Wir danken Dir, Herr Jesu Christ

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Samstag nach Okuli (Das Lamm Gottes)

Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben für viele.

Matthäus 20,28

Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, dass Du für uns gestorben bist
und hast uns durch Dein teures Blut gemacht vor Gott gerecht und gut

und bitten Dich, wahr Mensch und Gott, durch Deine heilig fünf Wunden rot:
erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not.

Behüt uns auch vor Sünd und Schand und reich uns Dein allmächtig Hand,
daß wir im Kreuz geduldig sein, uns trösten Deiner schweren Pein

und schöpfen draus die Zuversicht, dass Du uns werdst verlassen nicht,
sondern ganz treulich bei uns stehn, daß wir durchs Kreuz ins Leben gehn.

Christoph Fischer 1589 (LKG 134)

Fortlaufende Lese

Mose schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: »Der Mensch, der dies tut, wird dadurch leben.« 6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so: »Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?« – nämlich um Christus herabzuholen; 7 oder: »Wer will hinab in die Tiefe fahren?« – nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen. 8 Aber was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.« Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. 9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig. 11 Denn die Schrift spricht: »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.« 12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. 13 Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden« 14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? 15 Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!«

Römer 10,5-15

Tageslese

Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merkt auf! Der HERR hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war. 2 Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt. 3 Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, durch den ich mich verherrlichen will. 4 Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz. Doch mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott. 5 Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat, dass ich Jakob zu ihm zurückbringen soll und Israel zu ihm gesammelt werde – und ich bin vor dem HERRN wert geachtet und mein Gott ist meine Stärke –, 6 er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.

Jesaja 49,1-6

Wir beten mit der heiligen Kirche unseres Herrn Jesu Christi:

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du für uns Deinen Sohn des Kreuzes Pein hast lassen leiden, auf daß Du des Feindes Gewalt von uns triebest, verleihe uns, sein Leiden also zu begehen, daß wir dadurch Vergebung der Sünden und Erlösung vom ewigen Tode erlangen, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Jesu, weil Du bist erhöht

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Freitag nach Okuli (Das Lamm Gottes)

Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben für viele.

Matthäus 20,28

“Triumph Christi” von Michiel Coxie (1499-1592), Leuwen.

Jesus, weil Du bist erhöht zu ewigen Ehren: unsern alten Adam töt, den Geist tu ernähren; zeuch uns allesamt zu Dir, daß empor wir schweben; begnad unsers Geists Begier mit Deim neuen Leben.

Petrus Herbert 1566 (LKG 133,13)

Fortlaufende Lese

Was wollen wir hierzu sagen? Die Heiden, die nicht der Gerechtigkeit nachjagten, haben Gerechtigkeit erlangt, nämlich die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. Israel aber, das dem Gesetz der Gerechtigkeit nachjagte, hat das Gesetz nicht erreicht. Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus Glauben suchte, sondern als komme sie aus Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: »Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.«

Brüder und Schwestern, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie, dass sie gerettet werden. Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht. Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. Denn Christus ist des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.

Römer 9,30-10,4

Tageslese

Denn ich meine, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst, sind nackt und werden geschlagen und haben keine sichere Stätte und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Schmäht man uns, so segnen wir; verfolgt man uns, so dulden wir’s; verlästert man uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies; sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder. Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus Jesus durch das Evangelium. Darum ermahne ich euch: Folgt meinem Beispiel!

1. Korinther 4,9-16

Wir beten mit der heiligen Kirche im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du für uns Deinen Sohn des Kreuzes Pein hast lassen leiden, auf daß Du des Feindes Gewalt von uns triebest, verleihe uns, sein Leiden also zu begehen, daß wir dadurch Vergebung der Sünden und Erlösung vom ewigen Tode erlangen, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Jesus wußt von keiner Schuld

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Donnerstag nach Okuli (Das Lamm Gottes)

Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben für viele.

Matthäus 20,28

“Agnus Dei” (Illustration of the Divine Lamb, figure 4 in the book review of Iconographie Chretienne: Histoire de Dieu in “Notices of New Publications” in the Archaeological Journal, Volume 1)

Jesus wußt von keiner Schuld, doch trug er die Strafe, leidt als ein Lamm mit Geduld treu für seine Schafe, nahm sich unser mächtig an, tat um die Sünd eben als hätt er sie selbst getan, es kostet ihn sein Leben.

Jesus hat nun alls vollbracht durch sein teures Opfer, ein’ ewigen Fried gemacht, versöhnt Gott, den Schöpfer, hat die Handschrift weg getan, unser eigen Gewissen, die Schiedmauer abgetan, den Vorhang zerrissen.

Jesus ist das Weizenkorn, das im Tod erstorben und uns, die wir warn verlorn, das Leben erworben; bringt viel Frücht zu Gottes Preis, der´ wir stets genießen, gibt sein’ Leib zu einer Speis, sein Blut zum Trank süße.

Petrus Herbert 1566 (LKG 133, 10-12)

Fortlaufende Lese

Was wollen wir hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne! 15 Denn er spricht zu Mose: »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.« 16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. 17 Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben dazu habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.« 18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will. 19 Nun sagst du zu mir: Was beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht etwa ein Werk zu seinem Meister: Warum hast du mich so gemacht? 21 Hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen? 22 Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, die zum Verderben bestimmt waren, 23 auf dass er den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit. 24 So hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. 25 Wie er denn auch durch Hosea spricht: »Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war, und meine Geliebte, die nicht meine Geliebte war.« 26 »Und es soll geschehen: An dem Ort, da zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.« 27 Jesaja aber ruft aus über Israel: »Wenn auch die Zahl der Israeliten wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Rest gerettet werden; 28 denn der Herr, der das Wort vollendet, wird bald handeln auf Erden.« 29 Und wie Jesaja vorausgesagt hat: »Wenn uns nicht der Herr Zebaoth Nachkommen übrig gelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und gleich wie Gomorra.«

Römer 9, 14-29

Tageslese

Und er machte sich auf aus der Synagoge und kam in Simons Haus. Und Simons Schwiegermutter lag in hohem Fieber, und sie baten ihn für sie. 39 Und er trat zu ihr und bedrohte das Fieber, und es verließ sie. Und sogleich stand sie auf und diente ihnen. 40 Und als die Sonne untergegangen war, brachten alle ihre Kranken mit mancherlei Leiden zu ihm. Und er legte einem jeden die Hände auf und machte sie gesund. 41 Von vielen fuhren auch die Dämonen aus, schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes! Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Christus war. 42 Als es aber Tag wurde, ging er hinaus an eine einsame Stätte; und die Menge suchte ihn, und sie kamen zu ihm und wollten ihn festhalten, damit er nicht von ihnen ginge. 43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt. 44 Und er predigte in den Synagogen des jüdischen Landes.

Lukas 4,38-44

Wir beten mit der heiligen Kirche im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du für uns Deinen Sohn des Kreuzes Pein hast lassen leiden, auf daß Du des Feindes Gewalt von uns triebest, verleihe uns, sein Leiden also zu begehen, daß wir dadurch Vergebung der Sünden und Erlösung vom ewigen Tode erlangen, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Jesus verurteilt zum Tod

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Mittwoch nach Okuli (Das Lamm Gottes)

Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben für viele.

Matthäus 20,28

Christus trägt sein Kreuz – ein Sinnbild für Passion, gemalt von Lorenzo Lotto im 16. Jahrhundert

Jesus, verurteilt zum Tod, mußt sein Kreuz selbst tragen in großer Ohnmacht und Not, ward daran geschlagen; hing mehr als drei ganze Stund in groß Pein und Schmerzen; bitter Galle schmeckt sein Mund. O Mensch, faß´s zu Herzen!

Jesus rief am Kreuze laut: „Ach, ich bin verlassen! Hab Dir doch, mein Gott, vertraut, wollst mich nicht verstoßen. Gnad dem, der mir Hohn beweist jetzt in meim Elende. Ich befehl nun meinen Geist Dir in deine Hände.“

Jesus: kein trauriger Stimm im Himmel und Erden ist nie erhört als von ihm vor Angst und Beschwerden, denn Gott drang und warf auf ihn unser aller Süpnde, so je war von Anbeginn von Kind zu Kindeskinde.

Petrus Herbert 1566 (LKG 133, 7-9)

Fortlaufende Lese

Aber ich sage damit nicht, dass Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen; auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern »nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden« Das heißt: Nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die Kinder der Verheißung werden zur Nachkommenschaft gerechnet. Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht: »Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.« Aber nicht allein hier ist es so, sondern auch bei Rebekka, die von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger wurde. Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, auf dass Gottes Vorsatz der Erwählung bestehen bliebe – nicht aus Werken, sondern durch den, der beruft –, zu ihr gesagt: »Der Ältere wird dem Jüngeren dienen«, wie geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.«

Römer 9, 6-13

Tageslese

Es erhob sich auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte gelten sollte. Er aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der Vornehmste wie ein Diener. Denn wer ist größer: der zu Tisch sitzt oder der dient? Ist’s nicht der, der zu Tisch sitzt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener. Ihr aber seid’s, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. Und wie mir mein Vater das Reich bestimmt hat, so bestimme ich für euch, dass ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.

Lukas 22, 24-30

Wir beten mit der heiligen Kirche im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du für uns Deinen Sohn des Kreuzes Pein hast lassen leiden, auf daß Du des Feindes Gewalt von uns triebest, verleihe uns, sein Leiden also zu begehen, daß wir dadurch Vergebung der Sünden und Erlösung vom ewigen Tode erlangen, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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What can a pastor give?

This is a question posed in the Monday section of Dobberstein´s Anthology. He collected the Monday readings under the heading: “The Ministry: It´s promise and responsibility.” Two biblical quotes top this section:

Thus says the Lord God: Ho, shepherds of Israel who have been feeding yourselves! Should not shepherds feed the sheep?

Ezekiel 34:2

and

Those who are wise shall shine like the brightness of the firmament; and those who turn many to righteousness, like the stars for ever and ever.

Daniel 12:3

Pastors from the Lutheran diocese in Saxony-Thuringa

So, now for the answer P. Heinrich Vogel gives to this question: What can a pastor give? (Pg.253f)

They all want something of me when they come to church. They all expect that I have something to give them. A pastor is a man who is beset by the expectation that he has something to give. And when they all expect that you have something to give, you finally get the idea yourself that you have something to give.

Do You have something to give? God help you never to grow so conscious of your ministerial office of your dignity that, as you grow older, more experienced, and mature, you come to be convinced in all “humility” that you have something to give!

What can you give to old R., who has been lying in the same bed for twenty years, paralysed and shrunken, and yet is friendly, quiet, patient, even joyful in the Lord? What are you going to give to the dying young consumptive whose mother has called you to come, and you find him in utter despair? What are you going to give to those people in the pews who have been disciplined in suffering and patience for thirty years and more, much longer than you have? What are you, who are only a man, going to give to men like yourself?

But stop the questions! Tell me, what language are you speaking? Are you speaking the language of the poor in spirit or are you speaking the language of unbelief? Do you really have nothing to give? Don´t you have something else to give? Don´t you bring with you that Book from the pulpit, which is God´s treasure for you and people like you? Has not the chalice and the bread been entrusted to you, so that you need not go to the hungering and thirsting with empty hands? Does not God have something to give? And can´t you take as much as you need in order to be able to give?

Woe is me. Am I speaking the language of faith, or is it the voice of the Tempter that is whispering to me, “God´s gifts are in your hand; just go ahead and use them?”

Get thee behind me, Satan! I have nothing to give, but God will give to me and my brethren, as he did yesterday and today, so tomorrow, out of the immeasurable riches of his grace. Amen.

Heinrich Vogel, “Traugott Untreu auf der Kanzel” (1930) quoted in Kampffmeyer pp.89f.
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Jesus ging nach Gottes Willen

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Dienstag nach Okuli (Das Lamm Gottes)

Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben für viele.

Matthäus 20,28

Garten Gethsemane

Jesus ging nach Gottes Willn in den Garten beten; dreimal er da niederfiel in sein’ großen Nöten, rief sein’ lieben Vater an mit betrübtem Herzen, von ihm blutiger Schweiß rann vor Ängsten und Schmerzen.

Jesus da gefangen ward, gebunden geführet und im Rat beschweret hart und zu Hohn gezieret; verdeckt, verspott und verspeit, jämmerlich geschlagen, auch verdammt aus Haß und Neid durch erdicht Anklagen.

Jesus ward früh dargestellt Pilato, dem Heiden; Ob der wohl sein Unschuld meldt, dennoch mußt er leiden, ward gegeißelt und verkleidt, mit Dornen gekrönet, in seim großen Herzeleid aufs schmählichst gehöhnet.

Petrus Herbert 1566 (LKG 133, 4-6)

Fortlaufende Lese

Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. Denn ich wünschte, selbst verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch. Sie sind Israeliten, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch. Gott, der da ist über allem, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.

Römer 9, 1-5

Tageslese

Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, wohl aber Schuhe an den Füßen. Und zieht nicht zwei Hemden an! Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus geht, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht. Und wo man euch nicht aufnimmt und euch nicht hört, da geht hinaus und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. Und sie zogen aus und predigten, man sollte Buße tun, und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und machten sie gesund.

Markus 6, 7-13

Wir beten mit der heiligen Kirche im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du für uns Deinen Sohn des Kreuzes Pein hast lassen leiden, auf daß Du des Feindes Gewalt von uns triebest, verleihe uns, sein Leiden also zu begehen, daß wir dadurch Vergebung der Sünden und Erlösung vom ewigen Tode erlangen, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Who is Taras Shevchenko?

On March 11, the congregation of Ukrainian Lutheran Church located in Lutherstadt Wittenberg along with other refugees organised an event dedicated to the birth of a famous Ukrainian poet, artist, linguist and revolutionist Taras Shevchenko.

The event took place in the Old Latin School which has become a favourite meeting place for the Ukrainian refugees. Children and adults remembered the hard life of the poet, recited his poems, watched his pictures, speculated on his life activities and exchanged the ideas.

Such events help Ukrainians remember their history, culture and traditions as well as keep close being far away from their homeland. 

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Jesu Kreuz, Leiden und Pein

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Montag nach Okuli (Das Lamm Gottes)

Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben für viele.

Matthäus 20,28

“Sündenfall & Erlösung” (1540) von Franz Tymmermann (Hamburger Kunsthalle)

Jesu Kreuz, Leiden und Pein, Deins Heilands und Herren, betracht, christliche Gemein, ihm zu Lob und Ehren. Merk, was er gelitten hat, bis er ist gestorben, Dich von Deiner Missetat erlöst, Gnad erworben.

Jesus, wahrer Gottessohn auf Erden erschienen, fing bald in der Jugend an, als ein Knecht zu dienen; äußert sein göttlich Gewalt und verbarg ihr Wesen, lebt in menschlicher Gestalt; daher wir genesen.

Jesus richtet aus sein Amt versorgt sein Schäflein eh er ward zum Tod verdammt, aß ers Osterlämmelein, lehrt und rüst die Jünger sein, wusch ihn´ ihre Füße, setzt das heilg Nachtmahl ein, macht ihn’ das Kreuz süße.

Petrus Herbert 1566 (LKG 133,1-3)

Fortlaufende Lese

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.« Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Römer 8, 31-39

Tageslese

Darum umgürtet eure Lenden und stärkt euren Verstand, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch dargeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi. Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, in denen ihr früher in eurer Unwissenheit lebtet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.« Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben in Gottesfurcht, solange ihr hier in der Fremde weilt; denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt war, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, sodass ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt.

1. Petrus 1, 13-21

Wir beten mit der heiligen Kirche im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du für uns Deinen Sohn des Kreuzes Pein hast lassen leiden, auf daß Du des Feindes Gewalt von uns triebest, verleihe uns, sein Leiden also zu begehen, daß wir dadurch Vergebung der Sünden und Erlösung vom ewigen Tode erlangen, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Third Sunday in Lent (Okuli)

No one who puts a hand to the plow and looks back is fit for service in the kingdom of God.” (Lk9,62 Watchword)

Hymn of the Lutheran Church

Jesus, lead Thou on till our rest is won;
And although the way be cheerless,
We will follow calm and fearless.
Guide us by Thy hand to our fatherland.

If the way be drear, if the foe be near,
Let not faithless fears o’ertake us;
Let not faith and hope forsake us;
For through many a woe to our home we go.

When we seek relief from a long-felt grief,
When temptations come alluring,
Make us patient and enduring.
Show us that bright shore
Where we weep no more.

Jesus, lead Thou on till our rest is won.
Heav’nly leader, still direct us,
Still support, console, protect us,
Till we safely stand in our fatherland.

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700-1760) translated by Jane L. Borthwick (1813-97)

“Der Judaskuss” (unbekannter Künstler, 12. Jh., Uffizien)

God´s Holy Word for this Sunday

The Introit teaches us to pray in a God pleasing way:

The Lord pays attention to the godly and hears their cry for help.
But the Lord opposes evildoers and wipes out all memory of them from the earth.
The godly cry out and the Lord hears; he saves them from all their troubles.
The Lord is near the brokenhearted; he delivers those who are discouraged.
The godly face many dangers, but the Lord saves them from each one of them.
He protects all his bones; not one of them is broken.
Evil people self-destruct; those who hate the godly are punished.
The Lord rescues his servants; all who take shelter in him escape punishment.

Psalm 34, 16-23

We hear about the holy prophet Elijah

Ahab told Jezebel all that Elijah had done, including a detailed account of how he killed all the prophets with the sword. Jezebel sent a messenger to Elijah with this warning, “May the gods judge me severely if by this time tomorrow I do not take your life as you did theirs!” Elijah was afraid, so he got up and fled for his life to Beer Sheba in Judah. He left his servant there, while he went a day’s journey into the wilderness. He went and sat down under a shrub and asked the Lord to take his life: “I’ve had enough! Now, O Lord, take my life. After all, I’m no better than my ancestors.” He stretched out and fell asleep under the shrub. Suddenly an angelic messenger touched him and said, “Get up and eat.” He looked and right there by his head was a cake baking on hot coals and a jug of water. He ate and drank and then slept some more. The angel of the Lord came back again, touched him, and said, “Get up and eat, for otherwise you won’t be able to make the journey.” So he got up and ate and drank. That meal gave him the strength to travel forty days and forty nights until he reached Horeb, the mountain of God.

He went into a cave there and spent the night. Suddenly the Lord’s message came to him, “Why are you here, Elijah?” He answered, “I have been absolutely loyal to the Lord God of Heaven’s Armies, even though the Israelites have abandoned the covenant they made with you, torn down your altars, and killed your prophets with the sword. I alone am left and now they want to take my life.” The Lord said, “Go out and stand on the mountain before the Lord. Look, the Lord is ready to pass by.” A very powerful wind went before the Lord, digging into the mountain and causing landslides, but the Lord was not in the wind. After the windstorm there was an earthquake, but the Lord was not in the earthquake. After the earthquake, there was a fire, but the Lord was not in the fire. After the fire, there was a soft whisper. When Elijah heard it, he covered his face with his robe and went out and stood at the entrance to the cave. 

1. Kings 19, 1-8 (9-13a)

In the letter to the Ephesians we read

Therefore, be imitators of God as dearly loved children and live in love, just as Christ also loved us and gave himself for us, a sacrificial and fragrant offering to God. But among you there must not be either sexual immorality, impurity of any kind, or greed, as these are not fitting for the saints. Neither should there be vulgar speech, foolish talk, or coarse jesting—all of which are out of character—but rather thanksgiving.For you can be confident of this one thing: that no person who is immoral, impure, or greedy (such a person is an idolater) has any inheritance in the kingdom of Christ and God. Let nobody deceive you with empty words, for because of these things God’s wrath comes on the sons of disobedience. Therefore, do not be sharers with them, for you were at one time darkness, but now you are light in the Lord. Live like children of light— for the fruit of the light consists in all goodness, righteousness, and truth—trying to learn what is pleasing to the Lord.

Ephesians 5, 1-2 (3-7) 8-10

The Holy Gospel as recorded by the Evangelist St. Luke:

As they were walking along the road, a man said to him, “I will follow you wherever you go.” Jesus replied, “Foxes have dens and birds have nests, but the Son of Man has no place to lay his head.”

He said to another man, “Follow me.” But he replied, “Lord, first let me go and bury my father.” Jesus said to him, “Let the dead bury their own dead, but you go and proclaim the kingdom of God.”

Still another said, “I will follow you, Lord; but first let me go back and say goodbye to my family.” Jesus replied, “No one who puts a hand to the plow and looks back is fit for service in the kingdom of God.”

Luke 9, 57-62

The Sermon is based on the Gospel recorded by the Evangelist St. Luke

While he was still speaking, suddenly a crowd appeared, and the man named Judas, one of the twelve, was leading them. He walked up to Jesus to kiss him. But Jesus said to him, “Judas, would you betray the Son of Man with a kiss?” When those who were around him saw what was about to happen, they said, “Lord, should we use our swords?” Then one of them struck the high priest’s slave, cutting off his right ear.But Jesus said, “Enough of this!” And he touched the man’s ear and healed him.Then Jesus said to the chief priests, the officers of the temple guard, and the elders who had come out to get him, “Have you come out with swords and clubs like you would against an outlaw? Day after day when I was with you in the temple courts, you did not arrest me. But this is your hour, and that of the power of darkness!”

Luke 22, 47-53

Sermon outline

  • Sermon outline: The Kingdom of God up front + So, don´t look down or back. Enough of that. Look up. Stay focused. IX is calling:
    • He brings the Kingdom of God as true Son of God.
      • Preaching
      • Praying
      • Healing
      • Forgiving
      • Fulfills the law and all righteousness once for all.
    • People look away, look back, betray him and the kingdom of God
      • – with a kiss (Judas!) for thirty pieces of silver.
      • – with the sword (Peter!) against the apparent enemy.
      • – run away, deny and desert him. (Elijah, Peter, John)
      • – taking their lives into their own hands. (Judas)
      • – Not loving, trusting and fearing God above all else.
      • Living in darkness und giving in to darkness. Blindness. (Saul; Judas; Peter: He went outside and it was dark and he cried bitterly)
    • Jesus suffers and dies, but rises victoriously on the 3rd day
      • Sucks up all evil, swallows it line, hook and sinker.
      • Everything goes dark. Life of the old creation dies.
      • The new life rises from the grave.
      • A new day. A new generation. A new creation. A new heaven and earth.
  • So, look up and forward. Stay focused. The Kingdom of God is up front. IX is waiting for You – with open arms. That´s where we´re heading. The church/faith and Christianity is not so much in being, than rather always in becoming. We are on our way.

Prayer of the Church—Responsive Form (Okuli: 12th March 2023) 

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Heavenly Father, guard the souls of Your people against the devil and his angels who afflict the world. Arm Your Christians with spiritual weapons, sharpen their tongues with the words of Christ, and overthrow all the power of the devil. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, Pharaoh refused to heed Your judgments against Egypt and repent of his evil. Give Your Church godly patience to hear Your words of rebuke in faith, to repent of our sins and to seek the forgiveness You eagerly extend. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father in heaven, You call mothers and fathers to imitate You and to lead their children in the way of light. Strengthen them to flee all immorality. Instill in their families a repentant spirit and a lively hope. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, direct the hearts of our leaders and teach them to respond faithfully to the dangers and disasters that arise. Lead them to humble themselves under Your hand and serve their people sacrificially. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, Creator of all things, You govern our world for the good of Your people. Provide seasonable weather, preserve us from plague and famine, and enrich us by the fruitfulness of the earth according to Your gracious design. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Holy Father, You have given us Your own Spirit in our Baptism into Christ. Defend us from all spiritual attacks. Guard us in body and soul. Help those afflicted by any adversity, [especially _____________,] and lead them to renewed strength and peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Blessed Lord, You join Your Word to the bread and wine and so invite us to eat and drink. Grant that we may hear and keep Your Word in faith, that we may worthily receive the true body and blood of our Savior and so be given Your eternal blessing. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Into Your hands, O Lord, we commend all for whom we pray, trusting in Your mercy; through Jesus Christ, our Lord. Amen.

The peace of the Lord be with You + Pax vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee:

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee:

The Lord lift up his countenance upon Thee and give Thee peace.

Numbers 6,24-26 (4th Book of Moses)

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Am Sabbat kommen wir zur Ruh

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Samstag nach Reminiscere (Der Knecht Gottes)

Der Herr hat mir das Ohr geöffnet, daß ich höre wie ein Jünger; ich bin nicht ungehorsam und gehe nicht zurück.

Jesaja 50, 4f

Nikolaus Haberschrack (1454-1484): “Gebet am Ölberg” (Nationalmuseum in Krakau)

Am Sabbat kommen wir zur Ruh, all Kreuz wird weggenommen, wenn uns jetzt gehn die Augen zu und unser Stund ist kommen. Dann trägt man uns ins Ruhbettlein, darin gar sanft wir schlafen ein, bis uns der Herr aufwecket.

Dann kommt der fröhlich Ostertag, so werdn wir all aufstehen. Der Tod dann uns nicht halten mag, entgegen werdn wir gehen Christo und mit ihm in sein Reich leben in Freuden ewiglich. Herr Christ, das hilf uns. Amen.

Nikolaus Herman 1560 (LKG 132,3-4)

Fortlaufende Lese

Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er tritt für die Heiligen ein, wie Gott es will. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Römer 8, 26-30

Tageslese

Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. Als nun die Zeit der Früchte herbeikam, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, damit sie seine Früchte empfingen. Da nahmen die Weingärtner seine Knechte: Den einen schlugen sie, den zweiten töteten sie, den dritten steinigten sie. Abermals sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten mit ihnen dasselbe.

Matthäus 21, 33-36

Wir beten mit der heiligen Kirche und weltweiten Christenheit im Namen unseres Herrn Jesu Christi:

Herr Gott, der Du allezeit Lust hast zur Barmherzigkeit und gerne verschonest, nimm an uns bußfertiges Gebet, und mache die Gefangenen der Sünde los und ledig nach Deiner milden Güte, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 126

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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