Es ist ja, Herr, Dein Gschenk und Gab mein Leib und Seel und was ich hab in diesem armen Leben. (LKG 229,2)

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)

Es ist ja, Herr, Dein G’schenk und Gab mein Leib und Seel und was ich hab in diesem armen Leben. Damit ich’s brauch zum Lobe Dein, zu Nutz und Dienst des Nächsten mein, wollst mir Dein Gnade geben. Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr, des Satans Mord und Lügen wehr; in allem Kreuz erhalte mich, auf dass ich’s trag geduldiglich. Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott, mein Herr und Gott, tröst mir mein Herz in Todesnot.

Martin Schalling 1571 (LKG 229,2)

Fortlaufende Lese

Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. 3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht. 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. 6 Sie sitzen gern obenan beim Gastmahl und in den Synagogen 7 und haben’s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden. 8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. 9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel. 10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. 11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. 15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. 16 Weh euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wenn einer schwört bei dem Tempel, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Gold des Tempels, der ist gebunden. 17 Ihr Narren und Blinden! Was ist denn größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? 18 Und: Wenn einer schwört bei dem Altar, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Opfer, das darauf liegt, der ist gebunden. 19 Ihr Blinden! Was ist denn größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt? 20 Darum, wer schwört bei dem Altar, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. 21 Und wer schwört bei dem Tempel, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 22 Und wer schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

Matthäus 23,1-22

Tageslese

Wir tun euch aber kund, Brüder und Schwestern, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Makedoniens gegeben ist. 2 Denn vielfach bewährt in Bedrängnis war ihre Freude doch überschwänglich, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Lauterkeit. 3 Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben 4 und haben uns mit vielem Zureden gebeten, dass sie mithelfen dürften an der Wohltat und der Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen; 5 und nicht nur das, wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn und danach uns, durch den Willen Gottes. 6 So haben wir Titus zugeredet, dass er, wie er zuvor angefangen hatte, nun auch diese Wohltat unter euch vollende. 7 Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat. 8 Nicht als Befehl sage ich das; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch eure Liebe, ob sie echt sei. 9 Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.

2. Korinther 8,1-9

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr. (LKG 229)

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
Altarraum in der Alten Lateinschule

Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr. Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern mit Deiner Güt und Gnaden. Die ganze Welt erfreut mich nicht, nach Erd und Himmel frag ich nicht, wenn ich nur Dich kann haben. Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht, so bist doch Du mein Zuversicht, mein Teil und meines Herzens Trost, der mich durch sein Blut hat erlöst. Herr Jesu Christ, mein Gott und Herr, mein Gott und Herr, in Schanden lass mich nimmermehr.

Martin Schalling 1571 (LKG 229)

Fortlaufende Lese

Als aber die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. 35 Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

41 Als nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus 42 und sprach: Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sprachen zu ihm: Davids. 43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn dann David im Geist »Herr«, wenn er sagt: 44 »Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege«? 45 Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er dann sein Sohn? 46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, auch wagte niemand von dem Tage an, ihn hinfort zu fragen.

Matthäus 22,34-46

Tageslese

Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern. 12 Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? 13 Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? 14 Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

5. Mose (Deuteronomium) 30,11-14

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Mitten in der Höllen Angst unser Sünd uns treiben (LKG 349,3)

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
175th anniversary medal commemorating the 175th anniversary of the founding of the Missouri Synod: “Then I saw another angel flying in midair, and he had the eternal gospel to proclaim to those who live on the earth—to every nation, tribe, language and people.” (Revelation 14,6)

Mitten in der Hölle Angst unsre Sünd’ uns treiben. Wo solln wir denn fliehen hin, da wir mögen bleiben? Zu Dir, Herr Christ, alleine. Vergossen ist Dein teures Blut, das g’nug für die Sünde tut. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht entfallen von des rechten Glaubens Trost. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349,3)

Fortlaufende Lese

An demselben Tage traten Sadduzäer zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn 24 und sprachen: Meister, Mose hat gesagt: »Wenn einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.« 25 Nun waren bei uns sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder; 26 desgleichen der zweite und der dritte bis zum siebenten. 27 Zuletzt nach allen starb die Frau. 28 Nun in der Auferstehung: Wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt. 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. 30 Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel. 31 Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht: 32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. 33 Und als das Volk das hörte, entsetzten sie sich über seine Lehre.

Matthäus 22,23-33

Tageslese

Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1. Johannes 4,7-16a

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Mitten in dem Tod anficht uns der Höllen Rachen (LKG 349,2)

“Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe”

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)

Mitten in dem Tod anficht uns der Hölle Rachen. Wer will uns aus solcher Not frei und ledig machen? Das tust Du, Herr, alleine. Es jammert Dein Barmherzigkeit unsre Klag und großes Leid. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht verzagen vor der tiefen Hölle Glut. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349,2)

Fortlaufende Lese

Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, dass sie ihn fingen in seinen Worten, 16 und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist’s recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht? 18 Da nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. 20 Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 22 Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon.

Matthäus 22,15-22

Tageslese

Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mithilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Schuld ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte.[1] 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod[2], jenseits von Eden, gegen Osten.

1. Mose 4,1-16

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen (LKG 349)

“Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe”

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
“Kreuz an der Ostsee” (1815) von Caspar David Friedrich (1774-1840)

Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die Dich, Herr, erzürnet hat. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht versinken in des bittern Todes Not. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349)

Fortlaufende Lese

Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu rufen; doch sie wollten nicht kommen. 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. 7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. 8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren’s nicht wert. 9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. 10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen alle, die sie fanden, Böse und Gute; und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen. 11 Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, 12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußerste Finsternis! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Matthäus 22,1-14

Tageslese

Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben. Denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben. 10 Und das tut ihr ja auch an allen Brüdern und Schwestern in ganz Makedonien. Wir ermahnen euch aber, dass ihr darin noch vollkommener werdet, 11 und eure Ehre darein setzt, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, 12 damit ihr ehrbar wandelt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.

1. Thessalonicher 4,9-12

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis, Uncategorized | Leave a comment

18th Sunday after Trinity (Highest command)

He has given us this command: Anyone who loves God must also love their brother and sister.

1. John 4,21

Dear Father in heaven, You have revealed Your love to us in Jesus Christ. Grant us Your Holy Spirit, that we may love You with our whole heart and our neighbors. as ourselves; through Jesus Christ our Lord.

Dobberstein Pg. 116.
“The ten commandments” 1516 by Lucas Cranach sr 1472-1553 to be seen in the Refectory of Luther House Wittenberg.

Blessed is the one
    who does not walk in step with the wicked
or stand in the way that sinners take
    or sit in the company of mockers,
but whose delight is in the law of the Lord,
    and who meditates on his law day and night.
That person is like a tree planted by streams of water,
    which yields its fruit in season
and whose leaf does not wither—
    whatever they do prospers.

Not so the wicked!
    They are like chaff
    that the wind blows away.
Therefore the wicked will not stand in the judgment,
    nor sinners in the assembly of the righteous.

For the Lord watches over the way of the righteous,
    but the way of the wicked leads to destruction.

Psalm 1

And God spoke all these words:

 “I am the Lord your God, who brought you out of Egypt, out of the land of slavery.

“You shall have no other gods before me.

“You shall not make for yourself an image in the form of anything in heaven above or on the earth beneath or in the waters below. You shall not bow down to them or worship them; for I, the Lord your God, am a jealous God, punishing the children for the sin of the parents to the third and fourth generation of those who hate me, but showing love to a thousand generations of those who love me and keep my commandments.

“You shall not misuse the name of the Lord your God, for the Lord will not hold anyone guiltless who misuses his name.

“Remember the Sabbath day by keeping it holy. Six days you shall labor and do all your work, but the seventh day is a sabbath to the Lord your God. On it you shall not do any work, neither you, nor your son or daughter, nor your male or female servant, nor your animals, nor any foreigner residing in your towns. For in six days the Lord made the heavens and the earth, the sea, and all that is in them, but he rested on the seventh day. Therefore, the Lord blessed the Sabbath day and made it holy.

“Honor your father and your mother, so that you may live long in the land the Lord your God is giving you.

“You shall not murder.

“You shall not commit adultery.

“You shall not steal.

“You shall not give false testimony against your neighbor.

“You shall not covet your neighbor’s house. You shall not covet your neighbor’s wife, or his male or female servant, his ox or donkey, or anything that belongs to your neighbor.”

Exodus 20,1-17

Be very careful, then, how you live—not as unwise but as wise, making the most of every opportunity, because the days are evil. Therefore, do not be foolish, but understand what the Lord’s will is. Do not get drunk on wine, which leads to debauchery. Instead, be filled with the Spirit, speaking to one another with psalms, hymns, and songs from the Spirit. Sing and make music from your heart to the Lord, always giving thanks to God the Father for everything, in the name of our Lord Jesus Christ.

Ephesians 5,15-20

As Jesus started on his way, a man ran up to him and fell on his knees before him. “Good teacher,” he asked, “what must I do to inherit eternal life?” “Why do you call me good?” Jesus answered. “No one is good—except God alone. You know the commandments: ‘You shall not murder, you shall not commit adultery, you shall not steal, you shall not give false testimony, you shall not defraud, honor your father and mother.’” “Teacher,” he declared, “all these I have kept since I was a boy.” Jesus looked at him and loved him. “One thing you lack,” he said. “Go, sell everything you have and give to the poor, and you will have treasure in heaven. Then come, follow me.” At this the man’s face fell. He went away sad, because he had great wealth.

Jesus looked around and said to his disciples, “How hard it is for the rich to enter the kingdom of God!” The disciples were amazed at his words. But Jesus said again, “Children, how hard it is to enter the kingdom of God! It is easier for a camel to go through the eye of a needle than for someone who is rich to enter the kingdom of God.” The disciples were even more amazed, and said to each other, “Who then can be saved?” Jesus looked at them and said, “With man this is impossible, but not with God; all things are possible with God.”

Markus 10,17-27

Let us sing with the Christian church:

Lord, keep us steadfast in your Word;
curb those who by deceit or sword
would seek to overthrow your Son
and to destroy what he has done.

Lord Jesus Christ, your pow’r make known,
for you are Lord of lords alone;
defend your Christendom that we
may sing your praise eternally.

O Comforter of priceless worth,
send peace and unity on earth;
support us in our final strife
and lead us out of death to life.

Martin Luther 1542

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord God, fix our faith on Your love shown to us in Christ. Give us Your Holy Spirit. Increase our love for You and for our neighbors. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Give peace, O Lord, to those who wait for You, and let Your preachers be proven faithful. Preserve Your Church, and let all Christians be glad to enter into the house of the Lord. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, Your Son is Bridegroom and Lord, faithful over Your house, the Church. Raise up the sons of our congregation to follow Your Word, and bless their families with godly lives. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of lords, by the reign of Your Son You govern all things in heaven and earth. Raise up true Davids among us to govern our land in faithfulness and, in humble strength, to do Your will. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Eternal Father, our Lord Jesus Christ is seated at Your right hand, even now subjecting every enemy under His feet. Give this certain confidence to us and to all Your saints in this vale of tears, to the needy, the troubled, the joyful and the expectant [and especially to _____________]. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father in heaven, You call us to pray for the peace of Jerusalem, Your Holy Christian Church. As we come to receive the peace of the Lord in this Sacrament, let this true peace be with us always. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of hosts, You have shared Your own glory with Your saints, seating them on the thrones of Your heavenly reign. Draw us also to Your house to sit among them as David of old and so receive Your heavenly benediction. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.

LCMS One-Year-Series

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26

Posted in Uncategorized | Leave a comment

In Gottes Namen fahren wir (LKG 347)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Wittenberg

In Gottes Namen fahren wir, sein heilger Engel geh uns für wie dem Volk in Ägyptenland, das entging Pharaonis Hand. Kyrieleis.

Herr, Du wollst uns Geleitsmann sein und mit uns gehen aus und ein und zeigen alle Steig und Steg, wehren dem Unfall auf dem Weg. Kyrieleis.

So wird kein Berg noch tiefes Tal, kein Wasser irrn uns überall; froh kommen wir an unsern Ort, wenn Du uns gnädig hilfest fort. Kyrieleis.

Herr Christ, Du bist der rechte Weg zum Himmel und der ein’ge Steg; hilf uns Pilgern ins Vaterland, weil Du Dein Blut hast dran gewandt. Kyrieleis.

Nach einem mittelalterlichen Wallfahrtslied von Nikolaus Herman 1562 (LKG 347)

Fortlaufende Lese

Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg. 29 Er antwortete aber und sprach: Ich will nicht. Danach aber reute es ihn, und er ging hin. 30 Und der Vater ging zum andern Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin. 31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. 32 Denn Johannes kam zu euch und wies euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr’s saht, reute es euch nicht, sodass ihr ihm danach geglaubt hättet.

Matthäus 21,28-32

Tageslese

1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen. 3 Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. 4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, aus der Gnade seid ihr herausgefallen. 5 Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die wir hoffen. 6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist. 7 Ihr lieft so gut. Wer hat euch gehindert, der Wahrheit weiter zu gehorchen? 8 Solches Überreden kommt nicht von dem, der euch berufen hat. 9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. 10 Ich habe das Vertrauen zu euch in dem Herrn, ihr werdet nicht anders gesinnt sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle. 11 Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre ja das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben! 12 Sollen sie sich doch gleich verschneiden lassen, die euch aufhetzen! 13 Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch[1] Raum gebt, sondern durch die Liebe diene einer dem andern. 14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!« 15 Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.

Galater 5,1.4ff.13ff

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vaterwillen (LKG 346,4ff)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Wandbild in der Lutherstadt Wittenberg (2023)

Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vaterwillen.
Scheints der Vernunft gleich wunderlich, sein Rat wird doch erfüllen,
was er in Liebe hat bedacht, eh er mich an das Licht gebracht; ich bin ja nicht mein eigen.

Wie Gott mich führt, so bleib ich treu im Glauben, Hoffen, Leiden.
Steht er mit seiner Kraft mir bei, was will mich von ihm scheiden?
Ich fasse in Geduld mich fest; was Gott mir widerfahren läßt, muß mir zum Besten dienen.

Wie Gott mich führt, so will ich gehn, es geh durch Dorn und Hecken.
Sein Antlitz lässet Gott nicht sehn; zuletzt wird ers aufdecken,
wie er nach seinem Vaterrat mich treu und wohl geführet hat. Dies sei mein Glaubensanker.

Lambert Gedicke 1711

Fortlaufende Lese

Und als er in den Tempel kam und lehrte, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: Aus welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Macht gegeben? 24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue. 25 Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da bedachten sie’s bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? 26 Sagen wir aber, sie war von Menschen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten, denn sie halten alle Johannes für einen Propheten. 27 Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen’s nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue.

Matthäus 21,23-27

Tageslese

Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, auf dass ich möglichst viele gewinne. 20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen unter dem Gesetz bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin –, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. 21 Denen ohne Gesetz bin ich wie einer ohne Gesetz geworden – obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz vor Christus –, damit ich die ohne Gesetz gewinne. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich an ihm teilhabe.

1. Korinther 9,19-23

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Wie Gott mich führt, so will ich gehn (LKG 346)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Thema beim dänischen Pfarrkonvent

Wie Gott mich führt, so will ich gehn, ohn alles Eigenwählen;
geschieht, was er mir ausersehn, wird mirs an keinem fehlen.
Wie er mich führt, so geh ich mit, und folge willig Schritt für Schritt
in kindlichem Vertrauen.

Wie Gott mich führt, so bin ich still und folge seinem Leiten:
Obgleich im Fleisch der Eigenwill will öfters widerstreiten.
Wie Gott mich führt, bin ich bereit in Zeit und auch in Ewigkeit,
stets seinen Schluß zu ehren.

Wie Gott mich führt, bin ich vergnügt, ich ruh in seinen Händen;
wie er es schickt und mit mir fügt, wie ers will kehrn und wenden,
sei ihm hiermit ganz heimgestellt; er mach’s, wie es ihm gefällt,
zum Leben oder Sterben.

Lambert Gedicke 1711 (LKG 346,1ff)

Fortlaufende Lese

Als er aber am Morgen wieder in die Stadt ging, hungerte ihn. 19 Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hinzu und fand nichts daran als Blätter und sprach zu ihm: Nie mehr wachse Frucht auf dir in Ewigkeit! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich. 20 Und als das die Jünger sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so plötzlich verdorrt? 21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr solches nicht allein mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird’s geschehen. 22 Und alles, was ihr bittet im Gebet: so ihr glaubt, werdet ihr’s empfangen.

Matthäus 21,18-22

Tageslese

Als sie nun nach Kapernaum kamen, traten zu Petrus, die den Tempelgroschen einnehmen, und sprachen: Zahlt euer Meister nicht den Tempelgroschen? 25 Er sprach: Ja. Und als er in das Haus kam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden Zoll oder Steuern: von ihren Kindern oder von den Fremden? 26 Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben, geh hin an das Meer und wirf die Angel aus, und den ersten Fisch, der heraufkommt, den nimm; und wenn du sein Maul aufmachst, wirst du ein Zweigroschenstück finden; das nimm und gib’s ihnen für mich und dich.

Matthäus 17,24-27

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Gott ist mein Licht und Leben (LKG 345,4ff)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Was Gott tut, das ist wohlgetan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen kann; ich will mich ihm ergeben in Freud und Leid, es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet.

Was Gott tut, das ist wohlgetan; muss ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, lass ich mich doch nicht schrecken, weil doch zuletzt ich werd ergötzt mit süßem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen.

Was Gott tut, das ist wohlgetan, dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in seinen Armen halten; drum lass ich ihn nur walten.

Samuel Rodigast 1674 (LKG 345,4f)

Fortlaufende Lese

Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus. 14 Und es kamen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie. 15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich 16 und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: »Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«? 17 Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht.

Matthäus 21,12-17

Tageslese

Da kamen zu Jesus Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? 4 Denn Gott hat gesagt: »Du sollst Vater und Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 5 Ihr aber lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Eine Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht, 6 der braucht seinen Vater nicht zu ehren. Damit habt ihr Gottes Wort aufgehoben um eurer Überlieferung willen. 7 Ihr Heuchler, richtig hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: 8 »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.«

Matthäus 15,1-9

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment