Ordination und Aussendung von Missionar Thomas Beneke (SELK Info)

Thomas Beneke Ordination

Oasen in der Betonwüste
SELK: Anlassreicher Festtag in Leipzig

Leipzig, 8.4.2015 – selk – Eine rund 250 Personen starke Gemeinde fand sich am Ostermontag in der Lukaskirche in Leipzig-Volkmarsdorf ein, um mehrere Anlässe zu feiern: neben dem Osterfest zunächst auch den ersten Gottesdienst einer bis Ende 2016 befristeten Erprobungsphase der Leipziger St. Trinitatisgemeinde (http://www.lutherisch-leipzig.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die erwägt, das landeskirchliche Gebäude dauerhaft zu ihrer Gottesdienststätte zu machen.

Die Gemeinde möchte mit dem Wechsel in den Stadtteil Volkmarsdorf gemeinsam mit dem dort angesiedelten Missionsprojekt “Die Brücke” (http://www.die-bruecke-leipzig.de) der Lutherischen Kirchenmission der SELK verstärkt missionarisch und diakonisch wirken.

Aber noch weitere Anlässe gab es: die Ordination des Missionsvikars Thomas Beneke und die Aussendung Benekes in den Dienst der LKM in Südafrika.

Beneke, der sein Vikariat bei Pfarrer und Missionar Hugo Gevers im Projekt “Die Brücke” in Leipzig und in der diakonisch-missionarischen Arbeit der Missionsgemeinde Berlin-Marzahn absolviert hat, wurde von SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover), D.D., zum Predigtamt ordiniert. Dabei assistierten Benekes Mentor Gevers und LKM-Missionsdirektor Roger Zieger (Bergen-Bleckmar). In seiner Predigt sprach Bischof Voigt über die Begegnung des auferstandenen Christus mit Maria von Magdala. Traurigkeit und Freude stünden dabei eng beieinander. Erst die Anrede Jesu habe Maria die Augen aufgetan, sodass sie freudig ein Christusbekenntnis habe ablegen können. Von diesem österlichen Bekenntnis her erklärte Voigt mit vielen anschaulichen Bildern die zukünftige Arbeit des Missionars Beneke einerseits und die Herausforderungen der kirchlichen Arbeit im Stadtteil Volkmarsdorf andererseits. Beide Arbeitsfelder seien von der Anrede Christi und von seiner Kraft abhängig. Der Bischof sprach von der Kirche als von einer Oase in der Betonwüste, die eine kraftvolle Aussage für die Menschen im Umfeld habe.

Beneke wurde durch Missionsdirektor Zieger in den Dienst der Mission nach Newcastle (Südafrika) ausgesandt. Dabei assistierten Missionar Gevers und Pfarrer Markus Fischer von der Leipziger St. Trinitatisgemeinde. In seiner Predigt sprach Zieger einige Kinder aus Volkmarsdorf direkt an und bezog die Arbeit als Gärtner auf den zukünftigen Dienst des Missionars, der selbst begeisterter Hobbygärtner ist, in seinem neuen Arbeitsfeld in Newcastle.

Familie Beneke wurde am selben Tag auch aus Leipzig verabschiedet und trat umgehend die Reise nach Newcastle an. Newcastle ist mit 363.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die drittgrößte Stadt der Provinz KwaZulu Natal in Südafrika. Beneke wird mit der Unterstützung einer Gemeinde der Freien Evangelisch-Lutherischen Synode in Südafrika (FELSISA) dort ein missionarisches Projekt aufbauen.

In einem Grußwort zur Ordination und Aussendung dankte Bischof Voigt insbesondere Benekes Ehefrau Liesel für ihre Bereitschaft, gemeinsam mit ihrem Ehemann in den Dienst der Mission zu gehen. “Von der Pleißenburg, so der Name des Leipziger Rathauses, nach Newcastle, das man mit Neuburg übersetzen kann: Da ist es wichtig, das der mit ihnen geht, von dem wir singen ,Ein feste Burg ist unser Gott’!”, so Voigt in seinem Gruß. Dazu überreichte er der Ehefrau des Missionars ein Buchgeschenk.

“Wir können euch nur beglückwünschen und für jeden Tag die nötige Kraft zum Arbeiten an den vielen Fronten der Gemeindearbeit wünschen”, so habe ein Kirchglied in einer E-Mail auf den anlassreichen Festtag reagiert, berichtet Missionar Gevers; “Ihr habt alle fleißig für einen schönen Tag gearbeitet – ich habe mich sehr gefreut, dass alle so toll angepackt haben! Wir waren begeistert! Es sieht aus, als wäret ihr zusammen eine tolle Truppe mit vielen Möglichkeiten! Bleibt alle unserem Vater im Himmel anbefohlen! Auch für euer großes Projekt (eigentlich sind es ja gleich mehrere!) falten wir gerne immer wieder unsere Hände oder unterstützen euch auch anders, wenn es geht.”
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About Wilhelm Weber jr

Rector of the Lutheran Theological Seminary in Tshwane
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