Der Herr ist mein getreuer Hirt

Wochenspruch für den 12. Sonntag nach Trinitatis (Die große Krankenheilung):

Das zerstoßene Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen.

Matthäus 12,20

Der Herr ist mein getreuer Hirt, hält mich in seiner Hute, darin mir gar nicht mangeln wird jemals an einem Gute. Er weidet mich ohn Unterlass, da aufwächst das wohlschmeckend Gras seines heilsamen Wortes.

Zum reinen Wasser er mich weist, das mich erquickt so gute, das ist sein werter Heilger Geist, der mich macht wohlgemute; er führet mich auf rechter Straß in seim Gebot ohn Unterlass um seines Namens willen.

Ob ich wandert im finstern Tal, fürcht ich doch kein Unglücke in Leid, Verfolgung und Trübsal, in dieser Welte Tücke: denn Du bist bei mir stetiglich, Dein Stab und Stecken trösten mich, auf Dein Wort ich mich lasse.

Augsburg 1531 (LKG 332)

Fortlaufende Lese

An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer. 2 Und es versammelte sich eine große Menge bei ihm, sodass er in ein Boot stieg und sich setzte, und alles Volk stand am Ufer.

3 Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen und sprach: Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. 4 Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen’s auf. 5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen empor und erstickten’s. 8 Anderes fiel auf das gute Land und brachte Frucht, etliches hundertfach, etliches sechzigfach, etliches dreißigfach. 9 Wer Ohren hat, der höre!

10 Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? 11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist’s nicht gegeben. 12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. 13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. 14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet nicht erkennen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, dass ich sie heile[1].« 16 Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. 17 Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört.

18 So hört nun ihr dies Gleichnis von dem Sämann: 19 Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt hinweg, was in sein Herz gesät ist; das ist der, der an den Weg gesät ist. 20 Der aber auf felsigen Boden gesät ist, das ist, der das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden; 21 aber er hat keine Wurzel in sich, sondern er ist wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so kommt er alsbald zu Fall. 22 Der aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der trügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. 23 Der aber auf das gute Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach.

Matthäus 13,1-23

Tageslese

Und sie gingen hinein nach Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. 22 Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten. 23 Und alsbald war in ihrer Synagoge ein Mensch, besessen von einem unreinen Geist; der schrie: 24 Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! 25 Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! 26 Und der unreine Geist riss ihn hin und her und schrie laut und fuhr aus von ihm. 27 Und sie entsetzten sich alle, sodass sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist das? Eine neue Lehre in Vollmacht! Er gebietet auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm! 28 Und die Kunde von ihm erscholl alsbald überall in das ganze Land um Galiläa.

Markus 1,21-28

Wir beten mit der Kollekte für den 12. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, Du hast nicht Lust an der Sünder Tod, sondern willst, daß sie bekehrt werden und leben. Wir bitten Dich herzlich, Du wollest die Strafen unserer Sünde von uns gnädig abwenden und, uns zu bessern, Deinen Geist und Kraft verleihen, um Jesu Christi, unseres Herrn, willen, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.148

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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12th Sunday after Trinity (Jesus, the great Physician)

A crushed reed He will not break, a dim wick He will not extinguish.

Isaiah 42,3
“Jesus heals the multitudes” (Fr. Jerome Sanderson)

The Introit teaches us to sing our Lord´s praises

Praise the Lord, for it is good to sing praises to our God. Yes, praise is pleasant and appropriate. The Lord rebuilds Jerusalem and gathers the exiles of Israel. He heals the brokenhearted and bandages their wounds. He counts the number of the stars; he names all of them. Our Lord is great and has awesome power; there is no limit to his wisdom.  The Lord lifts up the oppressed but knocks the wicked to the ground… The Lord takes delight in his faithful followers, and in those who wait for his loyal love.

Psalm 147,1-6.11

The holy prophet Isaiah comforts us in the name of the triune God

In just a very short time Lebanon will turn into an orchard, and the orchard will be considered a forest.
At that time the deaf will be able to hear words read from a scroll, and the eyes of the blind will be able to see through deep darkness. The downtrodden will again rejoice in the Lord; the poor among humankind will take delight in the Holy One of Israel. For tyrants will disappear, those who taunt will vanish, and all those who love to do wrong will be eliminated- those who bear false testimony against a person, who entrap the one who arbitrates at the city gate and deprive the innocent of justice by making false charges. So this is what the Lord, the one who delivered Abraham, has said to the family of Jacob: “Jacob will no longer be ashamed; their faces will no longer show their embarrassment. For when they see their children, whom I will produce among them, they will honor my name. They will honor the Holy One of Jacob; they will respect the God of Israel. Those who stray morally will gain understanding; those who complain will acquire insight.

Isaiah 29,17-24 (Sermon text for this Sunday)

In God´s world, there are no hopeless cases – take Saul for instance:

Meanwhile Saul, still breathing out threats to murder the Lord’s disciples, went to the high priest and requested letters from him to the synagogues in Damascus, so that if he found any who belonged to the Way, either men or women, he could bring them as prisoners to Jerusalem. As he was going along, approachingDamascus, suddenly a light from heaven flashed around him. He fell to the ground and heard a voice saying to him, “Saul, Saul, why are you persecuting me?” So he said, “Who are you, Lord?” He replied, “I am Jesus whom you are persecuting! But stand up and enter the city and you will be told what you must do.”(Now the men who were traveling with him stood there speechless, because they heard the voice but saw no one.) So Saul got up from the ground, but although his eyes were open, he could see nothing. Leading him by the hand, his companions brought him into Damascus. For three days he could not see, and he neither ate nor drank anything. Now there was a disciple in Damascus named Ananias. The Lord said to him in a vision, “Ananias,” and he replied, “Here I am, Lord.” Then the Lord told him, “Get up and go to the street called ‘Straight,’and at Judas’ house look for a man from Tarsus named Saul. For he is praying, and he has seen in a vision a man named Ananias come in and place his hands on him so that he may see again.” But Ananias replied, “Lord, I have heard from many people about this man, how much harm he has done to your saints in Jerusalem, and here he has authority from the chief priests to imprison all who call on your name!” But the Lord said to him, “Go, because this man is my chosen instrument to carry my name before Gentiles and kings and the people of Israel. For I will show him how much he must suffer for the sake of my name.” So Ananias departed and entered the house, placed his hands on Sauland said, “Brother Saul, the Lord Jesus, who appeared to you on the road as you came here, has sent me so that you may see again and be filled with the Holy Spirit.”Immediately something like scales fell from his eyes, and he could see again. Hegot up and was baptized, and after taking some food, his strength returned. For several days he was with the disciples in Damascus, and immediately he began to proclaim Jesus in the synagogues, saying, “This man is the Son of God.” 

Acts 9,1-20

The holy Gospel according to St. Mark

Jesus went out again from the region of Tyre and came through Sidon to the Sea of Galilee in the region of the Decapolis. They brought to him a deaf man who had difficulty speaking, and they asked him to place his hands on him. After Jesus took him aside privately, away from the crowd, he put his fingers in the man’ ears, and after spitting, he touched his tongue. Then he looked up to heaven and said with a sigh, “Ephphatha”. And immediately the man’s ears were opened, his tongue loosened, and he spoke plainly.Jesus ordered them not to tell anyone. But as much as he ordered them not to do this, they proclaimed it all the more. People were completely astounded and said, “He has done everything well. He even makes the deaf hear and the mute speak.”

Mark 7,31-37

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Was mein Gott will, das gscheh allzeit

Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Petrus 5,5 (11. Sonntag nach Trinitatis: Pharisäer und Zöllner)
St. Elisabeth in Marburg (Hessen)

Was mein Gott will, gscheh allzeit, sein Will, der ist der beste. Zu helfen dem er ist bereit, der an ihn glaubet feste. Er hilft aus Not, der treue Gott, er tröst´ die Welt ohn Maßen. Wer Gott vertraut, fest auf ihn baut, den will er nicht verlassen.

Gott ist mein Trost, mein Zuversicht, mein Hoffnung und mein Leben; was mein Gott will, das mir geschicht, will ich nicht widerstreben. Sein Wort ist wahr, denn all mein Haar er selber hat gezählet. Er hüt’ und wacht, stets für uns tracht’, auf dass uns gar nichts fehlet.

Drum, muss ich Sünder von der Welt hinfahrn nach Gottes Willen zu meinem Gott, wenn’s ihm gefällt, will ich ihm halten stille. Mein arme Seel ich Gott befehl in meiner letzten Stunden: Du treuer Gott, Sünd, Höll und Tod hast Du mir überwunden.

Noch eins, Herr, will ich bitten Dich, Du wirst mir’s nicht versagen: Wenn mich der böse Geist anficht, lass mich, Herr, nicht verzagen. Hilf, steu’r und wehr, ach Gott, mein Herr, zu Ehren Deinem Namen. Wer das begehrt, dem wird’s gewährt. Drauf sprech ich fröhlich: Amen.

Herzog Albrecht von Preußen (1554 LKG 331)

Fortlaufende Lese

Als er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. 47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. 48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

Matthäus 12,46-50

Tageslese

Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. 4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet –; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.

Epheser 2,1-7

Wir beten mit der Kollekte für den 11. Sonntag nach Trinitatis

Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehest den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.147

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Du bist wahrhaftig allhier gegenwärtig

Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Petrus 5,5 (11. Sonntag nach Trinitatis: Pharisäer und Zöllner)

Schön sind die Blumen, schöner sind die Menschen in der frischen Jugendzeit.
Sie müssen sterben, müssen verderben, Jesus bleibt in Ewigkeit.

Alle die Schönheit Himmels und der Erden ist verfasst in Dir allein.
Nichts soll mir werden lieber auf Erden als Du, liebster Jesu mein

Du bist wahrhaftig allhier gegenwärtig in dem heiligen Sakrament; Jesu Dich bitt ich, sei uns gnädig jetzund und an unserm End.

Münster 1677 (LKG 330,4-6)

Fortlaufende Lese

Da antworteten ihm einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprachen: Meister, wir wollen ein Zeichen von dir sehen. 39 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen, und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden außer dem Zeichen des Propheten Jona. 40 Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. 41 Die Leute von Ninive werden auftreten beim Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr als Jona. 42 Die Königin vom Süden wird auftreten beim Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, Salomos Weisheit zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomo. 43 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht. 44 Dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er’s leer, gekehrt und geschmückt. 45 Dann geht er hin und nimmt mit sich sieben andre Geister, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin; und es wird mit diesem Menschen am Ende ärger, als es vorher war. So wird’s auch diesem bösen Geschlecht ergehen. 

Matthäus 12,38-45

Tageslese

Denn ich tue euch kund, Brüder und Schwestern, dass das Evangelium, das von mir gepredigt ist, nicht von menschlicher Art ist. 12 Denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi. 13 Denn ihr habt ja gehört von meinem Leben früher im Judentum: wie ich über die Maßen die Gemeinde Gottes verfolgte und sie zu zerstören suchte 14 und übertraf im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Volk weit und eiferte über die Maßen für die Überlieferungen meiner Väter. 15 Als es aber Gott wohlgefiel, der mich von meiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, 16 dass er seinen Sohn offenbarte in mir, damit ich ihn durchs Evangelium verkündigen sollte unter den Heiden, da besprach ich mich nicht erst mit Fleisch und Blut, 17 ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog nach Arabien und kehrte wieder zurück nach Damaskus. 18 Danach, drei Jahre später, kam ich hinauf nach Jerusalem, um Kephas kennenzulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm. 19 Von den andern Aposteln aber sah ich keinen außer Jakobus, des Herrn Bruder. 20 Was ich euch aber schreibe – siehe, Gott weiß, ich lüge nicht! 21 Danach kam ich in die Länder Syrien und Kilikien. 22 Ich war aber unbekannt von Angesicht den Gemeinden Christi in Judäa. 23 Sie hatten nur gehört: Der uns einst verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, den er einst zu zerstören suchte. 24 Und sie priesen Gott um meinetwillen.

Galater 1,11-24

Wir beten mit der Kollekte für den 11. Sonntag nach Trinitatis

Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehest den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.Dak

Orate fratres S.147

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Schönster Herr Jesu

Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5 (11. Sonntag nach Trinitatis: Pharisäer und Zöllner)
Magdeburger Dom: Sarkophag Edithas (1510), Gemahlin von Otto dem Großen.

Schönster Herr Jesu, Herrscher aller Herren, Gottes und Marien Sohn, Dich will ich lieben, Dich will ich ehren, Du meiner Seele Freud und Kron.

Schön sind die Felder, schöner sind die Wälder in der schönen Frühlingszeit; Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, der unser traurig Herz erfreut.

Schön leuchtet die Sonne, schöner leucht der Monde und die Sterne allzumal; Jesus leucht schöner, Jesus leucht reiner als alle Engl im Himmelssaal.

Münster 1677 (LKG 330,1-3)

Fortlaufende Lese

Da wurde ein Besessener zu Jesus gebracht, der war blind und stumm; und er heilte ihn, sodass der Stumme redete und sah. 23 Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser etwa Davids Sohn? 24 Aber als die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen. 25 Jesus kannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, wird nicht bestehen. 26 Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so muss er mit sich selbst uneins sein; wie kann dann sein Reich bestehen? 27 Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. 29 Oder wie kann jemand in das Haus des Starken eindringen und ihm seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt? Und dann wird er sein Haus ausrauben. 30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

31 Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. 32 Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in der künftigen Welt.

33 Nehmt an, ein Baum ist gut, so wird auch seine Frucht gut sein; oder nehmt an, ein Baum ist faul, so wird auch seine Frucht faul sein. Denn an der Frucht erkennt man den Baum. 34 Ihr Otterngezücht, wie könnt ihr Gutes reden, die ihr böse seid? Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. 35 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus seinem guten Schatz; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz. 36 Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie reden. 37 Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.

Matthäus 12,22-37

Tageslese

Als es aber Tag wurde, entstand eine nicht geringe Verwirrung unter den Soldaten, was wohl mit Petrus geschehen sei. 19 Als aber Herodes ihn holen lassen wollte und ihn nicht fand, verhörte er die Wachen und ließ sie abführen. Dann zog er von Judäa hinab nach Cäsarea und blieb dort eine Zeit lang. 20 Er wollte aber Krieg führen gegen die Einwohner von Tyrus und Sidon. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten Blastus, den Kämmerer des Königs, und baten um Frieden, weil ihr Land seine Nahrung aus dem Land des Königs bekam. 21 Und an einem festgesetzten Tag legte Herodes das königliche Gewand an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an sie. 22 Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen! 23 Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf. 24 Und das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus. 25 Barnabas und Saulus aber kehrten zurück, nachdem sie in Jerusalem ihre Aufgabe erfüllt hatten, und nahmen mit sich Johannes, der den Beinamen Markus hat.

Apostelgeschichte 12,18-25

Wir beten mit der Kollekte für den 11. Sonntag nach Trinitatis

Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehest den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.147

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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O wär ich da! O stünd ich schon

Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5 (11. Sonntag nach Trinitatis: Pharisäer und Zöllner)

O wär ich da! O stünd ich schon, ach süßer Gott, vor Deinem Thron und trüge meine Palmen: so wollt ich nach der Engel Weis erhöhen Deines Namens Preis mit tausend schönen Psalmen.

Doch gleichwohl will ich, weil ich noch hier trage dieses Leibes Joch, auch nicht gar stille schweigen; mein Herze soll sich fort und fort an diesem und an allem Ort zu Deinem Lobe neigen.

Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der vom Himmel fleußt, dass ich Dir stetig blühe; gib, dass der Sommer Deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.

Mach in mir Deinem Geiste Raum, dass ich Dir werd ein guter Baum, und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu Deinem Ruhm ich Deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben.

Erwähle mich zum Paradeis und lass mich bis zur letzten Reis an Leib und Seele grünen, so will ich Dir und Deiner Ehr allein und sonsten keinem mehr hier und dort ewig dienen.

Paul Gerhardt 1656 (LKG 329, 11-15)

Fortlaufende Lesung

Da aber Jesus das erkannte, entwich er von dort. Und eine große Menge folgte ihm, und er heilte sie alle 16 und gebot ihnen, dass sie ihn nicht offenbar machten, 17 auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: 18 »Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Völkern das Recht verkündigen. 19 Er wird nicht streiten noch schreien, und man wird seine Stimme nicht hören auf den Gassen; 20 das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt; 21 und die Völker werden auf seinen Namen hoffen.« 

Matthäus 12,15-21

Tageslese

Nachdem Jesus seine Rede vor dem Volk vollendet hatte, ging er nach Kapernaum. 2 Ein Hauptmann aber hatte einen Knecht, der ihm lieb und wert war; der lag todkrank. 3 Da er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm und bat ihn, zu kommen und seinen Knecht gesund zu machen. 4 Als sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn inständig und sprachen: Er ist es wert, dass du ihm dies erfüllst; 5 denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut. 6 Da ging Jesus mit ihnen. Als er aber nicht mehr fern von dem Haus war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach, Herr, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst; 7 darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 8 Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er hin; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. 9 Da Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich auch in Israel nicht gefunden. 10 Und als die Boten wieder nach Hause kamen, fanden sie den Knecht gesund.

Lukas 7,1-10

Wir beten mit der Kollekte für den 11. Sonntag nach Trinitatis

Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehest den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.147

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Ich selber kann und mag nicht ruhn

Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5 (11. Sonntag nach Trinitatis: Pharisäer und Zöllner)
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Die unverdrossne Bienenschar fliegt hin und her, sucht hier und da ihr edle Honigspeise; des süßen Weinstocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft in seinem schwachen Reise.

Der Weizen wächset mit Gewalt; darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte des, der so überfließend labt und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte.

Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen.

Ach, denk ich, bist Du hier so schön und lässt Du’s uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden: was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden!

Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! Wie muss es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim mit unverdrossnem Mund und Stimm ihr Halleluja singen.

Paul Gerhardt 1556 (LKG 6-10)

Fortlaufende Lese

Zu der Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder; und seine Jünger waren hungrig und fingen an, Ähren auszuraufen und zu essen. 2 Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat nicht erlaubt ist. 3 Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die mit ihm waren, hungerte: 4 Wie er in das Haus Gottes ging und aß die Schaubrote, die doch weder er noch die mit ihm waren, essen durften, sondern allein die Priester? 5 Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, dass die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brechen und sind doch ohne Schuld? 6 Ich sage euch aber: Hier ist Größeres als der Tempel. 7 Wenn ihr aber wüsstet, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer«, dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt. 8 Denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

9 Und er ging von dort weiter und kam in ihre Synagoge. 10 Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist’s erlaubt, am Sabbat zu heilen?, damit sie ihn verklagen könnten. 11 Aber er sprach zu ihnen: Wer ist unter euch, der sein einziges Schaf, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreift und es heraufhebt? 12 Wie viel mehr ist nun ein Mensch als ein Schaf! Darum ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun. 13 Da sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und sie wurde wieder gesund wie die andere. 14 Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten Rat über ihn, dass sie ihn umbrächten. 

Matthäus 12,1-14

Tageslese

Da sprach David zu Saul: Ich kann so nicht gehen, denn ich bin’s nicht gewohnt; und er legte es ab 40 und nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die er hatte, in den Beutel, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen. 41 Der Philister aber kam immer näher an David heran, und sein Schildträger ging vor ihm her. 42 Als nun der Philister aufsah und David anschaute, verachtete er ihn; denn er war ein Knabe, bräunlich und schön. 43 Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte dem David bei seinem Gott. 44 Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel geben und den Tieren auf dem Felde. 45 David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast. 46 Heute wird dich der HERR mir überantworten, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat, 47 und damit diese ganze Gemeinde innewerde, dass der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN, und er wird euch in unsere Hand geben. 48 Als sich nun der Philister aufmachte und daherging und sich David nahte, lief David eilends von der Schlachtreihe dem Philister entgegen. 49 Und David tat seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht. 50 So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand. 51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn und hieb ihm den Kopf damit ab. Da aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie. 52 Und die Männer Israels und Judas machten sich auf, erhoben das Kriegsgeschrei und jagten den Philistern nach bis nach Gat und bis an die Tore Ekrons. Und die Philister blieben erschlagen liegen auf dem Wege von Schaarajim bis nach Gat und Ekron. 53 Und die Israeliten kehrten um von der Verfolgung der Philister und plünderten ihr Lager. 54 David aber nahm des Philisters Haupt und brachte es nach Jerusalem, seine Waffen aber legte er in sein Zelt.

1. Samuel 17,39-54

Wir beten mit der Kollekte für den 11. Sonntag nach Trinitatis

Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehest den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.147

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit

Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5 (11. Sonntag nach Trinitatis: Pharisäer und Zöllner)
Egon Schiele (1890-1918): Kreuzgang mit einfallendem Sonnenlicht (Klosterneuburg) 1907

Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.

Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide.

Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder.

Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen, der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh ins tiefe Gras gesprungen.

Die Bächlein rauschen in dem Sand und malen sich an ihrem Rand mit schattenreichen Myrten; die Wiesen liegen hart dabei und klingen ganz vom Lustgeschrei der Schaf und ihrer Hirten.

Paul Gerhardt 1656 (LKG 329,1-5)

Fortlaufende Lese

Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. 27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. 28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Matthäus 11,25-30

Tageslese

Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er im Haus war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg besprochen? 34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander besprochen, wer der Größte sei. 35 Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener. 36 Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie und herzte es und sprach zu ihnen: 37 Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

Markus 9,33-37

Wir beten mit der Kollekte für den 11. Sonntag nach Trinitatis

Barmherziger Gott und Vater, Du widerstehest den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibst Du Gnade. Hilf uns, daß wir Dir ganz und gar vertrauen, uns Deiner Gnade getrösten und Dir mit lauterem Herzen dienen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.147

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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11th Sunday after Trinity (Pharisee & Tax collector)

God opposes the proud but gives grace to the humble

1. Peter 5,5b
Jesus and the woman, who was a sinner, in the house of the pharisee (Anonymous, Switzerland 16 century)

The Psalm invites us to extol the triune God, our Lord and King:

I will extol you, my God, O King.
I will praise your name continually.
Every day I will praise you.
I will praise your name continually.
The Lord supports all who fall,
and lifts up all who are bent over.
The Lord is just in all his actions,
and exhibits love in all he does.
The Lord is near all who cry out to him,
all who cry out to him sincerely.
He satisfies the desire of his loyal followers;
he hears their cry for help and delivers them.
The Lord protects all those who love him,
but he destroys all the wicked.
My mouth will praise the Lord.
Let all who live praise his holy name forever.

Psalm 145,1f.14.17-21

Prophet Nathan preaches truth to power, so that King David repents:

So the Lord sent Nathan to David. When he came to David, Nathan said, “There were two men in a certain city, one rich and the other poor. The rich man had a great many flocks and herds. But the poor man had nothing except for a little lamb he had acquired. He raised it, and it grew up alongside him and his children. It used to eat his food, drink from his cup, and sleep in his arms. It was just like a daughter to him.

“When a traveler arrived at the rich man’s home, he did not want to use one of his own sheep or cattle to feed the traveler who had come to visit him. Instead, he took the poor man’s lamb and cooked it for the man who had come to visit him.”

Then David became very angry at this man. He said to Nathan, “As surely as the Lord lives, the man who did this deserves to die! Because he committed this cold-hearted crime, he must pay for the lamb four times over!”

Nathan said to David, “You are that man! This is what the Lord God of Israel has said: ‘I chose you to be king over Israel and I rescued you from the hand of Saul. I gave you your master’s house, and put your master’s wives into your arms. I also gave you the house of Israel and Judah. And if all that somehow seems insignificant, I would have given you so much more as well! Why have you shown contempt for the Lord’s decrees by doing evil in my sight? You have struck down Uriah the Hittite with the sword and you have taken his wife to be your own wife! You have killed him with the sword of the Ammonites. So now the sword will never depart from your house. For you have despised me by taking the wife of Uriah the Hittite as your own!’ This is what the Lord has said: ‘I am about to bring disaster on you from inside your own household! Right before your eyes I will take your wives and hand them over to your companion. He will go to bed with your wives in broad daylight! Although you have acted in secret, I will do this thing before all Israel, and in broad daylight.’”

Then David exclaimed to Nathan, “I have sinned against the Lord!” Nathan replied to David, “Yes, and the Lord has forgiven your sin. You are not going to die. Nonetheless, because you have treated the Lord with such contempt in this matter, the son who has been born to you will certainly die.”

Then Nathan went to his home.

2. Samuel 12,1-10.13-15a

St. Paul outlines the gospel in his letter to the Ephesians

But God, being rich in mercy, because of his great love with which he loved us, even though we were dead in offenses, made us alive together with Christ—by grace you are saved!— and he raised us up together with him and seated us together with him in the heavenly realms in Christ Jesus, to demonstrate in the coming ages the surpassing wealth of his grace in kindness toward us in Christ Jesus. For by grace you are saved through faith, and this is not from yourselves, it is the gift of God; it is not from works, so that no one can boast. For we are his creative work, having been created in Christ Jesus for good works that God prepared beforehand so we can do them.

Ephesians 2,4-10

The Holy Gospel according to St. Luke

Jesus also told this parable to some who were confident that they were righteous and looked down on everyone else. 

“Two men went up to the temple to pray, one a Pharisee and the other a tax collector.The Pharisee stood and prayed about himself like this: ‘God, I thank you that I am not like other people: extortionists, unrighteous people, adulterers—or even like this tax collector.

I fast twice a week; I give a tenth of everything I get.’ 

The tax collector, however, stood far off and would not even look up to heaven, but beat his breast and said, ‘God, be merciful to me, sinner that I am!

I tell you that this man went down to his home justified rather than the Pharisee. For everyone who exalts himself will be humbled, but he who humbles himself will be exalted.”

Luke 18,9-14

The Sermon for this Sunday is based on the Gospel of St. Luke

One of the Pharisees asked him to eat with him, and he went into the Pharisee’s house and reclined at table. 37 And behold, a woman of the city, who was a sinner, when she learned that he was reclining at table in the Pharisee’s house, brought an alabaster flask of ointment, 38 and standing behind him at his feet, weeping, she began to wet his feet with her tears and wiped them with the hair of her head and kissed his feet and anointed them with the ointment. 39 Now when the Pharisee who had invited him saw this, he said to himself, “If this man were a prophet, he would have known who and what sort of woman this is who is touching him, for she is a sinner.” 40 And Jesus answering said to him, “Simon, I have something to say to you.” And he answered, “Say it, Teacher.”

41 “A certain moneylender had two debtors. One owed five hundred denarii, and the other fifty. 42 When they could not pay, he cancelled the debt of both. Now which of them will love him more?” 43 Simon answered, “The one, I suppose, for whom he cancelled the larger debt.” And he said to him, “You have judged rightly.” 

44 Then turning toward the woman he said to Simon, “Do you see this woman? I entered your house; you gave me no water for my feet, but she has wet my feet with her tears and wiped them with her hair. 45 You gave me no kiss, but from the time I came in she has not ceased to kiss my feet. 46 You did not anoint my head with oil, but she has anointed my feet with ointment. 47 Therefore I tell you, her sins, which are many, are forgiven—for she loved much. But he who is forgiven little, loves little.” 48 And he said to her, “Your sins are forgiven.” 49 Then those who were at table with him began to say among themselves, “Who is this, who even forgives sins?” 50 And he said to the woman, “Your faith has saved you; go in peace.”

Luke 7,36-50

Prayer of the Church—Responsive Form 

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Be merciful to us, heavenly Father, for daily we are tempted by Satan, and daily we sin and transgress Your will. For the sake of Christ Jesus and His bitter suffering and death upon the cross, forgive us. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Be merciful to Your Church here and in every place. Defend our pastors from arrogance and pride, and strengthen them in the faithful preaching of Your Word, that both Your holy Law and Your precious Gospel would be proclaimed and Your children be united in saving faith. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Be merciful to all in need, especially children who lack food, clothing and shelter, and all orphans in need of parents to care for them. Heavenly Father, provide earthly fathers, mothers, friends and neighbors to care for them. Give us generosity to serve as agents of Your mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Be merciful to our land, that those with any authority would exercise it with wisdom and righteousness, and that we would have peaceful days. Be merciful to the nations of the world, that wars would cease and harmony be restored. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Be merciful to the sick and the sorrowing, [especially _____________,] that as they are burdened by the difficulties and hardships of life in this fallen world, they would receive not only temporal relief but know the forgiveness of their sins and have the constant hope of eternal life in Christ Jesus. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Be merciful to our neighbors, especially those who have sinned against us and done us harm. Give us patience and strength to deal with them gently and humbly, readily forgiving as we have been forgiven. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Be merciful to those who commune this day, that they may receive the forgiveness of their sins in this blessed Sacrament. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, if we trust in ourselves for righteousness, we are lost and dead in our sins. Yet You mercifully draw us to Yourself in repentance and hear the cries of those who trust in Your Son. Grant us humility, that we may not exalt ourselves or treat our brothers and sisters with contempt. Rescue us from every evil, and bring us into Your kingdom as Your beloved children. To You alone be all glory, O Father, with the Son and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

LCMS Prayers of the Church

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26 (4th Book of Moses)

Numbers 6,24-26 (4th Book of Moses)
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Ich will Dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (10. Sonntag nach Trinitatis – Gott und Volk)
Caspar David Friedrich (1774-1840): “Kügelgens Grab”

Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren, man soll, Gott, Deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue Dich! Gebt unserm Gott die Ehre!

Ihr, die Ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre; Ihr, die Ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott; der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! Gebt unserm Gott die Ehre!

So kommet vor sein Angesicht mit jauchzenvollem Springen; bezahlet die gelobte Pflicht und lasst uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohl bedacht und alles, alles recht gemacht. Gebt unserm Gott die Ehre!

Johann Jakob Schütz (1675)

Fortlaufende Lese

Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren; denn sie hatten nicht Buße getan: 21 Wehe dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wären in Tyrus und Sidon die Taten geschehen, die bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche Buße getan. 22 Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch. 23 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis zur Hölle hinabfahren. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. 24 Doch ich sage euch: Es wird dem Land von Sodom erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.

Matthäus 11,20-24

Tageslese

Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, 2 dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. 3 Denn ich wünschte, selbst verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch. 4 Sie sind Israeliten, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch. Gott, der da ist über allem, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.

Römer 9,1-5

Wir beten mit der Kollekte für den 10. Sonntag nach Trinitatis

Ewiger König und Herr aller Herren, Du ha20st durch das Evangelium auch unser Volk berufen, daß es Dein Volk sei und Erbe Deiner Verheißung. Wir bitten Dich, Führe uns zur Erkenntnis Deines heilsamen und gnädigen Willens, daß wir verstehen, was zu unserm Frieden dient. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.146

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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