Luther (Holy Scriptures) and Melanchthon (Augsburg confession) under the cross of our good Lord and God IX
Dr. Martin Luther predigt am vierten Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit “wie wir gegen einander uns halten sollen und Christlich leben” wie beim Evangelisten St. Lukas im 6. Kapitel, die Verse 36-42 (WA 52 S.383-394) aufgeschrieben:
An English translation of a sermon by Dr. Martin Luther for the 4th Sunday after the high Holiday of the Holy Trinity on St.Luke´s gospel chapter 6, 36-42 recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 2 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.730-742:
Wittenberg, Schlosskirche, Tympanon der “Thesentür” (19. Jahrhundert): Martin Luther (mit der deutschen Bibel) und Philipp Melanchthon (mit dem Augsburger Bekenntnis) kniend beim gekreuzigten Christus vor der Silhouette Wittenbergs.
Die Sünd hat uns verderbet sehr, der Teufel plagt uns noch viel mehr, die Welt und unser Fleisch und Blut uns allezeit veführen tut. Solch Elend kennst Du, Herr, allein, ach, laß es Dir zu Herzen gehen.
Gedenk an Deins Sohns bittern Tod, sieh an sein heilig Wunden rot. Die sind ja für die ganze Welt die Zahlung und das Lösegeld. Des trösten wir uns allezeit und hoffen auf Barmherzigkeit.
Leit uns mit Deiner rechten Hand und segne unser Stadt und Land; gib uns allzeit Dein heilig Wort, behüt vors Teufels List und Mord; verleih ein selig Stündelein, auf daß wir ewig bei Dir sein.
Nach dem “Aufer immensam” (Wittenberg 16. Jhd) von Martin Miller 1584. (LKG 216,5-7)
Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)
Freitag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung)
Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen.
Orate fratres S.141
Fortlaufende Lese
Da ließ Mose Israel vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen zur Wüste Schur. Und sie wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser. 23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man den Ort Mara. 24 Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken? 25 Er schrie zu dem HERRN, und der HERR zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde es süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht und versuchte sie 26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt. 27 Und sie kamen nach Elim; da waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume. Und sie lagerten sich dort am Wasser.
2. Mose 15,22-27
Tageslese
Da wir nun gerecht[1] geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. 2 Durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Römer 5,1-5
Mittagsgebet am Freitag
Himmlischer Vater, Du hast Deinen lieben Sohn für uns in die Welt geschickt, damit wir durch seinen Tod und durch seine Auferstehung Frieden finden. Mache mein ruheloses Herz still, gib mir Freiheit von aller Begierde und Lust, mache mich bereit, Dir zuliebe auf törichte Wünsche zu verzichten, und laß mich nicht im Unglauben sterben. Bewahre mich vor falscher Weltflucht und vor niedriger Weltsucht. Gib mir den Geist der Kraft und der Liebe und der Zucht. Amen.
Orate fratres S. 63
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Nimm von uns, Herr, Du treuer Gott, die schwere Straf und große Not, die wir mit Sünden ohne Zahl verdienet haben allzumal. Behüt vor Krieg und teurer Zeit, vor Seuchen, Feu’r und großem Leid.
Erbarm Dich Deiner bösen Knecht, wir flehn um Gnad und nicht um Recht; denn so Du, Herr, den rechten Lohn uns geben wolltst nach unserm Tun, so müsst die ganze Welt vergehn und könnt kein Mensch vor Dir bestehn.
Ach Herr Gott, durch die Treue Dein mit Trost und Rettung uns erschein. Beweis an uns Dein große Gnad und straf uns nicht auf frischer Tat, wohn uns mit Deiner Güte bei, Dein Zorn und Grimm fern von uns sei.
Warum willst Du doch zornig sein über uns arme Würmelein? Weißt Du doch wohl, Du großer Gott, daß wir nichts sind den Erd und Kot; es ist ja vor Deim Angesicht unsere Schwachheit verborgen nicht.
Nach dem “Aufer immensam” (Wittenberg 16. Jhd) von Martin Miller 1584.
Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)
Donnerstag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung)
Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen.
Orate fratres S.141
Fortlaufende Lese
Damals sangen Mose und die Israeliten dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt. 2 Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. 3 Der HERR ist der rechte Kriegsmann, HERR ist sein Name. 4 Des Pharao Wagen und seine Macht warf er ins Meer, seine auserwählten Streiter versanken im Schilfmeer. 5 Fluten haben sie bedeckt, sie sanken in die Tiefe wie Steine. 6 HERR, deine rechte Hand, herrlich an Kraft, deine rechte Hand, HERR, zerschlägt den Feind. 7 Und mit deiner großen Herrlichkeit hast du deine Widersacher gestürzt; denn als du deinen Grimm ausließest, verzehrte er sie wie Stoppeln. 8 Durch dein Schnauben türmten die Wasser sich auf, die Fluten standen wie ein Wall; die Tiefen erstarrten mitten im Meer. 9 Der Feind gedachte: Ich will nachjagen und ergreifen und den Raub austeilen und meinen Mut an ihnen kühlen. Ich will mein Schwert ziehen, und meine Hand soll sie verderben. 10 Da ließest du deinen Wind blasen, und das Meer bedeckte sie, und sie sanken unter wie Blei im mächtigen Wasser. 11 HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir gleich, der so herrlich und heilig ist, schrecklich, löblich und wundertätig? 12 Als du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die Erde. 13 Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast, und hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung. 14 Als das die Völker hörten, erbebten sie; Angst kam die Philister an. 15 Da erschraken die Fürsten Edoms, Zittern kam die Gewaltigen Moabs an, alle Bewohner Kanaans wurden feig. 16 Es fiel auf sie Erschrecken und Furcht; vor deinem mächtigen Arm erstarrten sie wie die Steine, bis dein Volk, HERR, hindurchzog, bis das Volk hindurchzog, das du erworben hast. 17 Du brachtest sie hinein und pflanztest sie ein auf dem Berge deines Erbteils, den du, HERR, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem Heiligtum, Herr, das deine Hand bereitet hat. 18 Der HERR wird König sein immer und ewig. 19 Denn der Pharao zog hinein ins Meer mit Rossen und Wagen und Reitern. Und der HERR ließ das Meer wieder über sie kommen. Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer. 20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen. 21 Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt.
2. Mose 15,1-21
Tageslese
Was sagen wir denn von Abraham, unserm leiblichen Stammvater? Was hat er erlangt? 2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. 3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.« 4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern weil er ihm zusteht. 5 Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. 6 Wie ja auch David den Menschen seligpreist, dem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke: 7 »Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind! 8 Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!«
Römer 4,1-8
Fürbitte am Donnerstagmorgen
Wir danken dir, Gott, für alle, die einen Platz gefunden haben, an dem sie so arbeiten können, daß sie sich nicht als Nummern vorkommen. Wir danken dir für jede Erleichterung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Fabriken, Gruben, Büros und Kaufhäusern.
Wir bitten dich, Herr, für alle, die zermürbt und entmutigt werden durch Lärm, Staub, Hitze, Nässe oder Eintönigkeit ihres Arbeitsplatzes, für alle die sich bedroht fühlen durch Unfall oder durch Abnutzung und Zerstörung ihrer Gesundheit.
Wir bitten dich für alle, die in Gefahr sind, zu Sklaven der Maschine und Einrichtungen zu werden. Laß sie nicht in bitterem Unmut ihr Tun verachten oder ihr Leben für sinnlos halten. Hilf ihnen vielmehr, die Gefahren, Versuchungen und Bedrängnisse ihrer Arbeitswelt in innerer Freiheit und ohne Schaden durchzustehen.
Mache offenbar, Herr, daß es keinen Bereich dieses Lebens gibt, in dem nicht der Same deines Wortes aufgehen und Frucht tragen kann. Zeige aller Welt, daß das Gesetz deiner Liebe und Herrschaft mächtiger ist als die Gesetze der Wirtschaft, der Produktion und der Technik. Siege, Herr, auch da, wo dein Sieg unmöglich erscheint. Amen.
Orate fratres S.53
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Allein zu Dir, Herr Jesu Christ, mein Hoffnung steht auf Erden. Ich weiß, daß Du mein Tröster bist, kein Trost mag mir sonst werden. Von Anbeginn ist nichts erkorn, auf Erden ward kein Mensch geborn, der mir aus Nöten helfen kann; ich ruf Dich an, zu dem ich mein Vertrauen han.
Mein Sünd sind schwer und übergroß und reuen mich von Herzen; derselben mach mich frei und los durch Deinen Tod und Schmerzen; und zeige Deinem Vater an, daß Du hast gnug für mich getan, so werd ich los der Sünden Last. Herr, halt mir fest in dem, wes Du Dich mir versprochen hast.
Gib mir nach Deinr Barmherzigkeit den wahren Christenglauben, auf daß ich Deine Gütigkeit mög inniglich anschauen, vor allen Dingen lieben Dich und meinen Nächsten gleich als mich. Am letzten End Dein Hilf mir send, dadurch behend des Teufels List sich von mir wend.
Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, dem Vater aller Güte, und Jesus Christ, seim liebsten Sohn, der uns allzeit behüte, und Gott, dem werten Heilgen Geist, der uns allzeit sein Hilfe leist, dass wir ihm wohlgefällig sein hier in der Zeit und folgens in der Ewigkeit.
Konrad Hubert (1540) LKG 215
Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)
Mittwoch nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung)
Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen.
Orate fratres S.141
Fortlaufende Lese
Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen. 16 Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, dass die Israeliten hineingehen, mitten durch das Meer auf dem Trockenen. 17 Siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, dass sie hinter ihnen herziehen, und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, an seinen Wagen und Reitern. 18 Und die Ägypter sollen innewerden, dass ich der HERR bin, wenn ich meine Herrlichkeit erweise an dem Pharao und an seinen Wagen und Reitern. 19 Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie 20 und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. 21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich. 22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. 23 Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Reiter, mitten ins Meer. 24 Als nun die Zeit der Morgenwache kam, schaute der HERR auf das Heer der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolke und brachte einen Schrecken über ihr Heer 25 und hemmte die Räder ihrer Wagen und machte, dass sie nur schwer vorwärtskamen. Da sprachen die Ägypter: Lasst uns fliehen vor Israel; der HERR streitet für sie wider Ägypten. 26 Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass das Wasser wiederkomme und herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Reiter. 27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der HERR sie mitten ins Meer. 28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb. 29 Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. 30 So errettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand. Und sie sahen die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen. 31 So sah Israel die mächtige Hand, mit der der HERR an den Ägyptern gehandelt hatte. Und das Volk fürchtete den HERRN, und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose.
2. Mose 14,15-31
Tageslese
Und er ging wieder hinaus an das Meer; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. 15 Und es begab sich, dass er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, und sie folgten ihm nach. 16 Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Mit den Zöllnern und Sündern isst er? 17 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
Markus 2,13-17
Fürbittgebet am Mittwoch
Herr, sieh’ an alle Not der Familien in einer friedlosen zerteilten Welt. Alt und jung verstehen sich oft schwer. Reiße ein, was sich an Mißverstehen, Kummer und Zorn zwischen den Generationen auftürmt. Hilf den Jungen, Formen ihres Lebens zu finden, die ihre Eltern und Lehrer nicht verletzen. Hilf den Eltern, ohne Mißtrauen die neuen Wege ihrer Kinder zu begleiten. Laß unsere Familien Stätten der Geborgenheit für die Kinder werden.
Himmlischer Vater, gib in Deiner Güte allen Familien den Wohn- und Arbeitsraum, den sie brauchen, um an Leib und Seele gesund zu bleiben. Wo aber Menschen eng beisammen wohnen müssen, da wehre der Rücksichtslosigkeit und der Selbstsucht. Hilf, das wir nicht bitter oder pharisäisch über unsere Nachbarn reden. Laß uns freundlich auf sie zugehen; denn Du hast uns zu Nachbarn gemacht. Amen.
Orate fratres S.45
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.
Erbarm Dich, erbarm Dich, erbarm Dich Deines Volkes, o Christi, das Du erlöset hast mit Deinem teuern heiligen Blute.
“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”
Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.
Erhör uns, erhör uns, erhöre unsere Bitt, Gott Vater, Schöpfer aller Ding, hilf uns und sei uns gnädig.
“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”
Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.
Erhör uns, erhör uns, erhöre unsere Bitt, o Christi, aller Welt Heiland, bitt für uns und sei uns gnädig.
“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”
Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.
Erhör uns, erhör uns, erhöre unsere Bitt, Gott Heilger Geist, Du einiger Tröster, erleuchte uns und sei uns gnädig.
“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”
Altkirchlich (LKG 214)
Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)
Dienstag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung)
Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen.
Orate fratres S.141
Fortlaufende Lese
Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede zu den Israeliten und sprich, dass sie umkehren und sich lagern vor Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer, vor Baal-Zefon; diesem gegenüber sollt ihr euch lagern am Meer. 3 Der Pharao aber wird sagen von den Israeliten: Sie haben sich verirrt im Lande; die Wüste hat sie eingeschlossen. 4 Und ich will sein Herz verstocken, dass er ihnen nachjage, und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, und die Ägypter sollen innewerden, dass ich der HERR bin. – Und sie taten so. 5 Als es dem König von Ägypten angesagt wurde, dass das Volk geflohen war, wurde sein Herz verwandelt und das Herz seiner Großen gegen das Volk, und sie sprachen: Warum haben wir das getan und haben Israel ziehen lassen, sodass sie uns nicht mehr dienen? 6 Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Volk mit sich 7 und nahm sechshundert auserlesene Wagen und was sonst an Wagen in Ägypten war mit Kämpfern auf jedem Wagen. 8 Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, dass er den Israeliten nachjagte. Aber die Israeliten waren mit erhobener Hand ausgezogen. 9 Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten. 10 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN 11 und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast? 12 Haben wir’s dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben. 13 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. 14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.
2. Mose 14,1-14 (Exodus)
Tageslese
Aber die Israeliten taten wiederum, was dem HERRN missfiel, und dienten den Baalen und den Astarten und den Göttern von Aram und den Göttern von Sidon und den Göttern von Moab und den Göttern der Ammoniter und den Göttern der Philister und verließen den HERRN und dienten ihm nicht. 7 Da entbrannte der Zorn des HERRN über Israel, und er verkaufte sie in die Hand der Philister und Ammoniter. 8 Und sie zertraten und zerschlugen die Israeliten zu jener Zeit achtzehn Jahre lang, nämlich alle Israeliten jenseits des Jordans im Land der Amoriter, das in Gilead liegt. 9 Dazu zogen die Ammoniter über den Jordan und kämpften gegen Juda, Benjamin und das Haus Ephraim, sodass Israel hart bedrängt wurde. 10 Da schrien die Israeliten zu dem HERRN und sprachen: Wir haben an dir gesündigt, denn wir haben unsern Gott verlassen und den Baalen gedient. 11 Aber der HERR sprach zu den Israeliten: Haben euch nicht auch unterdrückt die Ägypter, die Amoriter, die Ammoniter, die Philister, 12 die Sidonier, Amalek und Maon? Und ich half euch aus ihren Händen, als ihr zu mir schriet. 13 Dennoch habt ihr mich verlassen und andern Göttern gedient. Darum will ich euch nicht mehr erretten. 14 Geht hin und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt; lasst diese euch helfen zur Zeit eurer Bedrängnis! 15 Aber die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt, mache du es mit uns, wie dir’s gefällt; nur errette uns heute! 16 Und sie taten von sich die fremden Götter und dienten dem HERRN. Da jammerte es ihn, dass Israel so geplagt wurde.
Richter 10,6-16
Fürbitte am Dienstag
Himmlischer Vater! Siehe gnädig auf das Vertrauen deiner ganzen Kirche und schenke ihr Einheit und Frieden nach deinem heiligen Willen. Wie aus ungezählten Ähren in aller Welt das Brot und aus vielen Trauben der Wein auf dem Altar deine Gabe wird, Leib und Blut Christi, so laß uns alle eins sein, denen dein einziger Sohn in der Menschwerdung Bruder wurde. Für alle hat er sein Leben hingegeben zur Erlösung. Allen hat er durch die Wiedergeburt der einen Taufe Anteil an seinem göttlichen Leben gegeben. Allen hat er seinen herrlichen Namen verliehen. So laß uns alle, die wir diesen Namen Christi tragen, einmütig sein im Bekenntnis unseres Herrn, daß ein Glaube im Denken, eine Liebe im Handeln uns eine. Verbinde untereinander, die du mit dem einen himmlischen Brot nährest. Mach eines Geistes, die du zu dem einen Mahl der Herrlichkeit berufen hast. Ja, laß uns alle, die wir ‚Vater unser’ rufen, eine Herde sein, die dem einen Hirten, Jesus Christus, unserem Herrn, folgt. Amen.
Orate fratres S.37
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen. Dein gnädig’ Ohren kehr zu mir und meiner Bitt sie öffne; denn so du willst das sehen an, was Sünd und Unrecht ist getan, wer kann, Herr, vor dir bleiben?
Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann, des muss dich fürchten jedermann und deiner Gnade leben.
Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren.
Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So tu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gotts erharre.
Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen.
Dr. Martin Luther nach Psalm 130 (LKG 213)
Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)
Montag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung)
Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen.
Orate fratres S.141
Fortlaufende Lese
Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte sie Gott nicht den Weg durch das Land der Philister, der am nächsten war; denn Gott dachte, es könnte das Volk gereuen, wenn sie Kämpfe vor sich sähen, und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren. 18 Darum ließ er das Volk einen Umweg machen, den Weg durch die Wüste zum Schilfmeer. Und die Israeliten zogen wohlgeordnet aus Ägyptenland. 19 Und Mose nahm mit sich die Gebeine Josefs; denn dieser hatte den Söhnen Israels einen Eid abgenommen und gesprochen: Gott wird sich gewiss euer annehmen; dann führt meine Gebeine von hier mit euch hinauf. 20 So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. 21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. 22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.
2. Mose 13,17-22 (Exodus)
Tageslese
Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. 8 Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? 9 Warum bist du wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht!
Jeremia 14,7-9
Fürbitte am Montag
O Herr Jesu Christus, der du von einer hebräischen Mutter geboren wurdest, aber voll Freude warst über den Glauben einer syrischen Frau und eines römischen Soldaten, der du die Griechen, die dich suchten, freundlich aufgenommen hast und es zuließest, daß ein Afrikaner deiner Kreuz trug, hilf uns, Menschen aller Rassen als Miterben in dein Reich zu bringen! Amen.
Orate fratres S. 28
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
For the Son of Man came to seek and to save the lost.
Luke 19,10
Introit
Praise the Lord, O my soul. With all that is within me, praisehis holy name. Praise the Lord, O my soul. Do not forget all his kind deeds. He is the one who forgives all your sins, who heals all your diseases, who deliversyour life from the Pit, who crowns you with his loyal love and compassion, who satisfies your life with good things, so your youth is renewed like an eagle’s. The Lord does what is fair, and executes justice for all the oppressed. The Lord revealed his faithful actsto Moses, his deeds to the Israelites. The Lord is compassionate and merciful; he is patientand demonstrates great loyal love. He does not always accuse, and does not stay angry. He does not deal with us as our sins deserve; he does not repay us as our misdeeds deserve. For as the skies are high above the earth, so his loyal love towersover his faithful followers. As far as the eastern horizonis from the west, so he removes the guilt of our rebellious actionsfrom us. As a father has compassion on his children, so the Lord has compassion on his faithful followers. For he knows what we are made of; he realizeswe are made of clay. A person’s life is like grass. Like a flower in the field it flourishes, but when the hot windblows, it disappears, and one can no longer even spot the place where it once grew. But the Lord continually shows loyal love to his faithful followers, and is faithful to their descendants, to those who keep his covenant, who are careful to obey his commands. The Lord has established his throne in heaven; his kingdom extends over everything. Praise the Lord, you angels of his, you powerful warriors who carry out his decrees and obey his orders. Praise the Lord, all you warriors of his, you servants of his who carry out his desires. Praise the Lord, all that he has made, in all the regions of his kingdom. Praise the Lord, O my soul.
Psalm 103
Old Testament lesson
Who is a God like you? Whoforgives sin and pardonsthe rebellion of those who remain among his people? Who does not stay angry forever, but delights in showing loyal love? Whowill once againhave mercy on us? Who will conquerour evil deeds? Who will hurlall oursins into the depths of the sea? You will be loyal to Jacob and extend your loyal love to Abraham, which you promised on oath to our ancestorsin ancient times.
Micah 7:18-20
Epistle
I am grateful to the one who has strengthened me, Christ Jesus our Lord, because he considered me faithful in putting me into ministry, even though I was formerly a blasphemer and a persecutor, and an arrogantman. But I was treated with mercy because I acted ignorantly in unbelief, and our Lord’s grace was abundant, bringing faith and love in Christ Jesus. This sayingis trustworthy and deserves full acceptance: “Christ Jesus came into the world to save sinners”—and I am the worst of them!But here is why I was treated with mercy: so thatin me as the worst, Christ Jesus could demonstrate his utmost patience, as an example for those who are going to believe in him for eternal life. Now to the eternal king, immortal, invisible, the onlyGod, be honor and glory forever and ever! Amen.
1. Timothy 1,12-17
Holy Gospel (Sermon)
Now all the tax collectors and sinners were comingto hear him. Butthe Phariseesand the experts in the lawwere complaining, “This man welcomessinners and eats with them.” SoJesustold themthis parable: “A man had two sons. Theyounger of them said to hisfather, ‘Father, give me the share of the estatethat will belongto me.’ So he divided his assets between them. Aftera few days, the younger son gathered together all he had and left on a journey to a distant country, and there he squanderedhis wealthwith a wild lifestyle. Thenafter he had spent everything, a severe famine took place in that country, and he began to be in need. So he went and worked forone of the citizens of that country, whosent him to his fields to feed pigs. Hewas longing to eatthe carob pods the pigs were eating, butno one gave him anything.But when he came to his senseshe said, ‘How many of my father’s hired workers have foodenough to spare, but here I am dying from hunger! I will get up and go to my father and say to him, “Father, I have sinnedagainst heaven and againstyou. I am no longer worthy to be called your son; treat melike one of your hired workers.”’ Sohe got up and went to his father. But while he was still a long way from homehis father saw him, and his heart went out to him; he ran and hugged his sonand kissed him.Then his son said to him, ‘Father, I have sinned against heavenand against you; I am no longer worthy to be called your son.’But the father said to his slaves, ‘Hurry! Bring the best robe, and put it on him! Put a ring on his fingerand sandalson his feet! Bringthe fattened calf and kill it! Let us eat and celebrate,because this son of mine was dead, and is alive again—he was lost and is found!’ So they began to celebrate. Now his older son was in the field. Ashe came and approached the house, he heard musicand dancing. So he called one of the slavesand asked what was happening. The slave replied, ‘Your brother has returned, and your father has killed the fattened calfbecause he got his son back safe and sound.’ But the older sonbecame angry and refusedto go in. His father came out and appealed to him,but he answered his father, ‘Look! These many years I have worked like a slavefor you, and I never disobeyed your commands. Yet you never gave me even a goatso that I could celebrate with my friends!But when this son of yourscame back, who has devouredyour assets with prostitutes, you killed the fattened calffor him!’ Then the fathersaid to him, ‘Son, you are always with me, and everything that belongs to me is yours. It was appropriate to celebrate and be glad, for your brother was dead, and is alive; he was lost and is found.’”
I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.
And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.
And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.
Nicene Creed
Hymn for the week
Allein zu dir, Herr Jesu Christ, mein Hoffnung steht auf Erden. Ich weiß, dass du mein Tröster bist, kein Trost mag mir sonst werden. Von Anbeginn ist nichts erkorn, auf Erden ward kein Mensch geborn, der mir aus Nöten helfen kann; ich ruf dich an, zu dem ich mein Vertrauen han.
Mein Sünd’ sind schwer und übergroß und reuen mich von Herzen; derselben mach mich frei und los durch deinen Tod und Schmerzen; und zeige deinem Vater an, dass du hast g’nug für mich getan, so werd ich los der Sünden Last. Erhalt mich fest in dem, was du versprochen hast.
Gib mir durch dein Barmherzigkeit den wahren Christenglauben, auf dass ich deine Gütigkeit mög inniglich anschauen, vor allen Dingen lieben dich und meinen Nächsten gleich wie mich. Am letzten End dein Hilf mir send, damit behend des Teufels List sich von mir wend.
Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, dem Vater aller Güte, und Jesus Christ, seim lieben Sohn, der uns allzeit behüte, und Gott, dem werten Heilgen Geist, der uns allzeit sein Hilfe leist, dass wir ihm wohlgefällig sein hier in der Zeit und folgen ihm in Ewigkeit.
Konrad Hubert 1540/1541 (LKG 215)
Prayer of the week
Heavenly Father, pardon our iniquity and pass over our transgressions for the sake of Your only begotten Son, who, out of His great compassion, trod all our iniquities under His foot on the cross, that we might delight in Your steadfast love. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, from whom all fatherhood is named, we give You thanks for spiritual fathers. Preserve Your ministers from all error, false belief or other great shame and vice. Bless the preaching of Your Law, that we might not be caught unawares by the snares of Satan; bless also the preaching of the Gospel, that many would join in the feast of salvation and forgiveness. Lord, in Your mercy,hear our prayer.
Heavenly Father, You watch and wait for the return of Your wandering children. Look with compassion on our brothers and sisters who have left Your house and squandered their inheritance in Christ. By Your Spirit, call them to repentance, that they may return to Your family, embraced in Your forgiving love. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, from whom all fatherhood is named, we give You thanks for fathers of office, especially our president, congressmen and judges. Make their authority respected and honored by all, and let them use it according to its institution for the sake of those under their care, that all may flourish under Your order. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, since our adversary, the devil, prowls around like a roaring lion, seeking someone to devour, by Your Spirit keep us sober-minded and watchful, that we may resist him firm in our faith. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, You are the Great Physician of body and soul. Give rest, healing and relief to all who are sick or in any need. Be with all expectant mothers and their children. Invite them and us to cast all anxiety on You, and so live in the certainty of Your steadfast love. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, there is no other God like You, who pardons iniquity and delights in steadfast love. Give faith to all who commune this day, that receiving Christ’s true body and blood, we may be certain that our sins are taken away by His death — cast into the depths of the sea. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Heavenly Father, from whom all fatherhood is named, we give You thanks for earthly fathers. Give them confidence in their station and zeal for their task to care for their families faithfully. Make them examples to their children of godly life and love of Your Word. Bless their work of bringing up children in the fear and instruction of the Lord, and give them the comfort of Your absolution over all their shortcomings. Gather us together with all our fathers to Your eternal household; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
The Lord make His face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;
The Lord lift up His countenance upon Thee + give Thee peace.
Numbers 6,24-27
If you are called to preach this weekend, may the holy one and triune God give You joy and strength, wisdom, knowledge and insight, that You preach His holy will faithfully and His gracious promises invitingly. His most precious Gospel is “the power of God to save all who believe.” (Rom 1:16) and His good Word and Luther´s true teaching remains forever – just as His one, holy Christian Church + Amen.
Collegiate Chapel of St. Matthew (Midlothian, Scotland)
Und wenn er nicht mehr leben mag, hebt eine große Klag er an, will sich nun Gott ergeben; ich fürcht fürwahr, die göttlich Gnad, die er allzeit verspottet hat, wird schwerlich ob ihm schweben.
Dem Reichen hilft doch nicht sein Gut, dem Jungen nicht sein stolzer Mut, der muß aus diesem Maien; wenn einer hätt die ganze Welt, Silber und Gold und alles Geld, doch muß er an den Reihen.
Dem G´lehrten hilft doch nicht sein Kunst, die weltlich Pracht ist gar umsonst, wir müssen alle sterben. Wer sich in Christo nicht bereit´, weil er lebt in der Gnadenzeit, ewig muß er verderben.
Höret und merkt, Ihr lieben Kind, die jetzo Gott ergeben sind: laßt Euch die Müh nicht reuen, halt´ fest am heiligen Gotteswort, das ist Euer Trost und höchster Hort, Gott wird Euch schon erfreuen.
Und was der ewig gütig Gott in seinem Wort versprochen hat, geschworn bei seinem Namen, das hält und gibt er gwiß fürwahr. Der helf uns zu der Engelschar durch Jesum Christum! Amen.
Georg Grünwald 1530 (LKG 246,6-10)
Christus spricht: “Kommt her zu mir alle, die Ihr mühselig und beladen seid; ich will Euch erquicken.” (Matthäus 11,28)
Sonnabend nach dem 2. Sonntag nach Trinitatis (Die Einladung)
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, gib Deiner Gemeinde Deinen Geist und göttliche Weisheit, daß Dein Wort unter uns laufe und wachse, und mit aller Freudigkeit gepredigt und Deine christliche Gemeinde dadurch gebessert werde, auf daß wir in beständigem Glauben Dir dienen, und im Bekenntnis Deines Namens bis ans Ende beharren, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 140.
Fortlaufende Lesung
Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark! 14 Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen! 15 Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern: Ihr kennt das Haus des Stephanas, dass sie die Erstlinge in Achaia sind und sich selbst in den Dienst der Heiligen gestellt haben. 16 Ordnet auch ihr euch solchen unter und allen, die mitarbeiten und sich mühen! 17 Ich freue mich über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaikus; denn wo ihr mir fehltet, haben sie euch ersetzt. 18 Sie haben meinen und euren Geist erquickt. Erkennt solche Leute an! 19 Es grüßen euch die Gemeinden in der Provinz Asia. Es grüßen euch vielmals in dem Herrn Aquila und Priska samt der Gemeinde in ihrem Hause. 20 Es grüßen euch alle Brüder und Schwestern. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss. 21 Hier, mein Gruß mit eigener Hand: Paulus. 22 Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht. Maranata! 23 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch! 24 Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus!
1. Korinther 16,13-24
Tageslese
Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, 10 und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm! 11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und um die vier Wesen und fielen nieder vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an 12 und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 13 Und einer der Ältesten antwortete und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die aus der großen Trübsal kommen und haben ihre Kleider gewaschen und haben sie hell gemacht im Blut des Lammes. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. 16 Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; 17 denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
Offenbarung 7,9-17
Fürbitte am Samstag
Lieber himmlischer Vater!
Ich bitte Dich für alle, die heute ihre Last für zwei Tage ablegen können. Laß sie ihres Lebens froh werden! Laß in das Herz der Menschen Ruhe und Frieden einkehren. Ich bitte Dich für alle, die unterwegs sind über das Wochenende; behüte sie allenthalben.
Ich bitte Dich für alle Kranken und Sterbenden: Sei ihnen nahe und öffne ihnen die Tür zu Deinem Heil. Ich bitte Dich für alle, die mit schweren Erlebnissen nicht fertig werden können: Richte ihren Blick auf den, der ihre Last am Kreuz getragen hat. Mache den Schwermütigen ihre Seele leicht. Amen.
Orate fratres S. 70
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Dr. Martin Luther predigt am dritten Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit über unseres Herrn Jesu Christi überaus tröstliches Gleichnis vom Verlorenen und Wiedergefundenen beim Evangelisten St. Lukas im fünfzehnten Kapitel, die Verse 1-10 (WA 52 S.376-383):
An English translation of a sermon by Dr. Martin Luther for the 3rd Sunday after the high Holiday of the Holy Trinity on St.Luke´s gospel chapter 15, 1-10 under the rubric of “Lost and Found” recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 2 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.708-729:
Kommt, sehet und schmeckt wie freundlich der Herr ist.
“Kommt her zu mir”, spricht Gottes Sohn, “all die Ihr seid beschweret nun, mit Sünden hart beladen, Ihr Jungen, Alten, Frau und Mann, ich will Euch geben, was ich han, will heilen Euren Schaden.
Mein Joch ist sanft, leicht meine Last, und jeder, der sie willig faßt, der wird der Höll entrinnen. Ich will ihm tragen, was zu schwer; mit meiner Hilf und Kraft wird er das Himmelreich gewinnen.”
Gern wollt die Welt auch selig sein, wenn nur nicht wär die schwere Pein, die alle Christen leiden; nun aber kanns nicht anders sein, Darum ergeb sich nur darein, wer ewig Pein will meiden.
Heut ist der Mensch schön, jung und rank, sieh, morgen ist er schwach und krank, bald muß er auch gar sterben; gleichwie die Blumen auf dem Feld, also wird diese schnöde Welt in einem Nu verderben.
Die Welt erzittert ob dem Tod; liegt einer in der letzten Not, dann will er gleich fromm werden; einer schafft´ dies, der andre das, sein arme Seel er ganz vergaß, dieweil er lebt´ auf Erden.
Georg Grünwald 1530 (LKG 246,1-5)
Christus spricht: “Kommt her zu mir alle, die Ihr mühselig und beladen seid; ich will Euch erquicken.” (Matthäus 11,28)
Freitag nach dem 2. Sonntag nach Trinitatis (Die Einladung)
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, gib Deiner Gemeinde Deinen Geist und göttliche Weisheit, daß Dein Wort unter uns laufe und wachse, und mit aller Freudigkeit gepredigt und Deine christliche Gemeinde dadurch gebessert werde, auf daß wir in beständigem Glauben Dir dienen, und im Bekenntnis Deines Namens bis ans Ende beharren, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 140.
Fortlaufende Lesung
Was aber die Sammlung für die Heiligen angeht: Wie ich den Gemeinden in Galatien geboten habe, so sollt auch ihr tun! 2 An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, so viel ihm möglich ist, damit die Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme. 3 Wenn ich aber gekommen bin, will ich die, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, dass sie eure Gabe nach Jerusalem bringen. 4 Wenn es aber die Mühe lohnt, dass auch ich hinreise, sollen sie mit mir reisen.
5 Ich will aber zu euch kommen, sobald ich durch Makedonien gezogen bin; denn durch Makedonien will ich nur durchreisen. 6 Bei euch aber werde ich, wenn möglich, eine Weile bleiben oder auch den Winter zubringen, damit ihr mich dann geleitet, wohin ich ziehen werde. 7 Denn ich will euch jetzt nicht nur sehen, wenn ich durchreise; ich hoffe ja, einige Zeit bei euch zu bleiben, wenn es der Herr zulässt. 8 Ich werde aber in Ephesus bleiben bis Pfingsten. 9 Denn mir ist eine große Tür aufgetan zu reichem Wirken; es gibt aber auch viele Widersacher. 10 Wenn Timotheus kommt, so seht zu, dass er ohne Furcht bei euch sein kann; denn er treibt das Werk des Herrn wie ich. 11 Dass ihn nur nicht jemand verachte! Geleitet ihn aber in Frieden, dass er zu mir komme; denn ich warte auf ihn mit den Brüdern. 12 Von Apollos, dem Bruder, aber sollt ihr wissen, dass ich ihn immer wieder gebeten habe, mit den Brüdern zu euch zu kommen; aber es war durchaus nicht sein Wille, jetzt zu kommen; er wird aber kommen, wenn es ihm gelegen sein wird.
1.Korinther 16,1-12
Tageslese
Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr. 23 Ich schwöre bei mir selbst, und Gerechtigkeit geht aus meinem Munde, ein Wort, bei dem es bleiben soll: Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören 24 und sagen: Im HERRN habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Aber alle, die ihm widerstehen, werden zu ihm kommen und beschämt werden. 25 Im HERRN wird gerecht werden Israels ganzes Geschlecht und wird sich seiner rühmen.
Jesaja 45,22-25
Fürbittgebet am Freitag
Herr Gott, lieber Vater!
Wir bitten Dich für die Menschen unserer Zeit. Sie haben das Klagen und das Loben verlernt. Sie haben den Weg mit Dir verloren. Sie haben den Menschen vergessen in ihrer Not. So rufen wir an ihrer statt zu Dir um Hilfe. Wie du uns in der Gemeinde der Bettler und Lobsänger geholfen hast, so hilf auch ihnen durch uns.
Wir denken an die vielen, die wir nicht kennen und die doch Deiner und unserer Hilfe bedürfen:
An die Hungernden auf unserer Erde und an die Armen, an alle, die von der Gedankenlosigkeit der Reichen und Satten übersehen werden.
Wir denken an alle, die allein sind, an alle, die sich an Entscheidungen quälen, die von Sorgen zermürbt sind und vor Überarbeitung nicht wissen, wohin;
an all die jungen Menschen, die der Hunger nach Leben quält, die an Konvention zu ersticken meinen, und an die Alten, die auf ihren Tod zugehen.
Wir bitten Dich für die Hungernden, daß sie sich nicht mit Haß betäuben, sondern Hilfe erfahren und in Liebe ihr Brot zu teilen wissen.
Wir bitten Dich für die Satten, daß sie ihren Überfluß nicht verschleudern, sondern barmherzig und gerecht verteilen.
Wir bitten Dich für die Kranken, daß sie ihre Schmerzen ertragen und hilfreiche Pfleger ihnen aushelfen.
Für die Sterbenden, daß sie ihr Leben noch einmal bedenken und durch Christus in Frieden entschlafen können.
Wir bitten Dich für die Gefangenen, daß sie quälende Zeit der Einsamkeit mit Geduld überwinden und nicht verbittert werden, für ihre Wachen, daß sie den verlassenen Menschen sehen und nicht die unmenschliche Nummer.
Wir bitten Dich für die Angefochtenen, daß sie in ihrer Unruhe nicht bei sich selber bleiben, sondern das Gespräch suchen, für die Selbstsicheren, daß sie sich nicht vermessen in ihren Urteilen, sondern das Fragen lernen.
Wir bitten Dich für alle, denen vor der Zukunft graut, die die Schuld ihrer Vergangenheit drückt und die dem Haß zu verfallen drohen und sich so vor Dir und den Menschen trennen.
Laß uns nicht vergessen, daß Du in Jesus Christus, dem Gekreuzigten, in die Tiefen unserer Leiden und der Gottverlassenheit gekommen bist, um uns alle in die Gemeinschaft Deiner Liebe zurückzuholen.
Herr, unser Gott, laß uns nicht nur für unsere Brüder bitten, sondern hilf uns, Wege zu finden, auch das Nötige zu tun. Amen.
Orate fratres S. 60
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen