Herrenhuter readings for Saturday, the 16th March 2013

IX carries his crossFor he was cut off from the land of the living; for the transgression of my people he was stricken. (Isaiah 53:8 NIV)

Did not the Christ have to suffer these things and then enter his glory?” (Luke 24:26 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , | Leave a comment

Lutheran Order of service in isiZulu/seTswana

Mk103545The Lutheran Order of Service for Judica (5th Sunday in Lent) is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on the gospel of Saint John chapter 11 verses 47-53 in seTswana (wt1318130317 Judika) and in isiZulu (wz1318130317 Judika) written by my father Rev. E.A.W.Weber DD (Welbedacht, KZN).

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

I pray you have a very blessed Sunday and have time to meditate on the watchword by our Lord Jesus Christ recorded in the gospel of St. Matthew in the 20th chapter: The Son of Man did not come to be served, but to serve, and to give his life as a ransom for many. (Mat 20:28 NIV). The liturgical colour is purple and the Gloria in exelsis remains unspoken and unsung until Easter.

Posted in Uncategorized | Leave a comment

ACK wählt neuen Vorstand – SELK-Bischof im stellvertretenden Vorstand

ACKACK wählt neuen Vorstand
SELK-Bischof im stellvertretenden Vorstand

Fulda, 14.3.2013 – ACK/selk –  Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat am heutigen Donnerstag turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Ihm gehören an: Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Bistum Speyer) für die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), Landesbischof Prof. Dr. Martin Hein (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Erzpriester Radu Constantin Miron (Griechisch-orthodoxe Metropolie) für die orthodoxe Kirche, Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche) für die Freikirchen und Pastor Heinrich Lüchtenborg (Evangelisch-altreformierte Kirche in Niedersachsen) für die übrigen Mitgliedskirchen der ACK  Zum Vorsitzenden der ACK wurde Bischof Wiesemann gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Landesbischof Hein und Bischöfin Wenner.

Auch der stellvertretende Vorstand wurde neu gewählt. Ihm gehören an: Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger (Bistum Hildesheim) für die DBK, Kirchenrat Ivo Huber (Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern) für die EKD, Prof. Dr. Hacik Rafi Gazer (armenisch apostolische Kirche) für die orthodoxe Kirche, Pastorin Regina Claas (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden) für die Freikirchen sowie Bischof Hans-Jörg Voigt (Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche [SELK]) für die übrigen Mitgliedskirchen der ACK.

Der Vorstand der ACK sowie der/die Vorsitzende wird jeweils für eine Amtsperiode von drei Jahren gewählt. Seine Zusammensetzung soll möglichst die Vielfalt der in der ACK zusammengeschlossenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften widerspiegeln.
——————–
Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter „SELK-Aktuell“ auf http://www.selk.de

Posted in SELK News | Tagged , , , | Leave a comment

Pfarrer Frank Eisel zum Amtsantritt von Papst Franziskus I (SELK INFO)

papstEin Kommentar von Frank Eisel, Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Wiesbaden..
—————

„Papam habemus“ – die lateinische Formel, mit der die römisch-katholische Kirche eine erfolgreiche Papstwahl verkündet. Etwa 1,196 Milliarden römisch-katholische Christen, von denen die Hälfte der Gläubigen in Mittel- und Südamerika lebt, haben nun wieder ein Oberhaupt.

Aber warum gerade „papam“? Die Amtsbezeichnung „Papst“ wird sprachgeschichtlich vom griechischen Wort „pappas“ („Vater“, „Bischof“) abgeleitet und hat sich im Kirchenlatein mit „papa“ als Bezeichnung des Oberhaupts der römisch-katholischen Kirche durchgesetzt. „pappas” („Papa“ oder „Väterchen“) allerdings im eigentlichen Sinne ist der Papst ja nun gerade nicht – jedenfalls sollte man davon ausgehen können!

Ob der nun 76-jährige Argentinier, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der argentinischer und italienischer Staatsangehöriger ist und gelegentlich als „Kardinal der Armen“ bezeichnet wird, für einen Aufbruch der römisch-katholischen Kirche steht, ist fraglich. Zwar macht diesen Mann sympathisch, dass er demütig auftritt, auch dass er bisher lieber öffentliche Verkehrsmittel wählte, als in einer Limousine durch die Gegend gefahren zu werden, weil er die Verbindung zu den Armen suchte. Dennoch spiegeln die Worte seiner Amtseinführung ganz klar seinen Selbstanspruch wieder, den auch die Kirche mit dieser Person verbindet. Er sagt selbst: „…und jetzt beginnen wir diesen Weg – Bischof und Volk –, den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen“ (!) „…einen Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens.“

Der Führungsanspruch des römischen Bischofs gegenüber allen Kirchen bleibt wesentlicher Bestandteil des Pontifikats des Bischofs von Rom (wobei seit der Enzyklika „Dominus Iesus“ von Benedikt XVI. fraglich ist, ob die sogenannten anderen „Kirchen“ überhaupt als Kirchen bezeichnet werden können, solange sie nicht unter dem Papst leben und ihn als Oberhaupt anerkennen).

Auch bleibt die römisch-katholische Kirche beim Selbstverständnis des Ablasses, ungeachtet der theologischen Auseinandersetzungen der Reformationszeit. In der Ankündigung des Segens „Urbi et Orbi“ hieß es (in der Übersetzung der Live-Übertragung ins Deutsche) „Der Heilige Vater Franziskus wird nun allen Anwesenden und allen, die seinen Segen über Hörfunk, Fernsehen und über neue Technologien empfangen, vollen Ablass in der in der Kirche festgelegten Form erteilen.“

Der Segen „Urbi et Orbi“ selbst bringt dieses Ablassverständnis auf den Punkt und benennt neben der Heiligenanrufung auch die stellvertretenden Verdienste, wenn es heißt:
„Die Heiligen Apostel Petrus und Paulus, auf deren Machtfülle und Autorität wir vertrauen, sie selbst mögen beim Herrn für uns Fürsprache halten.“ Alle: „Amen.“
„Aufgrund der Fürsprache und der Verdienste der seligen immerwährenden Jungfrau Maria, des heiligen Erzengels Michael, des heiligen Johannes des Täufers und der heiligen Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen, erbarme Sich euer der allmächtige Gott und nachdem Er alle eure Sünden vergeben hat, führe euch Jesus Christus zum ewigen Leben.“ Alle: „Amen.“
„Der allmächtige und barmherzige Herr gewähre euch Nachlass, Vergebung und Verzeihung all eurer Sünden, einen Zeitraum echter und fruchtbarer Reue, ein allzeit bußfertiges Herz und Besserung des Lebens, die Gnade und die Tröstung des Heiligen Geistes und die endgültige Ausdauer in den guten Werken.“ Alle: „Amen.“
„Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters + und des Sohnes + und des Heiligen Geistes + komme auf euch herab und bleibe bei euch allezeit.“ Alle: „Amen.“

Der Segen, wie er hier im vierten Teil von „Urbi et Orbi“ gesprochen ist, ist uns vertraut, das Übrige ist traditionelle Lehre der römisch-katholischen Kirche, von der sicher auch der neue Papst nicht abweichen wird und kann, die uns aber deutlich voneinander unterscheidet.

Wenn ich daher in unserer SELK (vielleicht weil sie mit ihren nicht mal mehr 34.000 Kirchgliedern verschwindend klein ist) gelegentlich den Ausspruch höre, wir seien doch „eigentlich katholisch“, müsste diese Person erklären, wie sie das versteht und wo sie theologisch steht.

Zwar sind wir in dem einen Christus und Herrn der Kirche aufgrund des Zeugnisses der Heiligen Schrift und in der Kraft des Heiligen Geistes in der „einen, heiligen christlichen Kirche“ miteinander verbunden, doch ist diese für uns nicht sichtbar und schon gar nicht gleichzusetzen mit einer Institution „Kirche“, ob nun als evangelische, evangelisch-lutherische oder römisch-katholische Kirche.

Es bleibt daher dauerhaft unsere Aufgabe, das geschwisterliche Gespräch auch über unsere Kirchengrenzen hinweg zu suchen, auf die Heilige Schrift zu verweisen und um die Auslegung der Schrift und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu ringen. Es wäre schön, wenn uns dies gelingt, wie Papst Franziskus es in eindrücklicher Weise gezeigt hat, nicht in Überheblichkeit und Arroganz, sondern in Demut und Achtung vor Gott und den Nächsten.
——————–
Ein Kommentar von selk_news [14.3.2013]
Redaktion: SELK – Gesamtkirche.
selk_news-Kommentare werden von ihren VerfasserInnen verantwortet.
Verfasser: Pfarrer Frank Eisel, Eisel@selk.de.
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de.
selk_news können über http://www.selk.de bezogen werden.

Posted in Histories, biographies and other stories | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Propst Kelter kommentiert den 1. Auftritt des Papstes (SELK Info)

pope-francis1KOMMENTAR: Die römisch-katholische Kirche hat seit dem 13. März 2013 einen neuen Papst: Papst Franziskus. Zu dessen erster Ansprache hat Propst Gert Kelter eine erste Analyse verfasst.

—————
Ein Kommentar von Gert Kelter, Pfarrer in Görlitz und Propst im Sprengel Ost sowie Ökumenereferent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).
—————

Bischof Franziskus von Rom

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ sagte Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“. Das gilt wohl auch für die ersten Worte eines neugewählten Papstes, mit denen er sich kurz nach seiner Wahl an die Öffentlichkeit wendet. Es ist schwer zu beurteilen, ob die Worte, die der neugewählte Papst Franziskus gestern an die auf dem Petersplatz versammelten Menschen richtete, wirklich bewusste Programmatik oder doch eher Ausdruck eigener Bewegtheit und Spontaneität waren. Vielleicht sollte man die Worte dieser ersten Kurzadresse daher auch nicht auf die Goldwaage legen.

Eine Diözese hat einen neuen Bischof

Dennoch: Wer mit „theologischen Ohren“ hörte, bekam einiges von Gewicht zu hören: „Ihr wisst“, begann der Papst, „es war die Aufgabe des Konklaves, Rom einen Bischof zu geben.“ Das gehörte zwar zweifellos auch zu den Aufgaben des Konklaves. Dennoch lässt es aufmerken, wenn der neue Papst gerade diese Aufgabe betont und als einzige nennt. Bei einer Aufgabenbeschreibung eines Konklaves hätte man durchaus die Wahl des geistlichen Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche, also des Papstes, in den Vordergrund stellen können, wie es sicherlich die weltweit medial teilnehmende Öffentlichkeit auch erwartete.

Stattdessen die Feststellung von Franziskus: „Die diözesane Gemeinschaft von Rom mit seinem Bischof.“ So der Wortlaut nach Radio Vatikan. Andere Übersetzungen bieten auch an: „Die Diözese Rom hat nun seinen Bischof.“ (kathpress)

Unbestreitbar ist der Papst immer auch Bischof von Rom und dies gilt auch umgekehrt. Bemerkenswert ist jedoch die Akzentuierung, die der bisherige Erzbischof von Buenos Aires hier vornimmt, indem er als ihm offenbar wichtigstes Resultat seiner Wahl feststellt: Die Diözese Rom hat einen neuen Bischof. Und nicht etwa: Die römisch-katholische Kirche hat einen neuen Papst.  In derselben Weise wendet er sich im nächsten Satz seinem Vorgänger zu, den er als „emeritierten Bischof Benedikt XVI.“ bezeichnet. Auch Benedikt XVI. erwies in seiner Habemus-Papam-Ansprache am 19. Mai 2005 seinem verstorbenen Vorgänger die Reverenz, bezeichnete ihn aber als „großen Papst Johannes Paul II“ und nicht etwa als „verewigten Bischof von Rom“.

Vorsitzender in der Liebe

Dann weitet der bisherige Kardinal Bergoglio den Blick von der Diözese Rom auf die ganze Kirche, indem er fortfährt: „Und jetzt beginnen wir diesen Weg – Bischof und Volk –, den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen.“ Selbstverständnis und Terminus des „Vorsitzes in der Liebe“ findet man auch in Reden anderer Päpste. Der Begriff geht auf Ignatius von Antiochia zurück, der ihn um das Jahr 110 n. Chr. in seinem Brief an die Römer verwendet, um damit den Status des Bischofs von Rom gegenüber den anderen Bischöfen zu kennzeichnen.

Der Bischof von Rom als „Vorsitzender in der Liebe“, der sich zusammen mit dem „Volk“ nun auf einen „Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens“ begibt, wie Franziskus diesen Gedanken dann entfaltet: Ein solches Selbstverständnis des Petrusdienstes könnte ganz neue innerkirchliche, vor allem aber auch ökumenische Perspektiven eröffnen. Als Primus inter pares, als Gleicher unter Gleichen, dem aufgrund allgemeiner Übereinkunft ein Ehrenvorrang in der Liebe, ein Sprecheramt unter den Bischöfen und Ortskirchen zukommt, könnte sich Franziskus vermutlich insbesondere auch bei den Ostkirchen viel Sympathie und theologische Zustimmung sichern. Auch für Altkatholiken und nicht zuletzt für Lutheraner wäre ein so akzentuiertes päpstliches Selbstverständnis eine Gesprächsbasis.

Es sei nicht nur an das Luther-Zitat erinnert, in dem dieser bekundet, er wolle dem Papst die Füße küssen, wenn dieser nur das Evangelium zuließe, sondern auch an den Zusatz, mit dem Melanchthon 1537 die Schmalkaldischen Artikel unterschrieben hat: „Die vorgestellten Artikel halte ich auch für recht und christlich, vom Papst aber halte ich, wenn er das Evangelium zulassen wollte, daß ihm dann um des Friedens und der allgemeinen Einigkeit willen, von denjenigen Christen, die bisher unter ihm sind und auch künftig sein möchten, seine Oberhoheit über die Bischöfe, die er nach menschlichem Recht hat, auch von uns zugestanden werden soll.“

Man darf jedenfalls gespannt sein, ob dieser Versuch einer Analyse weniger erster Worte nur dem „Zauber des Anfangs“ erlegen ist oder ob sich hier tatsächlich neue Perspektiven, gerade auch für das ökumenische Gespräch und im Blick auf das römische Selbstverständnis des Papstamtes ergeben.

Welcher „Franz“ stand Pate?

Und noch ein letzter Gedanke: Es liegt nahe, die Namenswahl des neuen Papstes auf den heiligen Franz von Assisi zu beziehen und daraus – wie es gestern in den Medien bereits zu hören war – Rückschlüsse auf ein bevorstehendes Reform- wenn nicht gleich ein „Revolutionspontifikat“ zu ziehen. Man wird gewiss in allernächster Zeit nähere Informationen über den Hintergrund der Namenswahl erhalten.

Spontan fiele mir aber als Namenspate noch ein ganz anderer Franz ein: Der heilige Franz von Sales, der einem Jesuiten möglicherweise noch eher in den Sinn kommen konnte als der Begründer des Franziskanerordens. Franz von Sales (1567-1622) war Jesuitenkollegiat, Fürstbischof von Genf und Ordensgründer. Er gilt als sanfter, liebenswürdiger, den Menschen sehr zugewandter Heiliger. Einfachheit und Bescheidenheit sind Ideale, die die „beiden Fränze“ teilten und lebten. Franz von Sales zählte zu den großen Vorbildern Papst Johannes XXIII. Ihm wird der Satz zugeschrieben „Gib dir jeden Tag eine Stunde Zeit zur Stille, außer wenn du viel zu tun hast … dann gib dir zwei.” Gelassenheit, Bescheidenheit, Stille, Gebet: Wer die Habemus-Papam-Ansprache Franziskus’  mitverfolgt hat, kann sich des Eindruckes nicht ganz erwehren, dass diese Form der Spiritualität ihn geprägt hat. Freilich: Franz von Sales, menschlich-liebenswürdiger Seelenführer, Evangelist, begnadeter Prediger, Lehrer und Pädagoge („Schutzpatron der Journalisten“!) wäre auch unter ökumenischen Gesichtspunkten ein interessanter Namenspate: Er hatte nämlich maßgeblichen Anteil an der Rekatholisierung des calvinistisch gewordenen Genfer Bistums. Dabei verzichtete er auf die damals übliche konfessionelle Polemik und überzeugte durch Argumente, die er aufgrund seiner intensiven theologischen Beschäftigung mit dem Calvinismus liebenswürdig vorzubringen wusste.

Sollte es denn nicht vorrangig Franz von Assisi sondern Franz von Sales gewesen sein, an den der neue Papst bei seiner Namenswahl dachte, könnte möglicherweise zu den Zielen des neuen römischen Bischofs nicht nur die in seiner Ansprache erwähnte „Evangelisierung dieser schönen Stadt“ (Rom), sondern auch die Rekatholisierung seines süd- bzw. lateinamerikanischen Heimatkontinentes gehören, der in den letzten Jahrzehnten zwar nominell ein Wachstum der römisch-katholischen Kirche zu verzeichnen hatte, faktisch jedoch durch protestantische, charismatisch-calvinistische Gemeinschaften und Sekten förmlich überschwemmt wurde. Bereits 2007 meldete beispielsweise das statistische Institut Brasiliens (IBGE), von den nominell 155 Millionen römischen Katholiken des Landes seien faktisch weit über 40 Millionen „evangelikale“ Brasilianer.
——————–
Ein Kommentar von selk_news [14.3.2013]
Redaktion: SELK – Gesamtkirche.
selk_news Kommentare werden von ihren VerfasserInnen verantwortet.
Verfasser: Propst Gert Kelter, Kelter@selk.de.
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de.
selk_news können über http://www.selk.de bezogen werden.

Posted in Histories, biographies and other stories | Leave a comment

LÖHE ON JOHN 6:12-13

brot und fischWhen they had all had enough to eat, he said to his disciples, “Gather the pieces that are left over. Let nothing be wasted.” So they gathered them and filled twelve baskets with the pieces of the five barley loaves left over by those who had eaten. (John 6:12-13 NIV)

Jesus is saving the leftovers. For whom? Perhaps for his apostles giving each one a basket filled from this divine abundance. For each apostle one basket. Each apostles picks up enough to fill a basket. So the Lord rewards the work of his apostles and servants. They served him when he fed the multitudes. When the people were satisfied, the apostles now take their part and its no small part either. Yes it is made up of pieces, but its more than enough for each one. It was never the intention of the Lord, that his servants should be short-changed or receive only poor sustenance. If a congregation is the bride of Christ and has his character and shares his mind and inclination, then she will say nothing less to her Eliezer, who brings the bride to the bridegroom: “Come, you who are blessed by the LORD,” he said. “Why are you standing out here?”  (Gen 24:31 NIV) Yes, if she shares in his way of doing things, then she will even hold back from eating herself, so that his servants will get their food first. Those serving at the altar, should eat from the altar; those serving the herds and flocks, should also nourish themselves from the milk.

Oh, how much would I prefer to be silent about this, especially if there is no reason to complain for myself. However the Lord’s reasoning should not be suppressed, but rather repeated: The Lord and his bride, the holy Church, saves for those, that serve them! If the Lord helps and serves the congregation, then he helps and serves his servants simultaneously.

Lord, our God! We ask you for the fathers of our Church, for the pastors of our congregations, for those servants serving in difficult callings and ministries, for the pastors in huge and widespread congregations, for those despairing and for those stormy and energetic ones, for all we plead you: Keep them from losing faith and over-sensitivity, grant them rather holy joy and happy spirit. We ask you for those, that you have gifted with new ideas and great plans. Keep them humble and sufficient patience; guide their paths according to your will and let them be a blessing for many. You yourself be the comfort and power for the missionaries and their families. Grant them open doors for your holy word and saving gospel and let your kingdom come. Yours is the glory everywhere and always! Amen. (P. Wurster)

Blessed are your beloved people o Lord, who you have presented with faithful shepherds according to your will and heart. Shepherds that lead your flock heavenward with passion, spirit and might, faithful and conscientiously, touching hearts of sinners mercifully + Faithful pastors that do not let your people go wanting, but rather are saved together with your people. (Johann Daniel Karl Bickel, 1737-1809)  

This is a translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Friday after Laetare (4th Sunday in Lent). The prayer was translated rather literally and not poetically. Both are found on Pg. 143 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

Posted in Meditations by P.Wilhelm Löhe (Translation) | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Friday, the 15th March 2013

forgivenIf you, O LORD, kept a record of sins, O Lord, who could stand? (Psalm 130:3 NIV)

In Jesus Christ we have redemption through his blood, the forgiveness of sins, in accordance with the riches of God’s grace (Eph 1:7 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , | Leave a comment

LÖHE ON ACTS 20:35

Good works‘It is more blessed to give than to receive.’ (Act 20:35 NIV)

This time of lent is one of giving, of mercy, of offerings and sacrifices. In this time we are called in particular to share our property with those in need. If one is without property, then the chance is given to provide services and works of mercy and prayer instead. Works of mercy done out of love for Jesus Christ, the merciful savior, who in his suffering showed the greatest compassion and mercy, is the special occasion of lent. Where is there something more beautiful to be found in all the world than a person, who out of love for Christ, the savior of the world, uses this time of lent to renounce this or waive that to give it away to those, who need it even more. Yet although we know that our Lord and savior recommends and lauds this, we still hold back here and there. It is praised and magnified, yet following this example is very easily considered enthusiastic extravagance. Missing out on the most lovely way of compassion in this way would be reason enough that we should cover our faces in shame. We are just to shy to miss out on this and to hesitant to give up on that – even if it were for the time being. May God grant improvement and give us at least small beginnings in this attitude and life style, that Christ exemplified and the Church extols so that we will live out this Lenten tide ever more appropriately!

We plead you, o Lord God, who knows and loves the lowliest of our kind: Help us to a fitting communion with those, whom you have assigned as our siblings and family members in the faith, but also in humanity. Let us help, serve and assist each other willingly and unite us in Jesus Christ, with the love that is the bond of perfection. Amen. (Arper-Zillessen)

Souls: Let us do good and never tire. When the time comes, we will rest from all burdens, but not only rest, but harvest too.

Oh that we would learn in this time for eternity. Whoever sows sparingly here, will harvest little there too. Yet those doing lots of good will reap rich rewards there too.

Teach me o God to do good and never sag in faithfulness. The time for this is now and its fleeing rapidly. Do good – even if just a little bit, it’s still good!

Grant that the harvest be in my mind and that I will sow in hope and faith. What we do – we do it for you, o Lord – otherwise its in vain. Even if the reward would be outstanding, the grace is abounding still. (Philipp Friedrich Hiller + 1699-1769)  

This is a translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Thursday after Laetare (4th Sunday in Lent). The prayer was translated rather literally and not poetically. Both are found on Pg. 142 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

Posted in Meditations by P.Wilhelm Löhe (Translation) | Tagged , , , , , | Leave a comment

Herrenhuter readings for Thursday, the 14th March 2013

PrayerBlessed is the man who fears the LORD, who finds great delight in his commands. (Psalm 112:1 NIV)

And whatever you do, whether in word or deed, do it all in the name of the Lord Jesus, giving thanks to God the Father through him. (Colossians 3:17 NIV)

Posted in Losung & Lehrtext | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Network of young Lutheran theologians (NYLT) meet in Berlin

Students in BerlinNYLT-Europa-Treffen in Berlin-Zehlendorf
SELK-Gemeinde als Gastgeberin

Berlin, 12.3.2013 – selk – Vom 22. bis 24. Februar trafen sich fast 35 lutherische Theologiestudierende und junge Pastoren in den Räumlichkeiten der St. Mariengemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Zehlendorf. Neben einigen Theologiestudierenden aus der SELK und aus der Freien Evangelisch-.Lutherischen Synode in Südafrika (FELSISA) waren Teilnehmende aus Finnland, Schweden, Norwegen, Lettland und England vertreten.

Das aus der skandinavischen Jugendkonferenz „Corpus Christi“ hervorgegangene Netzwerk junger lutherischer Theologinnen und Theologen (NYLT) kam nach einem ersten Treffen in Helsinki im Jahr 2012 nun erneut zusammen. NYLT hat es sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen jungen Theologinnen und Theologen bekenntnislutherischer Gruppen und Kirchen in Europa zu fördern.

Das Treffen zum Thema „Bekenntnislutherische Identität in Europa im 21. Jahrhundert“ war unter das Bibelwort gestellt worden: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist” (1 Petrusbrief, Kapitel 3, Vers 15). Neben den Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum referierte Pfarrer Dr. Gottfried Martens über die Arbeit in der St. Mariengemeinde mit Migranten aus islamischen Ländern. Zwischen den thematischen Einheiten fanden Morgen-, Mittags- und Abendandachten statt.

Das nächste NYLT-Europa-Treffen ist für die Zeit vom 24. bis zum 27. Juni im Rahmen der „Corpus Christi“-Jugendkonferenz in Turku (Finnland) geplant.

NYLT-Europa wird von einem Dreiergremium geleitet. Dazu gehört neben den beiden finnischen Pastoren Sebastian Grünbaum (Turku) und Jari Kekäle (Helsinki) Jacob Corzine (Oberursel), der aus der US-amerikanischen Lutheran Church–Missouri Synod, einer Schwesterkirche der SELK, stammt und zurzeit in Deutschland promoviert.
——————–
Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
selk_news werden herausgegeben von der Kirchenleitung
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK),
Schopenhauerstraße 7, 30625 Hannover,
Tel.             +49-511-557808       – Fax +49-511-551588,
E-Mail selk@selk.de
—> Informationen aus Kirche und Gemeinden in Wort und Bild
auch unter „SELK-Aktuell“ auf http://www.selk.de

Posted in Lutheran World, SELK News | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment