Dies ist die Stätte meiner Ruhe ewiglich; hier will ich wohnen, denn es gefällt mir wohl. (Psalm 132)

Salem, Mkonda (Mpumalanga)

Gedenke, HERR, an David und all seine Mühsal, der dem HERRN geschworen und gelobt hat dem Mächtigen Jakobs: Ich will nicht in das Zelt meines Hauses gehen noch mich aufs Lager meines Bettes legen, ich will meine Augen nicht schlafen lassen noch meine Augenlider schlummern, bis ich eine Stätte finde für den HERRN, eine Wohnung für den Mächtigen Jakobs. 

Siehe, wir hörten von ihr in Efrata, wir haben sie gefunden im Gefilde von Jaar. Wir wollen in seine Wohnung gehen und anbeten vor dem Schemel seiner Füße. HERR, mache Dich auf zur Stätte Deiner Ruhe, Du und die Lade Deiner Macht! 

Deine Priester laß sich kleiden mit Gerechtigkeit und Deine Heiligen sich freuen. Weise nicht ab das Antlitz Deines Gesalbten um Deines Knechtes David willen! Der HERR hat David in Treue geschworen, davon wird er sich nicht wenden: Ich will auf Deinen Thron setzen die Frucht Deines Leibes. 

Werden Deine Söhne meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Söhne auf Deinem Thron sitzen ewiglich. Denn der HERR hat Zion erwählt, und es gefällt ihm, dort zu wohnen.  »Dies ist die Stätte meiner Ruhe ewiglich; hier will ich wohnen, denn es gefällt mir wohl.

Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben. Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fröhlich sein. Daselbst lasse ich aufgehen das Horn Davids, ich habe meinem Gesalbten eine Leuchte zugerichtet; seine Feinde will ich in Schande kleiden, aber über ihm soll blühen seine Krone.« 

Psalm 132. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Wahrlich, ich sage Euch: Was Ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Mt.25,40b

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Laß mich kein Lust noch Furcht von Dir in dieser Welt abwenden; beständig sein ans End gib mir, Du hasts allein in Händen; und wem Du’s gibst, der hats umsonst, es mag niemand erwerben – noch ererben – durch Werke Deine Gunst, die uns errett’ vom Sterben.

Ich lieg im Streit und widerstreb, hilf, o Herr Christ, dem Schwachen; an Deiner Gnad allein ich kleb, Du kannst mich stärker machen. Kommt nun Anfechtung her, so wehr, daß sie mich nicht umstoße; Du kannst maßen, dass mirs nicht bringt Gefähr. Ich weiß, Du wirsts nicht lassen.

Johann Agricola vor 1530 (LKG 245,4-5)

Morgenlese

Und des HERRN Wort geschah zu Sacharja: So sprach der HERR Zebaoth: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! 

Sie aber weigerten sich aufzumerken und kehrten mir störrisch den Rücken zu und verstopften ihre Ohren, daß sie nicht hörten, und machten ihre Herzen hart wie Diamant, damit sie nicht hörten das Gesetz und die Worte, die der HERR Zebaoth durch seinen Geist sandte durch die früheren Propheten. Daher ist so großer Zorn vom HERRN Zebaoth gekommen. 

Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der HERR Zebaoth. Darum habe ich sie zerstreut unter alle Völker, die sie nicht kannten, und das Land blieb verwüstet hinter ihnen liegen, sodaß niemand mehr darin hin und her zog; so haben sie das liebliche Land zur Wüste gemacht. 

Sacharja 7,8-14

Abendlese

Einen Fremdling sollst Du nicht bedrücken und bedrängen; denn Ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen. Ihr sollt Witwen und Waisen nicht bedrücken. 

Wirst Du sie bedrücken und werden sie zu mir schreien, so werde ich ihr Schreien erhören. Dann wird mein Zorn entbrennen, daß ich Euch mit dem Schwert töte und Eure Frauen zu Witwen und Eure Kinder zu Waisen werden. 

Wenn Du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben Dir, so sollst Du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; Ihr sollt keinerlei Zinsen von ihm nehmen. 

Wenn Du den Mantel Deines Nächsten zum Pfande nimmst, sollst Du ihn wiedergeben, ehe die Sonne untergeht, denn sein Mantel ist seine einzige Decke auf der bloßen Haut; worin soll er sonst schlafen?

Wird er aber zu mir schreien, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig.

2. Mose 22,20-26 

Einleitung zur Augsburgischen Konfession (CA 1-24)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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