Wie bin ich doch so herzlich froh

Wie bin ich doch so herzlich froh, dass mein Schatz ist das A und O, der Anfang und das Ende. Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände. Amen, Amen, komm du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange; deiner wart ich mit Verlangen.

Philipp Nicolai 1599 (LKG 123,7)
Albrecht Altdorfer: Die Anbetung der heiligen drei Könige (um 1530–1535; Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am Main)

Samstag nach dem 1.Sonntag nach Epiphanias (Der Gottessohn)

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.1. Johannes 1,14

Fortlaufende Lesung

Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, 6 da reute es den HERRN, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, 7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. 8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN. 9 Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. 10 Und Noah zeugte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. 11 Aber die Erde war verderbt vor Gott und voller Frevel.12 Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.13 Da sprach Gott zu Noah: Das Ende allen Fleisches ist bei mir beschlossen, denn die Erde ist voller Frevel von ihnen; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde. 14 Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech innen und außen. 15 Und mache ihn so: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Breite und dreißig Ellen die Höhe. 16 Ein Fenster sollst du für den Kasten machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Stockwerke haben, eines unten, das zweite in der Mitte, das dritte oben. 17 Denn siehe, ich will eine Sintflut kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin Odem des Lebens ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen. 18 Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne. 19 Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir. 20 Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allem Gewürm auf Erden nach seiner Art: Von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben. 21 Und du sollst dir von jeder Speise nehmen, die gegessen wird, und sollst sie bei dir sammeln, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene. 22 Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

1. Mose 6,5-22

Heutige Lesung

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Johannes 5,19-24

Losung und Lehrtext für Samstag, den 14. Januar 2023 

Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten.
Psalm 139,16

Sorgt euch nicht um euer Leben.
Matthäus 6,25

Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heilgen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. 

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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2 Responses to Wie bin ich doch so herzlich froh

  1. Stefan says:

    Ein frohes neues Jahr 2023 lieber Wilhelm! Was fuer eine Ueberraschung dass wir uns vor einer Woche ganz unerwartet am Flughafen getroffen haben 🙂 Deine e-mail-Adresse habe ich verloren. Immerhin habe ich nach einiger Google-Suche Deinen interaktiven Blog im Internet gefunden, sodass ich nun wenigstens die Moeglichkeit habe, Dir hier auf diese Weise einen kleinen schriftlichen Gruss zu uebermitteln 🙂

    • Stimmt. Die Freude galt auch ganz meinerseits. Heute sind wir beim Rugby, morgen wie üblich in der Kirche, aber Montag bin ich noch hier ehe ich Dienstag heimwärts fliege.

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