O süßer Herre Jesus Christ

O lieber Herre Jesu Christ, der du unser Erlöser bist, nimm heut an unsre Danksagung aus Genaden.

Du hast gesehen unsre Not, da wir in Sünden waren tot, und bist vom Himmel gestiegen aus Genaden.

Hast in Marien Jungfrauschaft durch deines Heilgen Geistes Kraft angenommen unsre Menschheit aus Genaden.

Du lehrest uns die neu Geburt und zeigest an die enge Pfort und den schmalen Steig zum Leben aus Genaden.

Danach erlittest du den Tod in viel Verachtung, Hohn und Spott für unsre Sünd und Missetat aus Genaden.

Du stiegest auf zum höchsten Thron zu Gottes Rechten als sein Sohn, uns ewiglich zu vertreten aus Genaden.

O Christe, versammle dein Heer, regiere es mit treuer Lehr deinem Namen zu Lob und Ehr aus Genaden.

Hilf durch dein Mühe und Arbeit, dass es erlang die Seligkeit, Lob zu singen in Ewigkeit deiner Gnaden.

Michael Weiße 1531 (LKG 121)
Matthias Grünewald, Colmar (1515)

Montag nach dem 1.Sonntag nach Epiphanias (Der Gottessohn)

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

1.Johannes 1,14

Fortlaufende Lesung

1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? 2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! 4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. 7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. 8 Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten. 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.11 Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? 12 Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. 13 Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß.

1. Mose 3,1-13 (Genesis)

Tageslesung

Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Wie geschrieben steht im Propheten Jesaja: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bereiten soll.« »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!«, so war Johannes in der Wüste, taufte und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Und es ging zu ihm hinaus das ganze judäische Land und alle Leute von Jerusalem und ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden. Und Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden und aß Heuschrecken und wilden Honig. Und er predigte und sprach: Nach mir kommt der, der stärker ist als ich; ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe löse. Ich habe euch mit Wasser getauft; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

Markus 1,1-8

Losung und Lehrtext für Montag, den 9. Januar 2023 

Du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten, indem du als Zeuge Gewalt deckst.
2. Mose 23,1

Brüder und Schwestern: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht!
Philipper 4,8

Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heilgen Geist lebt und regiert in Ewigkeit.

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn und Heiliger Geist 

+ Pax vobiscum +

About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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