Herrenhuter readings for Tuesday, the 22nd July 2014

dusty plainsFor he knows how we are formed, he remembers that we are dust. (Psa 103:14 NIB) But we have this treasure in jars of clay to show that this all-surpassing power is from God and not from us. (2Co 4:7 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Monday, the 21st July 2014

church in moonlightWhen I was in distress, I sought the Lord; at night I stretched out untiring hands, and I would not be comforted. (Psa 77:2 NIV) Blessed are those who mourn, for they will be comforted. (Mat 5:4 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Sunday, the 19th July 2014

luke_16_rich_man_and_lazarus1Pride goes before destruction, a haughty spirit before a fall. (Pro 16:18 NIV) Therefore, let us throw off everything that hinders and the sin that so easily entangles. And let us run with perseverance the race marked out for us. (Heb 12:1 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Saturday, the 19th July 2014

Giotto Ambrogio Bondone 1267-1337 Final Judgement“Why do you bring charges against me? You have all rebelled against me,” declares the LORD. (Jer 2:29 NIV) You were running a good race. Who cut in on you to keep you from obeying the truth? (Gal 5:7 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Kommentar von Bischof Voigt DD (SELK NEWS)

franzoesische-truppen-an-der-westfrontZum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren – am 28. Juli 1914 – und zum 70. Jahrestag des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 legt Bischof Hans-Jörg Voigt, D.D., von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) den folgenden Kommentar vor.

——————–

Am 28. Juli 1914 erklärte Österreich-Ungarn dem Königreich Serbien den Krieg, einen Monat, nachdem der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Mitgliedern der revolutionären Untergrundorganisation Mlada Bosna in Sarajewo ermordet worden war. Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, die in einem ursächlichen Zusammenhang zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges steht, nahm ihren Lauf.

Am 25. Mai 2014, zum Abschluss der Europäischen Lutherischen Konferenz (ELC), besuchte ich mit einigen Gästen dieser Tagung lutherischer Bekenntniskirchen die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen Belsen in unmittelbarer Nähe zu Bleckmar, wo wir im Missionshaus, der Tagungsstätte der Lutherischen Kirchenmission (LKM), geistlich sehr intensive Tage verbracht hatten.

Schon einige Male hatte ich die Gedenkstätte mit Vikaren besucht, aber noch nie ist es mir so an die Nieren gegangen, wie in Begleitung internationaler Gäste. Ich hatte einige Male mit Tränen zu kämpfen angesichts der Dokumentation von Leichenbergen, und ein Bruder aus Großbritannien, einer aus Dänemark standen neben mir. Und das alles begann letztendlich am 28. Juli 1914 vor 100 Jahren.

Als wir dann durch das Gelände der Gedenkstätte gingen, zwischen den Fundamenten und Überresten der Baracken hindurch, wurden die Gespräche sehr intensiv. Folgendes konnten wir in einzelnen Gesprächen entwickeln:

1. Schuld zu bedenken und einzugestehen ist keine Schwäche, sondern eine Stärke

Zurzeit ist das Buch des australischen Historikers Christopher Clark mit dem Titel “Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog” in Deutschland ein Bestseller. Wahrscheinlich liegt der Grund darin, dass mit Clark “endlich mal jemand sagt”, dass Deutschland nicht allein schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges war. Diese Frage halte ich deshalb für irrelevant, weil es aus Sicht des christlichen Glaubens keine Schwäche, sondern eine Stärke ist, Schuld einzugestehen.

Mein Bruder arbeitet als Handwerksmeister. Sein berufliches Leben besteht darin, zu messen und Fehler zu korrigieren und niemand wirft ihm dabei eine negative Grundhaltung vor. Unser Leben muss sich jeden Tag am heiligen Willen Gottes messen, und die Bitte um Vergebung durch Jesus Christus bringt uns zurecht. Was für ein einzelnes Christenleben gilt, gilt auch für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge. Dass in Deutschland nach 1945 zuerst zögerlich, dann aber zunehmend das himmelschreiende Unrecht unseres Volkes thematisiert, bedacht und in aller Unvollkommenheit bearbeitet wurde, ist eine Stärke und keine Schwäche.

2. Schuld ist etwas anderes als Verantwortung

Für uns als lutherische Christinnen und Christen ist es wichtig, mit dem Begriff der Schuld möglichst genau umzugehen. Gerade in historischen Zusammenhängen sollten wir nicht leichtfertig mit diesem Begriff hantieren. So bin ich persönlich nicht schuld am Ausbruch und den Folgen zweier Weltkriege und der unbegreiflichen Vernichtung des Volkes der Juden. Ich bin nicht schuld, weil ich damals noch nicht gelebt habe. Ich habe an meinem eigenen Leben genug zu bekennen, und Jesus Christus hat seine tägliche Mühe mit meinen heutigen Sünden.
Zugleich aber stehen wir als Deutsche in einer bleibenden Verantwortung für Folgen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Es ist dies die Verantwortung, aus dieser Geschichte resultierende Nöte, aber auch ganz andere Nöte zu lindern, wo wir nur können. Es ist dies die Verantwortung, diese Geschichte auch für andere zu erinnern. Was zum Beispiel unsere ursprünglich deutschen Schwesterkirchen in Kanada, in den USA, in Brasilien, Argentinien oder Australien unter den Kriegsfolgen zu leiden hatten, ist bisher kaum untersucht. Das Misstrauen der dortigen Landsleute, der daraus resultierende schleichende Verlust der deutschen Muttersprache, Anfeindungen aller Art gehören mit dazu.

3. Nationalismus ist immer noch ein Problem

Mit der französischen Revolution über die Napoleonischen Kriege beginnt der Nationalismus in Europa um sich zu greifen. Dabei ersetzt der Begriff der Nation den Begriff der christlichen Religion. Der Nationalismus ist ein Hauptgrund für den Ausbruch des ersten Weltkrieges. Der Nationalismus war es, der die Kirchen verschiedenster Konfessionen völlig verblendete, sodass zum Beispiel römisch-katholische Bischöfe deutscher wie französischer Bistümer nationalistische Kriegshetze betrieben, obwohl sie zu einer Kirche gehörten. Die evangelischen Kirchen standen dem in nichts nach. Erst die Soldaten auf dem Schlachtfeld waren völlig überrascht, wenn sie in den Taschen der Gefallenen Gegner eine Bibel oder ein Kreuz fanden.

Der Nationalismus und nationale Egoismen sind in Europa und weltweit nach wie vor virulent. Die Gefahr des Nationalismus ist noch nicht gebannt und macht dem christlichen Glauben nach wie vor Konkurrenz.

4. Pseudonaturwissenschaftliches Denken

Insbesondere die Ideologie des Nationalsozialismus meinte, der Evolutionstheorie Elemente entnehmen zu können, um zum Beispiel aus der Natürlichen Auslese das Gesetz des Stärkeren und eine sozialdarwinistische Rassentheorie formen zu können. Solche pseudonaturwissenschaftlichen Ideen finden sich bis in die Gegenwart in Wirtschafts- und Sozialtheorien. Sie stehen im krassen Widerspruch zum christlichen Glaube, dem der Gedanke der Nächstenliebe zu eigen ist. Christus spricht: “Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.” (Matthäus 25,40).

5. Mehrheiten können irren

Wenn ich in diesen Tagen Bilder von jubelnden Volksmassen und Soldaten sehe, wie sie 1914 in einen grausamen Massentod gezogen sind, versuche ich meinen Kindern immer wieder diesen Satz einzuschärfen: “Mehrheiten können irren!” Die Männer und Frauen, die am 20. Juni 1944 versuchten, dem Nationalsozialismus ein Ende zu machen, hatten den Mut, sich einer Mehrheitsmeinung entgegenzustellen. Vor 70 Jahren bezahlten sie dafür mit ihrem Leben. Das christliche Gewissen, das durch die Ursünde immer wieder ein irrendes Gewissen ist, muss täglich geschärft werden am Wort Gottes.

Unsere demokratischen Gesellschaften stehen in der Gefahr, eine Mehrheitsmeinung von vornherein als Wahrheit anzusehen. Die Deutsche Geschichte erinnert daran, dass der Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein Massenereignis war und die Reichstagswahl 1933 unter weithin demokratischen Verhältnissen dem Nationalsozialismus zur Macht verhalf. Mehrheiten können irren: Dieser Satz ist heute wichtiger denn je, wenn gesellschaftliche Mehrheitsmeinungen sich immer weiter von den Grundlagen des christlichen Glaubens entfernen.

——————–
Ein Kommentar von selk_news [18.7.2014]
Redaktion: SELK – Gesamtkirche.
selk_news Kommentare werden von ihren VerfasserInnen verantwortet.
Verfasser: Bischof Hans-Jörg Voigt, D.D., Bischof@selk.de.
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel. +49-511-557808 – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de.
selk_news können über http://www.selk.de bezogen werden.

 

© SELK 2014
Um den Newsletter zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an:
mailto:leave-selk_news-6489695M@kbx.de
————————————————————————

Posted in Lutheran World | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment

Lutheran Order of service in isiZulu/seTswana

Jesus and the miraculous fishingThe Lutheran Order of Service for the 5th Sunday after Trinity is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on God’s word through the apostle St. Paul in his 2nd letter to the Thessalonians in the 3rd chapter the verses 1-5 written by Pastor Dr. S.E.Sithole (S.A. Bible Society, KZN) in isiZulu (wz1439140713 n Tr 5) and translated as usual seTswana (wt1439140520 n Tr 5) by my father Rev. E.A.W.Weber DD (Welbedacht, KZN).

The readings for this 5th Sunday after Trinity are:

Old Testament:            Genesis 12:1-4a

The Epistle:                  1.Corinthians 1:18-25

The Gospel:                  Luke 5:1-11

Psalm:                          73:24-26.28

The liturgical colour is green.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for this week: For it is by grace you have been saved, through faith– and this is not from yourselves, it is the gift of God. (Eph 2:8 NIV)

O God, You have prepared for those who love You good things that surpass all understanding. Pour into our hearts such love toward You that we, loving You above all things, may obtain Your promises, which exceed all that we can desire; through Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.

Modimo, Mong-wa-thata-yotlhe, re lebogela bopelotlhomogi jwa gago, gonne o re bolokile, wa tsamaya le rona, go fitlha mo letsatsing la kajeno. O re femele, Morena, mo thateng ya ga Satane, le mo go tsotlhe tse di bosula tse di lekang go re kgaoganya le wena. Morena, o re dire gore re nne dikala tse di ungwang maungo a a monate, o tumisiwe wena o le wesi, Rara yo o mo legodimong. A re tshegofadiweng ke wena, Morena, mono kwa re phuthegetseng teng. Re a kopa gore re gogwe ka bopelotlhomogi jwa gago, e seng ka go dira ga rona, mme ka go gogiwa ke wena. O nne le rona, Rara, ka nako yotlhe mo tirelong eno, re itshwarelwe maleo ke wena, re kope gore o tiise tumelo e re e abetsweng ke wena. Re rapelela balwetsi botlhe mo mafelong a a farologanyeng, gape re kopela lefatshe lotlhe kagiso, leina la gago le godisiwe. A bopelotlhomogi jwa gago bo nne le rona ka metlha. Re kopa tsotlhe tseo mo leineng la ga Jesu Keresete, Morena wa rona. Amen.

Nkulunkulu Mninimandla onke siyabonga umusa wakho ngokuba usilondolozile, wahamba nathi kuze kube lapha. Sivikele emandleni kaSathane nakukho konke okubi okufuna ukusahlukanisa nawe, Nkosi. Senze, Nkosi, sibe amagatsha athela izithelo ezinhle kudunyiswe wena wedwa Baba wethu osezulwini. Masibusiswe nguwe, Nkosi, njengoba sihlangene lapho. Siyacela ukuba siholwe ngomusa wakho kungabi ukwenza kwethu kepha ngokuholwa nguwe. Iba nathi, Baba, nangaso lesisikhathi samanje kulenkonzo sithethelelwe nguwe izono zethu, sicele futhi ukuba uqinise ukukholwa osiphe khona. Sikhulekela bonke abagulayo ezindaweni ezahlukene, sicele futhi nokuphiwa nguwe ukuhlala ngokuthula kulelizwe, kuphakanyiswe igama lakho. Umusa wakho mawube nathi ngazo zonke izikhathi, sicela konke egameni leNkosi uJesu Kristu. Ameni.

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, enthusiasm and wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

 

 

Posted in Lutheran Order of service | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Friday, the 18th July 2014

transfig.icon.star“This is what the LORD says– Israel’s King and Redeemer, the LORD Almighty: I am the first and I am the last; apart from me there is no God.” (Isa 44:6 NIV) No one has ever seen God, but the one and only Son, who is himself God and is in closest relationship with the Father, has made him known. (Joh 1:18 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Thursday, the 17th July 2014

rainbow3God said to Noah: “I now establish my covenant with you and with your descendants after you  … I establish my covenant with you: Never again will all life be destroyed by the waters of a flood; never again will there be a flood to destroy the earth.” (Gen 9:9-11 NIV) Who then is the one who condemns? No one. Christ Jesus who died– more than that, who was raised to life– is at the right hand of God and is also interceding for us. (Rom 8:34 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Wednesday, the 16th July 2014

Image-Chagall_FiddlerI will remember the deeds of the LORD; yes, I will remember your miracles of long ago. I will consider all your works and meditate on all your mighty deeds.” (Psa 77:11-12 NIV) The eyes of your understanding being enlightened; that ye may know what is the hope of his calling, and what the riches of the glory of his inheritance in the saints, (Eph 1:18 KJV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Tuesday, the 15th July 2014

King-Solomon-Russian-iconSo God said to him, “Since you have asked for this and not for long life or wealth for yourself, nor have asked for the death of your enemies but for discernment in administering justice, I will do what you have asked. I will give you a wise and discerning heart, so that there will never have been anyone like you, nor will there ever be. (1Ki 3:11-12 NIV) But seek first his kingdom and his righteousness, and all these things will be given to you as well. (Mat 6:33 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment