Sie werden kommen von Morgen und Abend

Donnerstag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

“Salvator mundi” von Willem Vrelant (Flemish, 1454 – 1481)

Fortlaufende Lesung

So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot mit ihm ins Südland. 2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold. 3 Und er zog immer weiter vom Südland bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an. 5 Lot aber, der mit Abram zog, hatte auch Schafe und Rinder und Zelte. 6 Und das Land konnte es nicht ertragen, dass sie beieinander wohnten; denn ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander wohnen. 7 Und es war immer Zank zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Es wohnten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Perisiter im Lande. 8 Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. 9 Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten, oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken. 10 Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Gegend am Jordan, dass sie wasserreich war. Denn bevor der HERR Sodom und Gomorra vernichtete, war sie bis nach Zoar hin wie der Garten des HERRN, gleichwie Ägyptenland. 11 Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan und zog nach Osten. Also trennte sich ein Bruder von dem andern, 12 sodass Abram wohnte im Lande Kanaan und Lot in den Städten jener Gegend. Und Lot zog mit seinen Zelten bis nach Sodom. 13 Aber die Leute zu Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN. 14 Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du bist, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen.15 Denn all das Land, das du siehst, will ich dir geben und deinen Nachkommen ewiglich. 16 Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen. 17 Darum mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich’s geben. 18 Und Abram zog weiter mit seinem Zelt und kam und wohnte im Hain Mamre, der bei Hebron ist, und baute dort dem HERRN einen Altar.

1. Mose 13,1-18

Tageslesung

Unterdessen kamen seine Jünger, und sie wunderten sich, dass er mit einer Frau redete; doch sagte niemand: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? 28 Da ließ die Frau ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: 29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei! 30 Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm. 31 Unterdessen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst. 33 Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte. 36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. 39 Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus dieser Stadt um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, dass er bei ihnen bleibe; und er blieb dort zwei Tage. 41 Und noch viel mehr glaubten um seines Wortes willen. 42 Und sie sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.

Johannes 4,27-42

Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 26. Januar 2023 

Du erfreust mein Herz mehr als zur Zeit, da es Korn und Wein gibt in Fülle.
Psalm 4,8

Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
Römer 14,17

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Der Heiden Heiland

Mittwoch nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

“Ich habe keinen Mann”

Fortlaufende Lesung

Es kam aber eine Hungersnot in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, dass er sich dort als ein Fremdling aufhielte; denn der Hunger war groß im Lande. 11 Und als er nahe an Ägypten war, sprach er zu Sarai, seiner Frau: Siehe, ich weiß, dass du eine schöne Frau bist. 12 Wenn dich nun die Ägypter sehen, so werden sie sagen: Das ist seine Frau, und werden mich umbringen und dich leben lassen.13 So sage doch, du seist meine Schwester, auf dass mir’s wohlgehe um deinetwillen und ich am Leben bleibe um deinetwillen. 14 Als nun Abram nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass seine Frau sehr schön war. 15 Und die Großen des Pharao sahen sie und priesen sie vor ihm. Da wurde sie in das Haus des Pharao gebracht. 16 Und er tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.17 Aber der HERR plagte den Pharao und sein Haus mit großen Plagen um Sarais, Abrams Frau, willen. 18 Da rief der Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: Warum hast du mir das angetan? Warum sagtest du mir nicht, dass sie deine Frau ist? 19 Warum sprachst du denn: Sie ist meine Schwester, sodass ich sie mir zur Frau nahm? Und nun siehe, da hast du deine Frau; nimm sie und zieh hin. 20 Und der Pharao bestellte Leute um seinetwillen, dass sie ihn geleiteten und seine Frau und alles, was er hatte.

1. Mose 12,10-20

Heutige Tageslesung

Er musste aber durch Samarien reisen. 5 Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. 6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. 7 Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen. 9 Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du, ein Jude, erbittest etwas zu trinken von mir, einer samaritischen Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. – 10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser. 11 Spricht zu ihm die Frau: Herr, du hast doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser? 12 Bist du etwa mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Söhne und sein Vieh. 13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; 14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Johannes 4,4-14

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 25. Januar 2023 

Gerechtigkeit führt zum Leben; aber dem Bösen nachjagen führt zum Tode.
Sprüche 11,19

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Matthäus 5,6

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Nun ist es Zeit, zu singen hell

Nun ist es Zeit zu singen hell,
Geboren ist Immanuel,
Von Maria, der reinen Magd,
Wie uns Jesaja hat gesagt.

Der Freude ist kein Maß noch Ziel,
Geboren ist Immanuel
Gott ist mit uns in gleichem Fleisch,
Doch ohne Sünden worden Mensch.

Die Welt vergeh nun, wann sie will
Geboren ist Immanuel,
Bei Gott sollen wir ewig sein,
Eia, ihm sei der Preis allein.

Ludwig Helmbold 1575 (LKG 95)

Rumänische Ikone: “Es werden kommen von Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.” (Lk.13,29 Wochenspruch)

Dienstag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

Fortlaufende Lesung

Dies ist das Geschlecht Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot. 28 Haran aber starb vor seinem Vater Terach in seinem Vaterland zu Ur in Chaldäa. 29 Da nahmen sich Abram und Nahor Frauen. Abrams Frau hieß Sarai und Nahors Frau Milka, Harans Tochter, der der Vater war der Milka und der Jiska. 30 Aber Sarai war unfruchtbar und hatte kein Kind. 31 Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen nach Haran und wohnten dort. 32 Und Terach wurde zweihundertundfünf Jahre alt und starb in Haran.

 BIBELKONTEXT

1.Mose 11,27-32 (Genesis)

Heutige Lesung

Deshalb sage ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch Heiden – ihr habt ja gehört, worin das Werk der Gnade Gottes besteht, die mir für euch gegeben wurde: Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, wie ich zuvor aufs Kürzeste geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr’s lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist; nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde. Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott sein Geheimnis ins Werk setzt, das von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat, damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde. Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn, durch den wir Freimut und Zugang haben in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn. Darum bitte ich, nicht zu verzagen wegen meiner Bedrängnisse, die ich für euch erleide, die für euch eine Ehre sind.

Epheser 3,1-12

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 24. Januar 2023

Der Höchste ist deine Zuflucht.
Psalm 91,9

Jesus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Johannes 14,1

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Lobt Gott, ihr Christen alle gleich

1. Lobt Gott, ir Christen, alle gleich,
In seinem höchsten thron,
Der heut schleust auff sein Himelreich,
Und schenckt uns seinen Son.

2. Er kömpt aus seines Vaters schos
Und wird ein Kindlein klein,
Er leit dort elend, nackt und blos
In einem Krippelein.

3. Er eussert sich all seiner gewalt,
Wird nidrig und gering
und nimpt an sich eins knechts gestalt,
Der Schöpffer aller ding.

4. Er leit an seiner Mutter brust,
Ir milch, die ist sein speis,
An dem die Engel sehn irn lust,
Denn er ist Davids reis.

5. Das aus sein stamm entspriessen solt
In dieser letzten zeit,
Durch welchen Gott auffrichten wolt
Sein Reich, die Christenheit.

6. Er wechselt mit uns wunderlich,
Fleisch und Blut nimpt er an
und gibt uns inn seins Vatern reich
die klare Gottheit dran.

7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr,
das mag ein Wechsel sein,
Wie könnd er doch sein freundlicher,
Das herze Jhesulein.

8. Heut schleust er wider auff die thür,
zum schönen Paradeis,
der Cherub steht nicht mehr darfür.
Gott sey lob, ehr und preis.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lobt_Gott,_ihr_Christen_alle_gleich

Weihnachts-Introitus “Puer natus est nobis” im Tetrardus authenticus

Es werden kommen von Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.

Lukas 13,29 (Wochenspruch)

Montag nach dem 3. Sonntag nach Epiphanias (Der Heiden Heiland)

Fortlaufende Lesung

Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Als sie nun von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel 4 und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. 5 Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7 Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! 8 So zerstreute sie der HERR von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9 Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Welt Sprache und sie von dort zerstreut hat über die ganze Erde.

 BIBELKONTEXT

1.Mose 11,1-9 (Turmbau zu Babel)

Tageslesung

Und sie gaben alle Zeugnis von Jesus und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Munde kamen, und sprachen: Ist das nicht Josefs Sohn? Und er sprach zu ihnen: Ihr werdet mir freilich dies Sprichwort sagen: Arzt, hilf dir selber! Denn wie große Dinge haben wir gehört, die in Kapernaum geschehen sind! Tu so auch hier in deiner Vaterstadt! Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet ist willkommen in seinem Vaterland. Aber wahrhaftig, ich sage euch: Es waren viele Witwen in Israel zur Zeit des Elia, als der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate und eine große Hungersnot herrschte im ganzen Lande, und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt als allein nach Sarepta im Gebiet von Sidon zu einer Witwe. Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa, und keiner von ihnen wurde rein als allein Naaman, der Syrer. Und alle, die in der Synagoge waren, wurden von Zorn erfüllt, als sie das hörten. Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen. Aber er ging mitten durch sie hinweg.

Lukas 4,22-30

Losung und Lehrtext für Montag, den 23. Januar 2023

Lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!
Psalm 25,20

Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
Matthäus 7,25

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres, S.120

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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“Der Heiden Heiland” (3. Sonntag nach Epiphanias)

Es werden kommen von Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.

Lukas 13,29 (Wochenspruch)

Lobet den Herrn, Ihr Heiden all,
lobt Gott von Herzensgrunde,
preist ihn, Ihr Völker allzumal,
dankt ihm zu aller Stunde,
dass er Euch auch erwählet hat
und mitgeteilet seine Gnad
in Christo, seinem Sohne.

Denn seine groß Barmherzigkeit
tut über uns stets walten,
sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit
erscheinet Jung und Alten
und währet bis in Ewigkeit,
schenkt uns aus Gnad die Seligkeit:
Drum singet Halleluja.

Joachim Sartorius 1609

Die beiden Sakramente Taufe und Abendmahl, Detail des Bugenhagenbrunnens (Hildesheim)

Introitus

HERR, neige deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm. 2 Bewahre meine Seele, denn ich bin dir treu. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verlässt auf dich. 3 Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu dir. 4 Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, Herr, verlangt mich. 5 Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen. 6 Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens! 7 In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören! 8 Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern, und niemand kann tun, was du tust. 9 Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren, 10 dass du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist. 11 Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte. 12 Ich danke dir, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen ewiglich. 13 Denn deine Güte ist groß über mir, du hast mein Leben errettet aus der Tiefe des Todes. 14 Gott, es erheben sich die Stolzen gegen mich, / und eine Rotte von Gewalttätern trachtet mir nach dem Leben und haben dich nicht vor Augen. 15 Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue. 16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig; stärke deinen Knecht mit deiner Kraft und hilf dem Sohn deiner Magd! 17 Tu ein Zeichen an mir, dass mir’s wohlgehe, dass es sehen, die mich hassen, und sich schämen, weil du mir beistehst, HERR, und mich tröstest.

Psalm 86

Alttestamentliche Lesung

Naaman, der Feldhauptmann des Königs von Aram, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und wertgehalten; denn durch ihn gab der HERR den Aramäern Sieg. Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch aussätzig. Aber die Kriegsleute der Aramäer waren ausgezogen und hatten ein junges Mädchen weggeführt aus dem Lande Israel; die war im Dienst der Frau Naamans. Die sprach zu ihrer Herrin: Ach, dass mein Herr wäre bei dem Propheten in Samaria! Der könnte ihn von seinem Aussatz befreien. Da ging Naaman hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm an und sprach: So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel geredet. Der König von Aram sprach: So zieh hin, ich will dem König von Israel einen Brief schreiben. Und er zog hin und nahm mit sich zehn Zentner Silber und sechstausend Schekel Gold und zehn Feierkleider und brachte den Brief dem König von Israel; der lautete: Wenn dieser Brief zu dir kommt, siehe, so wisse, ich habe meinen Knecht Naaman zu dir gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreist. Und als der König von Israel den Brief las, zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich denn Gott, dass ich töten und lebendig machen könnte, dass er zu mir schickt, ich solle den Mann von seinem Aussatz befreien? Merkt und seht, wie er Streit mit mir sucht! Als Elisa, der Mann Gottes, hörte, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte, sandte er zu ihm und ließ ihm sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn zu mir kommen, damit er innewerde, dass ein Prophet in Israel ist. So kam Naaman mit Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elisas. Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Geh hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wieder heil und du wirst rein werden. Da wurde Naaman zornig und zog weg und sprach: Ich meinte, er selbst sollte zu mir herauskommen und hertreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle bewegen und mich so von dem Aussatz befreien. Sind nicht die Flüsse von Damaskus, Abana und Parpar, besser als alle Wasser in Israel, sodass ich mich in ihnen waschen und rein werden könnte? Und er wandte sich und zog weg im Zorn. Da machten sich seine Diener an ihn heran, redeten mit ihm und sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes geboten hätte, würdest du es nicht tun? Wie viel mehr, wenn er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein! Da stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geboten hatte. Und sein Fleisch wurde wieder heil wie das Fleisch eines jungen Knaben, und er wurde rein. Und er kehrte zurück zu dem Mann Gottes samt seinem ganzen Gefolge. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiß ich, dass kein Gott ist in allen Landen außer in Israel; so nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht. Elisa aber sprach: So wahr der HERR lebt, vor dem ich stehe: Ich nehme es nicht. Und er nötigte ihn, dass er es nehme; aber er wollte nicht. Da sprach Naaman: Wenn nicht, so könnte doch deinem Knecht gegeben werden von dieser Erde eine Last, so viel zwei Maultiere tragen! Denn dein Knecht will nicht mehr andern Göttern Brandopfer und Schlachtopfer darbringen, sondern allein dem HERRN. Nur darin wolle der HERR deinem Knecht gnädig sein: Wenn mein Herr in den Tempel Rimmons geht, um dort anzubeten, und er sich auf meinen Arm lehnt und ich auch anbeten muss, wenn er anbetet, im Tempel Rimmons, dann möge der HERR deinem Knecht vergeben. Er sprach zu ihm: Zieh hin mit Frieden!

2. Könige 5,1-19a

Epistel (Predigttext)

Ich will euch aber nicht verschweigen, Brüder und Schwestern, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – wurde aber bisher gehindert –, damit ich auch unter euch Frucht schaffe wie unter andern Heiden. Griechen und Nichtgriechen, Weisen und Nichtweisen bin ich es schuldig; darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen. Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

Römer 1,13-17

Evangelium

Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.

Matthäus 8,5-13

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du willst, daß allen Menschen geholfen werde, und daß sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, wir bitten Deine milde Güte, sende die Boten Deiner Barmherzigkeit und laß sie verkündigen Dein Heil allem Volke, das im Dunkeln wohnet, auf daß erfüllet werde das Wort Deiner gnädigen Verheißung, daß die Völker wandeln in Deinem lichte und die Könige im Glanze Deiner Herrlichkeit, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.120

Losung und Lehrtext für Sonntag, den 22. Januar 2023

Dir, HERR, ist niemand gleich; du bist groß, und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist.
Jeremia 10,6

Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
1. Korinther 3,11

Wir beten weiter: Herr bewahre unseren Fuß, wenn wir zu Deinem Hause gehen. Laß uns gehen und hören, was Du uns verkündigen läßt in Deinem heiligen Gesetz und rechtfertigenden Evangelium. Laß uns schmecken, wie freundlich Du uns armen Sündern bist und sehen, was Du uns in unserem Herrn Jesus Christus alles schenkst an Heil, Vergebung der Sünde, Gnade, Leben und Seligkeit. Amen. Amen. Amen.

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

4. Mose 6,25f
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Gottes Sohn ist Mensch geborn

Freut euch heute mit Maria in der himmlischen Hierarchia, da die Engel singen alle in dem Himmel hoch mit Schall. Danach sangen die Engelein: »Gebt Gott allein im Himmel Preis und Ehre. Groß Friede wird auf Erden sein, des solln sich freun die Menschen alle sehre und ein Wohlgefallen han: Der Heiland ist gekommen, hat euch zugut das Fleisch an sich genommen.« Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.

Lobt, ihr Menschen alle gleiche, Gottes Sohn vom Himmelreiche; dem gebt jetzt und immermehre Lob und Preis und Dank und Ehr. Die Hirten sprachen: »Nun wohlan, so lasst uns gahn und diese Ding erfahren, die uns der Herr hat kundgetan; das Vieh lasst stahn, er wird’s indes bewahren.« Da fanden sie das Kindelein in Tüchelein gehüllet, das alle Welt mit seiner Gnad erfüllet.

Nach dem “Quem pastores” des 9.Jhd und dem “Nunc angelorum gloria” des 14.Jhd von Nikolaus Herman 1560 und bei Matthäus Ludecus 1589 (LKG 93,3-4)
“Anbetung der Hirten” (1622) gemalt von Gerard van Honthorst (1592-1656) Walraf-Richartz Museum

Samstag nach dem 2.Sonntag nach Epiphanias (Der Freudenmeister): 21. Januar 2023

Das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christ worden. Johannes 1,17

Fortlaufende Lesung

Die Söhne Noahs, die aus der Arche gingen, sind diese: Sem, Ham und Jafet. Ham aber ist der Vater Kanaans.19 Das sind die drei Söhne Noahs; von ihnen kommen her alle Menschen auf Erden. 20 Noah aber, der Ackermann, pflanzte als Erster einen Weinberg.21 Und da er von dem Wein trank, ward er trunken und lag im Zelt aufgedeckt.22 Als nun Ham, Kanaans Vater, seines Vaters Blöße sah, sagte er’s seinen beiden Brüdern draußen. 23 Da nahmen Sem und Jafet ein Kleid und legten es auf ihrer beider Schultern und gingen rückwärts hinzu und deckten ihres Vaters Blöße zu; und ihr Angesicht war abgewandt, damit sie ihres Vaters Blöße nicht sähen. 24 Als nun Noah erwachte von seinem Rausch und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn angetan hatte, 25 sprach er: Verflucht sei Kanaan und sei seinen Brüdern ein Knecht aller Knechte! 26 Und sprach weiter: Gelobt sei der HERR, der Gott Sems, und Kanaan sei sein Knecht!27 Gott schaffe Jafet weiten Raum und lasse ihn wohnen in den Zelten Sems und Kanaan sei sein Knecht! 28 Noah aber lebte nach der Sintflut dreihundertfünfzig Jahre,

1. Mose 9,18-28

Tageslesung

Diesen Mose, den sie verleugnet hatten, als sie sprachen: »Wer hat dich als Aufseher und Richter eingesetzt?«, den sandte Gott als Anführer und Befreier durch den Engel, der ihm im Dornbusch erschienen war. Dieser Mose führte sie heraus und tat Wunder und Zeichen in Ägypten, im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre lang. Dies ist der Mose, der zu den Israeliten gesagt hat: »Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern.« Dieser ist’s, der in der Gemeinde in der Wüste stand zwischen dem Engel, der mit ihm redete auf dem Berge Sinai, und unsern Vätern. Er empfing Worte des Lebens, um sie uns weiterzugeben. Ihm wollten unsre Väter nicht gehorsam werden, sondern sie stießen ihn von sich und wandten sich in ihrem Herzen wieder Ägypten zu und sprachen zu Aaron: »Mache uns Götter, die vor uns hergehen; denn wir wissen nicht, was diesem Mose, der uns aus dem Lande Ägypten geführt hat, widerfahren ist.«

Ihr, halsstarrig und unbeschnitten an Herzen und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben getötet, die zuvor verkündigten das Kommen des Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid. Ihr habt das Gesetz empfangen durch Weisung von Engeln und habt’s nicht gehalten.

Apostelgeschichte 7,35-40.51-53

Losung und Lehrtext

Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.
Hiob 1,21

Zieht an den Herrn Jesus Christus.
Römer 13,14

Barmherziger Gott, liebreicher Vater, der Du Deinen Sohn zu uns gesandt hast, daß er uns Deine Liebe offenbare, wandle, wir bitten Dich, unser sündhaftes Wesen und erfülle uns, die wir Knechte des Gesetzes waren, mit dem Geist der Kindschaft durch Deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate Fratres, S. 119

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Den die Hirten lobeten sehre

Den die Hirten lobeten sehre und die Engel noch viel mehre, fürchtet euch nun nimmermehre, euch ist geborn ein König der Ehrn. Heut sein die lieben Engelein in hellem Schein erschienen bei der Nachte den Hirten, die ihr’ Schäfelein bei Mondenschein im weiten Feld bewachten: »Große Freud und gute Mär wolln wir euch offenbaren, die euch und aller Welt soll widerfahren.« Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.

Zu dem die Könige kamen geritten, Gold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie mitte. Sie fielen nieder auf ihre Knie: Gelobet seist du, Herr, allhie. »Sein’ Sohn die göttlich Majestät euch geben hat, ein’ Menschen lassen werden. Ein Jungfrau ihn geboren hat in Davids Stadt, da ihr ihn finden werdet liegend in eim Krippelein nackend, bloß und elende, dass er all euer Elend von euch wende.« Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.

Nach dem “Quem pastores” des 9.Jhd und dem “Nunc angelorum gloria” des 14.Jhd von Nikolaus Herman 1560 und bei Matthäus Ludecus 1589 (LKG 93,1-2)

Freitag nach dem 2.Sonntag nach Epiphanias (Der Freudenmeister)

Das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christ worden. Johannes 1,17

Fortlaufende Lesung

Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde. 2 Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben. 3 Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. 4 Allein das Fleisch mit seinem Leben, seinem Blut, esst nicht! 5 Euer eigenes Blut jedoch will ich einfordern. Von jedem Tier will ich es einfordern. Und das Leben des Menschen will ich einfordern von einem jeden anderen Menschen. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll um des Menschen willen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht. 7 Seid fruchtbar und mehret euch und reget euch auf Erden, dass euer viel darauf werden. 8 Und Gott sagte zu Noah und seinen Söhnen mit ihm: 9 Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen 10 und mit allem lebendigen Getier bei euch, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren auf Erden bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es sind auf Erden. 11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe. 12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: 13 Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. 15 Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. 16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.

1. Mose 9,1-17

Tageslesung

Johannes zeugt von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich. Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.

Johannes 1,15-18

Losung und Lehrtext für Freitag, den 20. Januar 2023

Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder übervorteilen.
3. Mose 25,14

Wir sehen darauf, dass es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.
2. Korinther 8,21

Barmherziger Gott, liebreicher Vater, der Du Deinen Sohn zu uns gesandt hast, daß er uns Deine Liebe offenbare, wandle, wir bitten Dich, unser sündhaftes Wesen und erfülle uns, die wir Knechte des Gesetzes waren, mit dem Geist der Kindschaft durch Deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S. 119

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

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Wir danken Dir, Herr insgemein

Wir danken Dir, Herr, insgemein
für Deines lieben Wortes Schein,
damit Du uns hast angeblickt,
und unser mattes Herz erquickt.

Wir saßen in des Todes Tal
sehr tief gefangen allzumal.
Hab Dank, Du liebstes Jesulein,
daß wir durch Dich erlöset sein.

Hilf, daß Dein Licht uns leuchten mag
bis an den lieben Jüngsten Tag,
und wir auch wandeln jederzeit
den rechten Weg zur Seligkeit.

Du wahrer Mensch und Gottes Sohn,
Du König aller Ehren schon,
Niemand von uns verdienet hat
solch eine Lieb und große Gnad.

Dein guter Geist uns immer führ,
daß wir von Herzen dienen Dir,
Du weißt, o großer Menschenfreund,
wie wir so unvermögend seind.

Nimm an zum Opfer deiner Ehr
die Herzensseufzer, lieber Herr,
damit wir armen Heiden Dich
mit Andacht rühmen stetiglich.

Peter Hagen 1642 (LKG 125)

“Noahs Dankgebet nach Verlassen der Arche” von Domenico Morelli, 1901

Donnerstag nach dem 2.Sonntag nach Epiphanias (Der Freudenmeister)

Das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christ worden. Johannes 1,17

Fortlaufende Lesung

Im sechshundertundersten Jahr Noahs am ersten Tage des ersten Monats waren die Wasser vertrocknet auf Erden. Da tat Noah das Dach von der Arche und sah, dass der Erdboden trocken war. 14 Und am siebenundzwanzigsten Tage des zweiten Monats war die Erde ganz trocken. 15 Da redete Gott mit Noah und sprach: 16 Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir. 17 Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, an Vögeln, an Vieh und allem Gewürm, das auf Erden kriecht, das lass mit dir herausgehen, dass sie sich regen auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden. 18 So ging Noah heraus mit seinen Söhnen und mit seiner Frau und den Frauen seiner Söhne, 19 dazu alles wilde Getier, alles Vieh, alle Vögel und alles Gewürm, das auf Erden kriecht; das ging aus der Arche, ein jedes mit seinesgleichen. 20 Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. 22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

 BIBELKONTEXT: 1.Mose 8,13-22

Tageslesung

Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. 18 Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; 19 ehre Vater und Mutter«; und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? 21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! 22 Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. 24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. 25 Da das die Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.

Matthäus 8,17-26

Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 19. Januar 2023

Gott sieht die Enden der Erde und schaut alles, was unter dem Himmel ist.
Hiob 28,24

Es ist nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass auch nur eins dieser Geringen verloren gehe.
Matthäus 18,14

Barmherziger Gott, liebreicher Vater, der Du Deinen Sohn zu uns gesandt hast, daß er uns Deine Liebe offenbare, wandle, wir bitten Dich, unser sündhaftes Wesen und erfülle uns, die wir Knechte des Gesetzes waren, mit dem Geist der Kindschaft durch Deinen Sohn Jesus Christus, unsere Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate Fratres, S. 119

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

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Du willst Dich mein erbarmen

Du wollst dich mein erbarmen,
In dein Reich nimm mich auf;
Dein Güte schenk mir Armen
Und segne meine Lauf.
Mein’ Feinden wollst du wehren,
Dem Teufel, Sünd und Tod,
Daß sie mich nicht versehren:
Rett mich aus aller Not.

Du willst in mir entzünden
Dein Wort, den Schönen Stern,
Daß falsche Lehr und Sünden
Sein von meim Herzen fern,
Hilf, daß ich dich erkenne
Und mit der Christenheit
Dich meinen König nenne
Jetzt und in Ewigkeit.

Martin Behm 1606 (LKG 124,5-6)
From Aegidius of Roya’s “Compendium historiae universalis” of Southern Netherlands (manuscript “Den Haag, MMW, 10 A 21”)
between circa 1450 and circa 1460

Mittwoch nach dem 2.Sonntag nach Epiphanias (Der Freudenmeister)

Das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christ worden. Johannes 1,17

Fortlaufende Lesung

1 Da gedachte Gott an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war; und Gott ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen. 2 Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt. 3 Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen immer mehr ab nach hundertfünfzig Tagen. 4 Am siebzehnten Tag des siebenten Monats setzte die Arche auf dem Gebirge Ararat auf. 5 Es nahmen aber die Wasser immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen die Spitzen der Berge hervor. 6 Nach vierzig Tagen tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden. 8 Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.9 Da aber die Taube nichts fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in die Arche; denn noch war Wasser auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in die Arche. 10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals die Taube fliegen aus der Arche. 11 Sie kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hatten auf Erden. 12 Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ die Taube ausfliegen; sie kam nicht wieder zu ihm.

1. Mose 8,1-12

Tageslesung

Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist’s erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? 4 Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang schuf als Mann und Frau 5 und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«? 6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch[1]. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! 7 Sie sprachen zu ihm: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? 8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist’s nicht so gewesen. 9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.

Matthäus 19,3-9

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 18. Januar 2023 

Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast.
2. Mose 15,13

Christus hat gelitten, ein für alle Mal um der Sünden willen, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führe.
1. Petrus 3,18

Barmherziger Gott, liebreicher Vater, der Du Deinen Sohn zu uns gesandt hast, daß er uns Deine Liebe offenbare, wandle, wir bitten Dich, unser sündhaftes Wesen und erfülle uns, die wir Knechte des Gesetzes waren, mit dem Geist der Kindschaft durch Deinen Sohn Jesus Christus, unsere Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate Fratres, S. 119

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

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Du bist ein großer König

Du bist ein großer König,
Wie uns die Schrift vermeldt,
Doch achtest du gar wenig
Vergänglich Gut und Geld,
Prangst nicht auf stolzen Rosse,
Trägst keine güldne Kron,
Sitzt nicht in steinerm Schlosse,
Hier hast du Spott und Hohn.

Doch du bist schön gezieret,
Dein Glanz erstreckt sich weit,
Dein Güt allzeit regieret
Und dein Gerechtigkeit.
Du wollst die Frommen schützen
Durch dein Macht und Gewalt,
Daß sie im Frieden sitzen,
Die Bösen stürzen bald.

Martin Behm 1606 (LKG 124,3-4)
Christus als Pantokrator, Katharinenkloster, Ägypten (6. Jh.)

Dienstag nach dem 2. Sonntag nach Epiphanias (Der Freudenmeister)

Das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christ worden.

Johannes 1,17

Fortlaufende Lesung

17 Und die Sintflut war vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben die Arche auf und trugen sie empor über die Erde. 18 Und die Wasser nahmen überhand und wuchsen sehr auf Erden, und die Arche fuhr auf den Wassern. 19 Und die Wasser nahmen überhand und wuchsen so sehr auf Erden, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden.20 Fünfzehn Ellen hoch gingen die Wasser über die Berge, sodass sie ganz bedeckt wurden. 21 Da ging alles Fleisch unter, das sich auf Erden regte, an Vögeln, an Vieh, an wildem Getier und an allem, was da wimmelte auf Erden, und alle Menschen. 22 Alles, was Odem des Lebens hatte auf dem Trockenen, das starb. 23 So vertilgte er alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis hin zum Vieh und zum Gewürm und zu den Vögeln unter dem Himmel. Sie wurden von der Erde vertilgt. Allein Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. 24 Und die Wasser wuchsen gewaltig auf Erden hundertfünfzig Tage.

1. Mose (Genesis) 7,17-24

Tageslesung

Und er ging abermals in die Synagoge. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. 2 Und sie gaben acht, ob er ihn am Sabbat heilen würde, damit sie ihn verklagen könnten. 3 Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Steh auf und tritt in die Mitte! 4 Und er sprach zu ihnen: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes tun oder Böses tun, Leben retten oder töten? Sie aber schwiegen still. 5 Und er sah sie ringsum an mit Zorn, betrübt über ihr erstarrtes Herz, und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und seine Hand wurde wieder gesund. 6 Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald Rat über ihn mit den Anhängern des Herodes, dass sie ihn umbrächten.

Markus 3,1-6

Losung und Lehrtext für Dienstag, den 17. Januar 2023 

Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige.
Psalm 119,11

Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.
2. Timotheus 1,14

Barmherziger Gott, liebreicher Vater, der Du Deinen Sohn zu uns gesandt hast, daß er uns Deine Liebe offenbare, wandle, wir bitten Dich, unser sündhaftes Wesen und erfülle uns, die wir Knechte des Gesetzes waren, mit dem Geist der Kindschaft durch Deinen Sohn Jesus Christus, unsere Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate Fratres, S. 119

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

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