Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not (LKG 337)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
Jan Wynants – Barmherzige Samariter (1670)

Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not, erbarm Dich mein, du treuer Gott. Ich bin ja doch Dein liebes Kind trotz Teufel, Welt und aller Sünd.

Ich trau auf Dich, o Gott, mein Herr. Wenn ich Dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja Dich, Herr Jesus Christ, Du mein Gott und Erlöser bist.

Das freuet mich von Herzen fein, bin guten Muts und harre Dein, verlass mich gänzlich auf Dein Wort. Hilf, Helfer, hilf, du treuer Gott!

Nach Nikolaus Selnecker von Martin Moller 1596 (LKG 337)

Fortlaufende Lese

Und alsbald drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm ans andere Ufer zu fahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Das Boot aber war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 26 Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!

34 Und sie fuhren hinüber und kamen ans Land, nach Genezareth. 35 Und als die Leute an diesem Ort ihn erkannten, schickten sie aus in das ganze Land ringsum und brachten alle Kranken zu ihm, 36 und sie baten ihn, dass sie nur den Saum seines Gewandes berühren dürften. Und alle, die ihn berührten, wurden gesund. 

Matthäus 14,22-36

Tageslese

Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken und bedrängen; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen. 21 Ihr sollt Witwen und Waisen nicht bedrücken. 22 Wirst du sie bedrücken und werden sie zu mir schreien, so werde ich ihr Schreien erhören. 23 Dann wird mein Zorn entbrennen, dass ich euch mit dem Schwert töte und eure Frauen zu Witwen und eure Kinder zu Waisen werden. 24 Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; ihr sollt keinerlei Zinsen von ihm nehmen. 25 Wenn du den Mantel deines Nächsten zum Pfande nimmst, sollst du ihn wiedergeben, ehe die Sonne untergeht, 26 denn sein Mantel ist seine einzige Decke auf der bloßen Haut; worin soll er sonst schlafen? Wird er aber zu mir schreien, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig.

Exodus (2.Mose) 22,20-26

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Herr, wie Du willst, so schicks mit mir (LKG 336)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
All Saints Church, Bracknell Road, Ascot, Berks

Herr, wie Du willst, so schick’s mit mir im Leben und im Sterben; allein zu Dir steht mein Begier, lass mich, Herr, nicht verderben. Erhalt mich nur in Deiner Huld, sonst wie Du willst; gib mir Geduld, denn Dein Will ist der beste.

Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, und Lieb zu Deinem Worte; behüt mich, Herr, vor falscher Lehr und gib mir hier und dorte, was dienet mir zur Seligkeit; wend ab all Ungerechtigkeit in meinem ganzen Leben.

Soll ich einmal nach Deinem Rat von dieser Welt abscheiden, verleih mir, Herr, nur Deine Gnad, dass es gescheh mit Freuden. Mein’ Leib und Seel befehl ich Dir; o Herr, ein seligs End gib mir durch Jesum Christum. Amen.

Kaspar Bienemann 1582

Fortlaufende Lese

Als das Jesus hörte, entwich er von dort in einem Boot in eine einsame Gegend allein. Und als das Volk das hörte, folgte es ihm zu Fuß aus den Städten. 14 Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn und er heilte ihre Kranken. 15 Am Abend aber traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Stätte ist einsam, und die Nacht bricht herein; lass das Volk gehen, damit sie in die Dörfer gehen und sich zu essen kaufen. 16 Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen zu essen. 17 Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei Fische. 18 Und er sprach: Bringt sie mir her! 19 Und er ließ das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach’s und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 20 Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. 21 Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Männer, ohne Frauen und Kinder.

Matthäus 14:13-21

Tageslese

Und des HERRN Wort geschah zu Sacharja: 9 So sprach der HERR Zebaoth: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, 10 und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! 11 Sie aber weigerten sich aufzumerken und kehrten mir störrisch den Rücken zu und verstopften ihre Ohren, dass sie nicht hörten, 12 und machten ihre Herzen hart wie Diamant, damit sie nicht hörten das Gesetz und die Worte, die der HERR Zebaoth durch seinen Geist sandte durch die früheren Propheten. Daher ist so großer Zorn vom HERRN Zebaoth gekommen. 13 Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der HERR Zebaoth. 14 Darum habe ich sie zerstreut unter alle Völker, die sie nicht kannten, und das Land blieb verwüstet hinter ihnen liegen, sodass niemand mehr darin hin und her zog; so haben sie das liebliche Land zur Wüste gemacht.

Sacharja 7,8-14

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut im Himmel und auf Erden (LKG 335)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
Ferdinand Georg Waldmüllers “Kinder im Fenster” (1853)

Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut im Himmel und auf Erden;
Wer sich verläßt auf Jesum Christ, dem muß der Himmel werden.
Darum auf Dich all Hoffnung ich ganz fest und steif tu setzen.
Herr Jesu Christ, mein Trost Du bist in Todes Not und Schmerzen.

Und wenns gleich wär dem Teufel sehr und aller Welt zuwider,
dennoch so bist Du, Jesu Christ, der sie all schlägt darnieder.
Und wenn ich Dich nur hab um mich mit Deinem Geist und Gnaden,
so kann fürwahr mir ganz und gar nicht Tod noch Teufel schaden.

Dein tröst ich mich ganz sicherlich, denn Du kannst mir wohl geben,
was mir ist not, Du treuer Gott, für dies und jenes Leben.
Gib wahre Reu, mein Herz erneu, errette Leib und Seele.
Ach höre, Herr, dies mein Begehr und laß mein Bitt nicht fehlen!

Joachim Magdeburg 1572 (LKG 335)

Fortlaufende Lese

Zu der Zeit kam die Kunde von Jesus vor den Landesfürsten Herodes. 2 Und er sprach zu seinen Knechten: Das ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, und darum wirken solche Kräfte in ihm. 3 Denn Herodes hatte Johannes ergriffen, gefesselt und in das Gefängnis geworfen wegen der Herodias, der Frau seines Bruders Philippus. 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, dass du sie hast. 5 Und er hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten. 6 Als aber Herodes seinen Geburtstag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes gut. 7 Darum versprach er ihr mit einem Eid, er wolle ihr geben, was sie fordern würde. 8 Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir hier auf einer Schale das Haupt Johannes des Täufers! 9 Und der König wurde traurig; doch wegen des Eides und derer, die mit ihm zu Tisch lagen, befahl er, es ihr zu geben, 10 und schickte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. 11 Und sein Haupt wurde hergetragen auf einer Schale und dem Mädchen gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. 12 Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leichnam und begruben ihn; und sie kamen und verkündeten das Jesus.

Matthäus 14,1-12

Tageslese

Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. 42 Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Matthäus 10,40-42

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Darum, ob ich schon dulde hier Wiederwärtigkeit (LKG 334,8)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40
Johann Wilhelm Schirmer: “Der barmherzige Samariter” (1857)

Darum, ob ich schon dulde hier Widerwärtigkeit, wie ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freuden voll; dieselb ohn einig Ende, dieweil ich Christus kenne, mir widerfahren soll.

Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat. Sein Sohn hat Guts die Fülle erworben uns und Gnad. Auch Gott der Heilig Geist im Glauben uns regieret, zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis!

Ludwig Helmbold 1571 (LKG 334,8-9)

Fortlaufende Lese

Und es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er davon 54 und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Machttaten? 55 Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat er denn dies alles? 57 Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause. 58 Und er tat dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.

Matthäus 13,53-58

Tageslese

Meine Brüder und Schwestern, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. 2 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann kommt mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es kommt aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, 3 und ihr seht auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprecht zu ihm: Setz du dich hierher auf den guten Platz!, und sprecht zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setz dich unten zu meinen Füßen!, 4 macht ihr dann nicht Unterschiede unter euch und urteilt mit bösen Gedanken? 5 Hört zu, meine Lieben! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? 6 Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? 7 Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? 8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; 9 wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. 10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 11 Denn der gesagt hat: »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12 Redet so und handelt so als Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

Jakobus 2,1-13

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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13th Sunday after Trinity (The good Samaritan)

Our good Lord and only King Jesus Christ says:

Truly, I say to you, as you did it to one of the least of these my brothers, you did it to me.

Matthew 25,40

Let us pray:

Almighty and merciful God, of whose only gift it cometh that Thy faithful people do unto Thee true and laudable service: Kindle in our hearts, we beseech Thee, the fire of Thy love, that we may faithfully serve Thee and our neighbour in this life according to Thy will, that we fail not finally to attain Thy heavenly promises; through the merits of Jesus Christ our Lord. Amen.

Collect for the 13th Sunday after Trinity
Johann Wilhelm Schirmer: “Der barmherzige Samariter” (1857)

The Introit invites us to sing our Lord´s praises:

How blessed is the one who obeys the Lord, who takes great delight in keeping his commands.
His descendants will be powerful on the earth; the godly will be blessed.
His house contains wealth and riches; his integrity endures.
In the darkness a light shines for the godly, for each one who is merciful, compassionate, and just.
It goes well for the one who generously lends money, and conducts his business honestly.
For he will never be shaken; others will always remember one who is just.
He does not fear bad news.
He is confident; he trusts in the Lord.
His resolve is firm; he will not succumb to fear before he looks in triumph on his enemies.
He generously gives to the needy; his integrity endures.
He will be vindicated and honored.
When the wicked see this, they will worry; they will grind their teeth in frustration and melt away.
The desire of the wicked will perish.

Psalm 112

The Lord spoke to Moses:

“Speak to the whole congregation of the Israelites and tell them, ‘You must be holy because I, the Lord your God, am holy. Each of you must respect his mother and his father, and you must keep my Sabbaths. I am the Lord your God… You must not oppress your neighbor or commit robbery against your neighbor. You must not withhold the wages of the hired laborer overnight until morning. You must not curse a deaf person or put a stumbling block in front of a blind person. You must fear your God; I am the Lord.

“‘You must not deal unjustly in judgment: You must neither show partiality to the poor nor honor the rich. You must judge your fellow citizen fairly. You must not go about as a slanderer among your people. You must not stand idly by when your neighbor’s life is at stake. I am the Lord. You must not hate your brother in your heart. You must surely reprove your fellow citizen so that you do not incur sin on account of him. You must not take vengeance or bear a grudge against any of your people, but you must love your neighbor as yourself. I am the Lord

When a resident foreigner lives with you in your land, you must not oppress him. The resident foreigner who lives with you must be to you as a native citizen among you; so you must love the foreigner as yourself, because you were foreigners in the land of Egypt. I am the Lord your God. 

Leviticus (3. Mose) 19,1ff.13-18.33f

The holy evangelist and apostle St. John writes

Dear friends, let us love one another, because love is from God, and everyone who loves has been fathered by God and knows God. The person who does not love does not know God, because God is love. By this the love of God is revealed in us: that God has sent his one and only Son into the world so that we may live through him. In this is love: not that we have loved God, but that he loved us and sent his Son to be the atoning sacrifice for our sins. Dear friends, if God so loved us, then we also ought to love one another. No one has seen God at any time. If we love one another, God resides in us, and his love is perfected in us.

1. John 4,7-12 (Sermon)

The Holy Gospel according to St. Luke

On that same occasion Jesus rejoiced in the Holy Spirit and said, “I praise you, Father, Lord of heaven and earth, because you have hidden these things from the wise and intelligent, and revealed them to little children. Yes, Father, for this was your gracious will. All things have been given to me by my Father. No one knows who the Son is except the Father, or who the Father is except the Son and anyone to whom the Son decides to reveal him.” Then Jesus turned to his disciples and said privately, “Blessed are the eyes that see what you see! For I tell you that many prophets and kings longed to see what you see but did not see it, and to hear what you hear but did not hear it.”

Now an expert in religious law stood up to test Jesus, saying, “Teacher, what must I do to inherit eternal life?”He said to him, “What is written in the law? How do you understand it?”The expert answered, “Love the Lord your God with all your heart, with all your soul, with all your strength, and with all your mind, and love your neighbor as yourself.”Jesus said to him, “You have answered correctly; do this, and you will live.”

But the expert, wanting to justify himself, said to Jesus, “And who is my neighbor?” 

Jesus replied: “A man was going down from Jerusalem to Jericho, and fell into the hands of robbers, who stripped him, beat him up, and went off, leaving him half dead.Now by chance a priest was going down that road, but when he saw the injured man he passed by on the other side. So too a Levite, when he came up to the place and saw him, passed by on the other side. But a Samaritan who was traveling came to where the injured man was, and when he saw him, he felt compassion for him. He went up to him and bandaged his wounds, pouring olive oil and wine on them. Then he put him on his own animal, brought him to an inn, and took care of him. The next day he took out two silver coins and gave them to the innkeeper, saying, ‘Take care of him, and whatever else you spend, I will repay you when I come back this way.’

Which of these three do you think became a neighbor to the man who fell into the hands of the robbers?”The expert in religious law said, “The one who showed mercy to him.” So Jesus said to him, “Go and do the same.”

Luke 10,25-37

Prayer of this week

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord God, You served Your people of old through priest and Levite, who of themselves could never heal the curse of the Law. Give us Christ Jesus, the true Priest, who with His oil and wine is able fully to heal all wounds, forgive all sins and bring us to eternal rest. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, You gave the old covenant through angels to train Israel in Your Law. Bless the ministers of Your new covenant to proclaim forgiveness, life and salvation to all nations in the stead and by the command of Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Righteous Lord, by our wickedness we merit many of the evils that befall us; nevertheless, cut short Your wrath. Make room for repentance, and forgive us for the sake of Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O God, Father of us all, turn the hearts of Christian brother to brother, that those who fall into sin would be brought to repentance and not be rebuked beyond measure, but rather be restored to the communion of the faithful. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Holy Lord, preserve Your gift of marriage against the ravages of sin, the schemes of the devil and the raging of the world. Bless the couples and families of our congregation especially Matt & Kathy, Mark & Mindy, Piet & Sigrid, Wilhelm and Angelika, Detlev & Biljana, Friederike & Olly, Don and Cheryl, Michael and Janet, Scott and Mary-Ann. Strengthen them in love and care for one another, and establish them on the foundation of Your Word. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord and King, You appoint our earthly rulers to urge the good and punish the wicked. Grant both justice and restraint in their punishments, that goodness and grace may be established in our land. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, wherever the wicked strip and wound, and wherever the devil seeks our fall, You meet us with healing and grace to endure. Soothe and lift up the ill and the dying and all in need: Karin, Christoph, June. Carry them to find rest in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, as Satan once overcame our first parents through the eating of the tree’s fruit, so overcome him now among us by the fruit of Your Son’s cross, His body and blood given and shed for us for the forgiveness of sins. Bless all who commune with repentance and faith, that in the comfort of the Gospel they may be cleansed and prepared for eternal life with You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.

LCMS One-Year-Series

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26 (4th Book of Moses)
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Es tut Ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist.

Wochenspruch für den 12. Sonntag nach Trinitatis (Die große Krankenheilung):

Das zerstoßene Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen.

Matthäus 12,20

Es tut ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist. Er meint’s gut mit uns allen, schenkt uns den Herren Christ, sein’ eingebornen Sohn; durch ihn er uns bescheret, was Leib und Seel ernähret. Lobt Gott im Himmelsthron!

Lobt ihn mit Herz und Munde, welchs er uns beides schenkt; das ist ein sel’ge Stunde, darin man sein gedenkt; denn sonst verdirbt all Zeit, die wir zubringn auf Erden. Wir sollen selig werden und bleibn in Ewigkeit.

Auch wenn die Welt vergehet mit ihrem Stolz und Pracht, nicht Ehr noch Gut bestehet, die wir so groß geacht’: wir werden nach dem Tod tief in die Erd begraben; wenn wir geschlafen haben, will uns erwecken Gott.

Die Seel bleibt unverloren, geführt in Abrams Schoß, der Leib wird neu geboren, von allen Sünden los, ganz heilig, rein und zart, ein Kind und Erb des Herren; daran muß uns nicht irren des Teufels listig Art.

Ludwig Helmbold 1571 (LKG 334,4-7)

Fortlaufende Lese

Wiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und Fische aller Art fing. 48 Als es voll war, zogen sie es heraus an das Ufer, setzten sich und lasen die guten in Gefäße zusammen, aber die schlechten warfen sie weg. 49 So wird es auch am Ende der Welt gehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheiden 50 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern. 51 Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja. 52 Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

Matthäus 13,47-52

Tageslese

Und er machte sich auf aus der Synagoge und kam in Simons Haus. Und Simons Schwiegermutter lag in hohem Fieber, und sie baten ihn für sie. 39 Und er trat zu ihr und bedrohte das Fieber, und es verließ sie. Und sogleich stand sie auf und diente ihnen. 40 Und als die Sonne untergegangen war, brachten alle ihre Kranken mit mancherlei Leiden zu ihm. Und er legte einem jeden die Hände auf und machte sie gesund. 41 Von vielen fuhren auch die Dämonen aus, schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes! Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Christus war. 42 Als es aber Tag wurde, ging er hinaus an eine einsame Stätte; und die Menge suchte ihn, und sie kamen zu ihm und wollten ihn festhalten, damit er nicht von ihnen ginge. 43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt. 44 Und er predigte in den Synagogen des jüdischen Landes.

Lukas 4,38-44

Wir beten mit der Kollekte für den 12. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, Du hast nicht Lust an der Sünder Tod, sondern willst, daß sie bekehrt werden und leben. Wir bitten Dich herzlich, Du wollest die Strafen unserer Sünde von uns gnädig abwenden und, uns zu bessern, Deinen Geist und Kraft verleihen, um Jesu Christi, unseres Herrn, willen, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.148

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Von Gott will ich nicht lassen (LKG 334)

Wochenspruch für den 12. Sonntag nach Trinitatis (Die große Krankenheilung):

Das zerstoßene Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen.

Matthäus 12,20
Bamberger Dom, Franken.

Von Gott will ich nicht lassen, denn er lässt nicht von mir, führt mich durch alle Straßen, da ich sonst irrte sehr. Er reicht mir seine Hand; den Abend und den Morgen tut er mich wohl versorgen, wo ich auch sei im Land.

Wenn sich der Menschen Hulde und Wohltat all verkehrt, so findt sich Gott gar balde, sein Macht und Gnad bewährt. Er hilft aus aller Not, errett von Sünd und Schanden, von Ketten und von Banden, und wenns auch wär der Tod.

Auf ihn will ich vertrauen in meiner schweren Zeit; es kann mich nicht gereuen, er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt; mein Leib, mein Seel, mein Leben sei Gott dem Herrn ergeben; er schaff’s, wie’s ihm gefällt.

Es tut ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist. Er meints gut mit uns allen, schenkt uns den Herren Christ, sein’ eingebornen Sohn; durch ihn er uns bescheret, was Leib und Seel ernähret. Lobt ihn ins Himmelsthron!

Ludwig Helmbold 1571

Fortlaufende Lese

Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker. 45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, 46 und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Matthäus 13,44-46

Tageslese

Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge, mit Namen Jaïrus. Und als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen 23 und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe. 24 Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm eine große Menge, und sie umdrängten ihn. 25 Und da war eine Frau, die hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren 26 und hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut dafür aufgewandt; und es hatte ihr nichts geholfen, sondern es war nur schlimmer geworden. 27 Da sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand. 28 Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühre, so werde ich gesund. 29 Und sogleich versiegte die Quelle ihres Blutes, und sie spürte es am Leibe, dass sie von ihrer Plage geheilt war. 30 Und Jesus spürte sogleich an sich selbst, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich um in der Menge und sprach: Wer hat meine Kleider berührt? 31 Und seine Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, dass dich die Menge umdrängt, und sprichst: Wer hat mich berührt? 32 Und er sah sich um nach der, die das getan hatte. 33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. 34 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage! 35 Als er noch redete, kamen Leute vom Vorsteher der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? 36 Jesus aber hörte nicht auf das, was da gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur! 37 Und er ließ niemanden mit sich gehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. 38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel und wie sehr sie weinten und heulten. 39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. 40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag, 41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! – das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Maßen. 43 Und er gebot ihnen streng, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.

Markus 5,22-43

Wir beten mit der Kollekte für den 12. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, Du hast nicht Lust an der Sünder Tod, sondern willst, daß sie bekehrt werden und leben. Wir bitten Dich herzlich, Du wollest die Strafen unserer Sünde von uns gnädig abwenden und, uns zu bessern, Deinen Geist und Kraft verleihen, um Jesu Christi, unseres Herrn, willen, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.148

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Hort

Wochenspruch für den 12. Sonntag nach Trinitatis (Die große Krankenheilung):

Das zerstoßene Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen.

Matthäus 12,20
Bugenhagenplatz bei Vollmond

Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Hort, mein Schild, mein Kraft – sagt mir Dein Wort –, mein Hilf, mein Heil, mein Leben, mein starker Gott in aller Not; wer mag mir widerstreben?

Mir hat die Welt trüglich gericht’ mit Lügen und falschem Gdicht viel Netz und heimlich Stricke; Herr, nimm mein wahr in dieser Gfahr, bhüt mich vor falscher Tücke.

Herr, meinen Geist befehl ich Dir; mein Gott, mein Gott, weich nicht von mir, nimm mich in Deine Hände. O wahrer Gott, aus aller Not hilf mir am letzten Ende.

Gloria, Lob, Ehr und Herrlichkeit sei Gott Vater und Sohn bereit’, dem Heiligen Geist mit Namen. Die göttlich Kraft mach uns sieghaft durch Jesum Christum. Amen.

Adam Reusner 1533 (LKG 333,4-7)

Fortlaufende Lese

Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; 32 das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen. 33 Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen: Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

34 Das alles redete Jesus in Gleichnissen zu dem Volk, und ohne Gleichnisse redete er nichts zu ihnen, 35 auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: »Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen, was verborgen war vom Anfang der Welt an.«

Matthäus 13,31-35

Tageslese

Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. 36 Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. 37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. 38 Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.

Matthäus 9,35-38

Wir beten mit der Kollekte für den 12. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, Du hast nicht Lust an der Sünder Tod, sondern willst, daß sie bekehrt werden und leben. Wir bitten Dich herzlich, Du wollest die Strafen unserer Sünde von uns gnädig abwenden und, uns zu bessern, Deinen Geist und Kraft verleihen, um Jesu Christi, unseres Herrn, willen, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.148

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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In Dich hab ich gehoffet, Herr.

Wochenspruch für den 12. Sonntag nach Trinitatis (Die große Krankenheilung):

Das zerstoßene Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen.

Matthäus 12,20

In Dich hab ich gehoffet, Herr; hilf, dass ich nicht zuschanden werd noch ewiglich zu Spotte. Das bitt ich Dich: erhalte mich in Deiner Treu, mein Gotte.

Dein gnädig Ohr neig her zu mir, erhör mein Bitt, tu Dich herfür, eil, bald mich zu erretten. In Angst und Weh ich lieg und steh; hilf mir in meinen Nöten.

Mein Gott und Schirmer, steh mir bei; sei mir ein Burg, darin ich frei und ritterlich mög streiten, wider mein Feind, der´ gar viel seind an mir auf beiden Seiten.

Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Hort, mein Schild, mein Kraft, sagt mir Dein Wort, mein Hilf, mein Heil, mein Leben, mein starker Gott in aller Not; wer mag mir widerstreben?

Adam Reusner 1533 (LKG 333, 1-4)

Fortlaufende Lese

Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Halme wuchsen und Frucht brachten, da fand sich auch das Unkraut. 27 Da traten die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du also, dass wir hingehen und es ausjäten? 29 Er sprach: Nein, auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt in meine Scheune.

31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; 32 das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen. 33 Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen: Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

34 Das alles redete Jesus in Gleichnissen zu dem Volk, und ohne Gleichnisse redete er nichts zu ihnen, 35 auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: »Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen, was verborgen war vom Anfang der Welt an.«

36 Da ließ Jesus das Volk gehen und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. 37 Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät. 38 Der Acker ist die Welt. Der gute Same, das sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. 39 Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. 40 Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende der Welt gehen. 41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die, die da Unrecht tun, 42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern. 43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!

Matthäus 13,24-43

Tageslese

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. 14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. 17 Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. 18 Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.

Jakobus 5,13-18

Wir beten mit der Kollekte für den 12. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, Du hast nicht Lust an der Sünder Tod, sondern willst, daß sie bekehrt werden und leben. Wir bitten Dich herzlich, Du wollest die Strafen unserer Sünde von uns gnädig abwenden und, uns zu bessern, Deinen Geist und Kraft verleihen, um Jesu Christi, unseres Herrn, willen, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.148

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Ob ich wandert im finstern Tal

Wochenspruch für den 12. Sonntag nach Trinitatis (Die große Krankenheilung):

Das zerstoßene Rohr wird Er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen.

Matthäus 12,20
St. Martin (Brussels, Belgium) Photo: Friederike Uenzen.

Ob ich wandert im finstern Tal, fürcht ich doch kein Unglücke in Leid, Verfolgung und Trübsal, in dieser Welte Tücke: denn Du bist bei mir stetiglich, Dein Stab und Stecken trösten mich, auf Dein Wort ich mich lasse.

Du b’reitest vor mir einen Tisch vor mein’ Feind’ allenthalben, machst mein Herz unverzaget frisch; mein Haupt tust Du mir salben mit Deinem Geist, der Freuden Öl, und schenkest voll ein meiner Seel Deiner geistlichen Freuden.

Gutes und viel Barmherzigkeit folgen mir nach im Leben, und ich werd bleiben allezeit im Haus des Herren eben auf Erd in der christlichen G’mein, und nach dem Tode werd ich sein bei Christus, meinem Herren.

Augsburg 1531 (LKG 332,3-5)

Fortlaufende Lese

Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? 11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist’s nicht gegeben. 12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. 13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. 14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet nicht erkennen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, dass ich sie heile.« 16 Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. 17 Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört.

Matthäus 13,10-17

Tageslese

Zu dieser Zeit wurde Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben. 2 Er aber wandte sein Antlitz zur Wand und betete zum HERRN und sprach: 3 Ach, HERR, gedenke doch, dass ich vor dir in Treue und mit rechtschaffenem Herzen gewandelt bin und getan habe, was dir wohlgefällt. Und Hiskia weinte sehr. 4 Als aber Jesaja noch nicht zum mittleren Hof hinausgegangen war, kam des HERRN Wort zu ihm: 5 Kehre um und sage Hiskia, dem Fürsten meines Volks: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen – am dritten Tage wirst du hinauf in das Haus des HERRN gehen –, 6 und ich will fünfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun und dich und diese Stadt erretten vor dem König von Assyrien und diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen. 7 Und Jesaja sprach: Bringt her ein Pflaster von Feigen! Und als sie das brachten, legten sie es auf das Geschwür, und er wurde gesund.

2. Könige 20,1-7

Wir beten mit der Kollekte für den 12. Sonntag nach Trinitatis

Herr Gott, himmlischer Vater, Du hast nicht Lust an der Sünder Tod, sondern willst, daß sie bekehrt werden und leben. Wir bitten Dich herzlich, Du wollest die Strafen unserer Sünde von uns gnädig abwenden und, uns zu bessern, Deinen Geist und Kraft verleihen, um Jesu Christi, unseres Herrn, willen, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.148

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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