Wir danken Dir, Gott, wir danken Dir und verkündigen Deine Wunder, daß Dein Name so nahe ist. »Wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich recht richten. Die Erde mag wanken und alle, die darauf wohnen, aber ich halte ihre Säulen fest.« Sela.
Ich sprach zu den Ruhmredigen: Rühmt Euch nicht so!, und zu den Frevlern: Brüstet Euch nicht mit Macht! Brüstet Euch nicht so hoch mit Eurer Macht, redet nicht so halsstarrig! Denn es kommt nicht vom Aufgang und nicht vom Niedergang, nicht von der Wüste und nicht von den Bergen, sondern Gott ist Richter, der diesen erniedrigt und jenen erhöht.
Denn der HERR hat einen Becher in der Hand, mit starkem Wein voll eingeschenkt. Er schenkt daraus ein, und die Frevler auf Erden müssen alle trinken und auch noch die Hefe schlürfen. Ich aber will verkündigen ewiglich und lobsingen dem Gott Jakobs. Und ich will alle Gewalt der Frevler zerbrechen, daß die Gewalt des Gerechten erhöht werde.
Psalm 75. Ein Psalm und Lied Asafs, vorzusingen, nach der Weise »Vertilge nicht«.
Das walte Gott Vater + Sohn und Heiliger Geist! Amen
Apostolische Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde.
Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel; sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.
Vaterunser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Willst Du, so kannst Du dies Gebet dazu sprechen (Luthers Abendsegen)
Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, Deinen lieben Sohn, daß Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte Dich, Du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in Deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.
Alsdann flugs und fröhlich geschlafen.
So seid Ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Epheser 2,19
Lied aus dem Lutherischen Kirchengesangbuch
Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun und Werk in Deinem Willen ruhn, von Dir kommt Glück und Segen; was Du regierst, das geht und steht auf rechten, guten Wegen.
Es steht in keines Menschen Macht, daß sein Rat werd ins Werk gebracht und seines Gangs sich freue; des Höchsten Rat, der macht’s allein, daß Menschenrat gedeihe.
Es fängt so mancher weise Mann ein gutes Werk zwar fröhlich an und bringts doch nicht zum Stande; er baut ein Schloß und festes Haus, doch nur auf lauterm Sande.
Verleihe mir das edle Licht, das sich von Deinem Angesicht in fromme Seelen strecket und da der rechten Weisheit Kraft durch Deine Kraft erwecket.
Gib mir Verstand aus Deiner Höh, auf daß ich ja nicht ruh und steh auf meinem eignen Willen; sei Du mein Freund und treuer Rat, was recht ist, zu erfüllen.
Paul Gerhardt 1653 (LKG 250,1-5)
Morgenlese
Wisst Ihr nicht: Die im Stadion laufen, die laufen alle, aber nur einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, daß Ihr ihn erlangt.
Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.
Ich aber laufe nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt, sondern ich schinde meinen Leib und bezwinge ihn, daß ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.
1.Korinther 9,24-27
Abendlese
Darum fürchtet Euch nicht vor ihnen. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. Was ich Euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was Euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern.
Und fürchtet Euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne Euren Vater. Bei Euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet Euch nicht; Ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.
Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.
Matthäus 10,26-33
