Der Will ist da, die Kraft ist klein

Dienstag nach dem zweiten Sonntag vor dem Fasten (Sexagesimae: Viererlei Ackerfeld)

Heute, so Ihr seine Stimme höret, so verstocket Euer Herz nicht.

Psalm 95,7.8a Wochenspruch

Anonymous from N.India (17th century) to be seen in Cleveland Museum of Art.

Der Will ist da, die Kraft ist klein; doch wird Dir nicht zuwider sein mein armes Herz, und was es kann, wirst du in Gnaden nehmen an. Halleluja.

Und bin ich gleich der Sünden voll, hab nicht gelebt, so wie ich soll, ei kommst Du doch deswegen her, dass sich der Sünder zu Dir kehr! Halleluja.

So fass ich Dich nun ohne Scheu, Du machst von allem Jammer frei. Du trägst den Zorn, Du würgst den Tod, verkehrst in Freud all Angst und Not. Halleluja.

Du bist mein Haupt, hinwiederum bin ich Dein Glied und Eigentum und will, soviel Dein Geist mir gibt, stets dienen Dir, wie Dirs beliebt. Halleluja.

Ich will Dein Halleluja hier mit Freuden singen für und für, und dort in Deinem Ehrensaal solls schallen ohne Zeit und Zahl: Halleluja!

Paul Gerhardt 1653 (LKG 104, 10-14)

Fortlaufende Lese

Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, dass man von eurem Glauben in aller Welt spricht. Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist diene durch das Evangelium von seinem Sohn, dass ich ohne Unterlass euer gedenke und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich’s wohl einmal fügen möchte durch Gottes Willen, dass ich zu euch komme. Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken, das ist, dass ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben. Ich will euch aber nicht verschweigen, Brüder und Schwestern, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – wurde aber bisher gehindert –, damit ich auch unter euch Frucht schaffe wie unter andern Heiden. Griechen und Nichtgriechen, Weisen und Nichtweisen bin ich es schuldig; darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen.

Römer 1, 8-15

Tageslese

Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an, hinauszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempel; und die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler stieß er um und ließ nicht zu, dass jemand etwas durch den Tempel trüge. Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: »Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Und es kam vor die Hohenpriester und Schriftgelehrten, und sie trachteten danach, wie sie ihn umbrächten. Sie fürchteten sich nämlich vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich über seine Lehre. Und am Abend gingen sie hinaus vor die Stadt.

Und sie kamen wieder nach Jerusalem. Und als er im Tempel umherging, kamen zu ihm die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen zu ihm: Aus welcher Vollmacht tust du das? Oder wer hat dir diese Macht gegeben, dass du das tust? Jesus aber sprach zu ihnen: Ich will euch eine Sache fragen; antwortet mir, so will ich euch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue. Die Taufe des Johannes – war sie vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir! Und sie bedachten es bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? Oder sollen wir sagen, sie war von Menschen? Doch sie fürchteten sich vor dem Volk; denn sie meinten alle, dass Johannes wirklich ein Prophet sei. Und sie antworteten und sprachen zu Jesus: Wir wissen’s nicht. Und Jesus sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue.

Markus 11, 11-19. 27-33

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 14. Februar 2023

Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind.
Psalm 73,1

Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Matthäus 5,8
 

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken Dir, daß Du Dein Wort durch Deinen Sohn Jesus Christus unter uns reichlich aussäest; wir bitten Dich, bereite unsere Herzen durch Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort im Glauben aufnehmen, in einem feinen, guten Herzen behalten und in Geduld Frucht bringen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S. 124

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Nun Du bist da, da liegest Du

Montag nach dem zweiten Sonntag vor dem Fasten (Sexagesimae: Viererlei Ackerfeld)

Heute, so Ihr seine Stimme höret, so verstocket Euer Herz nicht.

Psalm 95,7.8a Wochenspruch

Hans Baldung Grien (1484-1545): “Verehrung des göttlichen Kindes”

Nun, Du bist hier, da liegest Du, hältst in dem Kripplein Deine Ruh, bist klein und machst doch alles groß, bekleidst die Welt und kommst doch bloß. Halleluja.

Du kehrst in fremde Wohnung ein, und sind doch alle Himmel Dein, trinkst Milch aus deiner Mutter Brust und bist doch selbst der Engel Lust. Halleluja.

Du hast dem Meer sein Ziel gesteckt und wirst mit Windeln zugedeckt; bist Gott und liegst auf Heu und Stroh, wirst Mensch und bist doch A und O. Halleluja.

Du bist der Ursprung aller Freud und duldest so viel Herzeleid; bist aller Heiden Trost und Licht, suchst selber Trost und findst ihn nicht. Halleluja.

Ich aber, Dein geringster Knecht, ich sag es frei und mein es recht: Ich liebe dich, doch nicht so viel, als ich Dich gerne lieben will. Halleluja.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 104,5-9)

Fortlaufende Lese

Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium Gottes, 2 das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der Heiligen Schrift, 3 von seinem Sohn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, 4 der eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist, der da heiligt, durch die Auferstehung von den Toten – Jesus Christus, unserm Herrn. 5 Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, den Gehorsam des Glaubens um seines Namens willen aufzurichten unter allen Heiden, 6 zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus. 7 An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Römer 1,1-7

Tageslese

Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist’s nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, dass ich sie heile.« Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört.

Matthäus 13,10-17

Losung und Lehrtext für Montag, den 13. Februar 2023

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
Psalm 51,13

Der Zöllner stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Lukas 18,13

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken Dir, daß Du Dein Wort durch Deinen Sohn Jesus Christus unter uns reichlich aussäest; wir bitten Dich, bereite unsere Herzen durch Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort im Glauben aufnehmen, in einem feinen, guten Herzen behalten und in Geduld Frucht bringen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S. 124

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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2nd Sunday before Lent (Sexagesimae)

Oh, that today you would listen as he speaks!  Do not harden your hearts.”

Hebrews 3,15 (Watchword)

Hymns of the Lutheran Church

  • Faith and Truth and Life bestowing (LSB 584)
  • Thy strong Word did cleave the darkness (LSB 578)
  • God´s Word is our great heritage (LSB 582)

God´s Holy Word for this Sunday

The Introit teaches us to pray with God´s holy Word:

Lord, your instructions endure; they stand secure in heaven.
 You demonstrate your faithfulness to all generations.
You established the earth and it stood firm.
Today they stand firm by your decrees, for all things are your servants.
If I had not found encouragement in your law, I would have died in my sorrow.

Your words are sweeter in my mouth than honey!

Your precepts give me discernment. Therefore I hate all deceitful actions.

Your word is a lamp to walk by, and a light to illumine my path.

Sustain me as you promised, so that I will live. Do not disappoint me.

Psalm 119,89-92.103-105.116)

Inspired by the triune God the holy prophet Isaiah proclaims in God´s name (Sermon text)

“Indeed, my plans are not like your plans, and my deeds are not like your deeds,” says the Lord, “for just as the sky is higher than the earth, so my deeds are superior to your deeds and my plans superior to your plans.

The rain and snow fall from the sky and do not return, but instead water the earth and make it produce and yield crops, and provide seed for the planter and food for those who must eat. In the same way, the promise that I make does not return to me, having accomplished nothing. No, it is realized as I desire and is fulfilled as I intend.”

Indeed, you will go out with joy; you will be led along in peace; the mountains and hills will give a joyful shout before you, and all the trees in the field will clap their hands. Evergreens will grow in place of thorn bushes, firs will grow in place of nettles; they will be a monument to the Lord, a permanent reminder that will remain.

Isaiah 55,8-13

In the letter to the Hebrews, we read the Holy Spirit´s illustration of the divine Word:

“For the word of God is living and active and sharper than any double-edged sword, piercing even to the point of dividing soul from spirit, and joints from marrow; it is able to judge the desires and thoughts of the heart. And no creature is hidden from God, but everything is naked and exposed to the eyes of him to whom we must render an account.”

Hebrews 4,12-13

Our holy Lord and Savior Jesus Christ told this parable recorded by His evangelist St. Luke:

“While a large crowd was gathering and people were coming to Jesus from one town after another, he spoke to them in a parable: “A sower went out to sow his seed. And as he sowed, some fell along the path and was trampled on, and the wild birds devoured it. Other seed fell on rock, and when it came up, it withered because it had no moisture. Other seed fell among the thorns, and they grew up with it and choked it. But other seed fell on good soil and grew, and it produced a hundred times as much grain.” As he said this, he called out, “The one who has ears to hear had better listen!””

Luke 8, 4-8

Sermon outline

  • Goal: You will go out in peace – and even creation will clap its hands and dance with joy.
  • Malady: Our plans are not his. (Rebellion/hardened hearts)
  • Means: He does, what he wants by his Word.

Prayer of the Church—Responsive Form: Sexagesimae 12 February 2023

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Almighty Father in heaven, Maker and Provider of all things, give us hearts to receive Your gifts with thanksgiving. Free us from the cares of this world, and fix our eyes on the saving work of Your Son, Jesus Christ. Root us deeply in Your Word, that we would look to You for all our needs of body and soul and remain faithful until death. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, Your Holy Word is cast like seed into the ground. Wherever the Gospel of Jesus Christ is sown, let it bring forth a bountiful harvest for Your kingdom. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, bless Your Church, that all the baptized would continue to hear Your Word, hold it fast in good and honest hearts, and bear fruit with patience. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord, graciously remember this nation. Grant wisdom to our elected officials in their pursuit of policies for the common good, protect those who serve in our armed forces, and thwart all forces of injustice and tyranny here and in every place. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Show Your kindness to all who are in any need of body or soul [especially _____________]. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Everlasting Father, Your Son has promised to be with us always, until the end of the age. Strengthen and preserve us today as He comes to us in His Holy Supper. Grant that we would faithfully receive His body and blood for the forgiveness of sins, and so obtain everlasting life. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, heavenly Father, we thank You that through Your Son, Jesus Christ, You have sown Your Holy Word among us. Prepare our hearts by Your Holy Spirit, that we may diligently and reverently hear Your Word, keep it in good hearts, and bring forth fruit with patience; and that we may not incline to sin, but subdue it by Your power, and in all persecutions comfort ourselves with Your grace and continual help; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the same Holy Spirit, one God, now and forever. Amen. LCMS Prayers for one-year-series.

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Wir singen Dir, Immanuel

Samstag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 Wochenspruch

Lucas Cranach d.Ältere (1472-1553): Anbetung der Hirten (1515-20) Gemäldegalerie alter Meister (Dresden)

Wir singen Dir, Immanuel, Du Lebensfürst und Gnadenquell, Du Himmelsblum und Morgenstern, Du Jungfaunsohn, Herr aller Herrn. Halleluja.  

Wir singen Dir in Deinem Heer aus aller Kraft Lob, Preis und Ehr, dass Du, o lang gewünschter Gast, Dich nunmehr eingestellet hast. Halleluja. 

Von Anfang, da die Welt gemacht, hat so manch Herz nach Dir gewacht, Dich hat erhofft so lange Jahr der Väter und Propheten Schar. Halleluja. 

„Ach, dass der Herr aus Zion käm und unsre Bande von uns nähm! Ach, dass die Hilfe bräch herein, so würde Jakob fröhlich sein!“ Halleluja. 

Nun bist Du hier, da liegest Du, hältst in dem Kripplein Deine Ruh. Bist klein und machst doch alles groß, bekleidst die Welt und kommst doch bloß. Halleluja. 

Paul Gerhardt 1653

Fortlaufende Lese

Sara wurde hundertsiebenundzwanzig Jahre alt. So lange lebte Sara. 2 Und Sara starb in Kirjat-Arba – das ist Hebron – im Lande Kanaan. Da kam Abraham, dass er sie beklagte und beweinte. 3 Danach stand er auf von seiner Toten und redete mit den Hetitern und sprach: 4 Ich bin ein Fremdling und Beisasse bei euch; gebt mir ein Erbbegräbnis bei euch, dass ich meine Tote hinaustrage und begrabe. 5 Da antworteten die Hetiter Abraham und sprachen zu ihm: 6 Höre uns, lieber Herr! Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Begrabe deine Tote in einem unserer vornehmsten Gräber; kein Mensch unter uns wird dir wehren, dass du in seinem Grabe deine Tote begräbst. 7 Da stand Abraham auf und verneigte sich vor dem Volk des Landes, vor den Hetitern. 8 Und er redete mit ihnen und sprach: Gefällt es euch, dass ich meine Tote hinaustrage und begrabe, so höret mich und bittet für mich Efron, den Sohn Zohars, 9 dass er mir gebe seine Höhle Machpela, die am Ende seines Ackers liegt; er gebe sie mir um Geld, so viel sie wert ist, zum Erbbegräbnis unter euch. 10 Efron aber saß unter den Hetitern. Da antwortete Efron, der Hetiter, dem Abraham vor den Ohren der Hetiter, vor allen, die beim Tor seiner Stadt versammelt waren, und sprach: 11 Nein, mein Herr, sondern höre mir zu! Ich schenke dir den Acker und die Höhle darin und übergebe dir’s vor den Augen der Söhne meines Volks, um deine Tote dort zu begraben. 12 Da verneigte sich Abraham vor dem Volk des Landes 13 und redete mit Efron, sodass das Volk des Landes es hörte, und sprach: Hör mich doch, bitte, an! Ich gebe dir Geld für den Acker. Nimm es von mir, so will ich meine Tote dort begraben. 14 Efron antwortete Abraham und sprach zu ihm: 15 Mein Herr, höre mich doch! Das Feld ist vierhundert Schekel Silber wert; was ist das aber zwischen mir und dir? Begrabe nur deine Tote! 16 Abraham hörte auf Efron und wog ihm die Summe dar, die er genannt hatte vor den Ohren der Hetiter, vierhundert Schekel Silber nach dem Gewicht, das im Kauf gang und gäbe war. 17 So ging Efrons Acker in Machpela gegenüber von Mamre in Abrahams Eigentum über, der Acker und die Höhle darin mit allen Bäumen auf dem Acker ringsum, 18 vor den Augen der Hetiter und aller, die beim Tor seiner Stadt versammelt waren. 19 Danach begrub Abraham Sara, seine Frau, in der Höhle des Ackers in Machpela östlich von Mamre, das ist Hebron, im Lande Kanaan. 20 So ging der Acker mit der Höhle darin als Erbbegräbnis von den Hetitern auf Abraham über.

1. Mose 23,1-20

Tageslese

Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein. Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt: Komm gleich her und setz dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war? So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.

Lukas 17, 5-10

Losung und Lehrtext für Samstag, den 11. Februar 2023

Führe mich aus dem Kerker, dass ich preise deinen Namen.
Psalm 142,8

Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Johannes 8,36

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Tritt zu IHM zu

Freitag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 Wochenspruch

Heinrich Vogeler: “Verkündigung an die Hirten”, 1902

Tritt zu ihm zu, such Hilf und Ruh. Er wirds so machen, dass Du ihm wirst danken. Er weiß und kennt, was beißt und brennt, versteht wohl, wie zumute sei dem Kranken.

Denn eben drum hat er den Grimm des Kreuzes auch am Leibe wollen tragen, daß seine Pein ihm möge sein ein unverrückt Erinnerung unserer Plagen.

Mit einem Wort: Er ist die Pfort zu dieses und des andern Lebens Freuden. Er macht behend ein selig End an alle dem, was fromme Herzen leiden.

Lass aller Welt ihr Gut und Geld und siehe nur, dass dieser Schatz Dir bleibe. Wer den hier fest hält und nicht lässt, den ehrt und krönt er dort an Seel und Leibe.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 103,12-15)

Fortlaufende Lese

Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. 2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. 3 Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. 4 Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne. 5 Und Abraham sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen. 6 Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander. 7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? 8 Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander. 9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete. 11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. 12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen. 13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich im Gestrüpp mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt. 14 Und Abraham nannte die Stätte »Der HERR sieht«. Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der HERR sich sehen lässt. 15 Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her 16 und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, 17 will ich dich segnen und deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; 18 und durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast. 19 So kehrte Abraham zurück zu seinen Knechten. Und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba und Abraham blieb daselbst.

1. Mose 22,1-19

Tageslese

Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Matthäus 10,40-42

Losung und Lehrtext für Freitag, den 10. Februar 2023

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König!
Jesaja 52,7

Tragt an euren Füßen als Schuhwerk die Bereitschaft für das Evangelium des Friedens.
Epheser 6,15

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Gedenke doch, wie herrlich hoch Er über allen Jammer Dich geführet.

Donnerstag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 Wochenspruch

Sandro Botticelli: “Anbetung der Könige” 1476

Gedenke doch, / wie herrlich hoch / er über allen Jammer dich geführet. / Der Engel Heer / ist selbst nicht mehr / als eben du mit Seligkeit gezieret.

Du siehest ja / vor Augen da / dein Fleisch und Blut die Luft und Wolken lenken. / Was will doch sich, / ich frage dich, / erheben, dich in Angst und Furcht zu senken?

Dein armer Sinn / geht oft dahin, / ruft Ach und Weh, lässt allen Trost verschwinden. / Komm her und richt / dein Angesicht / zur Krippe Christi: Da wirst du ihn finden.

Wirst du geplagt? / Sei unverzagt, / dein Bruder wird dein Unglück nicht verschmähen. / Sein Herz ist weich / und gnadenreich, / kann unser Leid nicht ohne Tränen sehen.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 103, 8-11)

Fortlaufende Lesung

Und der HERR nahm sich Saras an, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte. 2 Und Sara ward schwanger und gebar dem Abraham in seinem Alter einen Sohn um die Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte. 3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar. 4 Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte. 5 Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. 6 Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen. 7 Und sie sprach: Wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille! Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter. 8 Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt wurde. 9 Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, dass er lachte. 10 Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. 11 Das Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen. 12 Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden. 13 Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volk machen, weil er dein Sohn ist. 14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, dazu den Knaben, und schickte sie fort. Da zog sie hin und irrte in der Wüste umher bei Beerscheba. 15 Als nun das Wasser in dem Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch 16 und ging hin und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte. 17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben dort, wo er liegt. 18 Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen. 19 Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. 20 Und Gott war mit dem Knaben. Der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze. 21 Und er wohnte in der Wüste Paran und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus Ägyptenland.

1. Mose 21,1-21

Tagelese

Was ist nun Apollos? Was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. Nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.

1. Korinther 3,5-10

Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 9. Februar 2023

Seid stille vor Gott dem HERRN, denn des HERRN Tag ist nahe.
Zefanja 1,7

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.
Matthäus 24,44

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

 

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Was will uns nun zuwider tun?

Mittwoch nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 Wochenspruch

Nicolaes Maes (Dutch, 1634 – 1693): Anbetung der Hirten (1660)

Was will uns nun zuwider tun der Seelenfeind mit allem Gift und Gallen? Was wirft er mir und andern vor, dass Adam ist und wir in ihm gefallen?

Schweig, arger Feind! Da sitzt mein Freund, mein Fleisch und Blut hoch in dem Himmel droben. Was Du gefällt, das hat der Held aus Jakobs Stamm zu großer Ehr erhoben.

Sein Licht und Heil macht alles heil; der Himmelsschatz bringt allen Schaden wieder. Der Freudenquell Immanuel schlägt Teufel, Höll und all ihr Reich darnieder.

Drum, frommer Christ, wer Du auch bist, sei wohlgemut und lass Dich nicht betrüben. Weil Gottes Kind Dich ihm verbindt, so kanns nicht anders sein, Gott muss Dich lieben.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 103,4-7)

Fortlaufende Lese

Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern. 31 Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise. 32 So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und bei ihm schlafen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater. 33 Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand. 34 Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass du hineingehst und dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater. 35 Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand. 36 So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater. 37 Und die ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moab. Von dem kommen her die Moabiter bis auf den heutigen Tag. 38 Und die jüngere gebar auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ammi. Von dem kommen her die Ammoniter bis auf den heutigen Tag.

1. Mose 19,30-38

Tageslese

Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Römer 3,21-28

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 8. Februar 2023

Unser Herz freut sich des HERRN, und wir trauen auf seinen heiligen Namen.
Psalm 33,21

Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.
1. Thessalonicher 5,16-17

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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O Jesu Christ, Dein Kripplein ist…

Dienstag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 (Wochenspruch)

Georges de la Tour (1593-1652): Anbetung der Hirten (1646)

  1. O Jesu Christ, Dein Kripplein ist mein Paradies, da meine Seele weidet! Hier ist der Ort,  hier liegt das Wort, mit unserm Fleisch persönlich angekleidet.
  2. Dem Meer und Wind Gehorsam sind, gibst sich zum Dienst und wird ein Knecht der Sünder. Du, Gottes Sohn, wirst Erd und Ton, gering und schwach wie wir und unsre Kinder.
  3. Du, höchstes Gut, hebst unser Blut in deinen Thron hoch über alle Höhen. Du, ewge Kraft, machst Brüderschaft Mit uns, die wie ein Dampf und Rauch vergehen.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 103,1-3)

Fortlaufende Lese

Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. 16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los. 17 Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. Auf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! 18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, sodass ich stürbe. 20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein. Dahin will ich mich retten, dass ich am Leben bleibe. Ist sie nicht klein? 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. 22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt. 23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam. 24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra 25 und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war. 26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule. 27 Abraham aber machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte, 28 und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land dieser Gegend und schaute, und siehe, da ging ein Rauch auf vom Lande wie der Rauch von einem Ofen. 29 Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.

1. Mose 19,15-29

Tageslese

Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit ich – ob ich komme und euch sehe oder abwesend bin – von euch erfahre, dass ihr in einem Geist steht und einmütig mit uns kämpft für den Glauben des Evangeliums und euch in keinem Stück erschrecken lasst von den Widersachern, was ihnen ein Anzeichen der Verdammnis ist, euch aber der Seligkeit, und das von Gott. Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, habt ihr doch denselben Kampf, den ihr an mir gesehen habt und nun von mir hört.

Philipper 1,27-30

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 7. Februar 2023

Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein.
Jesaja 55,10-11

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
Johannes 15,7-8

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Die Ihr arm seid und elende

Montag nach dem dritten Sonntag vor dem Fasten (Septuagesimae: Lohn und Gnade)

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.

Daniel 9,18 (Wochenspruch)
Codex Aureus Epternacensis (11. Jhd)

Die Ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei Eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da Ihr sollt Euer Herz mit laben.

Süßes Heil, lass Dich umfangen, lass mich Dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch Dich wohl zufriedengeben.

Meine Schuld kann mich nicht drücken, denn Du hast meine Last all auf Deinem Rücken. Kein Fleck ist an mir zu finden, ich bin gar rein und klar aller meiner Sünden.

Ich bin rein um Deinetwillen: Du gibst gnug Ehr und Schmuck, mich darein zu hüllen. Ich will Dich ins Herze schließen, o mein Ruhm! Edle Blum, lass Dich recht genießen.

Ich will Dich mit Fleiß bewahren; ich will Dir leben hier, Dir will ich abfahren. Mit Dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 101,11-15)

Fortlaufende Lese

Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde 2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts, bleibt über Nacht und lasst eure Füße waschen. Frühmorgens mögt ihr aufbrechen und eure Straße ziehen. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben. 3 Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Brote, und sie aßen. 4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden, 5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Gib sie heraus, dass wir ihnen beiwohnen. 6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu 7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! 8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich euch herausgeben, und dann tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen. 9 Sie aber sprachen: Weg mit dir! Und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich noch übler plagen als jene. Und sie drangen hart ein auf den Mann Lot. Doch als sie hinzuliefen und die Tür aufbrechen wollten, 10 griffen die Männer hinaus und zogen Lot herein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu. 11 Und sie schlugen die Leute vor der Tür des Hauses, Klein und Groß, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens mühten, die Tür zu finden. 12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemanden hier? Einen Schwiegersohn? Deine Söhne und Töchter? Wer noch zu dir gehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte. 13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. 14 Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Die aber meinten, er scherze.

1. Mose 19,1-14

Tageslese

Seht doch, Brüder und Schwestern, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme sind berufen. 27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; 28 und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist, 29 auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme. 30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der für uns zur Weisheit wurde durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, 31 auf dass gilt, wie geschrieben steht: »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!«

1.Korinther 1,26-31

Losung und Lehrtext für Montag, den 6. Februar 2023

Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun.
Jeremia 17,9-10

Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.
Galater 6,9
 

Wir beten mit der heiligen Kirche und der weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du aus väterlicher Liebe gegen uns arme Sünder Deinen Sohn uns geschenkt hast, daß wir an ihn glauben, und durch den Glauben sollen selig werden, wir bitten Dich, gib Deinen heiligen Geist in unsere Herzen, daß wir in solchem Glauben bis an unser Ende beharren und ewig selig werden, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres S.123

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Septuagesimae (3rd Sunday before Lent)

For it is not because of our own righteous deeds that we are praying to you, but because your compassion is abundant.

Daniel 9,18 Watchword

Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610): Berufung des Hl. Matthäus (1599/1600)

Hymns of the Lutheran Church:

  • Come, Thou bright and morning star (LSB 872)
  • Salvation unto us has come (LSB 555) 

God´s Holy Word for this Sunday 

Introit

How great is your favor, 
which you store up for your loyal followers. 
In plain sight of everyone you bestow it on those who take shelter in you. 
You hide them with you, where they are safe from the attacks of men; 
you conceal them in a shelter, where they are safe from slanderous attacks. 
The Lord deserves praise 
for he demonstrated his amazing faithfulness to me when I was besieged by enemies. 
I jumped to conclusions and said, 
“I am cut off from your presence!” 
But you heard my plea for mercy when I cried out to you for help. 

Love the Lord, all you faithful followers of his! 
The Lord protects those who have integrity, 
but he pays back in full the one who acts arrogantly. 
Be strong and confident, all you who wait on the Lord. 

Psalm 31,19-24 

Thus says the triune God Father, Son and Holy Spirit through His holy prophet Jeremiah:

“Wise people should not boast that they are wise. 
Powerful people should not boast that they are powerful. 
Rich people should not boast that they are rich. 
If people want to boast, they should boast about this: 
They should boast that they understand and know me. 
They should boast that they know and understand 
that I, the Lord, act out of faithfulness, fairness, and justice in the earth 
and that I desire people to do these things,” says the Lord. 

Jeremiah 9,23f

Inspired by the Holy Spirit the holy Apostle St. Paul writes to the Philippians:

So then, my dear friends, just as you have always obeyed, not only in my presence but even more in my absence, continue working out your salvation with awe and reverence, for the one bringing forth in you both the desire and the effort—for the sake of his good pleasure—is God. 

Philippians 2,12-13

Our holy Lord and Savior Jesus Christ told this parable recorded by His evangelist St. Matthew:

“For the kingdom of heaven is like a landowner who went out early in the morning to hire workers for his vineyard. And after agreeing with the workers for the standard wage, he sent them into his vineyard. When it was about nine o’clock in the morning, he went out again and saw others standing around in the marketplace without work. He said to them, ‘You go into the vineyard too, and I will give you whatever is right.’ So they went. When he went out again about noon and three o’clock that afternoon, he did the same thing. And about five o’clock that afternoon[g] he went out and found others standing around, and said to them, ‘Why are you standing here all day without work?’ They said to him, ‘Because no one hired us.’ He said to them, ‘You go and work in the vineyard too.’ When it was evening the owner of the vineyard said to his manager, ‘Call the workers and pay them their wages starting with the last hired until the first.’ When those hired about five o’clock came, each received a full day’s pay. And when those hired first came, they thought they would receive more. But each one also received the standard wage. When they received it, they began to complain against the landowner, saying, ‘These last fellows worked one hour, and you have made them equal to us who bore the hardship and burning heat of the day.’ And the landowner replied to one of them, ‘Friend, I am not treating you unfairly. Didn’t you agree with me to work for the standard wage? Take what is yours and go. I want to give to this last man the same as I gave to you. Am I not permitted to do what I want with what belongs to me? Or are you envious because I am generous?’ So the last will be first, and the first last.” 

Matthew 20,1-16

Hear God´s Word for today´s sermon:

As Jesus went on from there, he saw a man named Matthew sitting at the tax booth. “Follow me,” he said to him. So, he got up and followed him. As Jesus was having a meal in Matthew’s house, many tax collectors and sinners came and ate with Jesus and his disciples. When the Pharisees saw this, they said to his disciples, “Why does your teacher eat with tax collectors and sinners?” When Jesus heard this, he said, “Those who are healthy don’t need a physician, but those who are sick do. Go and learn what this saying means: ‘I want mercy and not sacrifice.’ For I did not come to call the righteous, but sinners.” 

Matthew 9,9-13

Sermon outline

  • Goal: God prefers mercy, not sacrifice (Mt.9) 
  • Malady: Why are You envious, because I am so generous? (Mt.20) 
  • Means: Strive for Your salvation with awe and reference (Law) as He is just, who does both in You: willing & doing! (Gospel)
  • Example: Calling of St. Matthew and the parable of the master of the vineyard.
  • Therefore boast, thank and praise God that You know Him and that He is faithful, fair and just (merciful) (Jeremiah 9), because He forgives, heals and saves by grace alone. He has come to call sinners (not the righteous).

Prayer of the Church—Responsive Form: Septuagesima 5 February 2023 

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs. 

Master of the vineyard, give grateful hearts to Your Church, that we would not grumble about the blessings we receive, but rejoice in Your generosity. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, look with favor on Your laborers, especially pastors in Christ, that they would gladly preach the saving Gospel, not for their own glory nor counting the cost, but for the glory of Christ alone. We pray also for all other church workers, that everything they do would be in service to this same Gospel. Send laborers into Your harvest, Lord, and use Your servants as blessed instruments to bring sinners into Your redemption and love. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, fill the congregations of Your Church with gratitude, that we would repent of any quarreling or testing of Your bountiful goodness and instead receive from You all the gifts You bestow. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, You call us by Your grace to work and live in Your kingdom not as slaves, but as sons of the Most High and brothers of Christ. Work graciously through the teaching and example of fathers and mothers to preserve the faith of children, and help them grow in Christ until life’s end. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, look favorably on the nations of the world, that warfare would cease and that Your peace would abound among mankind. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, remember all who suffer ills of body and soul, [especially June, Christoph, ,] that Christ would be their health in sickness, their joy in sorrow and their life in death. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Master of the vineyard, bless all who receive the body and blood of our Savior this day, that they would be strengthened and renewed unto life everlasting. Lord, in Your mercy, hear our prayer. 

Lord God, heavenly Father, through Your Holy Word You have called us into Your vineyard. Send Your Holy Spirit into our hearts, that we may labor faithfully in Your vineyard, shun sin and all offense, obediently keep Your Word, and do Your will, putting our whole and only trust in Your grace, which You have bestowed upon us so abundantly; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen. 

LCMS Prayers for one-year-series.
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