Christi Himmelfahrt

“Himmelfahrt Christi” (1440) Meister des Rottweiler Hochaltars (Diözesan Museum in Rottenburg)

Introitus

Schlagt froh in die Hände, alle Völker, und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall! 3 Denn der HERR, der Allerhöchste, ist zu fürchten, ein großer König über die ganze Erde. 4 Er zwingt die Völker unter uns und Völkerschaften unter unsere Füße. 5 Er erwählt uns unser Erbteil, die Herrlichkeit Jakobs, den er liebt. Sela. 6 Gott fährt auf unter Jauchzen, der HERR beim Schall der Posaune. 7 Lobsinget, lobsinget Gott, lobsinget, lobsinget unserm Könige! 8 Denn Gott ist König über die ganze Erde; lobsinget ihm mit Psalmen! 9 Gott ist König über die Völker, Gott sitzt auf seinem heiligen Thron. 10 Die Fürsten der Völker sind versammelt als Volk des Gottes Abrahams; denn Gott gehören die Schilde auf Erden; er ist hoch erhaben. 

Psalm 47

Alttestamentliche Lesung

Ich sah auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und in die Feuerflammen geworfen wurde. 12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte. 13 Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. 14 Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.

Daniel 7,13-14

Versikel

Alle Zungen sollen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, Halleluja, zur Ehre Gottes, des Vaters. Halleluja.

Philipper 2,11

Epistolische Lektion

Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes. 4 Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt; 5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen. 6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? 7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat; 8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. 9 Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. 10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. 11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. 

Apostelgeschichte 1,3-11

Hallelujavers

Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze Dich zu meiner Rechten, bis ich Deine Feinde zum Schemel unter Deine Füße lege.

Die Rechte des Herrn ist erhöht, die Rechte des Herrn behält den Sieg!

Psalm 110,1. Psalm 118,16.

Evangelium

Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen Gott. 

Lukas 24,50-53

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an den einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, all des, das sichtbar und unsichtbar ist.

Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden; auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; dessen Reich kein Ende haben wird.

Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der von dem Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.

Und die eine, heilige, christliche, apostolische Kirche. Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden und warte auf die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.

Nizänische Glaubensbekenntnis

Hier meine Predigt zu Himmelfahrt:

Graduallied

Auf diesen Tag bedenken wir, dass Christ gen Himmel gfahren, und danken Gott aus höchster Bgier mit Bitt, er woll bewahren uns arme Sünder hie auf Erd, die wir, von wegen mancher Gefährd ohn Hoffnung han kein Troste. Halleluja, Halleluja.

Drum sei Gott Lob, der Weg ist gmacht, uns steht der Himmel offen. Christus schleußt auf mit großer Pracht; vorhin war alls verschlossen. Wers glaubt, des Herz ist freudenvoll, dabei er sich doch rüsten soll, dem Herren nachzufolgen. Halleluja, Halleluja.

Wer nicht folgt und sein’ Willen tut, dem ists nicht Ernst zum Herren; denn Gott wird auch vor Fleisch und Blut sein Himmelreich versperren. Am Glauben liegts; wenn der sein echt, so wird gwiß das Leben recht zu Gott im Himmel grichtet. Halleluja, Halleluja.

Solch Himmelfahrt fängt in uns an, bis wir den Vater finden und fliehen stets der Welte Bahn, tun uns zu Gottes Kindern; die sehn hinauf, der Vatr herab, an Treu und Lieb geht ihn’ nichts ab, bis sie zusammenkommen. Halleluja, Halleluja.

Drum wird der Tag erst freudenreich, wenn uns Gott zu sich nehmen und seinem Sohn wird machen gleich, als wir denn jetzt bekennen. Da wird sich finden Freud und Mut zu ewger Zeit beim höchsten Gut. Gott woll, daß wirs erleben! Halleluja, Halleluja.

Johannes Zwick 1536 (LKG 174)

Hier das Te Deum etc:

Wochengebet

Du Auferstandener, 
du Lebendiger,
unseren Augen verborgen,
unseren Herzen nah.
Du bist in unserer Mitte.

Wir haben dein Wort,
das uns ermutigt.
Dein Mut bestärke alle,
die Verantwortung übernehmen,
die anderen beistehen,
die helfen und pflegen,
die heilen und Schwächere schützen.
Du bist in unserer Mitte.
Höre uns.

Wir haben dein Wort,
das uns tröstet.
Dein Trost umhülle alle,
die trauern und weinen,
die Abschied nehmen und ratlos sind,
die am Zustand dieser Welt verzweifeln
und alle Hoffnung aufgegeben haben.
Du bist in unserer Mitte.
Höre uns.

Wir haben dein Wort des Friedens.
Dein Friede breite sich aus,
wo wir im Streit liegen,
wo in uns Streit herrscht,
wo Mächtige die Schwachen überfallen,
wo Kriege alles zerstören – 
Seelen, Leben, Landschaften und Gesellschaften.
Du bist in unserer Mitte.
Höre uns

Wir haben dein Wort,
durch das du uns berufst.
Deine Gegenwart erneuere
die Kirche,
unsere Gemeinde,
unsere neu Getauften und
unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Deine Gegenwart erneuere uns
und die ganze Schöpfung
durch deine Liebe
heute und alle Tage.
Amen. 

VELKD für Himmelfahrt

+ Der Herr sei mit Euch +

Der Herr segne und behüte Dich.
Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.
Der Herr erhebe Sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Seinen Frieden.

4. Mose 6,24-26

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Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich (LKG 261,3-6)

Erste Zeilen des Liedes in arabischer Schrift in einer osmanischen Liedersammlung, spätes 16. Jh.

Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich. Gib uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid; wehr und steu’r allem Fleisch und Blut, das wider deinen Willen tut.

Gib uns heut unser täglich Brot und was man b’darf zur Leibesnot; behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, vor Seuchen und vor teurer Zeit, dass wir in gutem Frieden stehn, der Sorg und Geizens müßig gehn.

All unsre Schuld vergib uns, Herr, dass sie uns nicht betrübe mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld und Fehl vergeben gern. Zu dienen mach uns all bereit in rechter Lieb und Einigkeit.

Martin Luther 1539 (LKG 261,4-6)

Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden sollte. Lukas 18,1

Mittwoch nach Rogate (Die betende Kirche)

Gelobet sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. 

Psalm 66,20

Kollekte

Herr, unser Gott, der Du verheißen hast, uns zu geben, was wir im Namen Deines Sohnes erbitten, lehre uns recht beten und Dich mit allen Vollendeten loben und preisen durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, unseren Herrn. Amen.

Orate fratres S.135

Fortlaufende Lese

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.  13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichtemachen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe.  14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.  15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne!  16 Oder wisst ihr nicht: Wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein«  17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm.  18 Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außerhalb seines Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe.  19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?  20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe. 

1. Korinther 6,12-20

    Tageslese

    So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als Zeugnis zur rechten Zeit. 7 Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. 

    1. Timotheus 2,1-8

      Morgengebet am Mittwoch 

      Gott unser Schöpfer, du willst, daß unser Leib ein Tempel des heiligen Geistes sei. Ich bitte dich, hilf mir, alle meine Glieder und Sinne in Zucht zu halten. Bewahre meine Zunge, das sie nicht Voreiliges und Unnützes rede und damit Unheil anrichte. Reinige meine Gedanken und mein Herz. Gib mir Kraft, zur rechten Zeit Ja und Nein zu sagen und die Entscheidung nicht zu scheuen. Gib mir durch deine Gnade ein freies und festes Herz. Amen.

      Orate fratres S. 45

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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      Vater unser im Himmelreich

      Martin Luther (1483 – 1546): Das Vaterunser-Lied. Staatsbibliothek Berlin

      Vater unser im Himmelreich, der du uns alle heißest gleich Brüder sein und dich rufen an und willst das Beten von uns han: gib, dass nicht bet allein der Mund, hilf, dass es geh von Herzensgrund.

      Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten rein, dass auch wir leben heiliglich, nach deinem Namen würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, das arm verführet Volk bekehr.

      Es komm dein Reich zu dieser Zeit und dort hernach in Ewigkeit. Der Heilig Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei; des Satans Zorn und groß Gewalt zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt.

      Martin Luther 1539

      Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden sollte. Lukas 18,1

      Dienstag nach Rogate (Die betende Kirche)

      Gelobet sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. 

      Psalm 66,20

      Kollekte

      Herr, unser Gott, der Du verheißen hast, uns zu geben, was wir im Namen Deines Sohnes erbitten, lehre uns recht beten und Dich mit allen Vollendeten loben und preisen durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, unseren Herrn. Amen.

      Orate fratres S.135

      Fortlaufende Lese

      Wie kann jemand von euch wagen, wenn er einen Streit hat mit einem andern, sein Recht zu suchen vor den Ungerechten und nicht vor den Heiligen?  2 Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut genug, über so geringe Sachen zu richten?  3 Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Wie viel mehr über Dinge des täglichen Lebens.  4 Wenn ihr nun über diese Dinge richtet, nehmt ihr dann solche, die in der Gemeinde verachtet werden, und setzt sie als Richter ein?  5 Euch zur Schande muss ich das sagen. Ist denn gar kein Weiser unter euch, auch nicht einer, der zwischen Bruder und Bruder richten könnte?  6 Sondern ein Bruder rechtet mit dem andern, und das vor Ungläubigen!  7 Es ist schon schlimm genug, dass ihr miteinander rechtet. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?  8 Sondern ihr tut Unrecht und übervorteilt, und das unter Brüdern!  9 Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder  10 noch Diebe noch Habgierige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.  11 Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes. 

      1. Korinther 6,1-11

      Tageslese

      Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! 3 Betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, 4 auf dass ich es so offenbar mache, wie ich es soll. 5 Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. 6 Eure Rede sei allezeit wohlklingend und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.

      Kolosser 4,2-6 

      Morgengebet am Dienstag

      Erhöre mich, mein Gott, und hilf mir. Hilf mir, daß ich deinen Willen mit mir fassen kann. Wie soll ich bestehen im Lichte deiner Heiligkeit ohne dein Erbarmen? Wie werde ich gewiß, daß ich auf rechter Straße wandere und mit mir die Brüder? Laß mich deine Wahrheit erkennen, daß ich sie tue. Denn danach verlangt mich, Herr, ich will hin zu dir, ich will dir dienen. Amen.

      Orate fratres S. 35

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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      Christ unser Herr zum Jordan kam

      Taufschale in der evangelischen Kirche, Mending.

      Christ, unser Herr, zum Jordan kam nach seines Vaters Willen; von Sankt Johann die Taufe nahm, sein Werk und Amt zu erfüllen. Da wollt er stiften uns ein Bad, zu waschen uns von Sünden, ersäufen auch den bittern Tod durch sein selbst Blut und Wunden, es galt ein neues Leben.

      So hört und merket alle wohl, was Gott selbst Taufe nennet, und was ein Christe glauben soll, der sich zu ihm bekennet. Gott spricht und will, dass Wasser sei, doch nicht allein schlicht Wasser, sein heiligs Wort ist auch dabei mit reichem Geist ohn Maßen: der ist allhier der Täufer.

      Solchs hat er uns gezeiget klar mit Bildern und mit Worten. Des Vaters Stimm man offenbar daselbst am Jordan hörte; er sprach: »Das ist mein lieber Sohn, an dem ich hab Gefallen; den will ich euch befohlen han, dass ihr ihn höret alle und folget seinem Lehren.«

      Auch Gottes Sohn hier selber steht in seiner zarten Menschheit, der Heilig Geist herniederfährt in Taubenbild verkleidet, dass wir nicht sollen zweifeln dran: wenn wir getaufet werden, all drei Person’ getaufet han, dadurch bei uns auf Erden zu wohnen sich begeben.

      Martin Luther 1541 (LKG 23,1-4)

      Montag nach Rogate (Die betende Kirche)

      Gelobet sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

      Psalm 66,20

      Kollekte

      Herr, unser Gott, der Du verheißen hast, uns zu geben, was wir im Namen Deines Sohnes erbitten, lehre uns recht beten und Dich mit allen Vollendeten loben und preisen durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, unseren Herrn. Amen.

      Orate fratres S.135

      Fortlaufende Lese

      Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit Unzüchtigen.  10 Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen dieser Welt oder die Habgierigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt verlassen.  11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.  12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie sollte richten? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind?  13 Die aber draußen sind, wird Gott richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte! 

      1. Korinther 5,9-13

      Tageslese

      Und am Morgen, noch vor Tage, stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort. 36 Und Simon und die bei ihm waren, eilten ihm nach. 37 Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich. 38 Und er sprach zu ihnen: Lasst uns anderswohin gehen, in die nächsten Orte, dass ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. 39 Und er kam und predigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen aus.

      Markus 1,35-39

      Tagesgebet

      Herr, gib mir ein unverzagtes Herz zur Arbeit in deiner Kirche. Hilf mir, daß ich ihr Wohl und Wehe bedenke bei allem, was ich tue. Hilf, daß ihre Sorgen meine Sorgen werden. Gib mir Treue im Großen wie im Kleinen, daß ich mich nicht verliere in den Geschäften des Tages, daß keine Mühe mich verdrossen macht. Gib mir ein fröhliches Herz. Ich bitte dich für alle, die im Amt und Dienst deiner Kirche stehen. Hilf ihnen und segne ihre Arbeit. Bewahre mich vor Lieblosigkeit, vor Ungeduld und Hochmut, schenke uns, daß wir zusammenstehen in rechtem Vertrauen. 

      Erneuere und belebe deine ganze Kirche. Laß die dürren Felder des Todes rauschen vom Hauch der Auferstehung. Herr, deine Gnade ist groß. Du baust dein Reich zu allen Zeiten. Du baust dein Reich auch in dieser Zeit. Du führst es herrlich hinaus. 

      Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben. Amen. 

      Orate fratres S. 25

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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      5. Sonntag nach Ostern (Rogate)

      Wochenspruch

      Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. 

      Psalm 66,20

      Introitus

      Kommt herzu, lasst uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsres Heils! 2 Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen! 3 Denn der HERR ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. 4 Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein. 5 Denn sein ist das Meer, und er hat’s gemacht, und seine Hände haben das Trockene bereitet. 6 Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. 7 Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. 

      Psalm 95,1-7a

      Alttestamentliche Lesung (Predigttext)

      Der HERR sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. 8 Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben’s angebetet und ihm geopfert und gesagt: Dies sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben. 9 Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dies Volk gesehen. Und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. 10 Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie verzehre; dafür will ich dich zum großen Volk machen. 11 Mose wollte den HERRN, seinen Gott, besänftigen und sprach: Ach, HERR, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast? 12 Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, dass er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem glühenden Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst. 13 Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig. 14 Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk angedroht hatte. 

      2.Mose 32,7-14

      Versikel 

      Christus hat dem Tode die Macht genommen, Halleluja, und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. Halleluja.

      2. Timotheus 1,10

      Epistolische Lektion

      So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle. 

      1. Timotheus 2,1-6a

      Hallelujavers

      Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja, Halleluja.

      Psalm 66,20; Lukas 24,6a.34

      Das heilige Evangelium

      Und der Herr Jesus Christus sprach zu ihnen: Wer unter euch hat einen Freund und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; 6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, 7 und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. 8 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, so viel er bedarf.

      9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. 10 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. 11 Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater um einen Fisch, und der gibt ihm statt des Fisches eine Schlange? 12 Oder gibt ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! 

      Lukas 11,5-13

      Glaubensbekenntnis

      Ich glaube an den einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, all des, das sichtbar und unsichtbar ist.

      Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden; auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; dessen Reich kein Ende haben wird.

      Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der von dem Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.

      Und die eine, heilige, christliche, apostolische Kirche. Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden und warte auf die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.

      Nizänische Glaubensbekenntnis

      Wochenlied

      Vater unser im Himmelreich, der du uns alle heißest gleich Brüder sein und dich rufen an und willst das Beten von uns han: gib, dass nicht bet allein der Mund, hilf, dass es geh von Herzensgrund.

      Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten rein, dass auch wir leben heiliglich, nach deinem Namen würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, das arm verführet Volk bekehr.

      Es komm dein Reich zu dieser Zeit und dort hernach in Ewigkeit. Der Heilig Geist uns wohne bei mit seinen Gaben mancherlei; des Satans Zorn und groß Gewalt zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt.

      Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich auf Erden wie im Himmelreich. Gib uns Geduld in Leidenszeit, gehorsam sein in Lieb und Leid; wehr und steu’r allem Fleisch und Blut, das wider deinen Willen tut.

      Gib uns heut unser täglich Brot und was man b’darf zur Leibesnot; behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, vor Seuchen und vor teurer Zeit, dass wir in gutem Frieden stehn, der Sorg und Geizens müßig gehn.

      All unsre Schuld vergib uns, Herr, dass sie uns nicht betrübe mehr, wie wir auch unsern Schuldigern ihr Schuld und Fehl vergeben gern. Zu dienen mach uns all bereit in rechter Lieb und Einigkeit.

      Führ uns, Herr, in Versuchung nicht, wenn uns der böse Geist anficht; zur linken und zur rechten Hand hilf uns tun starken Widerstand im Glauben fest und wohlgerüst’ und durch des Heilgen Geistes Trost.

      Von allem Übel uns erlös; es sind die Zeit und Tage bös. Erlös uns vom ewigen Tod und tröst uns in der letzten Not. Bescher uns auch ein seligs End, nimm unsre Seel in deine Händ.

      Amen, das ist: es werde wahr. Stärk unsern Glauben immerdar, auf dass wir ja nicht zweifeln dran, was wir hiermit gebeten han auf dein Wort, in dem Namen dein. So sprechen wir das Amen fein.

      Martin Luther 1539 (LKG 226)

      Predigt Dr. Martin Luther´s zu Rogate

      Dr. Martin Luther predigt am 5. Sonntag nach Ostern (Rogate) über das hl. Evangelium des hl. Apostels Johannes 16, 23-30 (WA 52 S.298-305) über das tägliche Gebet, weil Gott der Vater uns lieb hat und uns um seines lieben Sohnes Jesu Christi willen gerne erhören will.

      Wochengebet

      Was tun, 
      wenn die Sprache versagt, 
      Schweigen aber unmöglich ist? 
      Bete du, Gott, 
      in uns, 
      tritt für uns ein, 
      die wir nicht wissen, wie wir beten können. 
      Wir stehen vor dir und werden still, 
      offen für dich:  

      (Stille)

      Wir stehen vor dir, 
      Gott, 
      stehen hier für all diejenigen, 
      die nicht zu dir kommen, 
      die dich nicht kennen wollen, 
      die dich verloren haben, 
      denen das Wort „Gott“ nichts mehr sagt. 
      Wir stehen vor dir und werden still.  

      (Stille)

      Wir stehen vor dir, 
      Gott, 
      stehen hier für all diejenigen, 
      die nicht mehr sprechen, nur noch wimmern und röcheln können, 
      für alle Verzweifelten im Krieg,  
      für alle Verschleppten und Gefolterten, 
      für alle Kinder, die hilflos und ohne zu verstehen 
      Gewalt und Elend erfahren. 
      Wir stehen vor dir und werden still.  

      (Stille) 

      Wir stehen vor dir, 
      Gott, 
      stehen hier ein für alle,  
      die wortreich von dir reden und
      dich dabei für ihren eigenen Zwecke verrechnen, 
      für alle, die deinen Namen missbrauchen, 
      die sich ihrer Macht, in ihrer Moral, in ihrer Eitelkeit sonnen, 
      die sich selbst für das Maß der Dinge halten. 
      Wir stehen vor dir und werden still.  

      (Stille)

      Wir stehen vor dir, 
      Gott, 
      stehen hier für alle,  
      die wir in ihrer Bedürftigkeit nicht sehen,  
      für die Mitleid zu empfinden, wir nicht fähig sind, 
      die wir vergessen und verdrängt haben, 
      für die uns Unsichtbaren, 
      die doch auf uns warten. 
      Wir stehen vor dir und werden still.  

      (Stille) 

      Wie können wir beten, Gott? 
      Du willst dich erbarmen, 
      willst unsere Sprache und unser Leben füllen 
      mit dem Undenkbaren, 
      dem Unsagbaren, 
      mit deiner Gegenwart. 
      Wir sprechen, wie du uns gelehrt hast: 
      Vater unser … Amen.

      Wochengebet von der VELKD

      + Der Herr sei mit Euch +

      Der Herr segne und behüte Dich.
      Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.
      Der Herr erhebe Sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Seinen Frieden.

      4. Mose 6,24-26

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      Die ganze Welt, Herr Jesu Christ zu Deiner Urständ fröhlich ist Halleluja, Halleluja.

      “La Résurrection” Le dessin est très probablement de Jean-Baptiste Bethune (1880)

      Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja, zu Deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.

      Das himmlisch Heer im Himmel singt, Halleluja, Halleluja, die Christenheit auf Erden klingt. Halleluja, Halleluja.

      Jetzt grünet, was nur grünen kann, Halleluja, Halleluja, die Bäum zu blühen fangen an. Halleluja, Halleluja.

      Es singen jetzt die Vögel all, Halleluja, Halleluja, jetzt singt und klingt die Nachtigall. Halleluja, Halleluja.

      Der Sonnenschein jetzt kommt herein, Halleluja, Halleluja, und gibt der Welt ein neuen Schein. Halleluja, Halleluja.

      Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja, zu Deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.

      Köln 1623 (LKG 172)

      Samstag nach Kantate (Die singende Gemeinde)

      Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

      Psalm 98

      Kollekte

      Herr Gott, himmlischer Vater, den die Chöre der Engel allezeit anbeten und preisen, wir bitten Dich, sende Deinen heiligen Geist, daß er uns lehre, mit ihnen Dein Lob zu verkündigen, und uns dahin führe, wo wir, mit den lieben Engeln vereinigt, Dich schauen mögen von Angesicht zu Angesicht, durch ihn unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

      Orate fratres S.134

      Fortlaufende Lese

      Überhaupt hört man, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: dass einer die Frau seines Vaters hat. 2 Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht vielmehr traurig geworden, sodass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat begangen hat? 3 Denn ich, der ich zwar nicht leiblich bei euch bin, doch mit dem Geist, habe schon, als wäre ich bei euch, den verurteilt, der solches getan hat: 4 Wenn ihr im Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist, 5 sollt ihr diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben des Fleisches, auf dass sein Geist gerettet werde am Tage des Herrn. 6 Es ist nicht gut, wessen ihr euch rühmt. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 Darum schafft den alten Sauerteig weg, auf dass ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch unser Passalamm ist geopfert, das ist Christus. 8 Darum lasst uns das Fest feiern nicht mit dem alten Sauerteig, auch nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit.

      1. Korinther 5,1-8

      Tageslese

      Der Geist des HERRN aber wich von Saul, und ein böser Geist vom HERRN verstörte ihn. 15 Da sprachen die Knechte Sauls zu ihm: Siehe, ein böser Geist von Gott verstört dich. 16 Unser Herr befehle nun seinen Knechten, die vor ihm stehen, dass sie einen Mann suchen, der auf der Harfe gut spielen kann, damit, wenn der böse Geist Gottes über dich kommt, er mit seiner Hand darauf spiele, und es besser mit dir werde. 17 Da sprach Saul zu seinen Knechten: Seht nach einem Mann, der des Saitenspiels kundig ist, und bringt ihn zu mir. 18 Da antwortete einer der jungen Männer und sprach: Ich habe gesehen einen Sohn Isais, des Bethlehemiters, der ist des Saitenspiels kundig, ein tapferer Mann und tüchtig zum Kampf, verständig in seinen Reden und schön, und der HERR ist mit ihm. 19 Da sandte Saul Boten zu Isai und ließ ihm sagen: Sende deinen Sohn David zu mir, der bei den Schafen ist. 20 Da nahm Isai einen Esel und Brot und einen Schlauch Wein und ein Ziegenböcklein und sandte es Saul durch seinen Sohn David. 21 So kam David zu Saul und diente ihm. Und Saul gewann ihn sehr lieb, und er wurde sein Waffenträger. 22 Und Saul sandte zu Isai und ließ ihm sagen: Lass David mir dienen, denn er hat Gnade gefunden vor meinen Augen. 23 Wenn nun der Geist Gottes über Saul kam, nahm David die Harfe und spielte darauf mit seiner Hand. So erquickte sich Saul, und es ward besser mit ihm, und der böse Geist wich von ihm. 

      1. Samuel 16,14-23

      Tagesgebet am Samstag

      O du ewiger Herr, der du ohne Anfang und Ende bist, nimm das Ende dieser Woche zugleich mit dem Lobopfer unseres Dankes hin, das wir dir mit einem getrösteten Herzen darbringen. Wie du die vergangenen Tage gegeben und wieder genommen hast, so laß aus dem Brunnen der Ewigkeit die neue Woche aufsteigen, bis einst dein großer Tag kommt und wir dich mit allen den Deinen loben ohne Ende. Amen. 

      Lilje op.zit. Orate fratres, S.68

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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      Scheu weder Teufel, Welt noch Tod noch gar der Höllen Rachen. Dein Jesus lebt, es hat kein Not (LKG 171,8-10)

      Julius Schramm, Hängekreuz, Tabernakel und Leuchter, Bronze 1963, St. Rupertus, Stuttgart Bad Cannstatt

      Scheu weder Teufel, Welt noch Tod noch gar der Hölle Rachen. Dein Jesus lebt, es hat kein Not, er ist noch bei den Schwachen und den Geringen in der Welt als ein gekrönter Siegesheld; drum wirst du überwinden.

      Ach mein Herr Jesu, der du bist vom Tode auferstanden, rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden, dass wir zusammen insgemein zum neuen Leben gehen ein, das du uns hast erworben.

      Sei hochgelobt in dieser Zeit von allen Gotteskindern und ewig in der Herrlichkeit von allen Überwindern, die überwunden durch dein Blut; Herr Jesu, gib uns Kraft und Mut, dass wir auch überwinden.

      Lorenz Lorenzen 1700 (LKG 171,8-10)

      Freitag nach Kantate (Die singende Gemeinde)

      Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

      Psalm 98

      Kollekte

      Herr Gott, himmlischer Vater, den die Chöre der Engel allezeit anbeten und preisen, wir bitten Dich, sende Deinen heiligen Geist, daß er uns lehre, mit ihnen Dein Lob zu verkündigen, und uns dahin führe, wo wir, mit den lieben Engeln vereinigt, Dich schauen mögen von Angesicht zu Angesicht, durch ihn unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

      Orate fratres S.134

      Fortlaufende Lese

      Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies; sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder.  15 Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus Jesus durch das Evangelium.  16 Darum ermahne ich euch: Folgt meinem Beispiel!  17 Aus diesem Grund habe ich Timotheus zu euch gesandt, der mein geliebtes und getreues Kind ist in dem Herrn, dass er euch erinnere an meine Wege in Christus Jesus, wie ich sie überall in allen Gemeinden lehre.  18 Es haben sich nun einige aufgebläht, als würde ich nicht zu euch kommen.  19 Ich werde aber, wenn der Herr will, recht bald zu euch kommen und nicht die Worte der Aufgeblasenen kennenlernen, sondern ihre Kraft.  20 Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.  21 Was wollt ihr? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und sanftmütigem Geist? 

      1. Korinther 4,14-21

      Tageslese

      So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel. 9 Desgleichen, dass die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Besonnenheit, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand, 10 sondern, wie sich’s ziemt für Frauen, die ihre Frömmigkeit bekunden wollen, mit guten Werken. 11 Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. 12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann herrsche, sondern sie sei still. 13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva.

      2. Timotheus 2,8-13

      Gebet am Freitag

      Herr Jesu! In dieser Morgenstunde gedenke ich dessen, daß Du an diesem Tag der Woche am Kreuz das Werk der Erlösung vollbracht hast. Allen Schmerz und alle Schmach Deines Todes hast Du aus Liebe zu uns Menschen erduldet. Laß Dein heiliges Opfer an mir wirksam werden, daß ich als ein erlöster Mensch auch zu dienen lerne. Du rufst mich heute in mancherlei Aufgaben. Erfülle mich mit Deinem Heilandssinn, damit ich mit allen meinen Gaben Leibes und der Seele anderen helfe und für sie da bin. Amen.

      Orate fratres S.59

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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      Geh mit Maria Magdalen und Salome zum Grabe

      “Abend am Parktor” von Ferdinand Knab 1896

      Geh mit Maria Magdalen und Salome zum Grabe, die früh dahin aus Liebe gehn mit ihrer Salbungsgabe, so wirst Du sehn, dass Jesus Christ vom Tod heut auferstanden ist und nicht im Grab zu finden.

      Es hat der Löw aus Judas Stamm heut siegreich überwunden, und das erwürgte Gotteslamm hat uns zum Heil erfunden das Leben und Gerechtigkeit, weil er nach überwundnem Streit den Feind zur Schau getragen.

      Drum auf, mein Herz, fang an den Streit, weil Jesus überwunden; er wird auch überwinden weit in Dir, weil er gebunden der Feinde Macht, dass Du aufstehst und in ein neues Leben gehst und Gott im Glauben dienest.

      Lorenz Lorenzen 1700 (LKG 171,5-7)

      Donnerstag nach Kantate (Die singende Gemeinde)

      Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

      Psalm 98

      Kollekte

      Herr Gott, himmlischer Vater, den die Chöre der Engel allezeit anbeten und preisen, wir bitten Dich, sende Deinen heiligen Geist, daß er uns lehre, mit ihnen Dein Lob zu verkündigen, und uns dahin führe, wo wir, mit den lieben Engeln vereinigt, Dich schauen mögen von Angesicht zu Angesicht, durch ihn unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

      Orate fratres S.134

      Fortlaufende Lese

      Dies aber, Brüder und Schwestern, habe ich auf mich selbst und Apollos gedeutet um euretwillen, dass ihr an uns lernt, was das heißt: Nicht über das hinaus, was geschrieben steht; auf dass sich bei euch keiner für den einen gegen den andern aufblase.  7 Denn wer gibt dir einen Vorzug? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen?  8 Ihr seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt? Ja, dass ihr doch herrschen würdet, damit auch wir mit euch herrschen könnten!  9 Denn ich meine, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen.  10 Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet.  11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst, sind nackt und werden geschlagen und haben keine sichere Stätte  12 und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Schmäht man uns, so segnen wir; verfolgt man uns, so dulden wir’s;  13 verlästert man uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. 

      1. Korinther 4,6-13

      Tageslese

      Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus. 14 Und es kamen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie. 15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich 16 und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: »Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«? 17 Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht. 

      Matthäus 21,12-17

      Morgengebet am Donnerstag

      Lieber Vater im Himmel, nimm das Leben dieses Tages in deine Hände. Halte du meine Gedanken und Gefühle in Zucht. Dirigiere du all meine Kräfte. Mache meinen Willen stark. Nimm meine Hände und mache sie zu Deinem Dienst geschickt. Nimm meine Füße und mache sie flink, deinem Willen zu gehorchen. Nimm meine Augen und laß sie unverrückt auf dich gerichtet sein. Nimm meine Zunge und mache sie beredt, von dir und deiner Liebe Zeugnis abzulegen. Laß diesen Tag einen Tag des Gehorsams sein, einen Tag der Freude und des Friedens. Füge die Arbeit dieses Tages als einen Baustein ein in den Bau des Reiches Christi, meines Herrn, in dessen Namen in dich anrufe. Amen.

      Orate fratres S. 52

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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      Dr. Martin Luthers Predigt zum 5. Sonntag nach Ostern (Rogate)

      Dr. Martin Luther predigt am 5. Sonntag nach Ostern (Rogate) über das hl. Evangelium des hl. Apostels Johannes 16, 23-30 (WA 52 S.298-305) über das tägliche Gebet, weil Gott der Vater uns lieb hat und uns um seines lieben Sohnes Jesu Christi willen gerne erhören will:

      Hier diese Predigt vorgelesen zum Hören:

      An English translation of Dr. Martin Luther´s sermon for the 5th Sunday after Easter (Rogate). He preached on John 16,23-30 – on daily prayer because our heavenly Father loves us dearly and has promised to hear our plea for His dearly beloved Son Jesus Christ´s sake. This sermon is recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 1 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.538-545:

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      Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin (LKG 171)

      Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin, die Sonn ist aufgegangen. Ermuntre Deinen Geist und Sinn, den Heiland zu umfangen, der heute durch des Todes Tür gebrochen aus dem Grab herfür der ganzen Welt zur Wonne.

      Steh aus dem Grab der Sünden auf und such ein neues Leben, vollführe Deinen Glaubenslauf und lass Dein Herz sich heben gen Himmel, da Dein Jesus ist, und such, was droben, als ein Christ, der geistlich auferstanden.

      Vergiss nun, was dahinten ist, und tracht nach dem, was droben, damit Dein Herz zu jeder Frist zu Jesus sei erhoben. Tritt unter Dich die böse Welt und strebe nach des Himmels Zelt, wo Jesus ist zu finden.

      Quält Dich ein schwerer Sorgenstein, Dein Jesus wird ihn heben; es kann ein Christ bei Kreuzespein in Freud und Wonne leben. Wirf Dein Anliegen auf den Herrn und sorge nicht, er ist nicht fern, weil er ist auferstanden.

      Lorenz Lorenzen 1700 (LKG 171,1-4)

      Mittwoch nach Kantate (Die singende Gemeinde)

      Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

      Psalm 98

      Kollekte

      Herr Gott, himmlischer Vater, den die Chöre der Engel allezeit anbeten und preisen, wir bitten Dich, sende Deinen heiligen Geist, daß er uns lehre, mit ihnen Dein Lob zu verkündigen, und uns dahin führe, wo wir, mit den lieben Engeln vereinigt, Dich schauen mögen von Angesicht zu Angesicht, durch ihn unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

      Orate fratres S.134

      Fortlaufende Lese

      Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.  2 Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.  3 Mir aber ist’s ein Geringes, dass ich von euch gerichtet werde oder von einem menschlichen Gericht; auch richte ich mich selbst nicht.  4 Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt; der Herr ist’s aber, der mich richtet.  5 Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und das Trachten der Herzen offenbar machen wird. Dann wird auch einem jeden von Gott Lob zuteilwerden. 

      1. Korinther 4,1-5

      Tageslese

      Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

      18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. 19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie. 20 Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgefällig in dem Herrn. 21 Ihr Väter, kränkt eure Kinder nicht, auf dass sie nicht verzagen. 22 Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren; dient nicht allein vor ihren Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn. 23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, 24 denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus! 

      Kolosser 3,16-24

      Gebet am Mittwoch

      Herr Gott, himmlischer Vater. Deine Güte ist alle Morgen neu über uns, und deine Barmherzigkeit hat kein Ende. Entzünde mein Herz, daß ich ein Bote deiner Liebe sei für alle, die um mich sind. Gib mir Einsicht und Kraft, ihnen brüderlich zu helfen durch Wort und Tat. Behüte mich vor Ehrgeiz und Hochmut, vor Bitterkeit und Kälte des Herzens. Dir befehle ich alle, die mir lieb und teuer sind, alle, die mir zu tragen geben. Halte uns verbunden in deiner Liebe. Amen. 

      “Dieneman” zitiert von Orate fratres S.43.

      Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
      Friede sei mit Euch + 
      AmenAmen

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