Was Mensch ist, muß erblassen und sinken in den Tod

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Lukas 12,48b)

9.Sonntag nach Trinitatis: “Der kluge Haushalter”

Immanuel (Frankentrost, MI)

Was Mensch ist muß erblassen und sinken in den Tod;
Er muß den Geist auslassen selbst werden Erd und Kot.
Allda ists dann geschehen mit seinem klugen Rat
und ist frei klar zu sehen wie schwach sei Menschentat.

Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen, den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig unbetrübt.

Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht;
das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht:
der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer,
der Fisch unzählge Herde im großen wilden Meer.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 320,3-5)

Fortlaufende Lese

18 Als er dies mit ihnen redete, siehe, da kam einer der Oberen, fiel vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben gestorben, aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. 19 Und Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. 20 Und siehe, eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluss hatte, trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes. 21 Denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand berühre, so werde ich gesund. 22 Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und die Frau wurde gesund zu derselben Stunde. 23 Und als Jesus in das Haus des Oberen kam und sah die Flötenspieler und das Getümmel des Volks, 24 sprach er: Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. 25 Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff es bei der Hand. Da stand das Mädchen auf. 26 Und diese Kunde erscholl durch dieses ganze Land. 

Matthäus 9,18-26

Tageslese

Ich habe unter der Sonne auch diese Weisheit gesehen, die mich groß dünkte: 14 Da war eine kleine Stadt und wenig Männer darin, und es kam ein großer König, der belagerte sie und baute große Bollwerke gegen sie. 15 Und es fand sich darin ein armer, weiser Mann, der die Stadt rettete durch seine Weisheit; aber kein Mensch dachte an diesen armen Mann. 16 Da sprach ich: Weisheit ist besser als Stärke, doch des Armen Weisheit wird verachtet, und auf seine Worte hört man nicht. 17 Der Weisen Worte, in Ruhe vernommen, sind besser als des Herrschers Schreien unter den Törichten. 18 Weisheit ist besser als Kriegswaffen; aber ein einziger Bösewicht verdirbt viel Gutes.

Prediger 9,13-18

Wir beten mit der Kollekte für den 9. Sonntag nach Trinitatis

O Herr, wir bitten Dich, gib uns allezeit Deinen Geist, zu denken und zu tun, was recht ist, auf daß wir, die wir ohne Dich nicht sein können, Kraft empfangen, nach Deinem Willen zu leben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, welcher mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Ready for church this 9th Sunday after Trinity.

Going to church at Immanuel in Frankentrost, MI and preaching in this my new congregational home. Here they follow the propers of the 10th Sunday after Pentecost and God willing I will be preaching on the gospel of St. Matthew in the fourteenth chapter.

Our watchword back home in Germany for this week is from St. Luke´s gospel:

Everyone to whom much was given, of him much will be required, and from him to whom they entrusted much, they will demand the more.

Luke 12,48b

The Psalm for this Sunday teaches us to pray in all our need and desperation:

O God, You are my God; earnestly I seek you;
    my soul thirsts for You;
my flesh faints for You,
    as in a dry and weary land where there is no water.
So I have looked upon You in the sanctuary,
    beholding Your power and glory.
Because Your steadfast love is better than life,
    my lips will praise You.
So I will bless You as long as I live;
    in Your name I will lift up my hands.

My soul will be satisfied as with fat and rich food,
    and my mouth will praise You with joyful lips,
when I remember You upon my bed,
    and meditate on You in the watches of the night;
for You have been my help,
    and in the shadow of Your wings I will sing for joy.
My soul clings to You;
    Your right hand upholds me.

Psalm 63

The holy prophet Isaiah invites us in the name of the most High:

“Come, everyone who thirsts,
    come to the waters;
and he who has no money,
    come, buy and eat!
Come, buy wine and milk
    without money and without price.
Why do you spend your money for that which is not bread,
    and your labor for that which does not satisfy?
Listen diligently to me, and eat what is good,
    and delight yourselves in rich food.
Incline your ear, and come to me;
    hear, that your soul may live;
and I will make with you an everlasting covenant,
    my steadfast, sure love for David.
Behold, I made him a witness to the peoples,
    a leader and commander for the peoples.
Behold, you shall call a nation that you do not know,
    and a nation that did not know you shall run to you,
because of the Lord your God, and of 

Isaiah 55,1-5

The holy apostle St. Paul reminds the Romans of Israel´s divine heritage and divine covenant:

I am speaking the truth in Christ—I am not lying; my conscience bears me witness in the Holy Spirit— that I have great sorrow and unceasing anguish in my heart. For I could wish that I myself were accursed and cut off from Christ for the sake of my brothers, my kinsmen according to the flesh. They are Israelites, and to them belong the adoption, the glory, the covenants, the giving of the law, the worship, and the promises. To them belong the patriarchs, and from their race, according to the flesh, is the Christ, who is God over all, blessed forever. Amen.

Romans 9,1-5

The holy Gospel of our Lord Jesus Christ recorded by the holy evangelist St. Matthew:

Now when Jesus heard this, he withdrew from there in a boat to a desolate place by himself. But when the crowds heard it, they followed him on foot from the towns. 14 When he went ashore he saw a great crowd, and he had compassion on them and healed their sick. 15 Now when it was evening, the disciples came to him and said, “This is a desolate place, and the day is now over; send the crowds away to go into the villages and buy food for themselves.” 16 But Jesus said, “They need not go away; you give them something to eat.” 17 They said to him, “We have only five loaves here and two fish.” 18 And he said, “Bring them here to me.” 19 Then he ordered the crowds to sit down on the grass, and taking the five loaves and the two fish, he looked up to heaven and said a blessing. Then he broke the loaves and gave them to the disciples, and the disciples gave them to the crowds. 20 And they all ate and were satisfied. And they took up twelve baskets full of the broken pieces left over. 21 And those who ate were about five thousand men, besides women and children.

Matthew 14,13-21

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers6,24-26 (4th Book of Moses)
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Du meine Seele singe

“Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.” (Epheser 5,8f.)

8. Sonntag nach Trinitatis: “Früchte des Geistes”

Trinity Lutheran, Milwaukee (WI)

Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn. Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd; ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.

Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil! Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil, das höchste Gut erlesen, den schönsten Schatz geliebt; sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig unbetrübt.

Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht; das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht: der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer, der Fisch unzähl’ge Herde im großen wilden Meer.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 320,1-3)

Fortlaufende Lese

Und Jesus kam in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter zu Bett lag und hatte das Fieber. 15 Da berührte er ihre Hand und das Fieber verließ sie. Und sie stand auf und diente ihm. 16 Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund, 17 auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: »Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheiten hat er getragen.«

Matthäus 8:14-17

Tageslese

Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. 9 Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. 10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Galater 6,7-10

Wir beten mit der Kollekte für den 8.S.n. Trinitatis:

Hilf uns, Herr, himmlischer Vater, weil über uns der Names Deines Sohnes genannt ist, daß wir absagen aller Ungerechtigkeit. Heilige uns, daß wir tüchtig werden, Frucht zu bringen, die bleibt ins ewige Leben, durch unsern Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.145

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt

“Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.” (Epheser 5,8f.)

8. Sonntag nach Trinitatis: “Früchte des Geistes”

Mt. Olive Lutheran Church (Washington Heights, WI)

Seine Strafen, seine Schläge, ob sie mir gleich bitter seind,
dennoch, wenn ich’s recht erwäge, sind es Zeichen, dass mein Freund,
der mich liebet, mein gedenke und mich von der schnöden Welt,
die uns hart gefangen hält, durch das Kreuze zu ihm lenke.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Das weiß ich fürwahr und lasse mir’s nicht aus dem Sinne gehn:
Christenkreuz hat seine Maße und muss endlich stillestehn.
Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein:
also wird auch nach der Pein, wer’s erwarten kann, erfreuet.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Weil dann weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt,
ei, so heb ich meine Hände zu Dir, Vater, als Dein Kind,
bitte, wollst mir Gnade geben, Dich aus aller meiner Macht
zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben,
bis ich Dich nach dieser Zeit lob und lieb in Ewigkeit.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 319,10-12)

Fortlaufende Lese

Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn 6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen. 7 Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. 8 Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 9 Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. 10 Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! 11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; 12 aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern. 13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde. 

Matthäus 8:5-13

Tageslese

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt[3], womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Matthäus 5:13-16

Wir beten mit der Kollekte für den 8.S.n. Trinitatis:

Hilf uns, Herr, himmlischer Vater, weil über uns der Names Deines Sohnes genannt ist, daß wir absagen aller Ungerechtigkeit. Heilige uns, daß wir tüchtig werden, Frucht zu bringen, die bleibt ins ewige Leben, durch unsern Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.145

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ (Eph.2,19)

Samstag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis: “Heiligung des Leibes”

Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen und ermuntert mein Gemüt,
dass ich alle lieben Morgen schaue neue Lieb und Güt.
Wäre mein Gott nicht gewesen, hätte mich sein Angesicht
nicht geleitet, wär ich nicht aus so mancher Angst genesen.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Wie so manche schwere Plage wird vom Satan hergeführt,
die mich doch mein Lebetage niemals noch bisher berührt.
Gottes Engel, den er sendet, hat das Böse, was der Feind
anzurichten war gemeint, in die Ferne weggewendet.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Wie ein Vater seinem Kinde sein Herz niemals ganz entzeucht,
ob es gleich bisweilen Sünde tut und aus den Bahnen weicht,
also hält auch mein Verbrechen mir mein frommer Gott zu gut,
will mein Fehlen mit der Rut’ und nicht mit dem Schwerte rächen.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 319,7-9)

Fortlaufende Lese

Als er aber vom Berge herabging, folgte ihm eine große Menge. 2 Und siehe, ein Aussätziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. 3 Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will’s tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. 4 Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.

Matthäus 8,1-4

Tageslese

Wisst ihr nicht: Die im Stadion laufen, die laufen alle, aber nur einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 26 Ich aber laufe nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt, 27 sondern ich schinde meinen Leib und bezwinge ihn, dass ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.

1. Korinther 9,24-27

Wir beten mit der Kollekte für den 7.S.n. Trinitatis:

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.144

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Meiner Seele Wohlergehen hat er ja recht wohl bedacht

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ (Eph.2,19)

Freitag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis: “Heiligung des Leibes”

Gesu Kirche (Milwaukee, Wisconsin)

Seinen Geist, den edlen Führer, gibt er mir in seinem Wort,
dass er werde mein Regierer durch die Welt zur Himmelspfort,
dass er mir mein Herz erfülle mit dem hellen Glaubenslicht,
das des Todes Macht zerbricht und die Hölle selbst macht stille.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Meiner Seele Wohlergehen hat er ja recht wohl bedacht.
Will dem Leibe Not entstehen, nimmt ers gleichfalls auch in Acht.
Wenn mein Können, mein Vermögen nichts vermag, nichts helfen kann,
kommt mein Gott und hebt mir an, sein Vermögen beizulegen.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Himmel, Erd und ihre Heere hat er mir zum Dienst bestellt.
Wo ich nur mein Aug hinkehre, find ich, was mich nährt und hält:
Tier und Kräuter und Getreide in den Gründen, in der Höh,
in den Büschen, in der See, überall ist meine Weide.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 319,4-6)

Fortlaufende Lese

Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. 26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß. 28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre; 29 denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten. 

Matthäus 7,24-29

Tageslese

Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Römer 12,1f

Wir beten mit der Kollekte für den 7.S.n. Trinitatis:

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.Orate fratres S.144

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Sollt ich meinem Gott nicht singen?

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ (Eph.2,19)

Donnerstag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis: “Heiligung des Leibes”

Sollt ich meinem Gott nicht singen, sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen, wie so gut er’s mit mir mein’.
Ist doch nichts als lauter Lieben, das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt, die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen streckt,
also hat auch hin und wieder mich des Höchsten Arm bedeckt,
alsobald im Mutterleibe, da er mir mein Wesen gab
und das Leben, das ich hab und noch diese Stunde treibe.
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer, nein, er gibt ihn für mich hin,
dass er mich vom ewgen Feuer durch sein teures Blut gewinn.
O Du unergründter Brunnen, wie will doch mein schwacher Geist,
ob er sich gleich hoch befleißt, Deine Tief ergründen können?
Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 319,1-3)

Fortlaufende Lese

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. 13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. 14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden!

15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. 21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

Matthäus 7,12-23

Tageslese

Wenn dich aber deine Hand verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.[3] 45-46 Und wenn dich dein Fuß verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm zum Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen.[4] 47 Und wenn dich dein Auge verführt, so wirf’s von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen, 48 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht. 49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!

Markus 9,43-50

Wir beten mit der Kollekte für den 7.S.n. Trinitatis:

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.144

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Er gebe uns ein fröhlich Herz

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ (Eph.2,19)

Mittwoch nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis: “Heiligung des Leibes”

Lake Crescent, WA

Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.

Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land; er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand.

Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit uns gehn, was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn.

Solange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil, und wenn wir scheiden von der Erd, verbleib er unser Teil.

Er drücke, wenn das Herze bricht, uns unsre Augen zu und zeig uns drauf sein Angesicht dort in der ewgen Ruh.

Paul Gerhardt 1647 (LKG 318,5-9)

Fortlaufende Lese

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. 8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. 9 Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? 10 Oder der ihm, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? 11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!

Matthäus 7,7-11

Tageslese

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

1. Korinther 6,19-20

Wir beten mit der Kollekte für den 7.S.n. Trinitatis:

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.144

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Nun danket all und bringet Ehr

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ (Eph.2,19)

Dienstag nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis: Heiligung des Leibes

“Stadt bei Mondaufgang” (Caspar David Friedrich 1817)

Nun danket all und bringet Ehr, Ihr Menschen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeld’t.

Ermuntert Euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut;

der uns von Mutterleibe an frisch und gesund erhält und, wo kein Mensch nicht helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt;

der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, doch bleibet guten Muts, die Straf erlässt, die Schuld vergibt und tut uns alles Guts.

Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.

Paul Gerhardt 1647 (LKG 318,1-5)

Fortlaufende Lese

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. 3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? 4 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen. 6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.

Matthäus 7,1-6

Tageslese

Nicht jeder von euch, meine Brüder, soll Lehrer werden; da wir doch wissen, dass wir ein desto strengeres Urteil empfangen werden. 2 Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mensch und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. 3 Wenn wir den Pferden den Zaum ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir ihren ganzen Leib. 4 Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt. 5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rechnet sich große Dinge zu. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet’s an! 6 Auch die Zunge ist ein Feuer. Eine Welt voll Ungerechtigkeit ist die Zunge unter unsern Gliedern: Sie befleckt den ganzen Leib und setzt das ganze Leben in Brand und ist selbst von der Hölle entzündet. 7 Denn jede Art von Tieren und Vögeln und Schlangen und Seetieren wird gezähmt und ist gezähmt vom Menschen, 8 aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das aufrührerische Übel, voll tödlichen Gifts. 9 Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. 10 Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, meine Brüder und Schwestern.

Jakobus 3,1-10

Wir beten mit der Kollekte für den 7.S.n. Trinitatis:

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.144

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Erhalt mich, Herr, im Glauben

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ (Eph.2,19)

7. Sonntag nach Trinitatis: Heiligung des Leibes

Epiphany Lutheran, Kirkland (WA)

Erhalt mich, Herr, im Glauben, dass ich an Deinem Leib wie am Weinstock die Trauben fruchtbar und fest verbleib. Mein Herz, Sinn und Gemüt erneure und regiere, mein Zunge selbst auch führe, also zu singen mit:

Ehr sei dem Vater oben im allerhöchsten Thron. Ehr sei mit Dank und Loben seim allerliebsten Sohn. Ehr sei zu aller Zeit dem Heilgen Geist gesungen in allem Volk und Zungen heut und in Ewigkeit.

Georg Weißel 1644 (LKG 317,4-5)

Fortlaufende Lese

Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? 27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? 28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. 33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Matthäus 6,24-34

Tageslese

Und er verließ sie und stieg wieder in das Boot und fuhr ans andere Ufer. 14 Und sie hatten vergessen, Brot mitzunehmen, und hatten nicht mehr mit sich im Boot als ein Brot. 15 Und er gebot ihnen und sprach: Merkt auf, seht euch vor vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes. 16 Und sie überlegten hin und her, weil sie kein Brot hatten. 17 Und er merkte das und sprach zu ihnen: Was bekümmert ihr euch, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht, und begreift ihr noch nicht? Habt ihr ein erstarrtes Herz in euch? 18 Habt ihr Augen und seht nicht und habt Ohren und hört nicht? Und denkt ihr nicht daran: 19 Als ich die fünf Brote brach für die fünftausend, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr da aufgesammelt? Sie sagten: Zwölf. 20 Und als ich die sieben brach für die viertausend, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr da aufgesammelt? Und sie sagten: Sieben. 21 Und er sprach zu ihnen: Begreift ihr denn noch nicht?

Markus 8,13-21

Wir beten mit der Kollekte für den 7.S.n. Trinitatis:

Herr, himmlischer Vater, nimm unsern Leib und unsere Seele ganz zu Deinem Eigentum, laß Deine Gnade in uns groß werden, daß nicht der eigene Sinn, sondern Dein heiliger Wille uns völlig regiere, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.144

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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