Gott der Vater wohn uns bei und laß uns nicht verderben, mach uns aller Sünden frei und helf uns selig sterben. “Vor dem Teufel uns bewahr, halt uns bei festem Glauben, und auf Dich laß uns bauen, aus Herzensgrund vertrauen, Dir uns lassen ganz und gar, mit allen rechten Christen, entfliehen Teufels Listen, mit Waffen Gotts uns fristen.” Amen, Amen, das sei wahr, so singen wir Halleluja.
Jesus Christus wohn uns bei und laß uns nicht verderben, mach uns aller Sünden frei und helf uns selig sterben. “Vor dem Teufel uns bewahr, halt uns bei festem Glauben, und auf Dich laß uns bauen, aus Herzensgrund vertrauen, Dir uns lassen ganz und gar, mit allen rechten Christen, entfliehen Teufels Listen, mit Waffen Gotts uns fristen.” Amen, Amen, das sei wahr, so singen wir Halleluja.
Heilig Geist der wohn uns bei und laß uns nicht verderben, mach uns aller Sünden frei und helf uns selig sterben. “Vor dem Teufel uns bewahr, halt uns bei festem Glauben, und auf Dich laß uns bauen, aus Herzensgrund vertrauen, Dir uns lassen ganz und gar, mit allen rechten Christen, entfliehen Teufels Listen, mit Waffen Gotts uns fristen.” Amen, Amen, das sei wahr, so singen wir Halleluja.
Nach einer Bittfahrtlitanei (15.Jhd), Martin Luther 1524. (LKG 192)
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16)
Sonnabend nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten)
Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 139.
Fortlaufende Lesung
Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? 13 Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. 14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. 15 Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. 16 Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. 17 Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; 18 dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. 19 Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
1. Korinther 15,12-19
Tageslese
Wohlan, ich will von meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe. 2 Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte. 3 Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! 4 Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte? 5 Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er kahl gefressen werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. 6 Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen. 7 Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.
Jesaja 5,1-7
Fürbitte am Sonnabend
Barmherziger Heiland, hilf mir stets eingedenk sein, daß ich sterben und für mein Leben und Amt vor Dir Rechenschaft ablegen muß, auf daß ich klug werde. Sei mir ein gnädiger Richter!
Ich gedenke vor Deinem Angesicht aller derer, die Du aus unserer Mitte abgerufen hast, und preise Dich über die, welchen ihren Glauben vollendet haben. Sie sind in Deiner Hand, und keine Qual rührt sie an. Erbarme Dich aber auch in Gnaden derer, welche wie der Schächer erst im letzten Stündlein zu Dir geschrieen haben und tue auch ihnen die Tür zum Vaterhaus auf.
Sei auch gnädig allen, die durch die Schuld anderer, vielleicht auch durch mein Versagen, den Weg zu Dir verfehlt haben. Laß sie nicht ewig verloren sein.
Erhalte und stärke uns mitten in aller Todesangst und Gefahr. Erquicke uns, die wir Sünder sind und Deinen Zorn verdient haben, nach Deiner Barmherzigkeit mit der Hoffnung des ewigen Lebens, da wir verklärt werden sollen in Deiner Klarheit und Dich schauen von Angesicht zu Angesicht. Amen.
Orate fratres S. 70
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Kirchenfenster „La Paix“ in der “Chapelle des Cordeliers” in Sarrebourg (Marc Chagall 1974-6)
Gib zu allen Dingen Wollen und Vollbringen, führ uns ein und aus; wohn in unsrer Seele, unser Herz erwähle Dir zum eignen Haus; wertes Pfand, mach uns bekannt, wie wir Jesus recht erkennen und Gott Vater nennen.
Hilf das Kreuz uns tragen, und in finstern Tagen sei Du unser Licht; trag nach Zions Hügeln uns mit Glaubensflügeln und verlass uns nicht, wenn der Tod, die letzte Not, mit uns will zu Felde liegen, dass wir fröhlich siegen.
Lass uns hier indessen nimmermehr vergessen, dass wir Gott verwandt; dem lass uns stets dienen und im Guten grünen als ein fruchtbar Land, bis wir dort, Du werter Hort, bei den grünen Himmelsmaien ewig uns erfreuen.
Benjamin Schmolck 1715 (LKG 191,6-8)
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16)
Freitag nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten)
Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 139.
Fortlaufende Lesung
Ich erinnere euch aber, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2 durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr’s so festhaltet, wie ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr’s umsonst geglaubt hättet. 3 Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; 4 und dass er begraben worden ist; und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage nach der Schrift; 5 und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. 6 Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. 7 Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. 8 Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden. 9 Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. 11 Ob nun ich oder jene: So predigen wir, und so habt ihr geglaubt.
1. Korinther 15,1-11
Tageslese
Und dort kam des HERRN Hand über mich, und er sprach zu mir: Mach dich auf und geh hinaus in die Ebene; da will ich mit dir reden. 23 Und ich machte mich auf und ging hinaus in die Ebene; und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN, wie ich sie am Fluss Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Angesicht. 24 Und der Geist kam in mich und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh hin und schließ dich ein in deinem Hause! 25 Und du, Menschenkind, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, dass du nicht unter die Leute gehen kannst. 26 Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, dass du stumm wirst und sie nicht mehr zurechtweisen kannst; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs. 27 Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, dass du zu ihnen sagen sollst: »So spricht Gott der HERR!« Wer es hört, der höre es; wer es lässt, der lasse es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
Hesekiel 3,22-27
Morgengebet am Freitag
Herr Gott, lieber Vater!
Wir bitten Dich für die Menschen unserer Zeit. Sie haben das Klagen und das Loben verlernt. Sie haben den Weg mit Dir verloren. Sie haben den Menschen vergessen in ihrer Not. So rufen wir an ihrer statt zu dir um Hilfe. Wie Du uns in der Gemeinde der Bettler und Lobsänger geholfen hast, so hilf auch ihnen durch uns.
Wir denken an die vielen, die wir nicht kennen und die doch Deiner und unserer Hilfe bedürfen:
An die Hungernden auf unserer Erde und an die Armen, an alle, die von der Gedankenlosigkeit der Reichen und Satten übersehen werden.
Wir denken an alle, die allein sind, an alle, die sich an Entscheidungen quälen, die von Sorgen zermürbt sind und vor Überarbeitung nicht wissen, wohin; an all die jungen Menschen, die der Hunger nach Leben quält, die an Konvention zu ersticken meinen, und an die Alten, die auf ihren Tod zugehen.
Wir bitten Dich für die Hungernden, daß sie sich nicht mit Haß betäuben, sondern Hilfe erfahren und in Liebe ihr Brot zu teilen wissen.
Wir bitten Dich für die Satten, daß sie ihren Überfluß nicht verschleudern, sondern barmherzig und gerecht verteilen.
Wir bitten Dich für die Kranken, daß sie ihre Schmerzen ertragen und hilfreiche Pfleger ihnen aushelfen.
Für die Sterbenden, daß sie ihr Leben noch einmal bedenken und durch Christus in Frieden entschlafen können.
Wir bitten Dich für die Gefangenen, daß sie quälende Zeit der Einsamkeit mit Geduld überwinden und nicht verbittert werden, für ihre Wachen, daß sie den verlassenen Menschen sehen und nicht die unmenschliche Nummer.
Wir bitten Dich für die Angefochtenen, daß sie in ihrer Unruhe nicht bei sich selber bleiben, sondern das Gespräch suchen, für die Selbstsicheren, daß sie sich nicht vermessen in ihren Urteilen, sondern das Fragen lernen.
Wir bitten Dich für alle, denen vor der Zukunft graut, die die Schuld ihrer Vergangenheit drückt und die dem Haß zu verfallen drohen und sich so vor dir und den Menschen trennen.
Laß uns nicht vergessen, daß Du in Jesus Christus, dem Gekreuzigten, in die Tiefen unserer Leiden und der Gottverlassenheit gekommen bist, um uns alle in die Gemeinschaft Deiner Liebe zurückzuholen.
Herr, unser Gott, laß uns nicht nur für unsere Brüder bitten, sondern hilf uns, Wege zu finden, auch das Nötige zu tun. Amen.
Orate fratres S.60f
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Schmückt das Fest mit Maien, lasset Blumen streuen, zündet Opfer an, denn der Geist der Gnaden hat sich eingeladen, machet ihm die Bahn! Nehmt ihn ein, so wird sein Schein euch mit Licht und Heil erfüllen und den Kummer stillen.
Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rat und Tat, starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad: gib uns Kraft und Lebenssaft, lass uns deine teuren Gaben zur Genüge laben.
Lass die Zungen brennen, wenn wir Jesus nennen, führ den Geist empor; gib uns Kraft zu beten und vor Gott zu treten, sprich du selbst uns vor. Gib uns Mut, du höchstes Gut, tröst uns kräftiglich von oben bei der Feinde Toben.
Güldner Himmelsregen, schütte deinen Segen auf der Kirche Feld; lasse Ströme fließen, die das Land begießen, wo dein Wort hinfällt, und verleih, dass es gedeih, hundertfältig Früchte bringe, und ihm stets gelinge.
Schlage Deine Flammen über uns zusammen, wahre Liebesglut; laß Dein sanftes Wehen auch bei uns geschehen, dämpfe Fleisch und Blut; laß uns doch am Sündenjoch nicht mehr wie vor diesem ziehen und das Böse fliehen.
Benjamin Schmolck 1715 (LKG 191,1-5)
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16)
Donnerstag nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten)
Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 139.
Fortlaufende Lesung
Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen 34 sollen die Frauen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht einer Frau schlecht an, in der Gemeindeversammlung zu reden. 36 Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist’s allein zu euch gekommen? 37 Wenn einer meint, er sei ein Prophet oder vom Geist erfüllt, der erkenne, dass es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe. 38 Wer aber das nicht erkennt, wird nicht erkannt. 39 Darum, liebe Brüder, bemüht euch um die prophetische Rede und wehrt nicht der Zungenrede. 40 Lasst aber alles ehrbar und ordentlich zugehen.
1. Korinther 14,33-40
Tageslese
Und er selbst gab den Heiligen die einen als Apostel, andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Menschen, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch das trügerische Würfeln der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen. 15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus wird der ganze Leib zusammengefügt und zusammengehalten durch jede Verbindung, die den Leib nährt mit der Kraft, die einem jeden Teil zugemessen ist. So wächst der Leib und erbaut sich selbst in der Liebe.
Epheser 4,11-16
Morgengebet am Donnerstag
Herr, wir bitten dich für unser Volk; gib uns eine Regierung, die dich fürchtet. Mache immer mehr Frauen und Männer bereit, die großen Aufgaben der menschlichen Gesellschaft und das Wohl des Einzelnen in unserer Mitte verantwortlich zu bedenken und aktiv mitzugestalten. Schenke Mut zur Erneuerung überall da, wo die bestehenden Verhältnisse die Menschen versklaven.
Erhalte uns den Frieden. Versöhne, die im Streit leben, führe zusammen, die getrennt sind. Stelle an die Spitze der Völker Menschen, die nicht zuerst nach eigener Macht streben, sondern um das Wohl aller besorgt sind.
Herr Gott, wir bitten dich für die Menschen in aller Welt, für die anderen Völker, die anderen Rassen, für alle, die anders denken. Gib, daß wir sie verstehen lernen, daß wir sie achten und lieben. Herr, laß keinen Haß sein zwischen den Völkern, vergib alles Unrecht. Wehre aller Gewaltherrschaft, beende die Kriege. Herr, sende dein Wort in alle Welt. Herr, schenke uns deinen Frieden. Amen.
Orate fratres S. 53
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Komm, o komm, Du Geist des Lebens, wahrer Gott von Ewigkeit, Deine Kraft sei nicht vergebens, sie erfüll uns jederzeit; so wird Geist und Licht und Schein in dem dunklen Herzen sein.
Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, dass wir anders nichts beginnen als nur, was Dein Wille sucht; Dein Erkenntnis werde groß und mach uns von Irrtum los.
O Du Geist der Kraft und Stärke, Du gewisser, neuer Geist, fördre in uns Deine Werke, wenn des Satans Macht sich weist; wappne uns in diesem Krieg und erhalt in uns den Sieg.
Herr, bewahr auch unsern Glauben, daß kein Teufel, Tod noch Spott uns denselben möge rauben. Du bist unser Schutz und Gott; sagt das Fleisch gleich immer Nein, lass Dein Wort gewisser sein.
Wenn wir endlich sollen sterben, so versichre uns je mehr als des Himmelreiches Erben jener Herrlichkeit und Ehr, die uns unser Gott erkiest und nicht auszusprechen ist.
Heinrich Held 1658 (LKG 190)
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16)
Mittwoch nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten)
Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 139.
Fortlaufende Lesung
Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 27 Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus. 28 Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott. 29 Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern lasst darüber urteilen. 30 Wenn aber einem andern, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteilwird, so schweige der Erste. 31 Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem andern, damit alle lernen und alle ermahnt werden. 32 Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. 33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen.
1. Korinther 14,26-33
Tageslese
Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. 27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer[1] und Mächtiger am Hof der Kandake[2], der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. 28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! 30 Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. 32 Die Stelle aber der Schrift, die er las, war diese: »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. 33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.« 34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.
Apostelgeschichte 8,26-35
Morgengebet am Mittwoch
Ich danke Dir, lieber himmlischer Vater, für Angelika und für unsere Kinder – Christoph, Friederike und Oliver, für Isabel, Max und Louis, Ela, Detlev und Biljana, Matthias, Timo, für Karin, Ingrid, Ruth und Walter, Thomas und Liesl, Sophie Ruth Helene; Daniel Wilhelm; Jonathan; , Eckhard und Kirstin (Kiki): Philippa Ruth; Oliver Walter; Luca Erwin; Peter und Sigrid geb Klingenberg, Michaela und Werner Gerrike, Renate und Bosman Strachan, Leiel, Andile Palesa; Zanele Sazza; Renate und Hans, Dittrich und Marilena geb.Flock: Pia Josefine; Romy Antonia, Christian und Kerstin geb Lange: Hans Peter & Oliver Christian; Werner und Nadia van Ryneveld: Eli und Liam; Anne und Bernhard (Zion, Hamburg) Bernhard-Daniel (Hessen), Christine, Tobias (LTS), Benjamin und Franziska geb. Voigt, Judith und Charlotte; Gerhard und Carmela, Miriam und Kai; Elisabeth und Manfred, Karin und Werner Meyer: Kl. Katja Karin (Lüneburg), Martin (Wartburg/Dalton Zuckermühle), Christine, Gerhard, Ruth, Angelika; Peter und Simone, Luka, Fynn und Sara Thandazile; Christoph und Sigrid, Cornelia, David, Lydia und Maria: Magdalene und Kurt, Robert und Sandra geb. Hillermann; Johannes und Thomas; für alle Verwandten und Freunde, die Du mir gegeben hast.
Ich bitte Dich meine Onkels und Tanten, Neffen und Nichten für Karl-Heinz und Sharon: Patrick, Connor; Heinz und Sharon Kohrs: Kerstin, Andrea und Melanie [?]; Eckart und Vicky; Tomas und Naomi; Heather: Robert und Christian; Gerhard und Heidi; Dieter und Yvonne: Karin, Christian und Christine; Ingrid und Gustav Hellberg: Karl; Marie-Luise und Helmut [+27.12.2005] und Heidilein (Piet Retief, Altenheim); Lothar und Katharina: Peter, Hannah, Christian, Willem & Piet; Wolfgang und Elsmarie: Dieter und Ingrid und Jens Gevers. Magret und Hartmut Albers: Bianca und Linda; Gisela und Günter Heymann: Karsten; Peter und [Christine] Zoya; Linus Nikolaus; Bärbel und Ulf Pontow geb. 2.9.1940 + 25.3.2016 Thorsten und Heidi Pontow; Kerstin und Giovanni, Thomas, Thomas und Innes, Inga, Hanns Gnauk: Betina, Andrea und Michaela; Ruth, Hans-Dieter und Doris; Eckhard und Elisabeth, Hannah; Christian und Johanna: Johannes, Matthias und Christina, Berno und Karin: Matthias und Chantelle, Michaela und Manuela; Armin und Susanne Wenz, Sebastian, Elisabeth und Sebastian; Markus und Gisela Nietzke: Michael, Jochen und Jeremiah; Ernst-Heinrich Johannes und Heidrun: Dittrich, Angelika, Birgit und Matthias, Thomas, Elly, Vivian, Götz & Sylvia.
Laß mich mit Angelika im Glauben an dich verbunden sein. Hilf, daß wir einander beistehen in herzlicher Liebe, in gegenseitiger Achtung und Treue. Lege deinen Segen auf unsere Arbeit und gib uns, was wir für Leib und Leben nötig haben. Wo du nicht unser Haus baust, ist all’ unser Mühen umsonst.
Ich bitte dich für meine Kinder und Patenkinder, laß sie fröhlich aufwachsen – für Lene, Thomas, Alexander, Martin, Matthias Christian 2x, Sara Thandazile;
Hilf mir, daß ich sie für Dich erziehe in Liebe, Ernst und Zucht. Bewahre sie vor allem Übel, vor Verführung und Ärgernis. Gib, daß sie das Ziel ihres Lebens hier und dort erreichen. Führe Du sie an Deiner Vaterhand auf deinen Wegen und schenke mir die Freude, mit ihnen einst einzugehen in das ewige Leben. Amen.
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Du, Herr, hast selbst in Händen die ganze weite Welt, kannst Menschenherzen wenden, wie Dir es wohlgefällt; so gib doch Deine Gnad zu Fried und Liebesbanden, verknüpf in allen Landen, was sich getrennet hat.
Erhebe Dich und steu’re dem Herzleid auf der Erd, bring wieder und erneu’re die Wohlfahrt Deiner Herd. Lass blühen wie zuvor die Länder, so verheeret, die Kirchen, so zerstöret durch Krieg und Feuerszorn.
Beschirm die Obrigkeiten, richt auf des Rechtes Thron, steh treulich uns zur Seiten; schmück wie mit einer Kron die Alten mit Verstand, mit Frömmigkeit die Jugend, mit Gottesfurcht und Tugend das Volk im ganzen Land.
Erfülle die Gemüter mit reiner Glaubenszier, die Häuser und die Güter mit Segen für und für. Vertreib den bösen Geist, der Dir sich widersetzet und, was Dein Herz ergötzet, aus unsern Herzen reißt.
Gib Freudigkeit und Stärke, zu stehen in dem Streit, den Satans Reich und Werke uns täglich anerbeut. Hilf kämpfen ritterlich, damit wir überwinden und ja zum Dienst der Sünden kein Christ ergebe sich.
Richt unser ganzes Leben allzeit nach Deinem Sinn; und wenn wir’s sollen geben ins Todes Rachen hin, wenn’s mit uns hier wird aus, so hilf uns fröhlich sterben und nach dem Tod ererben des ewgen Lebens Haus.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 189, 8-13)
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16)
Dienstag nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten)
Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 139.
Fortlaufende Lesung
So auch ihr: Da ihr euch bemüht um die Gaben des Geistes, so trachtet danach, dass ihr sie im Überfluss habt und so die Gemeinde erbaut. 13 Wer also in Zungen redet, der bete, dass er’s auch auslegen könne. 14 Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber mein Verstand bleibt ohne Frucht. 15 Wie soll es aber sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand. 16 Wenn du Gott lobst im Geist, wie soll der, der als Unkundiger dabeisteht, das Amen sagen auf dein Dankgebet, da er doch nicht weiß, was du sagst? 17 Dein Dankgebet mag schön sein; aber der andere wird nicht erbaut. 18 Ich danke Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle. 19 Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Verstand, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in Zungen. 20 Liebe Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht; sondern seid Kinder, wenn es um Bosheit geht; im Verstehen aber seid erwachsen. 21 Im Gesetz steht geschrieben: »Ich will in andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.« 22 Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede aber ein Zeichen nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. 23 Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkäme und alle redeten in Zungen, es kämen aber Unkundige oder Ungläubige hinein, würden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen? 24 Wenn aber alle prophetisch redeten und es käme ein Ungläubiger oder Unkundiger hinein, der würde von allen überführt und von allen gerichtet; 25 was in seinem Herzen verborgen ist, würde offenbar, und so würde er niederfallen auf sein Angesicht, Gott anbeten und bekennen, dass Gott wahrhaftig unter euch ist.
1. Korinther 14,12-25
Tageslese
Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße, so will ich mit dir reden. 2 Und als er so mit mir redete, kam der Geist in mich und stellte mich auf meine Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete. 3 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den abtrünnigen Israeliten und zu den Völkern, die von mir abtrünnig geworden sind. Sie und ihre Väter haben sich bis auf diesen heutigen Tag gegen mich aufgelehnt. 4 Und die Kinder, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: »So spricht Gott der HERR!« 5 Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist. 6 Und du, Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen um dich, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten und dich vor ihrem Angesicht nicht entsetzen – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, 7 sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
Hesekiel 2,1-7
Morgengebet am Dienstag
Lieber himmlischer Vater, du schenkst mir einen neuen Tag. Gib mir neue Kraft und neue Geduld. Laß mich stille Einkehr halten bei dir. Gib mir den Trost deines Wortes. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Hilf mir den Tag vollenden und alles mit getrostem Mute hinnehmen, was du mir auferlegst. Du bist mein Vater, ich bin dein Kind. Mache mit mir, wie es dir wohlgefällt. Amen.
Orate fratres S.35
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Kirchenschiff von Ste-Trinité der Abtei Lessay (Manche, Frankreich)
Zeuch ein zu Deinen Toren, sei meines Herzens Gast, der Du, da ich geboren, mich neu geboren hast, o hochgeliebter Geist des Vaters und des Sohnes, mit beiden gleichen Thrones, mit beiden gleich gepreist.
Zeuch ein, lass mich empfinden und schmecken Deine Kraft, die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung schafft. Entsünd’ge meinen Sinn, dass ich mit reinem Geiste Dir Ehr und Dienste leiste, die ich Dir schuldig bin.
Ich war ein wilder Reben, Du hast mich gut gemacht; der Tod durchdrang mein Leben, Du hast ihn umgebracht und in der Tauf erstickt als wie in einer Flute mit dessen Tod und Blute, der uns im Tod erquickt.
Du bist das heilig Öle, dadurch gesalbet ist mein Leib und meine Seele dem Herren Jesus Christ zum wahren Eigentum, zum Priester und Propheten, zum König, den in Nöten Gott schützt vom Heiligtum.
Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll; Dein Beten wird erhöret, Dein Singen klinget wohl, es steigt zum Himmel an, es lässt nicht ab und dringet, bis der die Hilfe bringet, der allen helfen kann.
Du bist ein Geist der Freuden, von Trauern hältst Du nichts, erleuchtest uns im Leiden mit Deines Trostes Licht. Ach ja, wie manches Mal hast Du mit süßen Worten mir aufgetan die Pforten zum güldnen Freudensaal.
Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit, willst nicht, dass uns betrübe Zorn, Zank, Hass, Neid und Streit. Der Feindschaft bist Du feind, willst, dass durch Liebesflammen sich wieder tun zusammen, die voller Zwietracht seind.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 189,1-7)
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16)
Montag nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten)
Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 139.
Fortlaufende Lesung
Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber darum, dass ihr prophetisch redet! 2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht ihn: im Geist redet er Geheimnisse. 3 Wer aber prophetisch redet, der redet zu Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung. 4 Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde. 5 Ich möchte, dass ihr alle in Zungen reden könnt; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch redet. Denn wer prophetisch redet, ist größer als der, der in Zungen redet; es sei denn, er legt es auch aus, auf dass die Gemeinde erbaut werde. 6 Nun aber, Brüder und Schwestern, wenn ich zu euch käme und redete in Zungen, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der Lehre? 7 So verhält es sich auch mit leblosen Instrumenten, es sei eine Flöte oder eine Harfe: Wenn sie nicht unterschiedliche Töne von sich geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? 8 Und wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zur Schlacht rüsten? 9 So auch ihr: Wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden. 10 Es gibt vielerlei Sprachen in der Welt, und nichts ist ohne Sprache. 11 Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich ein Fremder sein für den, der redet, und der redet, wird für mich ein Fremder sein.
1. Korinther 14,1-11
Tageslese
Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast 15 und dass du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.
1. Timotheus 3:14-17
Fürbitte am Montagmorgen
Allmächtiger, barmherziger Gott, der Du durch Jesus Christus zum Heile aller Menschen ein Reich angefangen hast bis an die Enden der Erde, sende Boten in die Völkerwelt, die das Licht Deines Wortes zu denen bringen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes. Mache die Gemeinde in der Heimat willig zu Deinem Werk in Gebet und Opfer.
Dir befehlen wir unsere Brüder und Schwestern, die draußen in der Arbeit stehen. Rüste sie aus mit Deinem Geist, daß sie mit Freudigkeit Zeugnis von Dir ablegen. Laß Dein Wort überalle offene Türen und willige Herzen finden.
Dir befehlen wir alle Missionsgesellschaften mit ihren Leitern und Lehrern und die jungen Brüder in der Ausbildung.
Wir bitten dich für Dein altes Bundesvolk Israel: Nimm die Decke von seinen Augen, daß es Jesus Christus als seinen Messias erkenne und annehme.
Erbarme Dich aller, die falsche Propheten anhangen, daß sie sich bekehren zu dem wahren Propheten Jesus Christus.
Nimm Dich der jungen Kirchen, ihrer Gemeinden, Hirten und Lehrer an, daß sie wachsen in der Erkenntnis der Wahrheit und in der Liebe zu dir und Dich mit glaubwürdigem Wandel unter ihren heidnischen Volksgenossen bezeugen.
Führe den Tag herauf, da die eine Herde unter dem einen Hirten herrlich in Erscheinung tritt und wir mit allen Deinen Kindern vereint sind in Deinem ewigen Reich. Amen.
Orate fratres S. 26
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
John Singer Sargent, Study for “Frieze of Prophets”, Boston Public Library, 1894-95
Our Lord Jesus Christ says: “The one who listensto you listens to me, and the one who rejects you rejects me, and the one who rejects me rejects the one who sent me.”
Luke 10,16
Introitus
I will praise the Lord at all times; my mouth will continually praise him. I will boast in the Lord; let the oppressed hear and rejoice. Magnify the Lord with me. Let us praise his name together. I sought the Lord’s help and he answered me; he delivered me from all my fears. Look to him and be radiant; do not let your faces be ashamed. This oppressed man cried out and the Lord heard; he saved him from all his troubles. The angel of the Lord camps around the Lord’s loyal followers and delivers them. Taste and see that the Lord is good. How blessed is the one who takes shelter in him. Fear the Lord, you chosen people of his, For those who fear him lack nothing. Even young lions sometimes lack food and are hungry, but those who seek the Lord lack no good thing. Come children. Listen to me. I will teach you what it means to fear the Lord.
Psalm 34
Old Testament
The Lord of Heaven’s Armies says to the people of Jerusalem: “Do not listen to what those prophets are saying to you. They are filling you with false hopes. They are reporting visions of their own imaginations, not something the Lord has given them to say. They continually say to those who reject what the Lord has said, ‘Things will go well for you!’ They say to all those who follow the stubborn inclinations of their own hearts, ‘Nothing bad will happen to you!’ Yet which of them has ever stood in the Lord’s inner circle so they could see and hear what he has to say? Which of them have ever paid attention or listened to what he has said? But just watch! The wrath of the Lord will come like a storm! Like a raging storm it will rage down on the heads of those who are wicked. The anger of the Lord will not turn back until he has fully carried out his intended purposes. In future days you people will come to understand this clearly. I did not send those prophets, yet they were in a hurry to give their message. I did not tell them anything, yet they prophesied anyway. But if they had stood in my inner circle, they would have proclaimed my message to my people. They would have caused my people to turn from their wicked ways and stop doing the evil things they are doing. Do you people think that I am some local deity and not the transcendent God?” the Lord asks. “Do you really think anyone can hide himself where I cannot see him?” the Lord asks. “Do you not know that I am everywhere?” the Lord asks.
The Lord says, “I have heard what those prophets who are prophesying lies in my name are saying. They are saying, ‘I have had a dream! I have had a dream!’ Those prophets are just prophesying lies. They are prophesying the delusions of their own minds. How long will they go on plotting to make my people forget who I am through the dreams they tell one another? That is just as bad as what their ancestors did when they forgot who I am by worshiping the god Baal. Let the prophet who has had a dream go ahead and tell his dream. Let the person who has received my message report that message faithfully. What is like straw cannot compare to what is like grain! I, the Lord, affirm it! My message is like a fire that purges dross. It is like a hammer that breaks a rock in pieces. I, the Lord, so affirm it!
Jeremia 23, 16-29 (Sermon)
Epistle
By thiswe know that we reside in Godand he in us: in that he has given us of his Spirit. And we have seen and testify that the Father has sent the Son to be the Saviorof the world. If anyoneconfesses that Jesus is the Son of God, God residesin him and he in God. And we have come to know and to believethe love that God has in us. God is love, and the one who residesin love resides in God, and God resides in him. By thislove is perfected withus, so that we may have confidence in the day of judgment, because just as Jesus is, so also are we in this world. There is no fear in love, but perfect love drives out fear, because fear has to do with punishment. Theone who fears punishmenthas not been perfected in love. We lovebecause he loved us first. If anyone says “I love God” and yethates his fellow Christian, he is a liar, because the one who does not love his fellow Christianwhom he has seen cannot love God whom he has not seen. And the commandment we have from him is this: thatthe one who loves God should love his fellow Christian too.
1. John 4, (13-16a) 16b-21
Gospel
“There was a rich man who dressed in purple and fine linen and who feasted sumptuously every day. But at his gate lay a poor man named Lazarus whose body was covered with sores, who longed to eat what fell from the rich man’s table. In addition, the dogs came and licked his sores.
“Now the poor man died and was carried by the angels to Abraham’s side. The rich man also died and was buried. And in Hades, as he was in torment, he looked up and saw Abraham far off with Lazarus at his side.
So, he called out, ‘Father Abraham, have mercy on me, and send Lazarus to dip the tip of his finger in water and cool my tongue, because I am in anguish[ca] in this fire.’ But Abraham said, ‘Child, remember that in your lifetime you received your good things and Lazarus likewise bad things, but now he is comforted here, and you are in anguish. Besides all this, a great chasm has been fixed between us, so that those who want to cross over from here to you cannot do so, and no one can cross from there to us.’
So the rich man said, ‘Then I beg you, father—send Lazarus to my father’s house (for I have five brothers) to warn them so that they don’t come into this place of torment.’ But Abraham said, ‘They have Moses and the prophets; they must respond to them.’ Then the rich man said, ‘No, father Abraham, but if someone from the dead goes to them, they will repent.’ He replied to him, ‘If they do not respond to Moses and the prophets, they will not be convinced even if someone rises from the dead.’”
Luke 16,19-31
Confession of the church
I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.
And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.
And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.
Nicene creed
Hymn of the week
From God can nothing move me; He will not step aside But gently will reprove me And be my constant guide. He stretches out His hand In evening and in morning, My life with grace adorning
Wherever I may stand. When those whom I regarded As trustworthy and sure Have long from me departed, God’s grace shall still endure. He rescues me from sin And breaks the chains that bind me. I leave death’s fear behind me; His peace I have within.
The Lord my life arranges; Who can His work destroy? In His good time He changes All sorrow into joy. So let me then be still: My body, soul and spirit His tender care inherit According to His will.
Each day at His good pleasure God’s gracious will is done. He sent His greatest treasure In Jesus Christ, His son. He every gift imparts The bread of earth and heaven Are by His kindness given, Praise Him with thankful hearts!
Praise God with acclamation And in His gifts rejoice. Each day finds its vocation Responding to His voice. Soon years on earth are past; But time we spend expressing The love of God brings blessing That will forever last. ,
Yet even though I suffer The world’s unpleasantness, And though the days grow rougher And bring me great distress, That day of bliss divine, Which know no end or measure, And Christ, who is my pleasure, Forever shall be mine.
For thus the Father willed it, Who fashioned us from clay; And His own Son fulfilled it And brought eternal day. The Spirit now has come, To us true faith has given; He leads us home to heaven. praise the Three in One!
Ludwig Helmbold 1532-1598
Prayer of the week
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
O Lord God, pour out Your Holy Spirit upon us, that like Abraham we may believe Your promises to us in Christ, and it may be counted to us for righteousness. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Give boldness and diligence to all ministers of Your Church, Matthew (our president and ILSW chairman); Bishop Juhana Pohjola (ILC chairman); Hans-Jörg (SELK Bishop), Torgy, Michael, Stefan (Propst), Rudolf the local superintendent, pastors like Markus, Johann, Felix, Thomas, Armin, Andreij, Vadim, Don, that they may proclaim the faith once delivered to the saints. Be with all vacant congregations and pastors considering calls. Send forth laborers into Your harvest, and sustain those You have sent in Your mission to the people of this world: Peter, David, Martin, Mark. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Be the defender and shield of all in need: the poor, the hungry and those without homes or proper employment. Provide for their needs, and give them hope in the face of their trials. Stir up in us fervent love for one another, that we would be charitable to bring care and comfort to those around us, since You have shown us perfect charity in Your Son. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Perfect us in Your love, that we may not fear Your condemnation but have confidence in Christ for the Day of Judgment. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Give wisdom and patience to all in authority Olaf, Vlodimr, Reiner, Cyril Let them serve with integrity — always for the benefit of those under their leadership, to the maintenance of righteousness, and to the hindrance and punishment of wickedness. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Give to Your servants all that is needed for this body and life. Heal, strengthen and comfort the sick, the suffering, the sorrowing and the dying, and hear the prayers of all who call upon Your saving name especially Ruth, Karin, Ingrid, June, Annette, Christoph, Carmela, Teach us to pray so that our hearts may not be undone by anxiety and fear but rejoice in Your grace sufficient for our every need. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Give repentance and faith to all who come to Your altar this day. Grant that we would not come seeking sumptuous earthly food, but instead discern Your holy body and precious blood for the forgiveness of sins and receive it in the unity of a true confession. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Loving Father, You have kept Your promise to Abraham and brought forth the Offspring in whom all nations are blessed and counted righteous, even Jesus Christ, our Lord. Give to all people saving faith in this promised Savior, and work in them the love that flows from Your love alone; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
The Lord make His face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;
The Lord lift up His countenance upon Thee + give Thee peace.Numbers 6,24-27
If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight, that You preach His holy will faithfully and His gracious promises invitingly. His most precious Gospel is “the power of God to save all who believe.” (Rom 1:16) and His good Word remains forever – just as His one, holy Christian Church + Amen.
Kirchenportal von Saint-Sauveur (Beaumont-en-Auge) im Departement Calvados.
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, Du Tröster wert in aller Not, Du bist gesandt vons Himmels Thron von Gott dem Vater und dem Sohn. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, gib uns die Lieb zu Deinem Wort; zünd an in uns der Liebe Flamm, danach zu lieben allesamt. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, mehr’ unsern Glauben immerfort; an Christus niemand glauben kann, es sei denn durch Dein Hilf getan. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, erleucht uns durch Dein göttlich Wort; lehr uns den Vater kennen schon, dazu auch seinen lieben Sohn. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, Du zeigst den Weg zur Himmelspfort; lass uns hier kämpfen ritterlich und zu Dir dringen seliglich. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, verlass uns nicht in Not und Tod. Wir sagen Dir Lob, Ehr und Dank allzeit und unser Leben lang. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
Johann Niedling 1602-1668 (Altenburg 1651) LKG 188
Gebenedeit sei die Heilige Dreifaltigkeit und ungeteilte Einigkeit.
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jesaja 6,3)
Sonnabend nach Trinitatis
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns erschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 138.
Fortlaufende Lesung
Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korinther 13,8-13
Tageslese
Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch. 18 Darum trachteten die Juden noch mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich. 19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. 20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Johannes 5,17-23
Fürbitte am Sonnabend
Lieber himmlischer Vater! Ich bitte Dich für alle, die heute ihre Last für zwei Tage ablegen können. Laß sie ihres Lebens froh werden! Laß in das Herz der Menschen Ruhe und Frieden einkehren. Ich bitte Dich für alle, die unterwegs sind über das Wochenende; behüte sie allenthalben.
Ich bitte Dich für alle Kranken und Sterbenden: Sei ihnen nahe und öffne ihne die Tür zu Deinem Heil. Ich bitte Dich für alle, die mit schweren Erlebnissen nicht fertig werden können: Richte ihren Blick auf den, der ihre Last am Kreuz getragen hat. Mache den Schwermütigen ihre Seele leicht. Amen.
Orate fratres S. 70
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Dr. Martin Luther predigt am ersten Sonntag nach Trinitatis über die große Einladung unseres Gottes beim Evangelisten St. Lukas im vierzehnten Kapitel, die verse 16-24 (Fronleichnam: WA 52 S.357-368):
An English translation of a sermon by Dr. Martin Luther on the 2nd Sunday after the high Holiday of the Holy Trinity on St.Luke´s gospel chapter 16, 16-24 recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 2 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.694-707:
O starker Fels und Lebenshort, lass uns Dein himmelsüßes Wort in unsern Herzen brennen, dass wir uns mögen nimmermehr von Deiner weisheitsreichen Lehr und treuen Liebe trennen. Fließe, gieße Deine Güte ins Gemüte, dass wir können Christus unsern Heiland nennen.
Du süßer Himmelstau, lass Dich in unsre Herzen kräftiglich und schenk uns Deine Liebe, dass unser Sinn verbunden sei dem Nächsten stets mit Liebestreu und sich darinnen übe. Kein Neid, kein Streit Dich betrübe, Fried und Liebe müssen schweben, Fried und Freude wirst Du geben.
Gib, dass in reiner Heiligkeit wir führen unsre Lebenszeit, sei unsers Geistes Stärke, dass uns forthin sei unbewusst die Eitelkeit, des Fleisches Lust und seine toten Werke. Rühre, führe unser Sinnen und Beginnen von der Erden, dass wir Himmelserben werden.
Michael Schirmer 1640 (LKG 187,5-7)
Gebenedeit sei die Heilige Dreifaltigkeit und ungeteilte Einigkeit.
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jesaja 6,3)
Freitag nach Trinitatis
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns erschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 138.
Fortlaufende Lesung
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
1. Korinther 13,1-7
Tageslese
Und der HERR redete mit Mose und sprach: 23 Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet: 24 Der HERR segne dich und behüte dich; 25 der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; 26 der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. 27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.
4. Mose 6,22-27
Fürbitte am Freitagmorgen
Wir loben und preisen Dich, Herr, am Kreuz, daß Du alles Leid und alle Not der Welt für uns getragen hast und uns von Sünde, Tod und Teufel errettet hast.
Laß die Botschaft von deiner Vergebung über die Welt ausgehen, und laß uns selig werden im Gedenken an deine heilige Hilfe.
Wir bitten Dich, Herr, für alle, die da leiden um Deines Namens willen; für alle, die um ihrer eigenen Schuld willen leiden; für alle, die unter der Last ihres Lebens und der Not der Welt leiden; für die Kranken und Sterbenden, für die Bedrückten und Entrechteten, für die Einsamen, Witwen und Waisen; für alle, die in Versuchung, Anfechtung oder Sorge sind und alle, die Deiner Hilfe bedürfen.
Verlaß uns nicht, zeige Dich uns als der Herr über Sünde, Tod und Teufel. Amen.
Orate fratres S.60
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen