18. Sonntag nach Trinitatis in St.Paul

Den 18. Sonntag nach Trinitatis steht unter dem Wochenspruch aus 1.Johannes 4:21: “Dies Gebot haben wir von ihm, dass wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.” Die alttestamentliche Lesung des Sonntags ist aus Exodus 20:1-17 (Gott gibt Mose die 10 Gebote) und die Epistel aus dem Römerbrief des hl.Apostles Paulus im 14. Kapitel die Verse 17-19. Das Evangelium, das gleichzeitig als Predigttext vorgeschrieben ist, ist aus dem des hl.Evangelisten Markus im 12. Kapitel die Verse 28-34.

Die Frage nach dem höchsten Gebot

Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen? Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemütund von allen deinen Kräften« (5.Mose 6,4-5). Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur einer, und ist kein anderer außer ihm; und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Als Jesus aber sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.

Das Gesetz ist heilig, gerecht und gut. Der Herr Christus spricht: “Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.” Cf Psalmen 1; 19; 119. Die Bergpredigt Matthäus 5-7 und wenn unser Herr Jesus Christ spricht: “Tut Buße denn das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen, so will er, dass das Leben seiner Gläubigen eine stete und inständige Buße sei…” (Martin Luther 1.These)

Dein Reich komme! Wir bitten in diesem Gebet, dass der himmlische Vater uns seinen heiligen Geist gibt, damit wir seinem heiligen Worte durch seine Gnade glauben und göttlich leben hier zeitlich und dort ewiglich. (Dr. Martin Luther, Kleiner Katechismus)

Hier die Predigt zum mithören: Der Friede des Herrn sei mit Dir +

Und hier die Kantate von Buxtehude zum Graduallied: Herzlich lieb hab’ ich Dich o Herr…  https://youtu.be/HYlu7YfFqSw

About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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