Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)
Weg hast Du allerwegen, an Mitteln fehlt Dir’s nicht; Dein Tun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht; Dein Werk kann niemand hindern, Dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn Du, was Deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun.
Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorgenommen und was er haben will, das muss doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.
Hoff, o Du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird Dich aus der Höhle, da Dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst Du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,4-6)
Fortlaufende Lese
Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2 Aber er antwortete und sprach zu ihnen: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. 3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen? 4 Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging davon.
5 Und als die Jünger ans andre Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. 6 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! 7 Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird’s sein, dass wir kein Brot mitgenommen haben. 8 Als das Jesus merkte, sprach er: Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euch doch, dass ihr kein Brot habt? 9 Versteht ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote für die fünftausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt? 10 Auch nicht an die sieben Brote für die viertausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt? 11 Wieso versteht ihr denn nicht, dass ich nicht vom Brot zu euch geredet habe? Hütet euch vielmehr vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! 12 Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Matthäus 16,1-12
Tageslese
Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, 13 mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. 14 Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. 15 Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. 16 Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als Erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. 17 Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.
1. Timotheus 1,12-17
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)
Ready for church in the Old Latin School chapel 2023.
Befiehl Du Deine Wege und was Dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da Dein Fuß gehen kann.
Dem Herren musst Du trauen, wenn Dir’s soll wohlergehn; auf sein Werk musst Du schauen, wenn Dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein.
Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was Du dann erlesen, das treibst Du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was Deinem Rat gefällt.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,1-3)
Fortlaufende Lese
Und Jesus ging von dort weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich dort. 30 Und es kam eine große Menge zu ihm; die hatten bei sich Lahme, Blinde, Verkrüppelte, Stumme und viele andere und legten sie ihm vor die Füße, und er heilte sie, 31 sodass sich das Volk verwunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Lahmen gingen und die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.
32 Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Das Volk jammert mich; denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig gehen lassen, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege. 33 Da sprachen die Jünger zu ihm: Woher sollen wir so viel Brot nehmen in der Einöde, um eine so große Menge zu sättigen? 34 Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und ein paar Fische. 35 Und er ließ das Volk sich lagern auf die Erde 36 und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 37 Und sie aßen alle und wurden satt; und sie sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll. 38 Und die da gegessen hatten, waren viertausend Männer, ohne Frauen und Kinder. 39 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er ins Boot und kam in das Gebiet von Magadan.
Matthäus 15,29-39
Tageslese
Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. 41 Und es jammerte ihn, und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will’s tun; sei rein! 42 Und alsbald wich der Aussatz von ihm, und er wurde rein. 43 Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich 44 und sprach zu ihm: Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst; sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. 45 Er aber ging fort und fing an, viel davon zu reden und die Geschichte bekannt zu machen, sodass Jesus hinfort nicht mehr öffentlich in eine Stadt gehen konnte; sondern er war draußen an einsamen Orten; und sie kamen zu ihm von allen Enden.
Markus 1,40-45
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Bless the Lord, O my soul, and forget not all his benefits”
Psalm 103,2
Collect for this Sunday
Almighty God, You richly and unceasingly furnish us with all good things and preserve us day by day. Make us to acknowledge this with our whole heart, that we may thank and praise You for Your lovingkindness and mercy here and for evermore; through Jesus Christ our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit now and always. Amen.
Dobberstein Pg. 112
Codex Aureus Epternacensis (1035-1045): “Cleansing of the ten lepers”
The Introit invites us to sing our Lord´s praises:
Praise the Lord. Praise the Lord, O my soul. I will praise the Lord as long as I live. I will sing praises to my God as long as I exist. Do not trust in princes, or in human beings, who cannot deliver. Their life’s breath departs, they return to the ground. On that day their plans die. How blessed is the one whose helper is the God of Jacob, whose hope is in the Lord his God, the one who made heaven and earth, the sea, and all that is in them, who remains forever faithful, vindicates the oppressed, and gives food to the hungry. The Lord releases the imprisoned. The Lord gives sight to the blind. The Lord lifts up all who are bent over. The Lord loves the godly. The Lord protects the resident foreigner. He lifts up the fatherless and the widow, but he opposes the wicked. The Lord rules forever, your God, O Zion, throughout the generations to come. Praise the Lord!
Psalm 146
The Lord spoke to Moses:
Meanwhile Jacob left Beer Sheba and set out for Haran. He reached a certain place where he decided to camp because the sun had gone down. He took one of the stones and placed it near his head. Then he fell asleep in that place and had a dream.
He saw a stairway erected on the earth with its top reaching to the heavens. The angels of God were going up and coming down it and the LORD stood at its top. He said, “I am the LORD, the God of your grandfather Abraham and the God of your father Isaac. I will give you and your descendants the ground you are lying on. Your descendants will be like the dust of the earth, and you will spread out to the west, east, north, and south. And so all the families of the earth may receive blessings through you and through your descendants. I am with you! I will protect you wherever you go and will bring you back to this land. I will not leave you until I have done what I promised you!”
Then Jacob woke up and thought, “Surely the LORD is in this place, but I did not realize it!” He was afraid and said, “What an awesome place this is! This is nothing else than the house of God! This is the gate of heaven!”
Early in the morning Jacob took the stone he had placed near his head and set it up as a sacred stone. Then he poured oil on top of it. He called that place Bethel, although the former name of the town was Luz. Then Jacob made a vow, saying, “If God is with me and protects me on this journey I am taking and gives me food to eat and clothing to wear, and I return safely to my father’s home, then the LORD will become my God. Then this stone that I have set up as a sacred stone will be the house of God, and I will surely give you back a tenth of everything you give me.”
Genesis 28,10-22
The holy apostle St. Paul writes
For all who are led by the Spirit of God are the sons of God. For you did not receive the spirit of slavery leading again to fear, but you received the Spirit of adoption, by whom we cry, “Abba, Father.” The Spirit himself bears witness to our spirit that we are God’s children. And if children, then heirs (namely, heirs of God and also fellow heirs with Christ) —if indeed we suffer with him so we may also be glorified with him. For I consider that our present sufferings cannot even be compared to the coming glory that will be revealed to us.
Romans 8,14-17
The Holy Gospel according to St. Luke (Sermon)
Now on the way to Jerusalem, Jesus was passing along between Samaria and Galilee. As he was entering a village, ten men with leprosy met him. They stood at a distance, raised their voices and said, “Jesus, Master, have mercy on us.” When he saw them he said, “Go and show yourselves to the priests.” And as they went along, they were cleansed.
Then one of them, when he saw he was healed, turned back, praising God with a loud voice. He fell with his face to the ground at Jesus’ feet and thanked him. (Now he was a Samaritan.) Then Jesus said, “Were not ten cleansed? Where are the other nine? Was no one found to turn back and give praise to God except this foreigner?” Then he said to the man, “Get up and go your way. Your faith has made you well.”
Luke 17:11-19
Together with the Christian church we sing the classic
When man’s help and affection Shall unavailing prove, God grants me His protection And shows His pow’r and love. He helps in ev’ry need, From sin and shame redeems me, From chains and bonds reclaims me, Yea, e’en from death I’m freed.
If sorrow comes, I’ll bear it In patience and in trust; My Lord Himself doth share it, For He is true and just, And loves to bless us still; My life and soul–I owe them To Him who doth bestow them, Let Him do as He will.
Whate’er shall be His pleasure Is surely best for me; He gave His dearest treasure, That our weak hearts might see How good His will toward us; And in His Son He gave us Whate’er could bless and save us; Praise Him who loveth thus!
O praise Him, for He never Forgets our daily need; O blest the hour whenever To Him our thoughts can speed; Yea, all the time we spend Without Him is but wasted, Till we His joy have tasted, The joy that hath no end.
For when the world is passing With all its pomp and pride, All we were here amassing No longer may abide; But in our earthly bed, Where softly we are sleeping, God hath us in His keeping, To wake us from the dead.
Our soul shall never perish, But in yon paradise The joys of heav’n shall cherish; Our body shall arise Pure, holy, new-born, free From ev’ry sin and evil; The tempting of the devil We then no more shall see.
Then, though on earth I suffer Much trial, well I know I merit ways still rougher; Yet ’tis to heav’n I go; For Christ I know and love, To Him I now am hasting, And gladness everlasting With Him my heart shall prove.
For such His will who made us; The Father seeks our good; The Son hath grace to aid us, And save us by His blood; His Spirit rules our ways, By faith in us abiding, To heav’n our footsteps guiding; To Him be thanks and praise.
Ludwig Helmbold (1532-1598) translated by Catherine Winkworth (1827-1878)
Together with the holy Christian church we pray
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Great Physician, You will that the pains and ills of this life should draw us to the feet of Your Son. Strengthen and focus our faith in every trial and trouble, that they would redound to faithful worship in Jesus’ name. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You have prepared the Church of Christ to be a lovely court in the midst of a troubled world. Form our hearts to long for the place where Your glory dwells, that we may find healing and peace at His feet. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Father of all, hear us on behalf of the fathers in Your Church. Impart to them the boldness of Solomon to exhort their sons in wisdom and justice, that they would persist in the way of salvation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Almighty God, grant Your protection upon our land and people. Deliver us from violence and discord. Grant safety to all who work to bring peace to our land, including those in law enforcement and members in the armed forces. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of life, You open Your hand and satisfy the desires of every living thing. The lepers came to Your Son for mercy. Send Your merciful hand upon the sick and needy June, Karin, Ingrid, Christoph, Michael, Charly, Annett. Grant that their sicknesses would be turned to health and their troubles to joy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God, the 10th leper found the true and eternal priest in Your Son, Jesus Christ. Help us to seek our healing from Him and to give Him thanks in the tabernacle of His Holy Church. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, You gave Your Son once upon the cross, and You give to us His life-giving body in His Holy Supper. Teach us and strengthen us by this Sacrament to crucify our own flesh daily, that we may walk always according to His Holy Spirit. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Receive our thanks, O Lord, for Joseph, Paul, Günter, Wilhelm, Hedwig, Ulf, Georg, Martin, Philip, Gerhard, Katharina, Marianne, Elisabeth, Marie-Charlotte, and all the saints who have walked before us according to the Spirit, resisting the lusts of the flesh. Inspire us after them to cultivate the fruit of the Spirit by the power of Christ crucified. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Hear us, heavenly Father, for the sake of Christ Jesus, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.
Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not; der kann mich allzeit retten aus Trübsal, Angst und Nöten, mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen.
Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht; auf Christus will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben.
Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.
O mein Herr Jesu Christ, der Du geduldig bist für mich am Kreuz gestorben: hast mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche.
Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf dass wir Deinen Namen ewiglich preisen. Amen.
Lübeck vor 1603 (LKG 339)
Fortlaufende Lese
Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. 22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.
Matthäus 15,21-28
Tageslese
Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und gibt ihm seinen Lohn nicht 14 und denkt: »Wohlan, ich will mir ein großes Haus bauen und weite Gemächer«, und lässt ihm Fenster einsetzen und es mit Zedern täfeln und rot malen. 15 Meinst du, du seist König, weil du mit Zedern prangst? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken und hielt dennoch auf Recht und Gerechtigkeit, und es ging ihm gut? 16 Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und es ging ihm gut. Heißt dies nicht, mich recht erkennen?, spricht der HERR. 17 Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf unrechten Gewinn und darauf, unschuldiges Blut zu vergießen, zu unterdrücken und zu misshandeln. 18 Darum, so spricht der HERR über Jojakim, den Sohn Josias, den König von Juda: Man wird ihn nicht beklagen: »Ach, Bruder! Ach, Schwester!« Man wird ihn nicht beklagen: »Ach, Herr! Ach, Edler!« 19 Er soll wie ein Esel begraben werden, fortgeschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems.
Jeremia 22,13-19
Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis
Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.
Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
In Dir ist Freude in allem Leide, o Du süßer Jesu Christ! Durch Dich wir haben himmlische Gaben, Du der wahre Heiland bist; hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer Dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja. Zu Deiner Güte steht unser G’müte, an Dir wir kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden. Halleluja.
Wenn wir Dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; Du hast’s in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir Dich ehren, Dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja. Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben Dein Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja.
Johann Lindemann 1598 (LKG 338)
Fortlaufende Lese
Da kamen zu Jesus Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? 4 Denn Gott hat gesagt: »Du sollst Vater und Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 5 Ihr aber lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Eine Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht, 6 der braucht seinen Vater nicht zu ehren. Damit habt ihr Gottes Wort aufgehoben um eurer Überlieferung willen. 7 Ihr Heuchler, richtig hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: 8 »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.« 10 Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihnen: Hört zu und begreift: 11 Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein. 12 Da traten die Jünger hinzu und sprachen zu ihm: Weißt du auch, dass die Pharisäer an dem Wort Anstoß nahmen, als sie es hörten? 13 Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, die werden ausgerissen. 14 Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube. 15 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dies Gleichnis! 16 Er sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr noch immer unverständig? 17 Versteht ihr nicht, dass alles, was zum Mund hineingeht, das geht in den Bauch und wird danach in die Grube ausgeleert? 18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. 19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. 20 Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.
Matthäus 15,1-20
Tageslese
Denn weil sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen, 12 und spricht: »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« 13 Und wiederum: »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum: »Siehe da, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.« 14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, 15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. 16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. 17 Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 18 Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.
Hebräer 2:11-18
Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis
Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.
Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
Jan Wynants – Barmherzige Samariter (1670)
Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not, erbarm Dich mein, du treuer Gott. Ich bin ja doch Dein liebes Kind trotz Teufel, Welt und aller Sünd.
Ich trau auf Dich, o Gott, mein Herr. Wenn ich Dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja Dich, Herr Jesus Christ, Du mein Gott und Erlöser bist.
Das freuet mich von Herzen fein, bin guten Muts und harre Dein, verlass mich gänzlich auf Dein Wort. Hilf, Helfer, hilf, du treuer Gott!
Nach Nikolaus Selnecker von Martin Moller 1596 (LKG 337)
Fortlaufende Lese
Und alsbald drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm ans andere Ufer zu fahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Das Boot aber war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 26 Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!
34 Und sie fuhren hinüber und kamen ans Land, nach Genezareth. 35 Und als die Leute an diesem Ort ihn erkannten, schickten sie aus in das ganze Land ringsum und brachten alle Kranken zu ihm, 36 und sie baten ihn, dass sie nur den Saum seines Gewandes berühren dürften. Und alle, die ihn berührten, wurden gesund.
Matthäus 14,22-36
Tageslese
Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken und bedrängen; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen. 21 Ihr sollt Witwen und Waisen nicht bedrücken. 22 Wirst du sie bedrücken und werden sie zu mir schreien, so werde ich ihr Schreien erhören. 23 Dann wird mein Zorn entbrennen, dass ich euch mit dem Schwert töte und eure Frauen zu Witwen und eure Kinder zu Waisen werden. 24 Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; ihr sollt keinerlei Zinsen von ihm nehmen. 25 Wenn du den Mantel deines Nächsten zum Pfande nimmst, sollst du ihn wiedergeben, ehe die Sonne untergeht, 26 denn sein Mantel ist seine einzige Decke auf der bloßen Haut; worin soll er sonst schlafen? Wird er aber zu mir schreien, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig.
Exodus (2.Mose) 22,20-26
Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis
Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.
Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
All Saints Church, Bracknell Road, Ascot, Berks
Herr, wie Du willst, so schick’s mit mir im Leben und im Sterben; allein zu Dir steht mein Begier, lass mich, Herr, nicht verderben. Erhalt mich nur in Deiner Huld, sonst wie Du willst; gib mir Geduld, denn Dein Will ist der beste.
Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, und Lieb zu Deinem Worte; behüt mich, Herr, vor falscher Lehr und gib mir hier und dorte, was dienet mir zur Seligkeit; wend ab all Ungerechtigkeit in meinem ganzen Leben.
Soll ich einmal nach Deinem Rat von dieser Welt abscheiden, verleih mir, Herr, nur Deine Gnad, dass es gescheh mit Freuden. Mein’ Leib und Seel befehl ich Dir; o Herr, ein seligs End gib mir durch Jesum Christum. Amen.
Kaspar Bienemann 1582
Fortlaufende Lese
Als das Jesus hörte, entwich er von dort in einem Boot in eine einsame Gegend allein. Und als das Volk das hörte, folgte es ihm zu Fuß aus den Städten. 14 Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn und er heilte ihre Kranken. 15 Am Abend aber traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Stätte ist einsam, und die Nacht bricht herein; lass das Volk gehen, damit sie in die Dörfer gehen und sich zu essen kaufen. 16 Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen zu essen. 17 Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei Fische. 18 Und er sprach: Bringt sie mir her! 19 Und er ließ das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach’s und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 20 Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. 21 Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Männer, ohne Frauen und Kinder.
Matthäus 14:13-21
Tageslese
Und des HERRN Wort geschah zu Sacharja: 9 So sprach der HERR Zebaoth: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, 10 und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! 11 Sie aber weigerten sich aufzumerken und kehrten mir störrisch den Rücken zu und verstopften ihre Ohren, dass sie nicht hörten, 12 und machten ihre Herzen hart wie Diamant, damit sie nicht hörten das Gesetz und die Worte, die der HERR Zebaoth durch seinen Geist sandte durch die früheren Propheten. Daher ist so großer Zorn vom HERRN Zebaoth gekommen. 13 Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der HERR Zebaoth. 14 Darum habe ich sie zerstreut unter alle Völker, die sie nicht kannten, und das Land blieb verwüstet hinter ihnen liegen, sodass niemand mehr darin hin und her zog; so haben sie das liebliche Land zur Wüste gemacht.
Sacharja 7,8-14
Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis
Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.
Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
Ferdinand Georg Waldmüllers “Kinder im Fenster” (1853)
Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut im Himmel und auf Erden; Wer sich verläßt auf Jesum Christ, dem muß der Himmel werden. Darum auf Dich all Hoffnung ich ganz fest und steif tu setzen. Herr Jesu Christ, mein Trost Du bist in Todes Not und Schmerzen.
Und wenns gleich wär dem Teufel sehr und aller Welt zuwider, dennoch so bist Du, Jesu Christ, der sie all schlägt darnieder. Und wenn ich Dich nur hab um mich mit Deinem Geist und Gnaden, so kann fürwahr mir ganz und gar nicht Tod noch Teufel schaden.
Dein tröst ich mich ganz sicherlich, denn Du kannst mir wohl geben, was mir ist not, Du treuer Gott, für dies und jenes Leben. Gib wahre Reu, mein Herz erneu, errette Leib und Seele. Ach höre, Herr, dies mein Begehr und laß mein Bitt nicht fehlen!
Joachim Magdeburg 1572 (LKG 335)
Fortlaufende Lese
Zu der Zeit kam die Kunde von Jesus vor den Landesfürsten Herodes. 2 Und er sprach zu seinen Knechten: Das ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, und darum wirken solche Kräfte in ihm. 3 Denn Herodes hatte Johannes ergriffen, gefesselt und in das Gefängnis geworfen wegen der Herodias, der Frau seines Bruders Philippus. 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, dass du sie hast. 5 Und er hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten. 6 Als aber Herodes seinen Geburtstag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes gut. 7 Darum versprach er ihr mit einem Eid, er wolle ihr geben, was sie fordern würde. 8 Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir hier auf einer Schale das Haupt Johannes des Täufers! 9 Und der König wurde traurig; doch wegen des Eides und derer, die mit ihm zu Tisch lagen, befahl er, es ihr zu geben, 10 und schickte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. 11 Und sein Haupt wurde hergetragen auf einer Schale und dem Mädchen gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. 12 Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leichnam und begruben ihn; und sie kamen und verkündeten das Jesus.
Matthäus 14,1-12
Tageslese
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. 42 Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.
Matthäus 10,40-42
Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis
Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.
Matthäus 25,40
Johann Wilhelm Schirmer: “Der barmherzige Samariter” (1857)
Darum, ob ich schon dulde hier Widerwärtigkeit, wie ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freuden voll; dieselb ohn einig Ende, dieweil ich Christus kenne, mir widerfahren soll.
Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat. Sein Sohn hat Guts die Fülle erworben uns und Gnad. Auch Gott der Heilig Geist im Glauben uns regieret, zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis!
Ludwig Helmbold 1571 (LKG 334,8-9)
Fortlaufende Lese
Und es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er davon 54 und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Machttaten? 55 Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat er denn dies alles? 57 Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause. 58 Und er tat dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.
Matthäus 13,53-58
Tageslese
Meine Brüder und Schwestern, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. 2 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann kommt mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es kommt aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, 3 und ihr seht auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprecht zu ihm: Setz du dich hierher auf den guten Platz!, und sprecht zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setz dich unten zu meinen Füßen!, 4 macht ihr dann nicht Unterschiede unter euch und urteilt mit bösen Gedanken? 5 Hört zu, meine Lieben! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? 6 Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? 7 Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? 8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; 9 wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. 10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 11 Denn der gesagt hat: »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12 Redet so und handelt so als Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.
Jakobus 2,1-13
Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis
Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Truly, I say to you, as you did it to one of the least of these my brothers, you did it to me.
Matthew 25,40
Let us pray:
Almighty and merciful God, of whose only gift it cometh that Thy faithful people do unto Thee true and laudable service: Kindle in our hearts, we beseech Thee, the fire of Thy love, that we may faithfully serve Thee and our neighbour in this life according to Thy will, that we fail not finally to attain Thy heavenly promises; through the merits of Jesus Christ our Lord. Amen.
Collect for the 13th Sunday after Trinity
Johann Wilhelm Schirmer: “Der barmherzige Samariter” (1857)
The Introit invites us to sing our Lord´s praises:
How blessed is the one who obeys the Lord, who takes great delight in keeping his commands. His descendants will be powerful on the earth; the godly will be blessed. His house contains wealth and riches; his integrity endures. In the darkness a light shines for the godly, for each one who is merciful, compassionate, and just. It goes well for the one who generously lends money, and conducts his business honestly. For he will never be shaken; others will always remember one who is just. He does not fear bad news. He is confident; he trusts in the Lord. His resolve is firm; he will not succumb to fear before he looks in triumph on his enemies. He generously gives to the needy; his integrity endures. He will be vindicated and honored. When the wicked see this, they will worry; they will grind their teeth in frustration and melt away. The desire of the wicked will perish.
Psalm 112
The Lord spoke to Moses:
“Speak to the whole congregation of the Israelites and tell them, ‘You must be holy because I, the Lord your God, am holy. Each of you must respect his mother and his father, and you must keep my Sabbaths. I am the Lord your God… You must not oppress your neighbor or commit robbery against your neighbor. You must not withhold the wages of the hired laborer overnight until morning. You must not curse a deaf person or put a stumbling block in front of a blind person. You must fear your God; I am the Lord.
“‘You must not deal unjustly in judgment: You must neither show partiality to the poor nor honor the rich. You must judge your fellow citizen fairly. You must not go about as a slanderer among your people. You must not stand idly by when your neighbor’s life is at stake. I am the Lord. You must not hate your brother in your heart. You must surely reprove your fellow citizen so that you do not incur sin on account of him. You must not take vengeance or bear a grudge against any of your people, but you must love your neighbor as yourself. I am the Lord…
When a resident foreigner lives with you in your land, you must not oppress him. The resident foreigner who lives with you must be to you as a native citizen among you; so you must love the foreigner as yourself, because you were foreigners in the land of Egypt. I am the Lord your God.
Leviticus (3. Mose) 19,1ff.13-18.33f
The holy evangelist and apostle St. John writes
Dear friends, let us love one another, because love is from God, and everyone who loves has been fathered by God and knows God. The person who does not love does not know God, because God is love. By this the love of God is revealed in us: that God has sent his one and only Son into the world so that we may live through him. In this is love: not that we have loved God, but that he loved us and sent his Son to be the atoning sacrifice for our sins. Dear friends, if God so loved us, then we also ought to love one another. No one has seen God at any time. If we love one another, God resides in us, and his love is perfected in us.
1. John 4,7-12 (Sermon)
The Holy Gospel according to St. Luke
On that same occasion Jesus rejoiced in the Holy Spirit and said, “I praise you, Father, Lord of heaven and earth, because you have hidden these things from the wise and intelligent, and revealed them to little children. Yes, Father, for this was your gracious will. All things have been given to me by my Father. No one knows who the Son is except the Father, or who the Father is except the Son and anyone to whom the Son decides to reveal him.” Then Jesus turned to his disciples and said privately, “Blessed are the eyes that see what you see! For I tell you that many prophets and kings longed to see what you see but did not see it, and to hear what you hear but did not hear it.”
Now an expert in religious law stood up to test Jesus, saying, “Teacher, what must I do to inherit eternal life?”He said to him, “What is written in the law? How do you understand it?”The expert answered, “Love the Lord your God with all your heart, with all your soul, with all your strength, and with all your mind, and love your neighbor as yourself.”Jesus said to him, “You have answered correctly; do this, and you will live.”
But the expert, wanting to justify himself, said to Jesus, “And who is my neighbor?”
Jesus replied: “A man was going down from Jerusalem to Jericho, and fell into the hands of robbers, who stripped him, beat him up, and went off, leaving him half dead.Now by chance a priest was going down that road, but when he saw the injured man he passed by on the other side. So too a Levite, when he came up to the place and saw him, passed by on the other side. But a Samaritan who was traveling came to where the injured man was, and when he saw him, he felt compassion for him. He went up to him and bandaged his wounds, pouring olive oil and wine on them. Then he put him on his own animal, brought him to an inn, and took care of him. The next day he took out two silver coins and gave them to the innkeeper, saying, ‘Take care of him, and whatever else you spend, I will repay you when I come back this way.’
Which of these three do you think became a neighbor to the man who fell into the hands of the robbers?”The expert in religious law said, “The one who showed mercy to him.” So Jesus said to him, “Go and do the same.”
Luke 10,25-37
Prayer of this week
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Lord God, You served Your people of old through priest and Levite, who of themselves could never heal the curse of the Law. Give us Christ Jesus, the true Priest, who with His oil and wine is able fully to heal all wounds, forgive all sins and bring us to eternal rest. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, You gave the old covenant through angels to train Israel in Your Law. Bless the ministers of Your new covenant to proclaim forgiveness, life and salvation to all nations in the stead and by the command of Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Righteous Lord, by our wickedness we merit many of the evils that befall us; nevertheless, cut short Your wrath. Make room for repentance, and forgive us for the sake of Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O God, Father of us all, turn the hearts of Christian brother to brother, that those who fall into sin would be brought to repentance and not be rebuked beyond measure, but rather be restored to the communion of the faithful. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Holy Lord, preserve Your gift of marriage against the ravages of sin, the schemes of the devil and the raging of the world. Bless the couples and families of our congregation especially Matt & Kathy, Mark & Mindy, Piet & Sigrid, Wilhelm and Angelika, Detlev & Biljana, Friederike & Olly, Don and Cheryl, Michael and Janet, Scott and Mary-Ann. Strengthen them in love and care for one another, and establish them on the foundation of Your Word. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Lord and King, You appoint our earthly rulers to urge the good and punish the wicked. Grant both justice and restraint in their punishments, that goodness and grace may be established in our land. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God, wherever the wicked strip and wound, and wherever the devil seeks our fall, You meet us with healing and grace to endure. Soothe and lift up the ill and the dying and all in need: Karin, Christoph, June. Carry them to find rest in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Almighty God, as Satan once overcame our first parents through the eating of the tree’s fruit, so overcome him now among us by the fruit of Your Son’s cross, His body and blood given and shed for us for the forgiveness of sins. Bless all who commune with repentance and faith, that in the comfort of the Gospel they may be cleansed and prepared for eternal life with You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.