“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
Luthers Predigtkirche (St.Marien)
Gib Dich zufrieden und sei stille in dem Gotte Deines Lebens! In ihm ruht aller Freuden Fülle, ohn ihn mühst Du Dich vergebens; er ist Dein Quell und Deine Sonne, scheint täglich hell zu Deiner Wonne. Gib Dich zufrieden!
Er ist voll Lichtes, Trosts und Gnaden, ungefärbten, treuen Herzens; wo er steht, tut Dir keinen Schaden auch die Pein des größten Schmerzens. Kreuz, Angst und Not kann er bald wenden, ja auch den Tod hat er in Händen. Gib Dich zufrieden!
Wie Dir’s und andern oft ergehe, ist ihm wahrlich nicht verborgen; er sieht und kennet aus der Höhe der betrübten Herzen Sorgen. Er zählt den Lauf der heißen Tränen und fasst zuhauf all unser Sehnen. Gib Dich zufrieden!
Wenn gar kein einger mehr auf Erden, dessen Treue Du darfst trauen, alsdann will er Dein Treuster werden und zu Deinem Besten schauen. Er weiß Dein Leid und heimlich Grämen, auch weiß er Zeit, Dir’s abzunehmen. Gib Dich zufrieden!
Er hört die Seufzer Deiner Seelen und des Herzens stilles Klagen, und was Du keinem darfst erzählen, magst Du Gott gar kühnlich sagen. Er ist nicht fern, steht in der Mitten, hört bald und gern der Armen Bitten. Gib Dich zufrieden!
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,21-5)
Fortlaufende Lese
Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? 13 Und wenn es geschieht, dass er’s findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.
Matthäus 18,10-14
Fortlaufende Lese
Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. 21 Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. 22 Denn wer im Herrn als Knecht berufen ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. 23 Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. 24 Brüder und Schwestern, bleibt alle vor Gott, worin ihr berufen seid.
1. Korinther 7,20-24
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
Great Smoky Mountains (Mason Molina 2023)
Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen Gaben, da mein Hirt Christus wird mich ohn Ende laben.
Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, ich bin Dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin Dein, weil Du Dein Leben und Dein Blut mir zugut in den Tod gegeben;
Du bist mein, weil ich Dich fasse und Dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse. Lass mich, lass mich hingelangen, da Du mich und ich Dich leiblich werd umfangen.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,10ff)
Fortlaufende Lese
Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? 2 Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4 Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. 5 Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.
6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Bösen verführt! 8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und wirst in das ewige Feuer geworfen. 9 Und wenn dich dein Auge verführt, reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig zum Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in das höllische Feuer geworfen.
Matthäus 18,1-9
Tageslese
Ein großer Gewinn aber ist die Frömmigkeit zusammen mit Genügsamkeit. 7 Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum können wir auch nichts hinausbringen. 8 Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns damit begnügen. 9 Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. 10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen. 11 Aber du, Mensch Gottes, fliehe das! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
1. Timotheus 6,6-12
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7)
Dom zu Uppsala
Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, soll der Mut dennoch gut und fein stille bleiben.
Kann uns doch kein Tod nicht töten, sondern reißt unsern Geist aus viel tausend Nöten, schleußt das Tor der bittern Leiden und macht Bahn, da man kann gehn zu Himmelsfreuden.
Allda will in süßen Schätzen ich mein Herz auf den Schmerz ewiglich ergötzen. Hier ist kein recht Gut zu finden; was die Welt in sich hält, muss im Hui verschwinden.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,7-9)
Fortlaufende Lese
Als sie in Galiläa zusammen waren, sprach Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt.
24 Als sie nun nach Kapernaum kamen, traten zu Petrus, die den Tempelgroschen einnehmen, und sprachen: Zahlt euer Meister nicht den Tempelgroschen? 25 Er sprach: Ja. Und als er in das Haus kam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden Zoll oder Steuern: von ihren Kindern oder von den Fremden? 26 Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben, geh hin an das Meer und wirf die Angel aus, und den ersten Fisch, der heraufkommt, den nimm; und wenn du sein Maul aufmachst, wirst du ein Zweigroschenstück finden; das nimm und gib’s ihnen für mich und dich.
Matthäus 17,22-27
Tageslese
Wer ist hinaufgefahren zum Himmel und wieder herab? Wer hat den Wind in seine Hände gefasst? Wer hat die Wasser in ein Kleid gebunden? Wer hat alle Enden der Welt bestimmt? Wie heißt er? Und wie heißt sein Sohn? Weißt du das? 5 Alle Worte Gottes sind im Feuer geläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen. 6 Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zurechtweise und du als Lügner dastehst. 7 Zweierlei bitte ich von dir, das wollest du mir nicht verweigern, ehe denn ich sterbe: 8 Falschheit und Lüge lass ferne von mir sein; Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast. 9 Ich könnte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der HERR? Oder wenn ich zu arm würde, könnte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen.
Sprüche 30,4-9
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Cast all your cares on Him because He cares for you.” (1.Peter 5,7)
Collect for this Sunday
Grant us, O Lord, not to mind earthly things, but to love things heavenly, and while we now dwell among things that are passing away, to cleave to those that shall abide forever; through Jesus Christ our Lord.
Doberstein Pg. 113
Wiener Genesis (530 A.D.): Promise to Abram.
The Introit teaches us to trust God alone:
If the LORD does not build a house, then those who build it work in vain. If the LORD does not guard a city, then the watchman stands guard in vain. It is vain for you to rise early, come home late, and work so hard for your food. Yes, he provides for those whom he loves even when they sleep.
Yes, sons are a gift from the LORD; the fruit of the womb is a reward. Sons born during one’s youth are like arrows in a warrior’s hand. How blessed is the man who fills his quiver with them. They will not be put to shame when they confront enemies at the city gate.
Psalm 127
God told Moses about creation
This is the account of the heavens and the earth when they were created—when the LORD God made the earth and heavens. Now no shrub of the field had yet grown on the earth, and no plant of the field had yet sprouted, for the LORD God had not caused it to rain on the earth, and there was no man to cultivate the ground. Springs would well up from the earth and water the whole surface of the ground. The LORD God formed the man from the soil of the ground and breathed into his nostrils the breath of life, and the man became a living being. The LORD God planted an orchard in the east, in Eden; and there he placed the man he had formed. The LORD God made all kinds of trees grow from the soil, every tree that was pleasing to look at and good for food. The LORD God took the man and placed him in the orchard in Eden to care for it and to maintain it.
Genesis 2,4b-9 (10-14) 15 (18-25)
The apostle St. Peter encourages the church in all suffering
God opposes the proud but gives grace to the humble. And God will exalt you in due time, if you humble yourselves under his mighty hand by casting all your cares on him because he cares for you. Be sober and alert. Your enemy the devil, like a roaring lion, is on the prowl looking for someone to devour. Resist him, strong in your faith, because you know that your brothers and sisters throughout the world are enduring the same kinds of suffering. And, after you have suffered for a little while, the God of all grace who called you to his eternal glory in Christ will himself restore, confirm, strengthen, and establish you. To him belongs the power forever. Amen.
1. Peter 5,5b-11
Our good Lord´s sermon on the mount:
“Therefore I tell you, do not worry about your life, what you will eat or drink, or about your body, what you will wear. Isn’t there more to life than food and more to the body than clothing? Look at the birds in the sky: They do not sow, or reap, or gather into barns, yet your heavenly Father feeds them. Aren’t you more valuable than they are? And which of you by worrying can add even one hour to his life? Why do you worry about clothing? Think about how the flowers of the field grow; they do not work or spin. Yet I tell you that not even Solomon in all his glory was clothed like one of these! And if this is how God clothes the wild grass, which is here today and tomorrow is tossed into the fire to heat the oven, won’t he clothe you even more, you people of little faith? So then, don’t worry saying, ‘What will we eat?’ or ‘What will we drink?’ or ‘What will we wear?’ For the unconverted pursue these things, and your heavenly Father knows that you need them. But above all pursue his kingdom and righteousness, and all these things will be given to you as well. So then, do not worry about tomorrow, for tomorrow will worry about itself. Today has enough trouble of its own.
Matthew 6,25-34
God´s promise kindles Abram´s faith (Sermon)
After these things the word of the Lord came to Abram in a vision: “Fear not, Abram, I am your shield; your reward shall be very great.” 2 But Abram said, “O Lord God, what will you give me, for I continue childless, and the heir of my house is Eliezer of Damascus?” 3 And Abram said, “Behold, you have given me no offspring, and a member of my household will be my heir.” 4 And behold, the word of the Lord came to him: “This man shall not be your heir; your very own son shall be your heir.” 5 And he brought him outside and said, “Look toward heaven, and number the stars, if you are able to number them.” Then he said to him, “So shall your offspring be.” 6 And he believed the Lord, and he counted it to him as righteousness.
Genesis 15,1-6
The Lutheran church sings
If thou but trust in God to guide thee And hope in Him through all thy ways, He’ll give thee strength, whate’er betide thee, And bear thee through the evil days. Who trusts in God’s unchanging love Builds on the rock that naught can move.
2 What can these anxious cares avail thee, These never-ceasing moans and sighs? What can it help if thou bewail thee O’er each dark moment as it flies? Our cross and trials do but press The heavier for our bitterness.
3 Be patient and await His leisure In cheerful hope, with heart content To take whate’er thy Father’s pleasure And His discerning love hath sent, Nor doubt our inmost wants are known To Him who chose us for His own.
4 God knows full well when times of gladness Shall be the needful thing for thee. When He has tried thy soul with sadness And from all guile has found thee free, He comes to thee all unaware And makes thee own His loving care.
5 Nor think amid the fiery trial That God hath cast thee off unheard, That he whose hopes meet no denial Must surely be of God preferred. Time passes and much change doth bring And sets a bound to ev’rything.
6 All are alike before the Highest; ´Tis easy to our God, we know, To raise thee up, though low thou liest, To make the rich man poor and low. True wonders still by Him are wrought Who setteth up and brings to naught.
7 Sing, pray, and keep His ways unswerving, Perform thy duties faithfully, And trust His Word; though undeserving, Thou yet shalt find it true for thee. God never yet forsook in need The soul that trusted Him indeed.
Georg Neumark (1621-81) translated by Catherine Winkworth (1827-1878)
Prayer of the church
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Heavenly Father, You see how this world, its money, its clothing and its possessions tempt us to worry and doubt, yet You know all our needs of body and soul and promise to care for us. Call us by Your Gospel to entrust everything into Your sure hands. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All-supplying Lord, You promise to provide for the proclamation of Your Gospel. Make Your Church and her pastors bold to build upon Your Word, that in times of woe and uncertainty she may never cease to share Your peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Divine Master, Your Son warns that we cannot truly serve You and pursue security in worldly wealth. Grant us firm faith in Your provision and the peace which this world cannot give. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Lord God, You have set Olaf, our chancellor, and Rainer, our minister president, as authorities over us for our good. Bless and sustain them with all they need to govern us, that we might be ruled wisely and in accord with Your will. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Bow down Your ear, O Lord, and hear our cry on behalf of Ingrid and Karin, Michael and Charly, Christoph and June, all who suffer in body or soul. Save Your servants, heal them and bear witness thereby to Your mercy in Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Increase our faith, O Lord, and grant that all who come to Your Supper may come in repentance, seeking Your forgiveness, and in the unity of a true confession. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Giving God, Your all-sufficient generosity will provide every need in time and eternity. Increase our faith. Still our anxious hearts. Call us to share the blessings of this world in view of Your promises in the world to come. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Father in heaven, You sustained Elijah and Your saints of old through weal and woe, plenty and scarcity. Inspire us in the light of their faith to walk through all circumstances until we join them at Your unending banquet. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Into Your hands, O Lord, we commend all for whom we pray, trusting in Your mercy; through Jesus Christ, our Lord. Amen.
“Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat.” (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)
Schwanenteich im September 2023
Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden.
Gott hat mich in guten Tagen oft ergötzt; sollt ich jetzt nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen sein Gericht, kann mich nicht ganz und gar verlassen.
Satan, Welt und ihre Rotten können mir nichts mehr hier tun, als meiner spotten. Lass sie spotten, lass sie lachen! Gott, mein Heil, wird in Eil sie zuschanden machen.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,4-6)
Fortlaufende Lese
Und als sie zu dem Volk kamen, trat ein Mensch zu ihm, kniete vor ihm nieder 15 und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn! Denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser; 16 und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht und sie konnten ihm nicht helfen. 17 Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir her! 18 Und Jesus bedrohte ihn; und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde. 19 Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? 20-21 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.
Matthäus 17,14-21
Tageslese
Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; 19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, 20 wie ich sehnlich erwarte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. 22 Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. 23 Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen. 25 Und in solcher Zuversicht weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben, 26 damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme.
Philipper 1,18b-26
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)
Lutherstadt Wittenberg along the Elbe (2023)
Warum sollt ich mich denn grämen? Hab ich doch Christus noch, wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, den mir schon Gottes Sohn beigelegt im Glauben?
Nackend lag ich auf dem Boden, da ich kam, da ich nahm meinen ersten Odem; nackend werd ich auch hinziehen, wenn ich werd von der Erd als ein Schatten fliehen.
Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ist nicht mein, Gott allein ist es, der’s gegeben. Will er’s wieder zu sich kehren, nehm er’s hin; ich will ihn dennoch fröhlich ehren.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,1-3)
Fortlaufende Lese
Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. 4 Petrus aber antwortete und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! 6 Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. 9 Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. 10 Und die Jünger fragten ihn und sprachen: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elia kommen? 11 Er antwortete und sprach: Ja, Elia kommt und wird alles zurechtbringen. 12 Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. 13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.
Matthäus 17,1-13
Tageslese
12 Ich lasse euch aber wissen, Brüder und Schwestern: Wie es um mich steht, das ist zur größeren Förderung des Evangeliums geschehen. 13 Denn dass ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden, 14 und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind umso kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu. 15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: 16 diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; 17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft. 18 Was tut’s aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; 19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, 20 wie ich sehnlich erwarte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.
Philipper 1,12-21
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)
Marktplatz in der Lutherstadt Wittenberg, September 2023.
Wird’s aber sich befinden, dass Du ihm treu verbleibst, so wird er Dich entbinden, da Du’s am mindsten glaubst; er wird Dein Herze lösen von der so schweren Last, die Du zu keinem Bösen bisher getragen hast.
Wohl Dir, Du Kind der Treue, Du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron; Gott gibt Dir selbst die Palmen in Deine rechte Hand, und Du singst Freudenpsalmen dem, der Dein Leid gewandt.
Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not; stärk unsre Füß und Hände und lass bis in den Tod uns allzeit Deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiss zum Himmel ein.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,10-12)
Fortlaufende Lese
Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. 25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. 26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? 27 Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 28 Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.
Matthäus 16,24-28
Tageslese
Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten 3 und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. 4 Brüder und Schwestern, von Gott geliebt, wir wissen, dass ihr erwählt seid; 5 denn unser Evangelium kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. 6 Und ihr seid unsere Nachfolger geworden und die des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, 7 sodass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia. 8 Denn von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen. 9 Denn sie selbst verkünden über uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott, weg von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott 10 und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns errettet von dem zukünftigen Zorn.
1. Thessalonicher 1,2-10
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)
Väinö Alfred Blomstedt: “See in der Wildnis” (1895)
Auf, auf, gib Deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, lass fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist Du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.
Ihn, ihn lass tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, dass Du Dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das Dich bekümmert hat.
Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn er Deiner sich begeben und sollt’st Du für und für in Angst und Nöten schweben, als frag er nichts nach Dir.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,7-9)
Fortlaufende Lese
Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? 14 Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. 15 Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn! 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19 Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. 20 Da gebot er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.
21 Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. 22 Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht! 23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.
Matthäus 16,13-23
Tageslese
Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. 11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. 12 Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. 13 Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. 14 Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch. 15 Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!
2. Korinther 9,10-15
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)
Weg hast Du allerwegen, an Mitteln fehlt Dir’s nicht; Dein Tun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht; Dein Werk kann niemand hindern, Dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn Du, was Deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun.
Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorgenommen und was er haben will, das muss doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.
Hoff, o Du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird Dich aus der Höhle, da Dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst Du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,4-6)
Fortlaufende Lese
Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2 Aber er antwortete und sprach zu ihnen: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. 3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen? 4 Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging davon.
5 Und als die Jünger ans andre Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. 6 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! 7 Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird’s sein, dass wir kein Brot mitgenommen haben. 8 Als das Jesus merkte, sprach er: Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euch doch, dass ihr kein Brot habt? 9 Versteht ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote für die fünftausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt? 10 Auch nicht an die sieben Brote für die viertausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt? 11 Wieso versteht ihr denn nicht, dass ich nicht vom Brot zu euch geredet habe? Hütet euch vielmehr vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! 12 Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Matthäus 16,1-12
Tageslese
Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, 13 mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. 14 Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. 15 Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. 16 Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als Erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. 17 Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.
1. Timotheus 1,12-17
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)
Ready for church in the Old Latin School chapel 2023.
Befiehl Du Deine Wege und was Dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da Dein Fuß gehen kann.
Dem Herren musst Du trauen, wenn Dir’s soll wohlergehn; auf sein Werk musst Du schauen, wenn Dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein.
Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was Du dann erlesen, das treibst Du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was Deinem Rat gefällt.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,1-3)
Fortlaufende Lese
Und Jesus ging von dort weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich dort. 30 Und es kam eine große Menge zu ihm; die hatten bei sich Lahme, Blinde, Verkrüppelte, Stumme und viele andere und legten sie ihm vor die Füße, und er heilte sie, 31 sodass sich das Volk verwunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Lahmen gingen und die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.
32 Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Das Volk jammert mich; denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig gehen lassen, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege. 33 Da sprachen die Jünger zu ihm: Woher sollen wir so viel Brot nehmen in der Einöde, um eine so große Menge zu sättigen? 34 Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und ein paar Fische. 35 Und er ließ das Volk sich lagern auf die Erde 36 und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 37 Und sie aßen alle und wurden satt; und sie sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll. 38 Und die da gegessen hatten, waren viertausend Männer, ohne Frauen und Kinder. 39 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er ins Boot und kam in das Gebiet von Magadan.
Matthäus 15,29-39
Tageslese
Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. 41 Und es jammerte ihn, und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will’s tun; sei rein! 42 Und alsbald wich der Aussatz von ihm, und er wurde rein. 43 Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich 44 und sprach zu ihm: Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst; sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. 45 Er aber ging fort und fing an, viel davon zu reden und die Geschichte bekannt zu machen, sodass Jesus hinfort nicht mehr öffentlich in eine Stadt gehen konnte; sondern er war draußen an einsamen Orten; und sie kamen zu ihm von allen Enden.
Markus 1,40-45
Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.149
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist