Gebt unserem Gott die Ehre!

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (10. Sonntag nach Trinitatis – Gott und Volk)

Ich rief zum Herrn in meiner Not: »Ach Gott, vernimm mein Schreien!« Da half mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank, ach Gott, drum dank ich Dir; ach danket, danket Gott mit mir! Gebt unserm Gott die Ehre!

Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden; er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen stetig hin und her. Gebt unserm Gott die Ehre!

Wenn Trost und Hilf ermangeln muss, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der Überfluss, der Schöpfer selbst, und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh. Gebt unserm Gott die Ehre!

Johann Jakob Schütz 1675

Fortlaufende Lese

Und es begab sich, als Jesus diese Gebote an seine zwölf Jünger beendet hatte, ging er von dort weiter, zu lehren und zu predigen in ihren Städten. 2 Da aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger 3 und ließ ihn fragen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 4 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: 5 Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; 6 und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert.

7 Als sie fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk über Johannes zu reden: Was wolltet ihr sehen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das vom Wind bewegt wird? 8 Oder was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Menschen in weichen Kleidern? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. 9 Oder was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet. 10 Dieser ist’s, von dem geschrieben steht: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.« 11 Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer als er. 12 Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, reißen es an sich. 13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes; 14 und wenn ihr’s annehmen wollt: Er ist Elia, der da kommen soll. 15 Wer Ohren hat, der höre! 16 Mit wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es ist den Kindern gleich, die auf dem Markt sitzen und rufen den andern zu: 17 Wir haben euch aufgespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen und ihr habt nicht geweint. 18 Denn Johannes ist gekommen, aß nicht und trank nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen. 19 Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt, und sie sagen: Siehe, dieser Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken.

Matthäus 11,1-19

Tageslese

1 Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen. 3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe. 4 Und wenn der Topf, den er aus dem Ton machte, ihm unter den Händen missriet, machte er daraus wieder einen andern Topf, ganz wie es ihm gefiel. 5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr in meiner Hand, Haus Israel.

Jeremia 18,1-6

Wir beten mit der Kollekte für den 10. Sonntag nach Trinitatis

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich, Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserm Frieden dient. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (10. Sonntag nach Trinitatis – Gott und Volk)
Marienkirche in Danzig (Otto Morach, 1922)

Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut, dem Vater aller Güte, dem Gott, der alle Wunder tut, dem Gott, der mein Gemüte mit seinem reichen Trost erfüllt, dem Gott, der allen Jammer stillt. Gebt unserm Gott die Ehre!

Es danken Dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronen; und die auf Erden, Luft und Meer in Deinem Schatten wohnen, die preisen Deine Schöpfermacht, die alles also wohl bedacht. Gebt unserm Gott die Ehre!

Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten, darüber will er früh und spat mit seiner Güte walten. In seinem ganzen Königreich ist alles recht, ist alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre!

Johann Jakob Schütz 1675 (LKG 322,1-3)

Fortlaufende Lese

Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. 42 Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Matthäus 10,40-42

Tageslese

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. 2 Darum: Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen. 3 Denn die Gewalt haben, muss man nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, dann wirst du Lob von ihr erhalten. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht die Strafe an dem, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. 6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.

Römer 13,1-7

Wir beten mit der Kollekte für den 10. Sonntag nach Trinitatis

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich, Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserm Frieden dient. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Er ist Dein Schatz, Dein Erb und Teil

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (10. Sonntag nach Trinitatis – Gott und Volk)

“Bei offenem Fenster” von Vladimir V. Zhivotkov

Er ist Dein Schatz, Dein Erb und Teil, Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, Dein Hilf und Heil, schafft Rat und lässt Dich nicht.

Was kränkst Du Dich in Deinem Sinn und grämst Dich Tag und Nacht? Nimm Deine Sorg und wirf sie hin auf den, der Dich gemacht.

Hat er Dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie manches schweren Unglücks Lauf hat er zurückgekehrt!

Er hat noch niemals was versehn in seinem Regiment, nein, was er tut und lässt geschehn, das nimmt ein gutes End.

Ei nun, so lass ihn ferner tun und red ihm nicht darein, so wirst Du hier im Frieden ruhn und ewig fröhlich sein.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 321,14-18)

Fortlaufende Lese

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. 36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. 39 Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. 

Matthäus 10:34-39

Tageslese

Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem König als dem Obersten 14 oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt sind zur Bestrafung der Übeltäter und zum Lob derer, die Gutes tun. 15 Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Tun des Guten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft – 16 als Freie und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit, sondern als Knechte Gottes. 17 Ehrt jedermann, habt die Brüder und Schwestern lieb, fürchtet Gott, ehrt den König!

1. Petrus 2:13-17

Wir beten mit der Kollekte für den 10. Sonntag nach Trinitatis

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich, Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserm Frieden dient. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut!

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (10. Sonntag nach Trinitatis – Gott und Volk)

Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr, ja endlich nimmst Du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer.

Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst Du gar leicht erweicht und gibst uns, was uns hoch erfreut und Dir zur Ehr gereicht.

Du zählst, wie oft ein Christe wein und was sein Kummer sei; kein Zähr– und Tränlein ist so klein, Du hebst und legst es bei.

Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wenn uns die Erd entgeht.

Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt Dein Gut.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 321,9-13)

Fortlaufende Lese

Darum fürchtet euch nicht vor ihnen. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. 27 Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern. 28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. 29 Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. 30 Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge. 32 Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. 33 Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.

Matthäus 10:26-33

Tageslese

 Als aber Sanballat und Tobija und die Araber und Ammoniter und Aschdoditer hörten, dass die Wunden der Mauern Jerusalems heilten, weil die Lücken angefangen hatten sich zu schließen, wurden sie sehr zornig 2 und verschworen sich alle miteinander hinzuziehen, um gegen Jerusalem zu kämpfen und dort Verwirrung zu stiften. 3 Wir aber beteten zu unserm Gott und stellten gegen sie Tag und Nacht Wachen auf zum Schutz vor ihnen. 4 Und das Volk von Juda sprach: Die Kraft der Träger ist zu schwach, und da ist zu viel Schutt; wir schaffen es nicht, an der Mauer zu bauen. 5 Unsere Widersacher aber dachten: Sie sollen’s nicht erfahren noch sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie töten und dem Werk ein Ende machen. 6 Als nun die Juden, die nahe bei ihnen wohnten, kamen und uns wohl zehnmal sagten von all den Plänen, die sie gegen uns ersannen, 7 da stellte ich unten an die Orte hinter der Mauer an den offenen Stellen das Volk auf nach seinen Geschlechtern mit Schwertern, Spießen und Bogen. 8 Und als ich sie besah, machte ich mich auf und sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenkt an den Herrn, der groß und schrecklich ist, und streitet für eure Brüder, Söhne, Töchter, Frauen und Häuser! 9 Als aber unsere Feinde hörten, dass es uns kundgeworden war und Gott ihren Rat zunichte gemacht hatte, kehrten wir alle zur Mauer zurück, ein jeder zu seiner Arbeit. 10 Und es geschah hinfort, dass die Hälfte meiner Leute am Bau arbeitete, die andere Hälfte aber hielt Spieße, Schilde, Bogen und Panzer bereit, und die Obersten standen hinter dem ganzen Haus Juda, 11 das an der Mauer baute. Und die da Lasten trugen, arbeiteten so: Mit der einen Hand taten sie die Arbeit und mit der andern hielten sie die Waffe. 12 Und ein jeder, der baute, hatte sein Schwert um die Lenden gegürtet und baute so; und der die Posaune zu blasen hatte, stand neben mir. 13 Und ich sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und zum übrigen Volk: Das Werk ist groß und weit, und wir sind auf der Mauer weit verstreut und fern voneinander. 14 Wo ihr nun die Posaune tönen hört, dort sammelt euch zu uns. Unser Gott wird für uns streiten. 15 So arbeiteten wir am Bau, während die Hälfte die Spieße bereithielt, vom Aufgang der Morgenröte, bis die Sterne hervorkamen.

Nehemia 4,1-15

Wir beten mit der Kollekte für den 10. Sonntag nach Trinitatis

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich, Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserm Frieden dient. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Ach Herr, mein Gott, das kommt von Dir

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (10. Sonntag nach Trinitatis – Gott und Volk)

Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, dass man Öl und Most zu seinen Zeiten findt?

Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterland?

Ach Herr, mein Gott, das kommt von Dir, Du, Du musst alles tun, Du hältst die Wach an unsrer Tür und lässt uns sicher ruhn.

Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 321,5-8)

Fortlaufende Lese

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. 17 Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen. 18 Und man wird euch vor Statthalter und Könige führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. 19 Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. 20 Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. 21 Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater das Kind, und die Kinder werden sich empören gegen ihre Eltern und werden sie zu Tode bringen. 22 Und ihr werdet gehasst werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig. 23 Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt. 24 Der Jünger steht nicht über dem Meister und der Knecht nicht über seinem Herrn. 25 Es ist für den Jünger genug, dass er werde wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausherrn Beelzebul genannt, wie viel mehr werden sie seine Hausgenossen so nennen! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird.

Matthäus 10,16-26

Tageslese

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als Zeugnis zur rechten Zeit. 7 Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

1. Timotheus 2,1-7

Wir beten mit der Kollekte für den 10. Sonntag nach Trinitatis

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich, Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserm Frieden dient. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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10th Sunday after Trinity (Israel Sunday)

How blessed is the nation whose God is the Lord, the people whom He has chosen to be His special possession.

Psalm 33,12
“Know that the Lord, He is God!
    It is He who made us, and we are His;
    we are His people, and the sheep of His pasture.” (Psalm 100,3)

The Psalm for this Sunday teaches us to trust in God´s promises:

I was glad because they said to me, “We will go to the LORD’s temple.”
Our feet are standing inside your gates, O Jerusalem.
Jerusalem is a city designed to accommodate an assembly.
The tribes go up there, the tribes of the LORD, where it is required that Israel give thanks to the name of the LORD.
Indeed, the leaders sit there on thrones and make legal decisions, on the thrones of the house of David.
Pray for the peace of Jerusalem. May those who love her prosper.
May there be peace inside your defenses, and prosperity inside your fortresses.
For the sake of my brothers and my neighbors I will say, “May there be peace in you.”
For the sake of the temple of the LORD our God I will pray for you to prosper.

Psalm 122

The holy prophet Moses reminds us of God´s call and sure promise:

In the third month after the Israelites went out from the land of Egypt, on the very day, they came to the desert of Sinai. After they journeyed from Rephidim, they came to the desert of Sinai, and they camped in the desert; Israel camped there in front of the mountain. Moses went up to God, and the Lord called to him from the mountain, “Thus you will tell the house of Jacob, and declare to the people of Israel: ‘You yourselves have seen what I did to Egypt and how I lifted you on eagles’ wings and brought you to myself. And now, if you will diligently listen to me and keep my covenant, then you will be my special possession out of all the nations, for all the earth is mine, and you will be to me a kingdom

2nd Book of Moses (Exodus) 19,1-6

The holy apostle St. Paul writes concerning God´s mysterious ways:

For I do not want you to be ignorant of this mystery, brothers and sisters, so that you may not be conceited: A partial hardening has happened to Israeluntil the full numberof the Gentiles has come in. And soall Israel will be saved, as it is written:“The Deliverer will come out of Zion; he will remove ungodliness from Jacob. And this is my covenant with them, when I take away their sins.” In regard to the gospel they are enemies for your sake, but in regard to election they are dearly loved for the sake of the fathers. For the gifts and the call of God are irrevocable. Just as you were formerly disobedient to God, but have now received mercy due to their disobedience, so they too have now been disobedient in order that, by the mercy shown to you, they too may now receive mercy. For God has consigned all people to disobedience so that he may show mercy to them all.

Romans 11,25-32

The holy gospel of our Lord and Savior Jesus Christ

Now one of the experts in the law came and heard them debating. When he saw that Jesus answered them well, he asked him, “Which commandment is the most important of all?”

Jesus answered, “The most important is: ‘Listen, Israel, the Lord our God, the Lord is one. Love the Lord your God with all your heart, with all your soul, with all your mind, and with all your strength.’The second is: ‘Love your neighbor as yourself.’

There is no other commandment greater than these.” The expert in the law said to him, “That is true, Teacher; you are right to say that he is one, and there is no one else besides him. And to love him with all your heart, with all your mind, and with all your strength and to love your neighbor as yourself is more important than all burnt offerings and sacrifices.” When Jesus saw that he had answered thoughtfully, he said to him, “You are not far from the kingdom of God.” Then no one dared any longer to question him.

Mark 12,28-34

The sermon for this Sunday is from the 5th Book of Moses

See, I have taught you statutes and rules, as the Lord my God commanded me, that you should do them in the land that you are entering to take possession of it. Keep them and do them, for that will be your wisdom and your understanding in the sight of the peoples, who, when they hear all these statutes, will say, ‘Surely this great nation is a wise and understanding people.’ For what great nation is there that has a god so near to it as the Lord our God is to us, whenever we call upon him? And what great nation is there, that has statutes and rules so righteous as all this law that I set before you today? “Only take care, and keep your soul diligently, lest you forget the things that your eyes have seen, and lest they depart from your heart all the days of your life. Make them known to your children and your children’s children— 10 how on the day that you stood before the Lord your God at Horeb, the Lord said to me, ‘Gather the people to me, that I may let them hear my words, so that they may learn to fear me all the days that they live on the earth, and that they may teach their children so.’ 11 And you came near and stood at the foot of the mountain, while the mountain burned with fire to the heart of heaven, wrapped in darkness, cloud, and gloom. 12 Then the Lord spoke to you out of the midst of the fire. You heard the sound of words, but saw no form; there was only a voice. 13 And he declared to you his covenant, which he commanded you to perform, that is, the Ten Commandments, and he wrote them on two tablets of stone. 14 And the Lord commanded me at that time to teach you statutes and rules, that you might do them in the land that you are going over to possess. “Therefore watch yourselves very carefully. Since you saw no form on the day that the Lord spoke to you at Horeb out of the midst of the fire, 16 beware lest you act corruptly by making a carved image for yourselves, in the form of any figure, the likeness of male or female, 17 the likeness of any animal that is on the earth, the likeness of any winged bird that flies in the air, 18 the likeness of anything that creeps on the ground, the likeness of any fish that is in the water under the earth. 19 And beware lest you raise your eyes to heaven, and when you see the sun and the moon and the stars, all the host of heaven, you be drawn away and bow down to them and serve them, things that the Lord your God has allotted to all the peoples under the whole heaven. 20 But the Lord has taken you and brought you out of the iron furnace, out of Egypt, to be a people of his own inheritance, as you are this day.

Deuteronomy 4,5-20

Prayer of the Church—Responsive Form 

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Gracious Father, we give thanks for Christ Jesus, in whom we receive the things that make for peace. Keep us trusting in Him and eagerly expecting His final day of visitation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, Giver of the Holy Spirit, You bless Your servants with a variety of gifts from one and the same Spirit. Grant that each of us may use these gifts for the common good of Your people. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, Your name be hallowed among us. Preserve it through pure and right teaching in our churches and in the lives of Your children, lived according to Your Word. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

The kingdom belongs to Christ Jesus, Your Son, who makes us partakers of His glory and power in His own body and blood in His Supper. Grant that all who are called to this Supper today would give a glad “amen” to the gifts You give us here. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Bring about Your good and gracious will. Bless those You have given authority in our government to break and hinder the plans of the wicked and encourage whatever is righteous and good. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Teach us to be wise and generous with the daily bread You provide, as You are generous to us. Defend us from all greed, and remind us that our security is not in our wealth but in Your abundant care. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Defend us from temptation, good Lord, and every craft of the devil. Give us Your Spirit, that we would cling to Your Word at all times and remain steadfast in the faith, sharing Christ’s victory. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Deliver Your servants from every evil of body and soul. Provide for those in need, and grant endurance to the afflicted [including Your dear children _____________]. Restore them to health speedily, according to Your will. Keep us together in the ark of Your Church until Your last hour comes. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty and everlasting God, because You love to show mercy, hear the prayers we offer for Your ancient people, that acknowledging Jesus Christ, the light of truth, they may be delivered from darkness; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26 (4th Book of Moses)

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Ich singe Dir mit Herz und Mund

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Lukas 12,48b)

9.Sonntag nach Trinitatis: “Der kluge Haushalter”

Sommerregen im Nordland

Ich singe Dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust; ich sing und mach auf Erden kund, was mir von Dir bewusst.

Ich weiß, dass Du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fließt.

Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von Dir allein gegeben werd?

Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt?

Paul Gerhardt 1653 (LKG 321,1-4)

Fortlaufende Lese

Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht nicht in eine Stadt der Samariter, 6 sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. 7 Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. 8 Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch. 9 Ihr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln haben, 10 auch keine Tasche für den Weg, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert. 11 Wenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht. 12 Wenn ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es; 13 und wenn es das Haus wert ist, kehre euer Friede dort ein. Ist es aber nicht wert, so wende sich euer Friede wieder zu euch. 14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen und eure Rede nicht hören wird, so geht heraus aus diesem Hause oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. 15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Land von Sodom und Gomorra wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt.

Matthäus 10:5-15

Tageslese

Er sprach aber zu der Menge: Wenn ihr eine Wolke aufsteigen seht im Westen, so sagt ihr gleich: Es gibt Regen. Und es geschieht so. 55 Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiß werden. Und es geschieht so. 56 Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr prüfen; warum aber könnt ihr diese Zeit nicht prüfen? 57 Warum aber urteilt ihr nicht auch von euch aus darüber, was recht ist? 58 Denn wenn du mit deinem Widersacher vor den Fürsten gehst, so bemühe dich auf dem Wege, von ihm loszukommen, damit er nicht etwa dich vor den Richter ziehe, und der Richter überantworte dich dem Gerichtsdiener, und der Gerichtsdiener werfe dich ins Gefängnis. 59 Ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.

Lukas 12,54-59

Wir beten mit der Kollekte für den 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Er ist der Fremden Hütte

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Lukas 12,48b)

9.Sonntag nach Trinitatis: “Der kluge Haushalter”

Mödlingerhütte Nationalpark Gesäuse, Steiermark

Er ist der Fremden Hütte, die Waisen nimmt er an, erfüllt der Witwen Bitte, wird selbst ihr Trost und Mann. Die aber, die ihn hassen, bezahlet er mit Grimm, ihr Haus und wo sie saßen, das wirft er um und um.

Ach ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm; der Herr allein ist König, ich eine welke Blum. Jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt, ist’s billig, dass ich mehre sein Lob vor aller Welt.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 320,9-10)

Fortlaufende Lese

Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. 36 Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. 37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. 38 Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.

Matthäus 9,35-38

Tageslese

Wir aber, die wir stark sind, sollen die Schwächen derer tragen, die nicht stark sind, und nicht Gefallen an uns selber haben. 2 Ein jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. 3 Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: »Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.« 4 Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. 5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, 6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. 7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.

Römer 15,1-7

Wir beten mit der Kollekte für den 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Hier sind die treuen Sinnen, die niemand Unrecht tun

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Lukas 12,48b)

9.Sonntag nach Trinitatis: “Der kluge Haushalter”

Hier sind die treuen Sinnen, die niemand Unrecht tun, all denen Gutes gönnen, die in der Treu beruhn. Gott hält sein Wort mit Freuden, und was er spricht, geschicht; und wer Gewalt muss leiden, den schützt er im Gericht.

Er weiß viel tausend Weisen, zu retten aus dem Tod, ernährt und gibet Speisen zur Zeit der Hungersnot, macht schöne rote Wangen oft bei geringem Mahl; und die da sind gefangen, die reißt er aus der Qual.

Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden, die stellt er aufgericht’. Er liebet alle Frommen, und die ihm günstig sind, die finden, wenn sie kommen, an ihm den besten Freund.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 320,6-8)

Fortlaufende Lese

Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien: Du Sohn Davids, erbarme dich unser! 28 Als er aber ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich das tun kann? Da sprachen sie zu ihm: Ja, Herr. 29 Da berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! 30 Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, dass es niemand erfahre! 31 Aber sie gingen hinaus und verbreiteten die Kunde von ihm in diesem ganzen Lande. 32 Als diese nun hinausgingen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen. 33 Da der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: So etwas ist noch nie in Israel gesehen worden. 34 Aber die Pharisäer sprachen: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus. 

Matthäus 9,27-34

Tageslese

Niemand verachte dich wegen deiner Jugend; du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit. 13 Fahre fort mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme. 14 Lass nicht außer Acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist durch Weissagung mit Handauflegung des Rates der Ältesten. 15 Dies lass deine Sorge sein, damit gehe um, auf dass dein Fortschreiten allen offenbar sei. 16 Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.

1. Timotheus 4,12-16

Wir beten mit der Kollekte für den 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Was Mensch ist, muß erblassen und sinken in den Tod

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Lukas 12,48b)

9.Sonntag nach Trinitatis: “Der kluge Haushalter”

Immanuel (Frankentrost, MI)

Was Mensch ist muß erblassen und sinken in den Tod;
Er muß den Geist auslassen selbst werden Erd und Kot.
Allda ists dann geschehen mit seinem klugen Rat
und ist frei klar zu sehen wie schwach sei Menschentat.

Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen, den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig unbetrübt.

Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht;
das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht:
der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer,
der Fisch unzählge Herde im großen wilden Meer.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 320,3-5)

Fortlaufende Lese

18 Als er dies mit ihnen redete, siehe, da kam einer der Oberen, fiel vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben gestorben, aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. 19 Und Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. 20 Und siehe, eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluss hatte, trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes. 21 Denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand berühre, so werde ich gesund. 22 Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und die Frau wurde gesund zu derselben Stunde. 23 Und als Jesus in das Haus des Oberen kam und sah die Flötenspieler und das Getümmel des Volks, 24 sprach er: Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. 25 Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff es bei der Hand. Da stand das Mädchen auf. 26 Und diese Kunde erscholl durch dieses ganze Land. 

Matthäus 9,18-26

Tageslese

Ich habe unter der Sonne auch diese Weisheit gesehen, die mich groß dünkte: 14 Da war eine kleine Stadt und wenig Männer darin, und es kam ein großer König, der belagerte sie und baute große Bollwerke gegen sie. 15 Und es fand sich darin ein armer, weiser Mann, der die Stadt rettete durch seine Weisheit; aber kein Mensch dachte an diesen armen Mann. 16 Da sprach ich: Weisheit ist besser als Stärke, doch des Armen Weisheit wird verachtet, und auf seine Worte hört man nicht. 17 Der Weisen Worte, in Ruhe vernommen, sind besser als des Herrschers Schreien unter den Törichten. 18 Weisheit ist besser als Kriegswaffen; aber ein einziger Bösewicht verdirbt viel Gutes.

Prediger 9,13-18

Wir beten mit der Kollekte für den 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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