8. Sonntag nach Trinitatis (Früchte des Geistes)

Wandelt als Kinder des Lichtes; die Frucht des Lichtes ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

Epheser 2,17

Introitus

Groß ist der HERR und hoch zu rühmen in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berge. 3 Schön ragt empor sein Gipfel, daran sich freut die ganze Welt, der Berg Zion fern im Norden, die Stadt des großen Königs. 4 Gott ist in ihren Palästen, er ist bekannt als Schutz. 5 Denn siehe, Könige waren versammelt und miteinander herangezogen. 6 Sie haben sich verwundert, da sie solches sahen; sie haben sich entsetzt und sind davongestürzt. 7 Zittern hat sie daselbst gepackt, Angst wie eine Gebärende. 8 Du zerbrichst die großen Schiffe durch den Sturm vom Osten. 9 Wie wir’s gehört haben, so sehen wir’s an der Stadt des HERRN Zebaoth, an der Stadt unsres Gottes: Gott erhält sie ewiglich. Sela. 10 Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel. 11 Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm bis an der Welt Enden. Deine Rechte ist voll Gerechtigkeit. 12 Es freue sich der Berg Zion, und die Töchter Juda seien fröhlich um deiner Rechte willen. 13 Ziehet um den Zion herum und umschreitet ihn, zählt seine Türme; 14 habt gut acht auf seine Mauern, / durchwandert seine Paläste, dass ihr den Nachkommen davon erzählt: 15 Dieser ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist’s, der uns führet. 

Psalm 48,2-3a.9-15

Alttestamentliche Lesung

Dies ist das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, schaute über Juda und Jerusalem. 2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, 3 und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufgehen zum Berg des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. 4 Und er wird richten unter den Nationen und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. 5 Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des HERRN! 

Jesaja 2,1-5

Epistolische Lektion (Predigt für diesen Sonntag)

Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. 12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn’s vom Licht aufgedeckt wird; 14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.

Epheser 5,8b-14

Graduallied

O gläubig Herz, gebenedei und gib Lob Deinem Herren! Gedenk, dass er Dein Vater sei, den Du allzeit sollst ehren, dieweil Du keine Stund ohn ihn mit aller Sorg in Deinem Sinn Dein Leben kannst ernähren.

Er ist’s, der Dich von Herzen liebt und sein Gut mit Dir teilet, Dir Deine Missetat vergibt und Deine Wunden heilet, Dich waffnet zum geistlichen Krieg, dass Dir der Feind nicht obenlieg und Deinen Schatz zerteile.

Er ist barmherzig und sehr gut den Armen und Elenden, die sich von allem Übermut zu seiner Wahrheit wenden; er nimmt sie als ein Vater auf und gibt, dass sie den rechten Lauf zur Seligkeit vollenden.

Wie sich ein treuer Vater neigt und Guts tut seinen Kindern, also hat sich auch Gott erzeigt allzeit uns armen Sündern; er hat uns lieb und ist uns hold, vergibt uns gnädig alle Schuld, macht uns zu Überwindern.

Er gibt uns seinen guten Geist, erneuet unsre Herzen, dass wir vollbringen, was er heißt, ob’s auch das Fleisch mag schmerzen. Er hilft uns hier mit Gnad und Heil, verheißt uns auch ein herrlich Teil von den ewigen Schätzen.

Nach unsrer Ungerechtigkeit hat er uns nicht vergolten, sondern erzeigt Barmherzigkeit, da wir verderben sollten. Mit seiner Gnad und Gütigkeit ist uns und allen er bereit, die ihm von Herzen hulden.

Was er nun angefangen hat, das will er auch vollenden; nur geben wir uns seiner Gnad, opfern uns seinen Händen und tun daneben unsern Fleiß, hoffend, er werd zu seinem Preis all unsern Wandel wenden.

O Vater, steh uns gnädig bei, weil wir sind im Elende, dass unser Tun aufrichtig sei und nehm ein löblich Ende; o leucht uns mit deim hellen Wort, dass uns an diesem dunklen Ort kein falscher Schein verblende.

O Gott, nimm an zu Lob und Dank, was wir einfältig singen, und gib Dein Wort mit freiem Klang, lass’s durch die Herzen dringen. O hilf, dass wir mit Deiner Kraft durch recht geistliche Ritterschaft des Lebens Kron erringen.

Michael Weiße 1531 (LKG 314)

Das heilige Evangelium

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt[3], womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. 

Matthäus 5,13-16

Der christliche Glaube

Ich glaube an den einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, all des, das sichtbar und unsichtbar ist.

Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden; auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; dessen Reich kein Ende haben wird.

Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der von dem Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.

Und die eine, heilige, christliche, apostolische Kirche. Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden und warte auf die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.

Nizänische Glaubensbekenntnis

Luthers Predigt für diesen Sonntag über Matthäus 7,15-21

Allgemeines Kirchengebet

Unser Licht und Leben bist du,
Jesus Christus.
unsere Hoffnung und unsere Zukunft.

Du beendest die Finsternis.
Inmitten der Dunkelheit von Krieg und Gewalt
zeige dich mit deinem Licht und Leben.
Wir bitten dich um Licht 
für die Ukraine,
für die, die kämpfen, die aushalten und widerstehen,
für die, die Angst um ihr Leben haben,
für die Eltern, die um ihre Kinder weinen
und die Kinder, die zu Waisen werden.
Wir bitten dich um Licht 
für jeden Ort, an dem die Finsternis des Kriegs regiert.
Du bist die Zukunft und die Hoffnung
für die Ukraine, für Israel, Gaza, Syrien,
für die ganze Welt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Du deckst die Lüge auf.
Inmitten der Dunkelheit von Hass und Verleumdung
zeige dich mit deinem Licht und deiner Wahrheit.
Wir bitten dich um dein Licht
in den Wahlkämpfen dieses Jahres
in unserem Land und in aller Welt.
Wir bitten dich um dein Licht
für die Worte der Einflussreichen,
für die Entscheidungen der Mächtigen
für die Pläne der Klugen und Weisen.
Du bist die Zukunft und die Wahrheit
für die Armen, die Machtlosen, die Verleumdeten,
für die ganze Welt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Dein Licht schenkt der Schöpfung Leben.
Inmitten der Dunkelheit von Zukunftsangst
zeige dich mit deinen Licht voller Güte.
Wir bitten dich um dein Licht
für die Menschen, die durch Fluten alles verloren haben,
denen Feuer alles Hab und Gut genommen hat.
Wir bitten dich um dein Licht
für die Schöpfung;
sie ist bedroht und so unvergleichlich schön.
Du bist die Zukunft und das Leben
für die Wälder und Seen, die Berge und die Felder
für Menschen und Tiere,
für alle Welt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Jesus Christus,
wir sind Kinder deines Lichts.
Sei mit deinem Licht 
bei den Kranken,
bei den Sterbenden und den Trauernden,
bei den Süchtigen und Verzweifelten.
Sei Licht für unsere Kinder,
für alle, die du uns anvertraut hast,
für deine Gemeinde. 
Sei mit deinem Licht in unserer Mitte
in diesen sommerlichen Tagen.
Du bist unser Licht und Leben, 
unsere Hoffnung und unsere Zukunft.
Amen.

VELKD Wochengebet

Der Herr sei mit Euch +

Der Herr segne und behüte Dich. Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.  Der Herr erhebe Sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Seinen Frieden. 

4. Mose 6,24-26

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Wir danken Dir, o treuer Gott, daß Du uns hilfst aus Sündennot

The Repentant St. Peter by Francisco Goya

Wir danken Dir, o treuer Gott, daß Du uns hilfst aus Sündennot, vergibst uns alle Schuld und Fehl, hilfst uns am Leib und an der Seel.

Durch Priesters Mund sprichst Du: “Mein Kind, Dir alle Sünd vergeben sind, geh hin im Fried, sündig´ nicht mehr, und allweg Dich zu mir bekehr.”

Dir sei Dank für solch gnädig Herz, der Du selbst heilest allen Schmerz durchs teure Blut des Herren Christ, welchs für all Sünd vergossen ist.

Gib uns Dein´ Geist, gib Fried und Freud von nun an bis in Ewigkeit. Dein Wort und heilig Sakrament erhalt bei uns bis an das End.

Nikolaus Selnecker 1587 (LKG 33)

Wahrlich, ich sage Euch: Was Ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was Ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein. 

Matthäus 18,18

Sonnabend nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis (Heiligung des Leibes)

Gebet hin Eure Glieder zum Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden 

Römer 6,19

Kollekte für den 7. Sonntag nach Trinitatis

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung.  35 Und Mose konnte nicht in die Stiftshütte hineingehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung erfüllte.  36 Und immer, wenn die Wolke sich erhob von der Wohnung, brachen die Israeliten auf, solange ihre Wanderung währte.  37 Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, so zogen sie nicht weiter bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob.  38 Denn die Wolke des HERRN war bei Tage über der Wohnung, und bei Nacht ward sie voll Feuers vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange die Wanderung währte. 

2. Mose 40,34-38

Tageslese

Wisst ihr nicht: Die im Stadion laufen, die laufen alle, aber nur einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 26 Ich aber laufe nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt, 27 sondern ich schinde meinen Leib und bezwinge ihn, dass ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde. 

1. Korinther 9,24-27

Mittagsgebet am Samstag

O Haupt Deiner Gemeinde, Du hast sie erkauft mit Deinem Blute, Du hast sie zu Königen und Priestern gemacht; sie soll Licht und Salz in der dunklen Welt sein.

Herr, stärke deine Gemeinde mit Kraft aus der Höhe, gib ihr Deinen Heiligen Geist, bewahre sie in den Nöten der Endzeit, gib ihr eine offene Tür, laß sie in Leiden standhaft sein, schenke ihr Geduld und Glauben der Heiligen.

Herr, schenke uns Liebe zu den Brüdern und Schwestern im Glauben. Vor Deinem Thron finden wir uns. Wir beten Dich an, wir preisen Deinen heiligen Namen, Du unser Lamm und Haupt. Halleluja. Amen. 

Orate fratres S. 72

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Und wenn die Sünd wär noch so groß, so werden wir derselben los durch Kraft der Absolution, die hat verordnet Gottes Sohn.

In der Schule von Nitskydorf

Und wenn die Sünd’ wär noch so groß, so werden wir derselben los durch Kraft der Absolution, die hat verordnet Gottes Sohn.

Wem der Priester auflegt sein Hand, dem löst Christ auf der Sünden Band, und absolviert ihn durch sein Blut. Wers glaubt, aus Gnad hat solches Gut.

Das ist der heilgen Schlüssel Kraft; sie bindt und wieder ledig macht. Die Kirch trägt sie an ihrer Seit, die Hausmutter, die Christenheit.

Wen nun sein Gwissen beißt und nagt, die Sünd quält, daß er schier verzagt, der halt sich zu dem Gnadenthron, zum Wort der Absolution.

Lob sei Dir, wahrer Gottes Sohn für die heilig Absolution, darin Du uns zeigst Dein Gnad und Güt: vor falschem Ablaß uns behüt.

Nikolaus Herman 1560 (LKG 32, 7-11)

Wahrlich, ich sage Euch: Was Ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was Ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein. 

Matthäus 18,18

Freitag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis (Heiligung des Leibes)

Gebet hin Eure Glieder zum Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden 

Römer 6,19

Kollekte für den 7. Sonntag nach Trinitatis

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und der HERR redete mit Mose und sprach:  2 Du sollst die Wohnung der Stiftshütte aufrichten am ersten Tage des ersten Monats.  3 Und du sollst die Lade mit dem Gesetz hineinstellen und vor die Lade den Vorhang hängen;  4 und du sollst den Tisch hineinbringen und ihn herrichten und den Leuchter hineinstellen und die Lampen daraufsetzen;  5 und du sollst den goldenen Räucheraltar vor die Lade mit dem Gesetz stellen und die Decke am Eingang der Wohnung aufhängen.  6 Den Brandopferaltar aber sollst du außen vor den Eingang der Wohnung der Stiftshütte setzen  7 und das Becken zwischen die Stiftshütte und den Altar und Wasser hineintun  8 und den Vorhof ringsherum herstellen und die Decke in der Tür des Vorhofs aufhängen.  9 Und du sollst das Salböl nehmen und die Wohnung und alles, was darin ist, salben und sollst sie weihen mit ihrem ganzen Gerät, dass sie heilig sei.  10 Und du sollst den Brandopferaltar salben mit seinem ganzen Gerät und weihen, dass er hochheilig sei.  11 Und du sollst auch das Becken und sein Gestell salben und weihen.  12 Und du sollst Aaron und seine Söhne vor den Eingang der Stiftshütte treten lassen und sie mit Wasser waschen  13 und Aaron die heiligen Kleider anziehen und ihn salben und weihen, dass er mein Priester sei;  14 und du sollst seine Söhne auch herzuführen und ihnen die Untergewänder anziehen  15 und sie salben, wie du ihren Vater gesalbt hast, dass sie meine Priester seien. Und diese Salbung sollen sie haben zum ewigen Priestertum bei ihren Nachkommen.  16 Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte.  17 Also wurde die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr am ersten Tage des ersten Monats. 

2. Mose 40,1-17

Tageslese

Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. 

Römer 12,1-2

Abendgebet

Du gekreuzigter Heiland, Dein Antlitz ist das Licht über der Welt. Wenn die Angst mit ihrem Dunkel um uns ist, gib uns erleuchtete Augen, daß wir Dich erkennen und uns Deiner trösten. Wenn die Sünde ihre Schatten auf unser Herz legt, so komme Du uns entgegen wie der Morgenstern und vergib uns. Wenn Tod, Krankheit und Trübsal uns anfechten, so mache unseren Tag hell und zielgewiß. Wenn wir einsam und ferne von Dir sind, so höre nicht auf, uns zu scheinen, Du Licht der ewigen Heimat. Amen.

Orate fratres S.65

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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“So wahr ich leb”, spricht Gott der Herr, “des Sünders Tod ich nicht begehr…” (LKG 32)

Lucas Cranach d.J: “Bugenhagen mit dem Binde- und Löseschlüssel” (St. Marien, Wittenberg)

“So wahr ich leb”, spricht Gott, der Herr, “des Sünders Tod ich nicht begehr,
sondern daß er bekehre sich, tu Buß und leb auch ewiglich.”

Drum Christ, der Herr, sein Jünger sanft: “Geht hin, predigt in alle Land
Vergebung der Sünd’ jedermann, dems leid ist, glaubt und will ablan.

Wem Ihr die Sünd vergeben werdet, sollt ihr´ los sein auf dieser Erd;
wem Ihr sie bhalt im Namen mein, dem sollen sie behalten sein.

Was Ihr bindet, soll gebunden sein, was Ihr auflöst, das soll los sein,
Die Scchlüssel zu dem Himmelreich hiemit ich Euch geb allen gleich.

Wem Ihr verkündigt diesen Trost, daß er durch mein Blut sei erlöst 
Bhält dies Zeugniß im Herzen sein, derselb ist los von Schuld und Pein.

Wenn uns der Priester absolviert, sein Amt der Herr Christ durch ihn führt,
Und spricht uns selbst von Sünden rein, sein Werkzeug ist der Dienr allein.

Nikolaus Herman 1560 (LKG 32,1-6)

Wahrlich, ich sage Euch: Was Ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was Ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein.

Matthäus 18,18

Donnerstag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis (Heiligung des Leibes)

Gebet hin Eure Glieder zum Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden 

Römer 6,19

Kollekte für den 7. Sonntag nach Trinitatis

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und Mose sprach zu den Israeliten: Sehet, der HERR hat mit Namen berufen den Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda,  31 und hat ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, dass er weise, verständig und geschickt sei zu jedem Werk,  32 kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber und Bronze,  33 Edelsteine zu schneiden und einzusetzen, Holz zu schnitzen, um jede kunstreiche Arbeit zu vollbringen.  34 Und er hat ihm auch die Gabe zu unterweisen ins Herz gegeben, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan.  35 Er hat sie mit Verstand erfüllt, zu machen alle Arbeiten des Goldschmieds und des Kunstwebers und des Buntwebers mit blauem und rotem Purpur, Karmesin und feinem Leinen und des Webers, dass sie jedes Werk ausführen und kunstreiche Entwürfe ersinnen können. 

So sollen denn arbeiten Bezalel und Oholiab und alle kundigen Männer, denen der HERR Weisheit und Verstand gegeben hat zu wissen, wie sie alle Arbeit ausführen sollen zum Dienst des Heiligtums, ganz nach dem Gebot des HERRN.  2 Und Mose berief Bezalel und Oholiab und alle kundigen Männer, denen der HERR Weisheit ins Herz gegeben hatte, alle, die sich freiwillig erboten, ans Werk zu gehen und es auszurichten.  3 Und sie empfingen von Mose alle Abgaben, die die Israeliten gebracht hatten, um die Arbeiten zum Dienst des Heiligtums auszuführen. Und man brachte auch weiterhin alle Morgen freiwillige Gaben zu ihm.  4 Da kamen alle kundigen Männer, die am Werk des Heiligtums arbeiteten, ein jeder von der Arbeit, die er machte,  5 und sprachen zu Mose: Das Volk bringt zu viel, mehr als zum Dienst dieses Werkes nötig ist, das der HERR zu machen geboten hat.  6 Da gebot Mose, dass man durchs Lager rufen ließe: Niemand, weder Mann noch Frau, soll hinfort noch etwas hinzutun zur Abgabe für das Heiligtum. Da brachte das Volk nichts mehr.  7 Denn es war genug gebracht worden zu allen Arbeiten, die zu machen waren, und es war noch übrig geblieben. 

2. Mose 35,30-35 und 36,1-7

Tageslese

Werdet doch wie ich, denn auch ich wurde wie ihr, Brüder und Schwestern, ich bitte euch. Ihr habt mir kein Leid getan. 13 Ihr wisst doch, dass ich euch zuvor in Schwachheit des Leibes das Evangelium gepredigt habe. 14 Und obwohl meine leibliche Schwäche euch eine Anfechtung war, habt ihr mich nicht verachtet oder vor mir ausgespuckt, sondern mich wie einen Engel Gottes aufgenommen, ja wie Christus Jesus. 15 Wie wart ihr dazumal selig zu preisen! Denn ich bin euer Zeuge: Ihr hättet, wenn es möglich gewesen wäre, eure Augen ausgerissen und mir gegeben. 16 Bin ich denn damit euer Feind geworden, dass ich euch die Wahrheit vorhalte? 17 Es ist nicht recht, wie sie um euch werben; sie wollen euch ausschließen, damit ihr dann um sie werbt. 18 Umworben zu werden, ist gut, wenn’s im Guten geschieht, und zwar immer und nicht nur dann, wenn ich bei euch bin. 19 Meine Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne! – 20 Ich wollte aber, dass ich jetzt bei euch wäre und mit andrer Stimme zu euch reden könnte; denn ich bin ratlos euretwegen. 

Galater 4,12-20

Abendgebet am Donnerstag

Barmherziger Heiland, der du uns geliebt hast, da wir noch ferne waren, und uns dein Heil schenkst, obwohl unsere Sünde dich ans Kreuz geschlagen hat, wir bitten dich für unsere Feinde und alle, die dich hassen: Nimm alle Bitterkeit aus unserem Herzen, daß wir unseren Schuldnern vergeben, wie du uns reichlich und täglich vergibst. Bewahre uns, daß wir den Menschen nicht ein berechtigtes Ärgernis geben und durch Zorn und Lieblosigkeit unglaubwürdig werden in unserem Amt. 

Wir klagen dir das Elend aller, die sich verloren haben, aus dem rechten Bahn in die Irre, aus dem hellen Licht deiner Wahrheit in die Finsternis, aus der heilsamen Gemeinschaft deines Lebens in das Sterben ihrer Seelen. Aber wir wissen auch, daß wir selber um unserer Lauheit und Lieblosigkeit und unseres vielfachen Versagens willen, mitschuldig sind an solcher Not. 

O Herr, vergib und wecke in uns herzliches Erbarmen, Geduld in Arbeiten und Opfern, Treue im Beten und Ringen um unser Volk. 

Herr, unser Hirte, höre nicht auf, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Amen. 

Orate fratres S.58

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen


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Dr. Martin Luther predigt am 8. Sonntag nach Trinitatis

Dr. Martin Luther predigt am achten Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit über die Bergpredigt vom Evangelisten St.Matthäus berichtet im 7. Kapitel, Verse 15-21 (WA 52 S.419-427):

Und hier vorgelesen zum mithören:

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Mein Schöpfer steh mir bei, sei meines Lebens Licht

Cranach: Jesus Christus segnet seine Kinder

Mein Schöpfer steh mir bei, sei meines Lebens Licht.
Dein Auge leite mich, bis mir mein Auge bricht.
Hier leg ich Herz und Glieder vor Dir zum Opfer nieder,
und widme meiner Kräfte, für Dich und Dein Geschäfte.
Du willst, daß ich Deine sei, mein Schöpfer, steh mir bei.

Mein Heiland, wasche mich, durch Dein so teures Blut,
das alle Flecken tilgt und lauter Wunder tut!
Schließ die verirrte Seele in Deine Wundenhöhle,
daß sie von Zorn und Sünde hier wahre Freiheit finde.
Ich bin ein Scheusal ohne Dich, mein Heiland, wasche mich.

Mein Tröster, gib mir Kraft, wenn sich Versuchung zeigt.
Regiere meinen Geist, wenn er zur Welt sich neigt.
Lehr mich den Sohn erkennen, ihn meinen Herren nennen,
sein Gnadenwort verstehen, auf seinen Wegen gehen.
Du bist der alles Gute schafft, mein Tröster, gib mir Kraft.

Gott Vater, Sohn und Geist, Dir, bin ich, was ich bin,
Ach drücke selbst Dein Bild recht tief in meinen Sinn.
Erwähle meine Gemüte  zum Tempel Deiner Güte,
verkläre an mir Armen Dein gnadenreich Erbarmen.
Wohl mir, wenn Du der meine heißt, Gott Vater, Sohn und Geist.

Johann Jakob Rambach 1729 LKG 31

Ich entsage dem Teufel und allen seinen Werken und allem seinen Wesen und ergebe mich Dir, Du Dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, Dir im Glauben und Gehorsam treu zu sein bis an mein Ende. 

Auch gelobe ich der lutherischen Kirche Treue bis in den Tod. 

So wahr mir Gott helfe durch Jesum Christum. 

Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 45 

Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi, der Dich aufs neue geboren hat durch Wasser und den Heiligen Geist und hat Dir alle Deine Sünde vergeben, der stärke Dich mit seiner Gnade zum ewigen Leben. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S.37 

Mittwoch nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis (Heiligung des Leibes)

Gebet hin Eure Glieder zum Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden 

Römer 6,19

Kollekte für den 7. Sonntag nach Trinitatis

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und Mose sprach zu der ganzen Gemeinde der Israeliten: Dies ist’s, was der HERR geboten hat:  5 Erhebt von eurem Besitz eine Abgabe für den HERRN. Ein jeder, dessen Herz dazu bereit ist, bringe die Abgabe für den HERRN: Gold, Silber, Bronze,  6 blauen und roten Purpur, Karmesin, feines Leinen und Ziegenhaar,  7 rot gefärbte Widderfelle, Leder und Akazienholz,  8 Öl für die Lampen und Spezerei zum Salböl und zu wohlriechendem Räucherwerk,  9 Onyxsteine und eingefasste Steine zum Priesterschurz und zum Brustschild.  10 Und wer unter euch kundig ist, der komme und mache, was der HERR geboten hat,  11 nämlich die Wohnung mit ihrem Zelt und ihrer Decke, ihren Haken, Brettern, Riegeln, Säulen und Füßen,  12 die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl und Vorhang,  13 den Tisch mit seinen Stangen und all seinem Gerät und die Schaubrote,  14 den Leuchter für das Licht und sein Gerät und seine Lampen und das Öl für das Licht,  15 den Räucheraltar mit seinen Stangen, das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk, die Decke, die vor dem Eingang der Wohnung hängt,  16 den Brandopferaltar mit seinem Gitter aus Bronze, seinen Stangen und all seinem Gerät, das Becken mit seinem Gestell;  17 die Behänge des Vorhofs, seine Säulen und Füße und die Decke des Tors am Vorhof,  18 die Zeltpflöcke der Wohnung und des Vorhofs mit ihren Seilen,  19 die gewirkten Kleider zum Dienst im Heiligtum, die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, samt den Kleidern seiner Söhne für den priesterlichen Dienst.  20 Da ging die ganze Gemeinde der Israeliten von Mose weg.  21 Und alle, die es gern und freiwillig gaben, kamen und brachten die Abgabe für den HERRN zur Arbeit an der Stiftshütte und für allen Dienst darin und für die heiligen Kleider.  22 Die Männer samt ihren Frauen, alle, deren Herz dazu bereit war, kamen und brachten Spangen, Ohrringe, Ringe und Halsketten und allerlei goldenes Gerät, ein jeder das Gold, das er dem HERRN geweiht hatte.  23 Und wer bei sich blauen und roten Purpur fand, Karmesin, feines Leinen, Ziegenhaar, rot gefärbte Widderfelle und Leder, der brachte sie.  24 Und wer eine Abgabe von Silber und Bronze geben wollte, der brachte sie als Abgabe für den HERRN. Und wer Akazienholz hatte, der brachte es zu allerlei Verwendung für den Dienst.  25 Und alle Frauen, die diese Kunst verstanden, spannen mit ihren Händen und brachten das Garn, blauen und roten Purpur, Karmesin und feines Leinen.  26 Und alle Frauen, die willig dazu waren und sich auf solche Arbeit verstanden, spannen Ziegenhaare.  27 Die Fürsten aber brachten Onyxsteine und eingefasste Steine für den Priesterschurz und die Brusttasche  28 und Spezerei und Öl für den Leuchter und für das Salböl und für das wohlriechende Räucherwerk.  29 Jeder Mann und jede Frau, deren Herz dazu bereit war, etwas zu einer Arbeit beizutragen, die der HERR durch Mose aufgetragen hatte – alle diese Israeliten brachten eine Gabe für den HERRN.

2. Mose 34,4-29

Tageslese

 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

1. Korinther 6,19-20

Abendgebet am Mittwoch

Herr Jesus, ich bitt Dich für alle, die mir nahestehen: Für meine Mutter und Geschwister, meine Schwiegermutter und Schwiegerfamilie und alle meine Verwandten. Ich bitte Dich für alle Freundschaften, für die verlobten Paare, für alle Familien, besonders für die Eheleute, die sich nicht verstehen und sich scheiden wollen: Hilf Du, daß der Geist Deiner Liebe und der Vergebung bei ihnen alle einziehe und sie stärke, Deine Gebote zu lieben und Dich zu ehren. Zerstöre die Eifersucht, den Neid und Haß, das Jagen nach dem vergänglichen Glück und zeige uns allen, daß Du allein unser Leben reich und glücklich machst. Amen.

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Ich bin getauft auf Deinen Namen, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist

“Jesu Taufe” von Lucas Cranach d.J

Ich bin getauft auf Deinen Namen, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist, Ich bin gezählt zu Deinem Samen, zum Volk, das Dir geheiligt heißt, ich bin in Christum eingesenkt, ich bin mit seinem Geist beschenkt.

Du hast zu Deinem Kind und Erben, mein lieber Vater, mich erklärt, Du hast die Frucht von Ceinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt. Du willst in aller Not und Pein, o guter Geist, mein Tröster sein.

Doch habe ich Dir Furcht und Liebe, Treu und Gehorsam zugesagt; ich habe auch aus reinem Triebe Dein Eigentum zu sein gewagt; hingegen sagt’ ich bis ins Grab des Satans schnöden Werken ab.

Mein treuer Gott, auf Deiner Seite bleibt dieser Bund wohl feste stehn; wenn aber ich ihn überschreite, so lass mich nicht verlorengehn; nimm mich, Dein Kind, zu Gnaden an, wenn ich hab einen Fall getan.

Ich gebe Dir, mein Gott, aufs neue Leib, Seel und Herz zum Opfer hin. Erwecke mich zu neuer Treue und nimm Besitz von meinem Sinn. Es sei in mir kein Tropfen Blut, der nicht, Herr, Deinen Willen tut.

Weich, weich, du Fürst der Finsternisse! Ich bleibe mit Dir unvermengt. Hier ist zwar ein befleckt Gewissen, jedoch mit Christi Blut besprengt. Weich, eitle Welt, du Sünde, weich! Gott hört es: Ich entsage euch.

Laß diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist. Halt mich in Deines Bundes Schranken, bis mich Dein Wille sterben heißt. So leb ich Dir, so sterb ich Dir, so lob ich Dich dort für und für.

Johann Jakob Rombach 1734. LKG 30

Ich entsage dem Teufel und allen seinen Werken und allem seinen Wesen und ergebe mich Dir, Du Dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, Dir im Glauben und Gehorsam treu zu sein bis an mein Ende.

Auch gelobe ich der lutherischen Kirche Treue bis in den Tod.

So wahr mir Gott helfe durch Jesum Christum.

Amen.

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 45

Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi, der Dich aufs neue geboren hat durch Wasser und den Heiligen Geist und hat Dir alle Deine Sünde vergeben, der stärke Dich mit seiner Gnade zum ewigen Leben. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S.37 

Dienstag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis (Heiligung des Leibes) 

Gebet hin Eure Glieder zum Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden 

Römer 6,19

Kollekte für den 7. Sonntag nach Trinitatis

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und der HERR sprach zu Mose: Schreib dir diese Worte auf; denn aufgrund dieser Worte schließe ich mit dir einen Bund und mit Israel.  28 Und er war allda bei dem HERRN vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.  

29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte.  30 Als aber Aaron und alle Israeliten sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen.  31 Da rief sie Mose, und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde, und er redete mit ihnen.  32 Danach nahten sich ihm auch alle Israeliten. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai.  33 Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht.  34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war,  35 sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden. 

2. Mose 34,27-35

Tageslese

So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. 13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. 15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit. 17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. 

Römer 6,12-18

Abendgebet am Dienstag

Herr, mein Gott, das macht mir die Arbeit in der Gemeinde so lieb, daß Du mir treue Mitarbeiter gegeben hast. Erhalte sie mir. Den Helfern im KGD schenke weiterhin Freude an ihrem Werk. Fördere sie in der Erkenntnis Deines Wortes und in der Liebe zu den Kindern und festige sie in ihrem Glauben. Allen Gemeindegliedern, die sich aufopfern im Dienst der Liebe an Gefährdeten, Gefallenen, Trinkern und Süchtigen, allen, die mir den Weg bahnen helfen, zu den Abseitsstehenden und Kirchenfremden und Kirchenfeinden, stehe bei ihn ihrem oft so schweren Dienst. 

Wo durch Wort oder Schrift für Dich geworben wird, wo Gesunde oder Kranke besucht werden, wo der Gesang gefördert, das Gotteshaus geschmückt, Kollekte in Kirche und Häuser gesammelt wird, siehe gnädig herab und segne auch die geringsten Dienste. Die, welche zum Amt in leitender Stellung gewählt oder berufen sind, laß ihren Dienst mit Freuden tun und nicht mit Seufzen. Ich möchte auch eigenwilligen und unzufriedenen Mitarbeitern gerecht werden. So verschiedenartig wir alle sind, hilf, daß wir uns in Liebe tragen und Dir dienen. Amen. 

Orate fratres S. 42

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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Lasset mich voll Freude sprechen: Ich bin ein getaufter Christ.

Taufe von Lucas Cranach d.J. 1547 (Wittenberg)

Lasset mich voll Freuden sprechen: Ich bin ein getaufter Christ,
der bei menschlichen Gebrechen  dennoch ein Kind Gottes ist.
Was sind alle Schätze nütze, da ich einen Schatz besitze,
der mir alles Heil gebracht und mich ewig selig macht.

Keine Sünde macht mir bange: Ich bin ein getaufter Christ;
denn ich weiß gewiß: so lange dieser Trost im Herzen ist,
kann ich mich von Angst der Sünden, Jesu, durch Dein Blut entbinden,
weil das teure Wasserbad mich damit besprenget hat.

Satan, laß Dir dieses sagen: Ich bin ein getaufter Christ
und damit kann ich dich schlagen, ob du noch so grausam bist.
Da ich bin zur Taufe kommen, ist dir alle Macht genommen,
und von deiner Tyrannei machte Gottes Bund mich frei.

Freudig sag ich, wenn ich sterbe: Ich bin eingetaufter Christ,
denn das bringet mich zum Erbe, das im Himmel droben ist:
lieg ich gleich im Todesstande, so versichert mir der Glaube,
daß mir auch der Taufe Kraft, Leib und Leben wieder schafft.

Nun so soll ein solcher Segen mir ein Trost des Lebens sein;
muß ich mich zu Grabe leben, schlaf ich auch auf solchen ein.
Ob mir Herz und Augen brechen, soll die Seele dennoch sprechen:
Ich bin ein getaufter Christ, der nun ewig selig ist.

Erdmann Neumeister 1718 (LKG 28)

Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi, der Dich aufs neue geboren hat durch Wasser und den Heiligen Geist und hat Dir alle Deine Sünde vergeben, der stärke Dich mit seiner Gnade zum ewigen Leben. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S.37 

Montag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis (Heiligung des Leibes) 

Gebet hin Eure Glieder zum Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden 

Römer 6,19

Kollekte für den 7. Sonntag nach Trinitatis

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, dass ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln standen, welche du zerbrochen hast.  2 Und sei morgen bereit, dass du früh auf den Berg Sinai steigst und dort zu mir trittst auf dem Gipfel des Berges.  3 Und lass niemand mit dir hinaufsteigen; es soll auch niemand gesehen werden auf dem ganzen Berge. Auch kein Schaf und Rind lass weiden gegen diesen Berg hin.  4 Und Mose hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, und stand am Morgen früh auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand.  5 Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm. Und er rief aus den Namen des HERRN.  6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue,  7 der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied.  8 Und Mose neigte sich eilends zur Erde und betete an  9 und sprach: Hab ich, HERR, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr in unserer Mitte, denn es ist ein halsstarriges Volk; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.  10 Und der HERR sprach: Siehe, ich will einen Bund schließen: Vor deinem ganzen Volk will ich Wunder tun, wie sie nicht geschaffen sind in allen Landen und unter allen Völkern, und das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll des HERRN Werk sehen; denn wunderbar wird sein, was ich an dir tun werde. 

2. Mose 34,1-10

Tageslese

Und er verließ sie und stieg wieder in das Boot und fuhr ans andere Ufer. 14 Und sie hatten vergessen, Brot mitzunehmen, und hatten nicht mehr mit sich im Boot als ein Brot. 15 Und er gebot ihnen und sprach: Merkt auf, seht euch vor vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes. 16 Und sie überlegten hin und her, weil sie kein Brot hatten. 17 Und er merkte das und sprach zu ihnen: Was bekümmert ihr euch, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht, und begreift ihr noch nicht? Habt ihr ein erstarrtes Herz in euch? 18 Habt ihr Augen und seht nicht und habt Ohren und hört nicht? Und denkt ihr nicht daran: 19 Als ich die fünf Brote brach für die fünftausend, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr da aufgesammelt? Sie sagten: Zwölf. 20 Und als ich die sieben brach für die viertausend, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr da aufgesammelt? Und sie sagten: Sieben. 21 Und er sprach zu ihnen: Begreift ihr denn noch nicht? 

Markus 8,13-21

Gebet am Montagabend

Du Herr aller Welt! Laß uns dir danken, daß dein Plan und dein Ziel feststeht über alle Verkehrtheit der Menschen; daß niemand und nichts dich hindern wird, dein Reich zum Siege zu führen und dein Heil offenbar zu machen. Laß uns nicht erschrecken vor dem Toben der Völker und den Irrtümern inmitten deiner Kirche. Und wenn wir dich preisen für alle deine Barmherzigkeit, die in den Tagen unserer Väter bei uns gewesen ist, so laß uns gewiß sein, daß deine Treue auch in Zukunft nicht von uns weichen, sondern uns geleiten wird zum Tag der Vollendung. Mache uns geduldig und laß uns ganz vertrauen auf deine starke Durchhilfe, Tag und Nacht. Strafe uns nicht damit, daß dein heiliges, tröstendes Wort uns mangelt. Rüste uns und alle Prediger und Hirten aus, daß wir deine Gemeinde aufbauen mit gesunder Lehre, in Weisheit von oben, mit klarer Predigt in der Vollmacht deines Geistes. Segne die Boten, wo immer sie deinen Ruf verkündigen. Laß uns in deinem Frieden ruhn und fröhlich erwachen. 

Orate fratres S.32

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen



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7th Sunday after Trinity

Werkstatt von Leopold Layer (1752-1828): Slowenisches Ethnographisches Museum (Ljubljana: Belgische Kaserne. Kulturzentrum Metelkova).

So then You are no longer foreigners and noncitizens, but You are fellow citizens with the saints and members of God’s household

Ephesians 2,19

Introit

Give thanks to the Lord, for he is good, and his loyal love endures.
Let those delivered by the Lord speak out, those whom he delivered from the power of the enemy,
and gathered from foreign lands, from east and west, from north and south.
They wandered through the wilderness, in a wasteland; they found no road to a city in which to live.
They were hungry and thirsty; they fainted from exhaustion.
They cried out to the Lord in their distress; he delivered them from their troubles.
He led them on a level road, that they might find a city in which to live.
Let them give thanks to the Lord for his loyal love, and for the amazing things he has done for people.
For he has satisfied those who thirst, and those who hunger he has filled with food.

Psalm 107

Collect

O God, whose never-failing providence orders all things both in heaven and earth, we humbly implore You to put away from us all hurtful things and to give us those things that are profitable for us; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.

LSB Altar Book Pg.916

Old Testament lesson (Sermon)

The entire company of Israelites murmured against Moses and Aaron in the wilderness. The Israelites said to them, “If only we had died by the hand of the Lord in the land of Egypt, when we sat by the pots of meat, when we ate bread to the full, for you have brought us out into this wilderness to kill this whole assembly with hunger!” (Then the Lord said to Moses, “I am going to rain bread from heaven for you, and the people will go out and gather the amount for each day, so that I may test them. Will they walk in my law or not? On the sixth day they will prepare what they bring in, and it will be twice as much as they gather every other day.” Moses and Aaron said to all the Israelites, “In the evening you will know that the Lord has brought you out of the land of Egypt, and in the morning you will see the glory of the Lord, because he has heard your murmurings against the Lord. As for us, what are we, that you should murmur against us? Moses said, “You will know this when the Lord gives you meat to eat in the evening and bread in the morning to satisfy you, because the Lord has heard your murmurings that you are murmuring against him. As for us, what are we? Your murmurings are not against us, but against the Lord.” Then Moses said to Aaron, “Tell the whole community of the Israelites, ‘Come before the Lord, because he has heard your murmurings.’” As Aaron spoke to the whole community of the Israelites and they looked toward the wilderness, there the glory of the Lord appeared in the cloud,) and the Lord spoke to Moses,“I have heard the murmurings of the Israelites. Tell them, ‘During the evening you will eat meat, and in the morning you will be satisfied with bread, so that you may know that I am the Lord your God.’” In the evening the quail came up and covered the camp, and in the morning a layer of dew was all around the camp. When the layer of dew had evaporated, there on the surface of the wilderness was a thin flaky substance, thin like frost on the earth. When the Israelites saw it, they said to one another, “What is it?” because they did not know what it was. Moses said to them, “It is the bread that the Lord has given you for food. “This is what the Lord has commanded: ‘Each person is to gather from it what he can eat, an omer per person according to the number of your people; each one will pick it up for whoever lives in his tent.’” The Israelites did so, and they gathered—some more, some less.When they measured with an omer, the one who gathered much had nothing left over, and the one who gathered little lacked nothing; each one had gathered what he could eat.

Exodus 16,2-3.11-18

Gradual

Come, o children, listen to me; I will teach You the fear of the Lord. Those who look to him are radiant, and their faces shall never be ashamed.

LSB Altar Book Pg.916

Epistle

So those who accepted his message were baptized, and that day about 3,000 people were added. They were devoting themselves to the apostles’ teaching and to fellowship, to the breaking of bread and to prayer. Reverential awe came over everyone, and many wonders and miraculous signs came about by the apostles. All who believed were together and held everything in common, and they began selling their property and possessions and distributing the proceeds to everyone, as anyone had need. Every day they continued to gather together by common consent in the temple courts, breaking bread from house to house, sharing their food with glad and humble hearts,praising God and having the good will of all the people. And the Lord was adding to their number every day those who were being saved.

Acts 2,41-47

Alleluia Verse

Alleluia, clap Your hands, all people! Shout to God with loud songs of joy. Alleluia!

LSB Altar Book Pg. 916

Holy Gospel

After this Jesus went away to the other side of the Sea of Galilee (also called the Sea of Tiberias). A large crowd was following him because they were observing the miraculous signs he was performing on the sick. So Jesus went on up the mountainside and sat down there with his disciples. (Now the Jewish Feast of the Passover was near.)Then Jesus, when he looked up and saw that a large crowd was coming to him, said to Philip, “Where can we buy bread so that these people may eat?”(Now Jesus said this to test him, for he knew what he was going to do.)Philip replied, “200 silver coins worth of bread would not be enough for them, for each one to get a little.” One of Jesus’ disciples, Andrew, Simon Peter’s brother, said to him, “Here is a boy who has five barley loaves and two fish, but what good are these for so many people?” Jesus said, “Have the people sit down.” (Now there was a lot of grass in that place.) So the men sat down, about 5,000 in number. Then Jesus took the loaves, and when he had given thanks, he distributed the bread to those who were seated. He then did the same with the fish, as much as they wanted. When they were all satisfied, Jesussaid to his disciples, “Gather up the broken pieces that are left over, so that nothing is wasted.” So they gathered them up and filled twelve baskets with broken pieces from the five barley loaves left over by the people who had eaten. Now when the people saw the miraculous sign that Jesus performed, they began to say to one another, “This is certainly the Prophet who is to come into the world.” Then Jesus, because he knew they were going to come and seize him by force to make him king, withdrew again up the mountainside alone.

John 6,1-15

Creed of the Christian Church 

I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.

And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.

And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. 

And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.

Nicene Creed

Hymn of the week

Herr Jesu Christe, mein getreuer Hirte, komm, mit Gnaden mich bewirte.
Bei Dir allein find ich Heil und Leben, was ich darf, kannst Du mir geben. Kyrieleison.
Dein arm Schäflein wollest Du weiden auf Israels Bergen mit Freuden
und zum frischen Wasser führn, da das Leben her tut rührn. Kyrieleison. 

All ander Speis und Trank ist ganz vergebens, Du bist selbst das Brod des Lebens,
kein Hunger plaget den, der von Dir isset, alles Jammers er vergisset. Kyrieleison.
Du bist die lebendige Quelle, zu Dir ich mein Herzkrüglein stelle;
laß mit Trost es fließen voll, so wird meiner Seelen wohl. Kyrieleison. 

Laß mich recht trauren über meine Sünde, doch den Glauben auch anzünde;
den wahren Glauben, mit dem ich Dich fasse, mich auf Dein Verdienst verlasse. Kyrieleison.
Gib mir ein recht bußfertig Herze, daß ich mit der Sünde nicht scherze,
noch durch meine Sicherheit mich bring um die Seligkeit. Kyrieleison. 

Greulich befleckt ist mein arm Gewissen; ach laß ein Blutströpflein fließen
aus Deinen Wunden, welche Du empfangen, da Du bist am Kreuz gehangen. Kyrieleison.
Wenn mein Herz damit wird gerühret, wirds von Stund an rein und gezieret,
durch Dein Blut mit Glauben schön, kann in Dir vor Gott bestehn. Kyrieleison. 

Der darf des Arztes, den die Krankheit plaget, mit Begier er nach ihm fraget.
O süßer Jesu, wie tiefe Wunden werden auch in mir gefunden. Kyrieleison. 
Du bist ja der Arzt, den ich rufe, auf den mit Verlangen ich hoffe.
Hilf, o wahrer Mensch und Gott! Hilfst du nicht, so bin ich tot. Kyrieleison. 

Du rufest alle zu Dir in Genaden, die mühselig und beladen.
all ihre Sünde willst Du ihn’ verzeihen, ihrer Bürden sie befreien. Kyrieleison.
Ach komm selbst, leg an Deine Hände, und die schwere Last von mir wende,
mache mich von Sünden frei, Dir zu dienen Kraft verleih. Kyrieleison. 

Mein Geist und Herze wollst Du zu Dir neigen: nimm mich mir, gib mich Dir zu eigen.
Du bist der Weinstock, ich Deine Rebe: nimm mich in Dich, daß ich lebe. Kyrieleison. 
Ach, in mir find ich eitel Sünden, in Dir müssen sie bald verschwinden;
in mir find ich Höllenpein, in Dir muß ich selig sein. Kyrieleison. 

Komm, meine Freude, komm, Du schönste Krone, Jesu, komm und in mir wohne.
In mir will ich Dich mit Gebet oft grüßen, ja mit Lieb und Glauben küssen. Kyrieleison. 
Bringe mit, was alle Welt erfreut, Deiner Liebe süße Lieblichkeit,
Deine Sanftmut und Geduld, die Frucht Deiner Gnad und Huld. Kyrieleison. 

Dies sind die Blümlein, die mich können heilen, und mir Lebenssaft erteilen,
daß ich aus mir nun all Untugend reiße, Dir zu dienen mich befleiße. Kyrieleison. 
In Dir hab ich alles, was ich soll, Deiner Gnaden Brünnlein ist stets voll.
laß mich ewig sein in Dir, und bleib ewig auch in mir. Kyrieleison. 

Johann Heermann 1630 (LKG 38) 

Dr. Martin Luther´s sermon for this Sunday: https://kwaweber.org/2024/07/09/dr-martin-luther-predigt-am-7-sonntag-nach-trinitatis/

My sermon for this Sunday:

Prayer of the Church—Responsive Form: Seventh Sunday after Trinity 31 July 2022

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Heavenly Father, in Holy Baptism You claimed us as Your own holy people in Your Son. Strengthen and preserve us in this holiness, that we might not give ourselves over again to the slavery of sin and lawlessness leading to death, but instead to the slavery of righteousness that leads to eternal life. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Everlasting Father, guide husbands and wives to love and forgive each other, and strengthen them in their life together. Help parents to be faithful examples for their children, and grant that orphans may know the joy of a home to call their own. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord and Giver of life, You formed us from the dust of the earth and breathed into us Your own breath of life. All people are made in Your image and have dignity and worth in Your sight. Defend Your gift of earthly life at every age, from natural conception to natural death, and grant all mankind to live in peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, Your Son took the disciples’ bread and blessed it, multiplying it to feed thousands. Receive our offerings and bless them for the work of Your Church, multiplying them to feed countless souls with Your Word and increase Your kingdom. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Gracious God, remember all who rejoice in Your rich blessings, especially Karin, Ingrid, Bob und Pauline, Stephen and Deborah, Eric, Matthew and Cathy, Scott and Mary-Ann, Daniel and Linda, Michael and Janet, John and Sara, Detlev and Cornelia, Larry, John, Cameron, Eliot, Angelika, Christoph, Carola, Thomas, Annette, Dietmar und Angela, Mario und Vaclav, Paulina, Ellie, Emily, Stefan, Klaus, Vivian, Götz & Sylvia, Margot, David, Friederike und Olly, Isabel, Max und Louis, Ella, Detlev & Biljana, Matz und Timo, Ruth und Walter, Thomas und Liesl, Renate und Hans, Anne und Bernhard, Michael, Jerry und Carmela, Lisa und Manfred, Martin und Megan, Peach und Simone, Sara, Toffy und Sigrid, Lene und Kurt, Robert und  David und Lucy, Xhotso, Mamohau, Hanns, Heinrich, Harry, Heidrun, Matthias und Christa, Michael, Mark und Mindy, Bärbel, Thomas, Inga, Peter, Linus, Christian und Johanna, Hans-Dieter und Doris, Ekkehardt, Manuela, Jezzy, Gertraude, Christian, Ulrich & Erika, Olga, Vadym, Natalia und Brad, Jochen, and fill them with wonder at Your unending love. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father of our Lord Jesus Christ, You fed thousands out of Your great compassion, which has been shown to us also through His life, death and resurrection for our sakes. Give all who commune today a firm trust in Your promises, that receiving the forgiveness of sins, we may be strengthened for life and preserved to life everlasting. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, heavenly Father, by Your Son You fed 4,000 men, besides women and children, with seven loaves and a few small fish. Graciously abide among us also with Your blessing. Keep us from covetousness and the cares of this life, that we may seek first Your kingdom and Your righteousness, and in all things needful for body and soul, receive Your constant help; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

Lutheran Church Missouri Synod

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless You, and keep You; The Lord make His face shine upon You, and be gracious unto You; The Lord lift up His countenance upon You + give You peace.

Numbers 6,24-27

If you are called to preach this weekend, may the holy, triune God – Father, Son and Holy Spirit – the one true and only God give You His rich measure of faith, hope, love, joy and strength, wisdom, knowledge and insight, clarity of speech, that You preach His holy Will faithfully and His gracious Promises invitingly and faithfully according to His biblical Word recorded by apostles and prophets. His most precious Gospel grants saving grace. It is His “power to save.” (Rom 1:16 cf. 2.Corinthians 12,9).

God´s Word and Luther´s teaching remain forever just as His, holy Christian Church. Hallelujah + Amen. Amen. 

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Du Volk, das Du getaufet bist und Deinen Gott erkennest

Peter-Pauls-Kirche, Lutherstadt Eisleben

Du Volk, das Du getaufet bist und Deinen Gott erkennest, auch nach dem Namen Jesus Christ Dich und die Deinen nennest, nimm’s wohl in acht und denke dran, wie viel Dir Gutes sei getan am Tage Deiner Taufe.

O großer Tag, o heilges Bad, o Wasser, dessengleichen man in der ganzen Welt nicht hat. Kein Sinn kann Dich erreichen. Du hast recht eine Wunderkraft, und die hat der, so alles schafft, Dir durch sein Wort geschenket.

Du bist ein schlechtes Wasser nicht, wie’s unsre Brunnen geben; was Gott mit seinem Munde spricht, das hast Du in Dir leben. Du bist ein Wasser, das den Geist des Allerhöchsten in sich schleußt und seinen großen Namen.

Was von Natur vermaledeit und mit dem Fluch umfangen, das wird hier in derTauf erneut, den Segen zu erlangen. Hier stirbt der Tod und würgt nicht mehr, hier bricht die Höll, und all ihr Heer muß uns zu Füßen liegen.

Hier ziehn wir Jesum Christum an und decken unser Schanden  mit dem, was er für uns getan und willig ausgestanden. Hier wäscht uns sein hochteures Blut und macht uns heilig, fromm und gut in seines Vaters Augen.

Es macht dies Bad von Sünden los und gibt die rechte Schöne. Die Satans Kerker vor beschloß,  die werden frei und Söhne des, der da trägt die höchste Kron, der läßt sie, was sein einger Sohn ererbt, auch mit ihm erben.

Brauch alles wohl, und weil Du bist nun rein in Christo worden, so leb und tu auch als ein Christ und halte Christi Orden, bis daß dort in der ewgen Freud er Dir das Ehr- und Freudenkleid um Deine Seele lege.

Paul Gerhardt 1667 (LKG 26)

Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi, der Dich aufs neue geboren hat durch Wasser und den Heiligen Geist und hat Dir alle Deine Sünde vergeben, der stärke Dich mit seiner Gnade zum ewigen Leben. Amen.

Lutherisches Kirchengesangbuch S.37

Sonnabend nach dem 6. Sonntag nach Trinitatis (Taufe: Neue Gerechtigkeit) 

So spricht der Herr, der Dich geschaffen hat; Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du bist mein.  

Jesaja 43,1

Kollekte für diesen 6. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Gott, lieber himmlischer Vater, der Du uns durch die heilige Taufe zu Deinen Kindern angenommen hast, gib uns Deinen Geist, daß wir, der Sünde gestorben, mit Christus in einem neuen Leben wandeln, der mit Dir und dem heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.144 

Fortlaufende Lese

Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe dies Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.  13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist.  14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.  15 Mose aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.  16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind?  17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.  18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!  19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.  20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.  21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.  22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.  23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen. 

2. Mose 33,12-23

Tageslese

Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, 15 von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat, 16 dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, 17 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne. Und ihr seid in der Liebe eingewurzelt und gegründet, 18 damit ihr mit allen Heiligen begreifen könnt, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, 19 auch die Liebe Christi erkennen könnt, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet, bis ihr die ganze Fülle Gottes erlangt habt. 20 Dem aber, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus durch alle Geschlechter von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 

Epheser 3,14-21

Abendgebet am Samstag

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, mein Herr und mein Gott, ich armer Sünder bitte dich demütig, du wollest mir alle meine Sünden vergeben und nicht ansehen meine Unwürdigkeit, sondern deine große Barmherzigkeit, nach der du mich zu deinem Botschafter an Christi Statt verordnet hast. Ich lege diese Predigt vor dich hin als ein geringes Opfer. Nimm sie in Gnaden an. Lege sie als deine Worte in meinen Mund und rede du morgen durch mich. Laß dein gepredigtes Wort nicht ohne Frucht und Nutzen unter uns sein. 

Laß mich alles, was ich rede, nach deinem Wort und dem Bekenntnis deiner heiligen Kirche vorbringen, daß dein Name geehrt, deine Gemeinde recht erweckt und so deine Kirche durch mich erbaut werden möge.

Ferner bitte ich dich, wie du gewohnt hast unter dem Lobe Israels, also wollest du auch wohnen unter unserem Lob in dieser unserer Kirche, wenn wir in der Liturgie dich preisen. Laß dir wohlgefallen das Lobopfer unseres Mundes. Bewahre uns vor allem unwahren Lippenwerk. Nimm du mich und die Gemeinde in Zucht. Neige deine Ohren zu unserem Gebet. Vernimm unser Flehen, Herr Zebaoth, und hilf uns! Erhalte uns dein heiliges Wort, daß es lauter und rein und mit Freudigkeit verkündigt werde. Erhalte uns auch den rechten Gebrauch deiner Sakramente und mache unser Verlangen danach groß und rein. Wehre allen denen, die uns zu zerstören gedenken und bekehre sie zu dir. Sei und bleibe unser gnädiger Gott und der Gott derer, die nach uns leben. Erhöre dieses Gebet, mein Vater, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes willen, du werter Heiliger Geist, um deiner göttlichen Allmacht willen. Amen. 

Orate fratres S.74f

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

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