (Fest der Verklärung)

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

2.Korinther 4,6 (Wochenspruch)

Der Engel mit den Hirten auf dem Felde – R Schiestl (1904)

Fröhlich soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören alle Luft laute ruft: Christus ist geboren!

Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch Dir, Mensch, zugute, Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.

Sollt uns Gott nun können hassen, der uns gibt, was er liebt über alle Maßen? Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.

 Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich und zugleich sich selbst uns verehret? Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, der jetzt kömmt, von uns nimmt, was uns will betrüben?

Hätte vor der Menschen Orden unser Heil einen Greul, wär er nicht Mensch worden; hätt er Lust zu unserm Schaden, ei so würd unsre Bürd er nicht auf sich laden

Paul Gerhardt 1653 (LKG 101,1-5)

Fortlaufende Lese

Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. 2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. 4 Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum. 5 Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast. 6 Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feines Mehl, knete und backe Brote. 7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab’s dem Knechte; der eilte und bereitete es zu. 8 Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen. 9 Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt. 10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes. 11 Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise. 12 Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun, da ich alt bin, soll ich noch Liebeslust erfahren, und auch mein Herr ist alt! 13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Sollte ich wirklich noch gebären, nun, da ich alt bin? 14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben. 15 Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.

1.Mose 18,1-15

Tageslese

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. 25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. 26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? 27 Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 28 Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.

Matthäus 16,24-27

Losung und Lehrtext für Freitag, den 3. Februar 2023

Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht!, und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!
Jesaja 29,16

Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken.
Epheser 2,10

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn vom Himmel herab verklärt hast; verleihe uns, daß wir die Offenbarung seiner Herrlichkeit gläubig aufnehmen und ihm willig nachfolgen, auf daß wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Orate fratres, S.122

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Jesu, wie soll ich Dir danken?

Donnerstag nach dem Letzten Sonntag nach Epiphanias (Fest der Verklärung)

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

2.Korinther 4,6 (Wochenspruch)

Jesu, wie soll ich Dir danken? Ich bekenne, dass von Dir meine Seligkeit herrühr, so lass mich von Dir nicht wanken. Nimm mich Dir zu eigen hin, so empfindet Herz und Sinn Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne.

Jesu, nimm Dich Deiner Glieder ferner noch in Gnaden an; schenke, was man bitten kann, und erquick uns alle wieder; gib der ganzen Christenschar Frieden und ein seligs Jahr. Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne.

Christian Keimann 1646 (LKG 100,3-4)

Fortlaufende Lese

15 Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst Sarai, deine Frau, nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein. 16 Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Soll mir mit hundert Jahren ein Kind geboren werden, und soll Sara, neunzig Jahre alt, gebären? 18 Und Abraham sprach zu Gott: Ach dass Ismael möchte leben bleiben vor dir! 19 Da sprach Gott: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, und ich will meinen Bund mit ihm aufrichten als einen ewigen Bund für seine Nachkommen. 20 Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen und ich will ihn zum großen Volk machen. 21 Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im nächsten Jahr. 22 Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham. 23 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die in seinem Hause geboren, und alle, die von ihm gekauft waren, alle Männer im Hause Abrahams, und beschnitt ihre Vorhaut an ebendiesem Tage, wie ihm Gott gesagt hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als er seine Vorhaut beschnitt. 25 Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, als seine Vorhaut beschnitten wurde. 26 Eben auf diesen Tag wurden Abraham und sein Sohn Ismael beschnitten. 27 Und alle Männer seines Hauses, im Hause geboren und gekauft von Fremden, wurden mit ihm beschnitten.

1. Mose 17,15-27

Tageslese

Denn ich tue euch kund, Brüder und Schwestern, dass das Evangelium, das von mir gepredigt ist, nicht von menschlicher Art ist. Denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi. Denn ihr habt ja gehört von meinem Leben früher im Judentum: wie ich über die Maßen die Gemeinde Gottes verfolgte und sie zu zerstören suchte und übertraf im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Volk weit und eiferte über die Maßen für die Überlieferungen meiner Väter. Als es aber Gott wohlgefiel, der mich von meiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, dass er seinen Sohn offenbarte in mir, damit ich ihn durchs Evangelium verkündigen sollte unter den Heiden, da besprach ich mich nicht erst mit Fleisch und Blut, ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog nach Arabien und kehrte wieder zurück nach Damaskus. Danach, drei Jahre später, kam ich hinauf nach Jerusalem, um Kephas kennenzulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm. Von den andern Aposteln aber sah ich keinen außer Jakobus, des Herrn Bruder. Was ich euch aber schreibe – siehe, Gott weiß, ich lüge nicht! Danach kam ich in die Länder Syrien und Kilikien. Ich war aber unbekannt von Angesicht den Gemeinden Christi in Judäa. Sie hatten nur gehört: Der uns einst verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, den er einst zu zerstören suchte. Und sie priesen Gott um meinetwillen.

Galater 1,11-24

Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 2. Februar 2023

Ich will wachen über meinem Wort, dass ich’s tue.
Jeremia 1,12

Jesus spricht: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Matthäus 5,17

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn vom Himmel herab verklärt hast; verleihe uns, daß wir die Offenbarung seiner Herrlichkeit gläubig aufnehmen und ihm willig nachfolgen, auf daß wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.Orate fratres, S.122

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

Bild von Adolf Hengeler: “Heilige Familie”, 1910

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Freuet Euch, Ihr Christen alle

Mittwoch nach dem Letzten Sonntag nach Epiphanias (Fest der Verklärung)

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

2. Korinther 4,6 (Wochenspruch)

Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. 

Freuet Euch, Ihr Christen alle, freue sich, wer immer kann; Gott hat viel an uns getan. Freuet Euch mit großem Schalle, dass Er uns so hoch geacht’, sich mit uns befreundt gemacht. Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne.

Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Siehe, siehe, meine Seele, wie Dein Heiland kommt zu Dir, brennt in Liebe für und für, dass Er in der Krippen Höhle harte lieget Dir zugut, Dich zu lösen durch Sein Blut. Freude, Freude über Freude: Christus wehret allem Leide. Wonne, Wonne über Wonne: Christus ist die Gnadensonne.

Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Christian Keimann 1646 (LKG 100,1-2)

Fortlaufende Lese

Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. 2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maßen mehren. 3 Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: 4 Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. 5 Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker. 6 Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen und Könige sollen von dir kommen. 7 Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin. 8 Und ich will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigem Besitz und will ihr Gott sein. 9 Und Gott sprach zu Abraham: So halte nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinen Nachkommen: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. 12 Jeden Knaben, wenn er acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Ein Unbeschnittener aber, der nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, soll ausgerottet werden aus seinem Volk; meinen Bund hat er gebrochen.

1. Mose 17,1-14

Tageslese

Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, wie geschrieben steht: »Ich glaube, darum rede ich«, so glauben wir auch, darum reden wir auch; denn wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch. Denn es geschieht alles um euretwillen, auf dass die Gnade durch viele wachse und so die Danksagung noch reicher werde zur Ehre Gottes. Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

2. Korinther 4,13-18

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 1. Februar 2023

Kehrt um zu mir, spricht der HERR Zebaoth, so will ich zu euch umkehren.
Sacharja 1,3

Der Herr hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
2. Petrus 3,9

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn vom Himmel herab verklärt hast; verleihe uns, daß wir die Offenbarung seiner Herrlichkeit gläubig aufnehmen und ihm willig nachfolgen, auf daß wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Orate fratres, S.122

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

Caravaggio: “Geburt Jesu” (Mosaik)

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