Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Mailand ca 1450-55
Was sind der Propheten Wort und Apostel Schreiben, als ein Licht im dunkeln Ort, Fackeln, die vertreiben meines Herzens Finsternis und in Glaubenssachen das Gewissen fein gewiss und recht grundfest machen?
Ich bin Gottes, Gott ist mein; wer ist, der uns scheide? Dringt das liebe Kreuz herein mit dem bittern Leide: Lass es dringen, kommt es doch von geliebten Händen, und geschwind bricht sein Joch, wenn es Gott will wenden.
Kinder, die der Vater soll ziehn zu allem Guten, die gedeihen selten wohl ohne Zucht und Ruten; bin ich denn nun Gottes Kind, warum will ich fliehen, wenn er mich von meiner Sünd auf was Guts will ziehen?
Paul Gerhardt 1666 (LKG 343,7ff)
Fortlaufende Lese
Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? 17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. 18 Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; 19 ehre Vater und Mutter«; und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? 21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! 22 Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. 24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. 25 Da das die Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.
Matthäus 19:16-26
Tageslese
Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 5 und habt den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu Kindern: »Mein Sohn, achte nicht gering die Zucht des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. 6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« 7 Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit Kindern geht Gott mit euch um. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder. 9 Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem Vater der Geister[1], damit wir leben? 10 Denn jene haben uns gezüchtigt wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, auf dass wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. 11 Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Schmerz zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.
Hebräer 12:4-11
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Schwing Dich auf zu Deinem Gott, Du betrübte Seele! Warum liegst Du Gott zum Spott in der Schwermushöhle? Merkst Du nicht des Satans List? Er will durch sein Kämpfen Deinen Trost, den Jesus Christ Dir erworben, dämpfen.
Schüttle Deinen Kopf und sprich: „Fleuch, Du alte Schlange! Was erneust Du Deinen Stich, machst mir angst und bange? Ist Dir doch der Kopf zerdrückt, und ich bin durchs Leiden meines Heilands Dir entrückt in den Saal der Freuden.“
Wirfst Du mir mein Sündgen für? Wo hat Gott befohlen, daß mein Urteil über mir, ich bei Dir soll holen? / Wer hat Dir die Macht geschenkt, andre zu verdammen, / der Du selbst doch liegst versenkt in der Höllen Flammen?
Hab ich, was nicht recht, getan, ist mirs leid von Herzen; dahingegen nehm ich an Christi Blut und Schmerzen, das ist der bezahlte Lohn meiner Missetaten. Bring ich dies vor Gottes Thron, ist mir wohl geraten.
Christi Unschuld ist mein Ruhm, sein Recht meine Krone, sein Verdienst mein Eigentum, darin frei ich wohne als in einem festen Schloß, das kein Feind kann fällen, brächt er gleich davor Geschoss und Gewalt der Höllen.#
Stürme, Teufel, und Du Tod! Was könnt Ihr mir schaden? Deckt mich doch in meiner Not Gott mit seiner Gnaden, / der Gott, der mir seinen Sohn selbst verehrt aus Liebe, daß der ewge Spott und Hohn mich nicht dort betrübe.
Paul Gerhardt 1666 (LKG 343,1-6
Fortlaufende Lese
Da wurden Kinder zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. 14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. 15 Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter.
Matthäus 19:13-15
Tageslese
Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, 23 sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. 24 Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. 25 Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. 26 Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. 27 Es ist ein köstlich Ding für einen Mann, dass er das Joch in seiner Jugend trage. 28 Er sitze einsam und schweige, wenn Gott es ihm auferlegt, 29 und stecke seinen Mund in den Staub; vielleicht ist noch Hoffnung. 30 Er biete die Backe dar dem, der ihn schlägt, und lasse sich viel Schmach antun. 31 Denn der Herr verstößt nicht ewig; 32 sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte. 33 Denn nicht von Herzen plagt und betrübt er die Menschen.
Klagelieder 3:22-33
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Our Savior Christ Jesus has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!” (2.Ti.1,10b)
Collect for this 16th Sunday after Trinity
Almighty and everlasting God, comfort of the sad and strength to those who suffer: Let the prayers of Your children who are in any trouble rise to You. To everyone in distress grant mercy, grant relief, grant refreshment; through Jesus Christ our Lord.
Dobberstein Pg. 114
“Auferweckung des Lazarus” (1896) von Eduard von Gebhardt (1838-1925) im Museum Kunstpalast, Düsseldorf.
The Introit invites us to sing God´s praises
Sing to God! Sing praises to his name. Exalt the one who rides on the clouds. For the Lord is his name. Rejoice before him. He is a father to the fatherless and an advocate for widows. God rules from his holy dwelling place. God settles in their own homes those who have been deserted; he frees prisoners and grants them prosperity. But sinful rebels live in the desert. O God, when you lead your people into battle, when you march through the wastelands, (Selah) the earth shakes.
… Our God is a God who delivers; the Lord, the Sovereign Lord, can rescue from death. Indeed, God strikes the heads of his enemies, the hairy foreheads of those who persist in rebellion.
…Acknowledge God’s power, his sovereignty over Israel, and the power he reveals in the skies. You are awe-inspiring, O God, as you emerge from your holy temple. It is the God of Israel who gives the people power and strength. God deserves praise!
Psalm 68,4-7.20f.35f.
It is good to wait patiently for deliverance from the Lord
The Lord’s loyal kindness never ceases; his compassions never end. They are fresh every morning; your faithfulness is abundant! “My portion is the Lord,” I have said to myself, so I will put my hope in him.
The Lord is good to those who trust in him, to the one who seeks him. It is good to wait patiently for deliverance from the Lord…
For the Lord will not reject us forever. Though he causes us grief, he then has compassion on us according to the abundance of his loyal kindness. For he is not predisposed to afflict or to grieve people.
Lamentations 3,22-26.31f
The holy apostle St. Paul writes to Bishop Timothy:
For God did not give us a Spirit of fear but of power and love and self-control. So do not be ashamed of the testimony about our Lord or of me, a prisoner for his sake, but by God’s power accept your share of suffering for the gospel. He is the one who saved us and called us with a holy calling, not based on our works but on his own purpose and grace, granted to us in Christ Jesus before time began, but now made visible through the appearing of our Savior Christ Jesus. He has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!
2. Timothy 1,7-10
The holy Gospel according to the holy evangelist St. John
Now a certain man named Lazarus was sick. He was from Bethany, the village where Mary and her sister Martha lived… So the sisters sent a message to Jesus, “Lord, look, the one you love is sick.” … When Jesus arrived, he found that Lazarus had been in the tomb four days already. (Now Bethany was less than two miles from Jerusalem, so many of the Jewish people of the region had come to Martha and Mary to console them[al] over the loss of their brother.) So when Martha heard that Jesus was coming, she went out to meet him, but Mary was sitting in the house. Martha said to Jesus, “Lord, if you had been here, my brother would not have died. But even now I know that whatever you ask from God, God will grant you.”
Jesus replied, “Your brother will come back to life again.”Martha said, “I know that he will come back to life again in the resurrection at the last day.” Jesus said to her, “I am the resurrection and the life. The one who believes in me will live[av] even if he dies, and the one who lives and believes in me will never die. Do you believe this?” She replied, “Yes, Lord, I believe that you are the Christ, the Son of God who comes into the world.”… Jesus, intensely moved again, came to the tomb. (Now it was a cave, and a stone was placed across it.) Jesus said, “Take away the stone.” Martha, the sister of the deceased, replied, “Lord, by this time the body will have a bad smell, because he has been buried four days.” Jesus responded, “Didn’t I tell you that if you believe, you would see the glory of God?” So they took away the stone. Jesus looked upward and said, “Father, I thank you that you have listened to me. I knew that you always listen to me, but I said this for the sake of the crowd standing around here, that they may believe that you sent me.” When he had said this, he shouted in a loud voice, “Lazarus, come out!” The one who had died came out, his feet and hands tied up with strips of cloth, and a cloth wrapped around his face. Jesus said to them, “Unwrap him and let him go.” Then many of the people, who had come with Mary and had seen the things Jesus did, believed in him.
John 11,1.3.17-27.38b-45
The Sermon is based on these verses:
Therefore do not throw away your confidence, which has a great reward. 36 For you have need of endurance, so that when you have done the will of God you may receive what is promised. 37 For,
“Yet a little while, and the coming one will come and will not delay; but my righteous one shall live by faith, and if he shrinks back, my soul has no pleasure in him.” But we are not of those who shrink back and are destroyed, but of those who have faith and preserve their souls.
Hebrew 10,35f (37f) 39
Together with the Christian church we sing:
Jesus lives! The vict’ry’s won! Death no longer can appall me; Jesus lives! Death’s reign is done! From the grave will Christ recall me. Brighter scenes will then commence; This shall be my confidence.
Jesus lives! To Him the throne High o’er all the world is given. I shall go where He is gone, Live and reign with Him in heaven. God is faithful. Doubtings, hence! This shall be my confidence.
Jesus lives! Who now despairs Naught but blasphemy’s asserted. Grace toward sinful men He bears, That to Him they be converted. God in Christ makes no pretense; This shall be my confidence.
Jesus lives! For me He died, Hence will I, to Jesus living, Pure in heart and act abide, Praise to Him and glory giving. Freely God doth aid dispense; This shall be my confidence.
Jesus lives! I know full well Naught from me His love shall sever; Life nor death nor pow’rs of hell Part me now from Christ forever. God will be a sure Defense; This shall be my confidence.
Jesus lives! and now is death But the gate of life immortal; This shall calm my trembling breath When I pass its gloomy portal. Faith shall cry, as fails each sense, Jesus is my confidence!
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs:
O Lord, Father of all, we bow before You in all confidence and beg You: strengthen us by Your Spirit, ground us in Your love and fill up what we lack out of Your own abundance. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Great Physician, lend Your own power to the works of mercy done in the name of Your Son, that they may increase faith in the words Your servants speak. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Faithful Father, when loss and heartache invade our homes and tempt us to doubt Your divine care, hear our cries and renew our faith and life in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of life and death, You have given all things into the hands of Your Son. Inspire those who bear the sword in His stead to do so in faithfulness and love for their fellow man. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Merciful Lord, You lead us, as St. Paul before us, through many tribulations to know the fullness of Your love. Strengthen, uplift and encourage June, Karin, Ingrid, Angelika, Friederike & Oly, Detlev & Biljana, Gerry & Carmela, Matthias, Katharina, Magereth, Michael, Christoph, Gert, Matthew, Peter, Hans-Jörg, Markus, Mark, Mindy, Abigail, Gert, Michael, Jochen, Vazlav, Mario, Micheline, Maria, Tamara, Peggy & Jeremy and all who suffer – especially in Ukraine, Crimea, Georgia and Armenians in Nagorny Karabach– prisoners of war, exiles, refugees, wounded, invalids, widows and orphans, soldiers, defenders, special and armed forces on land and sea and in the air, that they may praise You for Your faithfulness and saving mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of the harvest, grant that in true faith we may worthily go to Your altar to receive the very body and the true blood that Your Son has given for our redemption. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, Your saints in heaven now know as they are known and comprehend the fullness of Your love in Christ. Conduct our way through this fallen world to join them in Your heavenly presence. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.
“Our Savior Christ Jesus has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!” (2.Ti.1,10b)
Collect for this 16th Sunday after Trinity
Almighty and everlasting God, comfort of the sad and strength to those who suffer: Let the prayers of Your children who are in any trouble rise to You. To everyone in distress grant mercy, grant relief, grant refreshment; through Jesus Christ our Lord.
Dobberstein Pg. 114
“Auferweckung des Lazarus” (1896) von Eduard von Gebhardt (1838-1925) im Museum Kunstpalast, Düsseldorf.
The Introit invites us to sing God´s praises
Sing to God! Sing praises to his name. Exalt the one who rides on the clouds. For the Lord is his name. Rejoice before him. He is a father to the fatherless and an advocate for widows. God rules from his holy dwelling place. God settles in their own homes those who have been deserted; he frees prisoners and grants them prosperity. But sinful rebels live in the desert. O God, when you lead your people into battle, when you march through the wastelands, (Selah) the earth shakes.
… Our God is a God who delivers; the Lord, the Sovereign Lord, can rescue from death. Indeed, God strikes the heads of his enemies, the hairy foreheads of those who persist in rebellion.
…Acknowledge God’s power, his sovereignty over Israel, and the power he reveals in the skies. You are awe-inspiring, O God, as you emerge from your holy temple. It is the God of Israel who gives the people power and strength. God deserves praise!
Psalm 68,4-7.20f.35f.
It is good to wait patiently for deliverance from the Lord
The Lord’s loyal kindness never ceases; his compassions never end. They are fresh every morning; your faithfulness is abundant! “My portion is the Lord,” I have said to myself, so I will put my hope in him.
The Lord is good to those who trust in him, to the one who seeks him. It is good to wait patiently for deliverance from the Lord…
For the Lord will not reject us forever. Though he causes us grief, he then has compassion on us according to the abundance of his loyal kindness. For he is not predisposed to afflict or to grieve people.
Lamentations 3,22-26.31f
The holy apostle St. Paul writes to Bishop Timothy:
For God did not give us a Spirit of fear but of power and love and self-control. So do not be ashamed of the testimony about our Lord or of me, a prisoner for his sake, but by God’s power accept your share of suffering for the gospel. He is the one who saved us and called us with a holy calling, not based on our works but on his own purpose and grace, granted to us in Christ Jesus before time began, but now made visible through the appearing of our Savior Christ Jesus. He has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!
2. Timothy 1,7-10
The holy Gospel according to the holy evangelist St. John
Now a certain man named Lazarus was sick. He was from Bethany, the village where Mary and her sister Martha lived… So the sisters sent a message to Jesus, “Lord, look, the one you love is sick.” … When Jesus arrived, he found that Lazarus had been in the tomb four days already. (Now Bethany was less than two miles from Jerusalem, so many of the Jewish people of the region had come to Martha and Mary to console them[al] over the loss of their brother.) So when Martha heard that Jesus was coming, she went out to meet him, but Mary was sitting in the house. Martha said to Jesus, “Lord, if you had been here, my brother would not have died. But even now I know that whatever you ask from God, God will grant you.”
Jesus replied, “Your brother will come back to life again.”Martha said, “I know that he will come back to life again in the resurrection at the last day.” Jesus said to her, “I am the resurrection and the life. The one who believes in me will live[av] even if he dies, and the one who lives and believes in me will never die. Do you believe this?” She replied, “Yes, Lord, I believe that you are the Christ, the Son of God who comes into the world.”… Jesus, intensely moved again, came to the tomb. (Now it was a cave, and a stone was placed across it.) Jesus said, “Take away the stone.” Martha, the sister of the deceased, replied, “Lord, by this time the body will have a bad smell, because he has been buried four days.” Jesus responded, “Didn’t I tell you that if you believe, you would see the glory of God?” So they took away the stone. Jesus looked upward and said, “Father, I thank you that you have listened to me. I knew that you always listen to me, but I said this for the sake of the crowd standing around here, that they may believe that you sent me.” When he had said this, he shouted in a loud voice, “Lazarus, come out!” The one who had died came out, his feet and hands tied up with strips of cloth, and a cloth wrapped around his face. Jesus said to them, “Unwrap him and let him go.” Then many of the people, who had come with Mary and had seen the things Jesus did, believed in him.
John 11,1.3.17-27.38b-45
The Sermon is based on these verses:
Therefore do not throw away your confidence, which has a great reward. 36 For you have need of endurance, so that when you have done the will of God you may receive what is promised. 37 For,
“Yet a little while, and the coming one will come and will not delay; but my righteous one shall live by faith, and if he shrinks back, my soul has no pleasure in him.” But we are not of those who shrink back and are destroyed, but of those who have faith and preserve their souls.
Hebrew 10,35f (37f) 39
Together with the Christian church we sing:
Jesus lives! The vict’ry’s won! Death no longer can appall me; Jesus lives! Death’s reign is done! From the grave will Christ recall me. Brighter scenes will then commence; This shall be my confidence.
Jesus lives! To Him the throne High o’er all the world is given. I shall go where He is gone, Live and reign with Him in heaven. God is faithful. Doubtings, hence! This shall be my confidence.
Jesus lives! Who now despairs Naught but blasphemy’s asserted. Grace toward sinful men He bears, That to Him they be converted. God in Christ makes no pretense; This shall be my confidence.
Jesus lives! For me He died, Hence will I, to Jesus living, Pure in heart and act abide, Praise to Him and glory giving. Freely God doth aid dispense; This shall be my confidence.
Jesus lives! I know full well Naught from me His love shall sever; Life nor death nor pow’rs of hell Part me now from Christ forever. God will be a sure Defense; This shall be my confidence.
Jesus lives! and now is death But the gate of life immortal; This shall calm my trembling breath When I pass its gloomy portal. Faith shall cry, as fails each sense, Jesus is my confidence!
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs:
O Lord, Father of all, we bow before You in all confidence and beg You: strengthen us by Your Spirit, ground us in Your love and fill up what we lack out of Your own abundance. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Great Physician, lend Your own power to the works of mercy done in the name of Your Son, that they may increase faith in the words Your servants speak. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Faithful Father, when loss and heartache invade our homes and tempt us to doubt Your divine care, hear our cries and renew our faith and life in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of life and death, You have given all things into the hands of Your Son. Inspire those who bear the sword in His stead to do so in faithfulness and love for their fellow man. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Merciful Lord, You lead us, as St. Paul before us, through many tribulations to know the fullness of Your love. Strengthen, uplift and encourage June, Karin, Ingrid, Angelika, Friederike & Oly, Detlev & Biljana, Gerry & Carmela, Matthias, Katharina, Magereth, Michael, Christoph, Gert, Matthew, Peter, Hans-Jörg, Markus, Mark, Mindy, Abigail, Gert, Michael, Jochen, Vazlav, Mario, Micheline, Maria, Tamara, Peggy & Jeremy and all who suffer – especially in Ukraine, Crimea, Georgia and Armenians in Nagorny Karabach– prisoners of war, exiles, refugees, wounded, invalids, widows and orphans, soldiers, defenders, special and armed forces on land and sea and in the air, that they may praise You for Your faithfulness and saving mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of the harvest, grant that in true faith we may worthily go to Your altar to receive the very body and the true blood that Your Son has given for our redemption. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, Your saints in heaven now know as they are known and comprehend the fullness of Your love in Christ. Conduct our way through this fallen world to join them in Your heavenly presence. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
St. Johannes und St. Martin (Schwabach, Bayern)
Es kann und mag nicht anders werden: alle Menschen müssen leiden; was webt und lebet auf der Erden, kann das Unglück nicht vermeiden. Des Kreuzes Stab schlägt unsre Lenden bis in das Grab, da wird sich’s enden. Gib Dich zufrieden!
Es ist ein Ruhetag vorhanden, da uns unser Gott wird lösen; er wird uns reißen aus den Banden dieses Leibs und allem Bösen. Es wird einmal der Tod herspringen und aus der Qual uns sämtlich bringen. Gib Dich zufrieden!
Er wird uns bringen zu den Scharen der Erwählten und Getreuen, die hier mit Frieden abgefahren, sich auch nun im Frieden freuen, da sie den Grund, der nicht kann brechen, den ewgen Mund selbst hören sprechen: »Gib Dich zufrieden!«
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,13ff)
Fortlaufende Lese
Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, machte er sich auf aus Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordans; 2 und eine große Menge folgte ihm, und er heilte sie dort. 3 Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist’s erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? 4 Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang schuf als Mann und Frau 5 und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«? 6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! 7 Sie sprachen zu ihm: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? 8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist’s nicht so gewesen. 9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. 10 Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist’s nicht gut zu heiraten. 11 Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern die, denen es gegeben ist. 12 Denn es gibt Verschnittene, die von Geburt an so sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!
Matthäus 19,1-12
Tageslese
Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. 21 Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt satt werden. Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen. 22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch ausstoßen und schmähen und verwerfen euren Namen als böse um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch an jenem Tage und tanzt; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn das Gleiche haben ihre Väter den Propheten getan.
Lukas 6,20-26
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln15, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
My niece Zanele Beneke on her confirmation in St. Peter & Paul, Lüneburg (KwaZulu/Natal) 17th September 2023
Sprich nicht: »Ich sehe keine Mittel, wo ich such, ist nichts zum besten.« Denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Not am größten. Wenn ich und Du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu führen. Gib Dich zufrieden!
Bleibt gleich die Hilf in etwas lange, wird sie dennoch endlich kommen; macht Dir das Harren angst und bange, glaube mir, es ist Dein Frommen. Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzeucht, ist desto süßer. Gib Dich zufrieden!
Nimm nicht zu Herzen, was die Rotten Deiner Feinde von Dir dichten; lass sie nur immer weidlich spotten, Gott wird’s hören und recht richten. Ist Gott Dein Freund und Deiner Sachen, was kann Dein Feind, der Mensch, groß machen? Gib Dich zufrieden!
Hat er doch selbst auch wohl das Seine, wenn er’s sehen könnt und wollte. Wo ist ein Glück so klar und reine, dem nicht etwas fehlen sollte? Wo ist ein Haus, das könnte sagen: »Ich weiß durchaus von keinen Plagen«? Gib Dich zufrieden!
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,9ff)
Fortlaufende Lese
Da trat Petrus hinzu und sprach zu ihm: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. 23 Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. 25 Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu zahlen. 26 Da fiel der Knecht nieder und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. 27 Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. 28 Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du schuldig bist! 29 Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen. 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. 31 Als nun seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. 32 Da befahl ihn sein Herr zu sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; 33 hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er schuldig war. 35 So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder.
Matthäus 18,21-35
Tageslese
Unterdessen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst. 33 Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte. 36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.
Johannes 4,31-38
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln15, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
Lass dich dein Elend nicht bezwingen, halt an Gott, so wirst du siegen; ob alle Fluten einhergingen, dennoch musst du oben liegen. Denn wenn du wirst zu hoch beschweret, hat Gott, dein Fürst, dich schon erhöret. Gib dich zufrieden!
Was sorgst du für dein armes Leben, wie du’s halten wollst und nähren? Der dir das Leben hat gegeben, wird auch Unterhalt bescheren. Er hat ein Hand, voll aller Gaben, da See und Land sich muss von laben. Gib dich zufrieden!
Der allen Vöglein in den Wäldern ihr bescheidnes Körnlein weiset, der Schaf und Rinder in den Feldern alle Tage tränkt und speiset, der wird viel mehr dich einz’gen füllen und dein Begehr und Notdurft stillen. Gib dich zufrieden!
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,6ff)
Fortlaufende Lese
Sündigt aber dein Bruder, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch zweier oder dreier Zeugen Mund bestätigt werde. 17 Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner. 18 Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch einig werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18,15-20
Tageslese
Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. 2 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 3 Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 4 Und du sollst aus dem Bach trinken, und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen. 5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends, und er trank aus dem Bach.
1. Könige 17,1-6
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln15, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
Luthers Predigtkirche (St.Marien)
Gib Dich zufrieden und sei stille in dem Gotte Deines Lebens! In ihm ruht aller Freuden Fülle, ohn ihn mühst Du Dich vergebens; er ist Dein Quell und Deine Sonne, scheint täglich hell zu Deiner Wonne. Gib Dich zufrieden!
Er ist voll Lichtes, Trosts und Gnaden, ungefärbten, treuen Herzens; wo er steht, tut Dir keinen Schaden auch die Pein des größten Schmerzens. Kreuz, Angst und Not kann er bald wenden, ja auch den Tod hat er in Händen. Gib Dich zufrieden!
Wie Dir’s und andern oft ergehe, ist ihm wahrlich nicht verborgen; er sieht und kennet aus der Höhe der betrübten Herzen Sorgen. Er zählt den Lauf der heißen Tränen und fasst zuhauf all unser Sehnen. Gib Dich zufrieden!
Wenn gar kein einger mehr auf Erden, dessen Treue Du darfst trauen, alsdann will er Dein Treuster werden und zu Deinem Besten schauen. Er weiß Dein Leid und heimlich Grämen, auch weiß er Zeit, Dir’s abzunehmen. Gib Dich zufrieden!
Er hört die Seufzer Deiner Seelen und des Herzens stilles Klagen, und was Du keinem darfst erzählen, magst Du Gott gar kühnlich sagen. Er ist nicht fern, steht in der Mitten, hört bald und gern der Armen Bitten. Gib Dich zufrieden!
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,21-5)
Fortlaufende Lese
Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? 13 Und wenn es geschieht, dass er’s findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.
Matthäus 18,10-14
Fortlaufende Lese
Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. 21 Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. 22 Denn wer im Herrn als Knecht berufen ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. 23 Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. 24 Brüder und Schwestern, bleibt alle vor Gott, worin ihr berufen seid.
1. Korinther 7,20-24
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
Great Smoky Mountains (Mason Molina 2023)
Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen Gaben, da mein Hirt Christus wird mich ohn Ende laben.
Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, ich bin Dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin Dein, weil Du Dein Leben und Dein Blut mir zugut in den Tod gegeben;
Du bist mein, weil ich Dich fasse und Dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse. Lass mich, lass mich hingelangen, da Du mich und ich Dich leiblich werd umfangen.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,10ff)
Fortlaufende Lese
Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? 2 Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4 Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. 5 Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.
6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Bösen verführt! 8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und wirst in das ewige Feuer geworfen. 9 Und wenn dich dein Auge verführt, reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig zum Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in das höllische Feuer geworfen.
Matthäus 18,1-9
Tageslese
Ein großer Gewinn aber ist die Frömmigkeit zusammen mit Genügsamkeit. 7 Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum können wir auch nichts hinausbringen. 8 Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns damit begnügen. 9 Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. 10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen. 11 Aber du, Mensch Gottes, fliehe das! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
1. Timotheus 6,6-12
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7)
Dom zu Uppsala
Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, soll der Mut dennoch gut und fein stille bleiben.
Kann uns doch kein Tod nicht töten, sondern reißt unsern Geist aus viel tausend Nöten, schleußt das Tor der bittern Leiden und macht Bahn, da man kann gehn zu Himmelsfreuden.
Allda will in süßen Schätzen ich mein Herz auf den Schmerz ewiglich ergötzen. Hier ist kein recht Gut zu finden; was die Welt in sich hält, muss im Hui verschwinden.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,7-9)
Fortlaufende Lese
Als sie in Galiläa zusammen waren, sprach Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt.
24 Als sie nun nach Kapernaum kamen, traten zu Petrus, die den Tempelgroschen einnehmen, und sprachen: Zahlt euer Meister nicht den Tempelgroschen? 25 Er sprach: Ja. Und als er in das Haus kam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden Zoll oder Steuern: von ihren Kindern oder von den Fremden? 26 Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben, geh hin an das Meer und wirf die Angel aus, und den ersten Fisch, der heraufkommt, den nimm; und wenn du sein Maul aufmachst, wirst du ein Zweigroschenstück finden; das nimm und gib’s ihnen für mich und dich.
Matthäus 17,22-27
Tageslese
Wer ist hinaufgefahren zum Himmel und wieder herab? Wer hat den Wind in seine Hände gefasst? Wer hat die Wasser in ein Kleid gebunden? Wer hat alle Enden der Welt bestimmt? Wie heißt er? Und wie heißt sein Sohn? Weißt du das? 5 Alle Worte Gottes sind im Feuer geläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen. 6 Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zurechtweise und du als Lügner dastehst. 7 Zweierlei bitte ich von dir, das wollest du mir nicht verweigern, ehe denn ich sterbe: 8 Falschheit und Lüge lass ferne von mir sein; Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast. 9 Ich könnte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der HERR? Oder wenn ich zu arm würde, könnte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen.
Sprüche 30,4-9
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist