Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16. Spruch für die Woche nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis: Apostel und Propheten)
“The Poor Lazarus at the Rich Man’s Door” James Tissot, Brooklyn museum.
Herr, bewahr auch unsern Glauben, dass kein Teufel, Tod noch Spott uns denselben möge rauben. Du bist unser Schutz und Gott; sagt das Fleisch gleich immer Nein, lass Dein Wort gewisser sein.
Wenn wir endlich sollen sterben, so versichre uns je mehr als des Himmelreiches Erben jener Herrlichkeit und Ehr, die uns unser Gott erkiest und nicht auszusprechen ist.
Heinrich Held 1658 (LKG 190,4-5)
Fortlaufende Lese am Dienstag nach dem 1.S.n.Trinitatis
Am Morgen aber stand Laban früh auf, küsste seine Enkel und Töchter und segnete sie und zog hin und kam wieder an seinen Ort. 2 Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes. 3 Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim. 4 Jakob aber schickte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau ins Land Seïr, in das Gebiet von Edom, 5 und befahl ihnen und sprach: So sprecht zu Esau, meinem Herrn: Dein Knecht Jakob lässt dir sagen: Ich bin bisher bei Laban lange in der Fremde gewesen 6 und habe Rinder und Esel, Schafe, Knechte und Mägde und habe ausgesandt, es dir, meinem Herrn, anzusagen, damit ich Gnade vor deinen Augen fände. 7 Die Boten kamen zu Jakob zurück und sprachen: Wir kamen zu deinem Bruder Esau, und er zieht dir auch entgegen mit vierhundert Mann. 8 Da fürchtete sich Jakob sehr und ihm wurde bange. Und er teilte das Volk, das bei ihm war, und die Schafe und die Rinder und die Kamele in zwei Lager 9 und sprach: Wenn Esau über das eine Lager kommt und macht es nieder, so wird das andere entrinnen. 10 Weiter sprach Jakob: Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, HERR, der du zu mir gesagt hast: Zieh wieder in dein Land und zu deiner Verwandtschaft, ich will dir wohltun –, 11 ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an deinem Knechte getan hast; denn ich hatte nicht mehr als diesen Stab, als ich hier über den Jordan ging, und nun sind aus mir zwei Lager geworden. 12 Errette mich von der Hand meines Bruders, von der Hand Esaus; denn ich fürchte mich vor ihm, dass er komme und schlage mich, die Mutter samt den Kindern. 13 Du hast gesagt: Ich will dir wohltun und deine Nachkommen machen wie den Sand am Meer, den man der Menge wegen nicht zählen kann. 14 Und er blieb die Nacht da und nahm von dem, was er erworben hatte, ein Geschenk für seinen Bruder Esau: 15 zweihundert Ziegen, zwanzig Böcke, zweihundert Schafe, zwanzig Widder 16 und dreißig säugende Kamele mit ihren Füllen, vierzig Kühe und zehn junge Stiere, zwanzig Eselinnen und zehn Esel, 17 und tat sie unter die Hand seiner Knechte, je eine Herde besonders, und sprach zu ihnen: Geht vor mir her und lasst Raum zwischen einer Herde und der andern. 18 Und er gebot dem ersten und sprach: Wenn dir mein Bruder Esau begegnet und dich fragt: Wem gehörst du an und wo willst du hin und wessen Eigentum ist das, was du vor dir hertreibst?, 19 sollst du sagen: Es gehört deinem Knechte Jakob, der sendet es als Geschenk seinem Herrn Esau, und er selbst zieht hinter uns her. 20 Ebenso gebot er auch dem zweiten und dem dritten und allen, die den Herden nachgingen, und sprach: Wie ich euch gesagt habe, so sagt zu Esau, wenn ihr ihm begegnet, 21 und sagt ja auch: Siehe, dein Knecht Jakob kommt hinter uns. Denn er dachte: Ich will ihn versöhnen mit dem Geschenk, das vor mir hergeht. Danach will ich ihn sehen; vielleicht wird er mich annehmen. 22 So ging das Geschenk vor ihm her; er aber blieb diese Nacht im Lager.
1. Mose 32,1-22
Tageslese für Dienstag nach dem 1.S.n.Trinitatis
Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße, so will ich mit dir reden. 2 Und als er so mit mir redete, kam der Geist in mich und stellte mich auf meine Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete. 3 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den abtrünnigen Israeliten und zu den Völkern, die von mir abtrünnig geworden sind. Sie und ihre Väter haben sich bis auf diesen heutigen Tag gegen mich aufgelehnt. 4 Und die Kinder, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: »So spricht Gott der HERR!« 5 Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist. 6 Und du, Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen um dich, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten und dich vor ihrem Angesicht nicht entsetzen – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, 7 sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
Hesekiel 2,1-7
Wir beten mit der Kollekte für den 1.S.n. Trinitatis:
Allmächtiger, ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi, unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.139
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16. Spruch für die Woche nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis: Apostel und Propheten)
“Das Gleichnis vom armen Lazarus und Hiob” (Erhard Altdorfer 1480-1561) Nationalmuseum Wrozlaw, Polska.
Komm, o komm, Du Geist des Lebens, wahrer Gott von Ewigkeit, Deine Kraft sei nicht vergebens, sie erfüll uns jederzeit; so wird Geist und Licht und Schein in dem dunklen Herzen sein.
Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, dass wir anders nichts beginnen als nur, was Dein Wille sucht; Dein Erkenntnis werde groß und mach uns von Irrtum los.
O Du Geist der Kraft und Stärke, Du gewisser, neuer Geist, fördre in uns Deine Werke, wenn des Satans Macht sich weist; schenk uns Waffen in dem Krieg und erhalt in uns den Sieg.
Heinrich Held 1658 (LKG 190,1-3)
Fortlaufende Lese am Montag nach dem 1.S.n. Trinitatis
Da ging Laban in die Zelte Jakobs und Leas und der beiden Mägde und fand nichts. Und ging aus dem Zelte Leas in das Zelt Rahels. 34 Rahel aber hatte den Hausgott genommen und unter den Kamelsattel gelegt und sich daraufgesetzt. Laban aber betastete das ganze Zelt und fand nichts. 35 Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir, denn es geht mir nach der Frauen Weise. Daher fand er den Hausgott nicht, wie sehr er auch suchte. 36 Und Jakob wurde zornig und schalt Laban und sprach zu ihm: Was hab ich Übles getan oder gesündigt, dass du so hitzig hinter mir her bist? 37 Du hast all meinen Hausrat betastet. Was hast du von deinem Hausrat gefunden? Lege das her vor meinen und deinen Brüdern, dass sie zwischen uns beiden richten. 38 Diese zwanzig Jahre bin ich bei dir gewesen, deine Schafe und Ziegen haben keine Fehlgeburt gehabt; die Widder deiner Herde hab ich nie gegessen; 39 was die wilden Tiere zerrissen, brachte ich dir nicht, ich musste es ersetzen; du fordertest es von meiner Hand, es mochte mir des Tages oder des Nachts gestohlen sein. 40 Des Tages kam ich um vor Hitze und des Nachts vor Frost und kein Schlaf kam in meine Augen. 41 So habe ich diese zwanzig Jahre in deinem Hause gedient, vierzehn um deine Töchter und sechs um deine Herde, und du hast mir meinen Lohn zehnmal verändert. 42 Wenn nicht der Gott meines Vaters, der Gott Abrahams und der Schrecken Isaaks, auf meiner Seite gewesen wäre, du hättest mich leer ziehen lassen. Aber Gott hat mein Elend und meine Mühe angesehen und hat diese Nacht rechtes Urteil gesprochen. 43 Laban antwortete und sprach zu Jakob: Die Töchter sind meine Töchter und die Kinder sind meine Kinder und die Herden sind meine Herden und alles, was du siehst, ist mein. Was kann ich heute für meine Töchter oder ihre Kinder tun, die sie geboren haben? 44 So komm nun und lass uns einen Bund schließen, ich und du, der ein Zeuge sei zwischen mir und dir. 45 Da nahm Jakob einen Stein und richtete ihn auf zu einem Steinmal 46 und sprach zu seinen Brüdern: Lest Steine auf! Und sie nahmen Steine und machten davon einen Haufen und aßen daselbst auf dem Steinhaufen. 47 Und Laban nannte ihn Jegar-Sahaduta, Jakob aber nannte ihn Gal-Ed. 48 Da sprach Laban: Der Steinhaufe sei heute Zeuge zwischen mir und dir. Daher nennt man ihn Gal-Ed 49 und Mizpa; denn er sprach: Der HERR wache als Späher über mir und dir, wenn wir voneinander gegangen sind, 50 dass du meine Töchter nicht bedrückst oder andere Frauen dazunimmst zu meinen Töchtern. Es ist hier kein Mensch bei uns; siehe aber, Gott ist der Zeuge zwischen mir und dir. 51 Und Laban sprach weiter zu Jakob: Siehe, das ist der Haufe und das ist das Steinmal, das ich aufgerichtet habe zwischen mir und dir. 52 Dieser Steinhaufe sei Zeuge und das Steinmal sei auch Zeuge, dass ich nicht an diesem Haufen vorüberziehe zu dir hin oder du vorüberziehst zu mir hin an diesem Haufen und diesem Mal in böser Absicht! 53 Der Gott Abrahams und der Gott Nahors sei Richter zwischen uns – der Gott ihres Vaters! Und Jakob schwor bei dem Schrecken seines Vaters Isaak. 54 Und Jakob opferte auf dem Gebirge und lud seine Brüder zum Essen. Und als sie gegessen hatten, blieben sie auf dem Gebirge über Nacht.
1. Mose 31,33-54
Tageslese am Montag nach dem 1.S.n.Trinitatis
Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast 15 und dass du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.
2. Timotheus 3,14-17
Wir beten mit der Kollekte für den 1.S.n. Trinitatis:
Allmächtiger, ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi, unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.139
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Our Lord Jesus Christ says to His disciples: “The one who listens to you listens to me, and the one who rejects you rejects me, and the one who rejects me rejects the one who sent me.”
Luke 10,16
Collect for this first Sunday after Trinity
Almighty, everlasting God, You have given us the promise of Your divine life. Bestow upon us Your Holy Spirit, that, quickened by Your word, we may lay hold on eternal life by strong faith in Your Son, and in him be saved; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and always. Amen.
God´s Holy Word for the first Sunday after Trinity
The Introit teaches us to pray God´s holy Word:
I will praise the Lord at all times; my mouth will continually praise him. I will boast in the Lord; let the oppressed hear and rejoice. Magnify the Lord with me. Let us praise his name together. I sought the Lord’s help and he answered me; he delivered me from all my fears. Look to him and be radiant; do not let your faces be ashamed. This oppressed man cried out and the Lord heard; he saved him from all his troubles. The angel of the Lord camps around the Lord’s loyal followers and delivers them. Taste and see that the Lord is good. How blessed is the one who takes shelter in him. Fear the Lord, you chosen people of his, for those who fear him lack nothing. Even young lions sometimes lack food and are hungry, but those who seek the Lord lack no good thing. Come children. Listen to me. I will teach you what it means to fear the Lord.
Psalm 34
God´s holy Word via the prophet Jeremiah
The Lord of Heaven’s Armies says to the people of Jerusalem:
“Do not listen to what those prophets are saying to you. They are filling you with false hopes. They are reporting visions of their own imaginations, not something the Lord has given them to say. They continually say to those who reject what the Lord has said, ‘Things will go well for you!’ They say to all those who follow the stubborn inclinations of their own hearts, ‘Nothing bad will happen to you!’
Yet which of them has ever stood in the Lord’s inner circle so they could see and hear what he has to say? Which of them have ever paid attention or listened to what he has said?
But just watch! The wrath of the Lord will come like a storm! Like a raging storm it will rage down on the heads of those who are wicked. The anger of the Lord will not turn back until he has fully carried out his intended purposes.
In future days you people will come to understand this clearly. I did not send those prophets, yet they were in a hurry to give their message. I did not tell them anything, yet they prophesied anyway.
But if they had stood in my inner circle, they would have proclaimed my message to my people. They would have caused my people to turn from their wicked ways and stop doing the evil things they are doing.
Do you people think that I am some local deity and not the transcendent God” the Lord asks. “Do you really think anyone can hide himself where I cannot see him?” the Lord asks. “Do you not know that I am everywhere?” the Lord asks.
The Lord says, “I have heard what those prophets who are prophesying lies in my name are saying. They are saying, ‘I have had a dream! I have had a dream!’ Those prophets are just prophesying lies. They are prophesying the delusions of their own minds. How long will they go on plotting to make my people forget who I am through the dreams they tell one another? That is just as bad as what their ancestors did when they forgot who I am by worshiping the god Baal. Let the prophet who has had a dream go ahead and tell his dream. Let the person who has received my message report that message faithfully. What is like straw cannot compare to what is like grain! I, the Lord, affirm it! My message is like a fire that purges dross. It is like a hammer that breaks a rock in pieces. I, the Lord, so affirm it!
Jeremiah 23
St. John wrote this holy epistle
Dear friends, if God so loved us, then we also ought to love one another. 12 No one has seen God at any time. If we love one another, God resides in us, and his love is perfected in us. 13 By this we know that we reside in God and he in us: in that he has given us of his Spirit. 14 And we have seen and testify that the Father has sent the Son to be the Savior of the world.
15 If anyone confesses that Jesus is the Son of God, God resides in him and he in God. 16 And we have come to know and to believe the love that God has in us. God is love, and the one who resides in love resides in God, and God resides in him. 17 By this love is perfected with us, so that we may have confidence in the day of judgment, because just as Jesus is, so also are we in this world. 18 There is no fear in love, but perfect love drives out fear, because fear has to do with punishment. The one who fears punishment has not been perfected in love. 19 We love because he loved us first.
20 If anyone says “I love God” and yet hates his fellow Christian, he is a liar, because the one who does not love his fellow Christian whom he has seen cannot love God whom he has not seen. 21 And the commandment we have from him is this: that the one who loves God should love his fellow Christian too.
1. John 4, 11-21 (Sermon)
The holy Gospel according to St. Luke
“There was a rich man who dressed in purple and fine linen and who feasted sumptuously every day. But at his gate lay a poor man named Lazarus whose body was covered with sores, who longed to eat what fell from the rich man’s table. In addition, the dogs came and licked his sores.
“Now the poor man died and was carried by the angels to Abraham’s side. The rich man also died and was buried. And in Hades, as he was in torment, he looked up and saw Abraham far off with Lazarus at his side. So he called out, ‘Father Abraham, have mercy on me, and send Lazarus to dip the tip of his finger in water and cool my tongue, because I am in anguish[ca] in this fire.’ But Abraham said, ‘Child, remember that in your lifetime you received your good things and Lazarus likewise bad things, but now he is comforted here, and you are in anguish. Besides all this, a great chasm has been fixed between us, so that those who want to cross over from here to you cannot do so, and no one can cross from there to us.’ So the rich man said, ‘Then I beg you, father—send Lazarus to my father’s house (for I have five brothers) to warn them so that they don’t come into this place of torment.’ But Abraham said,‘They have Moses and the prophets; they must respond to them.’ Then the rich man said, ‘No, father Abraham, but if someone from the dead goes to them, they will repent.’ He replied to him, ‘If they do not respond to Moses and the prophets, they will not be convinced even if someone rises from the dead.’”
Luke 16,19-31
Prayer of this Sunday
Prayer of the Church—Responsive Form: First Sunday after Trinity 11 June 2023
Loving Father, You have kept Your promise to Abraham and brought forth the Offspring in whom all nations are blessed and counted righteous, even Jesus Christ, our Lord. Give to all people saving faith in this promised Savior, and work in them the love that flows from Your love alone. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Give boldness and diligence to all ministers of Your Church, David, Matthew, Hans-Jörg, Mark, Markus, Vadym, Thomas and Stefan etc that they may proclaim the faith once delivered to the saints. Be with all vacant congregations and pastors considering calls. Send forth laborers into Your harvest, and sustain those You have sent. Be with those who work this weekend to prepare for our Synod’s convention. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Lord God, since we cannot love You whom we have not seen while we hate our brother whom we have seen, drive all prejudice and hatred from our hearts with Your abiding love in Christ, that we may truly show our love for You by loving one another. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Gracious Lord, help our hearts to fear You rightly and to hope in Your steadfast love. Hold Your eye upon us, and deliver us from death. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
God of love, perfect us in Your love, that we may not fear Your condemnation but have confidence in Christ for the Day of Judgment. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Righteous Lord, keep us mindful of the poor who lie suffering at our gates, that we may use our many rich and sumptuous blessings from Your hand to feed their hunger and ease their burdens in this world. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Dear Father, take care of those troubled by Russian war and terror – especially those flooded out of the homes and lands by the hideous destruction of the megadam Kakhovka. Grant the Ukrainians courage means and measures to repel the aggressors and regain the Crimea and other occupied lands. Restore peace and prosperity to Ukraine. Destroy the terror regime of the Russians and force them back into their hinterland.
Heavenly Father, be gracious to those in need – Karin, Ingrid, Christoph, Friederike & Oli, Detlev & Biljana; Matzi, June, Natalia, Kyril, Milana, Angelika, Tamara, Masaki, James etc and for all those, whom we commend to You in silence. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Merciful God, give repentance and faith to all who come to Your altar this day. Grant that we would not come seeking sumptuous earthly food, but instead discern Your holy body and precious blood for the forgiveness of sins and receive it in the unity of a true confession. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God, heavenly Father, we implore You to rule and govern our hearts by Your Holy Spirit, that we may not, like the rich man, hear Your Word in vain and become so devoted to things temporal that we forget things eternal. Grant that we may serve those who are in need readily and according to our ability, not defiling ourselves with carousing or pride. In trial and misfortune, keep us from despair, and let us trust in Your fatherly help and grace, that in faith and Christian patience we may overcome all things; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
It´s the season of the most holy Trinity
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, Du Tröster wert in aller Not, Du bist gesandt vons Himmels Thron von Gott dem Vater und dem Sohn. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, gib uns die Lieb zu Deinem Wort; zünd an in uns der Liebe Flamm, danach zu lieben allesamt. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, mehr’ unsern Glauben immerfort; an Christus niemand glauben kann, es sei denn durch Dein Hilf getan. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, erleucht uns durch Dein göttlich Wort; lehr uns den Vater kennen schon, dazu auch seinen lieben Sohn. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, Du zeigst den Weg zur Himmelspfort; lass uns hier kämpfen ritterlich und zu Dir dringen seliglich. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
O Heiliger Geist, o heiliger Gott, verlass uns nicht in Not und Tod. Wir sagen Dir Lob, Ehr und Dank allzeit und unser Leben lang. O Heiliger Geist, o heiliger Gott!
Johann Niedling (1602-1668) / Altenburg (1651) LKG 188
Fortlaufende Lesung für Samstag nach Trinitatis
Und es kamen vor ihn die Reden der Söhne Labans, dass sie sprachen: Jakob hat alles Gut unseres Vaters an sich gebracht, und nur von unseres Vaters Gut hat er solchen Reichtum zuwege gebracht. 2 Und Jakob sah an das Angesicht Labans, und siehe, er war zu ihm nicht mehr wie zuvor. 3 Und der HERR sprach zu Jakob: Zieh wieder in deiner Väter Land und zu deiner Verwandtschaft; ich will mit dir sein. 4 Da sandte Jakob hin und ließ rufen Rahel und Lea aufs Feld zu seiner Herde 5 und sprach zu ihnen: Ich sehe an eures Vaters Angesicht, dass er zu mir nicht ist wie zuvor; aber der Gott meines Vaters ist mit mir gewesen. 6 Und ihr wisst, dass ich aus allen meinen Kräften eurem Vater gedient habe. 7 Und er hat mich getäuscht und zehnmal meinen Lohn verändert; aber Gott hat ihm nicht gestattet, dass er mir Schaden täte. […] 14 Da antworteten Rahel und Lea und sprachen zu ihm: Haben wir denn noch Anteil und Erbe am Hause unseres Vaters? 15 Gelten wir ihm nicht als Fremde? Hat er uns doch verkauft und unsern Kaufpreis verzehrt! 16 Fürwahr, der ganze Reichtum, den Gott unserm Vater entzogen hat, gehört uns und unsern Kindern. Alles nun, was Gott dir gesagt hat, das tu! 17 Da machte sich Jakob auf und lud seine Kinder und Frauen auf die Kamele 18 und führte weg all sein Vieh und alle seine Habe, die er in Paddan-Aram erworben hatte, dass er käme zu Isaak, seinem Vater, ins Land Kanaan. 19 Laban aber war gegangen, seine Herde zu scheren. Da stahl Rahel ihres Vaters Hausgott. 20 Und Jakob täuschte Laban, den Aramäer, damit, dass er ihm nicht ansagte, dass er ziehen wollte. 21 So floh er mit allem, was sein war, machte sich auf und fuhr über den Euphrat und richtete seinen Weg nach dem Gebirge Gilead. 22 Am dritten Tage wurde Laban angesagt, dass Jakob geflohen wäre. 23 Und er nahm seine Brüder zu sich und jagte ihm nach, sieben Tagereisen weit, und ereilte ihn auf dem Gebirge Gilead. 24 Aber Gott kam zu Laban, dem Aramäer, im Traum des Nachts und sprach zu ihm: Hüte dich, mit Jakob im Guten oder Bösen zu reden. 25 Und Laban holte Jakob ein. Jakob aber hatte sein Zelt aufgeschlagen auf dem Gebirge, und Laban mit seinen Brüdern schlug sein Zelt auch auf dem Gebirge Gilead auf. 26 Da sprach Laban zu Jakob: Was hast du getan, dass du mich getäuscht hast und hast meine Töchter entführt, als wenn sie im Krieg gefangen wären? 27 Warum bist du heimlich geflohen und hast mich hintergangen und hast mir’s nicht angesagt, dass ich dich geleitet hätte mit Freuden, mit Liedern, mit Pauken und Harfen? 28 Und hast mich nicht einmal lassen meine Enkel und Töchter küssen? Nun, du hast töricht getan. 29 Ich hätte wohl so viel Macht, dass ich euch Böses antun könnte; aber eures Vaters Gott hat diese Nacht zu mir gesagt: Hüte dich, mit Jakob im Guten oder Bösen zu reden. 30 Und wenn du schon weggezogen bist und sehntest dich so sehr nach deines Vaters Hause, warum hast du mir dann aber meinen Gott gestohlen? 31 Jakob antwortete und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich und dachte, du würdest deine Töchter von mir reißen. 32 Bei wem du aber deinen Gott findest, der sterbe! Hier vor unsern Brüdern suche das Deine bei mir und nimm’s hin. Jakob wusste aber nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte.
1. Mose 31,1-32
Tageslese für Samstag nach Trinitatis
Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch. 18 Darum trachteten die Juden noch mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich. 19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. 20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Johannes 5,17-23
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
Ernst Barlach: “Der Flötenspieler”
O starker Fels und Lebenshort, lass uns Dein himmelsüßes Wort in unsern Herzen brennen, dass wir uns mögen nimmermehr von Deiner weisheitsreichen Lehr und treuen Liebe trennen. Fließe, gieße Deine Güte ins Gemüte, dass wir können Christum unsern Heiland nennen.
Du süßer Himmelstau, lass Dich in unsre Herzen kräftiglich und schenk uns Deine Liebe, dass unser Sinn verbunden sei dem Nächsten stets mit Liebestreu und sich darinnen übe. Kein Neid, kein Streit Dich betrübe, Fried und Liebe müssen schweben, Fried und Freude wirst Du geben.
Gib, dass in reiner Heiligkeit wir führen unsre Lebenszeit, sei unsers Geistes Stärke, dass uns forthin sei unbewusst die Eitelkeit, des Fleisches Lust und seine toten Werke. Rühre, führe unser Sinnen und Beginnen von der Erden, dass wir Himmelserben werden.
Michael Schirmer 1640 (LKG 187,5-7)
Fortlaufende Lese am Freitag nach Trinitatis
Da sprach Laban zu ihm: Fürwahr, du bist von meinem Gebein und Fleisch. Und als er nun einen Monat lang bei ihm gewesen war, 15 sprach Laban zu Jakob: Zwar bist du mein Verwandter, aber solltest du mir darum umsonst dienen? Sage an, was soll dein Lohn sein? 16 Laban aber hatte zwei Töchter; die ältere hieß Lea, die jüngere Rahel. 17 Leas Augen waren sanft, Rahel aber war schön von Gestalt und von Angesicht. 18 Und Jakob gewann Rahel lieb und sprach: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen. 19 Laban antwortete: Es ist besser, ich gebe sie dir als einem andern; bleib bei mir. 20 So diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und es kam ihm vor, als wären’s einzelne Tage, so lieb hatte er sie. 21 Und Jakob sprach zu Laban: Gib mir nun meine Braut; denn die Zeit ist da, dass ich zu ihr gehe. 22 Da lud Laban alle Leute des Ortes ein und machte ein Hochzeitsmahl. 23 Am Abend aber nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu Jakob; und er ging zu ihr. 24 Und Laban gab seiner Tochter Lea seine Magd Silpa zur Magd. 25 Am Morgen aber, siehe, da war es Lea. Und Jakob sprach zu Laban: Warum hast du mir das angetan? Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum hast du mich denn betrogen? 26 Laban antwortete: Es ist nicht Sitte in unserm Lande, dass man die Jüngere weggebe vor der Älteren. 27 Halte mit dieser die Hochzeitswoche, so will ich dir die andere auch geben für den Dienst, den du bei mir noch weitere sieben Jahre leisten sollst. 28 Das tat Jakob und hielt die Hochzeitswoche. Da gab ihm Laban seine Tochter Rahel zur Frau. 29 Und er gab seiner Tochter Rahel seine Magd Bilha zur Magd. 30 So ging Jakob auch zu Rahel ein und hatte Rahel lieber als Lea; und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.
1. Mose 29,14-30
Tageslese für Freitag nach Trinitatis
3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; 5 er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. 7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, 8 die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. 9 Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, 10 um die Fülle der Zeiten heraufzuführen, auf dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist, durch ihn. 11 In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt, nach dem Ratschluss seines Willens, 12 damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. 13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Rettung – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, 14 welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
Epheser 1,3-14
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
Wittenberger und Sachsen Wappen an der Alten Lateinschule im Schatten von St. Marien
O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein und lass uns Deine Wohnung sein, o komm Du Herzens Sonne. Du Himmelslicht, lass Deinen Schein bei uns und in uns kräftig sein zu steter Freud und Wonne. Sonne, Wonne, himmlisch Leben willst Du geben, wenn wir beten; zu Dir kommen wir getreten.
Du Quell, draus alle Weisheit fleußt, die sich in fromme Seelen geußt: lass Deinen Trost uns hören, dass wir in Glaubenseinigkeit auch können alle Christenheit Dein wahres Zeugnis lehren. Höre, lehre, dass wir können Herz und Sinnen Dir ergeben, Dir zum Lob und uns zum Leben.
Steh uns stets bei mit Deinem Rat und führ uns selbst auf rechtem Pfad, die wir den Weg nicht wissen. Gib uns Beständigkeit, dass wir getreu Dir bleiben für und für, auch wenn wir leiden müssen. Schaue, baue, was zerrissen und beflissen, Dich zu schauen und auf Deinen Trost zu bauen.
Lass uns Dein edle Balsamkraft empfinden und zur Ritterschaft dadurch gestärket werden, auf dass wir unter Deinem Schutz begegnen aller Feinde Trutz mit freudigen Gebärden. Lass Dich reichlich auf uns nieder, dass wir wieder Trost empfinden, alles Unglück überwinden.
Michael Schirmer 1640 (LKG 187,1-4)
Fortlaufende Lese für Donnerstag nach Trinitatis
Da machte sich Jakob auf den Weg und ging in das Land der Söhne des Ostens 2 und sah sich um, und siehe, da war ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, drei Herden Schafe lagen dabei, denn von dem Brunnen pflegten sie die Herden zu tränken. Und ein großer Stein lag vor dem Loch des Brunnens. 3 Und sie pflegten die Herden alle dort zu versammeln und den Stein von dem Brunnenloch zu wälzen und die Schafe zu tränken und taten alsdann den Stein wieder vor das Loch an seine Stelle. 4 Und Jakob sprach zu ihnen: Meine Brüder, wo seid ihr her? Sie antworteten: Wir sind von Haran. 5 Er sprach zu ihnen: Kennt ihr auch Laban, den Sohn Nahors? Sie antworteten: Ja, wir kennen ihn. 6 Er sprach: Geht es ihm auch gut? Sie antworteten: Es geht ihm gut; und siehe, da kommt seine Tochter Rahel mit den Schafen. 7 Er sprach: Es ist noch hoher Tag und ist noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und geht hin und weidet sie. 8 Sie antworteten: Wir können es nicht, bis alle Herden zusammengebracht sind und wir den Stein von des Brunnens Loch gewälzt haben. Dann tränken wir die Schafe. 9 Als er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen ihres Vaters, denn sie hütete die Schafe. 10 Als Jakob aber Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, trat er hinzu und wälzte den Stein von dem Loch des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter. 11 Und er küsste Rahel und weinte laut 12 und sagte ihr, dass er ihres Vaters Verwandter wäre und Rebekkas Sohn. Da lief sie und sagte es ihrem Vater. 13 Als aber Laban hörte von Jakob, seiner Schwester Sohn, lief er ihm entgegen und herzte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Da erzählte er Laban alles, was sich begeben hatte. 14 Da sprach Laban zu ihm: Fürwahr, du bist von meinem Gebein und Fleisch. Und als er nun einen Monat lang bei ihm gewesen war,
1. Mose 29,1-14
Tageslese für Donnerstag nach Trinitatis
Dies schreibe ich dir und hoffe, bald zu dir zu kommen; 15 wenn ich aber erst später komme, sollst du wissen, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit. 16 Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
1. Timotheus 3,14-16
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
St. Mont Michel, Normandie
Freut Euch, Ihr Christen alle, Gott schenkt uns seinen Sohn; lobt ihn mit großem Schalle, er sendet auch vom Thron des Himmels seinen Geist, der uns durchs Wort recht lehret, des Glaubens Licht vermehret und uns auf Christus weist.
Er lässet offenbaren als unser höchster Hort uns, die wir Toren waren, das himmlische Wort. Wie groß ist seine Güt! Nun können wir ihn kennen und unsern Vater nennen, der uns allzeit behüt’.
Verleih, dass wir Dich lieben, o Gott von großer Huld, durch Sünd Dich nicht betrüben, vergib uns unsre Schuld, führ uns auf ebner Bahn, hilf, dass wir Dein Wort hören und tun nach Deinen Lehren: das ist recht wohlgetan.
Von oben her uns sende den Geist, den edlen Gast; der stärket uns behende, wenn uns drückt Kreuzeslast. Tröst uns in Todespein, mach auf die Himmelstüre, uns miteinander führe zu Deinem Freudenschein.
Georg Werner 1639 (LKG 186)
Fortlaufende Lese am Mittwoch nach Trinitatis
Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen. 12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. 13 Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. 14 Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. 15 Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe. 16 Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht! 17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. 18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel; vorher aber hieß die Stadt Lus. 20 Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen 21 und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der HERR mein Gott sein. 22 Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal, soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.
1. Mose 28,10-22
Tageslese für Mittwoch nach Trinitatis
So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, 2 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe 3 und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: 4 ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; 6 ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.
Epheser 4,1-6
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
Aloe Ferox (Cape of Good Hope)
Heilger Geist, Du Tröster mein, hoch vom Himmel uns erschein mit dem Licht der Gnaden Dein.
Komm, Vater der armen Herd, komm mit Deinen Gaben wert, uns erleucht auf dieser Erd.
O Du sel’ge Gnadensonn, füll das Herz mit Freud und Wonn aller, die Dich rufen an.
Ohn Dein Beistand, Hilf und Gunst ist all unser Tun und Kunst vor Gott ganz und gar umsonst.
Lenk uns nach dem Willen Dein, wärm die kalten Herzen fein, bring zurecht, die irrig sein.
Gib uns, Herr, wir bitten Dich, die wir glauben festiglich, Deine Gaben mildiglich,
daß wir leben heiliglich, danach sterben seliglich, bei Dir bleiben ewiglich.
Nach der mittelalterlichen Pfingstsequenz “Veni Sancte Spiritus” von Martin Moller 1584 (LKG 185)
Fortlaufende Lese am Dienstag nach Trinitatis
Und Esau war Jakob gram um des Segens willen, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte, und sprach in seinem Herzen: Es wird die Zeit bald kommen, dass man um meinen Vater Leid tragen muss; dann will ich meinen Bruder Jakob umbringen. 42 Da wurden Rebekka angesagt diese Worte ihres älteren Sohnes Esau. Und sie schickte hin und ließ Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will sich rächen und dich umbringen. 43 Und nun höre auf mich, mein Sohn: Mach dich auf und flieh zu meinem Bruder Laban nach Haran 44 und bleib eine Weile bei ihm, bis sich der Grimm deines Bruders legt 45 und bis sein Zorn wider dich sich von dir wendet und er vergisst, was du ihm getan hast; dann will ich schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euer beider beraubt werden auf einen Tag? 46 Und Rebekka sprach zu Isaak: Mich verdrießt zu leben wegen der Hetiterinnen. Wenn Jakob eine Frau nimmt von den Hetiterinnen wie diese, eine von den Töchtern des Landes, was soll mir das Leben?
1. Mose 27, 41-46
Tageslese für Dienstag nach Pfingsten
Ich will euch nämlich wissen lassen, welchen Kampf ich für euch und für die in Laodizea und für alle führe, die mich nicht von Angesicht gesehen haben, 2 auf dass ihre Herzen gestärkt und verbunden werden in der Liebe und zu allem Reichtum an der Fülle der Einsicht, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist. 3 In ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. 4 Ich sage das, damit euch niemand betrüge mit verführerischen Reden. 5 Denn obwohl ich leiblich abwesend bin, so bin ich doch im Geist bei euch und freue mich, wenn ich eure Ordnung und euren festen Glauben an Christus sehe. 6 Wie ihr nun angenommen habt den Herrn Christus Jesus, so lebt auch in ihm, 7 verwurzelt und gegründet in ihm und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und voller Dankbarkeit. 8 Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus. 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
Kolosser 2,1-9
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.
Jesaja 6,3 (Spruch für Trinitatis – Der dreieinige Gott)
Durch Dich besteht der neue Bund, ohn Dich wird Gott niemandem kund, Du neuerst unsre Herzen und rufst darin dem Vater zu, schaffst uns viel Freud und große Ruh und tröstest uns in Schmerzen, dass uns auch Leiden Ehre ist, da Du durch Lieb gegossen bist in unser Herz ohn Klage. Du leitest uns auf ebnem Weg und führst uns hie den rechten Steg, weckst uns am jüngsten Tage.
Du, der lebendge Brunnenquell, der Gottes Stadt durchfließet hell, erquickest das Gemüte. Durch Dich besteht des Vaters Bau; Du willst und gibst, dass man Dir trau, Du bist die Gottesgüte. Irden Geschirr nur sind wir, weich, brechen gar leicht von jedem Streich; Du selbst wollst uns bewahren, uns brennen wohl in Deiner Glut, dass uns der Feind nicht schaden tut, so wir von hinnen fahren.
Lass uns nicht sündgen wider Dich, zum Tempel weih uns ewiglich, lehr uns mit Glauben beten, dass Jesus Christus hie auf Erd durch Dich in uns verkläret werd; all Schwachheit wollst vertreten. Der Welt Art stark noch in uns ist, und unser Fleisch danach gelüst’; drum wollst uns täglich strafen um Sünd und um Gerechtigkeit und um Gericht mit Gütigkeit, dass wir in Gott entschlafen.
Nach Ambrosius Blaurer 1537 (LKG 184,7-9)
Fortlaufende Lese
Als nun Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte und Jakob kaum hinausgegangen war von seinem Vater Isaak, da kam Esau, sein Bruder, von seiner Jagd 31 und machte auch ein Essen und trug’s hinein zu seinem Vater und sprach zu ihm: Richte dich auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, dass mich deine Seele segne. 32 Da antwortete ihm Isaak, sein Vater: Wer bist du? Er sprach: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn. 33 Da entsetzte sich Isaak über die Maßen sehr und sprach: Wer? Wo ist denn der Jäger, der mir gebracht hat, und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und hab ihn gesegnet? Er wird auch gesegnet bleiben. 34 Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut und wurde über die Maßen sehr betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! 35 Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen weggenommen. 36 Da sprach er: Er heißt mit Recht Jakob, denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und er sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? 37 Isaak antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder hab ich ihm zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein hab ich ihn versehen; was soll ich nun dir noch tun, mein Sohn? 38 Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater! Und er erhob seine Stimme und weinte. 39 Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, du wirst wohnen fern vom Fett der Erde und fern vom Tau, der vom Himmel kommt. 40 Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, dass du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst.
1. Mose 27,30-40
Tageslese für Montag nach Trinitatis
Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR ist einer. 5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. 6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen 7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. 8 Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, 9 und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. 10 Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast, 11 und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast –, und wenn du nun isst und satt wirst, 12 so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat, 13 sondern du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören.
5. Mose 6,4-13
Wir beten mit der Kollekte für Trinitatis:
Ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Du hast uns geschaffen, erlöst und geheiligt. Wir danken Dir für Deine Gnade, für die Fülle Deiner Gaben und bitten Dich, Du wollest unsere Augen erleuchten, daß wir schauen Deine Geheimnisse, Deine Herrlichkeit anbeten und endlich Bürger werden der himmlischen Stadt, da wir mit neuen Zungen Dich loben und preisen werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.138
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Holy, holy, holy is the Lord of hosts; the whole world is full of His glory.
Isaiah 6:3
Collect for this Trinity Sunday
Lord God, almighty, immortal, invisible, the mysteries of whose being are unsearchable: Accept our praises for the revelation which You have made of Yourself, Father, Son and Holy Spirit, three persons and one God; and mercifully grant that, ever holding fast this faith, we may magnify Your glorious name; for You live and reign, one God, now and forever.
Dobberstein, Pg. 98
Retaule de la Trinitat. Museu d’Art Jacint Rigau, Perpinyà (1489)
We confess our saving faith with the Athanasian Creed (Quicumque)
Whoever desires to be saved must, above all, hold the catholic faith.Whoever does not keep it whole and undefiled will without doubt perish eternally.And the catholic faith is this, that we worship one God in Trinity and Trinity in Unity, neither confusing the persons nor dividing the substance.For the Father is one person, the Son is another, and the Holy Spirit is another.But the Godhead of the Father and of the Son and of the Holy Spirit is one: the glory equal, the majesty coeternal.Such as the Father is, such is the Son, and such is the Holy Spirit: the Father uncreated, the Son uncreated, the Holy Spirit uncreated; the Father infinite, the Son infinite, the Holy Spirit infinite; the Father eternal, the Son eternal, the Holy Spirit eternal.And yet there are not three Eternals, but one Eternal, just as there are not three Uncreated or three Infinites, but one Uncreated and one Infinite.In the same way, the Father is almighty, the Son almighty, the Holy Spirit almighty; and yet there are not three Almighties, but one Almighty.So the Father is God, the Son is God, the Holy Spirit is God;And yet there are not three Gods, but one God.So the Father is Lord, the Son is Lord, the Holy Spirit is Lord;And yet there are not three Lords, but one Lord.Just as we are compelled by the Christian truth to acknowledge each distinct person as God and Lord, so also are we prohibited by the catholic religion to say that there are three Gods or Lords.The Father is not made nor created nor begotten by anyone.The Son is neither made nor created, but begotten of the Father alone.The Holy Spirit is of the Father and of the Son, neither made nor created nor begotten, but proceeding.Thus, there is one Father, not three Fathers; one Son, not three Sons; one Holy Spirit, not three Holy Spirits.And in this Trinity none is before after another; none is greater or less than another;But the whole three persons are coeternal with each other and coequal, so that in all things, as has been stated above, the Trinity in Unity and Unity in Trinity is to be worshiped.Therefore, whoever desires to be saved must think thus about the Trinity.But it is also necessary for everlasting salvation that one faithfully believe the incarnation of our Lord Jesus Christ.Therefore, it is the right faith that we believe and confess that our Lord Jesus Christ, the Son of God, is at the same time both God and man.He is God, begotten from the substance of the Father before all ages; and He is man, born from the substance of His mother in this age: perfect God and perfect man, composed of a rational soul and human flesh; equal to the Father with respect to His divinity, less than the Father with respect to His humanity.Although He is God and man, He is not two, but one Christ: one, however, not by the conversion of the divinity into flesh, but by the assumption of the humanity into God; one altogether, not by confusion of substance, but by unity of person.For as the rational soul and flesh is one man, so God and man is one Christ,Who suffered for our salvation, descended into hell, rose again the third day from the dead, ascended into heaven, and is seated at the right hand of the Father, God Almighty, from whence He will come to judge the living and the dead.At His coming all people will rise again with their bodies and give an account concerning their own deeds.And those who have done good will enter into eternal life, and those who have done evil into eternal fire.This is the catholic faith; whoever does not believe it faithfully and firmly cannot be saved.
God´s Holy Word for this Sunday celebrating the Holy Trinity
The Introit teaches us to pray God´s holy Word:
Praise the Lord. Praise, you servants of the Lord, praise the name of the Lord. 2 May the Lord’s name be praised now and forevermore. 3 From east to westthe Lord’s name is deserving of praise. 4 The Lord is exalted over all the nations; his splendor reaches beyond the sky. 5 Who can compare to the Lord our God, who sits on a high throne? 6 He bends down to look at the sky and the earth. 7 He raises the poor from the dirt, and lifts up the needy from the garbage pile, 8 that he might seat him with princes, with the princes of his people. 9 He makes the barren woman of the familya happy mother of children. Praise the Lord.
Psalm 113
Reading from the Old Testament (Sermon)
In the year of King Uzziah’s death, I saw the Lord seated on a high, elevated throne. The hem of his robe filled the temple. 2 Seraphs stood over him; each one had six wings. With two wings they covered their faces, with two they covered their feet, and they used the remaining two to fly. 3 They called out to one another, “Holy, holy, holy is the Lord of Heaven’s Armies! His majestic splendor fills the entire earth!” 4 The sound of their voices shook the door frames, and the temple was filled with smoke. 5 I said, “Woe to me! I am destroyed, for my lips are contaminated by sin, and I live among people whose lips are contaminated by sin. My eyes have seen the king, the Lord of Heaven’s Armies.” 6 But then one of the seraphs flew toward me. In his hand was a hot coal he had taken from the altar with tongs. 7 He touched my mouth with it and said, “Look, this coal has touched your lips. Your evil is removed; your sin is forgiven.” 8 I heard the voice of the Lord say, “Whom will I send? Who will go on our behalf?” I answered, “Here I am, send me!” (9 He said, “Go and tell these people: “‘Listen continually, but don’t understand. Look continually, but don’t perceive.’ 10 Make the hearts of these people calloused; make their ears deaf and their eyes blind. Otherwise they might see with their eyes and hear with their ears, their hearts might understand and they might repent and be healed.” 11 I replied, “How long, Lord?” He said, “Until cities are in ruins and unpopulated, and houses are uninhabited, and the land is ruined and devastated, 12 and the Lord has sent the people off to a distant place, and the very heart of the land is completely abandoned. 13 Even if only a tenth of the people remain in the land, it will again be destroyed, like one of the large sacred trees or an Asherah pole, when a sacred pillaron a high place is thrown down. That sacred pillar symbolizes the special chosen family.”)
Isaiah 6,1-8 (9-13)
We´ll sing this too:
Isaiah, mighty seer, in days of old The Lord of all in Spirit did behold High on a lofty throne, in splendor bright, With flowing train that filled the Temple quite. Above the throne were stately seraphim, Six wings had they, these messengers of Him. With twain they veiled their faces, as was meet, With twain in reverent awe they hid their feet, And with the other twain aloft they soared, One to the other called and praised the Lord: |: Holy is God, the Lord of Sabaoth! 😐 Holy is God, the Lord of Sabaoth! Behold, His glory filleth all the earth! The beams and lintels trembled at the cry, And clouds of smoke enwrapped the throne on high.
Martin Luther 1483-1546 (TLH/LSB 960)
St. Paul writes to the Romans
For God has consigned all people to disobedience so that he may show mercy to them all.
Oh, the depth of the riches and wisdom and knowledge of God! How unsearchable are his judgments and how unfathomable his ways!
For who has known the mind of the Lord,or who has been his counselor?Or who has first given to God, that Godneeds to repay him? For from him and through him and to him are all things.
To him be glory forever! Amen.
Romans 11 (32) 33-36
St. John writes the gospel of our Lord Jesus Christ
Now a certain man, a Pharisee named Nicodemus, who was a member of the Jewish ruling council, came to Jesus at night and said to him, “Rabbi, we know that you are a teacher who has come from God. For no one could perform the miraculous signs that you do unless God is with him.” Jesus replied, “I tell you the solemn truth, unless a person is born from above, he cannot see the kingdom of God.” Nicodemus said to him, “How can a man be born when he is old? He cannot enter his mother’s womb and be born a second time, can he?” Jesus answered, “I tell you the solemn truth, unless a person is born of water and spirit, he cannot enter the kingdom of God. What is born of the flesh is flesh, and what is born of the Spirit is spirit. Do not be amazed that I said to you, ‘You must all be born from above.’ The wind blows wherever it will, and you hear the sound it makes, but do not know where it comes from and where it is going. So it is with everyone who is born of the Spirit.”
John 3,1-8 (9-13)
Prayer of the Day
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Lord of hosts, Your ways are inscrutable and Your judgments unsearchable. Through Your Word, give us an ever-growing understanding of the depths of Your riches, wisdom and knowledge, that we may glorify You forever. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You gave Your only Son so that whoever believes in Him should not perish but have eternal life. Bless the work of missionaries as they carry this Gospel to the ends of the earth, that many may hear of Your love in Christ Jesus and be saved through Him. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You have given us a new birth through Holy Baptism, making us Your true children. Preserve us in this faith, knowing that You will not abandon us to hades but will bring us to eternal life in Your kingdom. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, You sit enthroned as king forever. Bless Joe, Olaf, Cyrill, Volodymyr, Reiner and all who rule us in Your stead with wisdom and understanding, that truth and justice may prevail in our land and lawlessness may be kept at bay. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, uphold June, Christoph, Friederike, Detlev & Bilyana, Matthias, Kyrill, Olana, and all who suffer in our midst by the truth, that since You are at their right hand, they cannot be shaken. Gladden their hearts, cause their tongues to rejoice and make their flesh dwell in hope. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, all things are from You, through You and to You. Though there is no gift we could give You by which You might be repaid, accept the humble offerings we lay on Your altar in thanks for all Your benefits. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, take away our guilt and atone for our sin by touching our unclean lips with Christ’s cleansing body and blood, that we may not be lost but abide in Your holy presence forever. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.
We praise Thee, O God : we acknowledge Thee to be the Lord. All the earth doth worship Thee : the Father everlasting. To Thee all Angels cry aloud : the Heavens, and all the Powers therein. To Thee Cherubin and Seraphin : continually do cry, Holy, Holy, Holy : Lord God of Sabaoth; Heaven and earth are full of the Majesty : of Thy glory. The glorious company of the Apostles : praise Thee. The goodly fellowship of the Prophets : praise Thee. The noble army of Martyrs : praise Thee. The holy Church throughout all the world : doth acknowledge Thee; The Father : of an infinite Majesty; Thine honourable, true : and only Son; Also the Holy Ghost : the Comforter. Thou art the King of Glory : O Christ. Thou art the everlasting Son : of the Father. When Thou tookest upon Thee to deliver man : Thou didst not abhor the Virgin’s womb. When Thou hadst overcome the sharpness of death : Thou didst open the Kingdom of Heaven to all believers. Thou sittest at the right hand of God : in the glory of the Father. We believe that Thou shalt come : to be our Judge. We therefore pray Thee, help Thy servants : whom Thou hast redeemed with Thy precious blood. Make them to be numbered with Thy Saints : in glory everlasting. O Lord, save Thy people : and bless Thine heritage. Govern them : and lift them up for ever. Day by day : we magnify Thee; And we worship Thy Name : ever world without end. Vouchsafe, O Lord : to keep us this day without sin. O Lord, have mercy upon us : have mercy upon us. O Lord, let Thy mercy lighten upon us : as our trust is in thee. O Lord, in Thee have I trusted : let me never be confounded.
Te Deum laudamus
+ Dominum vobiscum +
The Lord bless Thee, and keep Thee:
The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee:
The Lord lift up his countenance upon Thee and give Thee peace.