Mitten in dem Tod anficht uns der Höllen Rachen (LKG 349,2)

“Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe”

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)

Mitten in dem Tod anficht uns der Hölle Rachen. Wer will uns aus solcher Not frei und ledig machen? Das tust Du, Herr, alleine. Es jammert Dein Barmherzigkeit unsre Klag und großes Leid. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht verzagen vor der tiefen Hölle Glut. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349,2)

Fortlaufende Lese

Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, dass sie ihn fingen in seinen Worten, 16 und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist’s recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht? 18 Da nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. 20 Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 22 Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon.

Matthäus 22,15-22

Tageslese

Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mithilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Schuld ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte.[1] 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod[2], jenseits von Eden, gegen Osten.

1. Mose 4,1-16

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen (LKG 349)

“Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe”

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
“Kreuz an der Ostsee” (1815) von Caspar David Friedrich (1774-1840)

Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die Dich, Herr, erzürnet hat. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht versinken in des bittern Todes Not. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349)

Fortlaufende Lese

Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu rufen; doch sie wollten nicht kommen. 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. 7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. 8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren’s nicht wert. 9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. 10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen alle, die sie fanden, Böse und Gute; und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen. 11 Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, 12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußerste Finsternis! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Matthäus 22,1-14

Tageslese

Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben. Denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben. 10 Und das tut ihr ja auch an allen Brüdern und Schwestern in ganz Makedonien. Wir ermahnen euch aber, dass ihr darin noch vollkommener werdet, 11 und eure Ehre darein setzt, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, 12 damit ihr ehrbar wandelt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.

1. Thessalonicher 4,9-12

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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18th Sunday after Trinity (Highest command)

He has given us this command: Anyone who loves God must also love their brother and sister.

1. John 4,21

Dear Father in heaven, You have revealed Your love to us in Jesus Christ. Grant us Your Holy Spirit, that we may love You with our whole heart and our neighbors. as ourselves; through Jesus Christ our Lord.

Dobberstein Pg. 116.
“The ten commandments” 1516 by Lucas Cranach sr 1472-1553 to be seen in the Refectory of Luther House Wittenberg.

Blessed is the one
    who does not walk in step with the wicked
or stand in the way that sinners take
    or sit in the company of mockers,
but whose delight is in the law of the Lord,
    and who meditates on his law day and night.
That person is like a tree planted by streams of water,
    which yields its fruit in season
and whose leaf does not wither—
    whatever they do prospers.

Not so the wicked!
    They are like chaff
    that the wind blows away.
Therefore the wicked will not stand in the judgment,
    nor sinners in the assembly of the righteous.

For the Lord watches over the way of the righteous,
    but the way of the wicked leads to destruction.

Psalm 1

And God spoke all these words:

 “I am the Lord your God, who brought you out of Egypt, out of the land of slavery.

“You shall have no other gods before me.

“You shall not make for yourself an image in the form of anything in heaven above or on the earth beneath or in the waters below. You shall not bow down to them or worship them; for I, the Lord your God, am a jealous God, punishing the children for the sin of the parents to the third and fourth generation of those who hate me, but showing love to a thousand generations of those who love me and keep my commandments.

“You shall not misuse the name of the Lord your God, for the Lord will not hold anyone guiltless who misuses his name.

“Remember the Sabbath day by keeping it holy. Six days you shall labor and do all your work, but the seventh day is a sabbath to the Lord your God. On it you shall not do any work, neither you, nor your son or daughter, nor your male or female servant, nor your animals, nor any foreigner residing in your towns. For in six days the Lord made the heavens and the earth, the sea, and all that is in them, but he rested on the seventh day. Therefore, the Lord blessed the Sabbath day and made it holy.

“Honor your father and your mother, so that you may live long in the land the Lord your God is giving you.

“You shall not murder.

“You shall not commit adultery.

“You shall not steal.

“You shall not give false testimony against your neighbor.

“You shall not covet your neighbor’s house. You shall not covet your neighbor’s wife, or his male or female servant, his ox or donkey, or anything that belongs to your neighbor.”

Exodus 20,1-17

Be very careful, then, how you live—not as unwise but as wise, making the most of every opportunity, because the days are evil. Therefore, do not be foolish, but understand what the Lord’s will is. Do not get drunk on wine, which leads to debauchery. Instead, be filled with the Spirit, speaking to one another with psalms, hymns, and songs from the Spirit. Sing and make music from your heart to the Lord, always giving thanks to God the Father for everything, in the name of our Lord Jesus Christ.

Ephesians 5,15-20

As Jesus started on his way, a man ran up to him and fell on his knees before him. “Good teacher,” he asked, “what must I do to inherit eternal life?” “Why do you call me good?” Jesus answered. “No one is good—except God alone. You know the commandments: ‘You shall not murder, you shall not commit adultery, you shall not steal, you shall not give false testimony, you shall not defraud, honor your father and mother.’” “Teacher,” he declared, “all these I have kept since I was a boy.” Jesus looked at him and loved him. “One thing you lack,” he said. “Go, sell everything you have and give to the poor, and you will have treasure in heaven. Then come, follow me.” At this the man’s face fell. He went away sad, because he had great wealth.

Jesus looked around and said to his disciples, “How hard it is for the rich to enter the kingdom of God!” The disciples were amazed at his words. But Jesus said again, “Children, how hard it is to enter the kingdom of God! It is easier for a camel to go through the eye of a needle than for someone who is rich to enter the kingdom of God.” The disciples were even more amazed, and said to each other, “Who then can be saved?” Jesus looked at them and said, “With man this is impossible, but not with God; all things are possible with God.”

Markus 10,17-27

Let us sing with the Christian church:

Lord, keep us steadfast in your Word;
curb those who by deceit or sword
would seek to overthrow your Son
and to destroy what he has done.

Lord Jesus Christ, your pow’r make known,
for you are Lord of lords alone;
defend your Christendom that we
may sing your praise eternally.

O Comforter of priceless worth,
send peace and unity on earth;
support us in our final strife
and lead us out of death to life.

Martin Luther 1542

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord God, fix our faith on Your love shown to us in Christ. Give us Your Holy Spirit. Increase our love for You and for our neighbors. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Give peace, O Lord, to those who wait for You, and let Your preachers be proven faithful. Preserve Your Church, and let all Christians be glad to enter into the house of the Lord. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, Your Son is Bridegroom and Lord, faithful over Your house, the Church. Raise up the sons of our congregation to follow Your Word, and bless their families with godly lives. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of lords, by the reign of Your Son You govern all things in heaven and earth. Raise up true Davids among us to govern our land in faithfulness and, in humble strength, to do Your will. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Eternal Father, our Lord Jesus Christ is seated at Your right hand, even now subjecting every enemy under His feet. Give this certain confidence to us and to all Your saints in this vale of tears, to the needy, the troubled, the joyful and the expectant [and especially to _____________]. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father in heaven, You call us to pray for the peace of Jerusalem, Your Holy Christian Church. As we come to receive the peace of the Lord in this Sacrament, let this true peace be with us always. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of hosts, You have shared Your own glory with Your saints, seating them on the thrones of Your heavenly reign. Draw us also to Your house to sit among them as David of old and so receive Your heavenly benediction. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.

LCMS One-Year-Series

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26

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In Gottes Namen fahren wir (LKG 347)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Wittenberg

In Gottes Namen fahren wir, sein heilger Engel geh uns für wie dem Volk in Ägyptenland, das entging Pharaonis Hand. Kyrieleis.

Herr, Du wollst uns Geleitsmann sein und mit uns gehen aus und ein und zeigen alle Steig und Steg, wehren dem Unfall auf dem Weg. Kyrieleis.

So wird kein Berg noch tiefes Tal, kein Wasser irrn uns überall; froh kommen wir an unsern Ort, wenn Du uns gnädig hilfest fort. Kyrieleis.

Herr Christ, Du bist der rechte Weg zum Himmel und der ein’ge Steg; hilf uns Pilgern ins Vaterland, weil Du Dein Blut hast dran gewandt. Kyrieleis.

Nach einem mittelalterlichen Wallfahrtslied von Nikolaus Herman 1562 (LKG 347)

Fortlaufende Lese

Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg. 29 Er antwortete aber und sprach: Ich will nicht. Danach aber reute es ihn, und er ging hin. 30 Und der Vater ging zum andern Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin. 31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. 32 Denn Johannes kam zu euch und wies euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr’s saht, reute es euch nicht, sodass ihr ihm danach geglaubt hättet.

Matthäus 21,28-32

Tageslese

1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen. 3 Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. 4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, aus der Gnade seid ihr herausgefallen. 5 Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die wir hoffen. 6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist. 7 Ihr lieft so gut. Wer hat euch gehindert, der Wahrheit weiter zu gehorchen? 8 Solches Überreden kommt nicht von dem, der euch berufen hat. 9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. 10 Ich habe das Vertrauen zu euch in dem Herrn, ihr werdet nicht anders gesinnt sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle. 11 Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre ja das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben! 12 Sollen sie sich doch gleich verschneiden lassen, die euch aufhetzen! 13 Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch[1] Raum gebt, sondern durch die Liebe diene einer dem andern. 14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!« 15 Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.

Galater 5,1.4ff.13ff

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vaterwillen (LKG 346,4ff)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Wandbild in der Lutherstadt Wittenberg (2023)

Wie Gott mich führt, so geb ich mich in seinen Vaterwillen.
Scheints der Vernunft gleich wunderlich, sein Rat wird doch erfüllen,
was er in Liebe hat bedacht, eh er mich an das Licht gebracht; ich bin ja nicht mein eigen.

Wie Gott mich führt, so bleib ich treu im Glauben, Hoffen, Leiden.
Steht er mit seiner Kraft mir bei, was will mich von ihm scheiden?
Ich fasse in Geduld mich fest; was Gott mir widerfahren läßt, muß mir zum Besten dienen.

Wie Gott mich führt, so will ich gehn, es geh durch Dorn und Hecken.
Sein Antlitz lässet Gott nicht sehn; zuletzt wird ers aufdecken,
wie er nach seinem Vaterrat mich treu und wohl geführet hat. Dies sei mein Glaubensanker.

Lambert Gedicke 1711

Fortlaufende Lese

Und als er in den Tempel kam und lehrte, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: Aus welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Macht gegeben? 24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue. 25 Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da bedachten sie’s bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? 26 Sagen wir aber, sie war von Menschen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten, denn sie halten alle Johannes für einen Propheten. 27 Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen’s nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue.

Matthäus 21,23-27

Tageslese

Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, auf dass ich möglichst viele gewinne. 20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen unter dem Gesetz bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin –, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. 21 Denen ohne Gesetz bin ich wie einer ohne Gesetz geworden – obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz vor Christus –, damit ich die ohne Gesetz gewinne. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich an ihm teilhabe.

1. Korinther 9,19-23

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wie Gott mich führt, so will ich gehn (LKG 346)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Thema beim dänischen Pfarrkonvent

Wie Gott mich führt, so will ich gehn, ohn alles Eigenwählen;
geschieht, was er mir ausersehn, wird mirs an keinem fehlen.
Wie er mich führt, so geh ich mit, und folge willig Schritt für Schritt
in kindlichem Vertrauen.

Wie Gott mich führt, so bin ich still und folge seinem Leiten:
Obgleich im Fleisch der Eigenwill will öfters widerstreiten.
Wie Gott mich führt, bin ich bereit in Zeit und auch in Ewigkeit,
stets seinen Schluß zu ehren.

Wie Gott mich führt, bin ich vergnügt, ich ruh in seinen Händen;
wie er es schickt und mit mir fügt, wie ers will kehrn und wenden,
sei ihm hiermit ganz heimgestellt; er mach’s, wie es ihm gefällt,
zum Leben oder Sterben.

Lambert Gedicke 1711 (LKG 346,1ff)

Fortlaufende Lese

Als er aber am Morgen wieder in die Stadt ging, hungerte ihn. 19 Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hinzu und fand nichts daran als Blätter und sprach zu ihm: Nie mehr wachse Frucht auf dir in Ewigkeit! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich. 20 Und als das die Jünger sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so plötzlich verdorrt? 21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr solches nicht allein mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird’s geschehen. 22 Und alles, was ihr bittet im Gebet: so ihr glaubt, werdet ihr’s empfangen.

Matthäus 21,18-22

Tageslese

Als sie nun nach Kapernaum kamen, traten zu Petrus, die den Tempelgroschen einnehmen, und sprachen: Zahlt euer Meister nicht den Tempelgroschen? 25 Er sprach: Ja. Und als er in das Haus kam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden Zoll oder Steuern: von ihren Kindern oder von den Fremden? 26 Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben, geh hin an das Meer und wirf die Angel aus, und den ersten Fisch, der heraufkommt, den nimm; und wenn du sein Maul aufmachst, wirst du ein Zweigroschenstück finden; das nimm und gib’s ihnen für mich und dich.

Matthäus 17,24-27

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Gott ist mein Licht und Leben (LKG 345,4ff)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

Was Gott tut, das ist wohlgetan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen kann; ich will mich ihm ergeben in Freud und Leid, es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet.

Was Gott tut, das ist wohlgetan; muss ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, lass ich mich doch nicht schrecken, weil doch zuletzt ich werd ergötzt mit süßem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen.

Was Gott tut, das ist wohlgetan, dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in seinen Armen halten; drum lass ich ihn nur walten.

Samuel Rodigast 1674 (LKG 345,4f)

Fortlaufende Lese

Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus. 14 Und es kamen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie. 15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich 16 und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: »Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«? 17 Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht.

Matthäus 21,12-17

Tageslese

Da kamen zu Jesus Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? 4 Denn Gott hat gesagt: »Du sollst Vater und Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 5 Ihr aber lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Eine Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht, 6 der braucht seinen Vater nicht zu ehren. Damit habt ihr Gottes Wort aufgehoben um eurer Überlieferung willen. 7 Ihr Heuchler, richtig hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: 8 »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.«

Matthäus 15,1-9

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Was Gott tut, das ist wohlgetan (LKG 345)

“Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott.” (Micha 6,8. Wochenspruch für den 17. Sonntag nach Trinitatis: “Von der Freiheit eines Christenmenschen”)

“Zur Kirche” 1902 von Pekka Halonen (Finland 1865-1933)

Was Gott tut, das ist wohlgetan, es bleibt gerecht sein Wille; wie er fängt seine Sachen an, will ich ihm halten stille. Er ist mein Gott, der in der Not mich wohl weiß zu erhalten; drum lass ich ihn nur walten.

Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich nicht betrügen; er führet mich auf rechter Bahn; so laß ich mir genügen an seiner Huld und hab Geduld, er wird mein Unglück wenden, es steht in seinen Händen.

Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich wohl bedenken; er als mein Arzt und Wundermann wird mir nicht Gift einschenken für Arzenei; Gott ist getreu, drum will ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen.

Samuel Rodigast 1674 (LKG 345)

Fortlaufende Lese

Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! 3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. 4 Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: 5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.« 6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. 8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9 Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! 10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? 11 Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.

Matthäus 21,1-11

Tageslese

Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Römer 13,8-10

Wir beten mit der Kollekte für den 17. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dein Wort hören und annehmen, auf daß unsere Seele dadurch geheiligt und unser Wandel erneuert werde, und wir Dir leben in Zeit und Ewigkeit, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Thanksgiving

The eyes of all look to you, and you give them their food at the proper time.

Psalm 145,15
Tennenbronner Kirche 2019

Introit

Praise the Lord, my soul.

He makes springs pour water into the ravines; it flows between the mountains. They give water to all the beasts of the field; the wild donkeys quench their thirst. The birds of the sky nest by the waters; they sing among the branches. He waters the mountains from his upper chambers; the land is satisfied by the fruit of his work. He makes grass grow for the cattle, and plants for people to cultivate— bringing forth food from the earth: wine that gladdens human hearts, oil to make their faces shine and bread that sustains their hearts.

All creatures look to you to give them their food at the proper time. When you give it to them, they gather it up; when you open your hand, they are satisfied with good things. When you hide your face, they are terrified; when you take away their breath, they die and return to the dust. When you send your Spirit, they are created, and you renew the face of the ground.

I will sing to the Lord all my life; I will sing praise to my God as long as I live.

Psalm 104,1a.10-15.27-30.33

Old Testament lesson

Observe the commands of the Lord your God, walking in obedience to him and revering him. For the Lord your God is bringing you into a good land—a land with brooks, streams, and deep springs gushing out into the valleys and hills; a land with wheat and barley, vines and fig trees, pomegranates, olive oil and honey; a land where bread will not be scarce and you will lack nothing; a land where the rocks are iron and you can dig copper out of the hills. When you have eaten and are satisfied, praise the Lord your God for the good land he has given you. 11 Be careful that you do not forget the Lord your God, failing to observe his commands, his laws and his decrees that I am giving you this day. 12 Otherwise, when you eat and are satisfied, when you build fine houses and settle down, 13 and when your herds and flocks grow large and your silver and gold increase and all you have is multiplied, 14 then your heart will become proud and you will forget the Lord your God, who brought you out of Egypt, out of the land of slavery. 15 He led you through the vast and dreadful wilderness, that thirsty and waterless land, with its venomous snakes and scorpions. He brought you water out of hard rock. 16 He gave you manna to eat in the wilderness, something your ancestors had never known, to humble and test you so that in the end it might go well with you. 17 You may say to yourself, “My power and the strength of my hands have produced this wealth for me.” 18 But remember the Lord your God, for it is he who gives you the ability to produce wealth, and so confirms his covenant, which he swore to your ancestors, as it is today.

Deuteronomy 8,7-18

Epistle lesson

Remember this: Whoever sows sparingly will also reap sparingly, and whoever sows generously will also reap generously. Each of you should give what you have decided in your heart to give, not reluctantly or under compulsion, for God loves a cheerful giver. And God is able to bless you abundantly, so that in all things at all times, having all that you need, you will abound in every good work. As it is written:  “They have freely scattered their gifts to the poor; their righteousness endures forever.” 10 Now he who supplies seed to the sower and bread for food will also supply and increase your store of seed and will enlarge the harvest of your righteousness. 11 You will be enriched in every way so that you can be generous on every occasion, and through us your generosity will result in thanksgiving to God. 12 This service that you perform is not only supplying the needs of the Lord’s people but is also overflowing in many expressions of thanks to God. 13 Because of the service by which you have proved yourselves, others will praise God for the obedience that accompanies your confession of the gospel of Christ, and for your generosity in sharing with them and with everyone else. 14 And in their prayers for you their hearts will go out to you, because of the surpassing grace God has given you. 15 Thanks be to God for his indescribable gift!

2. Corinthians 9:6-15

Gospel

During those days another large crowd gathered. Since they had nothing to eat, Jesus called his disciples to him and said, “I have compassion for these people; they have already been with me three days and have nothing to eat. If I send them home hungry, they will collapse on the way, because some of them have come a long distance.” His disciples answered, “But where in this remote place can anyone get enough bread to feed them?” “How many loaves do you have?” Jesus asked. “Seven,” they replied. He told the crowd to sit down on the ground. When he had taken the seven loaves and given thanks, he broke them and gave them to his disciples to distribute to the people, and they did so. They had a few small fish as well; he gave thanks for them also and told the disciples to distribute them. The people ate and were satisfied. Afterward the disciples picked up seven basketfuls of broken pieces that were left over. About four thousand were present.

Mark 8,1-9

Sermon

13 Someone in the crowd said to him, “Teacher, tell my brother to divide the inheritance with me.” 14 Jesus replied, “Man, who appointed me a judge or an arbiter between you?” 15 Then he said to them, “Watch out! Be on your guard against all kinds of greed; life does not consist in an abundance of possessions.” 16 And he told them this parable: “The ground of a certain rich man yielded an abundant harvest. 17 He thought to himself, ‘What shall I do? I have no place to store my crops.’ 18 “Then he said, ‘This is what I’ll do. I will tear down my barns and build bigger ones, and there I will store my surplus grain. 19 And I’ll say to myself, “You have plenty of grain laid up for many years. Take life easy; eat, drink and be merry.”’ 20 “But God said to him, ‘You fool! This very night your life will be demanded from you. Then who will get what you have prepared for yourself?’ 21 “This is how it will be with whoever stores up things for themselves but is not rich toward God.”

Luke 12, (13f) 15-21

Prayer of thanksgiving

Accept, O Lord, our thanks and praise for all that you have done for us. We thank you for the splendor of the whole creation, for the beauty of this world, for the wonder of life, and for the mystery of love. We thank you for the blessing of family and friends, and for the loving care which surrounds us on every side. We thank you for setting us at tasks that demand our best efforts, and for leading us to accomplishments that satisfy and delight us. We thank you also for those disappointments and failures that lead us to acknowledge our dependence on you alone. Above all, we thank you for your Son Jesus Christ; for the truth of his Word and the example of his life; for his steadfast obedience, by which he overcame temptation; for his dying, through which he conquered death; and for his rising to life again, in which we are raised to the life of your kingdom. Grant us the gift of your Spirit, that we may know Christ and make him known; and through him, at all times and in all places, may give thanks to you in all things.  Amen.

General Prayer

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26
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Heut singt die liebe Christenheit (LKG 203,1ff)

Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)

Trinity Lutheran Church (Beloit, Wisconsin) thanks to Sylwester Partyka

Heut singt die liebe Christenheit Gott Lob und Dank in Ewigkeit und dankt ihm für sein Güte, daß er der lieben Engel Schar erschaffen hat, die immerdar unser pflegen und hüten.

Sie glänzen wie der Sonnenschein, hell wie Feuerflamm sie sein und ganz himmlische Geister und sein die schönste Kreatur, heilig von Art und von Natur, Christ ist ihr Schöpfer und Meister.

Sie sehen stets Gotts Angesicht, spiegeln sich in dem klaren Licht göttlicher Majestäte. Dem singen sie Log, Preis und Ehr: »Heilig, heilig ist Gott der Herr!« wie anzeigt der Prophete.

Michael, unser Herre Christ, der oberste Engel, Gott gleich ist; unter seim Fähnlein schweben all Engel, streiten Tag und Nacht wider des Teufels List und Macht und seim Mord widerstreben.

Nikolaus Herman 1560 (LKG 203,1-4)

Fortlaufende Lese

Und als sie aus Jericho hinauszogen, folgte ihm eine große Menge. 30 Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und als sie hörten, dass Jesus vorüberging, schrien sie und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! 31 Aber das Volk fuhr sie an, dass sie schweigen sollten. Doch sie schrien noch viel mehr und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! 32 Jesus aber blieb stehen, rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich für euch tun soll? 33 Sie sprachen zu ihm: Herr, dass unsere Augen aufgetan werden. 34 Und es jammerte Jesus und er berührte ihre Augen; und sogleich wurden sie sehend, und sie folgten ihm nach.

Matthäus 20:29-34

Tageslese

Dann sprach er zu ihnen: Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere, 11 und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.
12 Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens willen. 13 Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis. 14 So nehmt nun zu Herzen, dass ihr euch nicht sorgt, wie ihr euch verteidigen sollt. 15 Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht widerstehen noch widersprechen können. 16 Ihr werdet aber verraten werden von Eltern und Geschwistern, Verwandten und Freunden; und sie werden einige von euch zu Tode bringen. 17 Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. 18 Und kein Haar von eurem Haupt soll verloren gehen. 19 Seid standhaft, und ihr werdet euer Leben gewinnen.

Lukas 21:10-19

Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis

O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.151

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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