Vater Wilhelms Rundbrief

Allan Paton schrieb “Cry of the beloved country”. Die Zeilen in Englisch etwas weiter unten sind nun nicht ein Aufschrei aus Natal, bzw. aus dem Zuluvolk; sie sind ein Schrei aus einer anderen Gegend unseres geliebten Südafrikas. Ich lese gerade ein Buch über den Kongo. Das sind lauter “Schreie” nicht gerade sanfter aus Afrika. Die Zeilen in Englisch sind ein Beispiel aus der Feder eines, in dessen Adern weißes und schwarzes Blut fließt: “‘The homogeny of Coloured people is a fallacy and we can only build our nation if we address it as the South African nation. ‘Operation: Nation Building South Africa’ is challenging and difficult because we are so different and have the unpleasant post-Apartheid hangover to shake off. But it can only work if we address it as the South African nation rather than the ‘Venda nation’, the ‘Zulu nation’ or – sorry to disappoint you Steve Hofmeyr – the ‘Afrikaner nation’. (Dazu noch zwei Lutherische Kirchen, die sich in ihrer Lehre und Praxis an die heilige Schrift und an das lutherische Bekenntnis gebunden wissen) “Like it or not, we are all here to stay and at some point the damn hatchet needs to be chucked aside and we need to fix the kak of the past or we will have perpetual disenfranchisement in all corners and 100 years from now our legatees will be moaning about the same nonsense we are moaning about today. DM” Es hätte heißen sollen, dass das Beil begraben werden muss, und nicht nur zur Seite geworfen werden soll, we have to burry our grievances – noch besser, es mit dem Kleinen Katechismus zu sagen: Von Herzen sich gegenseitig vergeben und gerne wohltun dem, der sich an uns versündigt; versündigt hat, in Gegenwart vergibt, und in Zukunft täglich aufs Neue.
Was nützt es gute Ratschläge zu geben, solange mit Recht die von Menschen formulierten Menschenrechte eingefordert werden müssen und nicht einmal solche Menschenrechte beachtet werden. Fragwürdig werden die von Menschen formulierten “Menschenrechte,” wenn sie über die Maßstäbe hinausgehen, die die heilige Schrift setzt. Da werden sie nicht nur fragwürdig, sondern  verführen Parlamente und Kirchenleitungen Gesetze und Ordnungen zu verabschieden, dass auch Christen verführt werden, Kindermord, Euthanasie, Ehebruch und Trauung zwischen Gleichgeschlechtlichen als Möglichkeit für sich in Anspruch zu nehmen, oder über Jahrhunderte hinweg bewährte Werte und Ordnungen über den Haufen schmeißen, weil die Zeit und die heutigen Umstände Änderungen nötig machen.
Menschen, gerade auch in Südafrika, in ganz Afrika, auch im Rest der Welt können, dürfen und müssen vieles ändern. Tägliche Sinnesänderung ist sogar vom Herrn Christus geboten. Dabei ist mit viel Vorsicht und Weisheit darauf zu achten,  was wir ändern müssen, was wir ändern dürfen, und was wir ändern können. Der Herr hat mir als jungen Missionar sehr schnell gezeigt, was bei allem Eifer und Einsatz sich nicht einfach ändert. Wie mein Vorgänger habe auch ich viele un- und voreheliche Kinder getauft. Mein Eifer in den sechziger Jahren, dass in deutschsprechenden Gemeinden Türen sich auch für Englisch- und Afrikaanssprechende öffnen müssten, und später, dass sie sich für Zulu, Tswana und Inder öffnen möchten, weil manches in der Politik schon selbstverständlich geworden war, wurde nicht gerade gedämpft aber von älteren Amtsträgern in Schranken verwiesen. Sie erzählten, was mit gleichem Eifer getan worden war, und auch sie gegen Mißstände zu Felde gezogen waren und gelernt hatten, geduldig auf die Frucht warten zu können, es dem Herrn zu überlassen, die Frucht reifen zu lassen, wann er sie reifen lässt. Dabei nicht eins der Gebete zum Donnerstag abend in “Orate fratres” zu unterlassen: “O Gott, der du in deiner Gnade unsere armseligen menschlichen Anstregungen zur Erfüllung deines Vorhabens brauchen willst, ich bitte dich für alle, die für den Frieden und die Verständigung zwischen den Völkern arbeiten. Ich bitte dich für alle, die darum bemüht sind, die Schranken zwischen den Völkern und Menschen, zwischen … Schwarzen und Weißen niederzureißen und sie alle eins zu machen in Christus. Stärke sie durch die Freude deiner Gegenwart und wecke in mir das brennende Verlangen ihre Arbeit zu unterstützen und weiterzutragen, soweit es in meinen Kräften steht, durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.” Mit dem Gebet ist nun angedeutet,  von wem man in rechter Demut und Einschätzung der eigenen Möglichkeiten Hilfe und Gelingen erwarten kann und soll. Mit einem Hinweis: But it can only work if we address it as the South African nation oder “Like it or not, we are all here to stay and at some point the damn hatchet needs to be chucked aside and we need to fix … the past.” Wir müssen, aber wir können nicht. Ich blieb möglicherweise dem einen oder anderen zum Ärgernis  und durfte weiter in Afrika in den Sprachen, die ich für meinen Dienst in der Mission und Kirche lernen musste, bis jetzt arbeiten. Das tut mir nicht einmal leid, weil mir auch immer wieder gedankt wird sogar von jenseits von Kirchengrenzen in Südafrika für das, was ich in Afrika für meine Heimatkirche in Afrika tue dankbar meinerseits für Unterstützung für die Arbeit von Übersee.  Kürzlich hat mich eine transschämische Attacke sehr deutlich daran erinnert, wie ein anderer am Schalter sitzt und die Zufuhr des Lebenssafts abschalten wird, auch das in der Gewissheit, dass er um seines Sohnes willen ein noch viel besseres Leben schenken wird ohne Schwachheit und Sünde in seiner Herrlichkeit und er auch für Afrika, Frau, Kinder, Enkel und die lutherische Kirche und Mission in Afrika noch eine Zukunft auf Lager hat bis zum jüngsten Tag immer in seiner Hand gut aufgehoben in Freud und Leid, und noch immer viel Freude, dass Kinder und Enkel einmal von Sonnabend bis Sonntag besuchen können, wie gestern und heute Hans und Renate mit ihrem Christian und BenjaminSchütze. Benjamin sagte beim Abschied, dass er uns in nächster Zei diese Freude öfter bereiten kann, wenn er mit Gerhard mitkommt, der seine Geschäftstouren nach KwaZulu-Natal machen wird. Christian muss ja bald wieder zurück nach Deutschland. In der vergangenen Woche besuchten uns auch meine Geschwister. Sie wollten u. a. sehen, wie es ihrem großen Bruder geht.
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Sermonette during Matins

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Here’s my sermon on Ecclesiastes 9:13-18 during Matins: Matins Eccl9,13-18 and also as audio file:

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Lutheran Order of service in isiZulu and seTswana

Mt25,14-30

The Lutheran Order of Service for the 9th Sunday after Trinity is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on God’s Word from the Holy Gospel of St. Matthew in the 25th chapter verses 14-30 written by missionary Rev. Kurt-Günther Tiedemann (Tarmstedt, Germany) in isiZulu (wz1541150802 n. Tr. 9) and translated as usual by my father Rev. E.A.W.Weber DD (Welbedacht, KZN) into seTswana (wt1541150802 n. Tr. 9).

The readings for the 9th Sunday after Trinity are:

  • Old Testament:       Jeremiah 1:4-10
  • The Epistle:            Philippians 3:7-11
  • The Gospel:            St.Matthew 25:14-30
  • Psalm:                    40:9.11-12

The liturgical colour is green.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for the 9th Sunday after Trinity: For unto whomsoever much is given, of him shall be much required: and to whom men have committed much, of him they will ask the more. (Luk 12:48 KJV)

A collect for the 9th Sunday after Trinity: Let your merciful ears, O Lord, be open to the prayers of Your humble servants; and that they may obtain their petitions, make them to ask such things as shall please You; through Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. (Lutheran Service Book: Altar Book Pg.918)

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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Confessional address

This mornings confessional address held by Professor Dr. Werner Klän (LTH Oberursel i.T) in the chapel of St.Timothy at the Lutheran Theological Seminary is available here to read in pdf-format: Devotion_Galatians_3_2015_07_29

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You are the salt of the world …

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Here is this mornings sermonette on yesterday’s gospel St.Matthew 5:13-16 read during Matins. Here it is as hard-copy (Matins Mt5,13-15), but also as audio-file:

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Vater Wilhelms Rundbrief

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Viel Platz bleibt nun nicht für einen langen Brief.. Erklären möchte ich doch, warum ich heute das Bildchen angehängt.habe. Ich hatte es als Briefkopf im ausgedruckten Brief benutzt. Das Bildchen hängt zwischen den Bildern von unseren Eltern, Groß- und Urgroßeltern und anderen Verwandten an der Wand in meinem Studiezimmert. Mit der Hand und dem prominenten Zeigefinger in der Ecke links unten zeigt es auf den Lastträger mit der Last, die mit Ketten gebunden ist und so groß ist, dass sie nicht aufs Bild passt. Die Bildchen gab es einmal als Anschauungsmaterial für Kinderunterricht. Ich habe mir aus einer gewöhnlichen Fensterscheibe die rechte Größe herausgeschnitten und einen einfachen Rahmen zum Aufhängen gemacht.
Es hängt nun zwischen den Vorfahren als Erinnerung daran, dass das Lamm Gottes auch alle ihre Sünden getragen hat, auch als Erinnerung daran, dass es sie alle tragen musste, weil sie alle von Natur Kinder des Zorns und des Todes waren und durch Adams Fall menschlich Natur und Wesen verderbt ist und dasselbe Gift auf uns alle vererbt wurde; auch als Erinnerung zum Danken , dass bis auf ganz wenig Ausnahmen alle getauft waren und im Glauben an die Vergebung ihrer Sünden gelebt und gestorben sind, und als Erinnerung zur Fürbitte, dass die noch Lebenden aber nicht mehr von Wort und Sakrament leben oder noch nicht getauft sind, den Weg zur Taufe oder zurück zum Leben aus der Taufe und vom Wort finden.
Ähnlich habe ich von Anfang an meinen Weg, gerne Missionar im Dienst der Bleckmarer Mission zu sein, begründet. Damals war es mir recht schwer geworden, nicht wie mein Vater in einem ausgesprochenen Heidengebiet als Heidenmissionar arbeiten szullen.  Als Student hatte ich in Semesterferien Missionar Henning besucht. Hennings wollten mit mir am Sonnabend Dierksens in Botshabelo besuchen. Das konnte nicht sein, weil ein junger Mann beerdigt wurde, der von seinem betrunkenen Mitkonfirmanden erstochen worden war. Auch erzählte Missionar Henning einiges aus seiner Arbeit, dass z. B. fast die Hälfte seiner Täuflinge vor- oder uneheliche Kinder seien.  Dann hörte ich, dass ich Missionar Hennings Nachfolger in Roodepoort bei Ventersdorp werden sollte. Ich wusste, dass auch da die Verkündigung der Gebote Gottes und des Evangeliums unseres Heilandes nötig war, nicht Engeln die Botschaft zu bringen, sondern Sündern, die wie ich selber und alle Menschen als Sünder geboren sind und Predigt, Unterricht, Taufe, Absolution, Abendmahl, einfach die Vergebung nötig haben, auch Gemeinden, deren Vorfahren vor Generationen  schon Christen wurden. Ihre Kinder werden wie die Kinder von Heiden als Sünder geboren. Ihr Blut hat ein schlimmeres Gift geerbt, als die Kinder mit dem Aidsvirus. Es ist das Blut, das durch Adams Fall ganz verderbt ist, und nur vom Blut Jesu Christi des Sohnes Gottes gereinigt werden kann und dann auch gereinigt wird, wenn  die Taufe im Namen des dreieinigen Gottes, die Absolution in dessen Namen und Leib und Blut Christi im Glauben empfangen werden.
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Lutheran Order of service for “Church Dedication”

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The Lutheran Order of Service for the upcoming Sunday (8th Sunday after Trinity) is available here in isiZulu, seTswana and English. This is focussed  on the theme of “Dedication of the Church” (Kirchweih). Today it comes with a sermon based on God’s Word from the Holy Gospel of St. John in the 2nd chapter verses 13-25 written by my brother Rev. Kurt Schnackenberg in English (WE 20150727 KS Church Dedication Jo2) and translated as usual by my father Rev. E.A.W.Weber DD (Welbedacht, KZN) into both isiZulu (wz1540150726. n Tr 8 elokukhumbula ukuvulwa kwendlu yokusonta) and se Tswana (wt1540150717 n. Tr. 8 moletlo wa go gopola pulo ya kereke).

The readings for the 8th Sunday after Trinity are:

  • Old Testament:       Isaiah 2:1-5
  • The Epistle:            Ephesians 5,8b-14
  • The Gospel:            St.Matthew 5:13-16
  • Psalm:                    48:2-3a.9.15

The liturgical colour is green, but if the Sunday is celebrated as “Church Dedication” it would be red.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for the 8th Sunday after Trinity: Live as children of light for the fruit of the light consists in all goodness, righteousness and truth. (Ephesians 5:8b-9 NIV)

A collect for the 8th Sunday after Trinity: Grant to us, Lord, the Spirit to think and do always such things as are right, that we, who cannot do anything that is good without You, may be enabled by You to live according to Your will; through Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. (Lutheran Service Book: Altar Book Pg.917)

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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Sermon during Matins

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Today’s sermon on St.Mark 8:13-21 during Matins:

We sang the four verses of the hymn from the Lutheran Service Book 533 “Jesus has come and brings pleasure…” by J.L.C.Allendorf 1693-1773.

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Vater Wilhelms Rundbrief

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Nach fast drei Wochen sind wir wieder zu Hause. Nach dem Jugendtag und Posaunenfest in Kirchendorf fuhren wir am Freitag vor dem 5. Sonntag nach Trinitatis mit Wilhelm und Angelika nach Umhlangeni. Schon die Tage in Kirchdorf waren schön mit einigen Besuchen, guter Unterhalung, viel liebevoller Fürsorge und Erleben. Wir fuhren über Mbumbulo erst einmal nach Shelly Beach, wo die Schlüssel abgeholt wurden und dann nach Umhlangeni, nach Peters Urteil dem schönsten Fleck im ganzen Universum. Musa Mkhabela sorgte regelmäßig fürs nötige Brennholz zum Grillen und an kalten Tagen für den Kamin im guten Zimmer. Karin genoss fast täglich mit Angelika oder Magdalene Spaziergänge am Strand, wo wie gewöhnlich schöne Muscheln gefunden wurden. Mit Krücken macht das Gehen am Strand im Sand keinen Spaß mehr. In Peters Studierzimmer hatte ich gut Gelegenheit, mir an meinem Labtop die Zeit zu nutzen. Ich konnte täglich vom Haus aus am Friedhof vorbei meine täglichen Spaziergänge machen und mich an Peters Pferden freuen. Die kamen einmal ganz zutraulich und ließen sich streicheln. Sie waren dann sicher entäuscht, weil sie kein Futter fanden, als sie mit mir zu den Reifen zurückliefen, die als ihre Krippen dienen.
Gegenseitige Einladung zwischen Umhlangeni und Shelly Beach machten froh und machten, dass die Tage recht schnell vorbeiflogen. Wenn der Strom in Umhlangeni ausfiel, war in Shelly Beach Licht und umgekehrt, dass jedes Mal das Abendessen bei Licht sein konnte. Peter hat sich einen sehr praktischen Grill konstruiert. Wilhelm hat immer guten Gebrauch davon gemacht. Am vergangenen Sonnabend hatte er einige Männer aus der Gemeinde zum Abschied eingeladen. Dazu war auch Pastor Mkhabela von Gamalakhe gekommen. Christoph und Detlev waren zum Wochenende von Wartburg gekommen, wo Christoph eine Elektrikerlehre macht und Detlev gerade in den Ferien mit seinem Bruder zusammen arbeiten kann. Schnackenbergs waren auch dazu gekommen.
Auch Missionsdirektor Zieger und Missionsrepräsentant Christoph Weber waren an einem Tag auf einige Stunden von Durban nach Umhlangeni gekommen. Nachdem MD Zieger abgaflogen war und das Gästehaus leer geworden war, kam Christoph mit seiner Familie kurz nach Umhlangeni, Da kam noch mehr Leben. Weil in Umhlangeni ‘load shedding war, aßen wir gemeinsam bei Schnackenbergs in Shelly Beach.
Zu viert haben wir im Waffelrestaurant im Ramsgate an die Geburtstagsfeier vor einigen Jahren, zu der die Eltern von Simone eingeladen hatten gedacht. Am Sonntag war mit Schnackenbergs gemeinsames Mittagessen in der Oribi Gorge am Leopard Rock zur Feier von Thomas Schnackenbergs Geburtstag. Wir fuhren nach dem Gottesdienst in Umhlangeni und Mthwalume über Paddock dorthin und bewunderten die Fahrt in die Gorge hinunter und wieder rauf zum Leopard Rock. Auf dem Rückweg sind wir die N2 über Port Shepstone nach Umhlangeni gefahren. Da ist die Straße doch allerhand besser als von hier direkt nach Paddock.
Die beiden Sonntage am 5. und 6. nach Trinitatis in Umhlangeni 2x und Mafu und Mthwalume waren wie immer rechte Freudenmacher, gut besucht mit vollem Singen in den gut gepflegten Kirchen. Wo Gottesdienste regelmäßig gehalten werden und Gottes Wort und vor allem das Evangelium gepredigt wird, Beichte und Abendmahl ordentlich gefeiert wird, wird Frucht, gerade auch Dankbarkeit geerntet. In Umhlangeni, Mafu und Mthwalume freuten sich die Leute über die Gottesdienste und auf Peters Rückkehr. Inzwischen sind sie alle Simone, Peter, Luca, Fynn und Sara gut wieder in Umhlangeni angekommen nach ihrer Reise zur goldenen Hochzeit der Eltern, bzw. Großeltern Tepper in Uelzen beladen mit vielen Grüßen aus der tepperschen Verwandtschaft und vom Groß Oesinger Missionsfest.
Nach den Gottesdiensten in Umhlangeni und Mthwalume und der Geburtstagsfeier von Thomas Schnackenberg am Leopard Rock machte es sich in der Nacht auf Montag bemerkbar, dass ich über achtzig bin. Dazu schrieb meine liebe Frau am Dienstag an ihre Schwester: “Eigentlich wollten wir schon auf dem Nachhauseweg sein heute, aber gestern früh, als ich hier in Peters Office ging, sagte Wilhelm, daß seine linke Hand lahm ist, und eigentlich die ganze Seite. Wir haben uns ziemlich erschrocken , aber weil er gehen konnte, sich auch alleine fertig gemacht hat, duschen und so, fand ich es nicht so schlimm. Beim Anziehen habe ich dann gemerkt, daß der linke Mund auch so ein bißchen ” hing ” . Ich dachte dann , daß es ein leichter Schlaganfall war. Renate war für den sofortigen Arztbesuch, ich nicht so sehr, als Cordula dann aber auch meinte, daß das nötig ist, sind wir zu Lenes Arzt. Der hat dann gemeint, es war kein Schlaganfall, sondern eine Vorstufe, nun weiß ich natürlich nicht, wie es heißt, ich schreibe das mal von Angelikas Telefon ab: Transient Ischaemic Attack, (nach google in Deutsch: Transitorische ischämische Attacke, (TIA)kannst du damit was anfangen? Wilhelm war dann gleich bereit einen Tag dran zu hängen, heute Morgen waren sie zum Blutabnehmen ( Cholesterin) und nachher fahren wir zum Ultraschall von den Halsschlagadern. Und morgen hoffentlich fröhlich nach Hause. Es geht Wilhelm bestimmt schon besser, aber alles ist doch etwas mühsam für ihn, er ist ja sowieso nicht so flott, nun geht es eben noch langsamer, aber wir sind ja dankbar, daß es überhaupt geht , auch gemütsmäßig geht es besser, nicht mehr so traurig um seiner lieben Frau willen. Ich halte dich unterrichtet und hoffe, daß die Nachrichten immer besser werden.” Da lernt man zu danken, dass man das Hemd noch selber zuknöpfen kann, wenn auch mit Krücken und langsam wenigsten gehen und die Treppen ins Studierzimmer rauf- und runtergehen kann, und vor allem, dass Frau und Kinder einen umsorgen und Arztbesuche regeln und alle nötigen Fahrten übernehmen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich seit unserer Rückkehr die Morgenandachten mit den Arbeitern auf dem Hof um 7 Uhr morgens halten konnte.
Mit herzlichen Grüßen
Euer Wilhelm Weber von Welbedacht
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Herrenhuter readings for Saturday, the 18th July 2015

Baby

„Your eyes saw my unformed body; all the days ordained for me were written in your book before one of them came to be.“ (Ps 139:16 NIV) “How do you know me?” Nathanael asked.(John 1:48a NIV)

Going to a doctor, who knows you, is sensible. Buying your bread from a trustworthy baker is a good thing too. Biblically loving and knowing go hand-in-hand. You can’t love somebody, you don’t know and loving someone is knowing her intimately and deep down. Off course our human knowledge is fallible. We land up with a quack instead of a medical expert. Eating some poor bread proves that the baker is everything but trustworthy and not worth another visit never mind another purchase. The saying that familiarity leads to contempt, may be true if love is not sustained and that’s why loving always needs forgiveness of those fallibilities, faults and downright evils, which we carry along as baggage more or less.

Omniscience is divine. The living God – Father, Son and Holy Ghost – knows our very being, our coming in and going out, our sitting and lying down as well as our standing up and moving about. He knows our origin and our destination also. He knows our feelings, our thoughts, our inmost movements and motions of our hearts even. He was there when we were formed in dark places, when we were but a loving thought in his eternal heart and a glimmer of gracious goodness and godly care. And he had ordained them wonderfully – full of mercy and wonder and lovely surprises and godly choice and calling. A divine miracle in the making!

This is most certainly true for I believe and confess „that God has made me and all creatures; that He has given me my body and soul, eyes, ears, and all my limbs, my reason, and all my senses, and still preserves them; in addition thereto, clothing and shoes, meat and drink, house and homestead, wife and children, fields, cattle, and all my goods; that He provides me richly and daily with all that I need to support this body and life, protects me from all danger, and guards me and preserves me from all evil; and all this out of pure, fatherly, divine goodness and mercy, without any merit or worthiness in me; for all which I owe it to Him to thank, praise, serve, and obey Him.“

And he loves us without end. He proved that in his Son Jesus Christ. His Holy Spirit affirms that positively in his apostolic and prophetic revelation in the Holy Scriptures of the Old and New Testament. He knows us and still he continues to love us. Truly amazing! No need to hide, even if it was possible. He has come to seek and save the lost. To return us back home and reunite us with the Father. The healthy don’t need a physician, but those who are ill do. He is our true physician, who heals all our deseases. He is the true bread from heaven so that he, who eats of him, will never hunger. Come and taste, how friendly your God is. Know that he is God and loves you truly. Amen.

  1. Love Divine, all love excelling, Joy of heaven, to earth come down, Fix in us Thy humble dwelling, All Thy faithful mercies crown. Jesus, Thou art all compassion, Pure, unbounded love Thou art; Visit us with Thy salvation, Enter every trembling heart.
  2. Breathe, oh, breathe Thy loving Spirit Into every troubled breast; Let us all in Thee inherit, Let us find the promised rest. Take away the love of sinning; Alpha and Omega be; End of faith as its beginning, Set our hearts at liberty.
  3. Come, Almighty, to deliver; Let us all Thy life receive. Suddenly return and never, Nevermore, Thy temples leave. Thee we would be always blessings, Serve Thee as Thy hosts above, Pray and praise Thee without ceasing, Glory in Thy perfect love.
  4. Finish, then, Thy new creation; Pure and spotless let us be. Let us see Thy great salvation Perfectly restored in Thee, Changed from glory into glory, Till in heaven we take our place, Till we cast our crowns before Thee, Lost in wonder, love, and praise.

 Text: Ps. 106:4 by Charles Wesley, 1707-1791

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