Gott, sei mir gnädig nach Deiner Güte, und tilge meine Sünden nach Deiner großen Barmherzigkeit. (Psalm 51)

Lutherkirche: St.Marien (Stadtkirche Wittenberg, 2026)

Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. 

Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen. Siehe, du liebst Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund. Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich weißer werde als Schnee. Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. 

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren. Errette mich von Blutschuld, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. 

Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige. Denn Schlachtopfer willst du nicht, / ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Tue wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem. Dann werden dir gefallen rechte Opfer,  Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern. 

Psalm 51. Ein Psalm Davids, vorzusingen, als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er zu Batseba eingegangen war.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Morgensegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß Dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Als dann mit Freuden an Dein Werk gegangen und etwa ein Lied gesungen oder was Dir Deine Andacht eingibt.

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1,14

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Wir danken Dir, o treuer Gott, daß Du uns hilfst aus Sündennot, vergibst uns alle Schuld und Fehl, hilfst uns an Leib und an der Seel.

Durch Priesters Mund sprichst Du: “Mein Kind, Dir alle Sünd vergeben sind, geh hin im Fried, sündig´ nicht mehr und allweg Dich zu mir bekehr.”

Dir sei Dank für solch gnädig Herz, der Du selbst heilest allen Schmerz durchs teure Blut des Herren Christ, welchs für all Sünd vergossen ist.

Gib uns Dein’ Geist, gib Fried und Freud von nun an bis in Ewigkeit. Dein Wort und heilig Sakrament erhalt bei uns bis an das End.

Nikolaus Selnecker 1587 (LKG 33)

Fortlaufende Lese

Als aber der HERR euer Geschrei hörte, wurde er zornig und schwor und sprach: Es soll keiner von diesem bösen Geschlecht das gute Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe, außer Kaleb, dem Sohn Jefunnes; der soll es sehen. Ihm und seinen Nachkommen will ich das Land geben, das er betreten hat, weil er dem HERRN treu gefolgt ist! Auch über mich wurde der HERR zornig um euretwillen und sprach: Auch du sollst dort nicht hineinkommen. Aber Josua, der Sohn Nuns, der dein Diener ist, der soll hineinkommen. Den stärke, denn er soll Israel den Erbbesitz austeilen. Und eure Säuglinge, von denen ihr sagtet, sie würden zur Beute werden, und eure Kinder, die jetzt weder Gutes noch Böses verstehen, die sollen hineinkommen; ihnen will ich’s geben, und sie sollen es in Besitz nehmen. Ihr aber, wendet euch und zieht in die Wüste den Weg zum Schilfmeer. Da antwortetet ihr und spracht zu mir: Wir haben an dem HERRN gesündigt; wir wollen hinaufziehen und kämpfen, wie uns der HERR, unser Gott, geboten hat. Als ihr euch nun rüstetet, ein jeder mit seinen Waffen, und es für ein Leichtes hieltet, ins Gebirge hinaufzuziehen, da befahl mir der HERR: Sage ihnen: Zieht nicht hinauf und kämpft nicht, denn ich bin nicht unter euch, damit ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden. Als ich euch das sagte, gehorchtet ihr nicht und wurdet ungehorsam dem Befehl des HERRN und wart vermessen und zogt hinauf ins Gebirge. Da zogen die Amoriter aus, die dort im Gebirge wohnten, euch entgegen und jagten euch, wie’s die Bienen tun, und versprengten euch von Seïr bis nach Horma. Als ihr nun wiederkamt, weintet ihr vor dem HERRN. Aber der HERR hörte nicht auf eure Stimme und neigte seine Ohren nicht zu euch. So bliebt ihr in Kadesch eine sehr lange Zeit. 

5. Mose 1,34-46

Morgenlese

Am nächsten Tag stand Johannes abermals da und zwei seiner Jünger; 36 und als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! 37 Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach. 38 Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister[5] –, wo wirst du bleiben? 39 Er sprach zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen’s und blieben diesen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. 40 Einer von den zweien, die Johannes gehört hatten und Jesus nachgefolgt waren, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. 41 Der findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte. 42 Und er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt: Fels. 

Johannes 1,35-42

Abendlese

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.  Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1.Johannes 4,9-16

Bekenntnislese Apologie der CA IV,233-243

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

+ Friede sei mit Euch +

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Das 3.Gebot (Kl. Katechismus)

Das dritte Gebot verdeutscht von Dr. Martin Luther im Kleinem Katechismus wie es für die evangelisch-lutherische Kirchen und Schulen des Königreichs Hannover (1862) im 3.Buch aufgeschrieben wurde und hier vorgelesen wird.

Und hier vorgelesen:

Hier Dr. Martin Luther zum 3. Gebot im Großen Katechismus: https://kwaweber.org/2026/01/13/dr-martin-luther-uber-das-3-gebot/

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Das 2. Gebot

Das andere (zweite) Gebot verdeutscht von Dr. Martin Luther im Kleinem Katechismus wie es für die evangelisch-lutherische Kirchen und Schulen des Königreichs Hannover (1862) im 3.Buch aufgeschrieben wurde und hier vorgelesen wird.

Und hier vorgelesen:

Hier zu Dr. Martin Luthers Erklärung im Großen Katechismus: https://kwaweber.org/2026/01/10/das-andere-gebot-dr-martin-luthers-kl-katechismus/

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Dr. Martin Luther über das 3. Gebot

Lucas Cranach d.Ä (1472–1553): Die zehn Gebote (1516) heute im Wittenberger Lutherhaus

Dr. Martin Luther (1483-1546) hat im April 1529 den Großen Katechismus herausgebracht. Er wurde gut fünfzig Jahre später – wie der Kleine auch – ins Konkordienbuch (1580) übernommen. Professor Dr. Detlev Lehmann (* 20. Juni 1934 in Königsberg; † 15. Juli 1988 in Oberursel i.T.) hat den Großen Katechismus 1982 in heutiges Deutsch übersetzt.

Die Erklärung zum dritten Gebot hier nachzulesen:

Und hier vorgelesen:

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HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! (Psalm 38)

Lucas Cranach (II), die Taufe Christi im Jordan, 1560 (Epitaph für Johannes Bugenhagen in der Lutherkirche, Wittenberg

HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drückt mich. Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe wegen deines Drohens und ist nichts Heiles an meinen Gebeinen wegen meiner Sünde. Denn meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden. Meine Wunden stinken und eitern wegen meiner Torheit. Ich gehe krumm und sehr gebückt; den ganzen Tag gehe ich traurig einher. Denn meine Lenden sind ganz verdorrt; es ist nichts Gesundes an meinem Leibe. Ich bin matt geworden und ganz zerschlagen; ich schreie vor Unruhe meines Herzens. Herr, du kennst all mein Begehren, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen. Mein Herz erbebt, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist dahin. Meine Lieben und Freunde scheuen zurück vor meiner Plage, und meine Nächsten halten sich fern. Die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach;  und die mein Unglück suchen, bereden, wie sie schaden wollen; sie sinnen Arges den ganzen Tag. Ich bin wie taub und höre nicht, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.  Ich muss sein wie einer, der nicht hört und keine Widerrede in seinem Munde hat. Aber ich harre, HERR, auf dich; du, Herr, mein Gott, wirst antworten. Denn ich denke: Dass sie sich ja nicht über mich freuen! Wenn mein Fuß wankte, würden sie sich hoch rühmen wider mich. Denn ich bin dem Fallen nahe, und mein Schmerz ist immer vor mir. Denn ich bekenne meine Missetat und sorge mich wegen meiner Sünde. Aber meine Feinde leben und sind mächtig; die mich ohne Grund hassen, derer sind viele. Die mir Gutes mit Bösem vergelten, feinden mich an, weil ich mich an das Gute halte. Verlass mich nicht, HERR, mein Gott, sei nicht ferne von mir! Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe! 

Psalm 38. Ein Psalm Davids, zum Gedenkopfer.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Morgensegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß Dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Als dann mit Freuden an Dein Werk gegangen und etwa ein Lied gesungen oder was Dir Deine Andacht eingibt.

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1,14

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Christ, unser Herr, zum Jordan kam, nach seines Vaters Willen, von Sankt Johann die Taufe nahm, sein Werk und Amt zu erfüllen. Da wollt er stiften uns ein Bad, zu waschen uns von Sünden, ersäufen auch den bittern Tod durch sein selbst Blut und Wunden, es galt ein neues Leben.

So hört und merket alle wohl, was Gott selbst Taufe nennet und was ein Christe glauben soll, der sich zu ihm bekennet. Gott spricht und will, dass Wasser sei, doch nicht allein schlicht Wasser, sein heiligs Wort ist auch dabei mit reichem Geist ohn Maßen: der ist allhier der Täufer.

Solchs hat er uns gezeiget klar mit Bildern und mit Worten. Des Vaters Stimm man offenbar daselbst am Jordan hörte; er sprach: »Das ist mein lieber Sohn, an dem ich hab Gefallen; den will ich euch befohlen han dass ihr ihn höret alle und folget seinem Lehren.«

Auch Gottes Sohn hier selber steht in seiner zarten Menschheit, der Heilig Geist herniederfährt in Taubenbild verkleidet, dass wir nicht sollen zweifeln dran: Wenn wir getaufet werden, all drei Person’ getaufet han, dadurch bei uns auf Erden zu wohnen sich begeben.

Sein Jünger heißt der Herre Christ: »Geht hin, all Welt zu lehren, dass sie verlorn in Sünden ist, sich soll zur Buße kehren; wer glaubet und sich taufen lässt, soll dadurch selig werden; ein neugeborner Mensch er heißt, der nicht mehr könne sterben, das Himmelreich soll erben.«

Wer nicht glaubt dieser großen Gnad, der bleibt in seinen Sünden und ist verdammt zum ewgen Tod tief in der Höllen Grunde. Nichts hilft sein eigen Heiligkeit, all sein Tun ist verloren, die Erbsünd macht’s zur Nichtigkeit, darin er ist geboren, vermag sich selbst nicht helten.

Das Aug allein das Wasser sieht, wie Menschen Wasser gießen; der Glaub im Geist die Kraft versteht des Blutes Jesu Christi; und ist vor ihm ein rote Flut, von Christi Blut gefärbet, die allen Schaden heilen tut, von Adam her geerbet, auch von uns selbst begangen.

Martin Luther 1541 (LKG 23)

Fortlaufende Lese

Dann brachen wir auf vom Horeb und zogen durch die ganze Wüste, die groß und furchtbar ist, wie ihr gesehen habt, auf der Straße zum Gebirge der Amoriter, wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis nach Kadesch-Barnea. 20 Da sprach ich zu euch: Ihr seid an das Gebirge der Amoriter gekommen, das uns der HERR, unser Gott, gibt. 21 Siehe, der HERR, dein Gott, hat dir das Land gegeben; zieh hinauf und nimm’s ein, wie der HERR, der Gott deiner Väter, dir zugesagt hat. Fürchte dich nicht und lass dir nicht grauen. 22 Da kamt ihr alle zu mir und spracht: Lasst uns Männer vor uns her senden, die uns das Land erkunden und uns berichten, auf welchem Weg wir hinaufziehen sollen, und die Städte, zu denen wir kommen werden. 23 Das gefiel mir gut, und ich nahm von euch zwölf Männer, von jedem Stamm einen. 24 Als diese weggingen und hinaufzogen auf das Gebirge und an das Traubental kamen, da erkundeten sie das Land 25 und nahmen von den Früchten des Landes mit sich und brachten sie herab zu uns und berichteten uns und sprachen: Das Land ist gut, das der HERR, unser Gott, uns gegeben hat. 26 Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen und wurdet ungehorsam dem Befehl des HERRN, eures Gottes, 27 und murrtet in euren Zelten und spracht: Der HERR ist uns feind, darum hat er uns aus Ägyptenland geführt, dass er uns in die Hände der Amoriter gebe, um uns zu vertilgen. 28 Wo sollen wir hinaufziehen? Unsere Brüder haben unser Herz verzagt gemacht, als sie sagten: Ein Volk, größer und höher gewachsen als wir, und große Städte mit Mauern bis zum Himmel und auch Anakiter haben wir dort gesehen. 29 Ich sprach aber zu euch: Entsetzt euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen. 30 Der HERR, euer Gott, der vor euch herzieht, wird für euch streiten, ganz so, wie er’s an eurer Seite getan hat in Ägypten vor euren Augen 31 und in der Wüste. Da hast du gesehen, wie dich der HERR, dein Gott, getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Wege, den ihr gewandert seid, bis ihr an diesen Ort kamt. 32 Und trotzdem glaubtet ihr dem HERRN, eurem Gott, nicht, 33 der auf dem Weg vor euch herging, euch die Stätte zu weisen, wo ihr euch lagern solltet, bei Nacht im Feuer, um euch den Weg zu zeigen, den ihr gehen solltet, und bei Tage in der Wolke.

5. Mose 1,19-33

Morgenlese

Und alsbald trieb Jesum der Geist in die Wüste; und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.

Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! 

Markus 1,12-15

Abendlese

Da nun Jesus hörte, dass Johannes gefangen gesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück. Und er verließ Nazareth, kam und wohnte in Kapernaum, das am Galiläischen Meer liegt im Gebiet von Sebulon und Naftali, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: »Das Land Sebulon und das Land Naftali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden, das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen im Land und Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.« Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! 

Matthäus 4,12-17

Bekenntnislese Apologie IV,222-232 (101-111)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

+ Friede sei mit Euch +

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P. Wilhelm Löhe predigt am Sonntag nach dem hohen Erscheinungsfest (Lk.2,41-52)

Der zwölfjährige Jesus im Tempel, Melker Altar von Jörg Breu dem Älteren, 1502

Pastor Johann Konrad Wilhelm Löhe (* 21. Februar 1808 in Fürth; † 2. Januar 1872 in Neuendettelsau) predigte am Sonntag nach dem hohen Erscheinungsfest (Epiphanias) über das heilige Evangelium unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, wie er als zwölfjähriger im Hause seines Vaters ist. Das hat der heilige Evangelist Sankt Lukas 2,41-52 berichtet. Hier die Predigt zum nachlesen:

Und hier vorgelesen:

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Der HERR erhöre dich in der Not, der Name des Gottes Jakobs schütze dich! (Psalm 20)

Der HERR erhöre dich in der Not, der Name des Gottes Jakobs schütze dich! 3 Er sende dir Hilfe vom Heiligtum und stärke dich aus Zion! 4 Er gedenke all deiner Speisopfer, und dein Brandopfer sei ihm angenehm! Sela. 5 Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und erfülle alles, was du dir vornimmst! 6 Dann wollen wir jubeln, weil er dir hilft; / im Namen unsres Gottes erheben wir das Banner. Der HERR gewähre dir alle deine Bitten! 7 Nun weiß ich, dass der HERR seinem Gesalbten hilft / und ihn erhört von seinem heiligen Himmel, seine rechte Hand hilft mit Macht. 8 Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes. 9 Sie sind niedergestürzt und gefallen, wir aber stehen aufgerichtet. 10 Hilf, HERR! Der König erhöre uns, wenn wir rufen. 

Psalm 20. Ein Psalm Davids, vorzusingen. 

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolische Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Morgensegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß Dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Als dann mit Freuden an Dein Werk gegangen und etwa ein Lied gesungen oder was Dir Deine Andacht eingibt.

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1,14

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Wie schön leuchtet der Morgenstern / Voll Gnad vnd Warheit von dem HERRN / Die süsse Wurtzel Jesse? Du Sohn Dauid / auß Jacobs Stamm / Mein König vnd mein Bräutigam / Hast mir mein Hertz besessen / Lieblich /freundtlich / Schön vnd herrlich / Groß vnd ehrlich / Reich von Gaben / Hoch vnd sehr prächtig erhaben.

Ey mein Perle / du werthe Kron /Wahr Gottes vnd Marien Sohn / Ein hochgeborner König / Mein Hertz heißt dich ein lilium, Dein süsses Euangelium, Jst lauter Milch vnd Honig / Ey mein Blümlein / Hosianna / Himmlisch Manna / Das wir essen / Deiner kan ich nicht vergessen.

Geuß sehr tieff in mein Hertz hineyn / Du heller Jaspis vnd Rubin / Die Flamme deiner Liebe. Vnd erfreuw mich / daß ich doch bleib An deinem außerwehlten Leib Ein lebendige Rippe / Nach dir / ist mir / Gratiosa cœli rosa, Kranck vnd glümmet Mein Hertz / durch Liebe verwundet.

Von Gott kompt mir ein Frewdenschein / Wenn du mit deinen Eugelein / Mich freundtlich thust anblicken / O HERR Jesu mein trawtes Gut / Dein Wort / dein Geist / dein Leib vnd Blut / Mich innerlich erquicken. Nimm mich / freundtlich / Jn dein Arme / Daß ich warme Werd von Gnaden / Auff dein Wort komm ich geladen.

HERR Gott Vatter / mein starcker Heldt / Du hast mich ewig / für der Welt / In deinem Sohn geliebet / Dein Sohn hat mich jhm selbst vertrawt / Er ist mein Schatz / ich bin sein Braut / Sehr hoch in jhm erfreuwet. Eya / Eya / Himmlisch Leben / wirdt er geben Mir dort oben / Ewig soll mein Hertz jhn loben.

Zwingt die Sayten in Cythara. Vnd laßt die süsse Musica, Gantz frewdenreich erschallen: Daß ich möge mit Jesulein / Dem wunder schönen Bräutgam mein / In stäter Liebe wallen. Singet / springet / Jubilieret / triumphieret / Danckt dem HERREN / Groß ist der König der Ehren.

Wie bin ich doch so hertzlich fro / Daß mein Schatz ist das A vnd O / Der Anfang / vnd das Ende: Er wirdt mich doch zu seinem Preyß / Auffnemmen in das Paradeiß / Deß klopff ich in die Hände. Amen / Amen / Komm du schon FrewdenKrone / Bleib du nicht lange / Deiner wart ich mit Verlangen.

Philipp Nicolai 1599 (LKG 123)

Fortlaufende Lese

Dies sind die Worte, die Mose zu ganz Israel redete jenseits des Jordans in der Wüste, im Jordantal gegenüber Suf, zwischen Paran und Tofel, Laban, Hazerot und Di-Sahab. – 2 Elf Tagereisen sind es vom Horeb bis Kadesch-Barnea auf dem Wege zum Gebirge Seïr. – 3 Und es geschah im vierzigsten Jahr, am ersten Tage des elften Monats, da redete Mose mit den Israeliten alles, wie es ihm der HERR für sie geboten hatte, 4 nachdem er Sihon geschlagen hatte, den König der Amoriter, der in Heschbon herrschte, dazu bei Edreï den Og, den König von Baschan, der in Aschtarot herrschte. 5 Jenseits des Jordans im Lande Moab fing Mose an, dies Gesetz auszulegen, und sprach: 6 Der HERR, unser Gott, redete zu uns am Berge Horeb und sprach: Ihr seid lange genug an diesem Berge geblieben; 7 wendet euch und zieht hin, dass ihr zu dem Gebirge der Amoriter kommt und zu allen ihren Nachbarn im Jordantal, auf dem Gebirge und in dem Hügelland, im Südland und am Ufer des Meeres, ins Land der Kanaaniter und zum Berge Libanon, bis an den großen Strom, den Euphrat. 8 Siehe, ich habe euch das Land, das vor euch liegt, gegeben. Zieht hinein und nehmt das Land ein, von dem der HERR euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, dass er’s ihnen und ihren Nachkommen geben wolle. 9 Da sprach ich zur selben Zeit zu euch: Ich kann euch nicht allein tragen. 10 Der HERR, euer Gott, hat euch so zahlreich werden lassen, dass ihr heute seid wie die Menge der Sterne am Himmel. 11 Der HERR, der Gott eurer Väter, mache euch noch tausendmal mehr und segne euch, wie er euch zugesagt hat! 12 Wie kann ich allein eure Mühe und Last und euren Streit ertragen? 13 Schafft herbei weise, verständige und bewährte Leute für eure Stämme, die will ich über euch zu Häuptern setzen. 14 Da antwortetet ihr mir und spracht: Was du geraten hast, ist gut. 15 Da nahm ich die Häupter eurer Stämme, weise und bewährte Männer, und setzte sie über euch ein als Anführer über Tausend, über Hundert, über Fünfzig und über Zehn und als Amtleute für eure Stämme. 16 Und ich gebot euren Richtern zu jener Zeit und sprach: Hört eure Brüder an und richtet recht zwischen jedermann und seinem Bruder und dem Fremdling bei ihm. 17 Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes. Wird aber euch eine Sache zu schwer sein, die lasst an mich gelangen, damit ich sie höre. 18 So gebot ich euch zu der Zeit alles, was ihr tun sollt.

5. Mose 1,1-18

Morgenlese

Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.

Wie geschrieben steht im Propheten Jesaja: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bereiten soll.« 3 »Es ist eine Stimme eines Predigers[1] in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!«, 4 so war Johannes in der Wüste, taufte und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. 5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze judäische Land und alle Leute von Jerusalem und ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden. 6 Und Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden und aß Heuschrecken und wilden Honig. 7 Und er predigte und sprach: Nach mir kommt der, der stärker ist als ich; ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe löse. 8 Ich habe euch mit Wasser getauft; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. 10 Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. 11 Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Markus 1,1-11

Abendlese

Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! Dieser ist’s, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist, denn er war eher als ich. Und ich kannte ihn nicht. Aber damit er offenbar werde für Israel, darum bin ich gekommen zu taufen mit Wasser. Und Johannes bezeugte es und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht. Aber der mich gesandt hat zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du siehst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist’s, der mit dem Heiligen Geist tauft. Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn. 

Johannes 1,29-34

Bekenntnislese Apologie IV,209-221 (Rechtfertigung)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

+ Friede sei mit Euch +

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Das andere Gebot (Dr. Martin Luthers Kl. Katechismus)

Das andere (zweite) Gebot verdeutscht von Dr. Martin Luther im Kleinem Katechismus wie es für die evangelisch-lutherische Kirchen und Schulen des Königreichs Hannover (1862) im 3.Buch aufgeschrieben wurde und hier vorgelesen wird.


Und hier vorgelesen:

Und hier zu Dr. Martin Luthers ausführlicher Erklärung des 2. Gebots im Großen Katechismus: https://kwaweber.org/2026/01/10/dr-martin-luther-uber-das-andere-gebot/

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Dr. Martin Luther über das andere Gebot

Lucas Cranach d.Ä (1472–1553): Die zehn Gebote (1516) heute im Wittenberger Lutherhaus

Dr. Martin Luther (1483-1546) hat im April 1529 den Großen Katechismus herausgebracht. Er wurde gut fünfzig Jahre später – wie der Kleine auch – ins Konkordienbuch (1580) übernommen. Professor Dr. Detlev Lehmann (* 20. Juni 1934 in Königsberg; † 15. Juli 1988 in Oberursel i.T.) hat den Großen Katechismus 1982 in heutiges Deutsch übersetzt.

Die Erklärung zum anderen (zweiten) Gebot hier nachzulesen:

Und hier vorgelesen:

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Das 1. Gebot (Dr. Martin Luthers Kl. Katechismus)

Das 1. Gebot verdeutscht von Dr. Martin Luther im Kleinem Katechismus wie es für die evangelisch-lutherische Kirchen und Schulen des Königreichs Hannover (1862) im 3.Buch aufgeschrieben wurde und hier vorgelesen wird.

Und hier vorgelesen:

Und hier Dr. Martin Luthers ausführliche Erklärung des 1. Gebotes im Großen Katechismus: https://kwaweber.org/2026/01/08/dr-martin-luther-uber-das-1-gebot/

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