Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, wenn unsere Feinde toben, und er unser Sach nicht zufällt im Himmel hoch dort oben, wo er Israels Schutz nicht ist und selber bricht der Feindes List, so ists mit uns verloren.
Was Menschenkraft und -witz anfäht, soll uns billig nicht schrecken; er sitzet an der höchsten Stätte, der wird ihrn Rat aufdecken. Wenn sie’s aufs klügste greifen an, so geht doch Gott ein ander Bahn; es steht in seinen Händen.
Sie wüten hart und fahren her, als wollten sie uns fressen; zu würgen steht all ihr Begehr, Gotts ist bei ihn´ vergessen. Wie Meereswellen einher schlau, nach Leib und Leben sie uns stahl; des wird sich Gott erbarmen.
Sie stellen uns wie Ketzern nach, zu unserem Blut sie trachten, doch rühmen sie sich Christen hoch, die Gott allein groß achten. Ach Gott, der teure Name Dein muß ihrer Schalkheit Deckel sein. Du wirst einmal aufwachen.
Aufsperren sie den Rachen weit und wollen uns verschlingen. Lob und Dank sei Gott allezeit, es wird ihn´ nicht gelingen. Er wird ihr Strick zerreißen gar und stürzen ihre falschen Lehr. Sie werden Gott nicht wehren.
Justus Jonas 1524 (LKG 47,1-5)
Donnerstag nach dem 11. Sonntag nach Trinitatis (Pharisäer und Zöllner)
Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5,5
Kollekte
Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehst den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres 3.Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen, 1970. S.147
Fortlaufende Lese
Zu der Zeit, als wieder eine große Menge da war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu sich und sprach zu ihnen: 2 Mich jammert das Volk, denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen. 3 Und wenn ich sie hungrig heimgehen ließe, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige sind von ferne gekommen. 4 Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Einöde, dass wir sie sättigen? 5 Und er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben. 6 Und er gebot dem Volk, sich auf die Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie sie austeilten, und sie teilten sie unter das Volk aus. 7 Sie hatten auch einige Fische; und er sprach den Segen darüber und ließ auch diese austeilen. 8 Und sie aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrigen Brocken auf, sieben Körbe voll. 9 Es waren aber etwa viertausend; und er ließ sie gehen.
Markus 8,1-9
Tageslese
Und es geschah das Wort des HERRN zum zweiten Mal zu Jona: 2 Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage! 3 Da machte sich Jona auf und ging hin nach Ninive, wie der HERR gesagt hatte. Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. 4 Und als Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen, und eine Tagereise weit gekommen war, predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen. 5 Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und riefen ein Fasten aus und zogen alle, Groß und Klein, den Sack zur Buße an. 6 Und als das vor den König von Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte sich in den Sack und setzte sich in die Asche 7 und ließ ausrufen und sagen in Ninive als Befehl des Königs und seiner Gewaltigen: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Rinder noch Schafe etwas zu sich nehmen, und man soll sie nicht weiden noch Wasser trinken lassen; 8 und sie sollen sich in den Sack hüllen, Menschen und Vieh, und heftig zu Gott rufen. Und ein jeder kehre um von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände! 9 Wer weiß, ob Gott nicht umkehrt und es ihn reut und er sich abwendet von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben. 10 Als aber Gott ihr Tun sah, wie sie umkehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn das Übel, das er ihnen angekündigt hatte, und tat’s nicht.
Jona 3,1-10
Morgengebet am Donnerstag
Lebendiger Gott, Du bist die Quelle des Heils. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
In der Auferstehung Deines Sohnes hast Du uns unvergängliche Hoffnung geschenkt. Schenke, daß diese Zuversicht uns heute begleitet. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Durch die Taufe hast Du uns zu einer neuen Gemeinschaft zusammengeführt und verbindest uns immer neu am Tisch Deines Sohnes. Hilf, daß wir einander dienen in Geduld, und erneuere in uns die Liebe zueinander. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Dein Heiliger Geist führt uns auf dem Weg zur Einheit. Heile die Spaltungen Deiner Kirche. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 182
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Bamberger Apokalypse: “Die werte Magd und ihr eingeborener Sohn vom Vater!” (Offb.12)
“Sie ist mir lieb, die werte Magd, und kann ihr´ nicht vergessen, Lob, Ehr und Zucht von ihr man sagt, sie hat mein Herz besessen. Ich bin ihr hold, und wenn ich sollt groß Unglück han, da liegt nicht an; Sie will mich des ergötzen mit ihrer Lieb und Treu an mir, die sie zu mir will setzen und tun all mein Begier.”
Sie trägt von Gold so rein ein Kron, da leuchten in´ zwölf Sterne; Ihr Kleid ist wie die Sonne schön, das glänzet hell und ferne, und auf dem Mond ihr Füße stehn, sie ist die Braut, dem Herrn vertraut; ihr ist weh und muß gebären Ein schönes Kind, den edlen Sohn und aller Welt ein Herren, dem sie ist untertan.
Das tut dem alten Drachen Zorn und will das Kind verschlingen; Sein Toben ist doch ganz verlorn, es kann ihm nicht gelingen. Das Kind ist doch gen Himmel hoch genommen hin und lässet ihn auf Erden fast sehr wüten. Die Mutter muß gar sein allein, Doch will sie Gott behüten und der recht Vater sein.
Martin Luther 1535 (LKG 46)
Mittwoch nach dem 11. Sonntag nach Trinitatis (Pharisäer und Zöllner)
Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5,5
Kollekte
Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehst den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres 3.Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen, 1970. S.147
Fortlaufende Lese
Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte. 32 Und sie brachten zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, dass er ihm die Hand auflege. 33 Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und spuckte aus und berührte seine Zunge 34 und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! 35 Und sogleich taten sich seine Ohren auf, und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig. 36 Und er gebot ihnen, sie sollten’s niemandem sagen. Je mehr er’s ihnen aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. 37 Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden.
Markus 7:31-37
Tageslese
So spricht Gott der HERR: Dann will ich selbst von dem Wipfel der Zeder die Spitze wegnehmen und ihr einen Platz geben; ich will oben von ihren Zweigen ein zartes Reis brechen und will’s auf einen hohen und erhabenen Berg pflanzen. 23 Auf den hohen Berg Israels will ich’s pflanzen, dass es Zweige gewinnt und Früchte bringt und ein herrlicher Zedernbaum wird, sodass Vögel aller Art in ihm wohnen und alles, was fliegt, im Schatten seiner Zweige bleiben kann. 24 Und alle Bäume auf dem Felde sollen erkennen, dass ich der HERR bin: Ich erniedrige den hohen Baum und erhöhe den niedrigen; ich lasse den grünen Baum verdorren und den dürren Baum lasse ich grünen. Ich, der HERR, rede es und tue es auch.
Hesekiel 17,22-24
Morgengebet am Mittwoch
Wir danken Dir, unser Erlöser. Du bist bei uns alle Tage bis ans Ende der Zeiten. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Führe uns durch diesen neuen Tag und begleite uns mit Deinem Segen. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Alles, was wir tun, sei in Dir begonnen. Führe Du es auch zur Vollendung. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Gib, daß wir heute einander in Liebe begegnen. bewahre uns vor Unfrieden und Zwietracht. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich +
Dein Heiliger Geist lenke unser Herz, damit unser ganzes Leben Dein Lob verkündet. Zu Dir rufen wir: Herr, erbarme Dich
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 178
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Wär Gott nicht mit uns diese Zeit, so soll Israel sagen, wär Gott nicht mit uns diese Zeit, wir hätten mußt verzagen, die so ein armes Häuflein sind, veracht’ von so viel Menschenkind, die an uns setzen alle.
Auf uns ist so zornig ihr Sinn; wo Gott hätt das zugeben, verschlungen hätten sie uns hin mit ganzem Leib und Leben; wir wärn als die ein Flut ersäuft und über die groß Wasser läuft und mit Gewallt verschwemmet.
Gott Lob und Dank, der nicht zugab, daß ihr Schlund uns möcht fangen. Wie ein Vogel des Stricks kommt ab, ist unser Seel entgangen. Strick ist entzwei, und wir sind frei! Des Herren Name steht uns bei, des Gotts Himmels und Erden.
Dr. Martin Luther 1524 (LKG 45)
Dienstag nach dem 11. Sonntag nach Trinitatis (Pharisäer und Zöllner)
Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5,5
Kollekte
Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehst den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres 3.Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen, 1970. S.147
Fortlaufende Lese
Und er stand auf und ging von dort in das Gebiet von Tyrus. Und er ging in ein Haus und wollte es niemanden wissen lassen und konnte doch nicht verborgen bleiben; 25 sondern alsbald hörte eine Frau von ihm, deren Töchterlein einen unreinen Geist hatte. Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen – 26 die Frau war aber eine Griechin aus Syrophönizien – und bat ihn, dass er den Dämon aus ihrer Tochter austreibe. 27 Jesus aber sprach zu ihr: Lass zuvor die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 28 Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Herr, aber doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder. 29 Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren. 30 Und sie ging hin in ihr Haus und fand das Kind auf dem Bett liegen, und der Dämon war ausgefahren.
Markus 7,24-30
Tageslese
Und David gürtete sein Schwert über seine Kleider und versuchte zu gehen; aber er war es nicht gewohnt. Da sprach David zu Saul: Ich kann so nicht gehen, denn ich bin’s nicht gewohnt; und er legte es ab 40 und nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die er hatte, in den Beutel, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen. 41 Der Philister aber kam immer näher an David heran, und sein Schildträger ging vor ihm her. 42 Als nun der Philister aufsah und David anschaute, verachtete er ihn; denn er war ein Knabe, bräunlich und schön. 43 Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte dem David bei seinem Gott. 44 Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel geben und den Tieren auf dem Felde. 45 David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast. 46 Heute wird dich der HERR mir überantworten, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat, 47 und damit diese ganze Gemeinde innewerde, dass der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN, und er wird euch in unsere Hand geben. 48 Als sich nun der Philister aufmachte und daherging und sich David nahte, lief David eilends von der Schlachtreihe dem Philister entgegen. 49 Und David tat seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht. 50 So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand. 51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn und hieb ihm den Kopf damit ab. Da aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.
1. Samuel 17,39-51
Morgengebet am Dienstag
Herr, ewiger Gott. Sei mit uns und führe uns auf allen Wegen dieses Tages. Hilf, daß wir nicht straucheln und fallen. Behüte uns vor Irrwegen und vor der Versuchung. Wir rufen Dich an: Herr, erbarme Dich +
Überwinde in uns alle dunkle und böse Verlangen. Laß uns im Licht Deiner Wahrheit wandeln und in Deiner Liebe geborgen sein. Wir rufen Dich an: Herr, erbarme Dich +
Hilf, daß wir Christus nachfolgen auf seinem Weg. Erbarme Dich über uns, wo wir versagen. Herr, wir glauben, hilf unserem Unglauben. Wir rufen Dich an: Herr, erbarme Dich +
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 173
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Ach Gott, vom Himmel sieh darein und lass Dich des erbarmen, wie wenig sind der Heilgen Dein, verlassen sind wir Armen. Dein Wort man lässt nicht haben wahr, der Glaub ist auch verloschen gar bei allen Menschenkindern.
Sie lehren eitel falsche List, was eigen Witz erfindet; ihr Herz nicht eines Sinnes ist in Gottes Wort gegründet; der wählet dies, der andre das, sie trennen uns ohn alle Maß und gleißen schön von außen.
Gott wolle wehren allen gar, die falschen Schein uns lehren, dazu ihr Zung stolz offenbar spricht: »Trotz! Wer will’s uns wehren? Wir haben Recht und Macht allein, was wir setzen, gilt allgemein; wer ist, der uns sollt meistern?«
Dr. Martin Luther 1524 (LKG 44,1-3)
Montag nach dem 11. Sonntag nach Trinitatis (Pharisäer und Zöllner)
Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5,5
Kollekte
Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehst den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres 3.Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen, 1970. S.147
Fortlaufende Lese
Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die aus Jerusalem gekommen waren. 2 Und sie sahen, dass einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen das Brot aßen. 3 Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie nicht die Hände mit einer Handvoll Wasser gewaschen haben, und halten so an der Überlieferung der Ältesten fest; 4 und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, bevor sie sich gewaschen haben. Und es gibt viele andre Dinge, die sie zu halten angenommen haben, wie: Becher und Krüge und Kessel und Bänke zu waschen. 5 Da fragten ihn die Pharisäer und die Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen? 6 Er aber sprach zu ihnen: Richtig hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. 7 Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.« 8 Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet an der Überlieferung der Menschen fest. 9 Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Überlieferung aufrichtet! 10 Denn Mose hat gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 11 Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban, das heißt: Opfergabe, soll sein, was dir von mir zusteht, 12 so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter 13 und hebt so Gottes Wort auf durch eure Überlieferung, die ihr weitergegeben habt; und dergleichen tut ihr viel. 14 Und er rief das Volk wieder zu sich und sprach zu ihnen: Hört mir alle zu und begreift’s! 15-16 Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist’s, was den Menschen unrein macht. 17 Und als er von dem Volk ins Haus ging, fragten ihn seine Jünger nach diesem Gleichnis. 18 Und er sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr so unverständig? Versteht ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht unrein machen kann? 19 Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und kommt heraus in die Grube. Damit erklärte er alle Speisen für rein. 20 Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein. 21 Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, 22 Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 All dies Böse kommt von innen heraus und macht den Menschen unrein.
Markus 7,1-23
Tageslese
Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er im Haus war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg besprochen? 34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander besprochen, wer der Größte sei. 35 Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener. 36 Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie und herzte es und sprach zu ihnen: 37 Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
Markus 9,33-37
Morgengebet am Montag
Himmlischer Herr und Vater, Du läßt es Tag werden aus der Nacht. Du führst die Sonne empor und erweckst uns am Morgen zu Deinem Dienst.
Wir preisen Dich, daß Du regierst in aller Welt und Deine Herrschaft feststeht. Wir danken Dir, daß wir als Deine Diener vor Deinem Angesicht leben dürfen. Groß sind Deine Wunder, heilig sind Deine Ordnungen, tief sind Deine Geheimnisse.
Hilf uns, geborgen in Deiner Gnade, mit getrostem Glauben an unsere Arbeit zu gehen und Deinen Namen zu bekennen in allem, was wir tun und lassen.
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 169
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Altarraum der Kapelle in der Alten Lateinschule, Lutherstadt Wittenberg
Weit offen steht des Himmels Perlentor, es steigt vom goldnen Thron, umringt von seiner Auserwählten Chor der heilge Gottessohn; lobsingend tönen Lieder der Engel ihm voran, es spürt die Erde wieder den Herrn des Lebens nahn.
Sein Wort wird laut. Er segnet Brot und Wein: “Das ist mein Leib und Blut, nun eßt und trink und denket dankend mein, so oft ihrs immer tut.” Geheimnisvolle Weise! Es bietet vom Altar der Herr zu Trank und Speise sich selbst den Gästen dar.
Unsichtbar stehn um ihn die Cherubim, verhüllt das Angesicht, und alle Heilgen neigen sich vor ihm, umflammt von seinem Licht; auf ewig ist verschwunden, was Erd und Himmel trennt, denn Gott hat sie verbunden im heilgen Sakrament.
Wilhelm Löhe nach 1843. (LKG 43)
Sonnabend nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis (Gott und Volk)
Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Sprüche 14,34
Kollekte
Gott des Erbarmens. Was kein Auge geschaut und kein Ohr gehört hat, das hast Du denen bereitet, die Dich lieben. Gib uns ein Herz, daß Dich in allem und über alles liebt. Laß uns den Reichtum Deiner Verheißung erlangen, die alles übersteigt, was wir ersehnen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn.
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 191
Fortlaufende Lese
Und alsbald trieb er seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren nach Betsaida, bis er das Volk gehen ließe. 46 Und als er sich von ihnen getrennt hatte, ging er hin auf einen Berg, um zu beten. 47 Und am Abend war das Boot mitten auf dem Meer, und er war an Land allein. 48 Und er sah, dass sie sich abplagten beim Rudern – denn der Wind stand ihnen entgegen –, da kam er um die vierte Nachtwache zu ihnen und wandelte auf dem Meer und wollte an ihnen vorübergehen. 49 Als sie ihn aber auf dem Meer wandeln sahen, meinten sie, es wäre ein Gespenst, und schrien; 50 denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber sogleich redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 51 Und er stieg zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten sich über die Maßen; 52 denn sie waren um nichts verständiger geworden angesichts der Brote, sondern ihr Herz war erstarrt.
53 Und als sie hinübergefahren waren ans Land, kamen sie nach Genezareth und legten an. 54 Und als sie aus dem Boot stiegen, erkannten ihn die Leute alsbald 55 und liefen im ganzen Land umher und fingen an, die Kranken auf Tragen überall dorthin zu bringen, wo sie hörten, dass er war. 56 Und wo er in Dörfer, Städte oder Höfe hineinging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, dass diese auch nur den Saum seines Gewandes berühren dürften; und alle, die ihn berührten, wurden gesund.
Markus 6,45-56
Tageslese
Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, 2 dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. 3 Denn ich wünschte, selbst verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch. 4 Sie sind Israeliten, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch. Gott, der da ist über allem, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.
Römer 9,1-5
Morgengebet am Samstag
Gott, unser Vater: Du hast uns Ruhe verheißen. Ein Leben lang sind wir unterwegs voll Sehnsucht nach Ruhe und machen uns doch viel vergebliche Unruhe. Du hast uns zu Dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir.
Wir bitten Dich: Laß uns Ruhe finden für Leib und Seele, heute Abend, hin und wieder, wenn wir es nötig haben, und einmal für immer.
Wir denken an die Menschen, die Ruhe besonders nötig haben, an die Überforderten und Überarbeiteten, an die körperlich und seelisch Kranken. Hilf, Ruhe, Geduld und Zuversicht in ihr Leben zu bringen.
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 190
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
God opposes the proud but gives grace to the humble.
1. Peter 5,5b
Introit
I will extol you, my God, O King. I will praise your name continually. Every day I will praise you. I will praise your name continually.
The Lord supports all who fall, and lifts up all who are bent over.
The Lord is just in all his actions, and exhibits love in all he does. The Lord is near all who cry out to him, all who cry out to him sincerely. He satisfies the desire of his loyal followers; he hears their cry for help and delivers them. The Lord protects all those who love him, but he destroys all the wicked. My mouth will praise the Lord. Let all who live praise his holy name forever.
Psalm 145
Collect of this Sunday
Almighty and everlasting God, always more ready to hear than we to pray and to give more than we either desire or deserve, pour down upon us the abundance of Your mercy, forgiving those things of which our conscience is afraid and giving us those good things that we are not worthy to ask, except through the merits and mediation of Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.
Altar Book: Lutheran Service Book, Pg. 920f
Old Testament lesson
So the Lord sent Nathanto David. When he came to David, Nathan said, “There were two men in a certain city, one rich and the other poor. The rich man had a great many flocks and herds. But the poor man had nothing except for a little lamb he had acquired. He raised it, and it grew up alongside him and his children. It used toeat his food, drink from his cup, and sleep in his arms. It was just like a daughter to him.
“When a traveler arrived at the rich man’s home, he did not want to use one of his own sheep or cattle to feedthe traveler who had come to visit him. Instead, he took the poor man’s lamb and cooked it for the man who had come to visit him.”
Then David became very angry at this man. He said to Nathan, “As surely as the Lord lives, the man who did this deserves to die! Because he committed this cold-hearted crime, he must pay for the lamb four times over!”
Nathan said to David, “You are that man! This is what the Lord God of Israel has said: ‘I choseyou to be king over Israel and I rescued you from the hand of Saul. I gave you your master’s house, and put your master’s wives into your arms. I also gave you the house of Israel and Judah. And if all that somehow seems insignificant, I would have given you so much more as well! Why have you shown contempt for the Lord’s decrees by doing evil in mysight? You have struck down Uriah the Hittite with the sword and you have taken his wife to be your own wife! You have killed him with the sword of the Ammonites. So now the sword will never depart from your house. For you have despised me by taking the wife of Uriah the Hittite as your own!’ This is what the Lord has said: ‘I am about to bring disaster on youfrom inside your own household! Right before your eyes I will take your wives and hand them over to your companion. He will go to bed with your wives in broad daylight! Although you have acted in secret, I will do this thing before all Israel, and in broad daylight.’”
Then David exclaimed to Nathan, “I have sinned against the Lord!” Nathan replied to David, “Yes, and the Lord has forgivenyour sin. You are not going to die. Nonetheless, because you have treated the Lord with such contempt in this matter, the son who has been born to you will certainly die.”
Then Nathan went to his home.
2. Samuel 12,1-10.13-15a
Gradual
In God my heart trusts, and I am helped; my heart exalts, and with my song I give thanks to him. To you, O Lord, I call; my rock, be not deaf to me, hear the voice of my pleas for mercy, when I cry to you for help.
Psalm 28,7b; 1a,2a
Epistle
But God, being rich in mercy, because of his great love with which he loved us, even though we were dead in offenses, made us alive together with Christ—by grace you are saved!— and he raised us up together with him and seated us together with him in the heavenly realms in Christ Jesus, to demonstrate in the coming ages the surpassing wealth of his grace in kindness toward us in Christ Jesus. For by grace you are savedthrough faith, and this is not from yourselves, it is the gift of God; it is not fromworks, so that no one can boast. For we are his creative work, having been created in Christ Jesus for good works that God prepared beforehand so we can do them.
Ephesians 2,4-10
Halleluja Verse
Alleluia. Lord, you have been our dwelling place in all generations. Alleluia.
Psalm 90,1
Hymn of the week
From depths of woe I cry to Thee, in trial and tribulation; Bend down Thy gracious ear to me, Lord, hear my supplication. If Thou rememb’rest ev’ry sin, who then could heaven ever win Or stand before Thy presence?
Thy love and grace alone avail to blot out my transgression; The best and holiest deeds must fail to break sin’s dread oppression. Before Thee none can boasting stand, but all must fear Thy strict demand And live alone by mercy.
Therefore my hope is in the Lord and not in mine own merit; It rests upon His faithful Word to them of contrite spirit That He is merciful and just; this is my comfort and my trust. His help I wait with patience.
And though it tarry through the night and till the morning waken, My heart shall never doubt His might nor count itself forsaken. O Israel, trust in God your Lord. Born of the Spirit and the Word, Now wait for His appearing.
Though great our sins, yet greater still is God’s abundant favor; His hand of mercy never will abandon us, nor waver. Our shepherd good and true is He, who will at last His Israel free From all their sin and sorrow.
Martin Luther (1483-1546) translated by Catherine Winkworth 1827-1878
Holy Gospel
Jesusalso told this parable to some who were confident that they were righteous and looked down on everyone else. “Two men went up to the temple to pray, one a Phariseeand the other a tax collector.The Pharisee stood and prayed about himself like this: ‘God, I thank you that I am not like other people: extortionists, unrighteous people, adulterers—or even like this tax collector. I fast twice a week; I give a tenthof everything I get.’ The tax collector, however, stood far off and would not even look up to heaven, but beat his breast and said, ‘God, be mercifulto me, sinner that I am!’I tell you that this man went down to his home justified rather than the Pharisee. For everyone who exaltshimself will be humbled, but he who humbles himself will be exalted.”
Luke 18,9-14
Christian Creed
I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.
And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.
And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets.
And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.
Nicene Creed
Sermon for this week
We are Jews by birth and not Gentile sinners, yet we know that no one is justified by the works of the law but by the faithfulness of Jesus Christ. And we have come to believe in Christ Jesus, so that we may be justified by the faithfulness of Christ and not by the works of the law, because by the works of the law no one will be justified. But if while seeking to be justified in Christ we ourselves have also been found to be sinners, is Christ then one who encourages sin? Absolutely not! But if I build up again those things I once destroyed, I demonstrate that I am one who breaks God’s law. For through the law I died to the law so that I may live to God. I have been crucified with Christ, and it is no longer I who live, but Christ lives in me. So the life I now live in the body, I live because of the faithfulness of the Son of God, who loved me and gave himself for me. I do not set aside God’s grace, because if righteousness could come through the law, then Christ died for nothing!
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Be merciful to us, heavenly Father, for daily we are tempted by Satan, and daily we sin and transgress Your will. For the sake of Christ Jesus and His bitter suffering and death upon the cross, forgive us. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Father, You alone are our dwelling place and have given us order, peace and fellowship with our brothers and sisters in the faith. Bless and guide our Synod, its presidents Matthew & Kathy Harrison, Peter Lang, Scott and Mary-Ann Murray, John Wohlrabe, Christopher Esget, Benjamin Bell and Nabil, but also Michael & Janet Kumm, the International Lutheran Council (ILC): Archbishop Joseph Ochola Omolo (Kenya); President Antonio del Rio Reyes (Philippines); Chairman George Samiec (United Kingdom); Bishop John Donkoh (Ghana); Past President Robert Bugbee (Canada); Bishop Juhana Pohjola (Finland); President Timothy Teuscher (Canada); General Secretary Detlev Schulz & Cornelia; President Alceu Alton Figur (Paraguay); and President Matthew Harrison (USA), Alison Blogett, the International Lutheran Society of Wittenberg (ILSW): Matthew, Scott, Hans-Jörg, Ulrich, Roger, Jon Bruss, Tom Eggert, Larry & Amy Rast and our Lutheran church and mission, that we may honor and follow You above all else. Keep us faithful to the end, even as You have preserved and strengthened us to this day. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Be merciful to all in need, especially children who lack food, clothing and shelter, and all orphans in need of parents to care for them. Heavenly Father, provide earthly fathers, mothers, friends and neighbors to care for them. Give us generosity to serve as agents of Your mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Eternal Lord, Ruler of all, graciously regard those who have been set in positions of authority among us Rainer Haseloff, Olaf, Vladimir Zelensky, Cyrill, Joe and Thorsten. Guide them by Your Spirit to be high in purpose, wise in counsel, firm in good resolution and unwavering in duty, that under them we may be governed quietly and peaceably. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, give patience and endurance to all who are sick or in any need, especially Heinrich, Micheline, Christoph, Mario, Vazlav & Paulina, Thomas & Anette, June, Karin, Ingrid, Poenickers – husband & wife; heal them according to Your will. Receive our thanksgiving for every blessing and kindness You have shown to Your people Walter & Ruth, Hans & Renate, Anne & Bernhard, Manfred & Lisa, Gerhard & Carmela, Peter & Simone,Christoph & Sigrid; Magdalene & Kurt; Friederike, Olly & Isabel, Ela, Max & Louis; Detlev & Biljana and all Konatars, Matzi & Timo; Give comfort and hope to all who mourn. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, bless us as we prepare to receive Your gifts in the Sacrament of Christ’s body and blood. Forgive our sins, strengthen our faith and confirm us in the knowledge that You have been our dwelling place throughout all generations. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Lord, heavenly Father, we gratefully remember the sufferings and death of Your dear Son, Jesus Christ, for our salvation. Rejoicing in His victorious resurrection from the dead, we draw strength from His ascension before You, where He ever stands for us as our own High Priest. Gather us together from the ends of the earth to celebrate with all the faithful the marriage feast of the Lamb in His kingdom, which has no end. Graciously receive our prayers, deliver and preserve us, for to You alone we give all glory, honor and worship, Father, Son and Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
The Lord bless You, and keep You;The Lord make His face shine upon You, and be gracious unto You;The Lord lift up His countenance upon You + give You peace.
Numbers 6,24-27
If you are called to preach this weekend, may the holy, triune God – Father, Son and Holy Spirit – the one true and only God give You His rich measure of faith, hope, love, joy and strength, wisdom, knowledge and insight, clarity of speech, that You preach His holy Will faithfully and His gracious Promises invitingly and faithfully according to His biblical Word recorded by apostles and prophets. His most precious Gospel grants saving grace. It is His “power to save.” (Rom 1:16cf. 2.Corinthians 12,9).
God´s Word and Luther´s teaching remain forever just as His, holy Christian Church. Hallelujah + Amen. Amen.
Lucas Cranach: Jesus am Brunnen mit der samaritischen Frau (Johannes 4)
Herr Jesu Christ, Du höchstes Gut, Du Brunnquell aller Gnaden, wir kommen, Deinen Leib und Blut, wie Du uns hast geladen, zu Deiner Liebe Herrlichkeit und unsrer Seelen Seligkeit zu essen und zu trinken.
O Jesu, mach uns selbst bereit zu diesem hohen Werke, schenk uns Dein schönes Ehrenkleid durch Deines Geistes Stärke. Hilf, daß wir würdge Gäste sein und werden Dir gepflanzet ein zum ewgen Himmelswesen.
Bleib Du in uns, daß wir in Dir auch bis ans Ende bleiben; laß Sünd und Not uns für und für nicht wieder von Dir treiben, bis wir durch Deines Nachtmahls Kraft eingehn zur Himmelsbürgerschaft und ewig selig werden.
Chemnitz 1713 (LKG 42)
Freitag nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis (Gott und Volk)
Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Sprüche 14,34
Kollekte für diesen 10. Sonntag nach Trinitatis
Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich: Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserem Frieden dient. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 146
Fortlaufende Lese
Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. 31 Und er sprach zu ihnen: Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen. 32 Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein. 33 Und man sah sie wegfahren, und viele hörten es und liefen aus allen Städten zu Fuß dorthin zusammen und kamen ihnen zuvor. 34 Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing eine lange Predigt an. 35 Da nun der Tag fast vergangen war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Stätte ist einsam, und der Tag ist fast vergangen; 36 lass sie gehen, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsum gehen und sich etwas zu essen kaufen. 37 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Silbergroschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben? 38 Er aber sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht hin und seht nach! Und als sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische. 39 Und er gebot ihnen, dass sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras. 40 Und sie setzten sich, in Gruppen zu hundert und zu fünfzig. 41 Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, dass sie sie ihnen austeilten, und die zwei Fische teilte er unter sie alle. 42 Und sie aßen alle und wurden satt. 43 Und sie sammelten die Brocken auf, zwölf Körbe voll, und von den Fischen. 44 Und die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer.
Markus 6,30-44
Tageslese
Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen. 3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe. 4 Und wenn der Topf, den er aus dem Ton machte, ihm unter den Händen missriet, machte er daraus wieder einen andern Topf, ganz wie es ihm gefiel. 5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr in meiner Hand, Haus Israel.
Jeremia 18,1-6
Morgengebet am Freitag
Allmächtiger Gott, Du hast Deinen Sohn, der gehorsam war bis zum Tode, zu unserem Herrn gemacht: Ihm sollen wir folgen in der Kraft Deines Geistes.
Hilf uns, einander zu dienen, wie er uns gedient hat. Laß uns nicht allein, wenn wir um seinetwillen bedrängt und verachtet werden. Laß die Welt erkennen, daß er der Herr ist, auch durch unsere Worte und Taten, durch unser Leiden und Schweigen.
Wir beten für alle, die nach Gerechtigkeit hungern, für die Opfer der Gewalt und des Terrors, von Krieg und Blutvergießen, für die zu Unrecht Verfolgten, Verhafteten und Verurteilten; für die Gequälten und Gefolterten; für alle, die leiden, weil sie die Wahrheit sagen. Gib, daß sie nicht umsonst leiden.
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 169
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Dr. Martin Luther predigt am elften Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit wie “unser lieber Herr Christus (uns lehrt), wie wir rechtschaffene Christen und demütig sollen sein” nach dem heiligen Evangelium des St. Lukas im 18. Kapitel, Verse 9-14 (WA 52 S.444-450):
The English translation of Dr. Martin Luther´s sermon held on the 11th Sunday after Trinity on the holy Gospel of St. Luke 18,9-14 taken from “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 1 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.871-885:
Rudolf Schäfer (16. September 1878 – 25. Oktober 1961)
Gürte Dein Schwert an die Seit als ein Held und für sie streit und zerschmettere Deine Feind, so viel ihr´ auf Erden seind. Auf die Hälse tritt Du ihn´, les sie Dir zum Schemel hin und brich ihren stolzen Sinn.
Du bist ja der Held und Mann, der den Kriegen steuern kann, der da Spieß und Schwert zerbricht, der die Bogen macht zunicht, der die Wagen gar verbrennt und der Menschen Herzen wendt, dass der Krieg gewinnt ein End.
Jesu, wahrer Friedefürst, der der Schlangen hat zerknirscht ihren Kopf durch seinen Tod, wiederbrachte den Fried bei Gott: gib uns Frieden gnädiglich! So wird Dein Volk freuen sich, dafür ewig preisen Dich.
Johann Heermann 1630 (LKG 266,11-13)
Donnerstag nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis (Gott und Volk)
Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Sprüche 14,34
Kollekte für diesen 10. Sonntag nach Trinitatis
Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich: Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserem Frieden dient. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 146
Fortlaufende Lese
Und es kam dem König Herodes zu Ohren; denn der Name Jesu war nun bekannt. Und die Leute sprachen: Johannes der Täufer ist von den Toten auferweckt worden, und darum wirken solche Kräfte in ihm. 15 Andere aber sprachen: Er ist Elia; wieder andere: ein Prophet wie einer der Propheten. 16 Als es aber Herodes hörte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe, der ist auferweckt worden. 17 Denn er, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes ergriffen und ins Gefängnis geworfen um der Herodias willen, der Frau seines Bruders Philippus; denn er hatte sie geheiratet. 18 Johannes aber hatte zu Herodes gesagt: Es ist nicht erlaubt, dass du die Frau deines Bruders hast. 19 Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten und konnte es nicht. 20 Denn Herodes fürchtete Johannes, weil er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und hielt ihn in Gewahrsam; und wenn er ihn hörte, wurde er sehr unruhig; doch hörte er ihn gern. 21 Und es kam ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag ein Festmahl gab für seine Großen und die Obersten und die Vornehmsten von Galiläa. 22 Da trat herein seine Tochter, die von Herodias, und tanzte, und sie gefiel Herodes und denen, die mit zu Tisch lagen. Da sprach der König zu dem Mädchen: Bitte von mir, was du willst, ich will dir’s geben. 23 Und er schwor ihr feierlich: Was du von mir bittest, will ich dir geben, bis zur Hälfte meines Königreichs. 24 Und sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Täufers. 25 Da ging sie sogleich eilig hinein zum König, bat ihn und sprach: Ich will, dass du mir gibst, jetzt gleich auf einer Schale, das Haupt Johannes des Täufers. 26 Und der König wurde sehr betrübt. Doch wegen der Eide und derer, die mit zu Tisch lagen, wollte er sie nicht abweisen. 27 Und alsbald schickte der König den Henker hin und befahl, das Haupt des Johannes herzubringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis 28 und trug sein Haupt herbei auf einer Schale und gab’s dem Mädchen, und das Mädchen gab’s seiner Mutter. 29 Und da das seine Jünger hörten, kamen sie und nahmen seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.
Markus 6,14-29
Tageslese
Dies sind die Worte des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem sandte an den Rest der Ältesten, die weggeführt waren, an die Priester und Propheten und an das ganze Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte – 2 nachdem der König Jechonja und die Königinmutter mit den Kämmerern und Oberen in Juda und Jerusalem samt den Zimmerleuten und Schmieden aus Jerusalem weggeführt waren –, 3 durch Elasa, den Sohn Schafans, und Gemarja, den Sohn Hilkijas, die Zedekia, der König von Juda, nach Babel sandte zu Nebukadnezar, dem König von Babel: 4 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel habe wegführen lassen: 5 Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte; 6 nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. 7 Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl. 8 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Lasst euch durch die Propheten, die bei euch sind, und durch die Wahrsager nicht betrügen, und hört nicht auf die Träume, die sie träumen! 9 Denn sie weissagen euch Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, spricht der HERR.
Jeremia 29,1-9
Morgengebet am Donnerstag
Gott, Vater aller Menschen, Du sammelst, die an Dich glauben, in der einen weltweiten, für alle Menschen offene Kirche; wir freuen uns, daß wir zu ihr gehören.
Hilf uns, das Leben zu teilen mit Bekannten und Unbekannten, mit Fremden und Freunden, mit den Menschen, die Du uns besonders anvertraust. Verbinde uns miteinander in lebendigem Glauben, in geduldiger Liebe, in unbeirrbarer Hoffnung.
Wir bitten Dich für unsere Gemeinde, für unsere Kirche und für die ganze Christenheit. Wir bitten Dich für die Männer und Frauen, die besondere Aufgaben unter uns wahrnehmen, daß sie mit uns verbunden bleiben im gemeinsamen Dienst, getragen als Brüder und Schwestern. Amen.
Zeig ihm (dem Vater) Deine Wunden rot, rede von Deinem Kreuz und Tod, und was Du mehr hast getan, zeig ihm unseretwegen an; sage, daß Du unser Schuld hast bezahlet in Geduld, uns erlanget Gnad und Huld.
Jesu, der Du Jesus heißt, als ein Jesus Hilfe leist! Hilf mit Deiner starken Hand, Menschenhilf hat sich gewandt. Eine Mauer um uns bau, daß dem Feinde davor grau und mit Zittern sie anschau.
Treuer Hort, Immanuel, Du Beschützer meiner Seel, “Gott mit uns” in aller Not, neben uns und in uns Gott, Gott für uns zu aller Zeit: Trutz dem, der uns tu ein Leid! Gottes Straf ist ihm bereit.
Deines Vaters starker Arm, komm und unser Dich erbarm. Lass jetzt sehen Deine Macht, drauf wir hoffen Tag und Nacht; aller Feinde Rotten trenn, dass Dich alle Welt erkenn, aller Herren Herren nenn.
Andre traun auf ihre Kraft, auf ihr Glück und Ritterschaft, Deine Christen traun auf Dich, auf Dich traun sie festiglich. Lass sie werden nicht zuschand, bleib ihr Helfer und Beistand, sind sie Dir doch all bekannt.
Johann Heermann 1630 (LKG 266,6-10)
Mittwoch nach dem 10. Sonntag nach Trinitatis (Gott und Volk)
Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Sprüche 14,34
Kollekte für diesen 10. Sonntag nach Trinitatis
Ewiger König und Herr aller Herren, Du hast durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich: Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserem Frieden dient. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 146
Fortlaufende Lese
Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister 8 und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, 9 wohl aber Schuhe an den Füßen. Und zieht nicht zwei Hemden an! 10 Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus geht, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht. 11 Und wo man euch nicht aufnimmt und euch nicht hört, da geht hinaus und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. 12 Und sie zogen aus und predigten, man sollte Buße tun, 13 und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und machten sie gesund.
Markus 6,7-13
Tageslese
Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem König als dem Obersten 14 oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt sind zur Bestrafung der Übeltäter und zum Lob derer, die Gutes tun. 15 Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Tun des Guten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft – 16 als Freie und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit, sondern als Knechte Gottes. 17 Ehrt jedermann, habt die Brüder und Schwestern lieb, fürchtet Gott, ehrt den König!
1. Petrus 2,13-17
Morgengebet am Mittwoch
Wir danken Dir, guter Gott: Du holst uns aus der Einsamkeit und erfüllst unser Leben mit Freude. Du schenkst uns Geborgenheit in der Familie und bei Freunden.
Wir bitten Dich: Bleibe uns nahe in Deinem Wort, gib uns Mut, Geduld und Zuversicht; bewahre uns vor Eigensucht, vor Leichtsinn und Untreue. Gut ist, was Du geschaffen hast. Vergib uns, wenn wir es verderben; hilf, daß wir es dankbar gebrauchen.
Wir denken vor Dir an unsere Angehörigen und Freunde; an Männer und Frauen, Eltern und Kinder, die es schwer miteinander haben; an die Enttäuschten und Alleingelassenen in unserer Nähe. Gib uns offene Augen und ein offenes Herz für sie.
Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 177
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen