Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ

Dienstag nach dem Letzten Sonntag nach Epiphanias (Fest der Verklärung)

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

2. Korinther 4,6 (Wochenspruch)

O liebes Kind, o süßer Knab, holdselig an Gebärden, mein Bruder, den ich lieber hab als alle Schätz auf Erden. Komm, Schönster, in mein Herz hinein, komm, lass die Krippen sein, komm, komm, ich will beizeiten Dein Lager Dir bereiten.

Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, sei Dir von mir gesungen, dass Du mein Bruder worden bist und hast die Welt bezwungen. Hilf, dass ich Deine Gütigkeit stets preis in dieser Gnadenzeit und mög hernach dort oben in Ewigkeit Dich loben.

Johann Rist 1641 (LKG 99,5-6)

Fortlaufende Lese

Sarai, Abrams Frau, gebar ihm kein Kind. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, die hieß Hagar. 2 Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, dass ich nicht gebären kann. Geh doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht durch sie zu einem Sohn komme. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais. 3 Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau, nachdem Abram zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatte. 4 Und er ging zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, achtete sie ihre Herrin gering. 5 Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir geschieht, komme über dich! Ich habe meine Magd dir in die Arme gegeben; nun sie aber sieht, dass sie schwanger geworden ist, bin ich gering geachtet in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir. 6 Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tu mit ihr, wie dir’s gefällt. Da demütigte Sarai sie, sodass sie vor ihr floh. 7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur. 8 Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen. 9 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand. 10 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können. 11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend erhört. 12 Er wird ein Mann wie ein Wildesel sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird sich all seinen Brüdern vor die Nase setzen. 13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat. 14 Darum nannte man den Brunnen: Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. Er liegt zwischen Kadesch und Bered. 15 Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. 16 Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.

1. Mose 16,1-16

Tageslese

Ist aber unser Evangelium verdeckt, so ist’s denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.

2. Korinther 4,3-6

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 31. Januar 2023

Gott, du bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.
Psalm 102,28

Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt.
Offenbarung 1,4

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn vom Himmel herab verklärt hast; verleihe uns, daß wir die Offenbarung seiner Herrlichkeit gläubig aufnehmen und ihm willig nachfolgen, auf daß wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Orate fratres, S.122

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

Bild: Adoration of the Shepherds by Dutch painter Matthias Stomer, 1632

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O Freudenzeit, o Wundernacht

Montag nach dem Letzten Sonntag nach Epiphanias (Fest der Verklärung)

Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

2. Korinther 4,6 (Wochenspruch)
“Transfiguration” by Carl H. Bloch, Danish Painter, 1834-1890. Oil on Copper Plate. Public domain. Source: http://www.carlbloch.com.

O Freudenzeit, o Wundernacht, dergleichen nie gefunden, Du hast den Heiland hergebracht, der alles überwunden. Du hast gebracht den starken Mann, der Feur und Wolken zwingen kann, vor dem die Himmel zittern und alle Berg erschüttern.

Brich an, Du schönes Morgenlicht, und lass den Himmel tagen! Du Hirtenvolk, erschrecke nicht, weil Dir die Engel sagen, dass dieses schwache Knäbelein soll unser Trost und Freude sein, dazu den Satan zwingen und letztlich Frieden bringen.

Johann Rist 1641 (LKG 99,3-4)

Fortlaufende Lese

Nach diesen Geschichten begab sich’s, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Erscheinung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. 2 Abram sprach aber: Herr HERR, was willst du mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder und mein Knecht Eliëser von Damaskus wird mein Haus besitzen. 3 Und Abram sprach: Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer aus meinem Haus wird mein Erbe sein. 4 Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein. 5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! 6 Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit. 7 Und er sprach zu ihm: Ich bin der HERR, der dich aus Ur in Chaldäa geführt hat, auf dass ich dir dies Land zu besitzen gebe. 8 Abram aber sprach: Herr HERR, woran soll ich merken, dass ich’s besitzen werde? 9 Und er sprach zu ihm: Bringe mir eine dreijährige Kuh, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine andere Taube. 10 Und er brachte ihm dies alles und zerteilte es in der Mitte und legte je einen Teil dem andern gegenüber; aber die Vögel zerteilte er nicht. 11 Und die Raubvögel stießen hernieder auf die Stücke, aber Abram scheuchte sie davon. 12 Als nun die Sonne unterging, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe, Schrecken und große Finsternis überfiel ihn. 13 Da sprach der HERR zu Abram: Das sollst du wissen, dass deine Nachkommen Fremdlinge sein werden in einem Lande, das nicht das ihre ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und unterdrücken vierhundert Jahre. 14 Aber ich will das Volk richten, dem sie dienen müssen. Danach werden sie ausziehen mit großem Gut. 15 Und du sollst fahren zu deinen Vätern mit Frieden und in gutem Alter begraben werden. 16 Sie aber sollen erst nach vier Menschenaltern wieder hierher kommen; denn die Missetat der Amoriter ist noch nicht voll. 17 Als nun die Sonne untergegangen und es finster geworden war, siehe, da war ein rauchender Ofen, und eine brennende Fackel fuhr zwischen den Stücken hin. 18 An dem Tage schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dies Land von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom, den Euphrat: 19 die Keniter, die Kenasiter, die Kadmoniter, 20 die Hetiter, die Perisiter, die Refaïter, 21 die Amoriter, die Kanaaniter, die Girgaschiter, die Jebusiter.

1. Mose 15,1-21

Tageslese

Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte. 30 Als aber Aaron und alle Israeliten sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen. 31 Da rief sie Mose, und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde, und er redete mit ihnen. 32 Danach nahten sich ihm auch alle Israeliten. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai. 33 Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht. 34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war, 35 sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.

2. Mose 34,29-35

Losung und Lehrtext für Montag, den 30. Januar 2023

Der HERR, unser Gott, hat uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gegangen sind.
Josua 24,17

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 28,20

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn vom Himmel herab verklärt hast; verleihe uns, daß wir die Offenbarung seiner Herrlichkeit gläubig aufnehmen und ihm willig nachfolgen, auf daß wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Orate fratres, S.122

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Holiday of our Lord´s transfiguration

Ready for church this Last Sunday in  Epiphany (Transfiguration)

 

Here´s an overview of our Divine Service.

ß

Hymns:

Arise and shine in splendor… (LSB 396,1-3)

Swiftly pass the clouds of glory (LSB 416)

Lift up Your eyes in wonder… (LSB 396,4-6)

 

Watchword: „For, look, darkness covers the earth and deep darkness coversthe nations, but the Lord shines on you; his splendorappears over you.“ (Isaiah 60,2)

 

Lessons for this Sunday

 

Introit – Psalm 97

 

The Lord reigns.
Let the earth be happy.
Let the many coastlands rejoice.
Dark clouds surround him;
equity and justice are the foundation of his throne.
Fire goes before him;
on every side it burns up his enemies.
His lightning bolts light up the world;
the earth sees and trembles.
The mountains melt like wax before the Lord,
before the Lord of the whole earth.
The sky declares his justice,
and all the nations see his splendor.
All who worship idols are ashamed,
those who boast about worthless idols.
All the gods bow down before him.
Zion hears and rejoices,
the townsof Judah are happy,
because of your judgments, O Lord.
For you, O Lord, are the Most Highover the whole earth;
you are elevated high above all gods.
You who love the Lord, hate evil!
He protects the lives of his faithful followers;
he delivers them from the powerof the wicked.
The godly bask in the light;
the morally upright experience joy.
You godly ones, rejoice in the Lord.
Give thanks to his holy name.

 

Old Testament reading (Exodus 3,1-15): Now Moseswas shepherding the flock of his father-in-law Jethro, the priest of Midian, and he led the flock to the far side of the desertand came to the mountain of God, to Horeb. The angel of the Lord appearedto him in a flame of fire from within a bush. He looked, andthe bush was ablaze with fire, but it was not being consumed! So Moses thought,“I will turn aside to seethis amazingsight. Why does the bush not burn up?” When the Lord saw thathe had turned aside to look, God called to him from within the bush and said, “Moses, Moses!” And Mosessaid, “Here I am.” Godsaid, “Do not approach any closer! Take your sandals off your feet, for the place where you are standing is holyground.” He added, “I am the God of your father, the God of Abraham, the God of Isaac, and the God of Jacob.” Then Moses hid his face, because he was afraid to lookat God. The Lord said, “I have surely seenthe affliction of my people who are in Egypt. I have heard their cry because of their taskmasters, for I know their sorrows. I have come down] to deliver them from the hand of the Egyptians and to bring them up from that land to a land that is both good and spacious, to a land flowing with milk and honey, to the region of the Canaanites, Hittites, Amorites, Perizzites, Hivites, and Jebusites. And now indeed the cryof the Israelites has come to me, and I have also seen how severely the Egyptians oppress them.So now go, and I will send youto Pharaoh to bring my people, the Israelites, out of Egypt.” Moses said to God,“Who am I that I should goto Pharaoh, or that I should bring the Israelites out of Egypt?” He replied,“Surely I will be with you,[an] and this will be the signto you that I have sent you: When you bring the people out of Egypt, you and they will serve[ap] God at[aq] this mountain.”Moses said to God, “IfI go to the Israelites and tell them, ‘The God of your fathers has sent me to you,’ and they ask me, ‘What is his name?’]—what should I say to them?” God said to Moses, “I AM that I AM.” And he said, “You must say this[aw] to the Israelites, ‘I AM has sent me to you.’” God also said to Moses, “You must say this to the Israelites, ‘The Lord- the God of your fathers, the God of Abraham, the God of Isaac, and the God of Jacob—has sent me to you. This is my nameforever, and this is my memorial from generation to generation.’

Epistle (2.Corinthians 4,6-10). St. Paul writes: For God, who said “Let light shine out of darkness,” is the one who shined in our hearts to give us the light of the glorious knowledge of God in the face of Christ. But we have this treasure in clay jars, so that the extraordinary power belongs to God and does not come from us. We are experiencing trouble on every side, but are not crushed; we are perplexed, but not driven to despair; we are persecuted, but not abandoned; we are knocked down, but not destroyed, always carrying around in our body the death of Jesus, so that the life of Jesus may also be made visiblein our body.”

The holy Gospel (Matthew 17,1-9): Six days laterJesus took with him Peter, James, and John the brother of James, and led them privately up a high mountain. And he was transfigured before them. Hisface shone like the sun, and his clothes became white as light. Then Mosesand Elijahalso appeared before them, talking with him. SoPeter saidto Jesus, “Lord, it is good for us to be here. If you want, I will make three shelters]—one for you, one for Moses, and one for Elijah.” While he was still speaking, abright cloud overshadowedthem, and a voice from the cloud said,“This is my one dear Son, in whom I take great delight. Listen to him!” When the disciples heard this, they were overwhelmed with fear and threw themselves down with their faces to the ground. But Jesus came and touched them. “Get up,” he said. “Do not be afraid.”When ]they looked up, all they saw was Jesus alone. As they were coming down from the mountain, Jesus commanded them,“Do not tell anyone about the vision until the Son of Man is raised from the dead.”

 

Sermon outline:

God draws us into his bright sphere: Christmas, Baptism and Easter.

Holy ground (and we are poor, miserable sinners)

Transfiguration: Birth, Baptism and Resurrection.  

 

 

Prayer of the Church (LCMS one year series 2023):  Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

 

Prayer of the Church—Responsive Form

The Transfiguration of Our Lord

29 January 2023

 

Heavenly Father, You revealed Your glory in the transfiguration of Your Son, who tabernacled among us in the flesh. Open our eyes, that by faith we would see Him continuing to tabernacle among us in the Divine Service. Grant that we would heed Your admonition to “listen to Him” as He forgives and preserves us at the font, pulpit and altar. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

Holy God, we ask for Your blessing on this congregation, especially for our catechumens. As Moses was changed when he saw Your glory on Mount Sinai, may we who have beheld Your glory in the face of Christ also be transformed and given boldness of spirit to share Your glory abroad. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

Almighty God, Moses and Elijah appeared with the Savior in glory, witnessing all that the Law and the prophets speak about Him. Grant wisdom to all pastors and church workers to open Your Scriptures in such a way that everyone would hear the voice of Jesus calling them to life. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

Heavenly Father, bless the families of Your Church, that parents would teach the faith to their children and that the forgiveness of sins would be proclaimed in all households. Remember also all expectant mothers, that they and their babies would be kept safe and healthy throughout their pregnancies. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

Almighty Father, You alone establish all authority on earth. Bless those entrusted with authority both here and abroad to serve with integrity and honor for the well-being of all. Grant that all division, conflict and strife would give way to unity, peace and quietness. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

God of all comfort, You alone bring the peace that passes understanding to troubled hearts. Remember the afflicted, [especially _____________ and those we name in our hearts,] that they would know Your presence, taste Your peace and receive healing according to Your gracious will, ever trusting in the hope of the resurrection. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

Gracious Father, look favorably on all who come to the Holy Communion today. Grant them a living faith to find at this table spiritual sustenance for their earthly pilgrimage and a foretaste of the glories to come. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

 

Lord God, Your power is beyond compare and Your glory beyond understanding. Open our hearts to know You through the glory of Your Son, whose saving will and purpose has rescued us from sin and death and made us Your own people by Baptism and faith; for to You, blessed and eternal Father, belong all honor and glory, worship and praise, with Your beloved Son and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

 

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Ermuntert Dich, mein schwacher Geist

Samstag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

Ermuntre dich, mein schwacher Geist,
Und trage groß Verlangen,
Ein kleines Kind, das Vater heißt,
Mit Freuden zu empfangen.
Dies ist die Nacht, darin es kam
Und menschlich Wesen an sich nahm,
Dadurch die Welt mit Treuen
Als seine Braut zu freien.

Willkommen, süßer Bräutigam,
Du König aller Ehren!
Willkommen Jesu, Gottes Lamm,
Ich will dein Lob vermehren;
Ich will dir all mein Lebenlang
Von Herzen sagen Preis und Dank,
Daß du, da wir verloren,
Für uns bist Mensch geboren.

Johann Rist 1641

Fortlaufende Lese

Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal. 18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem. 21 Da sprach der König von Sodom zu Abram: Gib mir die Leute, die Güter behalte für dich!22 Aber Abram sprach zu dem König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem HERRN, dem höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat,23 dass ich von allem, was dein ist, nicht einen Faden noch einen Schuhriemen nehmen will, damit du nicht sagest, du habest Abram reich gemacht, 24 ausgenommen, was die Knechte verzehrt haben; doch lass die Männer Aner, Eschkol und Mamre, die mit mir gezogen sind, ihr Teil nehmen

1. Mose 14,17-24

Tageslese

Als man sich aber lange gestritten hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer, liebe Brüder, ihr wisst, dass Gott vor langer Zeit unter euch bestimmt hat, dass durch meinen Mund die Heiden das Wort des Evangeliums hören und glauben. 8 Und Gott, der die Herzen kennt, hat es bezeugt und ihnen den Heiligen Geist gegeben wie auch uns, 9 und er hat keinen Unterschied gemacht zwischen uns und ihnen und reinigte ihre Herzen durch den Glauben. 10 Warum versucht ihr denn nun Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsre Väter noch wir haben tragen können? 11 Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden, auf gleiche Weise wie auch sie. 12 Da schwieg die ganze Menge still und hörte Barnabas und Paulus zu, die erzählten, wie große Zeichen und Wunder Gott durch sie getan hatte unter den Heiden.

Apostelgeschichte 15,7-12

Losung und Lehrtext für Samstag, den 28. Januar 2023 

David sprach zu Goliat: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth.
1. Samuel 17,45

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an.
Römer 12,2

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres (S.120)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Wir Christenleut haben jetzt Freud

Wir Christenleut habn jetzund Freud,
Weil uns zu Trost Christus ist Mensch geboren,
Hat uns erlöst, wer sich des tröst
Und glaubet fest, soll nicht werden verloren.

Ein Wunderfreud, Gott selbst wird heut
Ein wahrer Mensch von Maria geboren;
Ein Jungfrau zart sein Mutter ward
Von Gott dem Herren selbst dazu erkoren.

Die Sünd macht Leid; Christus bringt Freud,
Weil er zu uns in diese Welt ist kommen.
Mit uns ist Gott in dieser Not:
Wer ist, der jetzt uns Christen kann verdammen?

Drum sag ich Dank, mit meim Gesang
Christo dem Herrn, der uns zu gut Mensch worden,
Daß wir durch ihn nun all los sein
Der Sündenlast und unträglichen Bürden.

Hallelujah! Hallelujah!
Singen wir all aus unsers Herzens Grunde;
Denn Gott hat heut gemacht solch Freud,
Der’ wir vergessen solln zu keiner Stunde.

Kaspar Füger 1592 (LKG 96)

Freitag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

Fortlaufende Lese

Und es begab sich zu der Zeit des Königs Amrafel von Schinar, Arjochs, des Königs von Ellasar, Kedor-Laomers, des Königs von Elam, und Tidals, des Königs von Völkern, 2 dass sie Krieg führten mit Bera, dem König von Sodom, und mit Birscha, dem König von Gomorra, und mit Schinab, dem König von Adma, und mit Schemeber, dem König von Zebojim, und mit dem König von Bela, das ist Zoar. 3 Diese kamen alle zusammen in das Tal Siddim, das jetzt das Salzmeer ist. 4 Denn sie waren zwölf Jahre dem König Kedor-Laomer untertan gewesen und im dreizehnten Jahr waren sie von ihm abgefallen. 5 Darum kamen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm waren, im vierzehnten Jahr und schlugen die Refaïter zu Aschterot-Karnajim und die Susiter zu Ham und die Emiter in der Ebene Kirjatajim 6 und die Horiter auf ihrem Gebirge Seïr bis El-Paran, das an die Wüste stößt. 7 Danach wandten sie um und kamen nach En-Mischpat, das ist Kadesch, und schlugen das ganze Gebiet der Amalekiter, dazu die Amoriter, die zu Hazezon-Tamar wohnten. 8 Da zogen aus der König von Sodom, der König von Gomorra, der König von Adma, der König von Zebojim und der König von Bela, das ist Zoar, und rüsteten sich, zu kämpfen im Tal Siddim 9 mit Kedor-Laomer, dem König von Elam, und mit Tidal, dem König von Völkern, und mit Amrafel, dem König von Schinar, und mit Arjoch, dem König von Ellasar, vier Könige gegen fünf. 10 Das Tal Siddim aber war voller Erdharzgruben. Und die Könige von Sodom und Gomorra wurden in die Flucht geschlagen und fielen da hinein, und was übrig blieb, floh auf das Gebirge. 11 Da nahmen sie alle Habe von Sodom und Gomorra und alle Vorräte und zogen davon. 12 Sie nahmen auch mit sich Lot, Abrams Brudersohn, und seine Habe, denn er wohnte in Sodom, und zogen davon. 13 Da kam einer, der entronnen war, und sagte es Abram an, dem Hebräer, der da wohnte im Hain Mamres, des Amoriters, des Bruders von Eschkol und Aner. Diese waren mit Abram im Bund. 14 Als nun Abram hörte, dass seines Bruders Sohn gefangen war, wappnete er seine Knechte, dreihundertachtzehn, in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nach bis Dan 15 und teilte seine Schar des Nachts, fiel mit seinen Knechten über sie her und schlug sie und jagte sie bis nach Hoba, das nördlich der Stadt Damaskus liegt. 16 Und er brachte alle Habe wieder zurück, dazu auch Lot, seines Bruders Sohn, mit seiner Habe, auch die Frauen und das Volk.

1. Mose 14,1-16

Tageslese

Ich weiß aber selbst sehr wohl von euch, meine Brüder und Schwestern, dass auch ihr selber voll Güte seid, erfüllt mit aller Erkenntnis, sodass ihr euch untereinander ermahnen könnt. 15 Ich habe euch aber zum Teil sehr kühn geschrieben, um euch zu erinnern kraft der Gnade, die mir von Gott gegeben ist, 16 sodass ich ein Diener Christi Jesu unter den Heiden bin, der mit dem Evangelium Gottes wie ein Priester dient, auf dass die Heiden ein Opfer werden, das Gott wohlgefällig ist, geheiligt durch den Heiligen Geist. 17 Darum kann ich mich rühmen in Christus Jesus, dass ich Gott diene. 18 Denn ich werde nicht wagen, etwas zu reden, das nicht Christus durch mich gewirkt hat, um die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk, 19 in der Kraft von Zeichen und Wundern und in der Kraft des Geistes Gottes. So habe ich von Jerusalem aus ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium Christi voll ausgerichtet. 20 Dabei setze ich meine Ehre darein, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name noch nicht genannt wurde, damit ich nicht auf einen fremden Grund baue, 21 sondern wie geschrieben steht: »Denen nichts von ihm verkündigt worden ist, die sollen sehen, und die nichts gehört haben, sollen verstehen.«

Römer 15,14-21

Losung und Lehrtext für Freitag, den 27. Januar 2023

Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.
Psalm 1,3

Paulus schreibt: Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes.
Philipper 1,9.11

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres (S.120)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Sie werden kommen von Morgen und Abend

Donnerstag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

“Salvator mundi” von Willem Vrelant (Flemish, 1454 – 1481)

Fortlaufende Lesung

So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot mit ihm ins Südland. 2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold. 3 Und er zog immer weiter vom Südland bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an. 5 Lot aber, der mit Abram zog, hatte auch Schafe und Rinder und Zelte. 6 Und das Land konnte es nicht ertragen, dass sie beieinander wohnten; denn ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander wohnen. 7 Und es war immer Zank zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Es wohnten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Perisiter im Lande. 8 Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. 9 Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten, oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken. 10 Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Gegend am Jordan, dass sie wasserreich war. Denn bevor der HERR Sodom und Gomorra vernichtete, war sie bis nach Zoar hin wie der Garten des HERRN, gleichwie Ägyptenland. 11 Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan und zog nach Osten. Also trennte sich ein Bruder von dem andern, 12 sodass Abram wohnte im Lande Kanaan und Lot in den Städten jener Gegend. Und Lot zog mit seinen Zelten bis nach Sodom. 13 Aber die Leute zu Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN. 14 Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du bist, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen.15 Denn all das Land, das du siehst, will ich dir geben und deinen Nachkommen ewiglich. 16 Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen. 17 Darum mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich’s geben. 18 Und Abram zog weiter mit seinem Zelt und kam und wohnte im Hain Mamre, der bei Hebron ist, und baute dort dem HERRN einen Altar.

1. Mose 13,1-18

Tageslesung

Unterdessen kamen seine Jünger, und sie wunderten sich, dass er mit einer Frau redete; doch sagte niemand: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? 28 Da ließ die Frau ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: 29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei! 30 Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm. 31 Unterdessen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst. 33 Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte. 36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. 39 Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus dieser Stadt um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, dass er bei ihnen bleibe; und er blieb dort zwei Tage. 41 Und noch viel mehr glaubten um seines Wortes willen. 42 Und sie sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.

Johannes 4,27-42

Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 26. Januar 2023 

Du erfreust mein Herz mehr als zur Zeit, da es Korn und Wein gibt in Fülle.
Psalm 4,8

Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
Römer 14,17

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Der Heiden Heiland

Mittwoch nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

“Ich habe keinen Mann”

Fortlaufende Lesung

Es kam aber eine Hungersnot in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, dass er sich dort als ein Fremdling aufhielte; denn der Hunger war groß im Lande. 11 Und als er nahe an Ägypten war, sprach er zu Sarai, seiner Frau: Siehe, ich weiß, dass du eine schöne Frau bist. 12 Wenn dich nun die Ägypter sehen, so werden sie sagen: Das ist seine Frau, und werden mich umbringen und dich leben lassen.13 So sage doch, du seist meine Schwester, auf dass mir’s wohlgehe um deinetwillen und ich am Leben bleibe um deinetwillen. 14 Als nun Abram nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass seine Frau sehr schön war. 15 Und die Großen des Pharao sahen sie und priesen sie vor ihm. Da wurde sie in das Haus des Pharao gebracht. 16 Und er tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.17 Aber der HERR plagte den Pharao und sein Haus mit großen Plagen um Sarais, Abrams Frau, willen. 18 Da rief der Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: Warum hast du mir das angetan? Warum sagtest du mir nicht, dass sie deine Frau ist? 19 Warum sprachst du denn: Sie ist meine Schwester, sodass ich sie mir zur Frau nahm? Und nun siehe, da hast du deine Frau; nimm sie und zieh hin. 20 Und der Pharao bestellte Leute um seinetwillen, dass sie ihn geleiteten und seine Frau und alles, was er hatte.

1. Mose 12,10-20

Heutige Tageslesung

Er musste aber durch Samarien reisen. 5 Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. 6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. 7 Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen. 9 Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du, ein Jude, erbittest etwas zu trinken von mir, einer samaritischen Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. – 10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser. 11 Spricht zu ihm die Frau: Herr, du hast doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser? 12 Bist du etwa mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Söhne und sein Vieh. 13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; 14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Johannes 4,4-14

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 25. Januar 2023 

Gerechtigkeit führt zum Leben; aber dem Bösen nachjagen führt zum Tode.
Sprüche 11,19

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Matthäus 5,6

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Nun ist es Zeit, zu singen hell

Nun ist es Zeit zu singen hell,
Geboren ist Immanuel,
Von Maria, der reinen Magd,
Wie uns Jesaja hat gesagt.

Der Freude ist kein Maß noch Ziel,
Geboren ist Immanuel
Gott ist mit uns in gleichem Fleisch,
Doch ohne Sünden worden Mensch.

Die Welt vergeh nun, wann sie will
Geboren ist Immanuel,
Bei Gott sollen wir ewig sein,
Eia, ihm sei der Preis allein.

Ludwig Helmbold 1575 (LKG 95)

Rumänische Ikone: “Es werden kommen von Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.” (Lk.13,29 Wochenspruch)

Dienstag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

Fortlaufende Lesung

Dies ist das Geschlecht Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot. 28 Haran aber starb vor seinem Vater Terach in seinem Vaterland zu Ur in Chaldäa. 29 Da nahmen sich Abram und Nahor Frauen. Abrams Frau hieß Sarai und Nahors Frau Milka, Harans Tochter, der der Vater war der Milka und der Jiska. 30 Aber Sarai war unfruchtbar und hatte kein Kind. 31 Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen nach Haran und wohnten dort. 32 Und Terach wurde zweihundertundfünf Jahre alt und starb in Haran.

 BIBELKONTEXT

1.Mose 11,27-32 (Genesis)

Heutige Lesung

Deshalb sage ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch Heiden – ihr habt ja gehört, worin das Werk der Gnade Gottes besteht, die mir für euch gegeben wurde: Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, wie ich zuvor aufs Kürzeste geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr’s lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist; nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde. Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott sein Geheimnis ins Werk setzt, das von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat, damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde. Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn, durch den wir Freimut und Zugang haben in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn. Darum bitte ich, nicht zu verzagen wegen meiner Bedrängnisse, die ich für euch erleide, die für euch eine Ehre sind.

Epheser 3,1-12

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 24. Januar 2023

Der Höchste ist deine Zuflucht.
Psalm 91,9

Jesus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Johannes 14,1

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Lobt Gott, ihr Christen alle gleich

1. Lobt Gott, ir Christen, alle gleich,
In seinem höchsten thron,
Der heut schleust auff sein Himelreich,
Und schenckt uns seinen Son.

2. Er kömpt aus seines Vaters schos
Und wird ein Kindlein klein,
Er leit dort elend, nackt und blos
In einem Krippelein.

3. Er eussert sich all seiner gewalt,
Wird nidrig und gering
und nimpt an sich eins knechts gestalt,
Der Schöpffer aller ding.

4. Er leit an seiner Mutter brust,
Ir milch, die ist sein speis,
An dem die Engel sehn irn lust,
Denn er ist Davids reis.

5. Das aus sein stamm entspriessen solt
In dieser letzten zeit,
Durch welchen Gott auffrichten wolt
Sein Reich, die Christenheit.

6. Er wechselt mit uns wunderlich,
Fleisch und Blut nimpt er an
und gibt uns inn seins Vatern reich
die klare Gottheit dran.

7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr,
das mag ein Wechsel sein,
Wie könnd er doch sein freundlicher,
Das herze Jhesulein.

8. Heut schleust er wider auff die thür,
zum schönen Paradeis,
der Cherub steht nicht mehr darfür.
Gott sey lob, ehr und preis.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lobt_Gott,_ihr_Christen_alle_gleich

Weihnachts-Introitus “Puer natus est nobis” im Tetrardus authenticus

Es werden kommen von Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.

Lukas 13,29 (Wochenspruch)

Montag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

Fortlaufende Lesung

Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Als sie nun von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel 4 und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. 5 Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7 Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! 8 So zerstreute sie der HERR von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9 Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Welt Sprache und sie von dort zerstreut hat über die ganze Erde.

 BIBELKONTEXT

1.Mose 11,1-9 (Turmbau zu Babel)

Tageslesung

Und sie gaben alle Zeugnis von Jesus und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Munde kamen, und sprachen: Ist das nicht Josefs Sohn? Und er sprach zu ihnen: Ihr werdet mir freilich dies Sprichwort sagen: Arzt, hilf dir selber! Denn wie große Dinge haben wir gehört, die in Kapernaum geschehen sind! Tu so auch hier in deiner Vaterstadt! Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet ist willkommen in seinem Vaterland. Aber wahrhaftig, ich sage euch: Es waren viele Witwen in Israel zur Zeit des Elia, als der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate und eine große Hungersnot herrschte im ganzen Lande, und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt als allein nach Sarepta im Gebiet von Sidon zu einer Witwe. Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa, und keiner von ihnen wurde rein als allein Naaman, der Syrer. Und alle, die in der Synagoge waren, wurden von Zorn erfüllt, als sie das hörten. Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen. Aber er ging mitten durch sie hinweg.

Lukas 4,22-30

Losung und Lehrtext für Montag, den 23. Januar 2023

Lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!
Psalm 25,20

Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
Matthäus 7,25

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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“Der Heiden Heiland” (3. Sonntag nach Epiphanias)

Es werden kommen von Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.

Lukas 13,29 (Wochenspruch)

Lobet den Herrn, Ihr Heiden all,
lobt Gott von Herzensgrunde,
preist ihn, Ihr Völker allzumal,
dankt ihm zu aller Stunde,
dass er Euch auch erwählet hat
und mitgeteilet seine Gnad
in Christo, seinem Sohne.

Denn seine groß Barmherzigkeit
tut über uns stets walten,
sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit
erscheinet Jung und Alten
und währet bis in Ewigkeit,
schenkt uns aus Gnad die Seligkeit:
Drum singet Halleluja.

Joachim Sartorius 1609

Die beiden Sakramente Taufe und Abendmahl, Detail des Bugenhagenbrunnens (Hildesheim)

Introitus

HERR, neige deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm. 2 Bewahre meine Seele, denn ich bin dir treu. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verlässt auf dich. 3 Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu dir. 4 Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, Herr, verlangt mich. 5 Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen. 6 Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens! 7 In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören! 8 Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern, und niemand kann tun, was du tust. 9 Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren, 10 dass du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist. 11 Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte. 12 Ich danke dir, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen ewiglich. 13 Denn deine Güte ist groß über mir, du hast mein Leben errettet aus der Tiefe des Todes. 14 Gott, es erheben sich die Stolzen gegen mich, / und eine Rotte von Gewalttätern trachtet mir nach dem Leben und haben dich nicht vor Augen. 15 Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue. 16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig; stärke deinen Knecht mit deiner Kraft und hilf dem Sohn deiner Magd! 17 Tu ein Zeichen an mir, dass mir’s wohlgehe, dass es sehen, die mich hassen, und sich schämen, weil du mir beistehst, HERR, und mich tröstest.

Psalm 86

Alttestamentliche Lesung

Naaman, der Feldhauptmann des Königs von Aram, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und wertgehalten; denn durch ihn gab der HERR den Aramäern Sieg. Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch aussätzig. Aber die Kriegsleute der Aramäer waren ausgezogen und hatten ein junges Mädchen weggeführt aus dem Lande Israel; die war im Dienst der Frau Naamans. Die sprach zu ihrer Herrin: Ach, dass mein Herr wäre bei dem Propheten in Samaria! Der könnte ihn von seinem Aussatz befreien. Da ging Naaman hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm an und sprach: So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel geredet. Der König von Aram sprach: So zieh hin, ich will dem König von Israel einen Brief schreiben. Und er zog hin und nahm mit sich zehn Zentner Silber und sechstausend Schekel Gold und zehn Feierkleider und brachte den Brief dem König von Israel; der lautete: Wenn dieser Brief zu dir kommt, siehe, so wisse, ich habe meinen Knecht Naaman zu dir gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreist. Und als der König von Israel den Brief las, zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich denn Gott, dass ich töten und lebendig machen könnte, dass er zu mir schickt, ich solle den Mann von seinem Aussatz befreien? Merkt und seht, wie er Streit mit mir sucht! Als Elisa, der Mann Gottes, hörte, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte, sandte er zu ihm und ließ ihm sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn zu mir kommen, damit er innewerde, dass ein Prophet in Israel ist. So kam Naaman mit Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elisas. Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Geh hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wieder heil und du wirst rein werden. Da wurde Naaman zornig und zog weg und sprach: Ich meinte, er selbst sollte zu mir herauskommen und hertreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle bewegen und mich so von dem Aussatz befreien. Sind nicht die Flüsse von Damaskus, Abana und Parpar, besser als alle Wasser in Israel, sodass ich mich in ihnen waschen und rein werden könnte? Und er wandte sich und zog weg im Zorn. Da machten sich seine Diener an ihn heran, redeten mit ihm und sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes geboten hätte, würdest du es nicht tun? Wie viel mehr, wenn er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein! Da stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geboten hatte. Und sein Fleisch wurde wieder heil wie das Fleisch eines jungen Knaben, und er wurde rein. Und er kehrte zurück zu dem Mann Gottes samt seinem ganzen Gefolge. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiß ich, dass kein Gott ist in allen Landen außer in Israel; so nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht. Elisa aber sprach: So wahr der HERR lebt, vor dem ich stehe: Ich nehme es nicht. Und er nötigte ihn, dass er es nehme; aber er wollte nicht. Da sprach Naaman: Wenn nicht, so könnte doch deinem Knecht gegeben werden von dieser Erde eine Last, so viel zwei Maultiere tragen! Denn dein Knecht will nicht mehr andern Göttern Brandopfer und Schlachtopfer darbringen, sondern allein dem HERRN. Nur darin wolle der HERR deinem Knecht gnädig sein: Wenn mein Herr in den Tempel Rimmons geht, um dort anzubeten, und er sich auf meinen Arm lehnt und ich auch anbeten muss, wenn er anbetet, im Tempel Rimmons, dann möge der HERR deinem Knecht vergeben. Er sprach zu ihm: Zieh hin mit Frieden!

2. Könige 5,1-19a

Epistel (Predigttext)

Ich will euch aber nicht verschweigen, Brüder und Schwestern, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – wurde aber bisher gehindert –, damit ich auch unter euch Frucht schaffe wie unter andern Heiden. Griechen und Nichtgriechen, Weisen und Nichtweisen bin ich es schuldig; darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen. Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

Römer 1,13-17

Evangelium

Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.

Matthäus 8,5-13

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.120

Losung und Lehrtext für Sonntag, den 22. Januar 2023

Dir, HERR, ist niemand gleich; du bist groß, und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist.
Jeremia 10,6

Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
1. Korinther 3,11

Wir beten weiter: Herr bewahre unseren Fuß, wenn wir zu Deinem Hause gehen. Laß uns gehen und hören, was Du uns verkündigen läßt in Deinem heiligen Gesetz und rechtfertigenden Evangelium. Laß uns schmecken, wie freundlich Du uns armen Sündern bist und sehen, was Du uns in unserem Herrn Jesus Christus alles schenkst an Heil, Vergebung der Sünde, Gnade, Leben und Seligkeit. Amen. Amen. Amen.

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

4. Mose 6,25f
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