SELK INFO: Werner Klän zu Gast in Pretoria

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Dienstreiche Tage in Südafrika
SELK: Werner Klän zu Gast in Pretoria

Oberursel, 10.3.2015 – selk – Von 2008 bis 2012 war Prof. Dr. Werner Klän, Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie an der Lutherischen Theologischen Hochschule der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Oberursel, im Auftrag der Lutherischen Kirchenmission der SELK als Gastdozent am Lutheran Theological Seminary in Tshwane/Pretoria (Südafrika) tätig, für ein halbes Semester auch an der Universität von Pretoria. Nach zwei Jahren Unterbrechung, bedingt durch den – letztlich gescheiterten – Versuch, eine mittelfristige Arbeitserlaubnis für Südafrika zu erhalten, konnte Klän nun vom 14. bis zum 28. Februar seine Lehrtätigkeit wieder aufnehmen. “Auch wenn meine früheren Studenten inzwischen ihre Abschlüsse am Seminar gemacht haben, einige von ihnen auch den Magistertitel an der Universität erworben haben, war doch vieles mir noch vertraut”, berichtet der 62-jährige Theologe: “Das gilt für den Campus des Seminars, die täglichen Andachten, die Verbindung zum Rektor, Dr. Wilhelm Weber jun., und zu Pastor Nathan Mntambo. Die erneute Begegnung mit Deaconess Grace Rao, der Direktorin des Deaconess Ministry (Diakonissenprogramms) der Lutherischen Kirche-Missouri-Synode, war mir eine besondere Freude.”

Es habe gerade in den ersten Tagen eine gewisse Herausforderung für die Studenten und den Dozenten gleichermaßen dargestellt, sich für eine ziemlich kurze Zeit von zwei Wochen aufeinander einzustellen. Aber es hätten sich dann intensive Diskussionen zu dem Thema “Kirche, Gemeinde und Amt in lutherischer Sicht” ergeben, das Gegenstand der Lehrveranstaltung war. Einige der neuen Lehrer am Seminar – wie Dr. Karl Böhmer und Pastor Jacob Corzine – waren zeitweise Kläns Studenten in Oberursel. “So ist es eine besondere Freude zu sehen, wie die nachwachsende Generation sich in die Ausbildung künftiger Pastoren für die konkordienlutherischen Kirchen in Afrika einbringt”, erklärt der habilitierte Theologe.

Im Verlauf der zwei Wochen, die Klän in Pretoria sein konnte, fand außerdem ein Treffen der trilateralen Forschungsgruppe zum Thema “Apartheid” statt, die von der Lutheran Church in Southern Africa, der Freien Evangelisch-Lutherischen Synode in Südafrika und der SELK mit ihrer Lutherischen Kirchenmission ins Leben gerufen worden ist. Die Arbeit mache erste Fortschritte, so Klän. Es sei daran gedacht, auch ältere Studenten und Post-Graduate-Studenten in diese Forschungen einzubeziehen.

An der Universität von Pretoria wurde der Gast aus Deutschland gebeten, eine Gastvorlesung zu halten. Mit dem neuen Leiter der Abteilung für Kirchengeschichte konnte er Verbindung aufnehmen und die Verlängerung seiner Beauftragung als außerordentlicher Professor auf weitere drei Jahre bis Ende 2018 erörtern.

Auf Bitten von Pastor Martin Paul predigte Klän in der St. Paulus-Gemeinde in Pretoria; auch half er bei der Bibelstunde der Gemeindejugend und hielt eine kleine Arbeitseinheit über “Einfach vom Glauben reden” in der englischsprachigen Studentengruppe, die von Pastor Corzine betreut wird.

“Ich freue mich darauf, wieder nach Südafrika zu fahren, um die Ausbildung künftiger lutherischer Pastoren zu unterstützen”, schaut Klän nach vorn – “so Gott will Ende Juli/Anfang August und noch einmal im September.”
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Rector of the Lutheran Theological Seminary in Tshwane
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