Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
Durch Dich besteht der neue Bund, ohn Dich wird Gott niemandem kund, Du neuerst unsre Herzen und rufst darin dem Vater zu, schaffst uns viel Freud und große Ruh und tröstest uns in Schmerzen, dass uns auch Leiden Ehre ist, da Du durch Lieb gegossen bist in unser Herz ohn Klage. Du leitest uns auf ebnem Weg und führst uns hie den rechten Steg, weckst uns am jüngsten Tage.
Du, der lebendge Brunnenquell, der Gottes Stadt durchfließet hell, erquickest das Gemüte. Durch Dich besteht des Vaters Bau; Du willst und gibst, dass man Dir trau, Du bist die Gottesgüte. Irden Geschirr nur sind wir, weich, brechen gar leicht von jedem Streich; Du selbst wollst uns bewahren, uns brennen wohl in Deiner Glut, dass uns der Feind nicht schaden tut, so wir von hinnen fahren.
Lass uns nicht sündgen wider Dich, zum Tempel weih uns ewiglich, lehr uns mit Glauben beten, dass Jesus Christus hie auf Erd durch Dich in uns verkläret werd; all Schwachheit wollst vertreten. Der Welt Art stark noch in uns ist, und unser Fleisch danach gelüst’; drum wollst uns täglich strafen um Sünd und um Gerechtigkeit und um Gericht mit Gütigkeit, dass wir in Gott entschlafen.
Nach Ambrosius Blaurer 1537 (LKG 184,7-9)
Fortlaufende Lese
Als nun Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte und Jakob kaum hinausgegangen war von seinem Vater Isaak, da kam Esau, sein Bruder, von seiner Jagd 31 und machte auch ein Essen und trug’s hinein zu seinem Vater und sprach zu ihm: Richte dich auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, dass mich deine Seele segne. 32 Da antwortete ihm Isaak, sein Vater: Wer bist du? Er sprach: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn. 33 Da entsetzte sich Isaak über die Maßen sehr und sprach: Wer? Wo ist denn der Jäger, der mir gebracht hat, und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und hab ihn gesegnet? Er wird auch gesegnet bleiben. 34 Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut und wurde über die Maßen sehr betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! 35 Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen weggenommen. 36 Da sprach er: Er heißt mit Recht Jakob, denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und er sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? 37 Isaak antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder hab ich ihm zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein hab ich ihn versehen; was soll ich nun dir noch tun, mein Sohn? 38 Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater! Und er erhob seine Stimme und weinte. 39 Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, du wirst wohnen fern vom Fett der Erde und fern vom Tau, der vom Himmel kommt. 40 Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, dass du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst.
1. Mose 27,30-40
Tageslese für Montag nach Trinitatis
Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR ist einer. 5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. 6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen 7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. 8 Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, 9 und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. 10 Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast, 11 und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast –, und wenn du nun isst und satt wirst, 12 so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat, 13 sondern du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören.
5. Mose 6,4-13
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Holy, holy, holy is the Lord of hosts; the whole world is full of His glory.
Isaiah 6:3
Collect for this Trinity Sunday
Lord God, almighty, immortal, invisible, the mysteries of whose being are unsearchable: Accept our praises for the revelation which You have made of Yourself, Father, Son and Holy Spirit, three persons and one God; and mercifully grant that, ever holding fast this faith, we may magnify Your glorious name; for You live and reign, one God, now and forever.
Dobberstein, Pg. 98
Retaule de la Trinitat. Museu d’Art Jacint Rigau, Perpinyà (1489)
We confess our saving faith with the Athanasian Creed (Quicumque)
Whoever desires to be saved must, above all, hold the catholic faith.Whoever does not keep it whole and undefiled will without doubt perish eternally.And the catholic faith is this, that we worship one God in Trinity and Trinity in Unity, neither confusing the persons nor dividing the substance.For the Father is one person, the Son is another, and the Holy Spirit is another.But the Godhead of the Father and of the Son and of the Holy Spirit is one: the glory equal, the majesty coeternal.Such as the Father is, such is the Son, and such is the Holy Spirit: the Father uncreated, the Son uncreated, the Holy Spirit uncreated; the Father infinite, the Son infinite, the Holy Spirit infinite; the Father eternal, the Son eternal, the Holy Spirit eternal.And yet there are not three Eternals, but one Eternal, just as there are not three Uncreated or three Infinites, but one Uncreated and one Infinite.In the same way, the Father is almighty, the Son almighty, the Holy Spirit almighty; and yet there are not three Almighties, but one Almighty.So the Father is God, the Son is God, the Holy Spirit is God;And yet there are not three Gods, but one God.So the Father is Lord, the Son is Lord, the Holy Spirit is Lord;And yet there are not three Lords, but one Lord.Just as we are compelled by the Christian truth to acknowledge each distinct person as God and Lord, so also are we prohibited by the catholic religion to say that there are three Gods or Lords.The Father is not made nor created nor begotten by anyone.The Son is neither made nor created, but begotten of the Father alone.The Holy Spirit is of the Father and of the Son, neither made nor created nor begotten, but proceeding.Thus, there is one Father, not three Fathers; one Son, not three Sons; one Holy Spirit, not three Holy Spirits.And in this Trinity none is before after another; none is greater or less than another;But the whole three persons are coeternal with each other and coequal, so that in all things, as has been stated above, the Trinity in Unity and Unity in Trinity is to be worshiped.Therefore, whoever desires to be saved must think thus about the Trinity.But it is also necessary for everlasting salvation that one faithfully believe the incarnation of our Lord Jesus Christ.Therefore, it is the right faith that we believe and confess that our Lord Jesus Christ, the Son of God, is at the same time both God and man.He is God, begotten from the substance of the Father before all ages; and He is man, born from the substance of His mother in this age: perfect God and perfect man, composed of a rational soul and human flesh; equal to the Father with respect to His divinity, less than the Father with respect to His humanity.Although He is God and man, He is not two, but one Christ: one, however, not by the conversion of the divinity into flesh, but by the assumption of the humanity into God; one altogether, not by confusion of substance, but by unity of person.For as the rational soul and flesh is one man, so God and man is one Christ,Who suffered for our salvation, descended into hell, rose again the third day from the dead, ascended into heaven, and is seated at the right hand of the Father, God Almighty, from whence He will come to judge the living and the dead.At His coming all people will rise again with their bodies and give an account concerning their own deeds.And those who have done good will enter into eternal life, and those who have done evil into eternal fire.This is the catholic faith; whoever does not believe it faithfully and firmly cannot be saved.
God´s Holy Word for this Sunday celebrating the Holy Trinity
The Introit teaches us to pray God´s holy Word:
Praise the Lord. Praise, you servants of the Lord, praise the name of the Lord. 2 May the Lord’s name be praised now and forevermore. 3 From east to westthe Lord’s name is deserving of praise. 4 The Lord is exalted over all the nations; his splendor reaches beyond the sky. 5 Who can compare to the Lord our God, who sits on a high throne? 6 He bends down to look at the sky and the earth. 7 He raises the poor from the dirt, and lifts up the needy from the garbage pile, 8 that he might seat him with princes, with the princes of his people. 9 He makes the barren woman of the familya happy mother of children. Praise the Lord.
Psalm 113
Reading from the Old Testament (Sermon)
In the year of King Uzziah’s death, I saw the Lord seated on a high, elevated throne. The hem of his robe filled the temple. 2 Seraphs stood over him; each one had six wings. With two wings they covered their faces, with two they covered their feet, and they used the remaining two to fly. 3 They called out to one another, “Holy, holy, holy is the Lord of Heaven’s Armies! His majestic splendor fills the entire earth!” 4 The sound of their voices shook the door frames, and the temple was filled with smoke. 5 I said, “Woe to me! I am destroyed, for my lips are contaminated by sin, and I live among people whose lips are contaminated by sin. My eyes have seen the king, the Lord of Heaven’s Armies.” 6 But then one of the seraphs flew toward me. In his hand was a hot coal he had taken from the altar with tongs. 7 He touched my mouth with it and said, “Look, this coal has touched your lips. Your evil is removed; your sin is forgiven.” 8 I heard the voice of the Lord say, “Whom will I send? Who will go on our behalf?” I answered, “Here I am, send me!” (9 He said, “Go and tell these people: “‘Listen continually, but don’t understand. Look continually, but don’t perceive.’ 10 Make the hearts of these people calloused; make their ears deaf and their eyes blind. Otherwise they might see with their eyes and hear with their ears, their hearts might understand and they might repent and be healed.” 11 I replied, “How long, Lord?” He said, “Until cities are in ruins and unpopulated, and houses are uninhabited, and the land is ruined and devastated, 12 and the Lord has sent the people off to a distant place, and the very heart of the land is completely abandoned. 13 Even if only a tenth of the people remain in the land, it will again be destroyed, like one of the large sacred trees or an Asherah pole, when a sacred pillaron a high place is thrown down. That sacred pillar symbolizes the special chosen family.”)
Isaiah 6,1-8 (9-13)
We´ll sing this too:
Isaiah, mighty seer, in days of old The Lord of all in Spirit did behold High on a lofty throne, in splendor bright, With flowing train that filled the Temple quite. Above the throne were stately seraphim, Six wings had they, these messengers of Him. With twain they veiled their faces, as was meet, With twain in reverent awe they hid their feet, And with the other twain aloft they soared, One to the other called and praised the Lord: |: Holy is God, the Lord of Sabaoth! 😐 Holy is God, the Lord of Sabaoth! Behold, His glory filleth all the earth! The beams and lintels trembled at the cry, And clouds of smoke enwrapped the throne on high.
Martin Luther 1483-1546 (TLH/LSB 960)
St. Paul writes to the Romans
For God has consigned all people to disobedience so that he may show mercy to them all.
Oh, the depth of the riches and wisdom and knowledge of God! How unsearchable are his judgments and how unfathomable his ways!
For who has known the mind of the Lord,or who has been his counselor?Or who has first given to God, that Godneeds to repay him? For from him and through him and to him are all things.
To him be glory forever! Amen.
Romans 11 (32) 33-36
St. John writes the gospel of our Lord Jesus Christ
Now a certain man, a Pharisee named Nicodemus, who was a member of the Jewish ruling council, came to Jesus at night and said to him, “Rabbi, we know that you are a teacher who has come from God. For no one could perform the miraculous signs that you do unless God is with him.” Jesus replied, “I tell you the solemn truth, unless a person is born from above, he cannot see the kingdom of God.” Nicodemus said to him, “How can a man be born when he is old? He cannot enter his mother’s womb and be born a second time, can he?” Jesus answered, “I tell you the solemn truth, unless a person is born of water and spirit, he cannot enter the kingdom of God. What is born of the flesh is flesh, and what is born of the Spirit is spirit. Do not be amazed that I said to you, ‘You must all be born from above.’ The wind blows wherever it will, and you hear the sound it makes, but do not know where it comes from and where it is going. So it is with everyone who is born of the Spirit.”
John 3,1-8 (9-13)
Prayer of the Day
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Lord of hosts, Your ways are inscrutable and Your judgments unsearchable. Through Your Word, give us an ever-growing understanding of the depths of Your riches, wisdom and knowledge, that we may glorify You forever. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You gave Your only Son so that whoever believes in Him should not perish but have eternal life. Bless the work of missionaries as they carry this Gospel to the ends of the earth, that many may hear of Your love in Christ Jesus and be saved through Him. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You have given us a new birth through Holy Baptism, making us Your true children. Preserve us in this faith, knowing that You will not abandon us to hades but will bring us to eternal life in Your kingdom. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You sit enthroned as king forever. Bless Joe, Olaf, Cyrill, Volodymyr, Reiner and all who rule us in Your stead with wisdom and understanding, that truth and justice may prevail in our land and lawlessness may be kept at bay. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, uphold June, Christoph, Friederike, Detlev & Bilyana, Matthias, Kyrill, Olana, and all who suffer in our midst by the truth, that since You are at their right hand, they cannot be shaken. Gladden their hearts, cause their tongues to rejoice and make their flesh dwell in hope. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, all things are from You, through You and to You. Though there is no gift we could give You by which You might be repaid, accept the humble offerings we lay on Your altar in thanks for all Your benefits. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, take away our guilt and atone for our sin by touching our unclean lips with Christ’s cleansing body and blood, that we may not be lost but abide in Your holy presence forever. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.
We praise Thee, O God : we acknowledge Thee to be the Lord. All the earth doth worship Thee : the Father everlasting. To Thee all Angels cry aloud : the Heavens, and all the Powers therein. To Thee Cherubin and Seraphin : continually do cry, Holy, Holy, Holy : Lord God of Sabaoth; Heaven and earth are full of the Majesty : of Thy glory. The glorious company of the Apostles : praise Thee. The goodly fellowship of the Prophets : praise Thee. The noble army of Martyrs : praise Thee. The holy Church throughout all the world : doth acknowledge Thee; The Father : of an infinite Majesty; Thine honourable, true : and only Son; Also the Holy Ghost : the Comforter. Thou art the King of Glory : O Christ. Thou art the everlasting Son : of the Father. When Thou tookest upon Thee to deliver man : Thou didst not abhor the Virgin’s womb. When Thou hadst overcome the sharpness of death : Thou didst open the Kingdom of Heaven to all believers. Thou sittest at the right hand of God : in the glory of the Father. We believe that Thou shalt come : to be our Judge. We therefore pray Thee, help Thy servants : whom Thou hast redeemed with Thy precious blood. Make them to be numbered with Thy Saints : in glory everlasting. O Lord, save Thy people : and bless Thine heritage. Govern them : and lift them up for ever. Day by day : we magnify Thee; And we worship Thy Name : ever world without end. Vouchsafe, O Lord : to keep us this day without sin. O Lord, have mercy upon us : have mercy upon us. O Lord, let Thy mercy lighten upon us : as our trust is in thee. O Lord, in Thee have I trusted : let me never be confounded.
Te Deum laudamus
+ Dominum vobiscum +
The Lord bless Thee, and keep Thee:
The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee:
The Lord lift up his countenance upon Thee and give Thee peace.
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
Portal des alten städtischen Gymnasiums 1990 (heute Alte Lateinschule)
Dein Wort erschallt schon lange Frist, wiewohl es nur ein Anfang ist des Glaubens, der Dich ehret. Dein Feld ist nun gepflanzet wohl, darum man Dich jetzt bitten soll, dass solch Gut werd gemehret und Du den Segen mildiglich von oben reichest gnädiglich und gebest selig Blühen; dass wir stark werden durch den Geist, sonst sind wir träge, wie Du weißt; der Vater woll uns ziehen.
Komm, Balsam Gottes, Heilger Geist, erfüll die Herzen allermeist mit Deiner Liebe Brennen. Von Dir allein muss sein gelehrt, wer sich durch Buß zu Gott bekehrt; gib himmlisches Erkennen. Der fleischlich Mensch sich nicht versteht auf göttlich Ding und irregeht; in Wahrheit wollst uns leiten und uns erinnern aller Lehr, die uns gab Christus, unser Herr, dass wir sein Reich ausbreiten.
Dem Vater und Sohn bist gemein, in Dir sie kommen überein, Du bist ihr ewig Bande. Also mach uns auch alle eins, dass sich absondre unser keins, nimm fort der Trennung Schande und halt zusammen Gottes Kind, die in der Welt zerstreuet sind durch falsche Gwalt und Lehre, dass sie am Haupt fest halten an, loben Christum mit jedermann, suchen allein sein Ehre.
Nach Ambrosius Blaurer 1537 (LKG 184,4-6)
Fortlaufende Lese
Und es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen zu schwach zum Sehen wurden, rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich. 2 Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde. 3 So nimm nun dein Gerät, Köcher und Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret 4 und mach mir ein Essen, wie ich’s gern habe, und bring mir’s herein, dass ich esse, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe. 5 Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, dass er ein Wildbret jagte und heimbrächte. 6 Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören: 7 Bringe mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, dass ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe. 8 So höre nun auf mich, mein Sohn, und tu, was ich dich heiße. 9 Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er’s gerne hat. 10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse, auf dass er dich segne vor seinem Tod. 11 Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist behaart, doch ich bin glatt; 12 so könnte vielleicht mein Vater mich betasten, und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte, und brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen. 13 Da sprach seine Mutter zu ihm: Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn; gehorche nur meinen Worten, geh und hole mir. 14 Da ging er hin und holte und brachte es seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie es sein Vater gerne hatte, 15 und nahm Esaus, ihres älteren Sohnes, Feierkleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem jüngeren Sohn. 16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse. 17 Und so gab sie das Essen mit dem Brot, wie sie es gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob. 18 Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn? 19 Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn; ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Richte dich auf, setz dich und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne. 20 Isaak aber sprach zu seinem Sohn: Wie hast du so bald gefunden, mein Sohn? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, bescherte mir’s. 21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht. 22 So trat Jakob zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände. 23 Und er erkannte ihn nicht; denn seine Hände waren behaart wie Esaus, seines Bruders, Hände. Und er segnete ihn 24 und sprach: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin’s. 25 Da sprach er: So bringe mir her, ich will essen vom Wildbret meines Sohnes, dass dich meine Seele segne. Da brachte er’s ihm und er aß; und er trug ihm auch Wein hinein und er trank. 26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn! 27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat. 28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein die Fülle. 29 Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen. Sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht; gesegnet sei, wer dich segnet!
1. Mose 27,1-29
Tageslese für Samstag nach Pfingsten
Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. 15 Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. 16 Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. 17 Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist. 18 Als aber Simon sah, dass der Geist gegeben wurde, wenn die Apostel die Hände auflegten, bot er ihnen Geld an 19 und sprach: Gebt auch mir diese Macht, dass jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfange. 20 Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt. 21 Du hast weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott. 22 Darum tu Buße für diese deine Bosheit und bitte den Herrn, ob dir vergeben werden möge das Trachten deines Herzens. 23 Denn ich sehe, dass du voll bitterer Galle bist und verstrickt in Ungerechtigkeit. 24 Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den Herrn für mich, dass nichts von dem über mich komme, was ihr gesagt habt. 25 Als sie nun das Wort des Herrn bezeugt und geredet hatten, kehrten sie wieder um nach Jerusalem und predigten das Evangelium in vielen Dörfern Samarias.
Apostelgeschichte 8,14-25
Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.137f
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
Schwanenteich (Frühling 2023)
Jauchz, Erd und Himmel, juble hell, die Wunder Gotts mit Freud erzähl, die er heut hat begangen an seim trostlosen Häuflein klein, das saß in friedsamer Gemein und betet mit Verlangen, daß es mit Geist getaufet werd. Der kam mit Feuers Glut zur Erd, mit starkem Sturmestoben; das Haus erfüllt er überall, zerteilt man Zungen sah im Saal, und all den Herren loben. Auf tat sich ganz des Himmels Schrein: Man wähnt, sie wären voller Wein, all Welt sich drob verwundert. In fremden Zungen reden sie, bezeugen Gottes Großtat hier, von seinem Geist ermuntert. So machen sie sich auf den Plan, Christum zu lehren fangn sie an, dass er der Herr sei worden und dass man soll von Sünd abstahn auf seinen Nam sich taufen lan: das sei die christlich Ordnung. Ach, Herr, nun gib, dass uns auch find in Fried und Flehn Dein selger Wind: weh rein vom Sündenstaube ganz das Gemüt und füll das Haus Deiner Gemeind, Dein Werk richt aus, dass aufgeh rechter Glaube und unsre Zung ganz Feuer werd, redt nichts denn Dein Lob hie auf Erd und was den Nächsten bauet. Brenn rein die sündige Natur, mach uns ein neue Kreatur, obs Fleisch darob auch grauet.
Nach Ambrosius Blaurer 1537 (LKG 184,1-3)
Fortlaufende Lese
Dies ist das Geschlecht Isaaks, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte Isaak. 20 Isaak aber war vierzig Jahre alt, als er Rebekka zur Frau nahm, die Tochter Betuëls, des Aramäers aus Paddan-Aram, die Schwester des Aramäers Laban. 21 Isaak aber bat den HERRN für seine Frau, denn sie war unfruchtbar. Und der HERR ließ sich erbitten, und Rebekka, seine Frau, ward schwanger. 22 Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leib. Da sprach sie: Wenn es so ist, warum geschieht mir das? Und sie ging hin, den HERRN zu befragen. 23 Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Leibe, und zweierlei Volk wird sich scheiden aus deinem Schoß; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen. 24 Als nun die Zeit kam, dass sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe. 25 Der erste, der herauskam, war rötlich, ganz behaart wie ein Fell, und sie nannten ihn Esau. 26 Danach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau, und sie nannten ihn Jakob. Sechzig Jahre alt war Isaak, als sie geboren wurden. 27 Und als nun die Knaben groß wurden, wurde Esau ein Jäger und streifte auf dem Felde umher, Jakob aber war ein ruhiger Mann und blieb bei den Zelten. 28 Und Isaak hatte Esau lieb und aß gern von seinem Wildbret; Rebekka aber hatte Jakob lieb.
29 Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Feld und war müde 30 und sprach zu Jakob: Lass mich schnell von dem Roten essen, dem Roten da; denn ich bin müde. Daher heißt er Edom. 31 Aber Jakob sprach: Verkaufe mir zuvor deine Erstgeburt. 32 Esau antwortete: Siehe, ich muss doch sterben; was soll mir da die Erstgeburt? 33 Jakob sprach: So schwöre mir zuvor. Und er schwor ihm und verkaufte so Jakob seine Erstgeburt. 34 Da gab ihm Jakob Brot und das Linsengericht, und er aß und trank und stand auf und ging davon. So verachtete Esau seine Erstgeburt.
1. Mose 25,19-34
Tageslese für Freitag nach Pfingsten
Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. 18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. 19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.
Epheser 2:17-22
Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.137f
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
“Pfingsten” (circa 1440) vom Meister des Rottweiler Hochaltars (Landesmuseum Württemberg)
Komm, Heiliger Geist, Herre Gott, erfüll mit Deiner Gnaden Gut Deiner Gläub’gen Herz, Mut und Sinn, dein brünstig Lieb entzünd in ihn’. O Herr, durch Deines Lichtes Glast zum Glauben du versammelt hast das Volk aus aller Welt Zungen. Das sei Dir, Herr, zu Lob gesungen. Halleluja, Halleluja.
Du heiliges Licht, edler Hort, lass leuchten uns des Lebens Wort und lehr uns Gott recht erkennen, von Herzen Vater ihn nennen. O Herr, behüt vor fremder Lehr, dass wir nicht Meister suchen mehr denn Jesus mit rechtem Glauben und ihm aus ganzer Macht vertrauen. Halleluja, Halleluja.
Du heilige Brunst, süßer Trost, nun hilf uns, fröhlich und getrost in Deim Dienst beständig bleiben, die Trübsal uns nicht abtreiben. O Herr, durch Dein Kraft uns bereit und wehr des Fleisches Blödigkeit, dass wir hier ritterlich ringen, durch Tod und Leben zu Dir dringen. Halleluja, Halleluja.
Nach der Antiphon “Veni Sancte Spiritus” (11.Jhd) Martin Luther 1524 (LKG 182)
Fortlaufende Lese
Da antworteten Laban und Betuël und sprachen: Das kommt vom HERRN, darum können wir nichts dazu sagen, weder Böses noch Gutes. 51 Da ist Rebekka vor dir, nimm sie und zieh hin, dass sie die Frau sei des Sohnes deines Herrn, wie der HERR geredet hat. 52 Als Abrahams Knecht diese Worte hörte, neigte er sich vor dem HERRN bis zur Erde. 53 Danach zog er hervor silberne und goldene Kleinode und Kleider und gab sie Rebekka; auch ihrem Bruder und der Mutter gab er kostbare Geschenke. 54 Dann aß und trank er samt den Männern, die mit ihm waren, und sie blieben über Nacht allda. Am Morgen aber standen sie auf, und er sprach: Lasst mich ziehen zu meinem Herrn. 55 Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Lass doch das Mädchen noch einige Zeit bei uns bleiben, vielleicht zehn Tage; danach mag sie ziehen. 56 Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe. 57 Da sprachen sie: Wir wollen das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt. 58 Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will es. 59 Da ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, samt Abrahams Knecht und seinen Leuten. 60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du, unsere Schwester, wachse zu vieltausendmal tausend, und dein Geschlecht besitze die Tore seiner Feinde. 61 So machte sich Rebekka auf mit ihren Mägden, und sie setzten sich auf die Kamele und zogen dem Manne nach. Und der Knecht nahm Rebekka und zog von dannen. 62 Isaak aber war gezogen zum »Brunnen des Lebendigen, der mich sieht« und wohnte im Südlande. 63 Und er war hinausgegangen auf das Feld gegen Abend und hob seine Augen auf und sah, dass Kamele daherkamen. 64 Und Rebekka hob ihre Augen auf und sah Isaak; da stieg sie eilends vom Kamel 65 und sprach zu dem Knecht: Wer ist der Mann, der uns entgegenkommt auf dem Felde? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. 66 Und der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte. 67 Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau und er gewann sie lieb. Also wurde Isaak getröstet über seine Mutter.
1. Mose 24,50-67
Tageslese für Donnerstag nach Pfingsten
Als nun der Morgen kam, versammelten sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem, 6 auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die vom Geschlecht der Hohenpriester waren; 7 und sie stellten sie in die Mitte und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan? 8 Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten! 9 Wenn wir heute wegen der Wohltat an dem kranken Menschen verhört werden, wodurch er gesund geworden ist, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth[1], den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. 11 Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. 12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. 13 Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren. 14 Sie sahen aber den Menschen, der gesund geworden war, bei ihnen stehen und wussten nichts dagegen zu sagen. 15 Da hießen sie sie hinausgehen aus dem Hohen Rat und berieten miteinander 16 und sprachen: Was wollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen bekannt, die in Jerusalem wohnen, und wir können’s nicht leugnen. 17 Aber damit es nicht weiter einreiße unter dem Volk, wollen wir ihnen drohen, dass sie hinfort zu keinem Menschen in diesem Namen reden. 18 Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu verkünden oder zu lehren in dem Namen Jesu. 19 Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. 20 Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. 21 Da drohten sie ihnen und ließen sie gehen um des Volkes willen, weil sie nicht wussten, wie man sie hätte bestrafen können; denn alle lobten Gott für das, was geschehen war. 22 Denn der Mensch war über vierzig Jahre alt, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war. 23 Und als man sie hatte gehen lassen, kamen sie zu den Ihren und berichteten, was die Hohenpriester und Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 24 Als sie das hörten, erhoben sie ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht, 25 du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, durch den Heiligen Geist gesagt: »Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was vergeblich ist? 26 Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Christus.« 27 Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, 28 zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt haben, dass es geschehen sollte. 29 Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort. 30 Strecke deine Hand aus zur Heilung und lass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. 31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.
Apostelgeschichte 4,5-31
Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.137f
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6(Wochenspruch für Pfingsten)
“Gaben siebenfalt” (Is.11,2f) Christ Church Cathedral, High Street, Dublin, County Dublin, Ireland
Du bist mit Gaben siebenfalt der Finger an Gotts rechter Hand; des Vaters Wort gibst Du gar bald mit Zungen in alle Land.
Des Feindes List treib von uns fern, den Fried schaff bei uns Deine Gnad, dass wir Deim Leiten folgen gern und meiden der Seelen Schad.
Lehr uns den Vater kennen wohl, dazu Jesus Christ, seinen Sohn, dass wir des Glaubens werden voll, Dich, beider Geist, zu verstahn.
Gott Vater sei Lob und dem Sohn, der von den Toten auferstand, dem Tröster sei dasselb getan in Ewigkeit alle Stund.
Nach dem Hymnus “Veni Creator Spiritus” des Hrabanus Maurus (um 776-865) deutsch von Dr. Martin Luther 1524 (LKG 181,4-7)
Fortlaufende Lese
Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban; und Laban lief zu dem Mann draußen bei dem Brunnen. 30 Denn als er den Ring und die Armreifen an den Händen seiner Schwester gesehen hatte und die Worte Rebekkas, seiner Schwester, gehört hatte: So hat mir der Mann gesagt –, da kam er zu dem Mann, und siehe, er stand bei den Kamelen am Brunnen. 31 Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN! Warum stehst du draußen? Ich habe das Haus bereitet und für die Kamele auch Raum gemacht. 32 Da kam der Mann ins Haus. Und man zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, dazu auch Wasser, zu waschen seine Füße und die Füße der Männer, die mit ihm waren. 33 Und man setzte ihm Essen vor. Er sprach aber: Ich will nicht essen, bis ich zuvor meine Sache vorgebracht habe. Laban antwortete: Sage an! 34 Er sprach: Ich bin Abrahams Knecht. 35 Und der HERR hat meinen Herrn reich gesegnet, dass er groß geworden ist, und hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. 36 Dazu hat Sara, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was er hat. 37 Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne, 38 sondern zieh hin zu meines Vaters Hause und zu meinem Geschlecht; dort nimm meinem Sohn eine Frau. 39 Ich sprach aber zu meinem Herrn: Wie, wenn mir das Mädchen nicht folgen will? 40 Da sprach er zu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben, dass du meinem Sohn eine Frau nimmst von meiner Verwandtschaft und meines Vaters Hause. 41 Dann sollst du deines Eides ledig sein: Wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und sie geben sie dir nicht, so bist du deines Eides ledig. 42 So kam ich heute zum Brunnen und sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, hast du Gnade zu meiner Reise gegeben, auf der ich bin, 43 siehe, so stehe ich hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun ein Mädchen herauskommt, um zu schöpfen, und ich zu ihr spreche: Gib mir ein wenig Wasser zu trinken aus deinem Krug, 44 und sie sagen wird: Trinke du, ich will deinen Kamelen auch schöpfen –, das sei die Frau, die der HERR dem Sohn meines Herrn beschert hat. 45 Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka heraus mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht hinab zur Quelle und schöpft. Da sprach ich zu ihr: Gib mir zu trinken. 46 Und sie nahm eilends den Krug von ihrer Schulter und sprach: Trinke, und deine Kamele will ich auch tränken. Da trank ich, und sie tränkte die Kamele auch. 47 Und ich fragte sie und sprach: Wessen Tochter bist du? Sie antwortete: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat. Da legte ich einen Ring an ihre Nase und Armreifen an ihre Hände 48 und neigte mich und betete den HERRN an und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, dass ich für seinen Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehme. 49 Seid ihr nun die, die an meinem Herrn Freundschaft und Treue beweisen wollen, so sagt mir’s; wenn nicht, so sagt mir’s auch, dass ich mich wende zur Rechten oder zur Linken.
1. Mose 24,29-49
Tageslese
Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. 2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der war gelähmt von Mutterleibe an; den setzte man täglich vor das Tor des Tempels, das da heißt das Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. 3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. 4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! 5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. 6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! 7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, 8 er sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. 9 Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. 10 Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor dem Schönen Tor des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war. 11 Als er sich aber zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk bei ihnen zusammen in der Halle, die nach Salomo genannt ist, und sie wunderten sich sehr. 12 Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? 13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überantwortet und verleugnet habt vor Pilatus, als dieser ihn freisprechen wollte. 14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, dass man euch den Mörder schenke, 15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen. 16 Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn gewirkt ist, hat diesem die Gesundheit gegeben vor euer aller Augen. 17 Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr’s aus Unwissenheit getan habt wie auch eure Oberen. 18 So aber hat Gott erfüllt, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündigt hat: dass sein Christus leiden sollte. 19 Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, 20 auf dass Zeiten der Erquickung kommen von dem Angesicht des Herrn und er den sende, den er für euch zum Christus bestimmt hat: Jesus. 21 Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten, in denen alles wiederhergestellt wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn.
Apostelgeschichte 3,1-21
Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.Orate fratres S.137f
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
“Pfingsten” (Fidelis Schabet 1813-1878) in der Stiftskirche von Hechingen (1846 und 1848)
Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen Dein, mit Gnaden sie füll, denn Du weißt, dass sie Dein Geschöpfe sein.
Denn Du bist der Tröster genannt, des Allerhöchsten Gabe teu’r, ein geistlich Salb an uns gewandt, ein lebend Brunn, Lieb und Feu’r.
Zünd uns ein Licht an im Verstand, gib uns ins Herz der Lieb Inbrunst, das schwach Fleisch in uns, Dir bekannt, erhalt fest Dein Kraft und Gunst.
Nach dem Hymnus “Veni Creator Spiritus” des Hrabanus Maurus (um 776-865) deutsch von Dr. Martin Luther 1524 (LKG 181,1-3)
Fortlaufende Lese für Pfingstdienstag
Abraham war alt und hochbetagt, und der HERR hatte ihn gesegnet allenthalben. 2 Und er sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der allen seinen Gütern vorstand: Lege deine Hand unter meine Hüfte 3 und schwöre mir bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinem Sohn keine Frau nimmst von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne, 4 sondern dass du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft und nimmst meinem Sohn Isaak dort eine Frau. 5 Der Knecht sprach zu ihm: Wie, wenn das Mädchen mir nicht folgen will in dies Land, soll ich dann deinen Sohn zurückbringen in jenes Land, von dem du ausgezogen bist? 6 Abraham sprach zu ihm: Davor hüte dich, dass du meinen Sohn wieder dahin bringst! 7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat, der mir zugesagt und mir auch geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben –, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst. 8 Wenn aber das Mädchen dir nicht folgen will, so bist du dieses Eides ledig. Nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin! 9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor es ihm. 10 So nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei Güter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors. 11 Da ließ er die Kamele sich lagern draußen vor der Stadt bei dem Wasserbrunnen des Abends um die Zeit, da die Frauen pflegten herauszugehen und Wasser zu schöpfen. 12 Und er sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn! 13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. 14 Wenn nun ein Mädchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken –, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast. 15 Und ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betuëls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war, und trug einen Krug auf ihrer Schulter. 16 Und das Mädchen war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Die stieg hinab zur Quelle und füllte den Krug und stieg herauf. 17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken. 18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends ließ sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken. 19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle genug getrunken haben. 20 Und eilte und goss den Krug aus in die Tränke und lief abermals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte allen seinen Kamelen. 21 Der Mann aber betrachtete sie und schwieg still, bis er erkannt hätte, ob der HERR zu seiner Reise Gnade gegeben hätte oder nicht. 22 Als nun die Kamele alle getrunken hatten, nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei goldene Armreifen für ihre Hände, zehn Schekel schwer, 23 und sprach: Wessen Tochter bist du? Das sage mir doch! Haben wir auch Raum in deines Vaters Hause, um zu herbergen? 24 Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. 25 Und sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, um zu herbergen. 26 Da neigte sich der Mann und betete den HERRN an 27 und sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Barmherzigkeit und seine Treue von meinem Herrn nicht hat weichen lassen; denn der HERR hat mich geradewegs geführt zum Hause des Bruders meines Herrn. 28 Und das Mädchen lief und sagte dies alles in ihrer Mutter Hause.
1. Mose 24,1-28
Evangelium am Pfingstdienstag
Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten: »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. 46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, der von Gott ist, der hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt.
Johannes 6,44-51
Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.137f
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
“Pfingstwunder” (1505-1510) von Jan Baegert (1465-1535), Stadtmuseum Münster
Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen Deiner Gläubigen und entzünd in ihnen das Feuer Deiner göttlichen Liebe, der Du in Mannigfaltigkeit der Zungen die Völker der ganzen Welt versammelt hast in Einigkeit des Glaubens. Halleluja, Halleluja.
Die altkirchliche Antiphon “Veni Sancte Spiritus”, verdeutscht Erfurt um 1527
Fortlaufende Lesung für Pfingstmontag
Man singt mit Freuden vom Sieg / in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg! 16 Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg! 17 Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen. 18 Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis. 19 Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke. 20 Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen. 21 Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. 22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. 23 Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. 24 Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. 25 O HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen! 26 Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch vom Haus des HERRN. 27 Der HERR ist Gott, der uns erleuchtet. Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars! 28 Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. 29 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
Psalm 118, 15-29
Tageslese für Pfingstmontag
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.
Johannes 3,16-21
Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:
Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Not by might, nor by power, but by my spirit, says the LORD of hosts. (Zech.4:6 )
Zechariah 4,6
Almighty and ever-living God, You fulfilled Your promise by sending the gift of the Holy Spirit to unite disciples of all nations in the cross and resurrection of Your Son, Jesus Christ. By the preaching of the Gospel spread this gift to the ends of the earth; through the same Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.
Collect for Pentecost
Hortus Deliciarum, Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel (Herrad von Landsberg, 1125-1195)
Come, Holy Ghost, God and Lord! Be all Thy graces now out poured On each believer’s mind and heart; Thy fervent love to them impart. Lord, by the brightness of Thy light, Thou in the faith dost men unite Of every land and every tongue; This to Thy praise, O Lord, our God, be sung. Hallelujah! Hallelujah!
Thou holy Light, Guide Divine, Oh, cause the Word of Life to shine! Teach us to know our God aright And call Him Father with delight. From every error keep us free; Let none but Christ our Master be That we in living faith abide, In Him, our Lord, with all our might confide. Hallelujah! Hallelujah!
Thou holy Fire, Comfort true, Grant us the will Thy work to do And in Thy service to abide; Let trials turn us not aside. Lord, by Thy power prepare each heart And to our weakness strength impart That bravely here we may contend, Through life and death to Thee, our Lord, ascend. Hallelujah! Hallelujah!
Hymn 224 The Lutheran Hymnal Text: Acts 2: 4 Author: Martin Luther (1483-1546): “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott”
God´s Holy Word for this Sunday
The Introit teaches us to pray God´s holy Word:
This is the day which the Lord hath made; we will rejoice and be glad in it. Save now, I beseech thee, O Lord: O Lord, I beseech thee, send now prosperity. Blessed be he that cometh in the name of the Lord: we have blessed you out of the house of the Lord. God is the Lord, which hath shewed us light: bind the sacrifice with cords, even unto the horns of the altar. Thou art my God, and I will praise thee: thou art my God, I will exalt thee. O give thanks unto the Lord; for he is good: for his mercy endureth for ever.
Psalm 118,24-28
Inspired by the triune God the holy prophet Moses proclaims in God´s name
The whole earth had a common language and a common vocabulary. When the people[c] moved eastward, they found a plain in Shinar and settled there. Then they said to one another, “Come, let’s make bricks and bake them thoroughly.” (They had brick instead of stone and tar instead of mortar.) Then they said, “Come, let’s build ourselves a city and a tower with its top in the heavens so that we may make a name for ourselves. Otherwise we will be scattered[m] across the face of the entire earth.” But the Lord came down to see the city and the tower that the people had started building. And the Lord said, “If as one people all sharing a common language they have begun to do this, then nothing they plan to do will be beyond them. Come, let’s go down and confuse their language so they won’t be able to understand each other.” So the Lord scattered them from there across the face of the entire earth, and they stopped building the city. That is why its name was called Babel—because there the Lord confused the language of the entire world, and from there the Lord scattered them across the face of the entire earth.
Genesis 11,1-9
In Acts, we read of the coming of the Holy Spirit:
“Now when the day of Pentecost had come, they were all together in one place. Suddenly a sound like a violent wind blowing came from heaven and filled the entire house where they were sitting. And tongues spreading out like a fire appeared to them and came to rest on each one of them. All of them were filled with the Holy Spirit, and they began to speak in other languages as the Spirit enabled them.
Now there were devout Jews from every nation under heaven residing in Jerusalem. When this sound occurred, a crowd gathered and was in confusion, because each one heard them speaking in his own language. Completely baffled, they said, “Aren’t all these who are speaking Galileans? And how is it that each one of us hears them in our own native language? Parthians, Medes, Elamites, and residents of Mesopotamia, Judea and Cappadocia, Pontus and the province of Asia, Phrygia and Pamphylia, Egypt and the parts of Libya near Cyrene, and visitors from Rome, both Jews and proselytes, Cretans and Arabs—we hear them speaking in our own languages about the great deeds God has done!” All were astounded and greatly confused, saying to one another, “What does this mean?” But others jeered at the speakers, saying, “They are drunk on new wine!”
But Peter stood up with the eleven, raised his voice, and addressed them: “You men of Judea and all you who live in Jerusalem, know this and listen carefully to what I say. In spite of what you think, these men are not drunk, for it is only nine o’clock in the morning. But this is what was spoken about through the prophet Joel: ‘And in the last days[ad] it will be,’ God says, ‘that I will pour out my Spirit on all people, and your sons and your daughters will prophesy, and your young men will see visions, and your old men will dream dreams. Even on my servants, both men and women, I will pour out my Spirit in those days, and they will prophesy. And I will perform wonders in the sky above and miraculous signs on the earth below, blood and fire and clouds of smoke. The sun will be changed to darkness and the moon to blood before the great and glorious day of the Lord comes. And then everyone who calls on the name of the Lord will be saved.’
Acts 2,1-21
The Holy Gospel of our Lord Jesus Christ
“If you love me, you will obey my commandments. Then I will ask the Father, and he will give you another Advocate to be with you forever— the Spirit of truth, whom the world cannot accept, because it does not see him or know him. But you know him, because he resides with you and will be in you. “I will not abandon you as orphans, I will come to you. In a little while the world will not see me any longer, but you will see me; because I live, you will live too. You will know at that time that I am in my Father and you are in me and I am in you. The person who has my commandments and obeys them is the one who loves me. The one who loves me will be loved by my Father, and I will love him and will reveal myself to him.” “Lord,” Judas (not Judas Iscariot) said, “what has happened that you are going to reveal yourself to us and not to the world?”)
Jesus replied, “If anyone loves me, he will obey my word, and my Father will love him, and we will come to him and take up residence with him. The person who does not love me does not obey my words. And the word you hear is not mine, but the Father’s who sent me. “I have spoken these things while staying with you. But the Advocate, the Holy Spirit, whom the Father will send in my name, will teach you everything, and will cause you to remember everything I said to you.”
John 14,15-27
Sermon text
Now we have not received the spirit of the world, but the Spirit who is from God, so that we may know the things that are freely given to us by God. And we speak about these things, not with words taught us by human wisdom, but with those taught by the Spirit, explaining spiritual things to spiritual people. The unbeliever does not receive the things of the Spirit of God, for they are foolishness to him. And he cannot understand them, because they are spiritually discerned. The one who is spiritual discerns all things, yet he himself is understood by no one. For who has known the mind of the Lord, so as to advise him? But we have the mind of Christ.
1. Corinthians 2,12-16
Sermon outline:
The mind of Christ +
Get lost: Language, mind and life +
God gives us all freely +
Prayer of the Church on Pentecost
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Lord God, bless the preaching of Your Word throughout the world. May Your Spirit create faith in the hearts of the nations, that on the great and magnificent day of the Lord they may call on the name of Your Son and be saved. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God, heavenly Father, when You filled the disciples with the Holy Spirit, 3,000 souls were called, gathered, enlightened and sanctified. Likewise, fill our congregation, our Synod and the whole Christian Church on earth with the Holy Spirit. Renew us, that the Sacraments may be administered faithfully and many more may be called by the Gospel, enlightened with Your gifts, sanctified and kept in the true faith. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, we give thanks for those who have served our nation through military service, and we remember with gratitude those who gave their lives for us and the cause of freedom. Help us to honor their sacrifice by using our liberty responsibly. Keep safe all who travel, bless our nation, and help us to protect and increase the privileges we have for those who follow us, looking always to You, from whom these gifts come. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Light of this dark world, You have sent the Holy Spirit to Your Church as the comforter. Soothe the wounds of Your people. According to Your will, bring restoration to broken families, heal the sick, uplift the depressed, provide for the poor, uphold the forgotten and answer the prayers of all who call out to You for aid [especially _____________]. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Lord, Giver of the Holy Spirit, clear away all distractions, that our hearts and minds may be focused on You. As Christ comes to us in the bread which is His body and the cup of His blood, help us to receive Your gifts with faith and to live from them. Receive our praise and thanksgiving together with the tithes and offerings we bring, as tokens of our trust in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of love, give to those who weep the joy of Your presence, to those who grieve the hope of the resurrection, and to those who are alone or afraid the consolation of Your Spirit, that they may not despair but know the joy of Your presence and the love of Your Church. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Almighty Father, with Your Son, Jesus Christ, send Your Holy Spirit into our hearts through Your Word to rule and govern us according to Your will, comfort us in every temptation and misfortune, and defend us against every error, that we may continue steadfast in the faith, increase in love and good works, and — trusting firmly in Your grace for us by His death — obtain eternal salvation; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
“Christus der Barmherzige” (1100-1150) Museum für Byzantinische Kunst, Bode-Museum, Berlin, Germany
Er ist der Herr und unser Trost, der uns durch sein Blut hat erlöst. Das Gfängnis er gefangen hat, daß uns nicht schad der bittre Tod. Halleluja.
Wir freuen uns aus Herzensgrund und singen fröhlich mit dem Mund: Unser Bruder, Fleisch, Bein und Blut ist unser allerhöchstes Gut. Halleluja.
Durch ihn der Himmel unser ist. Hilf uns, o Bruder Jesu Christ, daß wir nur fest vertraun auf Dich und durch Dich leben ewiglich. Halleluja.
Amen, Amen, Herr Jesu Christ, der Du gen Himmel gfahren bist: Behüt uns, Herr, bei rechter Lehr, des Teufels Trug und Listen wehr. Halleluja.
Musae Sioniae 1607 (LKG 176, 8-11)
Fortlaufende Lese am Samstag nach Exaudi
Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat’s nicht zugelassen. 11 Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; 13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. 14 Doch ihr habt wohl daran getan, dass ihr meine Bedrängnis geteilt habt. 15 Denn ihr Philipper wisst auch, dass am Anfang meiner Predigt des Evangeliums, als ich auszog aus Makedonien, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehabt hat im Geben und Nehmen als ihr allein. 16 Denn auch nach Thessalonich habt ihr etwas gesandt für meinen Bedarf, einmal und danach noch einmal. 17 Nicht, dass ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht, damit sie euch reichlich angerechnet wird. 18 Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss. Ich habe in Fülle, nachdem ich durch Epaphroditus empfangen habe, was von euch gekommen ist: ein lieblicher Geruch, ein angenehmes Opfer, Gott gefällig. 19 Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. 20 Gott aber, unserm Vater, sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
21 Grüßt alle Heiligen in Christus Jesus. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. 22 Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers. 23 Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist!
Philipper 4,10-23
Tageslese für Samstag nach Exaudi
Die Elenden und Armen suchen Wasser und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. 18 Ich will Wasserbäche auf den Höhen öffnen und Quellen inmitten der Täler und will die Wüste zu Wasserstellen machen und das dürre Land zu Wasserquellen. 19 Ich will in der Wüste wachsen lassen Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume; ich will in der Steppe pflanzen miteinander Zypressen, Buchsbaum und Kiefern, 20 damit man zugleich sehe und erkenne und merke und verstehe: Des HERRN Hand hat dies getan, und der Heilige Israels hat es geschaffen.
Jesaja 41,17-20
Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:
Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate Fratres, S.136
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist