Löhe on 1 Peter 5:8a

Serpent.Snake.Painting.Ryan.Jones.Art.webBe self-controlled and alert. (1Pe 5:8 NIV)

Whoever is familiar with the customs of the ancient Church will know, that this was their daily exhortation with which they would disperse after evening prayers. So it’s really the good night greeting of the Church. The night bears natural intimidation with it. The ancients knew that and we sometimes remember it too. The night was the time, when the Lord of darkness is especially active and on the prowl to catch, whom he can. Everybody, who knows how significant and meaningful this time of sleeping and dreaming is for the inner life will also understand why the old people, who were consciously and conscientiously striving for salvation and eternal life would hold these biblical words in high esteem and constant practice. However the Church was never under the illusion that the old enemy would only be active at night. Holy Scripture talks about the “arrow that flies by day” (Ps. 91:5) That’s why it is probably more realistic to say that every time has its peace and its own dread and woe. Just as the holy and mighty angels of God are active all the time and without rest to carry out their wholesome and saving mission, so too Satan does not give rest, but tries to disturb, disrupt and destroy God’s good plan and work. It is only thanks to the mercy and grace of our Lord and God, that the enemy of our souls doesn’t have free reign. As nobody of us knows when the devilish liar and evil foe will tackle us next, the admonition of the holy apostle is relevant at all times and in all places: Be self-controlled and alert. (1Pe 5:8 NIV)

Lord, our God – the eternal and constant light of our life. Before you our night is like day and the deepest darkness is just bright light. We come to you with outstretched arms. Come to us like the late summer rains, that brings flourishing and fruition to all. Stay with us and remain with us as the day is coming towards its end and the night is falling. Nobody can protect and keep us safe and sound but you alone, our God. Hasten to stand by us, protect and keep us throughout the night that no evil may befall us. Wake us with the morning sun and let your face shine upon us and let your light enlighten our hearts, so that we will grow and increase in true knowledge of you in true faith and living hope progressing steadily in your way according to your holy will. Let us rest peacefully this night. Allow us to waken again joyfully and healthy in the morning so that we may go about our calling to your honor and glory.  We praise and thank your holy name now and forever. Amen. (Wilhelm Löhe)

Now tired body go to bed and rest in peace and quite. Oh tired eyes – close down for now, for that’s God’s will, but oh heart keep this confession dear: Oh Jesus, I’m yours! That’s a good and happy end to any day and thus we bid good night in Jesus name and commit everything into his gracious care.  (Paul Gerhard, 1607-1676)

This is a rather free translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Wednesday after the third Sunday after the high holiday and festival of the Holy Trinity. It is found on Pg. 238 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

Posted in Meditations by P.Wilhelm Löhe (Translation) | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Wednesday, the 19th June 2013

paulGive thanks to the LORD, call on his name; make known among the nations what he has done. (Psa 105:1 NIV)

However, I consider my life worth nothing to me, if only I may finish the race and complete the task the Lord Jesus has given me–the task of testifying to the gospel of God’s grace. (Act 20:24 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Papers read by Klaen & Wenz

DSC_0290Ökumenische Gesprächsgänge gewürdigt
SELK: Pfarrkonvent hört Hauptreferate

Berlin-Spandau, 18.6.2013 – selk – In ihren beiden Hauptreferaten auf dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beschäftigten sich am heutigen Nachmittag in Berlin-Spandau Prof. Dr. Werner Klän und Pfarrer Dr. Armin Wenz (beide Oberursel) mit der Darstellung und Beurteilung ökumenischer Gesprächsgänge, an denen die SELK in jüngerer Zeit beteiligt war.

Klän referierte über Lehrgespräche zwischen der SELK und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), die in den Jahren 2008 bis 2012 im Kontext der Anfrage der SELK, als assoziiertes Mitglied des Lutherischen Weltbundes (LWB) aufgenommen zu werden, stattgefunden haben, nachdem das Deutsche Nationalkomitee des LWB die VELKD gebeten hatte, solche Gespräche zu führen, die zeigen sollten, ob eine assoziierte Mitgliedschaft in Frage kommen könne. Hierbei ging es letztlich vor allem um die Frage der Abendmahlsgemeinschaft, in der keine ausreichende Annäherung erzielt werden konnte. So hat das Deutsche Nationalkomitee 2011 beschlossen, “mit Bedauern zur Kenntnis zu nehmen, dass eine allgemeine eucharistische Gastbereitschaft von Seiten der SELK im Hinblick auf die VELKD zurzeit nicht möglich ist” und “dass auf der Grundlage der Ergebnisse der Lehrgespräche zwischen VELKD und SELK keine ausreichende theologische Basis für eine assoziierte Mitgliedschaft der SELK im LWB zu sehen ist.” Klän stellte die positionellen Ausgangspunkte, den Inhalt der Lehrgespräche und deren Ergebnisse dar. Er würdigte die beiderseitigen Bemühungen und konstatierte auch, dass angesichts der für die VELKD-Seite Verletzungen mit sich bringenden Position der SELK in der Frage der Abendmahlsgemeinschaft der Ton der Reaktionen aus der Bischofskonferenz der VELKD und dem Deutschen Nationalkomitee “trotz der Ablehnung der assoziierten Mitgliedschaft der SELK im LWB überraschend freundlich” sei. Dem entspricht, dass das Deutsche Nationalkomitee in seiner Beschlussfassung von 2011 ausdrücklich aufgenommen hat, es spreche sich “dafür aus, die bewährte praktische Zusammenarbeit mit der SELK fortzuführen.”

Über den konkreten Vorgang hinaus nahm Klän Stellung zur Situationen von Kirchentrennungen überhaupt und betonte: “Wann immer kirchliche Gemeinschaft zerbricht, ist dies für alle Beteiligten und Betroffenen ein äußerst schmerzlicher Vorgang.” Mit Bezug auf eine Melanchthon-Aussage in den lutherischen Bekenntnisschriften erklärte der Referent: “Der Schmerz über die Trennungen in der Christenheit darf, wenn wir den ökumenischen Ansatz und Anspruch der lutherischen Kirche und ihres Bekenntnisses ernst nehmen, niemals von einer Haltung konfessionalistischer Selbstgerechtigkeit überdeckt oder gar abgelöst werden.”

Wenz referierte über eine Gesprächsreihe, die in den Jahren 2007 bis 2010 zwischen Vertretern des römisch-katholischen Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik Paderborn und der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel der SELK geführt worden ist. Er stellte die wesentlichen Inhalte der Gesprächsreihe dar und beleuchtete konkret auch “die Selbstvorstellung der SELK ausweislich der gehaltenen Referate”. Die Gespräche hätten sowohl das Verstehen nach wie vor (fundamental) trennender Positionen gefördert als auch erkennen lassen, wo beide Seite einander nahe seien. Ein sich durchziehendes Element der Gespräche sei die Überzeugung gewesen, “dass theologische Übereinstimmungen binnenkirchlicher, bilateraler und multilateraler Natur sich auf allen Seiten auch in der kirchlichen Praxis auswirken müssen.” In diesem Zusammenhang sei im Gesprächsprozess “wiederholt deutlich” geworden, “dass die römisch-katholischen Gesprächspartner sehr wohl wahrnehmen, dass im Bereich der SELK und auch des Internationalen Lutherischen Rates gerade in sakramentstheologischen, amtstheologischen, aber inzwischen auch zunehmend schöpfungstheologischen und ethischen Zusammenhängen Gemeinsamkeiten mit dem römischen Gegenüber vorhanden sind.”

Der Allgemeine Pfarrkonvent tagt in den Räumen des Evangelischen Johannesstiftes in Berlin-Spandau. Er setzt seine Arbeit morgen fort und endet am Freitag zur Mittagszeit.
——————–
Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter “SELK-Aktuell” auf http://www.selk.de

sellk

© SELK 2013
Um den Newsletter zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an:
mailto:leave-selk_news-6489695M@kbx.de
————————————————————————

Posted in SELK News | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Bishop Voigt gives his church report

DSC_0280Glaube ist auf Gemeinschaft angelegt
APK hört Bericht des Bischofs

Berlin-Spandau, 18.6.2013 – selk – Seinen Bericht auf dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) stellte Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) am Morgen im Plenarsaal des Evangelischen Johannesstiftes in Berlin-Spandau unter den Bibelvers: “Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.” (Die Bibel: 1. Johannesbrief, Kapitel 5, Ver 4). Dieser von Gott geschenkte Glaube, so der leitende Geistliche der SELK, mache die Identität eines Christenmenschen aus. Und ebenso sei der ihr anvertraute Glaube in der Lehre die Identität einer Kirche. Den Begriff der Identität – eines der Hauptthemen des Pfarrkonvents – setzte Voigt parallel zu dem des Glaubens. Dieser Glaube, also auch die Identiät der Kirche und des Christenmenschen sei, besonders verletzbar in einer Welt, “die uns in zunehmenden Anfeindungen und grundsätzlichen Infragestellungen entgegentritt und die wir atemberaubend beschleunigen. Diese Welt begegnet uns aber auch von innen her als Weltliches in der Kirche, als Welt in uns selbst, um ein anderes Wort für den alten Adam und die alte Eva zu gebrauchen.” Auf dem Nährboden der Taufgewissheit könne der Glaube immer wieder neu wachsen, so Bischof Voigt, und er formulierte in Anlehnung an Luthers Katechismus: “Dem angefochtenen Gewissen zum Trost: Unabhängig davon, wie schwach und klein dein Glaube sein mag, deine Taufe gilt, du bist ein Kind Gottes.” Dabei sei der Glaube auf Gemeinschaft angelegt, so Voigt, der in diesem Zusammenhang auf das Jahresthema der Initiative “Blickpunkt 2017” der SELK hinwies: “Gemeinde – Geschwister in Christus”. Unter diesem Titel sind unter www.blickpunkt-2017.de” Anregungen zu finden, die Gemeinschaft in der Gemeinde als Thema aufzugreifen. Voigt regte außerdem an, die Hausandacht, die persönliche Bibellese und das Gebet zu stärken.

Neben dieser nach innen weisenden Sicht auf den Glauben, setzte Bischof Voigt einen Schwerpunkt auf das Zeugnis des Glaubens nach außen. “Glaube hat immer auch Füße und Hände, führt hinaus in die Welt zu den Menschen unserer Tage.” Er nannte als Beispiel die Initiative der Kirchenleitung, Glaubenskurse in den Gemeinden vermehrt als Instrument zu nutzen.

Den Glauben zu bezeugen gelte es auch in den zwischenkirchlichen Beziehungen. Voigt griff die Debatten um das Verständnis der Leuenberger Konkordie auf, die durch Lehrgespräche mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Union Evangelischer Kirchen (UEK) sowie der Verabschiedung einer ökumenischen Entschließung durch die badische Schwesterkirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden (ELKiB), neu belebt wurden. Mit Bezug auf zuvor gegebene Hinweise zur Christologie erklärte der leitende Geistliche exemplarisch, dass es hier Lehrunterschiede gebe, die “die Leuenberger Konkordie unannehmbar” machen würden.

Den trostreichen Vers aus dem Johannesbrief, unter den Bischof Voigt seinen Bericht gestellt hatte, wiederholte er zum Schluss und ergänzte ihn: “Auch wenn manches noch Kampf ist und wenig siegreich, sondern manchmal kümmerlich zu stehen kommt, so können wir im Glauben dem Apostel Paulus nachsprechen: Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? . Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! (Die Bibel: 1 Korintherbrief, Kapitel 15, Verse 55 und 57).”
——————–
Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter “SELK-Aktuell” auf http://www.selk.de

© SELK 2013
Um den Newsletter zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an:
mailto:leave-selk_news-6489695M@kbx.de

Posted in SELK News | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Update on SELK pastor’s convention

DSC_0314Arbeit an Agenden soll beschleunigt werden
12. Allgemeiner Pfarrkonvent: Vorlagen eingebracht

Berlin-Spandau, 18.6.2013 – selk – Die Teilbände III/2 (Die Konfirmation) und IV/1 (Amt – Ämter – Dienste) der Evangelisch-lutherischen Kirchenagende der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) befinden sich in der Erprobungsphase. Zu den im SELK-Kooperationsverlag Edition Ruprecht erschienenen Entwürfen konnten aus der Pfarrerschaft Rückmeldungen gegeben werden. Diese Voten wurden von der Liturgischen Kommission geprüft und in überarbeitete Entwurfsfassungen eingearbeitet, die dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent der SELK, der zurzeit in Berlin-Spandau tagt, als Arbeitsdokumente vorgelegt. Am heutigen Sitzungstag führte Pfarrer Frank-Christian Schmitt (München), der Vorsitzende der Liturgischen Kommission, in den überarbeiteten Entwurf “Die Konfirmation” ein. Schmitt wies auf das “Dilemma” hin, dass es mitunter einander ausschließende Varianten zu ein und der selben Passage gebe. Hier habe man, wo dies sinnvoll erschien, alternative Texte nebeneinander gestellt. Der Vorsitzende betonte, dass nicht nur die Agende selbst, sondern auch der Gebrauch der Agende der Vorbereitung bedürfe und legte den Konventualen ans Herz, die einleitenden agendarischen Anweisungen aufmerksam wahrzunehmen. Schließlich erklärte Schmitt auch, die Liturgische Kommission habe sich vorgenommen, künftig die Arbeit an neuen agendarischen Entwürfen zu beschleunigen. Prädikant Gottfried Heyn (Hannover) stellte als Mitglied der Liturgischen Kommission den überarbeiteten “Amt – Ämter – Dienste”-Entwurf vor, der im Kern das Ordinationsformular und  über dieses hinaus Einführungsformulare für verschiedene Anlässe biete. Beide Entwürfe wurden in die mit den Agenden befasste Arbeitsgruppe verwiesen, die morgen und übermorgen zu insgesamt zwei Arbeitseinheiten zusammenkommt.

Pfarrer Dr. Albrecht Adam, der Vorsitzende der Theologischen Kommission der SELK, führte in das Papier “Kriterien zur Feststellung von Kirchengemeinschaft” ein, das die Kirchenleitung auf der Grundlage einer Arbeit der Theologischen Kommission vorgelegt hat. Das Papier geht zurück auf eine Bitte der 11. Kirchensynode der SELK (2007), der Frage nachzugehen, “ob und inwieweit künftig bilateral zwischen der SELK und anderen lutherischen Kirchen – unbeschadet einer Zugehörigkeit beispielsweise zum Lutherischen Weltbund (LWB) – die Kirchengemeinschaft festgestellt und praktiziert werden kann.” Die Frage stellt sich auf dem Hintergrund der weiten Kirchengemeinschaftspraxis des LBW im Gegensatz zur Praxis konkordienlutherischer Kirchen wie der SELK. Das dem Pfarrkonvent vorliegende Papier stellt theologische Blickpunkte und praktische kirchliche Überlegungen dar und wird im weiteren Verlauf der Konventsarbeit nun zunächst in der damit befassten Arbeitsgruppe behandelt.

Auch einige weitere Anträge – so zur Konventsarbeit an dem Entwurf für ein neues Gesangbuch der SELK und zur Frage der Kirchengemeinschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) – wurden eingebracht und in die Arbeitsgruppen verwiesen.

Nach der liturgischen Vesper folgen ein freier Abend zu Begegnungen und Gesprächen und mit einem konventualen Fußballspiel. Um 22 Uhr besteht das Angebot des liturgischen Nachtgebetes der Complet in der Kirche des Johannesstiftes.

Der 12.Allgemeine Pfarrkonvent hat gestern in den Räumen des Evangelischen Johannesstiftes in Berlin-Spandau seine Arbeit aufgenommen. Er endet am Freitag.
——————–
Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter “SELK-Aktuell” auf http://www.selk.de

Posted in Uncategorized | Leave a comment

SELK pastor’s convention starts in Berlin

St. Johannissift“. sonst bekommen wir wieder keinen Platz.”
SELK: 12. Allgemeiner Pfarrkonvent mit Gottesdienst eröffnet

Berlin-Spandau, 17.6.2013 – selk – “Ein bisschen sehne ich mich danach, dass ist am Sonntagmorgen zu meiner Frau sage: ‘Lass uns 15 Minuten eher fahren, sonst bekommen wir wieder keinen Platz und müssen im Gang stehen.'” – Von der Sehnsucht, dem erwartungsvollen Glauben, dass Gott auch heute unter den Menschen wirksam ist und Gemeinden wachsen lässt, war die Rede, als Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) am frühen Abend die Predigt im Eröffnungsgottesdienst des 12. Allgemeinen Pfarrkonventes der SELK hielt. Der leitende Geistliche veranschaulichte diese Sehnsucht mit Erfahrungen, die er jüngst bei einem Besuch der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Belarus gemacht hat: Das unverbrauchte und zielgerichtete Engagement, sich für die Entwicklung lutherischer Theologie und Kirche in Weißrussland einzusetzen, wurde an verschiedenen Beispielen deutlich. Voigt bekräftigte das aufbauende Wirken Gottes, an dem er seine Leute beteilige. Es gehe dabei um den weiteren Horizont der Ewigkeit, im biblischen Bild: des “himmlischen Jerusalem”. “Gott selbst wird diese vollkommene Stadt bauen. Ja, er hat ja längst angefangen mit diesem Städtebau. Das himmlische Jerusalem wächst jeden Tag mitten unter uns. Dahin geht meine Sehnsucht”, sagte der Bischof – und ermunterte dazu, sich zu neuer Sehnsucht wecken zu lassen (“Was erträumen wir uns von unserer Gemeinde und was glauben wir, dass Gott für uns tun soll?”). Der Verheißung Gottes, seine Gemeinde zu bauen, könne auch heute sehnsüchtig und erwartungsvoll vertraut werden.

Der durch Orgel- und Blechblasmusik bereicherte Beicht- und Abendmahlsgottesdienst zur Konventseröffnung fand in der evangelischen Wichernkirche in Berlin-Spandau statt, die sich in Nachbarschaft zum Evangelischen Johannesstift, dem Tagungsort des Konventes, befindet. Im Anschluss trafen sich die rund 140 Konventualen und Gäste zu einer ersten kurzen Sitzungseinheit im Plenarsaal. Dabei gab der Allgemeine Pfarrkonvent sein Einverständnis, mit der Konventsleitung Bischof Voigt, die Pröpste Klaus-Peter Czwikla (Spiesen-Elversberg), Gert Kelter (Kelter), Klaus Pahlen (Essen) und Johannes Rehr (Sottrum) sowie Superintendent Burkhard Kurz (Dortmund) zu betrauen.

Der weitere Abend wird ohne Programm als Abend der Begegnung gestaltet. Um 22 Uhr besteht das Angebot eines Nachtgebetes in der Wichernkirche.

Der Konvent dauert bis zum kommenden Freitag an.
——————–
Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter “SELK-Aktuell” auf http://www.selk.de

Posted in SELK News | Tagged , , , | Leave a comment

Löhe on 1 Peter 5:7

sun in africaCast all your anxiety on him because he cares for you. (1Pe 5:7 NIV)

Here the apostle does not write about our basic anxiety for daily bread. He is focusing rather on the anxiety of his congregants and fellow-Christians, who were anxious about the hatred from this world and the enormous challenge to remain steadfast in daily and severe persecutions and to keep the faith and trust in their Lord Jesus Christ even as the heat and pressure of discrimination and harassment were turned up quite excessively. Then the Christians were concerned and anxious about remaining faithful and trusting in their good Lord. Even normal sufferings in this life, which we Christians share will all people and entire humanity have got the tendency to keep people suffering from experiencing joy and happiness. That’s the affliction and temptation of hardships – that it keeps you from smiling and being content. Yet the specific Christian suffering under the hatred of this world and the power of evil is even worse and a stronger affliction. It’s hard to bear that faithful Christians should suffer this way. We can’t really come to grips with that suffering of the righteous and innocent people elected by God to his one, holy Christian Church. Under such terrible and even outrageous circumstances and experiencing such a fate, we are tempted and even naturally inclined to give in to these anxieties, we brood looking inwardly at ourselves, sighing and crying even, as we sway under the load of hardships in danger of losing hope and despairing. The blessed hand of our God and Lord should not pressure us in this way – we think. If it’s pressing hard down on us – we think that it can’t be blessing. Yet, we are to bear our cross patiently and commit all anxiety to the Lord. We people often don’t have enough to carry by bearing God’s cross. That is why we look for even more burdens and increase them considerably by our own anxieties and dark thoughts – even though God has assured us, that he is caring for us. This vain anxiety which really is quite godless and very unproductive too, we should cast away and leave it to him.

Lord, our God and savior. Take all fear from our hearts and grant us your love divine, which drives out all fear. What should we fear? Our suffering is yours. Our hardship leads us towards you. Our sins you have forgiven. Our dying you have transfigured into everlasting life. If it storm and tempest outside, you still are our mighty fortress, our rock and redeemer. We don’t want to be afraid – even as the world is passing and the last judgment comes. Free us from all lack of faith. Even if we have all reason to despair of ourselves, let us never despair of your help and goodness even as you care and control all in your mighty hands and with your living Word. Lord, you know our hearts. You know our anxieties and fears in the unrest of our time and age. Come and pacify our hearts, fill our spirit with your power and peace. Amen.  (Adolf Stöcker)

Be content and still in the Lord of your life. In him you find rest and joy’s fill, yet without him you struggle in vain. He is your life’s font and true sun, shining most brightly for your revival and bliss. So be content in him! (Paul Gerhard, 1607-1676)

This is a rather free translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Tuesday after the third Sunday after the high holiday and festival of the Holy Trinity. It is found on Pg. 237 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

Posted in Meditations by P.Wilhelm Löhe (Translation) | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Tuesday, the 18th June 2013

Jesus heals crippled womenYou turned my wailing into dancing; you removed my sackcloth and clothed me with joy. (Psa 30:11 NIV)

When Jesus saw her, he called her forward and said to her, “Woman, you are set free from your infirmity.” Then he put his hands on her, and immediately she straightened up and praised God. (Luk 13:12-13 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Löhe on 1 Peter 5:6b

Harvest_Joy__W1122000003_-_Size__.77_x_.56_m_fs…that he may lift you up in due time. (1Pe 5:6 NIV)

Humiliation is the road to elevation and exaltation. This is an invitation for us to reconsider the ways of this world and to believe in God’s revelation, which demonstrates that our lives are really nothing else than a learning process to bow down under God’s mighty hand so that he would uplift us up in his good time. Being picked up – is the opposite to humiliation. As the humiliation is nothing else than faithful acceptance of the holy cross that we carry for Christ’s sake, so the elevation is the liberation from this suffering and the introduction of joyful peace and utter solace awaiting God’s children at his good time and bidding. Until this divinely stipulated time breaks there is no peace – no matter how hard we try to bring it about. Rather until that time the word’s of our Lord ring true: “In this world you will have trouble.” (Joh 16:33 NIV) However just as true is his promise that there will come another time at the end of our days, when there will no longer be any sorrow, tears or crying. God will have wiped away all our tears and overcome all our sorrow with never-ending joy and eternal bliss and happiness. This is the time of salvation we are longing for. That’s what the Church is hoping for. Until then we carry our cross and keep the deep longing for perfect peace and ongoing solace under control patiently enduring all without giving up the faith and Christian hope. It reads, we should humiliate ourselves, so that God would lift us up. This humiliation doesn’t earn the exaltation and upliftment. Rather it’s God’s gracious present and free gift.

Lord, our God. We delve into your great Word and motivated by it long for the light of your new world, which you will create in your righteousness and truth. We are grateful that you have given us this hope in this our time and world, amidst all hardship and trouble we go through. We look to your holy Word: You make everything new and that is why our present lives are judged, that is why you have called us to the new life and that is why we want to remain faithful to you always. Keep us in your holy Word and let many people be enlightend by your good and saving Gospel, that they too will look up to you in true faith and trust until we see you face to face at the end of time and this age – seeing your grace and glory over all and in all. Amen. (Christian Blumhardt)

God’s children sow in sadness with lots of tears, yet the year finally brings forth what they were hoping for. Harvest time is coming close and at last they will bind their many sheaves – their sorrow and grief will be utter joy and laughter henceforth. (Paul Gerhard, 1607-1676)

This is a rather free translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Monday after the third Sunday after the high holiday and festival of the Holy Trinity. It is found on Pg. 237 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

Posted in Meditations by P.Wilhelm Löhe (Translation) | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Monday, the 17th June 2013

amosAmos answered Amaziah, “I was a shepherd, and I also took care of sycamore-fig trees. But the LORD took me from tending the flock and said to me, ‘Go, prophesy to my people Israel.’ (Amo 7:14-15 NIV)

Jesus said to Simon, “Don’t be afraid; from now on you will catch men.” (Luk 5:10 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , | Leave a comment