Christ lag in Todesbanden

Der auferstandene Herr Jesus Christus spricht: “Pax vobiscum.”

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,17-18

Werkstatt Lucas Cranach des Jüngeren: Epitaph für Diepold von Schönfeldt mit der Auferstehung Christi (1562)

Christ lag in Todesbanden, für unsre Sünd gegeben, der ist wieder erstanden und hat uns bracht das Leben. Des wir sollen fröhlich sein, Gott loben und dankbar sein und singen Halleluja. Halleluja.

Den Tod niemand zwingen konnt bei allen Menschenkindern; das macht alles unsre Sünd, kein Unschuld war zu finden. Davon kam der Tod so bald und nahm über uns Gewalt, hielt uns in seim Reich gefangen. Halleluja.

Jesus Christus, Gottes Sohn, an unser Statt ist kommen und hat die Sünd abgetan, damit dem Tod genommen all sein Recht und sein Gewalt; da bleibt nichts denn Tods Gestalt, den Stachel hat er verloren. Halleluja.

Nach dem mittelalterlichen “Victimae paschali laudes” des Wipo (990-1048) und dem vorreformatorischen Liede “Christ ist erstanden” von Martin Luther 1524 (LKG 156,1-3)

Fortlaufende Lese

Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. 10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. 12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. 13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. 16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.

Römer 12,9-16

Tageslese

Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 2 Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger. 3 Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. 4 Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. 5 Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. 6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. 7 Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte: »Es ist der Herr«, da gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich in den See. 8 Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen. 9 Als sie nun an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fisch darauf und Brot. 10 Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! 11 Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht. 12 Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr. 13 Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch den Fisch. 14 Das ist nun das dritte Mal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Johannes 21,1-14

Wir beten mit der heiligen Christenheit:

Herr, Gott himmlischer Vater, der Du Deinen eingeborenen Sohn um unserer Sünde willen hingegeben und uns zur Gerechtigkeit hast wieder auferwecket, wir bitten Deine Barmherzigkeit, Du wollest unsere Herzen durch Deinen Geist zu neuem Leben erwecken und unsere Leiber dort mit Christus ewig lebendig machen. Durch Jesus Christus unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.131f

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

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Travelling the Holy Land (1)

Having arrived in the Holy Land, we stayed overnight in Nazareth and awoke early to witness sunrise over the surrounding hills. Getting the wake-up call at 6h00 was my regular time to get up back home in Wittenberg as Israel is one hour ahead of Berlin both in winter and in summer. I did not go for my daily run nor did I go through some stretching routine. Getting to breakfast by 6h30 was hurried enough as it was. The temperatures had dropped to 6° overnight, but the prospects were that the thermometer would rise to 19° in the course of the day.

Breakfast was a sumptuous affair with all sorts of breads, meats, eggs, vegetables, fruits and sweets spread out on the buffet. Most importantly they had coffee machines (one was broken!) and the long lines leading up to them, underlined their relevance. I enjoyed lemons and grapefruit, but also yoghurt and all sorts of oriental spices and delicacies. The wide spread was something extraordinary.

In the bus we put on our headphones and after Eayd counted the group up and down several times as he would now do at nearly every stop, we got going and to see Nazareth from the street. It is populated by muslims mostly and is the most islamic city in the north of Israel. Still, Eayd is convinced, they live in good neighbourhood with the (few) Christians there.

We drove to Beit She´arim. This is one of the most holy sites of Judaism and a world heritage site. The famous rabbi Jehuda HaNasi wrote down the Mishna here. This was the place, where the Jewish Sanhedrin gathered, when they were expelled from Jerusalem by caesar Hadrian, who is to rott in hell for all the evil he brought down on the Jews. We looked at many of the ancient burial sites of the Jews, who used this extensively as an alternative to Jerusalem until the fifth century. Then the site was covered up and only discovered in 1936 by Alexander Zaid. The excavated graves are a site to see. I was reminded of the biblical passage: “… wie die Juden ihre Toten zu begraben pflegen.” (Johannes 19,40) The hanging gardens are beautiful – not just the “Judasbaum“. Lots of birds were flying about and singing in the trees – not just the European bee eater. Israel is a safe haven for birds on their migratory route down to Africa and up to Europe. We even saw a hoopoe, the national bird of Israel. We could have stayed much longer in this beautiful place, but as the tour was sightseeing we pushed on for more and other things on the agenda. Much was left by the way side, but some things we managed to see.

Travelling on the 75 we passed the impressive Karmel mountains all clad in spring greens and in hardly no time, we were down at the Nahal Meárot Nature Reserve – another world heritage site. It reminded me a lot of the “Cradle of Humankind” in the Magaliesberg near Hartebeespoortdam. We even saw some dassies, which were the main attraction to most Germans, who had not seen those yet and thought I was mad, when I pointed out, that they are biologically related to elephants. What I liked about this sightseeing tour, was that you could get out of the bus now and again – take a stroll up the mountainside, watch some birds, photograph some flowers and enjoy the atmosphere of banana plantations, eucalyptus trees and all the fresh air, you could hope for. All these sites were covered entry-wise by the tour. That was nice too.

From there we drove down to Haifa – a beautiful see town, which actually sports French and German quarters, has wonderful parks and villas and the impressive Bahai world centre too. The German colony was established by Templars from Württemberg in the 19th century, but because of their Nazi association were expelled by the British during the big war. No wonder this too is a world heritage site, just as the next town: Akko.

We walked through the bazaar of Akko leading to the seashore and were dumbfounded by the magnificent structures left behind by the Templars: St. John of Accre. All of that had been covered up with dirt by the Ottoman Turks, but has been brought to light in this century by Israel archeologists. Fabulous really.

From Akko we returned to Nazareth and had a good look at the Greek orthodox basilica of the Annunciation (Verkündigungskirche), the place where Jesus was obedient to his parents and where St. Joseph had his carpentry and Mary went about her daily chores. This definitely was the highlight of the day – and we could look forward to a well earned nights rest.

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Also heilig ist der Tag

Der auferstandene Herr Jesus Christus spricht: “Pax vobiscum.”

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,17-18

Also heilig ist der Tag, daß ihn niemand mit Lobe erfüllen mag
Denn der einige Gottes Sohn, der die Hölle überwand,
Und den leidigen Teufel darinnen band; damit erlöst der Herr die Christenheit.
Das war Christ selber. Kyrieleis

Nach dem “Salve festa dies” des Bischofs Venantius Fortunatus (530-610) Wittenberg 1545 (LKG 155)

Fortlaufende Lese

Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens. 4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied. 6 Wir haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Hat jemand prophetische Rede, so übe er sie dem Glauben gemäß. 7 Hat jemand ein Amt, so versehe er dies Amt. Ist jemand Lehrer, so lehre er. 8 Hat jemand die Gabe, zu ermahnen und zu trösten, so ermahne und tröste er. Wer gibt, gebe mit lauterem Sinn. Wer leitet, tue es mit Eifer. Wer Barmherzigkeit übt, tue es mit Freude.

Römer 12:1-8

Tageslese am Osterdienstag

Als sie aber davon redeten, trat er selbst mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! 37 Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. 38 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? 39 Seht meine Hände und meine Füße, ich bin’s selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe. 40 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und Füße. 41 Da sie es aber noch nicht glauben konnten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? 42 Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. 43 Und er nahm’s und aß vor ihnen. 44 Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen. 45 Da öffnete er ihnen das Verständnis, dass sie die Schrift verstanden, 46 und sprach zu ihnen: So steht’s geschrieben, dass der Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; 47 und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Von Jerusalem an 48 seid ihr dafür Zeugen.

Lukas 24:36-48

Wir beten mit der heiligen Christenheit:

Herr, Gott himmlischer Vater, der Du Deinen eingeborenen Sohn um unserer Sünde willen hingegeben und uns zur Gerechtigkeit hast wieder auferwecket, wir bitten Deine Barmherzigkeit, Du wollest unsere Herzen durch Deinen Geist zu neuem Leben erwecken und unsere Leiber dort mit Christus ewig lebendig machen. Durch Jesus Christus unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.131f

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

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Holidays in the Holy Land (0)

It was the last Friday in March and in Lutherstadt Wittenberg sunrise was imminent. We had packed our bags, filled up our car and were ready to roll. Normally we would have taken the train, but these days, that is dicey. “Deutsche Bahn” has serious issues and not just with strikes by Verdi and other disruptors. Without any serious stoppages and going full blast most of the way, we quickly found “Dein-Stellplatz” in Hufenweg 16 to park our car for the next week. A shuttle took us to the airport and in good time, we found the counter for El Al. It was the first time, we were flying with this airline. At least that was the plan. Things can change quickly.

Angelika piped up: “I have not got my passport!” At first I thought, well, she might get by with her German ID, but that was not enough. What could we do? Angelika wanted to take the train back to Wittenberg, but there was not enough time for that. It was now 7h45 and the flight was scheduled to leave at 10h00. She would only be back in Wittenberg by then and the plane would leave without her – and without me, because on these Israel tours, couples are treated as units. Anyway, in our mind, we tried Ukrainian neighbours – like Sascha, who has a car and Natalia, who had access to our house – but both were unavailable. Sascha was taking his children to school and Natalia was teaching. So, I tried Thomas Schmid. He is part of of Stammtisch and does guided tours in Dessau. When I called, he was up and ready for a new day. His next tour was in Dessau at 11h00. Without much ado, he agreed to pick up Angelikas passport in her office and try to get to us at the airport in time. Of course we were now sitting on coals, but it did help to know, that our flight was somewhat delayed. Time passed terribly slow, but Thomas made it to the airport with some twenty minutes to spare before 10h00. We checked in our bags. Went through long security lines and started to relax. I do not remember, how often we hugged ourselves to confirm, we were indeed leaving for the real Holy Land and not just the one in Wittenberg.

I had cut up some apples and pears. That came in handy as we were waiting for the aeroplane from Tel Aviv to arrive. The political disruptions there had caused some delay. Well, we for one, did not really care. We were overjoyed, that we were going to fly and not just pick up our car to return home with our mission not accomplished. The plane was fully booked. The stewardesses pretty and professional. In just around four hours we touched down in Tel Aviv at Ben Gurion Airport and we set foot on the holy Land for the very first time in our lives.

At the airport we had to go through various checks and controls. My South African passport was illegible to the AI scanners and I had to stand in the long queues waiting for personal attention by the busy border police. In the end that too was done and we got our luggage and boarded the tour bus to get to Nazareth, where we were booked in for the next two nights. The bus was comfortable, had WiFi and charging facilities and super cold aircon, which during spring and with temperatures way below twenty was overkill. Later in summer it might come in handy. For now it was just too much for old Germans. My friends in the US would have been in their element.

Eyad was our tourguide. He is a Palestinian, confessing muslim and by nature contra Israeli government and especially at loggerheads with Netanyahu. He had been an exchange student in Germany (Erlangen/Göttingen) with DAAD and learnt some German. He contends that his maths and physics is better than German grammar, but honestly, that does not say too much. His regular filler was “einfach mal”. So, looking back, Jesus was just born in Bethlehem and just crucified in Jerusalem just as we were just going to this or that place before just going to eat or go to sleep. It was all a matter of “einfach mal”. It was not long before Angelika and I realised it was just a matter of just doing just this or just that. You get the message.

The tour was packed. We were forty tourists from across Germany – from Hamburg up north to Dortmund in the West and Greifswald in the East and the Schwarzwald down south. The advert of “Trendtours” is “unterwegs mit netten Leuten” and that pretty much nails it. They were interesting people and good to get along with. We had some fascinating encounters with a number of them and I can imagine, we will keep contact with some of them. A soldier told of his expedition across the Sahara. A adventurous lady climbed Macchu picchu. Another couple had served the old DDR-mission in Syria for nearly a decade. Another found Las Vegas to be the most spectacular city in the world and so on. There were a number of teachers in the group, an architect with his wife, plenty retirees and some families too. A nice mix of beans. The sun was setting and we were ready for our tour of Israel.

Arriving in Nazareth, we unpacked in the hotel: “Mary´s Well Nazareth”, settled down, had a bite and then went off to listen to a Christian choir from Bethlehem singing in one of the churches down town. It was close to the well, where the holy virgin and mother of God – blessed Mary – daily picked up water for her godly household. The place is quite covered with marble or other serious bricklaying material. Not much of the old pathways to be seen, but right into the third and forth centuries many of the old buildings had graffiti spelling Mary´s name on walls, buildings and structures.

The choir was very Palestinian. I could not make out a word. There was a lot of solo singing – in oriental style – with loudspeakers, fancy lighting and even mist machines and accompanied with traditional violins, lyres and string instruments. It was not really my style, but I was impressed by the huge crowd of seriously distinguished guests. The men looked like from the best Lutheran church councils and the women were stylishly dressed in black, with veils and lots of jewelry and finery. They could have been members of any Lutheran women´s league around the world. The men wore no hats. They had enough hair – grey, dense and well kept. They all wore warm clothing, because it was chilly and we were sitting outside the church of the Annunciation. We felt most welcome in their midst, even if we only found places right at the back with the old men. We left somewhat around 10h00 and made our way back to the hotel.

Most shops were only now closing down for the night. Many men were eating out on the street cafes. Obviously enjoying the break from Ramadan fasting. Others were busy redoing the political graffiti on the roadside. Women and children were out in numbers giving them oral support. It probably was a good time – after the motivational Friday prayers in the mosque – and during the start of the Sabbath, so that the cleaning process by the Jewish authorities would be sometime in coming. Our guide´s symphathy clearly was with them, still, I had the feeling, they were but a radical minority, who where sponsored by foreign religious fanatics, while most others just walked by, went about their business in their little shops, cars and on the pavement. At the ice cream parlour next to our hotel, we got some lovely sweetness before calling it a day, just as Eyad had recommended. Next door we also found an ATM. That made it easy to load up with at least some shekels for the coming days. Most

The walk through downtown Nazareth had us very ready for the coming day. Surely, we were going to have some fascinating days in this more or less holy land. I was looking forward to some pure pomegranate juice

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2. Ostertag

Der auferstandene Herr Jesus Christus spricht: + Pax vobiscum +

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,17-18

Emmausikone von Sr. Marie-Paul, Jerusalem für St. Adalbert, Aachen

Wir singen mit der christlichen Kirche:

Christ ist erstanden von der Marter alle; des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ. Kyrieleis.

Halleluja, Halleluja, Halleluja! Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

12. Jahrhundert (LKG 154)

Fortlaufende Lese

Als sie aber hingingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. 12 Und die kamen mit den Ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten viel Geld 13 und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. 14 Und wenn es dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu fürchten habt. 15 Sie nahmen das Geld und taten, wie sie angewiesen waren. Und dies Gerücht hat sich bei Juden verbreitet bis auf den heutigen Tag.

16 Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. 17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Matthäus 28,11-20

Tageslese

Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus. 14 Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten. 15 Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. 16 Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten. 17 Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen. 18 Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist? 19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk; 20 wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben. 21 Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde. Und über das alles ist heute der dritte Tag, dass dies geschehen ist. 22 Auch haben uns erschreckt einige Frauen aus unserer Mitte, die sind früh bei dem Grab gewesen, 23 haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe. 24 Und einige von denen, die mit uns waren, gingen hin zum Grab und fanden’s so, wie die Frauen sagten; aber ihn sahen sie nicht. 25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! 26 Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? 27 Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war. 28 Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen. 29 Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben. 30 Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen. 31 Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen. 32 Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? 33 Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; 34 die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen. 35 Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, da er das Brot brach.

Lukas 24,13-35

Wir beten mit der heiligen Kirche:

Allmächtiger Gott, der Du durch den Tod Deines Sohnes die Sünde und den Tod zunichte gemacht und durch sein Auferstehen Unschuld und ewiges Leben wiedergebracht hast, auf daß wir, von der Gewalt des Todes erlöset, in Deinem Reiche leben: verleihe uns, daß wir solches von ganzem Herzen glauben und, in solchem Glauben beständig, Dich allezeit loben und Dir danken. Durch Jesus Christus unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.131

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

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Easter 2023

Jesus Christ says: “Do not be afraid! I am the first and the last, and the one who lives! I was dead, but look, now I am alive—forever and ever—and I hold the keys of death and of Hades!

Revelation 1,17f

Auferstehungsaltar in St.Marien von Lucas Cranach jr (1564)

Jesus Christ is ris’n today, Alleluia!
our triumphant holy day, Alleluia!
who did once upon the cross, Alleluia!
suffer to redeem our loss. Alleluia!

Hymns of praise then let us sing, Alleluia!
unto Christ, our heav’nly King, Alleluia!
who endured the cross and grave, Alleluia!
sinners to redeem and save. Alleluia!

But the pains which he endured, Alleluia!
our salvation have procured; Alleluia!
now above the sky he’s King, Alleluia!
where the angels ever sing. Alleluia!

Sing we to our God above, Alleluia!
praise eternal as his love; Alleluia!
praise him, all ye heav’nly host, Alleluia!
Father, Son, and Holy Ghost. Alleluia!

Latin (14th century) translated by Charles Wesley (1707-1788) LSB 457

Today´s Introit teaches us to pray and join in God´s praises:

The Lord gives me strength and protects me; he has become my deliverer.”
They celebrate deliverance in the tents of the godly. The Lord’s right hand conquers.
The Lord’s right hand gives victory; the Lord’s right hand conquers.
I will not die, but live, and I will proclaim what the Lord has done.
The Lord severelypunished me, but he did not hand me over to death.
Open for me the gates of the just king’s temple.
I will enter through them and give thanks to the Lord.
This is the Lord’s gate— the godly enter through it.
I will give you thanks, for you answered me, and have become my deliverer.
The stone that the builders discardedhas become the cornerstone.
This is the Lord’s work. We consider it amazing!
This is the day the Lord has brought about. We will be happy and rejoice in it.

Psalm 118:14-24

Let´s join Hannah in praising the triune God:

“My heart has rejoicedin the Lord; my horn has been raised high because of the Lord. I have loudly denounced my enemies. Indeed, I rejoice in your deliverance.
No one is holylike the Lord! There is no one other than you! There is no rocklike our God!
Don’t keep speakingso arrogantly. Proud talk should notcome out of your mouth, for the Lord is a God who knows; heevaluates what people do.
The bows of warriors are shattered, but those who stumbled have taken on strength.
The well fed hire themselves out to earn food, but the hungry no longer lack.
Eventhe barren woman has given birth to seven, but the one with many children has declined.  The Lord both kills and gives life; he brings down to the graveand raises up.
The Lord impoverishes and makes wealthy; he humbles, and he exalts.
He lifts the weak from the dust; he raises the poor from the ash heap to seat them with princes— he bestows on them an honored position. )  

1. Samuel 2:1-8a

St. Paul clarifies, why he preaches the gospel of our Lord Jesus Christ´s resurrection: Today´s sermon!

Now I want to make clear for you, brothers and sisters, the gospel that I preached to you, that you received and on which you stand, and by which you are being saved, if you hold firmly to the message I preached to you—unless you believed in vain.For I passed on to you as of first importance what I also received—that Christ died for our sins according to the scriptures, and that he was buried, and that he was raised on the third day according to the scriptures, and that he appeared to Cephas, then to the twelve. Then he appeared to more than 500 of the brothers and sisters at one time, most of whom are still alive, though some have fallen asleep. Then he appeared to James, then to all the apostles. Last of all, as though to one born at the wrong time, he appeared to me also.For I am the least of the apostles, unworthy to be called an apostle, because I persecuted the church of God.But by the grace of God I am what I am, and his grace to me has not been in vain. In fact, I worked harder than all of them—yet not I, but the grace of God with me.Whether then it was I or they, this is the way we preach and this is the way you believed.

1.Corinthians 15:1-11

The holy Gospel of our Lord´s resurrection according to St. Mark:

When the Sabbath was over, Mary Magdalene, Mary the mother of James, and Salome bought aromatic spicesso that they might go and anoint him. And very early on the first day of the week, at sunrise, they went to the tomb. They had been asking each other, “Who will roll away the stone for us from the entrance to the tomb?” But when they looked up, they saw that the stone, which was very large, had been rolled back. Then as they went into the tomb, they saw a young man dressed in a white robesitting on the right side; and they were alarmed. But he said to them, “Do not be alarmed. You are looking for Jesus the Nazarene, who was crucified. He has been raised! He is not here. Look, there is the place where they laid him. But go, tell his disciples, even Peter, that he is going ahead of you into Galilee. You will see him there, just as he told you.” Thenthey went out and ran from the tomb, for terror and bewilderment had seized them. And they said nothing to anyone, because they were afraid.

Mark 16:1-8

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord of life, Your Christ is risen, and we rejoice. Let us hold His finished work firmly in our minds, that we may remember what He has told us and continue always in the one true faith. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Eternal Father, Your Church has come early in the morning this first day of the week to find the body of Jesus. Grant us greater faith than those first women, that in the confidence of the resurrection we would believe His Word, receiving Him in the blessed Sacrament and proclaiming His truthfulness without hesitation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Faithful God, we have come through the season of discipline, repentance and increased devotion. May these works begun in us continue in faith, hope and love, until You bring them to completion in the day of our Lord Jesus Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Holy Lord, mighty God, Your power is over all things. Even death has become Your footstool. Reign over the might of man, and preserve us against all threats to peace. Give wisdom to our president, our governor, all those elected or appointed to serve our government, and all who judge or enforce the rule of law. Deliver us from pride, from the deceptions of self-sufficiency and from the use of technology without conscience or purpose. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father of our risen Lord Jesus, You have founded Your promises in His crucified and risen flesh. Fortify those who suffer in the body, [especially _____________,] that they may stand now on Your Word until they stand anew with Job and all Your resurrected saints. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord, You have offered the Passover Lamb, Your Son, Jesus Christ, to cleanse away the leaven of sin. Endow us with repentant hearts to receive His resurrected body and blood and newness of life. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All praise to You, dear Father in heaven, for You have opened the way to eternal life by the resurrection of our Lord Jesus Christ. We give You thanks for all those who have gone before us in the faith and now rest from their labors. Keep us in that same faith, and embolden us by Your resurrection to be fearless in the face of disease, chaos, loneliness and every sorrow of this world. Give us, with Job, the solemn expectation to cheer us: our Redeemer lives, and we, too, shall be resurrected and glorified to live with Him in His eternal kingdom; through the same Jesus Christ, Your Son, our resurrected Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

https://www.lcms.org/worship/one-year-series-prayers

+ The peace of the Lord be with You +

+ Pax vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee:

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee:

The Lord lift up his countenance upon Thee and give Thee peace.

Numbers 6,24-26 (4th Book of Moses)
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So ruhest Du, o meine Ruh

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Karsamstag

Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit Spezereien, wie die Juden zu begraben pflegen. Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war. Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttags der Juden, weil das Grab nahe war.

Johannes 19,40-42

So ruhest Du, o meine Ruh, in Deiner Grabeshöhle und erweckst durch Deinen Tod meine tote Seele.
Man senkt Dich ein nach vieler Pein, Du meines Lebens Leben. Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben.
O Lebensfürst, ich weiß, Du wirst mich wieder auferwecken. Sollte denn mein gläubig Herz vor dem Grab erschrecken?
Es wird mir sein ein Kämmerlein, da ich auf Rosen liege, weil ich nun durch Deinen Tod Tod und Grab besiege.
Gar nichts verdirbt, der Leib nur stirbt; doch wird er auferstehen und in ganz verklärter Zier aus dem Grabe gehen.
Indes will ich, o Jesus, Dich in meine Seele senken und an Deinen bittern Tod bis zum Tod gedenken.

Salomo Franck 1685 (LKG 153)

Fortlaufende Lese

Am Abend aber kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der hieß Josef und war auch ein Jünger Jesu. 58 Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm den geben. 59 Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch 60 und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. 61 Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria; die saßen dem Grab gegenüber.

Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus 63 und sprachen: Herr, wir haben daran gedacht, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferweckt. 64 Darum befiehl, dass man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten, und der letzte Betrug ärger wird als der erste. 65 Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt. 66 Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.

Matthäus 27:57-66

Tageslese

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, 10 und ihr seid erfüllt durch ihn, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist. 11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, durch Ablegen des sterblichen Leibes, in der Beschneidung durch Christus. 12 Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe; mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. 13 Und Gott hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden. 14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet. 15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert in Christus.

Kolosser 2:9-15

Wir beten mit der heiligen christlichen Kirche:

O Herr: Verleihe uns, die wir in den Tod Deines Sohnes getauft sind, daß wir unsre Lüste und Begierden töten und durch Grab und Todespforten zur fröhlichen Auferstehung kommen. Durch denselben unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

LKG S.192

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Was schadet mir des Todesgift?

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Samstag nach Judika (Der Hohepriester)

Christus spricht: “Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.”

Johannes 17:19

Museo de Burgos. Escuela Flamenca atribuida a Adrian Isenbrandt (1515-1525)

Was schadet mir des Todes Gift? Dein Blut, das ist mein Leben; wenn mich der Sonne Hitze trifft, so kann mirs Schatten geben. / Setzt mir der Wehmut Schmerzen zu, so find ich bei Dir meine Ruh wie auf dem Bett ein Kranker; und wenn des Kreuzes Ungestüm mein Schifflein treibet um und um, so bist Du dann mein Anker.

Wenn endlich ich soll treten ein in Deines Reiches Freuden, so soll dies Blut mein Purpur sein, ich will mich darein kleiden. Es soll sein meines Hauptes Kron, in welcher ich will vor den Thron des höchsten Vaters gehen und Dir, dem er mich anvertraut, als eine wohlgeschmückte Braut an Deiner Seite stehen.

Paul Gerhardt 1647 (LKG 138, 9-10)

Fortlaufende Lese

Die aber Jesus ergriffen hatten, führten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten sich versammelt hatten. 58 Petrus aber folgte ihm nach von ferne bis zum Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, um zu sehen, worauf es hinauswollte. 59 Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten falsches Zeugnis gegen Jesus, dass sie ihn töteten, 60 und fanden keins, obwohl viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei herzu 61 und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen aufbauen. 62 Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich bezeugen? 63 Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes. 64 Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels. 65 Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiterer Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört. 66 Was meint ihr? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. 67 Da spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige aber schlugen ihn ins Angesicht 68 und sprachen: Weissage uns, Christus, wer ist’s, der dich schlug?

Matthäus 26, 57-68

Tageslese

Am nächsten Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN, ob ich vielleicht Sühne erwirken kann für eure Sünde. 31 Als nun Mose wieder zu dem HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, und sie haben sich Götter von Gold gemacht. 32 Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht, dann tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast. 33 Der HERR sprach zu Mose: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir gesündigt hat. 34 So geh nun hin und führe das Volk, wohin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir hergehen. Ich werde aber ihre Sünde heimsuchen, wenn meine Zeit heimzusuchen gekommen ist.

2. Mose 32, 32-34

Wir beten mit der heiligen christlichen Kirche:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn gesetzt hast zum rechten Priester und Mittler seines Volkes, verleihe uns, daß wir sein einiges ewiges Opfer mit gläubigem Herzen ansehen, und uns seiner Fürbitte allezeit getrösten, durch ihn unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.128

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Erweitere Dich, mein Herzensschrein

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Freitag nach Judika (Der Hohepriester)

Christus spricht: “Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.”

Johannes 17:19

Dietrich Krüger (Hirschbach) nach dem “Schmerzensmann” von Albrecht Dürer (Nürnberg) 1614

Erweitre dich, mein Herzensschrein, Du sollst ein Schatzhaus werden der Schätze, die viel größer sein als Himmel, Meer und Erden. Weg mit dem Gold Arabia, weg Kalmus, Myrrhen, Casia: Ich hab ein Beßres funden: Mein großer Schatz, Herr Jesus Christ, ist dieses, was geflossen ist aus Deines Leibes Wunden.

Das soll und will ich mir zunutz zu allen Zeiten machen; im Streite soll es sein mein Schutz, in Traurigkeit mein Lachen, in Fröhlichkeit mein Saitenspiel; und wenn mir nichts mehr schmecken will, soll mich dies Manna speisen. Im Durst solls sein mein Wasserquell, in Einsamkeit mein Sprachgesell zu Haus und auch auf Reisen.

Paul Gerhardt 1647 (LKG 138, 7-8)

Fortlaufende Lese

Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, einer von den Zwölfen, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes. 48 Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen genannt und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist’s; den ergreift. 49 Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi!, und küsste ihn. 50 Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, dazu bist du gekommen? Da traten sie heran und legten Hand an Jesus und ergriffen ihn. 51 Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus und zog sein Schwert und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. 52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen. 53 Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, und er würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken? 54 Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, dass es so geschehen muss? 55 Zu der Stunde sprach Jesus zu der Schar: Ihr seid ausgezogen wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen, mich gefangen zu nehmen? Habe ich doch täglich im Tempel gesessen und gelehrt, und ihr habt mich nicht ergriffen. 56 Aber das ist alles geschehen, auf dass erfüllt würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn alle Jünger und flohen.

Matthäus 26, 47-56

Tageslese

Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen. 48 Lassen wir ihn gewähren, dann werden sie alle an ihn glauben, und dann kommen die Römer und nehmen uns Tempel und Volk. 49 Einer aber von ihnen, Kaiphas, der in diesem Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisst nichts; 50 ihr bedenkt auch nicht: Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe. 51 Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er in diesem Jahr Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk 52 und nicht für das Volk allein, sondern auch, um die verstreuten Kinder Gottes zusammenzubringen. 53 Von dem Tage an war es für sie beschlossen, dass sie ihn töteten. 54 Da ging Jesus nicht mehr frei umher unter den Juden, sondern ging von dort weg in eine Gegend nahe der Wüste, in eine Stadt mit Namen Ephraim, und blieb dort mit den Jüngern. 55 Es war aber nahe das Passafest der Juden; und viele aus der Gegend gingen hinauf nach Jerusalem vor dem Fest, dass sie sich reinigten.

Johannes 11, 47-55

Wir beten mit der heiligen christlichen Kirche:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn gesetzt hast zum rechten Priester und Mittler seines Volkes, verleihe uns, daß wir sein einiges ewiges Opfer mit gläubigem Herzen ansehen, und uns seiner Fürbitte allezeit getrösten, durch ihn unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.128

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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Du marterst ihn am Kreuzesstamm

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist + nun und allezeit. Amen. +

Donnerstag nach Judika (Der Hohepriester)

Christus spricht: “Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.”

Johannes 17:19
Lucas Cranach sr: “Der Schmerzensmann und St Bernhard” (Rosenwald Kollektion)

Du marterst ihn am Kreuzesstamm mit Nägeln und mit Spießen; Du schlachtest ihn als wie ein Lamm, machst Herz und Adern fließen, das Herze mit der Seufzer Kraft, die Adern mit dem edlen Saft des purpurroten Blutes. O süßes Lamm, was soll ich Dir erweisen dafür, dass Du mir erzeigest so viel Gutes?

Mein Lebetage will ich Dich aus meinem Sinn nicht lassen, Dich will ich stets, gleich wie Du mich, mit Liebesarmen fassen. Du sollst sein meines Herzens Licht, und wenn mein Herz in Stücke bricht, sollst Du mein Herze bleiben. Ich will mich Dir, mein höchster Ruhm, hiermit zu Deinem Eigentum beständiglich verschreiben.

Ich will von Deiner Lieblichkeit bei Nacht und Tage singen, mich selbst auch Dir zu aller Zeit zum Freudenopfer bringen. Mein Bach des Lebens soll sich Dir und Deinem Namen für und für in Dankbarkeit ergießen. Und was Du mir zugut getan, das will ich stets, so tief ich kann, in mein Gedächtnis schließen.

Paul Gerhardt 1647 (LKG 138, 4-6)

Fortlaufende Lese

Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete. 37 Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. 38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet mit mir! 39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. 42 Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! 43 Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf. 44 Und er ließ sie und ging wieder hin und betete zum dritten Mal und redete abermals dieselben Worte. 45 Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird. 46 Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät.

Matthäus 26,36-46

Tageslese

Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht die Gestalt der Dinge selbst. Deshalb kann es die, die opfern, niemals vollkommen machen durch die Jahr für Jahr gleichen Opfer, welche man immer wieder darbringt. 2 Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die Gott dienen, ein für alle Mal rein geworden wären und kein von Sünden beschwertes Gewissen mehr hätten? 3 Vielmehr geschieht durch die Opfer alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden. 4 Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen. 5 Darum spricht er[1], wenn er in die Welt kommt: »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir bereitet. 6 Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. 7 Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.« 8 Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt und sie gefallen dir nicht«, welche doch nach dem Gesetz geopfert werden. 9 Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.« Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze. 10 Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.

Hebräer 10, 1-10

Wir beten mit der heiligen christlichen Kirche:

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du Deinen Sohn gesetzt hast zum rechten Priester und Mittler seines Volkes, verleihe uns, daß wir sein einiges ewiges Opfer mit gläubigem Herzen ansehen, und uns seiner Fürbitte allezeit getrösten, durch ihn unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.128

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist +

+ Pax vobiscum +

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