Friede sei über Israel! (Psalm 125)

Die auf den HERRN hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion. Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit. 

Denn das Zepter des Frevels wird nicht bleiben über dem Erbteil der Gerechten, damit die Gerechten ihre Hände nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit. 

HERR, tu wohl den Guten und denen, die frommen Herzens sind. Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, wird der HERR dahinfahren lassen mit den Übeltätern.

Friede sei über Israel! 

Psalm 125. Ein Wallfahrtslied.

Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. 

Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen. 

Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5,7

Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch

Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

O mein Herr Jesu Christ, der Du geduldig bist für mich am Kreuz gestorben, hast mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche.

Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf daß wir Deinen Namen ewiglich preisen. Amen.

Lübeck vor 1603. (LKG 339, 3-5)

Morgenlese

Und ich sage Euch: Macht Euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie Euch aufnehmen in die ewigen Hütten. 

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. Wenn Ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird Euch das wahre Gut anvertrauen? Und wenn Ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird Euch geben, was Euer ist? 

Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 

Lukas 16,9-13

Abendlese

Da kam das Wort des HERRN zu ihm: Mach Dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, daß sie Dich versorge. 

Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! 

Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will’s mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir essen – und sterben. 

Elia sprach zu ihr: Fürchte Dich nicht! Geh hin und mach’s, wie Du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir’s heraus; Dir aber und Deinem Sohn sollst Du danach auch etwas backen. Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden. 

Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia.

1.Könige 17,8-16

Augsburgisches Bekenntnis: Über die Klostergelübde (XXVII,1-26)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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