Jauchz, Erd und Himmel, juble hell

Jauchz, Erd, und Himmel, juble hell, die Wunder Gotts mit Freud erzähl, die er heut hat begangen an seim trostlosen Häuflein klein, das saß in friedsamer Gemein und betet’ mit Verlangen, daß es mit Geist getaufet werd. Der kam mit Feuers Glut zu Erd, mit starkem Sturmestoben; das Haus erfüllt’ er überall, zerteilt man Zungen sah im Saal und all den Herren loben.

Auf tat sich ganz des Himmels Schrein; man wähnt, sie wären voller Wein, all Welt sich drob verwundert. In fremden Zungen reden sie, bezeugen Gottes Großtat hie, von seinem Geist ermuntert. So machen sie sich auf den Plan, Christum zu lehren fangn sie an, daß er der Herr sei worden und daß man soll von Sünd abstahn, auf seinen Nam’n sich taufen lan: das sei der christlich Orden.

Ach Herr, nun gib, dass uns auch find in Fried und Flehn Dein selger Wind; weh rein vom Sündenstaube ganz das Gemüt und füll das Haus Deiner Gemeind, dein Werk richt aus, daß aufgeh rechter Glaube und unsre Zung ganz Feuer werd, red nichts denn Dein Lob hie auf Erd und was den Nächsten bauet. Brenn rein die sündige Natur, mach uns ein neue Kreatur, ob’s Fleisch darob auch grauet.

Nach Ambrosius Blaurer 1537 (LKG 184)

Gott, der Herr spricht: “Ich will ausgießen meinen Geist über alles Fleisch” (Joel 3,1)  

Freitag nach Pfingsten 

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesum Christum, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 137

Fortlaufende Lesung

Ich lobe euch, weil ihr in allen Stücken an mich denkt und an den Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch gegeben habe.  3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.  4 Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt.  5 Jede Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren.  6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken.  7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.  8 Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann.  9 Und der Mann wurde nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.  10 Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen.  11 Doch im Herrn ist weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau;  12 denn wie die Frau von dem Mann, so ist auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott.  13 Urteilt bei euch selbst: Steht es einer Frau wohl an, dass sie unbedeckt vor Gott betet?  14 Lehrt euch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt,  15 aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist ihr als Schleier gegeben.  16 Ist aber jemand unter euch, der darüber streiten will, so soll er wissen, dass wir diese Sitte nicht haben – und die Gemeinden Gottes auch nicht. 

1.Korinther 11,2-16

Tageslese

Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. 18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. 19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist. 

Epheser 2,17-22

Morgengebet am Freitag

Heiliger Gott. Du willst, daß das Bild Jesu in mein Herz geprägt werde. Vergib, wo ich dir widerstanden habe. Laß nicht ab, du treuer Herr, mein Inneres zu gestalten und zu formen. Bewahre mich heute vor jeder Trägheit und vor falscher Sicherheit. Laß alles, was mir begegnet, dazu dienen, daß durch Demütigung und Leiden, durch Vollbringen und Gelingen Christus in mir Gestalt gewinne. Gib, daß der Glaube wachse in deiner Gemeinde und das Zeugnis der Wahrheit laut werde mitten im Unglauben unserer Zeit. Amen. 

Orate fratres S. 68

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Nun bitten wir den Heiligen Geist um den rechten Glauben allermeist (LKG 183)

Erlöserkirche in Beaumont-en-Auge

Nun bitten wir den Heiligen Geist um den rechten Glauben allermeist, dass er uns behüte an unserm Ende, wenn wir heimfahrn aus diesem Elende. Kyrieleis.

Du wertes Licht, gib uns Deinen Schein, lehr uns Jesus Christ kennen allein, dass wir an ihm bleiben, dem treuen Heiland, der uns bracht hat zum rechten Vaterland. Kyrieleis.

Du süße Lieb, schenk uns Deine Gunst, lass uns empfinden der Lieb Inbrunst, dass wir uns von Herzen einander lieben und im Frieden auf einem Sinn bleiben. Kyrieleis.

Du höchster Tröster in aller Not, hilf, dass wir nicht fürchten Schand noch Tod, dass in uns die Sinne nicht verzagen, wenn der Feind wird das Leben verklagen. Kyrieleis.

Strophe 1: Weise des 12. Jhd und Strophe 2-4: Martin Luther 1524 (LKG 183)

Gott, der Herr spricht: “Ich will ausgießen meinen Geist über alles Fleisch” (Joel 3,1)  

Pfingstdonnerstag 

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesum Christum, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 137

Fortlaufende Lesung

Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.  24 Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.  25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, und prüft es nicht um des Gewissens willen.  26 Denn »die Erde ist des Herrn und was darinnen ist«  27 Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird, und prüft es nicht um des Gewissens willen.  28 Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Opferfleisch, so esst nicht davon, um desjenigen willen, der es gesagt hat, und um des Gewissens willen.  29 Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern. Denn warum sollte ich meine Freiheit beurteilen lassen vom Gewissen eines andern?  30 Wenn ich mit Danksagung am Mahl teilnehme, warum sollte ich mich Lästerer nennen lassen wegen etwas, wofür ich danke?  31 Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.  32 Erregt keinen Anstoß, weder bei den Juden noch bei den Griechen noch bei der Gemeinde Gottes,  33 so wie auch ich jedermann in allem zu Gefallen lebe und suche nicht, was mir, sondern was vielen dient, damit sie gerettet werden. 

1. Korinther 10,23-33

Tageslese

Als nun der Morgen kam, versammelten sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem, 6 auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die vom Geschlecht der Hohenpriester waren; 7 und sie stellten sie in die Mitte und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan? 8 Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten! 9 Wenn wir heute wegen der Wohltat an dem kranken Menschen verhört werden, wodurch er gesund geworden ist, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth[1], den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. 11 Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. 12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. 13 Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren. 14 Sie sahen aber den Menschen, der gesund geworden war, bei ihnen stehen und wussten nichts dagegen zu sagen. 15 Da hießen sie sie hinausgehen aus dem Hohen Rat und berieten miteinander 16 und sprachen: Was wollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen bekannt, die in Jerusalem wohnen, und wir können’s nicht leugnen. 17 Aber damit es nicht weiter einreiße unter dem Volk, wollen wir ihnen drohen, dass sie hinfort zu keinem Menschen in diesem Namen reden. 18 Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu verkünden oder zu lehren in dem Namen Jesu. 19 Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. 20 Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. 21 Da drohten sie ihnen und ließen sie gehen um des Volkes willen, weil sie nicht wussten, wie man sie hätte bestrafen können; denn alle lobten Gott für das, was geschehen war. 22 Denn der Mensch war über vierzig Jahre alt, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war.
23 Und als man sie hatte gehen lassen, kamen sie zu den Ihren und berichteten, was die Hohenpriester und Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 24 Als sie das hörten, erhoben sie ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht, 25 du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, durch den Heiligen Geist gesagt: »Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was vergeblich ist? 26 Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Christus.« 27 Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, 28 zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt haben, dass es geschehen sollte. 29 Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort. 30 Strecke deine Hand aus zur Heilung und lass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. 31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut. 

Apostelgeschichte 4,6-31

Tagesgebet an Pfingsten 

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du am Tag der heiligen Pfingsten die Herzen Deiner Gläubigen durch den Heiligen Geist erleuchtet und gelehrt hast, laß auch uns durch Deinen Heiligen Geist zu rechter Wahrheit gelangen und uns an seinem Troste und seiner Kraft allezeit erfreuen, durch Deinen lieben Sohn, Jesus Christus, unsern Herrn. Amen. 

Orate fratres S. 137

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Komm, Heiliger Geist, Herrn Gott

Kirche in Fourneville (Normandie)

Komm, Heiliger Geist, Herre Gott, erfüll mit Deiner Gnaden Gut Deiner Gläub’gen Herz, Mut und Sinn, Dein brennend Lieb entzünd in ihn’. O Herr, durch Deines Lichtes Glanz zum Glauben Du versammelt hast das Volk aus aller Welt Zungen. Das sei Dir, Herr, zu Lob gesungen. Halleluja, Halleluja.

Du heiliges Licht, edler Hort, lass leuchten uns des Lebens Wort und lehr uns Gott recht erkennen, von Herzen Vater ihn nennen. O Herr, behüt vor fremder Lehr, dass wir nicht Meister suchen mehr denn Jesus mit rechtem Glauben und ihm aus ganzer Macht vertrauen. Halleluja, Halleluja.

Du heilige Glut, süßer Trost, nun hilf uns, fröhlich und getrost in Deim Dienst beständig bleiben, die Trübsal uns nicht wegtreiben. O Herr, durch Dein Kraft uns bereit und wehr des Fleisches Ängstlichkeit, dass wir hier ritterlich ringen, durch Tod und Leben zu Dir dringen. Halleluja, Halleluja.

Nach der Antiphon “Veni Sancte Spiritus” (11.Jhd) deutsch Strophe 1 (15.Jhd) 2-3: Martin Luther 1524. (LKG 182)

Gott, der Herr spricht: “Ich will ausgießen meinen Geist über alles Fleisch” (Joel 3,1)  

Pfingstmittwoch 

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesum Christum, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 137

Fortlaufende Lesung

Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst!  15 Ich rede doch zu verständigen Menschen; beurteilt ihr, was ich sage.  16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?  17 Denn ein Brot ist’s. So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben.  18 Seht an das Israel nach dem Fleisch! Welche die Opfer essen, stehen die nicht in der Gemeinschaft des Altars?  19 Was will ich nun damit sagen? Dass das Götzenopfer etwas sei? Oder dass der Götze etwas sei?  20 Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr mit den Dämonen Gemeinschaft habt.  21 Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen.  22 Oder wollen wir des Herrn Eifersucht wecken? Sind wir stärker als er? 

1. Korinther 10:14-22

Tageslese

Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. 2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der war gelähmt von Mutterleibe an; den setzte man täglich vor das Tor des Tempels, das da heißt das Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. 3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. 4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! 5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. 6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! 7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, 8 er sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. 9 Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. 10 Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor dem Schönen Tor des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war. 11 Als er sich aber zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk bei ihnen zusammen in der Halle, die nach Salomo genannt ist, und sie wunderten sich sehr. 12 Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? 13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überantwortet und verleugnet habt vor Pilatus, als dieser ihn freisprechen wollte. 14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, dass man euch den Mörder schenke, 15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen. 16 Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn gewirkt ist, hat diesem die Gesundheit gegeben vor euer aller Augen. 17 Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr’s aus Unwissenheit getan habt wie auch eure Oberen. 18 So aber hat Gott erfüllt, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündigt hat: dass sein Christus leiden sollte. 19 Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, 20 auf dass Zeiten der Erquickung kommen von dem Angesicht des Herrn und er den sende, den er für euch zum Christus bestimmt hat: Jesus. 21 Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten, in denen alles wiederhergestellt wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn. 

Apostelgeschichte 3:1-21

Tagesgebet an Pfingsten

Herr Gott, himmlischer Vater, der Du am Tag der heiligen Pfingsten die Herzen Deiner Gläubigen durch den Heiligen Geist erleuchtet und gelehrt hast, laß auch uns durch Deinen Heiligen Geist zu rechter Wahrheit gelangen und uns an seinem Troste und seiner Kraft allezeit erfreuen, durch Deinen lieben Sohn, Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.

Orate fratres S. 137

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4,6)

Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen Dein, mit Gnaden sie füll, wie Du weißt, daß Dein Geschöpf vorhin sein.

Denn Du bist der Tröster genannt, des Allerhöchsten Gabe teur, ein geistlich Salb an uns gewandt, ein lebend Brunn, Lieb und Feur.

Zünd uns ein Licht an im Verstand, gib uns ins Herz der Liebe Brunst, das schwach Fleisch in uns, Dir bekannt, erhalt fest Dein Kraft und Gunst.

Du bist mit Gaben siebenfalt der Finger an Gotts rechter Hand; des Vaters Wort gibst Du gar bald mit Zungen in alle Land.

Des Feindes List treib von uns fern, den Fried schaff bei uns Deine Gnad, dass wir Deim Leiten folgen gern und meiden der Seelen Schad.

Lehr uns den Vater kennen wohl, dazu Jesus Christ, seinen Sohn, dass wir des Glaubens werden voll, Dich, beider Geist, zu verstahn.

Gott Vater sei Lob und dem Sohn, der von den Toten auferstand, dem Tröster sei dasselb getan in Ewigkeit alle Stund.

Nach dem Hymnus “Veni Creator Spiritus” des Hrabanus Maurus (um 776-856) deutsch von Martin Luther 1524. (LKG 181)

Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen Deiner Gläubigen und entzünd in ihnen das Feuer Deiner göttlichen Liebe, der Du in Mannigfaltigkeit der Zungen die Völker der ganzen Welt versammelt hast in Einigkeit des Glaubens. Halleluja, Halleluja.

Nach der altkirchlichen Antiophon “Vene Sancte Spiritus” verdeutscht Erfurt 1527 (LKG 180) 

Gott, der Herr spricht: “Ich will ausgießen meinen Geist über alles Fleisch” (Joel 3,1I 

Pfingstdienstag 

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesum Christum, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 137

Fortlaufende Lesung

Ich will euch aber, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind;  2 und sind alle auf Mose getauft worden in der Wolke und im Meer,  3 und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen  4 und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.  5 Doch an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste umgekommen.  6 Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, dass wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten.  7 So werdet nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um zu spielen.«  8 Auch lasst uns nicht Hurerei treiben, wie etliche von ihnen Hurerei trieben: Und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um.  9 Lasst uns auch nicht Christus versuchen, wie etliche von ihnen taten und wurden von den Schlangen umgebracht.  10 Murrt auch nicht, wie etliche von ihnen murrten und wurden umgebracht durch den Verderber.  11 Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist.  12 Darum, wer meint, er stehe, soll zusehen, dass er nicht falle.  13 Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt. 

1. Korinther 10,1-13

Tageslese

Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten: »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. 46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, der von Gott ist, der hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt.

Johannes 6:44-51

Wochengebet zu Pfingsten

Atem Gottes,
komm.
Feuer Gottes,
komm.
Erfülle die Welt
mit Lebenskraft,
mit Liebe,
mit Frieden 
mit Gerechtigkeit.
Geist Gottes,
komm.

Komm in die Todeszonen,
an die Frontlinien,
in die zerbombten Städte.
Komm zu den Verwundeten,
den Traumatisierten,
den Erstarrten.
Komm zu den Lebenden,
die im Tod gefangen sind.
Atem Gottes, komm.
Geist Gottes, komm.

Komm zu den Orten des Schmerzes,
an die Erinnerungsorte von Schuld und Versagen.
Komm zu den Treffpunkten der Sehnsucht.  
Komm zu den Kranken.
und denen, die sie umsorgen,
zu den Trauernden,
den Hungernden und Ermüdeten.
Komm zu den Verzweifelten,
die sich nach dem Leben sehnen.
Atem Gottes, komm.
Geist Gottes, komm.

Komm zu den Orten,
an denen die Schöpfung aufbegehrt.
Komm zu den Flutopfern 
in Südbrasilien
und Afghanistan
Komm zu den leidenden Wäldern,
den vermüllten Ozeanen,
den bedrohten Arten.
Komm rette,
wo wir versagen.
Atem Gottes, komm.
Geist Gottes, komm.

Komm in unser Land,
zu den Menschen,
die einander hassen,
und zu denen, die füreinander einstehen.
Komm in deine Kirche,
zu denen, für die sie Heimat ist,
zu denen, die unter ihr leiden,
die sich abgewandt haben.
Komm in unsere Gemeinde,
zu unseren Kindern,
und zu denen, die Versöhnung und Glück suchen.
Komm zu den Begeisterten.
Komm in unsere Mitte.
Atem Gottes, komm.
Geist Gottes, komm.
Erneuere uns durch deine Liebe,
heute und morgen und alle Tage.
Amen.

VELKD – Wochengebete

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Komm, Heiliger Geist +

Westfriedhof

Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen Deiner Gläubigen und entzünd in ihnen das Feuer Deiner göttlichen Liebe, der Du in Mannigfaltigkeit der Zungen die Völker der ganzen Welt versammelt hast in Einigkeit des Glaubens. Halleluja, Halleluja.

Nach der altkirchlichen Antiophon “Vene Sancte Spiritus” verdeutscht Erfurt 1527 (LKG 180)

Gott, der Herr spricht: “Ich will ausgießen meinen Geist über alles Fleisch” (Joel 3,1I

Pfingstmontag

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesum Christum, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 137

Fortlaufende Lesung: Das große Halleluja

Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht!  2 Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!  3 Lobet ihn mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und Harfen!  4 Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!  5 Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit klingenden Zimbeln!  6 Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja! 

Psalm 150

Tageslese

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind. 

Johannes 3,16-21

Gebet am Pfingstmontag

Heiliger Geist,
du Kraft der Liebe.
Die Welt braucht dich.
Die Schöpfung wartet auf dich.
Wir Menschen fragen nach dir.
Deine Kirche lebt von dir.
Komm und schenke neues Leben.

Heiliger Geist,
führe zusammen
die voneinander Getrennten,
die miteinander Zerstrittenen,
die aufeinander Hoffenden.
Komm und schenke neues Leben.

Heiliger Geist,
überwinde 
die Mächte, die Hass säen,
die Kräfte, die zerstören,
die Feinde des Lebens.
Komm und schenke neues Leben.

Heiliger Geist,
rette
die Kranken,
die Hungernden,
die Verfolgten und Verschleppten.
Komm und schenke neues Leben.

Heiliger Geist,
rüttele auf
die Trägen,
die Gedankenlosen,
die Gleichgültigen.
Komm und schenke neues Leben.

Heiliger Geist,
begeistere uns und alle, die zu uns gehören.
Begeistere unsere Kinder.
Begeistere deine Kirche.
Begeistere alle, die dich suchen
und herbeisehnen.
Komm Heiliger Geist, 
schenke Einigkeit und Frieden.
Komm und schenke neues Leben –
Heute und morgen und an jedem neuen Tag.
Amen.

VELKD Tagesgebet

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Zeuch uns nach Dir, so kommen wir mit herzlichem Verlangen

Zeuch uns nach Dir, so kommen wir mit herzlichem Verlangen
hin, da Du bist, o Jesu Christ, aus dieser Welt gegangen.

Zeuch uns nach Dir in Liebsbegier, ach, reiß uns doch von hinnen,
so dürfen wir nicht länger hier den Kummerfaden spinnen.

Zeuch uns nach Dir, Herr Christ, ach führ uns Deine Himmelsstege;
Wir irren sonst leicht und sind verscheucht vom rechten Lebenswege.

Zeuch uns nach Dir, so folgen wir Dir nach in Deinen Himmel,
daß uns nicht mehr allhie beschwer das böse Weltgetümmel.

Zeuch uns nach Dir, nur für und für und gib, daß wir nachfahren
Dir in Dein Reich, und mach uns gleich den auserwählten Scharen.

Friedrich Funke 1686. (LKG 179)

Gott fährt auf mit Jauchzen und der Herr mit heller Posaune. (Ps. 47,6) 

Freitag nach Himmelfahrt

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. 

Johannes 12,32

Kollekte

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Gott lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.136

Fortlaufende Lese

Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, auf dass ich möglichst viele gewinne.  20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen unter dem Gesetz bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin –, damit ich die unter dem Gesetz gewinne.  21 Denen ohne Gesetz bin ich wie einer ohne Gesetz geworden – obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz vor Christus –, damit ich die ohne Gesetz gewinne.  22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.  23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich an ihm teilhabe. 

1. Korinther 9,19-23

Tageslese

Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. 33 Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, 34 des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen. 35 Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, auf dass sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten. 36 Wieder andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erlitten. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Klüften der Erde. 39 Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht die Verheißung erlangt, 40 weil Gott etwas Besseres für uns vorgesehen hat: dass sie nicht ohne uns vollendet würden. 

Hebräer 11,32-40

Gebet nach Christi Himmelfahrt 

Herr Jesus Christus, Du erhöhtest Haupt Deiner Kirche, wir beten Dich an und sind fröhlich, daß Du auferstanden und zur Rechten des Vaters erhöht bist. Du bist der König aller Könige und der Herr aller Herren geworden; Dir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum bitten wir Dich: sei mitten unter uns und erhöre das Gebet Deiner Gemeinde. Sende uns Deinen Geist, gib Deiner Kirche fromme Diener, mache Dein Wort unter uns lebendig und kräftig, wehre dem Satan und den Mächten der Finsternis, erhalte Dein Reich auf Erden in Deiner Kraft, bis alle Feinde Dir zu Füßen liegen. Und wenn unsere letzte Stunde kommt, dann laß uns durch Deine Barmherzigkeit den Himmel offen sehen und Dir nachfolgen in Deine Herrlichkeit, wo wir Dich mit allen Engeln und Erzengeln, Heiligen und Vollendeten rühmen und preisen werden in Ewigkeit. Amen. 

Ev. Lutherische Kirchenagende I (Herder: Freiburg u.a. 1997. S.450)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Dr. Martin Luther predigt am heiligen Pfingstfest

“So halten wir es nu, das der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke allein durch den Glauben” (Kirsten Voß)

Dr. Martin Luther predigt am heiligen Pfingstfest über das Pfingstgeschehen wie es berichtet wird im 2. Kapitel der Apostelgeschichte die Verse 1-4 (WA 52 S.313-320): “Also hat ewer lieb, was die rechte Pfingsten sey, der wir Christen uns von herzen freuen sollen, als die weyl herrlicher ist, denn der Jüden Pfingsten, sintemal der heilig geist durch Christum uber alles fleisch ist ausgegossen worden, das durch das Euangelion  wir Got erkennen und durch den heyligen geist heylig und fromm werden an Seel uund leib, so wir anders uns recht Christlich mit betten, Predigt hören und eim unergerlichem wandel dazu schicken wollen. Dazu helfe uns durch Christum der heylig geist – uns und unseren Kindern – Amen.”

Die andre Predigt auch von ihm zu Pfingsten gehalten ist über Johannes 14,23-31:

An English translation of Dr. Martin Luther´s sermon for the high Holiday of Pentecost on the Gospel of St. John chapter 14, 23-31 recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 2 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.589-620:

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Laßt uns gen Himmel springen mit herzlicher Begier

Laßt uns zum Himmel springen mit herzlicher Begier,
laßt uns zugleich auch singen: Dich, Jesu, suchen wir,
Dich, o Du Gottes Sohn, Dich Weg, Dich wahres Leben,
dem alle Macht gegeben, Dich, unsers Hauptes Kron.

Ade mit Deinen Schätzen, Du trugesvolle Welt,
Dein Gut kann nicht ergötzen. Weißt du, was uns gefällt?
Der Herr ist unser Preis, der Herr ist unsre Freude
und köstliches Geschmeide, zu ihm gilt unsre Reis.

Wann soll es doch geschehen, wann kommt die liebe Zeit,
daß wir ihn werden sehen in seiner Herrlichkeit?
Du Tag, wann wirst Du sein, daß wir den Heiland grüßen,
daß wir den Heiland küssen? Komm, stelle Dich doch ein!

Gottfried Wilhelm Sacer 1665 LKG 178,5-7

Gott fährt auf mit Jauchzen und der Herr mit heller Posaune. (Ps. 47,6) 

Donnerstag nach Himmelfahrt

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. 

Johannes 12,32

Kollekte

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Gott lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.136

Fortlaufende Lese

Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unsern Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk in dem Herrn?  2 Bin ich für andere kein Apostel, so bin ich’s doch für euch; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn.  3 Denen, die mich verurteilen, antworte ich so:  4 Haben wir nicht das Recht, zu essen und zu trinken?  5 Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen wie die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?  6 Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu arbeiten?  7 Wer zieht denn in den Krieg und zahlt den eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von seiner Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?  8 Sage ich das nach menschlichem Gutdünken? Sagt das nicht auch das Gesetz?  9 Denn im Gesetz des Mose steht geschrieben: »Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.« Sorgt sich Gott etwa um die Ochsen?  10 Oder redet er nicht überall um unsertwillen? Denn um unsertwillen ist es geschrieben. Wer pflügt, soll auf Hoffnung pflügen; und wer drischt, soll in der Hoffnung dreschen, dass er seinen Teil empfangen wird.  11 Wenn wir für euch Geistliches säen, ist es dann zu viel, wenn wir Leibliches von euch ernten wollen?  12 Wenn andere dieses Recht an euch haben, warum nicht viel mehr wir? Aber wir haben von diesem Recht nicht Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, dass wir nicht dem Evangelium Christi ein Hindernis bereiten.  13 Wisst ihr nicht, dass, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen?  14 So hat auch der Herr befohlen, dass, die das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen.  15 Ich aber habe von alledem keinen Gebrauch gemacht. Ich schreibe auch nicht deshalb davon, damit es nun mit mir so gehalten werde. Lieber wollte ich sterben – meinen Ruhm soll niemand zunichtemachen!  16 Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!  17 Tue ich’s freiwillig, so wird’s mir gelohnt. Tue ich’s aber unfreiwillig, so ist mir das Amt doch anvertraut.  18 Was ist denn nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium predige ohne Entgelt, sodass ich von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache. 

1. Korinther 9,1-18

Tageslese

2 Und die Gemeinde hatte kein Wasser, und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron. 3 Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach dass wir umgekommen wären, als unsere Brüder umkamen vor dem HERRN! 4 Warum habt ihr die Gemeinde des HERRN in diese Wüste gebracht, dass wir hier sterben mit unserm Vieh? 5 Und warum habt ihr uns aus Ägypten geführt an diesen bösen Ort, wo man nicht säen kann, wo weder Feigen noch Weinstöcke noch Granatäpfel sind und auch kein Wasser zum Trinken ist? 6 Da gingen Mose und Aaron von der Gemeinde hinweg zum Eingang der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht, und die Herrlichkeit des HERRN erschien ihnen. 7 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh. 9 Da nahm Mose den Stab, der vor dem HERRN lag, wie er ihm geboten hatte. 10 Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Höret, ihr Ungehorsamen, werden wir euch wohl Wasser hervorbringen können aus diesem Felsen? 11 Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit dem Stab zweimal. Da kam viel Wasser heraus, sodass die Gemeinde trinken konnte und ihr Vieh. 12 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde. 13 Das ist das Haderwasser, wo die Israeliten mit dem HERRN haderten und er sich heilig an ihnen erwies. 

4. Mose 20,2-12 (Numeri)

Gebet nach Christi Himmelfahrt 

Herr Jesus Christus, Du erhöhtest Haupt Deiner Kirche, wir beten Dich an und sind fröhlich, daß Du auferstanden und zur Rechten des Vaters erhöht bist. Du bist der König aller Könige und der Herr aller Herren geworden; Dir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum bitten wir Dich: sei mitten unter uns und erhöre das Gebet Deiner Gemeinde. Sende uns Deinen Geist, gib Deiner Kirche fromme Diener, mache Dein Wort unter uns lebendig und kräftig, wehre dem Satan und den Mächten der Finsternis, erhalte Dein Reich auf Erden in Deiner Kraft, bis alle Feinde Dir zu Füßen liegen. Und wenn unsere letzte Stunde kommt, dann laß uns durch Deine Barmherzigkeit den Himmel offen sehen und Dir nachfolgen in Deine Herrlichkeit, wo wir Dich mit allen Engeln und Erzengeln, Heiligen und Vollendeten rühmen und preisen werden in Ewigkeit. Amen. 

Ev. Lutherische Kirchenagende I (Herder: Freiburg u.a. 1997. S.450)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Gott fährt auf gen Himmel mit frohem Jubelschall

Gott fähret auf gen Himmel mit frohem Jubelschall,
mit prächtigem Getümmel und mit Posaunenhall.
Lobsingt, lobsinget Gott; lobsingt, lobsingt mit Freuden
dem Könige der Heiden, dem Herren Zebaoth.

Der Herr wird aufgenommen, der ganze Himmel lacht;
um ihn gehn alle Frommen, die er hat frei gemacht.
Es holen Jesum ein  die lautern Cherubinen,
den hellen Seraphinen muß er willkommen sein.

Wir wissen nun die Stiege, die unser Haupt erhöht;
wir wissen zur Genüge, wie man zum Himmel geht.
Der Heiland geht voran, will uns nicht nach sich lassen;
er zeiget uns die Straßen, er bricht uns sichre Bahn.

Wir sollen himmlisch werden, der Herre macht uns Platz.
Wir gehen von der Erden dorthin, wo unser Schatz.
Ihr Herzen macht Euch auf! Wo Jesus hingegangen,
dahin sei das Verlangen, dahin sei Euer Lauf.

Gottfried Wilhelm Sacer 1665 LKG 178,1-4

Gott fährt auf mit Jauchzen und der Herr mit heller Posaune. (Ps. 47,6) 

Dienstag nach Himmelfahrt

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. 

Johannes 12,32

Kollekte

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Gott lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.136

Fortlaufende Lese

Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige essen’s als Götzenopfer, weil sie immer noch an die Götzen gewöhnt sind; und so wird ihr Gewissen, weil es schwach ist, befleckt.  8 Aber die Speise macht’s nicht, wie wir vor Gott stehen. Essen wir nicht, so fehlt uns nichts, essen wir, so gewinnen wir nichts.  9 Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird!  10 Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er doch schwach ist, verleitet, das Götzenopfer zu essen?  11 Und so geht durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde, der Bruder, für den doch Christus gestorben ist.  12 Wenn ihr aber so sündigt an den Brüdern und Schwestern und verletzt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christus.  13 Darum, wenn Speise meinen Bruder zu Fall bringt, will ich nimmermehr Fleisch essen, auf dass ich meinen Bruder nicht zu Fall bringe. 

1. Korinther 8,7-13

Tageslese

Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. 13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn. 

1. Korinther 2,12-16

Gebet nach Christi Himmelfahrt 

Herr Jesus Christus, Du erhöhtest Haupt Deiner Kirche, wir beten Dich an und sind fröhlich, daß Du auferstanden und zur Rechten des Vaters erhöht bist. Du bist der König aller Könige und der Herr aller Herren geworden; Dir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum bitten wir Dich: sei mitten unter uns und erhöre das Gebet Deiner Gemeinde. Sende uns Deinen Geist, gib Deiner Kirche fromme Diener, mache Dein Wort unter uns lebendig und kräftig, wehre dem Satan und den Mächten der Finsternis, erhalte Dein Reich auf Erden in Deiner Kraft, bis alle Feinde Dir zu Füßen liegen. Und wenn unsere letzte Stunde kommt, dann laß uns durch Deine Barmherzigkeit den Himmel offen sehen und Dir nachfolgen in Deine Herrlichkeit, wo wir Dich mit allen Engeln und Erzengeln, Heiligen und Vollendeten rühmen und preisen werden in Ewigkeit. Amen. 

Ev. Lutherische Kirchenagende I (Herder: Freiburg u.a. 1997. S.450)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Wir freuen uns aus Herzensgrund und singen fröhlich mit dem Mund (LKG 176,9-13)

Wir freuen uns aus Herzensgrund und singen fröhlich mit dem Mund:
Unser Bruder, Fleisch, Bein und Blut, ist unser allerhöchstes Gut. Halleluja.

Durch ihn der Himmel unser ist: Hilf uns, o Bruder! Jesu Christ!
Daß wir nun fest vertraun auf dich und durch dich leben ewiglich. Halleluja.

Amen, Amen, Herr Jesu Christ, der Du gen Himmel gfahren bist,
Behüt uns, Herr, bei rechter Lehr, des Teufels Trug und Listen wehr. Halleluja.

Komm, lieber Herr, komm, es ist Zeit, zum letzten Gricht in Herrlichkeit.
Führ uns aus diesem Jammertal in den ewigen Himmelssaal. Halleluja.

Amen singen wir noch einmal und sehnen uns zum Himmelssaal,
Da wir mit Deinen Engelein das Amen wollen singen fein. Halleluja.

Musae Sioniae 1607 (LKG 176,9-13)

Gott fährt auf mit Jauchzen und der Herr mit heller Posaune. (Ps. 47,6) 

Dienstag nach Himmelfahrt

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. 

Johannes 12,32

Kollekte

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Gott lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.136

Fortlaufende Lese

Was aber das Götzenopfer angeht, so wissen wir, dass wir alle die Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.  2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll.  3 Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.  4 Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen.  5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,  6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. 

1. Korinther 8,1-6

Tageslese

Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt. 18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. 21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. 

Johannes 15:17-21

Gebet nach Christi Himmelfahrt 

Herr Jesus Christus, Du erhöhtest Haupt Deiner Kirche, wir beten Dich an und sind fröhlich, daß Du auferstanden und zur Rechten des Vaters erhöht bist. Du bist der König aller Könige und der Herr aller Herren geworden; Dir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum bitten wir Dich: sei mitten unter uns und erhöre das Gebet Deiner Gemeinde. Sende uns Deinen Geist, gib Deiner Kirche fromme Diener, mache Dein Wort unter uns lebendig und kräftig, wehre dem Satan und den Mächten der Finsternis, erhalte Dein Reich auf Erden in Deiner Kraft, bis alle Feinde Dir zu Füßen liegen. Und wenn unsere letzte Stunde kommt, dann laß uns durch Deine Barmherzigkeit den Himmel offen sehen und Dir nachfolgen in Deine Herrlichkeit, wo wir Dich mit allen Engeln und Erzengeln, Heiligen und Vollendeten rühmen und preisen werden in Ewigkeit. Amen. 

Ev. Lutherische Kirchenagende I (Herder: Freiburg u.a. 1997. S.450)

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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