Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Rudolf Schäfer (16.September 1878 – 25.Oktober 1961)

Gelobt sei Gott im höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, der für uns hat genug getan. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Des Morgens früh am dritten Tag, da noch der Stein am Grabe lag, erstand er frei ohn alle Klag. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Der Engel sprach: »Ei fürcht Euch nicht; denn ich weiß wohl, was Euch gebricht. Ihr sucht Jesus, den findt Ihr nicht.« Halleluja, Halleluja, Halleluja.

»Er ist erstanden von dem Tod, hat überwunden alle Not; kommt, seht, wo er gelegen hat.« Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Nun bitten wir Dich, Jesu Christ, weil Du vom Tod erstanden bist, verleihe, was uns selig ist. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

O mache unser Herz bereit, damit von Sünden wir befreit dir mögen singen allezeit: Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Michael Weiße 1531 (LKG 158)

Donnerstag nach Ostern

Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.

Offenbarung des Johannes 5,12

Kollekte

Herr, Gott himmlischer Vater, der Du Deinen eingeborenen Sohn um unserer Sünde willen hingegeben und uns zur Gerechtigkeit hast wieder auferwecket, wir bitten Deine Barmherzigkeit, Du wollest unsere Herzen durch Deinen Geist zu neuem Leben erwecken und unsere Leiber dort mit Christus ewig lebendig machen. Durch Jesus Christus, Deinen eingeborenen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 131

Fortlaufende Lese

Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben in Gottesfurcht, solange ihr hier in der Fremde weilt;  18 denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise,  19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.  20 Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt war, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen,  21 die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, sodass ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt. 

1. Petrus 1,17-21

Tageslese

Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. 27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer[1] und Mächtiger am Hof der Kandake[2], der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. 28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! 30 Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. 32 Die Stelle aber der Schrift, die er las, war diese: »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. 33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.« 34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus. 36-37 Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, dass ich mich taufen lasse?[3] 38 Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. 39 Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. 40 Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam. 

Apostelgeschichte 8,26-40

Gebet in der österlichen Freudenzeit

Allmächtiger, ewiger Gott, barmherziger Vater: gelobt seist Du, daß Du durch den Tod Deines Sohnes dem Tod die Macht genommen und durch sein Auferstehung das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hast. Wir preisen Dich, daß Du dieses Wunder für uns vollbracht hast und uns in Jesus Christus einen Herrn gegeben hast, der als der Auferstandene und Lebendige bei seiner Gemeinde ist bis an der Welt Ende.

O Herr, laß Dir gefallen die Lobopfer unseres Dankes und unserer Anbetung. Gieße Deinen Segen aus über alle, die in dieser Freudenzeit Deinen Namen preisen, daß Deine Kraft und Herrlichkeit die ganze Christenheit erfülle. Gib, daß Deine heilige Kirche die Gegenwart ihres auferstandenen Herrn in Wort und Sakrament freudig bezeuge. Erbarme Dich über alle Notleidendenden und Bekümmerten und erquicke sie mit der fröhlichen Botschaft, daß der auferstandene Heiland für sie lebt und herrxcht und seine Hand über sie hält zu Trost und Hilfe.

O Herr, der Du den großen Hirten der Schafe von den Toten heraufgeführt hast, mach uns willig zu allem guten Werk und schaffe in uns, was Dir gefällt. Tröste uns mit der Hoffnung des ewigen Lebens, bis die Stunde kommt, da wir durch Tod und Auferstehung zu Deiner Herrlichkeit eingehen und Dir mit allen Engeln und Auserwählten lobsingen in Ewigkeit. Amen.

Evangelisch-Lutherische Kirchenagende I. Herder: Freiburg u.a., 1997. S.449

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

Unknown's avatar

About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
This entry was posted in Ostern and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Leave a comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.