SELK update on the ILC “World Seminaries Conference”

ILC Seminaries„Leiden, Verfolgung und Martyrium“
SELK auf ILC-„World Seminaries Conference“ vertreten

Palanga (Litauen), 12.8.2013 – selk – Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Litauen richtete erstmals die „World Seminaries Conference“ des Internationalen Lutherischen Rates (ILC) aus. Dazu begrüßten Bischof Mindaugas Sabutis (Vilnius | Litauen) und Ortspfarrer Dr. Darius Petkunas (Palanga | Litauen) für die Zeit vom 8. bis zum 11. August Seminardirektoren, Professoren, Präsides und Bischöfe in einem neuen Tagungszentrum mit Kirche in Palanga.

Aus der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) nahmen der Rektor der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel, Prof. Dr. Jorg Christian Salzmann (Oberursel), und der LThH-Lehrbeauftragte Pfarrer Dr. Christian Neddens (Saarbrücken) teil. Teilnehmer aus lutherischen Seminaren und Kirchen aus Afrika (Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika), Australien und Papua Neuguinea, Asien (Hong Kong/China, Japan, Korea, Philippinen, Taiwan), Europa (Belgien, Dänemark, England, Frankreich, Portugal, Russland), Südamerika (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Guatemala, Paraguay, Peru, Venezuela), Nordamerika (Kanada, USA) sowie Gäste aus Litauen, Finnland und der Türkei waren in den Ostsee-Badeort gereist. SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover), ILC-Vorsitzender, und Rev. Dr. Albert Collver (St. Louis/USA), ILC-Exekutivsekretär, begrüßten Teilnehmer und Gäste im Namen des ILC.

„Leiden, Verfolgung und Martyrium als ein Kennzeichen der Kirche“, so lautete das theologische Tagungsthema, das auf eine Aufzählung der Kennzeichen der wahren Kirche durch Dr. Martin Luther zurückgeht. In seiner Schrift „Von der Kirche und Konzilien“ nennt Luther das Wort Gottes, die Taufe, das Abendmahl, das Amt der Kirche, die Vollmacht der Beichte, Gebet und Lobgesang und schließlich „das heilige Kreuz“ für das Leiden. In Referaten zur neutestamentlichen Grundlegung, zu Aspekten des Martyriums in der Kirchengeschichte und aus dem Bereich der Lehre der Kirche (Dogmatik) wurde immer wieder betont, dass es notwendig sei, die Studierenden auch auf diesen Bereich der christlichen Existenz vorzubereiten. Dabei blieb auch nicht unerwähnt, dass auch von Christen selbst immer wieder Verfolgung ausgegangen sei. Die Ausführungen von Vertretern aus Afrika, Osteuropa und Asien machten deutlich, dass das Christentum gegenwärtig die am meisten verfolgte Religion weltweit ist.

Aber auch sehr praktische Fragen wurden intensiv diskutiert – wie die Entwicklung der Fakultäten, Akkreditierungsprozesse an den Seminaren, Finanzfragen, Entwicklung von Bibliotheken, die Versorgung der Studierenden mit Textbüchern und die Fortbildung von Gemeindepfarrern.

Die 5. „World Seminaries Conference“ des ILC wurde am gestrigen Sonntag mit einem Gottesdienst der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Palanga abgeschlossen.
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Redaktion: SELK – Gesamtkirche /
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About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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