Herr, öffne mir die Herzenstür, zeuch mein Herz durch Dein Wort zu Dir.

Kanzel in St.Marien (Roßlau)

Herr, öffne mir die Herzenstür, zeuch mein Herz durch Dein Wort zu Dir. laß mich Dein Wort bewahren rein, lass mich Dein Kind und Erbe sein.

Dein Wort bewegt des Herzens Grund, Dein Wort macht Leib und Seel gesund, Dein Wort ists, das mein Herz erfreut, Dein Wort gibt Trost und Seligkeit.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem Heilgen Geist in einem Thron; der Heiligen Dreieinigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit.

Johann Olearius 1671 (LKG 20)

Dienstag nach dem 6. Sonntag nach Trinitatis (Taufe: Neue Gerechtigkeit) 

So spricht der Herr, der Dich geschaffen hat; Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du bist mein.  

Jesaja 43,1

Kollekte für diesen Sonntag 

Allmächtiger Gott, lieber himmlischer Vater, der Du uns durch die heilige Taufe zu Deinen Kindern angenommen hast, gib uns Deinen Geist, daß wir, der Sünde gestorben, mit Christus in einem neuen Leben wandeln, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und als der HERR mit Mose zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes; die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger Gottes.  

Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge herabkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die vor uns hergehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.  2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.  3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.  4 Und er nahm sie von ihren Händen und formte das Gold und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben!  5 Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.  6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.  

Der HERR sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt.  8 Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben’s angebetet und ihm geopfert und gesagt: Dies sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben.  9 Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dies Volk gesehen. Und siehe, es ist ein halsstarriges Volk.  10 Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie verzehre; dafür will ich dich zum großen Volk machen.  11 Mose wollte den HERRN, seinen Gott, besänftigen und sprach: Ach, HERR, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast?  12 Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, dass er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem glühenden Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst.  13 Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig.  14 Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk angedroht hatte. 

2. Mose 31,18 und 32,1-14

Tageslese

Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte; er ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. 19 In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis[1], 20 die einst ungehorsam waren, als Gott in Geduld ausharrte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch. 21 Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, 22 welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, und es sind ihm untertan die Engel und die Gewalten und die Mächte. 

1. Petrus 3,18-22

Dienstagabendgebet

Herr, mein Gott, mein Heiland und Erlöser. Meine Seele erhebet Dich. Mein Geist erfreut sich und ist in Deiner Güte getröstet. Du siehest auf das Niedrige, vergib mir alle Schuld und Fehle dieses Tages, wende alles zum Besten durch dein Erbarmen. Ich setze meine Hoffnung allein auf Dich. Du tust Großes an uns und besuchst die Deinen mit ewiger Gnade.

Höre mich und höre meine Brüder, die mit mir also beten: Ich lege diesen Tag, sein Werk und all mein Tun in Deine Hände. Ich bette mich in Dein Erbarmen. Behüte mich in dieser Nacht, wenn ich schlafe und wenn ich wache, vor den Mächten der Tiefe. Behüte mich vor Unmut und lähmendem Gram, vor den Bitternissen, vor dem Ekel. Behüte mich vor ohnmächtigem Zorn, vor der Unruhe und Angst, vor leerer Geschäftigkeit. Behüte mich vor unfruchtbarem Zweifel, vor dem Grauen der Nacht.

Auf Dich traue ich, wenn ratlose Gedanken mir den Mut zur Arbeit lähmen wollen. Behüte mich, daß ich nicht anderen predige und selbst ohne Hilfe bin. Hilf mir, daß ich Dein Wort nicht mißbrauche, sondern esse von Deinem Brot und satt werde. Leite mich auf meinen Wegen an Deiner Hand, himmlichser Vater. Gib mir Ruhe in aller Unruhe. Gib mir Frieden in aller Bedrängnis. Gib mir den Glauben, der nicht wankt. Meine Augen schauen auf Dich, und mein Herz betet an. Du deckst mich mit Deinen Flügeln.

Herr, segne mich und behüte mich. Herr, laß dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig. Herr, erhebe dein Angesicht auf mich und gib mir Frieden. Amen.  

Orate fratres S.40

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort

Lucas Cranach d.Ältere (1472-1553): “Das erste Gebot” (Lutherhaus, Wittenberg)

Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort und steur des Papsts und Türken Mord, die Jesum Christum, Deinen Sohn, wollen stürzen von Deinem Thron.

Beweis Dein Macht, Herr Jesu Christ, der Du Herr aller Herren bist, beschirm Dein arme Christenheit, dass sie Dich lob in Ewigkeit.

Gott Heilger Geist, Du Tröster wert, gib Deim Volk einrlei Sinn auf Erd, steh bei uns in der letzten Not, g’leit uns ins Leben aus dem Tod.

Martin Luther 1542 (LKG 19)

Montag nach dem 6. Sonntag nach Trinitatis (Taufe: Neue Gerechtigkeit) 

So spricht der Herr, der Dich geschaffen hat; Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du bist mein.  

Jesaja 43,1

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Allmächtiger Gott, lieber himmlischer Vater, der Du uns durch die heilige Taufe zu Deinen Kindern angenommen hast, gib uns Deinen Geist, daß wir, der Sünde gestorben, mit Christus in einem neuen Leben wandeln, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und der HERR redete mit Mose und sprach:  2 Sage den Israeliten, dass sie für mich eine Abgabe erheben. Nehmt sie von jedem, der sie freiwillig gibt.  3 Das ist aber die Abgabe, die ihr von ihnen erheben sollt: Gold, Silber, Bronze,  4 blauer und roter Purpur, Karmesin, feines Leinen, Ziegenhaar,  5 rot gefärbte Widderfelle, feines Leder, Akazienholz,  6 Öl für die Lampen, Spezerei zum Salböl und zu wohlriechendem Räucherwerk,  7 Onyxsteine und eingefasste Steine zum Priesterschurz und zur Brusttasche.  8 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne.  9 Genau nach dem Plan, den ich dir von der Wohnung und ihrem ganzen Gerät zeige, sollt ihr’s machen.  

10 Macht eine Lade aus Akazienholz; zwei und eine halbe Elle soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.  11 Du sollst sie mit feinem Gold überziehen innen und außen und einen goldenen Kranz an ihr ringsherum machen.  12 Und gieß vier goldene Ringe und tu sie an ihre vier Ecken, sodass zwei Ringe auf der einen Seite und zwei auf der andern seien.  13 Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Gold  14 und stecke sie in die Ringe an den Seiten der Lade, dass man sie damit trage.  15 Sie sollen in den Ringen bleiben und nicht herausgetan werden.  16 Und du sollst in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde.  17 Du sollst auch einen Gnadenstuhl machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.  18 Und du sollst zwei goldene Cherubim machen. Als getriebene Arbeit sollst du sie ausführen an beiden Enden des Gnadenstuhls,  19 sodass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem. Aus dem Gnadenstuhl sollt ihr die Cherubim herausarbeiten an seinen beiden Enden.  20 Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenstuhl bedecken und eines jeden Antlitz gegen das des andern stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenstuhl gerichtet sein.  21 Und du sollst den Gnadenstuhl oben auf die Lade tun und in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde.  22 Dort will ich dir begegnen und mit dir reden von dem Gnadenstuhl aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim, alles, was ich dir gebieten will für die Israeliten. 

2. Mose 25,1-22

Tageslese

Denn auch wir waren früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns untereinander. 4 Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, 5 machte er uns selig – nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, 6 den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, 7 damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben seien nach der Hoffnung auf ewiges Leben. 

Titus 3,3-7

Montag Abendgebet

Allmächtiger Herr und Heiland unseres Lebens, wir danken dir, daß du uns berufen hast durch das Wort deiner frohen Botschaft, daß wir Boten sein sollen denen, die auf dich warten. Wir bitten dich in dieser Abendstunde: Schaffe den Verlorenen Rettung, den Gebundenen Freiheit, den zerstoßenen Herzen Heilung und Frieden. Gib uns für die Brüder offene Augen und Hände, willig zum Helfen. Stärke in uns den Geist der Kindschaft, daß wir alles von dir erwarten und dir die Ehre geben. 

Orate fratres S.31

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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6. Sunday after Trinity (Holy Baptism: Justification)

RembrandtDie Taufe des Kämmerers oder Die Taufe des Eunuchen, um 1626.

Now, this is what the Lord says, the one who created you, O Jacob, and formed you, O Israel: 

“Don’t be afraid, for I will protect you. I call you by name, you are mine. 

Isaiah 43,1

Introit

Lord, you examine me and know me.
You know when I sit down and when I get up; even from far away you understand my motives.
You carefully observe me when I travel or when I lie down to rest;  you are aware of everything I do.

Certainly, my tongue does not frame a word without you, O Lord, being thoroughly aware of it.
You squeeze me in from behind and in front; you place your hand on me.
Your knowledge is beyond my comprehension; it is so far beyond me, I am unable to fathom it.
Where can I go to escape your Spirit?  Where can I flee to escape your presence?
If I were to ascend to heaven, you would be there. If I were to sprawl out in Sheol, there you would be.
If I were to fly away on the wings of the dawn, and settle down on the other side of the sea,

even there your hand would guide me, your right hand would grab hold of me.
If I were to say, “Certainly the darkness will cover me, and the light will turn to night all around me,”
even the darkness is not too dark for you to see, and the night is as bright as day; darkness and light are the same to you. Certainlyyou made my mind and heart; you wove me together in my mother’s womb. I will give you thanks because your deeds are awesome and amazing.
You knew me thoroughly; my bones were not hidden from you, when I was made in secret
and sewed together in the depths of the earth.  Your eyes saw me when I was inside the womb.
All the days ordained for me were recorded in your scroll before one of them came into existence.
How difficult it is for me to fathom your thoughts about me, O God!
How vast is their sum total. If I tried to count them, they would outnumber the grains of sand.
Even if I finished counting them, I would still have to contend with you.
If only you would kill the wicked, O God! Get away from me, you violent men!
They rebel against you and act deceitfully; your enemies lie.
O Lord, do I not hate those who hate you, and despise those who oppose you?
I absolutely hate them; they have become my enemies.
Examine me, O God, and probe my thoughts.  Test me, and know my concerns.
See if there is any idolatrous way in me, and lead me in the everlasting way.

Psalm 139 by King David

Collect of the day

Lord of all power and might, author and giver of all good things, grant into our hearts the love of Your name, increase in us true religion, nourish us with all goodness, and of Your great mercy keep us in the same; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.

Altar Book (Lutheran Service Book) Pg.914

Lesson from the Old Testament

Now, this is what the Lord says, the one who created you, O Jacob, and formed you, O Israel: “Don’t be afraid, for I will protect you. I call you by name, you are mine. When you pass through the waters, I am with you; when you pass through the streams, they will not overwhelm you. When you walk through the fire, you will not be burned; the flames will not harm you. For I am the Lord your God,the Holy One of Israel, your deliverer. I have handed over Egypt as a ransom price, Ethiopia and Seba in place of you. Since you are precious and special in my sight, and I love you, I will hand over people in place of you, nations in place of your life. Don’t be afraid, for I am with you. 

From the east I will bring your descendants; from the west I will gather you. I will say to the north, ‘Hand them over!’ and to the south, ‘Don’t hold any back!’ Bring my sons from distant lands, and my daughters from the remote regions of the earth, everyone who belongs to me, whom I created for my glory, whom I formed—yes, whom I made.

Isaiah 43,1-7

Gradual

Return, O Lord! How long? Have pity on Your servants! Lord, You have been our dwelling place in all generations. From everlasting to everlasting You are God.

Altar Book (LSB) Pg. 915

Epistle

Or do you not know that as many as were baptized into Christ Jesus were baptized into his death? Therefore we have been buried with him through baptism into death, in order that just as Christ was raised from the dead through the glory of the Father, so we too may live a new life.  For if we have become united with him in the likeness of his death, we will certainly also be united in the likeness of his resurrection. We know that our old man was crucified with him so that the body of sin would no longer dominate us, so that we would no longer be enslaved to sin.(For someone who has died has been freed from sin.)  Now if we died with Christ, we believe that we will also live with him. We know that since Christ has been raised from the dead, he is never going to die again; death no longer has mastery over him. For the death he died, he died to sin once for all, but the life he lives, he lives to God. So you too consider yourselves dead to sin, but alive to God in Christ Jesus.

Romans 6,3-11

The Holy Gospel

So the eleven disciples went to Galilee to the mountain Jesus had designated. When they saw him, they worshiped him, but some doubted. Then Jesus came up and said to them, “All authority in heaven and on earth has been given to me. Therefore, go and make disciples of all nations, baptizing them in the name of the Father and the Son and the Holy Spirit,teaching them to obey everything I have commanded you. And remember, I am with you always, to the end of the age.”

Matthew 28,16-20

The Creed of the Christian Church

I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.

And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.

And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets.

And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.

Nicene Creed

The Hymn of the week

All mankind fell in Adam’s fall; one common sin infects us all.
From one to all the curse descends, and over all God’s wrath impends.

Through all our pow’rs corruption creeps and us in dreadful bondage keeps;
in guilt we draw our infant breath and reap its fruits of woe and death.

From hearts depraved, to evil prone, flow thoughts and deeds of sin alone;
God’s image lost, the darkened soul nor seeks nor finds its heav’nly goal.

But Christ, the second Adam, came to bear our sin and woe and shame,
to be our life, our light, our way, our only hope, our only stay.

As by one man all mankind fell and, born in sin, was doomed to hell,
so by one Man, who took our place, we all were justified by grace.

We thank you, Christ; new life is ours, new light, new hope, new strength, new pow’rs.
This grace our ev’ry way attend until we reach our journey’s end.

Lazarus Spengler (1478-1534) translated by Matthias Loy (1828-1915)

Sermon of Dr. Martin Luther for this Sunday on Mt.5,20-26

Sermon of Dr. Robert Kolb for this Sunday:

Prayer of the Church—Responsive Form

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Heavenly Father, we praise and thank You for Your Son, Jesus Christ, whose perfect righteousness covers our sin and whose innocent suffering and death frees us from the prison of everlasting death. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

God of all concord, by the death of Your Son You reconciled the world to Yourself and made peace between God and man. Give us Your Spirit of reconciliation, that Your people may live together in forgiveness and harmony. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Send laborers into Your harvest, Lord. Preserve Your ministers among us devoted to Your Word and to prayer. Give many servants to Your Church, that neither the preaching nor the care of Your people may fall into neglect or disregard. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Gracious Lord, You have revealed Your righteousness in the sight of the nations: Christ Jesus, Your holy arm. By His death and resurrection, You have worked salvation. Strengthen the song of Your Church. Give skill to musicians, poets and artists. Give boldness to Your congregation in this and every place to sing the eternally new song of Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, You will that we live a holy life and love our neighbors as ourselves. Give us Your Holy Spirit and teach us to honor authority, protect life, cherish marriage, respect possessions, defend reputations and be content with the gifts You give us. Guide and bless all fathers and mothers, pastors and teachers as they bring up children in wisdom and in favor with God and man. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Holy Father, You have given us Your own Spirit in our Baptism into Christ. Defend us from all spiritual attacks. Guard us in body and soul. Help those afflicted by any adversity, especially Karin, Ingrid, Bob und Pauline, Stephen and Deborah, Eric, Matthew and Cathy, Scott and Mary-Ann, Angelika, Christoph, Carola, Thomas, Annette, Dietmar und Angela, Mario und Vaclav, Ellie, Emily, Stefan, Klaus, Vivian, Margot, David, Friederike und Olly, Isabel, Max und Louis, Ella, Detlev & Biljana, Matz und Timo, Ruth und Walter, David und Lucy, Xhotso, Mamohau, Hanns, Heinrich, Harry, Matthias und Christa, Michael, Mark und Mindy, Bärbel, Thomas, Inga, Peter, Linus, Christian und Johanna, Hans-Dieter und Doris, Ekkehardt, Manuela and lead them by Your grace and mercy to renewed strength and peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, in the Holy Supper You forgive our sins and bind us together in Your communion of love. Grant that we, too, may gladly forgive the sins of our brothers, and let no division arise among those gathered at Your table. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.

Lutheran Church Missouri Synod

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make His face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up His countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-27

If you are called to preach this weekend, may the holy one and triune God give You joy and strength, wisdom, knowledge and insight, that You preach His holy will faithfully and His gracious promises invitingly. His most precious Gospel is “the power of God to save all who believe.” (Rom 1:16) and His good Word and Luther´s true teaching remains forever – just as His one, holy Christian Church + Amen.

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Ich bin ganz getrostes Muts: Jesus nimmt die Sünder an.

Jens Heinze: Sonnenuntergang Juni 2024.

Ich Betrübter komme hier und bekenne meine Sünden; lass, mein Heiland, mich bei Dir Gnade zur Vergebung finden, dass dies Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an.

Ich bin ganz getrosten Muts: ob die Sünden blutrot wären, müssen sie kraft Deines Bluts dennoch sich in schneeweiß kehren, da ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an.

Mein Gewissen quält mich nicht, will mich das Gesetz verklagen; der mich frei und ledig spricht, hat die Schulden abgetragen, dass mich nichts verdammen kann: Jesus nimmt die Sünder an.

Jesus nimmt die Sünder an; mich hat er auch angenommen und den Himmel aufgetan, dass ich selig zu ihm kommen und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an.

Erdmann Neumeister 1718 (LKG 225,4-8)

Sonnabend nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge) 

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.143 

Fortlaufende Lese

Und zu Mose sprach er: Steig herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne.  2 Aber Mose allein nahe sich zum HERRN und lasse jene sich nicht nahen, und das Volk komme auch nicht mit ihm herauf.  3 Mose kam und sagte dem Volk alle Worte des HERRN und alle Rechtsordnungen. Da antwortete alles Volk mit einer Stimme: Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun.  4 Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder und machte sich früh am Morgen auf und baute einen Altar unten am Berge und zwölf Steinmale nach den zwölf Stämmen Israels  5 und sandte junge Männer der Israeliten hin, dass sie darauf dem HERRN Brandopfer opferten und Dankopfer von jungen Stieren.  6 Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in die Becken, die andere Hälfte aber sprengte er an den Altar.  7 Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.  8 Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der HERR mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.  9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf  10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.  11 Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen der Israeliten. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.  

12 Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, dass ich dir gebe die steinernen Tafeln, Gesetz und Gebot, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen.  13 Da machte sich Mose auf mit seinem Diener Josua. Und Mose stieg auf den Berg Gottes.  14 Aber zu den Ältesten sprach er: Bleibt hier, bis wir zu euch zurückkommen. Siehe, Aaron und Hur sind bei euch; hat jemand eine Rechtssache, der wende sich an sie.  15 Da nun Mose auf den Berg kam, bedeckte die Wolke den Berg,  16 und die Herrlichkeit des HERRN ließ sich nieder auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage; und er rief Mose am siebenten Tag aus der Wolke.  17 Und die Herrlichkeit des HERRN war anzusehen wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der Israeliten.  18 Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte. 

2. Mose 24,1-18

Tageslese

Wiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und Fische aller Art fing. 48 Als es voll war, zogen sie es heraus an das Ufer, setzten sich und lasen die guten in Gefäße zusammen, aber die schlechten warfen sie weg. 49 So wird es auch am Ende der Welt gehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheiden 50 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern. 51 Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja. 52 Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt. 

Matthäus 13,47-52

Morgengebet am Samstag

Barmherziger Heiland, hilf mir stets eingedenk sein, daß ich sterben und für mein Leben und Amt vor dir Rechenschaft ablegen muß, auf daß ich klug werde. Sei mir ein gnädiger Richter! Ich gedenke vor deinem Angesicht aller derer, die du aus unserer Mitte abgerufen hast, und preise dich über die, welchen ihren Glauben vollendet haben. Sie sind in deiner Hand, und keine Qual rührt sie an. Erbarme dich aber auch in Gnaden derer, welche wie der Schächer erst im letzten Stündlein zu dir geschrieen haben und tue auch ihnen die Tür zum Vaterhaus auf. 

Sei auch gnädig allen, die durch die Schuld anderer, vielleicht auch durch mein Versagen, den Weg zu dir verfehlt haben. Laß sie nicht ewig verloren sein.

Erhalte und stärke uns mitten in aller Todesangst und Gefahr. Erquicke uns, die wir Sünder sind und deinen Zorn verdient haben, nach deiner Barmherzigkeit mit der Hoffnung des ewigen Lebens, da wir verklärt werden sollen in deiner Klarheit und dich schauen von Angesicht zu Angesicht. Amen. 

Orate fratres S.70

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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Dr. Martin Luther predigt am 6. Sonntag nach Trinitatis

Dr. Martin Luther (Lucas Cranach) zu sehen in St. Jakobs (Roßlau)

Dr. Martin Luther predigt am sechsten Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit über das 5. Gebot “Du sollst nicht töten” wie es in der Bergpredigt vom Evangelisten St.Matthäus im 5. Kapitel, Verse 20-26 (WA 52 S.404-412) aufgeschrieben ist:

 Hier zum Mithören:

An English translation of a sermon by Dr. Martin Luther for the 6th Sunday after the high Holiday of the Holy Trinity on our Lord’s commandment: “Thou shalt not kill!” in the sermon on the Mount as recorded in St.Matthew´s gospel chapter 5, 20-26 recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 2 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.760-769: 

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Jesus nimmt die Sünder an.

“Abendmahl mit den Wittenberger Theologen” (Lucas Cranach d.J) zu sehen in St.Angus (Köthen)

Jesus nimmt die Sünder an. Saget doch dies Trostwort allen, welche von der rechten Bahn auf verkehrten Weg verfallen. Hier ist, was sie retten kann: Jesus nimmt die Sünder an.

Keiner Gnade sind wir wert; doch hat er in seinem Worte eidlich sich dazu erklärt. Sehet nur, die Gnadenpforte ist hier völlig aufgetan: Jesus nimmt die Sünder an.

Wenn ein Schaf verloren ist, suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergisst, suchet treulich das Verirrte, dass es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an.

Kommet alle, kommet her, kommet, Ihr betrübten Sünder! Jesus rufet Euch, und er macht aus Sündern Gottes Kinder. Glaubet’s doch und denket dran: Jesus nimmt die Sünder an.

Erdmann Neumeister 1718 (LKG 225,1-4)

Freitag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge) 

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.143 

Fortlaufende Lese

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.  21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und erbittere ihn nicht, denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist.  22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein.  23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern, und ich will sie vertilgen.  24 Du sollst ihre Götter nicht anbeten noch ihnen dienen noch tun, wie sie tun, sondern du sollst sie umreißen und ihre Steinmale zerbrechen.  25 Aber dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will alle Krankheit von dir wenden.  26 Es soll keine Frau in deinem Lande eine Fehlgeburt haben oder unfruchtbar sein, und ich will dich alt werden lassen.  27 Ich will meinen Schrecken vor dir hersenden und alle Völker verzagt machen, wohin du kommst, und will geben, dass alle deine Feinde vor dir fliehen.  28 Ich will Hornissen vor dir hersenden, die vor dir her vertreiben die Hiwiter, Kanaaniter und Hetiter.  29 Aber ich will sie nicht in einem Jahr ausstoßen vor dir, auf dass nicht das Land wüst werde und sich die wilden Tiere wider dich mehren.  30 Einzeln nacheinander will ich sie vor dir her ausstoßen, bis du zahlreich bist und das Land besitzt.  31 Und ich will deine Grenze festsetzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Euphratstrom. Denn ich will in eure Hand geben die Bewohner des Landes, dass du sie ausstoßen sollst vor dir her.  32 Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schließen.  33 Lass sie nicht wohnen in deinem Lande, dass sie dich nicht verführen zur Sünde wider mich; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum Fallstrick werden. 

2. Mose 23:20-33

Tageslese

Darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Wort Gottes, der in euch wirkt, die ihr glaubt. 14 Denn ihr, Brüder und Schwestern, seid Nachfolger geworden der Gemeinden Gottes in Judäa, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von ihren erlitten haben, den Juden, 15 die den Herrn Jesus getötet haben und die Propheten und die uns verfolgt haben und die Gott nicht gefallen und allen Menschen feind sind, 16 indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil, um das Maß ihrer Sünden allenthalben voll zu machen. Aber der Zorn Gottes ist schon bis zum Ende über sie gekommen. 17 Wir aber, Brüder und Schwestern, nachdem wir eine Weile von euch getrennt waren – von Angesicht, nicht im Herzen –, haben wir uns desto mehr bemüht, euch von Angesicht zu sehen mit großem Verlangen. 18 Darum wollten wir zu euch kommen, ich, Paulus, einmal und noch einmal, doch der Satan hat uns gehindert. 19 Denn wer ist unsre Hoffnung oder Freude oder unser Ruhmeskranz – seid nicht auch ihr es vor unserm Herrn Jesus, wenn er kommt? 20 Ihr seid ja unsre Ehre und Freude. 

1. Thessalonicher 2,13-20

Mittagsgebet am Freitag

Herr, Jesus Christus, Heiland aller Menschen, du bist in die Welt gekommen als der gute Hirte und hast dein Leben für uns gelassen. Wir danken dir, daß du allen nachgehst mit deiner suchenden und helfenden Liebe. Laß keinen von denen verlorengehen, die du so teuer erkauft hast; löse uns von den Banden der Sünde, und heile nach deiner Verheißung die zerschlagenen Herzen. Mache deine Christenheit tüchtig zu deinem Dienst, daß sie die gute Botschaft allen bringe, die dich nicht kennen; daß sie vergebe, wie ihr selbst vergeben wird; daß sie Barmherzigkeit erweise, wie sie selber Barmherzigkeit erfährt; daß sie dem Elend helfe, wie ihr selbst geholfen ist. Bekenne dich zu allem Dienst der Liebe, die an deinen Brüdern geschieht, und laß uns Gnade finden am Tage des Gerichts. Vergib uns unsere Trägheit und Versäumnis und erfülle unsere Herzen mit dem Feuer deiner Liebe. Erhöre uns um deines Namens willen. Amen.

Orate fratres S.63

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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O frommer und getreuer Gott

St. Jakob, Köthen

O frommer und getreuer Gott, ich hab gebrochen Dein Gebot und sehr gesündigt wider Dich; das ist mir leid und reuet mich.

Weil aber, Du mein gnädger Gott, hast nicht Gefalln an meinem Tod, und ist Dein herzliches Begehrn, daß ich soll Buß tun, mich bekehren.

Auf dies Wort, lieber Vater fromm, ich armer Sünder zu Dir komm, und bitt Dich durch den bittern Tod und die heilig fünf Wunden rot

Deins lieben Sohnes Jesu Christ, der mir zu gut Mensch worden ist: laß Deine Gnad und Barmherzigkeit mehr gelten denn Gerechtigkeit.

Verschon, o Herr, laß Deine Huld zudecken alle meine Schuld, so werd ich arm verlornes Kind ledig und los all meiner Sünd.

Ich will, o Herr, nach Deinem Wort mich bessern, leben fromm hinfort, damit ich mög nach dieser Zeit gelangen zu der Seligkeit.

Nach Johann Leon 1643 (LKG 224)

Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge) 

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.143 

Fortlaufende Lese

Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln.  11 Aber im siebenten Jahr sollst du es ruhen und brach liegen lassen, dass die Armen unter deinem Volk davon essen; und was übrig bleibt, mag das Wild auf dem Felde fressen. Ebenso sollst du es halten mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen.  12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du ruhen, auf dass dein Rind und Esel sich ausruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken.  13 Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet. Die Namen anderer Götter sollt ihr nicht anrufen, und aus eurem Munde sollen sie nicht gehört werden.  

14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern:  15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen. Niemand erscheine mit leeren Händen vor mir!  16 Und du sollst halten das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde.  17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.  18 Du sollst das Blut meines Opfers nicht zugleich mit Sauerteig opfern, und das Fett von meinem Fest soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen.  19 Das Beste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch. 

2. Mose 23,10-19

Tageslese

So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 2 Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst.

2. Timotheus 4,1-5

Mittagsgebet am Donnerstag

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir!

Amen.

Orate fratres S.55

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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Ach Gott, gib Du uns Deine Gnad

Kirche in Eichholz

Ach Gott, gib Du uns Deine Gnad, daß wir all Sünd und Missetat bußfertiglich erkennen und glauben fest an Jesus Christ, der zu helfen ein Meister ist, wie er sich selbst tut nennen.

Hilf, dass wir auch nach Deinem Wort gottselig leben hinfort zu Ehren Deinem Namen, daß uns Dein guter Geist regier, auf ebner Bahn zum Himmel führ durch Jesus Christus, Amen.

Leipzig 1636 (LKG 223)

Fortlaufende Lese

1 Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten; du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten, indem du als Zeuge Gewalt deckst.  2 Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen und nicht so antworten vor Gericht, dass du der Menge nachgibst und vom Rechten abweichst.  3 Du sollst den Geringen nicht begünstigen in seiner Sache.  4 Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen.  5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so lass ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.  6 Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache.  7 Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist. Den Unschuldigen und den, der im Recht ist, sollst du nicht töten; denn ich lasse den Schuldigen nicht recht haben.  8 Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind.  9 Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid. 

2.Mose 23,1-9

Tageslese

Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil? 28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. 29 Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird’s hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. 30 Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.

Matthäus 19,27-30

Abendgebet

Herr, mein Gott, mein Heiland und Erlöser. Meine Seele erhebet dich. Mein Geist erfreut sich und ist in deiner Güte getröstet. Du siehest auf das Niedrige, vergib mir alle Schuld und Fehle dieses Tages, wende alles zum Besten durch dein Erbarmen. Ich setze meine Hoffnung allein auf dich. Du tust Großes an uns und besuchst die Deinen mit ewiger Gnade. Höre mich und höre meine Brüder, die mit mir also beten: Ich lege diesen Tag, sein Werk und all mein Tun in deine Hände. Ich bette mich in dein Erbarmen. Behüte mich in dieser Nacht, wenn ich schlafe und wenn ich wache, vor den Mächten der Tiefe. Behüte mich vor Unmut und lähmendem Gram, vor den Bitternissen, vor dem Ekel. Behüte mich vor ohnmächtigem Zorn, vor der Unruhe und Angst, vor leerer Geschäftigkeit. Behüte mich vor unfruchtbarem Zweifel, vor dem Grauen der Nacht. Auf dich traue ich, wenn ratlose Gedanken mir den Mut zur Arbeit lähmen wollen. Behüte mich, daß ich nicht anderen predige und selbst ohne Hilfe bin. Hilf mir, daß ich dein Wort nicht mißbrauche, sondern esse von deinem Brot und satt werde. Leite mich auf meinen Wegen an deiner Hand, himmlichser Vater. Gib mir Ruhe in aller Unruhe. Gib mir Frieden in aller Bedrängnis. Gib mir den Glauben, der nicht wankt. Meine Augen schauen auf dich, und mein Herz betet an. Du deckst mich mit deinen Flügeln. Herr, segne mich und behüte mich. Herr, laß dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig. Herr, erhebe dein Angesicht auf mich und gib mir Frieden. Amen.  

Orate fratres S.40

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Dein Blut, der edle Saft, hat solche Stärk und Kraft

St.Nikolai (Zerbst)

Dein Blut, der edle Saft, hat solche Stärk’ und Kraft, daß auch ein Tröpflein kleine die ganze Welt kann reine, ja gar aus Teufels Rachen  frei, los und ledig machen.

Darum allein auf dich, Herr Christ, verlass’ ich mich; jetzt kann ich nicht verderben, dein Reich muß ich ererben; denn du hast mir’s erworben, da du für mich gestorben.

Führ auch mein Herz und Sinn durch Deinen Geist dahin, daß ich mög alles meiden, was mich und Dich kann scheiden, und ich an Deinem Leibe ein Gliedmaß ewig bleibe.

Amen! zu aller Stund’ sprech’ ich aus Herzensgrund. Du wollest mich ja leiten. Herr Christ, zu allen Zeiten, auf daß ich deinen Namen mög’ ewig preisen! Amen.

Johann Heermann 1630 (LKG 222,5ff)

Montag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge) 

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.143 

Fortlaufende Lese

1 Und Gott redete alle diese Worte:  2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.  3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.  4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:  5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,  6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.  7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.  8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.  9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.  10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.  11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.  12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.  13 Du sollst nicht töten.  14 Du sollst nicht ehebrechen.  15 Du sollst nicht stehlen.  16 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.  17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.  18 Und alles Volk sah den Donner und die Blitze und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Als sie aber solches sahen, flohen sie und blieben in der Ferne stehen  19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben.  20 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, euch zu versuchen, damit ihr’s vor Augen habt, wie er zu fürchten sei, und ihr nicht sündigt.  21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war. 

2.Mose 20,1-21

Tageslese

Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram 16 und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an deiner statt. 17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den soll Elisa töten. 18 Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.

19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. 20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe! 21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab’s den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

1Könige 19:15-21

Abendgebet am Dienstag

Herr, unser Gott, du Hirte und Hüter deines Volkes, der nicht schläft noch schlummert, gib uns nun, da der Tag vergangen ist, Ruhe für Leib und Seele. Bewahre uns vor aller dunklen und bösen Lust. Laß uns ruhen ganz in Frieden, geborgen in deiner Gnade. Und erwecke uns mit der Morgensonne, gestärkt im Glauben zu neuer Liebe. Amen.

Orate fratres S.40

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Wo soll ich fliehen hin?

Wo soll ich fliehen hin, weil ich beschweret bin  mit viel und grossen Sünden?
Wo kann ich Rettung finden? Wenn alle Welt herkäme, mein Angst sie nicht wegnähme.

O Jesu voller Gnad, auf Dein Gebot und Rat kommt mein betrübt Gemüte
zu Deiner großen Güte; laß Du auf mein Gewissen ein Gnadentröpflein fließen!

Ich, Dein betrübtes Kind, werf alle meine Sünd, so viel ihr’ in mir stecken
und mich so heftig schrecken, in Deine tiefen Wunden, da ich stets Heil gefunden.

Durch Dein unschuldig Blut, die schöne rote Flut, wasch ab all meine Sünde,
mit Trost mein Herz verbinde und ihr’r nicht mehr gedenke, ins Meer sie tief versenke!

Johann Heermann 1630 (LKG 222,1-4)

Montag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.143

Fortlaufende Lese

Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.  17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen, und es trat unten an den Berg.  18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und sein Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen, und der ganze Berg bebte sehr.  19 Und der Posaune Ton ward immer stärker. Und Mose redete, und Gott antwortete ihm laut.  20 Als nun der HERR herniedergekommen war auf den Berg Sinai, oben auf seinen Gipfel, berief er Mose hinauf auf den Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf.  21 Da sprach der HERR zu ihm: Steig hinab und verwarne das Volk, dass sie nicht durchbrechen zum HERRN, ihn zu sehen, und viele von ihnen fallen.  22 Auch die Priester, die sonst zum HERRN nahen dürfen, sollen sich heiligen, dass der HERR nicht zwischen sie dreinfahre.  23 Mose aber sprach zum HERRN: Das Volk kann nicht auf den Berg Sinai steigen, denn du hast uns verwarnt und gesagt: Zieh eine Grenze um den Berg und heilige ihn.  24 Und der HERR sprach zu ihm: Geh hin, steig hinab und komm wieder herauf, du und Aaron mit dir; aber die Priester und das Volk sollen nicht durchbrechen, dass sie hinaufsteigen zu dem HERRN, damit er nicht zwischen sie dreinfahre.  25 Und Mose stieg hinunter zum Volk und sagte es ihm. 

2. Buch Mose (Exodus) 19,16-25

Tageslese

Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. 59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 60 Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! 61 Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind. 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. 

Lukas 9,57-62

Mittagsgebet am Montag

Herr, schenke mir ein demütiges Herz, daß ich mich so klein achte wie ein Kind, daß ich in all meinem Tun und Werk nichts zu rühmen weiß als deine unverdiente Gnade, daß ich vor dir nichts bin als eine leere Hand, die sich bittend nach dir ausstreckt, daß ich lebend und sterbend nichts begehre als allein die Gnade, die dem Petrus und dem Schächer am Kreuz zuteil ward – diesen demütigen Sinn gib und erhalte mir. O lieber Gott und Vater, der du Wohlgefallen hast an den Demütigen, erhöre mich. Amen. 

Orate fratres S. 30

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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