Bis … an Deiner Tafel freue mich.

Hilf, daß durch dieses Mahles Kraft  das Bös in mir werd abgeschafft, erlassen alle Sündenschuld, erlangt des Vaters Lieb und Huld.

Vertreibe alle meine Feind, die sichtbar und unsichtbar seind, den guten Vorsatz, den ich führ, durch Deinen Geist fest mach in mir.

Mein Leben, Sitten, Sinn und Pflicht nach Deinem heilgen Willen richt, ach laß mich meine Tag in Ruh  und Friede christlich bringen zu.

Bis Du mich, o Du Lebensfürst, zu Dir in Himmel nehmen wirst, daß ich bei Dir dort ewiglich an Deiner Tafel freue mich.

Johann Heermann 1630 (LKG 39,9-12)

Donnerstag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehet nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns ans andre Ufer fahren.  36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.  37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.  38 Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?  39 Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille.  40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?  41 Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind! 

Markus 4,35-41

Tageslese

Zu der Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. 17 Und die eine Frau sprach: Ach, mein Herr, ich und diese Frau wohnten im selben Hause, und ich gebar bei ihr im Hause. 18 Und drei Tage nachdem ich geboren hatte, gebar auch sie. Und wir waren beieinander, und kein Fremder war mit uns im Hause, nur wir beide. 19 Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. 20 Und sie stand in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn in ihren Arm, und ihren toten Sohn legte sie in meinen Arm. 21 Und als ich des Morgens aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Aber am Morgen sah ich ihn genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte. 22 Die andere Frau sprach: Nein, mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene aber sprach: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. Und so redeten sie vor dem König. 23 Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. 24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und als das Schwert vor den König gebracht wurde, 25 sprach der König: Teilt das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte. 26 Da sagte die Frau, deren Sohn lebte, zum König – denn ihr mütterliches Herz entbrannte in Liebe für ihren Sohn – und sprach: Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; lasst es teilen! 27 Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet’s nicht; die ist seine Mutter. 28 Und ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten den König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zu halten. 

1. Könige 3,16-28

Gebet am Donnerstag

Herr, himmlischer Vater. Du läßt es Tag werden aus der Nacht. Du führst die Sonne empor und erweckst uns am Morgen. Du gibst unserer Seele neue Kraft. Herr, unser Gott, groß sind Deine Wunder, heilig sind Deine Ordnungen, tief sind Deine Geheimnisse. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Wir leben von Deiner Gnade. Sende uns in die Welt, erleuchtet mit Deiner Wahrheit, getragen von Deiner Barmherzigkeit, gebunden in Deinen Willen, gestärkt durch Deine Verheißung. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Segne alle Arbeit auf Deinem Ackerfeld. Segne alle Deine Boten. Segne den Samen Deines Wortes und laß ihn Frucht bringen. Nimm auch unseren Dienst in Gnaden an und segne das Werk dieses Tages für Dein Reich. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Segne alle Arbeit der Liebe, alle Werke der Barmherzigkeit. Segne alle, die in Dir verbunden sind. Segne Deine Kirche und laß sie zum Segen werden unter den Völkern. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Du baust Dein Reich unter uns. Du baust Dein Reich in aller Welt. Herr, wir glauben, hilf unserem Unglauben. Dich rufen wir an: Kyrieleison.

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 181

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Drum, o Herr Jesu, bitt ich Dich, in meiner Schwachheit heile mich…

Drum, o Herr Jesu, bitt ich Dich, in meiner Schwachheit heile mich, was unrein ist, das mache rein durch Deinen hellen Gnadenschein.

Erleuchte mein verfinstert Herz, zünd an die schöne Glaubenskerz, mein Armut in Reichtum verkehr und meinem Fleische steur und wehr.

auf daß ich Dich, Du wahres Brot der Engel, wahrer Mensch und Gott, mit solcher Ehrerbietung nehm, wie mir ist heilsam, Dir genehm.

Lösch alle Laster aus in mir, mein Herz mit Lieb und Glauben zier, und was sonst ist von Tugend mehr, das pflanz in mir zu Deiner Ehr.

Gib, was mir nützt an Seel und Leib, was schädlich ist, fern von mir treib, komm in mein Herz, laß mich mit Dir vereinigt bleiben für und für.

Johann Heermann 1630 (LKG 39,4-8)

Mittwoch nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehet nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden?  31 Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden;  32 und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.  33 Und durch viele solche Gleichnisse sagte er ihnen das Wort so, wie sie es hören konnten.  34 Und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen; aber wenn sie allein waren, legte er seinen Jüngern alles aus. 

Markus 4,30-34

Tageslese

Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit. 14 Habt ihr aber bittern Neid und Streit in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht der Wahrheit zuwider. 15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie ist irdisch, menschlich und teuflisch. 16 Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse Dinge. 17 Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. 18 Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die, die Frieden stiften. 

Jakobus 3,13-18

Morgengebet am Mittwoch

Wir danken Dir, Gott, daß Deine Liebe uns eint. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns anvertraust. Wir danken Dir, daß wir einander dienen können. Heilige unsere Liebe. Heilige unseren Dienst. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Hilf, daß wir einander den Weg weisen, daß wir einander Deine Wahrheit bezeugen. Hilf, daß wir einander befreien. Laß unsere Liebe ein Zeugnis sein, daß Deinen Namen verkündet. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Du sendest uns zu einem jeden Menschen, den Du zu unserem Nächsten machst. Gib uns den Blick der Liebe, das rechte Wort, die helfende Tag. Hilf uns einander zu geben, was wir nötig haben. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Wir bitten Dich für unsere Kinder, für alle, die uns verwandt und vertraut sind; für die Nahen und Fernen, die uns am Herzen liegen; auch für die, mit denen wir uns schwertun. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Wir bitten Dich für die Glieder unserer Gemeinde, die Jungen und die Alten, die Gesunden und die Kranken, die Reichen und Armen, die Fröhlichen und die Traurigen: Schenke ihnen allen Dein Heil. Wir bitten und rufen: Kyrieleison +

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 172

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

O Jesu, Du mein Bräutigam, der Du aus Lieb am Kreuzesstamm für mich den Tod gelitten

O Jesu, Du mein Bräutigam. der Du aus Lieb am Kreuzesstamm für mich den Tod erlitten hast, genommen weg der Sünden Last:

Ich komm zu Deinem Abendmahl, verderbt durch manchen Sündenfall; ich bin krank, unrein, blind und bloß, ach Herr, mich Armen nicht verstoß.

Du bist der Arzt, Du bist das Licht, Du bist der Herr, dem nichts gebricht; Du bist der Brunn der Heiligkeit, Du bist das rechte Hochzeitskleid.

Johann Heermann 1630 (LKG 39,1-3)

Dienstag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) 

So sehen nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. 

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis 

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft  27 und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie.  28 Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre.  29 Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da. 

Markus 4,26-29

Tageslese

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen? 12 Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist? 13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 

Lukas 16,10-13

Morgengebet am Dienstag

Herr, Du sendest uns in den Kampf. Du kennst unsere Schwachheit. Du weißt, wie leicht wir verzagen in den Versuchungen und Schrecknissen des Lebens. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Hilf, daß wir einander beistehen mit Geduld und wacher Liebe. Gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir standhaft kämpfen und siegen. Sei Du unsere Kraft, mache fest unseren Sinn. In Deinem Frieden laß unser Herz still werden und Klarheit finden. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Gedenke, Herr, der Angefochtenen, Verwirrten und Irrenden. Hilf ihnen und bringe sie zurecht durch Deine große Güte. Laß auch über denen, die Dich nicht kennen, das Licht Deiner Wahrheit aufgehen, daß sie umkehren und in Dir Frieden finden. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Wir bitten Dich für alle, die Deiner Hilfe bedürfen in Trübsal, Armut und Krankheit, in Gefahren und Versuchungen, in der Gefangenschaft der Sünde und in der letzten Not: Laß Deine heiligen Engel mit ihnen sein und errette sie durch Deine Barmherzigkeit. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Baue Deine heilige Kirche aus allen, die in Anfechtungen bewahrt und getröstet Dir danken und Deinen Namen preisen. Dich rufen wir an: Herr, erbarme Dich +

Evangelisches Tagzeitenbuch (6.Aufl. 2020) S. 172

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis, Uncategorized | Tagged , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Dies sind die Blümlein, die mich können heilen

Mein Geist und Herze wollst du zu dir neigen, nimm mich mir, gib mich Dir zu eigen. Du bist der Weinstock, ich Deine Rebe, nimm mich in Dich, daß ich lebe. Kyrieleison. Ach, in mir find ich eitel Sünden, in Dir müssen sie bald verschwinden; in mir find ich Höllenpein, in Dir muß ich selig sein. Kyrieleison.

Komm, meine Freude, komm, Du schönste Krone, Jesu, komm und in mir wohne. In mir will ich Dich mit Gebet oft grüßen, ja mit Lieb und Glauben küssen. Kyrieleison. Bringe mit, was alle Welt erfreut, Deiner Liebe süße Lieblichkeit, Deine Sanftmut und Geduld, die Frucht Deiner Gnad und Huld. Kyrieleison.

Dies sind die Blümlein, die mich können heilen, und mir Lebenssaft erteilen, daß ich aus mir nun all Untugend reiße, Dir zu dienen mich befleiße. Kyrieleison. In Dir hab ich alles, was ich soll, Deiner Gnaden Brünnlein ist stets voll. Laß mich ewig sein in Dir, und bleib ewig auch in mir. Kyrieleison.

Johann Heermann 1630 (LKG 38,7-9)

Montag nach dem 9. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter)

So sehen nun wohl zu, wie Ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise.

Epheser 5,15

Kollekte für diesen 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 146

Fortlaufende Lese

Und er sprach zu ihnen: Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Und nicht, um es auf den Leuchter zu setzen?  22 Denn es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werden soll, und ist nichts geheim, das nicht an den Tag kommen soll.  23 Wer Ohren hat zu hören, der höre!  24 Und er sprach zu ihnen: Seht zu, was ihr hört! Mit welchem Maß ihr messt, wird man euch zumessen, und man wird euch noch dazugeben.  25 Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, dem wird man auch das nehmen, was er hat. 

Markus 4,21-25

Tageslese

Ich habe unter der Sonne auch diese Weisheit gesehen, die mich groß dünkte: 14 Da war eine kleine Stadt und wenig Männer darin, und es kam ein großer König, der belagerte sie und baute große Bollwerke gegen sie. 15 Und es fand sich darin ein armer, weiser Mann, der die Stadt rettete durch seine Weisheit; aber kein Mensch dachte an diesen armen Mann. 16 Da sprach ich: Weisheit ist besser als Stärke, doch des Armen Weisheit wird verachtet, und auf seine Worte hört man nicht. 17 Der Weisen Worte, in Ruhe vernommen, sind besser als des Herrschers Schreien unter den Törichten. 18 Weisheit ist besser als Kriegswaffen; aber ein einziger Bösewicht verdirbt viel Gutes. 

Prediger 9,13-18

Morgengebet am Montag

Herr, unser Gott, Du König des Lebens. Da aufs neue beginnt die Arbeit der Woche mit ihren Mühen und Sorgen, mit ihren Herausforderungen und ihrer Versuchung: Hilf, daß wir Dir dienen in allem, was wir beginnen. Wir rufen Dich an:

Führe uns auf rechter Straße. Laß uns sichere Schritte tun. Lehre uns tun, was zu unserem Heil dient. Hilf uns lassen, was Dir mißfällt. Segne unser Werk. Gib unserer Arbeit Frucht, die bleibt. Wir rufen Dich an:

Wir bitten Dich, Herr, für alle, die mit uns arbeiten und sich mühen, Deinen Willen zu tun. Weise ihnen Deinen Weg und stärke sie durch Deine Kraft. Wir rufen Dich an:

Wir bitten Dich für alle, die leiden unter Misserfolgen und Fehlschlägen. Richte sie auf und hilf ihnen, daß sie nicht müde werden, sondern mit Zuversicht auf Dich blicken. Hole die Verirrten zurück, leite uns auf Deinem Weg und segne uns in Haus und Beruf. Wir rufen Dich an.

Evangelisches Tagzeitenbuch S. 168

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Komm, meine Freude, komm, Du schönste Krone, Jesu, komm und in mir wohne.

Hartmann Schedel: Weltchronik (1493) Herzog August Bibliothek

Mein Geist und Herze wollst Du zu Dir neigen: nimm mich mir, gib mich Dir zu eigen. Du bist der Weinstock, ich bin Dein Rebe, nimm mich in Dich, daß ich lebe. Kyrieleison.
Ach in mir find ich eitel Sünden, in Dir müssen sie bald verschwinden; in mir find ich Höllenpein, in Dir muß ich selig sein. Kyrieleison.

Komm, meine Freude, komm, Du schönste Krone, Jesu, komm und in mir wohne. In mir will ich Dich mit Gebet oft grüßen, ja mit Lieb und Glauben küssen. Kyrieleison. Bringe mit, was alle Welt erfreut: Deiner Liebe süße Lieblichkeit, Deine Sanftmut und Geduld, die Frucht Deiner Gnad und Huld. Kyrieleison.

Dies sind die Blümlein, die mich können heilen, und mir Lebenssaft erteilen, daß ich aus mir nun all Untugend reiße, Dir zu dienen mich befleiße. Kyrieleison. In Dir hab ich alles, was ich soll, Deiner Gnaden Brünnlein ist stets voll. Laß mich ewig sein in Dir und bleib ewig auch in mir. Kyrieleison.

Johann Heermann 1630 (LKG 38,7-9)

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4) 

Ach Du lieber Herr Gott, der Du uns bei diesem wunderbarlichen Sakrament Deines Leidens zu gedenken und zu predigen befohlen hast: verleihe uns, daß wir solche Deines Leibes und Blutes Sakrament also mögen brauchen, daß wir Deine Erlösung in uns täglich fruchtbaulich empfinden. Durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unseren Herrn. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 49

Fortlaufende Lese

Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren, samt den Zwölfen nach den Gleichnissen.  11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; denen draußen aber widerfährt es alles in Gleichnissen,  12 auf dass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.  

13 Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr dann die andern alle verstehen?  14 Der Sämann sät das Wort.  15 Diese aber sind es, die an dem Wege sind: Wo das Wort gesät wird und sie es gehört haben, kommt alsbald der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war.  16 Und diese sind es, die auf felsigen Boden gesät sind: Wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es sogleich mit Freuden auf,  17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so kommen sie alsbald zu Fall.  18 Und andere sind es, die unter die Dornen gesät sind: Die haben das Wort gehört,  19 und die Sorgen der Welt und der trügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.  20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen’s an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach. 

Markus 4,10-20

Tageslese

Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel. 15 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. 16 Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde und die Erde wurde abgeerntet. 17 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes Winzermesser. 18 Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem, der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif! 19 Und der Engel setzte sein Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes Gottes. 20 Und die Kelter wurde draußen vor der Stadt getreten, und Blut floss von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit. 

Offenbarung 14,14-20

Gebet am Samstag

Lehre mich, Herr, das Ende meiner Tage mit einem ruhigen Herzen und einem getrösteten Gewissen anzuschauen. Laß die kraftlose Stunde nicht meine letzte sein, wehre der Verzagtheit, der Verzweiflung und der Stimme des Verklägers, die uns vor deinem Thron verklagt Tag und Nacht. Breite über die Welt und auch über mein Leben den Frieden der Vergebung, die dein lieber Sohn Jesus Christus erworben hat, und laß uns im Glauben an ihn leben und selig sterben. Amen. 

Orate fratres S. 69

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Der darf des Arztes, den die Krankheit plaget, mit Begier er nach ihm fraget.

St. Wolfgangskrypta in der Basilika St. Emmeram (Regensburg)

Gräulich befleckt ist mein arm Gewissen; ach laß ein Blutströpflein fließen aus Deinen Wunden, welche Du empfangen, da Du bist am Kreuz gehangen. Kyrieleison.
Wenn mein Herz damit wird gerühret, wird’s von Stund an rein und gezieret durch Dein Blut mit Glauben schön, kann in Dir vor Gott bestehn. Kyrieleison.

Der darf des Arztes, den die Krankheit plaget, mit Begier er nach ihm fraget. O süßer Jesu, schau wie tiefe Wunden werden auch in mir gefunden. Kyrieleison. Du bist ja der Arzt, den ich rufe, auf den mit Verlangen ich hoffe. Hilf, o wahrer Mensch und Gott! 
Hilfst Du nicht, so bin ich tot. Kyrieleison.

Du rufest alle zu Dir in Genaden, die mühselig und beladen; all ihre Sünde willst du ihn´ verzeihen, ihrer Bürden sie befreien. Kyrieleison. Ach komm selbst, leg an Deine Hände, und die schwere Last von mir wende, mache mich von Sünden frei, Dir zu dienen Kraft verleih. Kyrieleison.

Johann Heermann 1630 (LKG 38,4-6)

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4) 

Ach Du lieber Herr Gott, der Du uns bei diesem wunderbarlichen Sakrament Deines Leidens zu gedenken und zu predigen befohlen hast: verleihe uns, daß wir solche Deines Leibes und Blutes Sakrament also mögen brauchen, daß wir Deine Erlösung in uns täglich fruchtbaulich empfinden. Durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unseren Herrn. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 49

Fortlaufende Lese

Und er fing abermals an, am Meer zu lehren. Und es versammelte sich eine so große Menge bei ihm, dass er in ein Boot stieg, das im Wasser lag, und er setzte sich; und alles Volk stand auf dem Lande am Meer. 2 Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen; und in seiner Predigt sprach er zu ihnen:
3 Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. 4 Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen’s auf. 5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten’s, und es brachte keine Frucht. 8 Und all das Übrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. 9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre! 

Markus 4,1-9

Tageslese

St. Paulus schreibt: Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. 7 So halte ich es denn für richtig, dass ich so von euch allen denke, weil ich euch in meinem Herzen habe, die ihr alle mit mir an der Gnade teilhabt in meiner Gefangenschaft und wenn ich das Evangelium verteidige und bekräftige. 8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Christus Jesus. 9 Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, 10 sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi, 11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes. 

Philipper 1,6-11

Abendgebet am Freitag

Himmlischer Vater, Du hast Deinen Sohn in der schweren Stunde den Boten geschickt, ihn im Garten von Gethsemane zu stärken: Stärke doch alle, die unter ihrem Leben leiden, die ihr Leben wegwerfen möchten. Ich bitte Dich für die Menschen in Krankenhäusern, in Gefängnissen und für alle, die unglücklich sind und keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen. Hilf ihnen, an Dich zu glauben und daran zu denken, daß Du in Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Heiland, auch für sie da bist. Laß uns im Leid und in den Stunden der Traurigkeit wissen, daß Du uns nur bereitmachen willst für Deine Liebe. Amen.

Orate fratres S. 64

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , | Leave a comment

Herr Jesu Christe, mein getreuer Hirte…

Lucas Cranach d.J: Epitaph für Margarethe Drachstedt geb. Major. (St. Marien, Wittenberg)

Herr Jesu Christe, mein getreuer Hirte, komm, mit Gnaden mich bewirte. Bei Dir alleine find ich Heil und Leben, was ich darf, kannst Du mir geben. Kyrieleison. Dein arm Schäflein wollest Du weiden auf Israels Bergen mit Freuden und zum frischen Wasser führn, da das Leben her tut rührn. Kyrieleison.

All andre Speis und Trank ist ganz vergebens, Du bist selbst das Brot des Lebens, kein Hunger plaget den, der von Dir isset, alles Jammers er vergisset. Kyrieleison. Du bist die lebensdige Quelle, zu Dir ich mein Herzkrüglein stelle; laß mit Trost es fließen voll, so wird meiner Seelen wohl. Kyrieleison.

Laß mich recht trauren über meine Sünde, doch den Glauben auch anzünde; den wahren Glauben, mit dem ich Dich fasse, mich auf Dein Verdienst verlasse. Kyrieleison. Gib mir ein recht bußfertig Herze, daß ich mit der Sünde nicht scherze, noch durch meine Sicherheit mich bring um die Seligkeit. Kyrieleison.

Johann Heermann (1630) LKG 38,1-3

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4) 

Ach Du lieber Herr Gott, der Du uns bei diesem wunderbarlichen Sakrament Deines Leidens zu gedenken und zu predigen befohlen hast: verleihe uns, daß wir solche Deines Leibes und Blutes Sakrament also mögen brauchen, daß wir Deine Erlösung in uns täglich fruchtbaulich empfinden. Durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unseren Herrn. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 49

Fortlaufende Lese

Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.  32 Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir.  33 Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?  34 Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!  35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. 

Markus 3,31-35

Tageslese

Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. 13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt. 14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. 15 Wenn nun der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib!, gehört er deshalb etwa nicht zum Leib? 16 Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib!, gehört es deshalb etwa nicht zum Leib? 17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? 18 Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. 19 Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? 20 Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. 21 Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. 22 Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns schwächer erscheinen, die nötigsten; 23 und die uns weniger ehrbar erscheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und die wenig ansehnlich sind, haben bei uns besonderes Ansehen; 24 denn was an uns ansehnlich ist, bedarf dessen nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, 25 auf dass im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder einträchtig füreinander sorgen. 26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. 27 Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ein Glied. 28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann gab er die Kraft, Wunder zu tun, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede. 29 Sind sie denn alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer? Haben sie alle die Kraft, Wunder zu tun, 30 haben sie alle Gaben, gesund zu machen? Reden sie alle in Zungen? Können sie alle auslegen? 31 Strebt aber nach den größeren Gaben! Und ich will euch einen noch besseren Weg zeigen.  Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen[1], und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

1. Korinther 12,12-13,3

Abendgebet am Donnerstag

Barmherziger Heiland, der Du uns geliebt hast, da wir noch ferne waren, und uns Dein Heil schenkst, obwohl unsere Sünde Dich ans Kreuz geschlagen hat, wir bitten Dich für unsere Feinde und alle, die Dich hassen: Nimm alle Bitterkeit aus unserem Herzen, daß wir unseren Schuldnern vergeben, wie Du uns reichlich und täglich vergibst. Bewahre uns, daß wir den Menschen nicht ein berechtigtes Ärgernis geben und durch Zorn und Lieblosigkeit unglaubwürdig werden in unserem Amt. 

Wir klagen Dir das Elend aller, die sich verloren haben, aus dem rechten Bahn in die Irre, aus dem hellen Licht deiner Wahrheit in die Finsternis, aus der heilsamen Gemeinschaft Deines Lebens in das Sterben ihrer Seelen. Aber wir wissen auch, daß wir selber um unserer Lauheit und Lieblosigkeit und unseres vielfachen Versagens willen, mitschuldig sind an solcher Not. 

O Herr, vergib und wecke in uns herzliches Erbarmen, Geduld in Arbeiten und Opfern, Treue im Beten und Ringen um unser Volk. 

Herr, unser Hirte, höre nicht auf, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Amen. 

Orate fratres S. 58

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen


Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Wir danken Dir, o Jesu Christ +

St. Joseph (Ljubljana

Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, daß Du das Lämmlein worden bist
und trägst all unser Sünd und Schuld. Hilf, daß wir rühmen Deine Huld.

Dein allerheiligst Abendmahl, erhalt bei uns, Herr, überall.
Dein Leib und rosinfarbnes Blut, komm unserm Leib und Seel zugut.

Den Bund Du selbst gestiftet hast, gesagt: “Euch fröhlich drauf verlast!
Nimm hin und iß, das ist mein Leib, trink da mein Blut, und dabei bleib.”

Ich eß Dein Leib und trink Dein Blut, dadurch werd ich erquickt an Mut,
an Seel, an Leib, am Gwissen gar wider die Sünd und Todsgefahr.

Wenn ich gleich sterb, so sterb ich Dir, Dein Leib und Blut weicht nicht von mir,
und wo Du bist, da will ich sein. Hilf, Herr, dem schwachen Glauben mein.

Verflucht sei aller Ketzer Rott, die meistern wollen ihren Gott.
Ich bin Dein Schäflein, Jesu Christ, Dein Stimm ich hör zu jeder Frist.

Laß mich sein in der Frommen Zahl, würdig zu Deinem Abendmahl.
Verlaß mich nicht, mein Gott und Herr, Dein ist die Kraft, Macht, Lob und Ehr.

Hilf uns durchs bitter Leiden Dein, daß wir allzeit Dir ghorsam sein
und halten uns an Deinen Eid, an Dein Verheißung und Wahrheit.

Nikolaus Selnecker 1578 (LKG 37)

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4) 

Ach Du lieber Herr Gott, der Du uns bei diesem wunderbarlichen Sakrament Deines Leidens zu gedenken und zu predigen befohlen hast: verleihe uns, daß wir solche Deines Leibes und Blutes Sakrament also mögen brauchen, daß wir Deine Erlösung in uns täglich fruchtbaulich empfinden. Durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unseren Herrn. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 49

Fortlaufende Lese

Und er ging in ein Haus. Und da kam abermals das Volk zusammen, sodass sie nicht einmal essen konnten.  21 Und als es die Seinen hörten, machten sie sich auf und wollten ihn ergreifen; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.  

22 Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebul, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.  23 Und er rief sie zu sich und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben?  24 Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.  25 Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.  26 Erhebt sich nun der Satan gegen sich selbst und ist mit sich selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm.  27 Niemand aber kann in das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt; und dann wird er sein Haus ausrauben.  28 Wahrlich, ich sage euch: Alles wird den Menschenkindern vergeben werden, die Sünden und die Lästerungen, so viel sie auch lästern mögen;  29 wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.  30 Denn sie hatten gesagt: Er hat einen unreinen Geist. 

Markus 3,20-30

Tageslese

Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, und beten allezeit für euch, 4 da wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 um der Hoffnung willen, die für euch bereitliegt im Himmel. Von ihr habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit, das Evangelium, 6 das zu euch gekommen ist. Wie in aller Welt so bringt es auch bei euch Frucht und wächst von dem Tag an, da ihr von der Gnade Gottes gehört und sie erkannt habt in der Wahrheit. 7 So habt ihr’s gelernt von Epaphras, unserm lieben Mitknecht, der ein treuer Diener Christi für euch ist, 8 der uns auch berichtet hat von eurer Liebe im Geist. 9 Darum lassen auch wir von dem Tag an, an dem wir’s gehört haben, nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, 10 dass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes 11 und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut. Mit Freuden

Kolosser 1,3-11

Abendgebet am Mittwoch

Du treuer Hirte Jesus Christus, wir bringen vor Dein heiliges Angesicht unsere Jugend mit all ihren Freuden, Nöten und Anfechtungen. Stärke die jungen Menschen im Kampf gegen die Gefahren und Versuchungen, die sie nach Leib und Seele bedrohen. Schärfe uns das Gewissen in der Verantwortung, die wir für die Jugendlichen in unserer Mitte tragen. Wehre den Ärgernissen, von denen sie umgeben sind. Hilf, daß wir sie zu allem Guten anhalten und soviel in unsern Kräften steht, sie zum ewigen Leben bewahren. Dir, barmherziger Vater, befehlen wir alle Arbeit an jungen Männern und Anstalten. Rüste alle Jugendleiter, Erzieher und Lehrer aus mit Kraft der Liebe, die alles glaubt, alles hofft und nimmer ermüdet. Erwecke uns Mitarbeiter, die unserer Jugend Freunde und Helfer sind. Hilf uns, daß wir sie in Treue zu Dir weisen und sie unserem Heiland Jesus Christus zuführen. Amen.

Orate fratres S.50

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment

Wir glauben all und bekennen frei, daß nach Christi Worte dies Brot der Leib Christi sei.

Lucas Cranach d.J: “Abendmahl” (St.Marien, Lutherstadt Wittenberg)

Wir glauben all und bekennen frei, daß nach Christi Worte dies Brot der Leib Christi sei, der für unser Sind und Missetat litt am Kreuz den bitteren Tod,

desgleichen der Wein in seiner Art sein unschuldig Blut, welchs am Kreuz vergossen ward, uns und allen Gläubigen zugut, so ihm folgen in Demut.

Michael Weiße 1531 (LKG 36)

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4) 

Ach Du lieber Herr Gott, der Du uns bei diesem wunderbarlichen Sakrament Deines Leidens zu gedenken und zu predigen befohlen hast: verleihe uns, daß wir solche Deines Leibes und Blutes Sakrament also mögen brauchen, daß wir Deine Erlösung in uns täglich fruchtbaulich empfinden. Durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unseren Herrn. Amen. 

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 49

Fortlaufende Lese

Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm.  14 Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen  15 und dass sie Vollmacht hätten, die Dämonen auszutreiben.  16 Und er setzte die Zwölf ein: Simon – ihm gab er den Namen Petrus –  17 und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus – ihnen gab er den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne –  18 und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus  19 und Judas Iskariot, der ihn dann verriet. 

Markus 3,13-19

Tageslese

Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. 9 Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. 10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. 

Galater 6,7-10

Abendgebet am Dienstag

Herr, mein Gott, mein Heiland und Erlöser. Meine Seele erhebet Dich. Mein Geist erfreut sich und ist in Deiner Güte getröstet. Du siehest auf das Niedrige, vergib mir alle Schuld und Fehle dieses Tages, wende alles zum Besten durch Dein Erbarmen. Ich setze meine Hoffnung allein auf Dich. Du tust Großes an uns und besuchst die Deinen mit ewiger Gnade.

Höre mich und höre meine Brüder, die mit mir also beten: Ich lege diesen Tag, sein Werk und all mein Tun in Deine Hände. Ich bette mich in Dein Erbarmen. Behüte mich in dieser Nacht, wenn ich schlafe und wenn ich wache, vor den Mächten der Tiefe. Behüte mich vor Unmut und lähmendem Gram, vor den Bitternissen, vor dem Ekel. Behüte mich vor ohnmächtigem Zorn, vor der Unruhe und Angst, vor leerer Geschäftigkeit. Behüte mich vor unfruchtbarem Zweifel, vor dem Grauen der Nacht. Auf Dich traue ich, wenn ratlose Gedanken mir den Mut zur Arbeit lähmen wollen. Behüte mich, daß ich nicht anderen predige und selbst ohne Hilfe bin. Hilf mir, daß ich Dein Wort nicht mißbrauche, sondern esse von Deinem Brot und satt werde. Leite mich auf meinen Wegen an Deiner Hand, himmlischer Vater.

Gib mir Ruhe in aller Unruhe. Gib mir Frieden in aller Bedrängnis. Gib mir den Glauben, der nicht wankt. Meine Augen schauen auf Dich, und mein Herz betet an. Du deckst mich mit Deinen Flügeln. Herr, segne mich und behüte mich. Herr, laß Dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig. Herr, erhebe Dein Angesicht auf mich und gib mir Frieden. Amen.  

Orate fratres S. 40

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Gott sei gelobet und gebenedeiet

St. Peter und Paul in Bijelo Polje (Montenegro)

Gott sei gelobet und gebenedeiet, der uns selber hat gespeiset mit seinem Fleische und mit seinem Blute; das gib uns, Herr Gott, zugute. Kyrieleison. Herr, durch Deinen heiligen Leichnam, der von Deiner Mutter Maria kam und das heilige Blut hilf uns, Herr, aus aller Not. Kyrieleison.

Der heilig Leichnam ist für uns gegeben zum Tod, dass wir dadurch leben. Nicht größer Güte konnt er uns geschenken, dabei wir sein solln gedenken. Kyrieleison. Herr, Dein Lieb so groß Dich zwungen hat, daß Dein Blut an uns groß Wunder tat und bezahlt unsre Schuld, daß uns Gott ist worden hold. Kyrieleison.

Gott geb uns allen seiner Gnade Segen, daß wir gehn auf seinen Wegen in rechter Lieb und brüderlicher Treue, daß uns die Speis nicht gereue. Kyrieleison. Herr, Dein Heilig Geist uns nimmer laß, der uns geb zu halten rechte Maß, daß Dein arm Christenheit leb in Fried und Einigkeit. Kyrieleison.

Martin Luther 1524 nach einem vorreformatorischen Liede

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4)

Ach Du lieber Herr Gott, der Du uns bei diesem wunderbarlichen Sakrament Deines Leidens zu gedenken und zu predigen befohlen hast: verleihe uns, daß wir solche Deines Leibes und Blutes Sakrament also mögen brauchen, daß wir Deine Erlösung in uns täglich fruchtbaulich empfinden. Durch Jesum Christum, Deinen Sohn, unseren Herrn. Amen.

Lutherisches Kirchengesangbuch S. 49

Fortlaufende Lese

Aber Jesus entwich mit seinen Jüngern an das Meer, und eine große Menge aus Galiläa folgte ihm; auch aus Judäa  8 und Jerusalem, aus Idumäa und von jenseits des Jordans und aus der Umgebung von Tyrus und Sidon kam eine große Menge zu ihm, da sie von seinen Taten hörten.  9 Und er sagte zu seinen Jüngern, sie sollten ihm ein Boot bereithalten, damit das Volk ihn nicht bedränge.  10 Denn er heilte viele, sodass sie über ihn herfielen, damit ihn anrührten alle, die geplagt waren.  11 Und wenn ihn die unreinen Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist Gottes Sohn!  12 Und er bedrohte sie hart, dass sie ihn nicht offenbar machten. 

Markus 3,7-12

Tageslese

Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Frühmorgens aber kam Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. 3 Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte 4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 5 Mose hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? 6 Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, auf dass sie etwas hätten, ihn zu verklagen. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie das hörten, gingen sie hinaus, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. 10 Da richtete Jesus sich auf und sprach zu ihr: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? 11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.

Johannes 8,1-11

Gebet am Montag

Herr, unser Gott und Vater!

Wir danken dir, daß du uns den Schatz deines heiligen Wortes anvertraut hast. Wir müssen jedoch vor Dir bekennen: Wir sind lau und nachlässig gewesen und haben oft genug dein Wort gering geachtet.

Darum bitten wir dich: Vergib uns diese Sünde, habe Geduld mit uns und erwecke uns, daß wir die Heilige Schrift zur Hand nehmen und darin lesen, wie es unsere Väter taten. Schenke uns erneut die Erkenntnis, daß dein Wort nicht nur für uns und den Sonntag da ist, sondern für die ganze Menschheit und daß es unseren Alltag heiligen und das Leben unserer Mitmenschen mit deinem Licht erfüllen will. 

Segne das Werk der Bibelgesellschaften in unserem Land und in aller Welt. Laß die Übersetzer in deinem Geist die frohe Botschaft übertragen. Gib den Druckern und Buchbindern gute Einfälle bei der Herstellung des Bibelbuches. Schenke den Bibelboten Ausdauer und Mut auf den Straßen und Märkten der Welt, wenn sie in deinem Namen das „Buch der Bücher“ zu den Menschen bringen. Stärke und bewahre alle, die so im Dienst an der Bibel stehen, damit sie in rechter Verantwortung handeln und dazu beitragen, daß Dein Wort laufe und wachse, daß es mit allem Freimut gepredigt und deine Gemeinde in aller Welt dadurch gebaut werde. Amen. 

Orate fratres S.33

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist  + Friede sei mit Euch +  Amen. Amen

Posted in Trinitatis | Tagged , , , , , | Leave a comment