Treuer Wächter Israel

Rudolf Schäfer (16. September 1878 – 25. Oktober 1961)

Treuer Wächter Israel’, des sich freuet meine Seel, der Du weißest alles Leid Deiner armen Christenheit, o Du Wächter, der Du nicht schläfst noch schlummerst, zu uns richt Dein hilfreiches Angesicht.

Schau, wie große Not und Qual trifft Dein Volk jetzt überall; täglich wird der Trübsal mehr. Hilf, ach hilf, schütz Deine Lehr! Wir verderben, wir vergehn; nichts wir sonst vor Augen sehn, wo Du nicht bei uns wirst stehn.

Hoherpriester Jesu Christ, der Du eingegangen bist in den heiligen Ort zu Gott durch Dein Kreuz und bittern Tod, uns versöhnt mit Deinem Blut, ausgelöscht der Höllen Glut, wiederbracht das höchste Gut.

Sitzt auch heut ins Vaters Reich, ihm an Macht und Ehren gleich, unser einger Gnadenthron seine höchste Freud und Korn, den er in dem Herzen trägt, wie sich selbst zu lieben pflegt, dem er keine Bitt abschlägt:

kläglich schreien wir zu Dir, klopfen an die Gnadentür, wir, die Du mit höchstem Ruhm Dir erkauft zum Eigentum: Deines Vaters Zorn abwenden, der wie lauter Feur jetzt brennt und schier alle Welt durchrennt.

Johann Heermann 1630 (LKG 266,1-5)

Dienstag nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis (Gott und Volk) 

Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.  

Sprüche 14,34

Kollekte für diesen 10. Sonntag nach Trinitatis 

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich: Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserem Frieden dient. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er ging von dort weg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach.  2 Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er dies? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche Taten geschehen durch seine Hände?  3 Ist der nicht der Zimmermann, Marias Sohn und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.  4 Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.  5 Und er konnte dort nicht eine einzige Tat tun, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte.  6 Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und er zog rings umher in die Dörfer und lehrte. 

Markus 6,1-6

Tageslese

Als aber Sanballat und Tobija und die Araber und Ammoniter und Aschdoditer hörten, dass die Wunden der Mauern Jerusalems heilten, weil die Lücken angefangen hatten sich zu schließen, wurden sie sehr zornig 2 und verschworen sich alle miteinander hinzuziehen, um gegen Jerusalem zu kämpfen und dort Verwirrung zu stiften. 3 Wir aber beteten zu unserm Gott und stellten gegen sie Tag und Nacht Wachen auf zum Schutz vor ihnen. 4 Und das Volk von Juda sprach: Die Kraft der Träger ist zu schwach, und da ist zu viel Schutt; wir schaffen es nicht, an der Mauer zu bauen. 5 Unsere Widersacher aber dachten: Sie sollen’s nicht erfahren noch sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie töten und dem Werk ein Ende machen. 6 Als nun die Juden, die nahe bei ihnen wohnten, kamen und uns wohl zehnmal sagten von all den Plänen, die sie gegen uns ersannen, 7 da stellte ich unten an die Orte hinter der Mauer an den offenen Stellen das Volk auf nach seinen Geschlechtern mit Schwertern, Spießen und Bogen. 8 Und als ich sie besah, machte ich mich auf und sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenkt an den Herrn, der groß und schrecklich ist, und streitet für eure Brüder, Söhne, Töchter, Frauen und Häuser! 9 Als aber unsere Feinde hörten, dass es uns kundgeworden war und Gott ihren Rat zunichtegemacht hatte, kehrten wir alle zur Mauer zurück, ein jeder zu seiner Arbeit. 10 Und es geschah hinfort, dass die Hälfte meiner Leute am Bau arbeitete, die andere Hälfte aber hielt Spieße, Schilde, Bogen und Panzer bereit, und die Obersten standen hinter dem ganzen Haus Juda, 11 das an der Mauer baute. Und die da Lasten trugen, arbeiteten so: Mit der einen Hand taten sie die Arbeit und mit der andern hielten sie die Waffe. 12 Und ein jeder, der baute, hatte sein Schwert um die Lenden gegürtet und baute so; und der die Posaune zu blasen hatte, stand neben mir. 13 Und ich sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und zum übrigen Volk: Das Werk ist groß und weit, und wir sind auf der Mauer weit verstreut und fern voneinander. 14 Wo ihr nun die Posaune tönen hört, dort sammelt euch zu uns. Unser Gott wird für uns streiten. 15 So arbeiteten wir am Bau, während die Hälfte die Spieße bereithielt, vom Aufgang der Morgenröte, bis die Sterne hervorkamen. 

Nehemia 4,1-15

Morgengebet am Dienstag

Dir können wir es sagen, Gott, unser Vater, wenn wir Angst haben; wenn wir voller Fragen sind und keine Antworten wissen; wenn wir in Schwierigkeiten stecken und keine Lösung finden.

Im Vertrauen auf Deinen Sohn bitten wir Dich: Nimm uns die Angst, gibt uns ein ruhiges Herz und klare Gedanken. In Deiner Kraft können wir reden und handeln; in Deinem Frieden sind wir geboren mitten im Kampf.

Sei nahe allen, die Angst haben; Angst vor den anderen, Angst vor sich selbst, Angst vor dem Leben und Angst vor dem Sterben, Angst – wer weiß, wovor. Laß sie Frieden finden in Dir. Amen.

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 173

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Jesu, wahres Brot des Lebens

Beides, Lachen und auch Zittern, lässt sich in mir jetzt wittern; das Geheimnis dieser Speise und die unerforschte Weise machet, daß ich früh vermerke, Herr, die Größe Deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, der Dein Allmacht sollt ergründen?

Nein, Vernunft, die muß hier weichen, kann dies Wunder nicht erreichen, daß dies Brot nie wird verzehret, ob es gleich viel Tausend nähret, und daß mit dem Saft der Reben uns wird Christi Blut gegeben. O der großen Heimlichkeiten, die nur Gottes Geist kann deuten!

Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, Du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen, hier fall ich zu Deinen Füßen; laß mich würdiglich genießen diese Deine Himmelsspeise mir zum Heil und Dir zum Preise.

Herr, es hat Dein treues Lieben Dich vom Himmel hergetrieben, daß Du willig hast Dein Leben in den Tod für uns gegeben und dazu ganz unverdrossen, Herr, Dein Blut für uns vergossen, das uns jetzt kann kräftig tränken, Deiner Liebe zu gedenken.

Jesu, wahres Brot des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens oder mir vielleicht zum Schaden sei zu Deinem Tisch geladen. Laß mich durch dies Seelenessen Deine Liebe recht ermessen, daß ich auch, wie jetzt auf Erden, mög ein Gast im Himmel werden.

Johann Franck 1653 (LKG 42,5-9)

Montag nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis (Gott und Volk) 

Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.  

Sprüche 14,34

Kollekte für diesen 10. Sonntag nach Trinitatis 

Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich: Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserem Frieden dient. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Als er noch redete, kamen Leute vom Vorsteher der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister?  36 Jesus aber hörte nicht auf das, was da gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur!  37 Und er ließ niemanden mit sich gehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.  38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel und wie sehr sie weinten und heulten.  39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft.  40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag,  41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! – das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!  42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Maßen.  43 Und er gebot ihnen streng, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben. 

Markus 5,35-43

Tageslese

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als Zeugnis zur rechten Zeit. 7 Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. 

1. Timotheus 2,1-7

Morgengebet am Montag

Herr, unser Gott. Du hast uns in Deinen Dienst gerufen und unserer Arbeit Deinen Lohn verheißen. Deine Güte überwindet unseren Ehrgeiz und unsere Schwäche.

Wir bitten Dich: Befreie uns von allem, was uns hindert, Deinen Willen zu tun; bewahre uns vor Selbstüberschätzung und blinder Geschäftigkeit; hilf uns auf, wenn wir müde werden und verzagen; laß uns das Ziel erreichen, daß Du uns gesetzt hast.

Wir bitten Dich für die Überlasteten und die Arbeitslosen, die Armen und die Hungernden, die Ausgebeuteten und die Unterdrückten in aller Welt. Wehre dem Unrecht, hilf uns, gerecht zu teilen, was Du uns schenkst.

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 169

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Schmücke Dich, o liebe Seele

Schmücke Dich, o liebe Seele, lass die dunkle Sündenhöhle, komm ans helle Licht gegangen, fange herrlich an zu prangen. Denn der Herr voll Heil und Gnaden will Dich jetzt zu Gaste laden; der den Himmel kann verwalten, will jetzt Herberg in Dir halten.

Eile, wie Verlobte pflegen, Deinem Bräutigam entgegen, der da mit dem Gnadenhammer klopft an Deine Herzenskummer. Öffn ihm bald die Geistes Pforten, red ihn an mit schönen Worten: “Komm, mein Liebster, laß Dich küssen, laß mich Deiner nicht mehr missen.”

Zwar, zu kaufen teure Waren, pflegt man sonst kein Geld zu sparen, aber Du willst für die Gaben Deiner Huld kein Geld nicht haben, weil in allen Bergwerksgründen kein solch Kleinod ist zu finden, das die blutgefüllten Schalen und dies Manna kann bezahlen.

Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund, nach Deiner Güte, ach wie pfleg ich oft mit Tränen mich nach Deiner Kost zu sehnen, ach wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten! Wünsche stets, daß mein Gebeine sich durch Gott mit Gott vereine.

Johann Frank 1653 (LKG 41,1-4)

Samstag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehet nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und als Jesus im Boot wieder ans andre Ufer gefahren war, versammelte sich eine große Menge bei ihm, und er war am Meer.  22 Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge, mit Namen Jaïrus. Und als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen  23 und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe.  24 Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm eine große Menge, und sie umdrängten ihn.  25 Und da war eine Frau, die hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren  26 und hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut dafür aufgewandt; und es hatte ihr nichts geholfen, sondern es war nur schlimmer geworden.  27 Da sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand.  28 Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühre, so werde ich gesund.  29 Und sogleich versiegte die Quelle ihres Blutes, und sie spürte es am Leibe, dass sie von ihrer Plage geheilt war.  30 Und Jesus spürte sogleich an sich selbst, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich um in der Menge und sprach: Wer hat meine Kleider berührt?  31 Und seine Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, dass dich die Menge umdrängt, und sprichst: Wer hat mich berührt?  32 Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.  33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.  34 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage! 

Markus 5,21-34

Tageslese

Er sprach aber zu der Menge: Wenn ihr eine Wolke aufsteigen seht im Westen, so sagt ihr gleich: Es gibt Regen. Und es geschieht so. 55 Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiß werden. Und es geschieht so. 56 Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr prüfen; warum aber könnt ihr diese Zeit nicht prüfen? 57 Warum aber urteilt ihr nicht auch von euch aus darüber, was recht ist? 58 Denn wenn du mit deinem Widersacher vor den Fürsten gehst, so bemühe dich auf dem Wege, von ihm loszukommen, damit er nicht etwa dich vor den Richter ziehe, und der Richter überantworte dich dem Gerichtsdiener, und der Gerichtsdiener werfe dich ins Gefängnis. 59 Ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast. 

Lukas 12,54-59

Morgengebet am Samstag

Gott, unser Vater: Du hast uns Ruhe verheißen. Ein Leben lang sind wir unterwegs voll Sehnsucht nach Ruhe und machen uns doch viel vergebliche Unruhe. Du hast uns zu Dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir.

Wir bitten Dich: Laß uns Ruhe finden für Leib und Seele, heute Abend, hin und wieder, wenn wir es nötig haben, und einmal für immer.

Wir denken an die Menschen, die Ruhe besonders nötig haben, an die Überforderten und Überarbeiteten, an die körperlich und seelisch Kranken. Hilf, Ruhe, Geduld und Zuversicht in ihr Leben zu bringen – um Jesu Christi willen. Amen.

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 190

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Dr. Martin Luther predigt am 10. Sonntag nach Trinitatis

IX Weltenrichter (St.Marien, Wittenberg)

Dr. Martin Luther predigt am zehnten Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit über “das grewlichste Eangelion im ganzen Luca unnd ein seer schröckliche Historie” berichtet im 19. Kapitel, Verse 41-48 (WA 52 S.435-444):

Und hier vorgelesen zum hören:

The English translation of Dr. Martin Luther´s sermon held on the 10th Sunday after Trinity on the holy Gospel of St. Luke 19,41-48 taken from “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 1 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.818-831:

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10th Sunday after Trinity (Israel Sunday)

How blessed is the nation whose God is the Lord, the people whom he has chosen to be his special possession.

Psalm 33,12

Introit

I was glad because they said to me, “We will go to the Lord’s temple.”
Our feet are standing inside your gates, O Jerusalem.
Jerusalem is a city designed to accommodate an assembly.
The tribes go up there, the tribes of the Lord,
where it is required that Israel give thanks to the name of the Lord.
Indeed, the leaders sit there on thrones and make legal decisions, on the thrones of the house of David.
Pray for the peace of Jerusalem.
May those who love her prosper.
May there be peace inside your defenses, and prosperity inside your fortresses.
For the sake of my brothers and my neighbors I will say, “May there be peace in you.”
For the sake of the temple of the Lord our God I will pray for you to prosper.

Psalm 122

Collect of this Sunday

O God, You declare Your almighty power above all in showing mercy and pity. Mercifully grant us such a measure of Your grace that we may obtain Your gracious promises and be made partakers of Your heavenly treasures; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.

Lutheran Service Book: Altar Book, Pg. 919

Lesson from the Old Testament

In the third month after the Israelites went out from the land of Egypt, on the very day, they came to the desert of Sinai. After they journeyed from Rephidim, they came to the desert of Sinai, and they camped in the desert; Israel camped there in front of the mountain. Moses went up to God, and the Lord called to him from the mountain, “Thus you will tell the house of Jacob, and declare to the people of Israel: ‘You yourselves have seen what I did to Egypt and how I lifted you on eagles’ wings and brought you to myself. And now, if you will diligently listen to me and keep my covenant, then you will be my special possession out of all the nations, for all the earth is mine, and you will be to me a kingdom of priests and a holy nation.’ These are the words that you will speak to the Israelites.”

Exodus 19,1-6

Gradual

Keep me as the apple of Your eye; hide me in the shadow of Your wings. From Your presence let my vindication come! Let Your eyes behold the right!

Psalm 17,8.2

Epistle

For I do not want you to be ignorant of this mystery, brothers and sisters, so that you may not be conceited: A partial hardening has happened to Israel until the full number of the Gentiles has come in. And so all Israel will be saved, as it is written: “The Deliverer will come out of Zion; he will remove ungodliness from JacobAnd this is my covenant with them, when I take away their sins.” In regard to the gospel, they are enemies for your sake, but in regard to election they are dearly loved for the sake of the fathers. For the gifts and the call of God are irrevocable. Just as you were formerly disobedient to God, but have now received mercy due to their disobedience, so they too have now been disobedient in order that, by the mercy shown to you, they too may now receive mercy. For God has consigned all people to disobedience so that he may show mercy to them all. 

Romans 11,25-32

Verse

Alleluia, O Lord, God of my salvation; I cry out day and night before You. Alleluia.

Psalm 88,1

The Holy Gospel

Now one of the experts in the law came and heard them debating. When he saw that Jesus answered them well, he asked him, “Which commandment is the most important of all?” Jesus answered, “The most important is: ‘Listen, Israel, the Lord our God, the Lord is oneLove the Lord your God with all your heart, with all your soul, with all your mind, and with all your strength.’The second is: ‘Love your neighbor as yourself.’There is no other commandment greater than these.” The expert in the law said to him, “That is true, Teacher; you are right to say that he is one, and there is no one else besides him. And to love him with all your heart, with all your mind, and with all your strength and to love your neighbor as yourself is more important than all burnt offerings and sacrifices.”When Jesus saw that he had answered thoughtfully, he said to him, “You are not far from the kingdom of God.” Then no one dared any longer to question him.

Mark 12,28-34

Christian Creed

I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.

And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.

And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. 

And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.

Nicene Creed

Hymn of the week

God the Father, be our stay and let us perish never!
Cleanse us from our sins, we pray, and grant us life forever.
Keep us from the evil one; uphold our faith most holy,
and let us trust you solely with humble hearts and lowly.
Let us put God’s armor on, with all true Christians running
our heav’nly race and shunning the devil’s wiles and cunning.
Amen, amen! This be done; so sing we, “Alleluia!”

Jesus Christ, O be our stay and let us perish never!
Cleanse us from our sins, we pray, and grant us life forever.
Keep us from the evil one; uphold our faith most holy,
and let us trust you solely with humble hearts and lowly.
Let us put God’s armor on, with all true Christians running
our heav’nly race and shunning the devil’s wiles and cunning.
Amen, amen! This be done; so sing we, “Alleluia!”

Holy Spirit, be our stay and let us perish never!
Cleanse us from our sins, we pray, and grant us life forever.
Keep us from the evil one; uphold our faith most holy,
and let us trust you solely with humble hearts and lowly.
Let us put God’s armor on, with all true Christians running
our heav’nly race and shunning the devil’s wiles and cunning.
Amen, amen! This be done; so sing we, “Alleluia!”

Martin Luther 1483-1546 translated by Richard Massie (LSB 505)

Sermon for this Sunday

The Lord of Heaven’s Armies says, ‘It will someday come to pass that people—residents of many cities—will come.  The inhabitants of one will go to another and say, “Let’s go up at once to ask the favor of the Lord, to seek the Lord of Heaven’s Armies. Indeed, I’ll go with you.”’ Many peoples and powerful nations will come to Jerusalem to seek the Lord of Heaven’s Armies and to ask his favor. The Lord of Heaven’s Armies says, ‘In those days ten people from all languages and nations will grasp hold of—indeed, grab—the robe of one Jew and say, “Let us go with you, for we have heard that God is with you.”’”

Zechariah 8,20-23

Dr. Martin Luther´s sermon for this Sunday

SELK Bischop Hans-Jörg Voigt´s sermon for this Sunday.

Dr. Kolb´s sermon for this Sunday.

Prayer of the Church—Responsive Form: Tenth Sunday after Trinity 4th August 2024

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Gracious Father, we give thanks for Christ Jesus, in whom we receive the things that make for peace. Keep us trusting in Him and eagerly expecting His final day of visitation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, You execute justice for the oppressed and uphold the poor in mercy. Cause Your Spirit to dwell in Your Church, that we may not lie about our sins and defile Your temple, but follow Your ways by caring for the sojourner, the fatherless and the widow; defending the blood of the innocent; and turning from all other gods. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, You reject the wisdom of this world and the foolishness of our sinful minds. Turn us away from the lies of sinful men and, by Your Word, return us to Your truth, where we find everlasting peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Bring about Your good and gracious will. Bless those to whom You have given authority in our government to break and hinder the plans of the wicked and encourage whatever is righteous and good. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Deliver Your servants from every evil of body and soul. Provide for those in need, and grant endurance to the afflicted – especially Annette, Micheline and her son, Vazlav and Paulina, Walter, Christoph. Restore them to health speedily, according to Your will. Keep us together in the ark of Your Church until Your final day of visitation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, Father in heaven, we thank You for Your holy things that make for peace: the cross of Your Son, His resurrection from the dead, Your blessed Word of forgiveness, the washing in Your holy name, and the feast of our Savior’s body and blood. Grant us Your peace through these Means of Grace, that we may be Your people and dwell with You forever. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty and everlasting God, because You love to show mercy, hear the prayers we offer for Your ancient people, that acknowledging Jesus Christ, the light of truth, they may be delivered from darkness; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

Lutheran Church Missouri Synod

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless You, and keep You; The Lord make His face shine upon You, and be gracious unto You; The Lord lift up His countenance upon You + give You peace.

Numbers 6,24-27

If you are called to preach this weekend, may the holy, triune God – Father, Son and Holy Spirit – the one true and only God give You His rich measure of faith, hope, love, joy and strength, wisdom, knowledge and insight, clarity of speech, that You preach His holy Will faithfully and His gracious Promises invitingly and faithfully according to His biblical Word recorded by apostles and prophets. His most precious Gospel grants saving grace. It is His “power to save.” (Rom 1:16 cf. 2.Corinthians 12,9). 

God´s Word and Luther´s teaching remain forever just as His, holy Christian Church. Hallelujah + Amen. Amen. 

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Für solch Dein tröstlich Abendmahl, Herr Christ, sei hochgelobet.

Herr Jesu Christ, Du hast bereit für unsre matten Seelen Dein Leib und Blut zu einr Mahlzeit, tust uns zu Gästen wählen. Wir tragen unsre Sündenlast, drum kommen wir zu Dir zu Gast und suchen Rat und Hilfe.

Du sprichst: “Nehmt hin, das ist mein Leib, den sollt Ihr mündlich essen; trinkt all mein Blut, bei Euch ich bleib, mein sollt Ihr nicht vergessen.” Du hasts geredt, drum ist es wahr; Du bist allmächtig, drum ist gar kein Ding bei Dir unmöglich.

Und ob mein Herz hier nicht versteht, wie Dein Leib an vielen Orten zugleich sein kann, und wie’s zugeht, so trau ich doch Dein´ Worten; wie das sein kann, befehl ich Dir, an Deinem Wort genüget mir, dem stehet nur zu glauben.

Für solch Dein tröstlich Abendmahl, Herr Christ, sei hochgelobet. Erhalt uns das, weil überall die Welt dawider tobet. Hilf, daß Dein Leib und Blut allein mein Trost und Labsal möge sein im letzten Stündlein, Amen.

Samuel Kinner 1644 (LKG 40)

Freitag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehet nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und sie kamen ans andre Ufer des Meeres in die Gegend der Gerasener.  2 Und als er aus dem Boot stieg, lief ihm alsbald von den Gräbern her ein Mensch entgegen mit einem unreinen Geist.  3 Der hatte seine Wohnung in den Grabhöhlen. Und niemand konnte ihn mehr binden, auch nicht mit einer Kette;  4 denn er war oft mit Fesseln an den Füßen und mit Ketten gebunden gewesen und hatte die Ketten zerrissen und die Fesseln zerrieben; und niemand konnte ihn bändigen.  5 Und er war allezeit, Tag und Nacht, in den Grabhöhlen und auf den Bergen, schrie und schlug sich mit Steinen.  6 Da er aber Jesus sah von ferne, lief er hinzu und fiel vor ihm nieder,  7 schrie laut und sprach: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott: Quäle mich nicht!  8 Denn er hatte zu ihm gesagt: Fahre aus, du unreiner Geist, von dem Menschen!  9 Und er fragte ihn: Wie heißt du? Und er sprach zu ihm: Legion heiße ich; denn wir sind viele.  10 Und er bat Jesus sehr, dass er sie nicht aus der Gegend vertreibe.  11 Es war aber dort am Berg eine große Herde Säue auf der Weide.  12 Und die unreinen Geister baten ihn und sprachen: Lass uns in die Säue fahren!  13 Und er erlaubte es ihnen. Da fuhren sie aus und fuhren in die Säue, und die Herde stürmte den Abhang hinunter ins Meer, etwa zweitausend, und sie ersoffen im Meer.  14 Und die Sauhirten flohen und verkündeten das in der Stadt und auf dem Lande. Und die Leute gingen, um zu sehen, was da geschehen war,  15 und kamen zu Jesus und sahen den Besessenen, der den Geist »Legion« gehabt hatte, wie er dasaß, bekleidet und vernünftig, und sie fürchteten sich.  16 Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, was dem Besessenen widerfahren war und das von den Säuen.  17 Und sie fingen an und baten Jesus, aus ihrem Gebiet fortzugehen.  18 Und als er in das Boot stieg, bat ihn, der zuvor besessen war, dass er bei ihm bleiben dürfe.  19 Aber er ließ es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, welch große Dinge der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.  20 Und er ging hin und fing an, in den Zehn Städten auszurufen, wie viel Jesus an ihm getan hatte; und jedermann verwunderte sich. 

Markus 5,1-20

Tageslese

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. 17 Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen. 18 Und man wird euch vor Statthalter und Könige führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. 19 Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. 20 Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. 21 Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater das Kind, und die Kinder werden sich empören gegen ihre Eltern und werden sie zu Tode bringen. 22 Und ihr werdet gehasst werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig. 23 Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt.

Matthäus 10,16-23

Morgengebet am Freitag

Wir loben Dich, Herr Jesus Christus, und beten Dich an – hier und an allen Orten Deiner Herrschaft, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst. Du hast unsere Krankheit und Schmerzen auf Dich genommen und unsere Sünde getragen. Wir rufen Dich an: Kyrieleison +

Wir danken Dir für Deine Liebe, Deine Angst und Deinen Tod. Hilf, daß wir heilig leben und in Gerechtigkeit Dir dienen. Laß uns im Glauben stärker, in der Hoffnung fröhlicher werden, in der Geduld getroster und im Gehorsam williger werden. Wir rufen Dich an: Kyrieleison +

Segne uns heute und an allen Tagen unseres Lebens. Behüte und bewahre uns vor allem Übel, bis Du uns bringen wirst zur Freude und Seligkeit. Wir rufen Dich an: Kyrieleison +

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 185

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Bis … an Deiner Tafel freue mich.

Hilf, daß durch dieses Mahles Kraft  das Bös in mir werd abgeschafft, erlassen alle Sündenschuld, erlangt des Vaters Lieb und Huld.

Vertreibe alle meine Feind, die sichtbar und unsichtbar seind, den guten Vorsatz, den ich führ, durch Deinen Geist fest mach in mir.

Mein Leben, Sitten, Sinn und Pflicht nach Deinem heilgen Willen richt, ach laß mich meine Tag in Ruh  und Friede christlich bringen zu.

Bis Du mich, o Du Lebensfürst, zu Dir in Himmel nehmen wirst, daß ich bei Dir dort ewiglich an Deiner Tafel freue mich.

Johann Heermann 1630 (LKG 39,9-12)

Donnerstag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehet nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns ans andre Ufer fahren.  36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.  37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.  38 Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?  39 Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille.  40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?  41 Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind! 

Markus 4,35-41

Tageslese

Zu der Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. 17 Und die eine Frau sprach: Ach, mein Herr, ich und diese Frau wohnten im selben Hause, und ich gebar bei ihr im Hause. 18 Und drei Tage nachdem ich geboren hatte, gebar auch sie. Und wir waren beieinander, und kein Fremder war mit uns im Hause, nur wir beide. 19 Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. 20 Und sie stand in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn in ihren Arm, und ihren toten Sohn legte sie in meinen Arm. 21 Und als ich des Morgens aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Aber am Morgen sah ich ihn genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte. 22 Die andere Frau sprach: Nein, mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene aber sprach: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. Und so redeten sie vor dem König. 23 Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. 24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und als das Schwert vor den König gebracht wurde, 25 sprach der König: Teilt das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte. 26 Da sagte die Frau, deren Sohn lebte, zum König – denn ihr mütterliches Herz entbrannte in Liebe für ihren Sohn – und sprach: Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; lasst es teilen! 27 Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet’s nicht; die ist seine Mutter. 28 Und ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten den König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zu halten. 

1. Könige 3,16-28

Gebet am Donnerstag

Herr, himmlischer Vater. Du läßt es Tag werden aus der Nacht. Du führst die Sonne empor und erweckst uns am Morgen. Du gibst unserer Seele neue Kraft. Herr, unser Gott, groß sind Deine Wunder, heilig sind Deine Ordnungen, tief sind Deine Geheimnisse. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Wir leben von Deiner Gnade. Sende uns in die Welt, erleuchtet mit Deiner Wahrheit, getragen von Deiner Barmherzigkeit, gebunden in Deinen Willen, gestärkt durch Deine Verheißung. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Segne alle Arbeit auf Deinem Ackerfeld. Segne alle Deine Boten. Segne den Samen Deines Wortes und laß ihn Frucht bringen. Nimm auch unseren Dienst in Gnaden an und segne das Werk dieses Tages für Dein Reich. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Segne alle Arbeit der Liebe, alle Werke der Barmherzigkeit. Segne alle, die in Dir verbunden sind. Segne Deine Kirche und laß sie zum Segen werden unter den Völkern. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Du baust Dein Reich unter uns. Du baust Dein Reich in aller Welt. Herr, wir glauben, hilf unserem Unglauben. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 181

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Drum, o Herr Jesu, bitt ich Dich, in meiner Schwachheit heile mich…

Drum, o Herr Jesu, bitt ich Dich, in meiner Schwachheit heile mich, was unrein ist, das mache rein durch Deinen hellen Gnadenschein.

Erleuchte mein verfinstert Herz, zünd an die schöne Glaubenskerz, mein Armut in Reichtum verkehr und meinem Fleische steur und wehr.

auf daß ich Dich, Du wahres Brot der Engel, wahrer Mensch und Gott, mit solcher Ehrerbietung nehm, wie mir ist heilsam, Dir genehm.

Lösch alle Laster aus in mir, mein Herz mit Lieb und Glauben zier, und was sonst ist von Tugend mehr, das pflanz in mir zu Deiner Ehr.

Gib, was mir nützt an Seel und Leib, was schädlich ist, fern von mir treib, komm in mein Herz, laß mich mit Dir vereinigt bleiben für und für.

Johann Heermann 1630 (LKG 39,4-8)

Mittwoch nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehet nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden?  31 Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden;  32 und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.  33 Und durch viele solche Gleichnisse sagte er ihnen das Wort so, wie sie es hören konnten.  34 Und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen; aber wenn sie allein waren, legte er seinen Jüngern alles aus. 

Markus 4,30-34

Tageslese

Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit. 14 Habt ihr aber bittern Neid und Streit in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht der Wahrheit zuwider. 15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie ist irdisch, menschlich und teuflisch. 16 Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse Dinge. 17 Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. 18 Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die, die Frieden stiften. 

Jakobus 3,13-18

Morgengebet am Mittwoch

Wir danken Dir, Gott, daß Deine Liebe uns eint. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns anvertraust. Wir danken Dir, daß wir einander dienen können. Heilige unsere Liebe. Heilige unseren Dienst. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Hilf, daß wir einander den Weg weisen, daß wir einander Deine Wahrheit bezeugen. Hilf, daß wir einander befreien. Laß unsere Liebe ein Zeugnis sein, daß Deinen Namen verkündet. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Du sendest uns zu einem jeden Menschen, den Du zu unserem Nächsten machst. Gib uns den Blick der Liebe, das rechte Wort, die helfende Tag. Hilf uns einander zu geben, was wir nötig haben. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Wir bitten Dich für unsere Kinder, für alle, die uns verwandt und vertraut sind; für die Nahen und Fernen, die uns am Herzen liegen; auch für die, mit denen wir uns schwertun. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Wir bitten Dich für die Glieder unserer Gemeinde, die Jungen und die Alten, die Gesunden und die Kranken, die Reichen und Armen, die Fröhlichen und die Traurigen: Schenke ihnen allen Dein Heil. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 172

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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O Jesu, Du mein Bräutigam, der Du aus Lieb am Kreuzesstamm für mich den Tod gelitten

O Jesu, Du mein Bräutigam. der Du aus Lieb am Kreuzesstamm für mich den Tod erlitten hast, genommen weg der Sünden Last:

Ich komm zu Deinem Abendmahl, verderbt durch manchen Sündenfall; ich bin krank, unrein, blind und bloß, ach Herr, mich Armen nicht verstoß.

Du bist der Arzt, Du bist das Licht, Du bist der Herr, dem nichts gebricht; Du bist der Brunn der Heiligkeit, Du bist das rechte Hochzeitskleid.

Johann Heermann 1630 (LKG 39,1-3)

Dienstag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehen nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft  27 und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie.  28 Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre.  29 Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da. 

Markus 4,26-29

Tageslese

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen? 12 Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist? 13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 

Lukas 16,10-13

Morgengebet am Dienstag

Herr, Du sendest uns in den Kampf. Du kennst unsere Schwachheit. Du weißt, wie leicht wir verzagen in den Versuchungen und Schrecknissen des Lebens. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Hilf, daß wir einander beistehen mit Geduld und wacher Liebe. Gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir standhaft kämpfen und siegen. Sei Du unsere Kraft, mache fest unseren Sinn. In Deinem Frieden laß unser Herz still werden und Klarheit finden. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Gedenke, Herr, der Angefochtenen, Verwirrten und Irrenden. Hilf ihnen und bringe sie zurecht durch Deine große Güte. Laß auch über denen, die Dich nicht kennen, das Licht Deiner Wahrheit aufgehen, daß sie umkehren und in Dir Frieden finden. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Wir bitten Dich für alle, die Deiner Hilfe bedürfen in Trübsal, Armut und Krankheit, in Gefahren und Versuchungen, in der Gefangenschaft der Sünde und in der letzten Not: Laß Deine heiligen Engel mit ihnen sein und errette sie durch Deine Barmherzigkeit. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Baue Deine heilige Kirche aus allen, die in Anfechtungen bewahrt und getröstet Dir danken und Deinen Namen preisen. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 172

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Dies sind die Blümlein, die mich können heilen

Mein Geist und Herze wollst du zu dir neigen, nimm mich mir, gib mich Dir zu eigen. Du bist der Weinstock, ich Deine Rebe, nimm mich in Dich, daß ich lebe. Kyrieleison. Ach, in mir find ich eitel Sünden, in Dir müssen sie bald verschwinden; in mir find ich Höllenpein, in Dir muß ich selig sein. Kyrieleison.

Komm, meine Freude, komm, Du schönste Krone, Jesu, komm und in mir wohne. In mir will ich Dich mit Gebet oft grüßen, ja mit Lieb und Glauben küssen. Kyrieleison. Bringe mit, was alle Welt erfreut, Deiner Liebe süße Lieblichkeit, Deine Sanftmut und Geduld, die Frucht Deiner Gnad und Huld. Kyrieleison.

Dies sind die Blümlein, die mich können heilen, und mir Lebenssaft erteilen, daß ich aus mir nun all Untugend reiße, Dir zu dienen mich befleiße. Kyrieleison. In Dir hab ich alles, was ich soll, Deiner Gnaden Brünnlein ist stets voll. Laß mich ewig sein in Dir, und bleib ewig auch in mir. Kyrieleison.

Johann Heermann 1630 (LKG 38,7-9)

Montag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter)

So sehen nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise.

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er sprach zu ihnen: Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Und nicht, um es auf den Leuchter zu setzen?  22 Denn es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werden soll, und ist nichts geheim, das nicht an den Tag kommen soll.  23 Wer Ohren hat zu hören, der höre!  24 Und er sprach zu ihnen: Seht zu, was ihr hört! Mit welchem Maß ihr messt, wird man euch zumessen, und man wird euch noch dazugeben.  25 Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, dem wird man auch das nehmen, was er hat. 

Markus 4,21-25

Tageslese

Ich habe unter der Sonne auch diese Weisheit gesehen, die mich groß dünkte: 14 Da war eine kleine Stadt und wenig Männer darin, und es kam ein großer König, der belagerte sie und baute große Bollwerke gegen sie. 15 Und es fand sich darin ein armer, weiser Mann, der die Stadt rettete durch seine Weisheit; aber kein Mensch dachte an diesen armen Mann. 16 Da sprach ich: Weisheit ist besser als Stärke, doch des Armen Weisheit wird verachtet, und auf seine Worte hört man nicht. 17 Der Weisen Worte, in Ruhe vernommen, sind besser als des Herrschers Schreien unter den Törichten. 18 Weisheit ist besser als Kriegswaffen; aber ein einziger Bösewicht verdirbt viel Gutes. 

Prediger 9,13-18

Morgengebet am Montag

Herr, unser Gott, Du König des Lebens. Da aufs neue beginnt die Arbeit der Woche mit ihren Mühen und Sorgen, mit ihren Herausforderungen und ihrer Versuchung: Hilf, daß wir Dir dienen in allem, was wir beginnen. Wir rufen Dich an:

Führe uns auf rechter Straße. Laß uns sichere Schritte tun. Lehre uns tun, was zu unserem Heil dient. Hilf uns lassen, was Dir mißfällt. Segne unser Werk. Gib unserer Arbeit Frucht, die bleibt. Wir rufen Dich an:

Wir bitten Dich, Herr, für alle, die mit uns arbeiten und sich mühen, Deinen Willen zu tun. Weise ihnen Deinen Weg und stärke sie durch Deine Kraft. Wir rufen Dich an:

Wir bitten Dich für alle, die leiden unter Misserfolgen und Fehlschlägen. Richte sie auf und hilf ihnen, daß sie nicht müde werden, sondern mit Zuversicht auf Dich blicken. Hole die Verirrten zurück, leite uns auf Deinem Weg und segne uns in Haus und Beruf. Wir rufen Dich an.

Evangelisches Tagzeitenbuch S. 168

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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