“Aus Gnade seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.” (Epheser 62,8) Spruch zum 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)
Mt. Rainier in the background
O gläubig Herz, gebenedei Und gib Lob Deinem Herren! Gedenk, dass er Dein Vater sei, den Du allzeit sollst ehren, die weil Du keine Stund ohn ihn mit aller Sorg in Deinem Sinn Dein Leben kannst ernähren.
Er ist’s, der Dich von Herzen liebt und sein Gut mit Dir teilet, Dir Deine Missetat vergibt und Deine Wunden heilet, Dich waffnet zum geistlichen Krieg, dass Dir der Feind nicht obenlieg und Deinen Schatz zerteile.
Er ist barmherzig und sehr gut den Armen und Elenden, die sich von allem Übermut zu seiner Wahrheit wenden; er nimmt sie als ein Vater auf und gibt, dass sie den rechten Lauf zur Seligkeit vollenden.
Michael Weiße 1531 (LKG 314,1-3)
Fortlaufende Lese
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen.« 28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. 29 Wenn dich aber dein rechtes Auge verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. 30 Wenn dich deine rechte Hand verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre. 31 Es ist auch gesagt: »Wer sich von seiner Frau scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben.« 32 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.
Matthäus 5,27-32
Tageslese
Es ging aber eine große Menge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: 26 Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein. 27 Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. 28 Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es zu Ende zu führen, 29 damit nicht, wenn er den Grund gelegt hat und kann’s nicht zu Ende bringen, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten, 30 und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und kann’s nicht zu Ende bringen? 31 Oder welcher König zieht aus, um mit einem andern König Krieg zu führen, und setzt sich nicht zuvor hin und hält Rat, ob er mit zehntausend dem begegnen kann, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? 32 Wenn nicht, so schickt er eine Gesandtschaft, solange jener noch fern ist, und bittet um Frieden. 33 So auch jeder unter euch: Wer sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. 34 Das Salz ist etwas Gutes. Wenn aber das Salz nicht mehr salzt[1], womit soll man würzen? 35 Es ist weder für den Acker noch für den Mist nütze; sondern man wirft es weg. Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Lukas 14,25-35
Wir beten mit der Kollekte für den 5.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.143
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Aus Gnade seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.” (Epheser 62,8) Spruch zum 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)
Mount Rainier Bay of Tacoma by Sanford Robinson Gifford (1875)
Der Du der Welt Sünd trägst allein, wollst uns gnädig, barmherzig sein. Der Du der Welt Sünd trägst allein, laß Dir unsre Bitt gefällig sein. Der Du gleich sitzt dem Vater Dein, wollst uns gnädig, barmherzig sein.
Du bist und bleibst heilig und rein, über alles der Herr allein. Der Allerhöchst allein Du bist, Du lieber Heiland, Jesu Christ, Samt dem Vater und Heilgen Geist in göttlicher Majestät gleich.”
Amen, das ist gewißlich wahr, das bekennt aller Engel Schar, Und alle Welt, so weit und breit Dich lobt und ehret allezeit. Dich rühmt die ganze Christenheit von Anfang bis in Ewigkeit.
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. 22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. 23 Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe. 25 Vertrage dich mit deinem Widersacher sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, auf dass dich der Widersacher nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. 26 Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.
Matthäus 5,21-26
Tageslese
Und es begab sich, als Jesus allein betete, waren seine Jünger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Wer, sagen die Leute, dass ich sei? 19 Sie antworteten und sprachen: Sie sagen, du seiest Johannes der Täufer; andere aber, du seiest Elia; andere aber, es sei einer der alten Propheten auferstanden. 20 Er aber sprach zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Da antwortete Petrus und sprach: Du bist der Christus Gottes! 21 Er aber bedrohte sie und gebot ihnen, dass sie das niemandem sagen sollten, 22 und sprach: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. 23 Da sprach er zu allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten. 25 Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst? 26 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.
Lukas 9,18-26
Wir beten mit der Kollekte für den 5.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.143
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Aus Gnade seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.” (Epheser 62,8) Spruch zum 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)
All Ehr’ und Lob soll Gottes sein, Er ist und heißt der Höchst’ allein. Sein Zorn auf Erden hat ein End, Sein Fried und Gnad sich zu uns wend. Den Menschen das gefalle wohl, dafür man herzlich danken soll.
“Ach lieber Gott, Dich loben wir, und preisen Dich mit ganzer Bgier, Auch kniend wir anbeten Dich, Dein Ehr wir rühmen stetiglich, Wir danken Dir zu aller Zeit um Deine große Herrlichkeit.
Herr Gott im Himmel Kön’g Du bist, ein Vater, der allmächtig ist; Du Gottes Sohn, vom Vater bist einig geborn, Herr Jesu Christ, Herr Gott, Du zartes Gotteslamm, ein Sohn aus Gott des Vaters Stamm.
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Matthäus 5,13-20
Tageslese
So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 2 Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst.
2. Timotheus 4,1-5
Wir beten mit der Kollekte für den 5.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.143
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Aus Gnade seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.” (Epheser 62,8) Spruch zum 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)
Gnad hat dir zugesaget Gott, von wegen Christi Blut und Tod; zusagen hat er nicht gewollt, ob du bis morgen leben sollt; dass du musst sterben, ist dir kund, verborgen ist des Todes Stund.
Heut lebst du, heut bekehre dich! Eh morgen kommt, kann’s ändern sich; wer heut ist frisch, gesund und rot, ist morgen krank, ja wohl gar tot. So du nun stirbest ohne Buß, dein Seel und Leib dort brennen muss.
Hilf, o Herr Jesu, hilf du mir, dass ich noch heute komm zu dir und Buße tu den Augenblick, eh mich der schnelle Tod hinrück, auf dass ich heut und jederzeit zu meiner Heimfahrt sei bereit.
Johann Heermann 1630 (LKG 220,5-7)
Fortlaufende Lese
Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. 2 Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: 3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. 4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. 5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. 6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. 7 Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. 8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. 9 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. 10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. 11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. 12 Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.
Matthäus 5,1-12
Tageslese
Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. 52 Und er sandte Boten vor sich her; die gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, ihm Herberge zu bereiten. 53 Und sie nahmen ihn nicht auf, weil er sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern. 54 Als aber das die Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willst du, so wollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel falle und sie verzehre. 55 Er aber wandte sich um und bedrohte sie. 56 Und sie gingen in ein anderes Dorf. 57 Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst
Lukas 9,51-57
Wir beten mit der Kollekte für den 5.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.143
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Aus Gnade seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.” (Epheser 62,8) Spruch zum 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)
St. Johns (Johannesburg 2023)
»So wahr ich lebe«, spricht Dein Gott, »mir ist nicht lieb des Sünders Tod; vielmehr ist dies mein Wunsch und Will, dass er von Sünden halte still, von seiner Bosheit kehre sich und lebe mit mir ewiglich.«
Dies Wort bedenk, o Menschenkind, verzweifle nicht in Deiner Sünd; hier findest Du Trost, Heil und Gnad, die Gott Dir zugesaget hat, und zwar mit einem teuern Eid. O selig, dem die Sünd ist leid!
Doch hüte Dich vor Sicherheit, denk nicht: »Zur Buß ist noch wohl Zeit, ich will erst fröhlich sein auf Erd; wann ich des Lebens müde werd, alsdann will ich bekehren mich, Gott wird wohl mein erbarmen sich.«
Wahr ist’s: Gott ist wohl stets bereit dem Sünder mit Barmherzigkeit; doch wer auf Gnade sündigt hin, fährt fort in seinem bösen Sinn und seiner Seele selbst nicht schont, dem wird mit Ungnad abgelohnt.Johann Heermann 1630 (LKG 220,1-4)
Fortlaufende Lese
Und Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. 24 Und die Kunde von ihm erscholl durch ganz Syrien. Und sie brachten zu ihm alle Kranken, mit mancherlei Leiden und Qualen behaftet, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte; und er machte sie gesund. 25 Und es folgte ihm eine große Menge aus Galiläa, aus den Zehn Städten, aus Jerusalem, aus Judäa und von jenseits des Jordans.
Matthäus 4:23-25
Tageslese
Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram 16 und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an deiner statt. 17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den soll Elisa töten. 18 Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. 20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe! 21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab’s den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.
1. Könige 19:15-21
Wir beten mit der Kollekte für den 5.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.143
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Aus Gnade seid Ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus Euch: Gottes Gabe ist es.” (Epheser 62,8) Spruch zum 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)
Zu Dir flieh ich; verstoß mich nicht, wie ich’s wohl hab verdienet. Ach Gott, zürn nicht, geh nicht ins G’richt, Dein Sohn hat mich versühnet.
Solls ja so sein, daß Straf und Pein auf Sünde folgen müssen, so fahr hier fort, nur schone dort und laß mich hier wohl büßen.
Gib, Herr, Geduld, vergiss die Schuld, schaff ein gehorsam Herze, dass ich nur nicht, wie’s wohl geschicht, murrend mein Heil verscherze.
Handle mit mir, wie’s dünket Dir, durch Dein Gnad will ich’s leiden; nur wollst Du mich nicht ewiglich, mein Gott, dort von Dir scheiden.
Martin Rutilius, 1613. (LKG 219,3-7)
Fortlaufende Lese
8 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. 19 Und er sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen. 20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach. 21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze flickten. Und er rief sie. 22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.
Matthäus 4:18-22
Tageslese
Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. 59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 60 Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! 61 Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind. 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Lukas 9:57b-62
Wir beten mit der Kollekte für den 5.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.143
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
For by grace you are saved through faith, and this is not from yourselves, it is the gift of God.
Ephesians 2,8 “Discipleship”(Nachfolge)
Collect for this fifth Sunday after Trinity
Grant, O Lord, we beseech thee, that the course of this world may be so peaceably ordered by thy governance, that thy Church may joyfully serve thee in all godly quietness; through Jesus Christ our Lord. Amen.
Prédelle du retable de l’église Saint Georges, Musée historique de Haguenau
God´s Holy Word for the 5th Sunday after Trinity
The Introit invites us to trust God alone
Certainly God is good to Israel, and to those whose motives are pure. But as for me, my feet almost slipped; my feet almost slid out from under me. For I envied those who are proud, as I observed the prosperity of the wicked. They mock and say evil things; they proudly threaten violence. They speak as if they rule in heaven, and lay claim to the earth. Therefore they have more than enough food to eat, and even suck up the water of the sea. But I am continually with you; you hold my right hand. You guide me by your wise advice, and then you will lead me to a position of honor. Whom do I have in heaven but you? On earth there is no one I desire but you.
Psalm 73,1-3.8-10.23-26
God´s Holy Word according to the 1st Book of Moses (Genesis)
Now the Lord said to Abram,
“Go outfrom your country, your relatives, and your father’s household to the land that I will show you. Then I will make youinto a great nation, and I will bless you, and I will make your name great, so that you will exemplify divine blessing.
I will bless those who bless you, but the one who treats you lightly I must curse, so that all the families of the earth may receive blessing through you.”
So Abram left, just as the Lord had told him to do, and Lot went with him. NowAbram was 75 years oldwhen he departed from Haran.
Genesis 12,1-4
The holy Apostle St. Paul writes to the Corinthians
For the message about the cross is foolishness to those who are perishing, but to us who are being saved it is the power of God. For it is written, “I will destroy the wisdom of the wise, and I will thwart the cleverness of the intelligent.” Where is the wise man? Where is the expert in the Mosaic law? Where is the debater of this age? Has God not made the wisdom of the world foolish? For since in the wisdom of God the world by its wisdom did not know God, God was pleased to save those who believe by the foolishness of preaching. For Jews demand miraculous signs and Greeks ask for wisdom, but we preach about a crucified Christ, a stumbling block to Jews and foolishness to Gentiles.But to those who are called, both Jews and Greeks, Christ is the power of God and the wisdom of God. For the foolishness of God is wiser than human wisdom, and the weakness of God is stronger than human strength.
1. Corinthians 1,18-25
The holy Gospel according to St. Luke
Now Jesus was standing by the Lake of Gennesaret, and the crowd was pressing around him to hear the word of God. He saw two boats by the lake, but the fishermen had gotten out of them and were washing their nets. He got in to one of the boats, which was Simon’s, and asked him to put out a little way from the shore. ThenJesus sat down and taught the crowds from the boat. When he had finished speaking, he said to Simon, “Put out into the deep water and lower your nets for a catch.”Simon answered, “Master, we worked hard all night and caught nothing! But at your word I will lower the nets.”When they had done this, they caught so many fish that their nets started to tear. So they motioned to their partners in the other boat to come and help them. And they came and filled both boats, so that they were about to sink. But when Simon Peter saw it, he fell down at Jesus’ knees, saying, “Go away from me, Lord, for I am a sinful man!” For Peter and all who were with him were astonished at the catch of fish that they had taken, and so were James and John, Zebedee’s sons, who were Simon’s business partners. ThenJesus said to Simon, “Do not be afraid; from now on you will be catching people!” So when they had brought their boats to shore, they left everything and followed him.
Luke 5,1-11
God´s Holy Word for today´s sermon:
Again the next day John was standing there with two of his disciples. Gazing at Jesus as he walked by, he said, “Look, the Lamb of God!” When John’s two disciples heard him say this, they followed Jesus. Jesus turned around and saw them following and said to them, “What do you want?” So they said to him, “Rabbi” (which is translated Teacher), “where are you staying?” Jesus answered, “Come and you will see.” So they came and saw where he was staying, and they stayed with him that day. Now it was about four o’clock in the afternoon.
Andrew, the brother of Simon Peter, was one of the two disciples who heard what John said and followed Jesus.He first found his own brother Simon and told him, “We have found the Messiah!” (which is translated Christ). Andrew brought Simon to Jesus. Jesus looked at him and said, “You are Simon, the son of John. You will be called Cephas” (which is translated Peter).
On the next day Jesus wanted to set out for Galilee. He found Philip and said to him, “Follow me.”(Now Philip was from Bethsaida, the town ofAndrew and Peter.) Philip found Nathanael and told him, “We have found the one Moses wrote about in the law, and the prophets also wrote about—Jesus of Nazareth, the son of Joseph.” Nathanael replied, “Can anything good come out of Nazareth?” Philip replied, “Come and see.”
Jesus saw Nathanael coming toward him and exclaimed, “Look, a true Israelite inwhom there is no deceit!” Nathanael asked him, “How do you know me?” Jesus replied, “Before Philip called you, when you were under the fig tree, I saw you.” Nathanael answered him, “Rabbi, you are the Son of God; you are the king of Israel!” Jesus said to him, “Because I told you that I saw you under the fig tree, do you believe? You will see greater things than these.”He continued, “I tell all of you the solemn truth—you will see heaven opened and the angels of God ascending and descending on the Son of Man.”
John 1,35-51
Let us pray for the church and all people according to their needs:
Lord God of hosts, sustain those called to be fishers of men in Christ’s Church, that they would not be discouraged when they toil all night and take nothing, but continue to let down their nets at His Word according to that calling. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, make Your servants jealous for Your name, especially Matthew, our Synod president; Hans-Jörg, our local bishop; Thomas, our superintendent; and Felix, Johann, Vadym and all pastors, whom Your Son has called to be fishers of men in our midst. Give them courage faithfully to proclaim Your Word alone. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, in every generation You preserve a remnant who have not bowed their knees to the false gods of this world. By Your Spirit, keep us faithful to You, and grant repentance to those who have fallen away. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, grant zeal among our members to make a defense for the hope that is in us. May our homes be welcoming places where visitors are drawn to the Word of life as it is proclaimed and lived out among us. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, keep us from trusting the wisdom of the worldly wise and the debaters of this age above the truth of Your Word, that we would not perish with those who reject the word of the cross. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, by Your Spirit help us to bless others, not repaying evil for evil or reviling for reviling, that as Your children we may seek peace and pursue it with all people. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, bless June, Christoph, Michael, Micheline, Markus, Manfred, Gisela, Annette, Elle, Matthias, Detlev & Bilyana, Friederike and Oliver, Angelika and Tamara and all who suffer in body or mind in our midst. Since Christ is at their right hand, they cannot be shaken. Make their flesh dwell securely, and give them peace in the promise that You will not abandon their souls to Sheol. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord God of hosts, Your Son is our chosen portion and our cup, forgiving and nourishing us with His body and blood. Grant that we may receive Him humbly and in faith, that You may hold our lot secure in Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O living God, Lord of hosts, You have given us Your Holy Word and provided bountifully for all our needs. We confess that we are unworthy of all these mercies and have rather deserved punishment. Yet we implore You, forgive our sins and bless us in our various callings, that by Your strength we may be sustained and defended now and forever, and so praise You eternally; through Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
“Einer trage des andern Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.” (Galater 6,2) Spruch zum 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)
Johanneskapelle (Gedenkstein der Michaeltruppe)
Ach Gott und Herr, wie groß und schwer sind mein begangne Sünden! Da ist niemand, der helfen kann, auf dieser Welt zu finden.
Lief ich gleich weit zu dieser Zeit bis an der Erde Enden, und wollt los sein des Kreuzes mein, würd ich doch solchs nicht wenden.
Zu Dir flieh ich; verstoß mich nicht, wie ich’s wohl hab verdienet. Ach Gott, zürn nicht, geh nicht ins G’richt, Dein Sohn hat mich versühnet.
Martin Rutilius bzw Johann Major, Jena 1613. (LKG 219,1-3)
Fortlaufende Lese
Die Brüder Josefs aber fürchteten sich, als ihr Vater gestorben war, und sprachen: Josef könnte uns gram sein und uns alle Bosheit vergelten, die wir an ihm getan haben. 16 Darum ließen sie ihm sagen: Dein Vater befahl vor seinem Tode und sprach: 17 So sollt ihr zu Josef sagen: Vergib doch deinen Brüdern die Missetat und ihre Sünde, dass sie so übel an dir getan haben. Nun vergib doch diese Missetat uns, den Dienern des Gottes deines Vaters! Aber Josef weinte, als man ihm solches sagte. 18 Und seine Brüder gingen selbst hin und fielen vor ihm nieder und sprachen: Siehe, wir sind deine Knechte. 19 Josef aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Stehe ich denn an Gottes statt? 20 Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk. 21 So fürchtet euch nun nicht; ich will euch und eure Kinder versorgen. Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen. 22 So wohnte Josef in Ägypten mit seines Vaters Hause und lebte hundertzehn Jahre 23 und sah Ephraims Kinder bis ins dritte Glied. Auch die Söhne von Machir, Manasses Sohn, wurden dem Hause Josefs zugerechnet. 24 Und Josef sprach zu seinen Brüdern: Ich sterbe; aber Gott wird euch gnädig heimsuchen und aus diesem Lande führen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob zu geben geschworen hat. 25 Darum nahm er einen Eid von den Söhnen Israels und sprach: Wenn euch Gott heimsuchen wird, so nehmt meine Gebeine mit hinauf von hier. 26 Und Josef starb, als er hundertzehn Jahre alt war. Und sie salbten ihn und legten ihn in einen Sarg in Ägypten.
1. Mose 50,15-26
Tageslese
Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid. Und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. 2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. 3 Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. 4 Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern. 5 Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen. 6 Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern.
Galater 6,1-5
Wir beten mit der Kollekte für den 4.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwenglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.141
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Einer trage des andern Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.” (Galater 6,2) Spruch zum 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)
Christ Pantokrator (Mt.11,28). Original in Brukental National Museum, Sibiu (Rumänien)
Sieh an die Wunden Deines Sohns und mach mich würdig seines Lohns. Sieh doch nicht an die Sünde mein, vielmehr die Meng der Wunden sein.
Dein beleidigt Majestät gänzlich dadurch versöhnt er hat. Was ich nicht bin, findst Du bei ihm, sein Tod ist und bleibt mein Gewinn.
Sein rosinfarben teuer Blut ist mein Erbteil und höchstes Gut. Verleih, dass ich von ganzem Herz all mein Vertrauen darauf setz
und in dem bittern Leiden sein stets hab die höchste Freude mein. So will ich, Herr, stets danken Dir für Deine Gnade für und für.
Melchior Eccard 1599 (LKG 218,4-7)
Fortlaufende Lese
Und Jakob gebot ihnen und sprach zu ihnen: Ich werde versammelt zu meinem Volk; begrabt mich bei meinen Vätern in der Höhle auf dem Acker Efrons, des Hetiters, 30 in der Höhle auf dem Felde von Machpela, die gegenüber von Mamre liegt im Lande Kanaan, die Abraham kaufte samt dem Acker von Efron, dem Hetiter, zum Erbbegräbnis. 31 Da haben sie Abraham begraben und Sara, seine Frau. Da haben sie auch Isaak begraben und Rebekka, seine Frau. Da habe ich auch Lea begraben 32 in dem Acker und der Höhle, die von den Hetitern gekauft ist. 33 Und als Jakob dies Gebot an seine Söhne vollendet hatte, tat er seine Füße zusammen auf dem Bett und verschied und wurde versammelt zu seinen Vätern.
1. Mose 49,29-33
Tageslese
Wir aber, die wir stark sind, sollen die Schwächen derer tragen, die nicht stark sind, und nicht Gefallen an uns selber haben. 2 Ein jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. 3 Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: »Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.« 4 Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. 5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, 6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. 7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.
Römer 15,1-7
Wir beten mit der Kollekte für den 4.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwenglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.141
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Einer trage des andern Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.” (Galater 6,2) Spruch zum 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)
Jacek Malczewski (1854-1929): “Chrystus i Samarytanka”
O Gott Vater in Ewigkeit, voll Gnade und Barmherzigkeit: Sei gnädig mir durch Deinen Sohn, den Du für mich hast sterben schon.
Sieh an sein Leid und Marter groß, mach mich dadurch von Sünden los. Sein Wunden, Schmerzen, Angst und Pein lass Dir meine Versöhnung sein.
Ach, Herr, mein Sünd vergib aus Gnad, dass mir dieselb zum Tod nicht schad. Erzeig mir Dein Barmherzigkeit, /eg allen Zorn und Straf beiseit.
Sieh an die Wunden Deines Sohns und mach mich würdig seines Lohns. Sieh doch nicht an die Sünde mein, vielmehr die schweren Wunden sein.
Melchior Eccard 1599 (LKG 218, 1-4)
Fortlaufende Lese
Und Jakob rief seine Söhne und sprach: Versammelt euch, dass ich euch verkünde, was euch begegnen wird in künftigen Zeiten. 2 Kommt zuhauf und hört zu, ihr Söhne Jakobs, und hört euren Vater Israel. 3 Ruben, mein erster Sohn bist du, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke, der Oberste in der Würde und der Oberste in der Macht. 4 Du walltest auf wie Wasser. Du sollst nicht der Oberste bleiben, denn du bist auf deines Vaters Lager gestiegen, daselbst hast du mein Bett entweiht, das du bestiegst. 5 Die Brüder Simeon und Levi, ihre Schwerter sind mörderische Waffen. 6 Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und meine Ehre sei nicht in ihrer Versammlung; denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet, und in ihrem Mutwillen haben sie Stiere gelähmt. 7 Verflucht sei ihr Zorn, dass er so heftig ist, und ihr Grimm, dass er so grausam ist. Ich will sie versprengen in Jakob und zerstreuen in Israel. 8 Juda, du bist’s! Dich werden deine Brüder preisen. Deine Hand wird deinen Feinden auf dem Nacken sein, vor dir werden deines Vaters Söhne sich verneigen. 9 Juda ist ein junger Löwe. Du bist hochgekommen, mein Sohn, vom Raube. Wie ein Löwe hat er sich hingestreckt und wie eine Löwin sich gelagert. Wer will ihn aufstören? 10 Es wird das Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis dass der komme, dem es gehört, und ihm werden die Völker anhangen. 11 Er wird seinen Esel an den Weinstock binden und seiner Eselin Füllen an die edle Rebe. Er wird sein Kleid in Wein waschen und seinen Mantel in Traubenblut. 12 Seine Augen sind dunkler als Wein und seine Zähne weißer als Milch. 13 Sebulon wird am Gestade des Meeres wohnen und am Gestade der Schiffe und reichen bis Sidon. 14 Issachar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben: 15 Er sah die Ruhe, dass sie gut ist, und das Land, dass es lieblich ist; da hat er seine Schultern geneigt, zu tragen, und ist ein fronpflichtiger Knecht geworden. 16 Dan wird Richter sein in seinem Volk wie nur irgendein Stamm in Israel. 17 Dan wird eine Schlange werden auf dem Wege und eine Otter auf dem Steige und das Pferd in die Fersen beißen, dass sein Reiter zurückfalle. 18 HERR, ich warte auf dein Heil! 19 Gad wird gedrängt werden von Kriegshaufen, er aber drängt ihnen nach auf der Ferse. 20 Assers Brot wird fett sein, und er wird leckere Speise wie für Könige geben. 21 Naftali ist eine flüchtige Hirschkuh, er gibt schöne Rede. 22 Ein junger Fruchtbaum ist Josef, ein junger Fruchtbaum an einer Quelle, dessen Zweige emporsteigen über die Mauer. 23 Und wiewohl ihn die Schützen erzürnen und gegen ihn kämpfen und ihm nachstellen, 24 so bleibt doch sein Bogen fest und seine Arme und Hände stark durch den Mächtigen in Jakob. Von dort kommt der Hirte, der Fels Israels. 25 Von deines Vaters Gott werde dir geholfen, und von dem Allmächtigen seist du gesegnet mit Segen oben vom Himmel herab, mit Segen von der Flut, die drunten liegt, mit Segen der Brüste und des Mutterleibes. 26 Die Segnungen deines Vaters waren stärker als die Segnungen der ewigen Berge, die köstlichen Güter der ewigen Hügel. Mögen sie kommen auf das Haupt Josefs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern! 27 Benjamin ist ein reißender Wolf; des Morgens wird er Raub fressen und des Abends wird er Beute austeilen. 28 Das sind die zwölf Stämme Israels alle, und das ist’s, was ihr Vater zu ihnen geredet hat, als er sie segnete, einen jeden mit einem besonderen Segen.
1. Mose 49,1-28
Tageslese
Sündigt aber dein Bruder, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch zweier oder dreier Zeugen Mund bestätigt werde. 17 Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner. 18 Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch einig werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18:15-20
Wir beten mit der Kollekte für den 4.S.n. Trinitatis:
Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwenglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.141
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist