Hilf, daß der Geist Zuchtmeister bleib (LKG 268,4ff)

Heile Du mich, Herr, so werde ich heil; hilf Du mir, so ist mir geholfen.

Jeremiah 17,14. Wochenspruch zum 19. Sonntag nach Trinitatis (Heilung an Leib und Seele)
Die Alte Lateinschule am Ende der Bürgermeisterstraße

Hilf, dass der Geist Zuchtmeister bleib, das arge Fleisch so zwing und treib, dass es sich nicht gar ungestüm erheb und fordre Deinen Grimm.

Versorg uns auch, o Herre Gott, auf diesen Tag, wie’s uns ist not, teil uns Dein’ milden Segen aus, denn unser Sorg richtet nichts aus.

Gib Deinen Segen unserm Tun und unsrer Arbeit Deinen Lohn durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Herren vor Deinem Thron.

Michael Weiße 1531 (LKG 268,4ff)

Fortlaufende Lese

Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14 Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt. 15 Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. 16 Irrt euch nicht, meine Lieben. 17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis. 18 Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir die Erstlinge seiner Geschöpfe seien.

Jakobus 1,13-18

Tageslese

So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. 6 Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. 7 In dem allen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr noch darin lebtet. 8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. 11 Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus.

Kolosser 3,5-11

Wir beten mit der Kollekte für den 19. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, der Du bist ein Beschützer aller, die auf Dich hoffen, laß uns Deine Barmherzigkeit reichlich widerfahren, auf daß wir, an Leib und Seele geheilt werden und Dir von Herzen danken! Durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.154

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Der Tag bricht an und zeiget sich (LKG 268)

Heile Du mich, Herr, so werde ich heil; hilf Du mir, so ist mir geholfen.

Jeremiah 17,14. Wochenspruch zum 19. Sonntag nach Trinitatis (Heilung an Leib und Seele)

Der Tag bricht an und zeiget sich. O Herre Gott, wir loben Dich, wir danken Dir, Du höchstes Gut, dass Du uns die Nacht hast behüt.

Bitten dich auch: behüt uns heut, denn wir allhier sind Pilgerleut; steh uns bei, tu Hilf und bewahr, dass uns kein Übel widerfahr.

Regier Du uns mit starker Hand, auf dass Dein Werk in uns erkannt, Dein Name durch glaubreich Gebärd in uns heilig erweiset werd.

Michael Weiße 1531 (LKG 268)

Fortlaufende Lese

Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Seid gegrüßt!

2 Meine Brüder und Schwestern, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. 4 Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und keinen Mangel habt. 5 Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden. 6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und aufgepeitscht wird. 7 Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde. 8 Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen. 9 Der Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe; 10 wer aber reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. 11 Die Sonne geht auf mit ihrer Hitze und das Gras verwelkt, und die Blume fällt ab und ihre schöne Gestalt verdirbt: So wird auch der Reiche dahinwelken in dem, was er unternimmt. 12 Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben. 

Jakobus 1,1-12

Tageslese

Und sie kamen nach Betsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, dass er ihn anrühre. 23 Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor das Dorf, spuckte in seine Augen, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: Siehst du etwas? 24 Und er sah auf und sprach: Ich sehe die Menschen umhergehen, als sähe ich Bäume. 25 Danach legte er abermals die Hände auf seine Augen. Da sah er deutlich und wurde wieder zurechtgebracht und konnte alles scharf sehen. 26 Und er schickte ihn heim und sprach: Geh aber nicht hinein in das Dorf!

Markus 8,22-26

Wir beten mit der Kollekte für den 19. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, der Du bist ein Beschützer aller, die auf Dich hoffen, laß uns Deine Barmherzigkeit reichlich widerfahren, auf daß wir, an Leib und Seele geheilt werden und Dir von Herzen danken! Durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.154

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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19th Sunday after Trinity (Healing of body and soul)

“Heal me, LORD, and I will be healed; save me and I will be saved…”

Jeremiah 17:14
“Fountain of Youth” Lucas Cranach sr

Introit

Blessed is the one whose transgressions are forgiven, whose sins are covered.
Blessed is the one whose sin the LORD does not count against them and in whose spirit is no deceit.
When I kept silent, my bones wasted away through my groaning all day long.
For day and night your hand was heavy on me; my strength was sapped as in the heat of summer.
Then I acknowledged my sin to you and did not cover up my iniquity.
I said, “I will confess my transgressions to the LORD.”
And you forgave the guilt of my sin. Therefore let all the faithful pray to you while you may be found;
surely the rising of the mighty waters will not reach them.
You are my hiding place; you will protect me from trouble and surround me with songs of deliverance.
I will instruct you and teach you in the way you should go;
I will counsel you with my loving eye on you.
Do not be like the horse or the mule, which have no understanding but must be controlled by bit and bridle or they will not come to you.
Many are the woes of the wicked, but the LORD’s unfailing love surrounds the one who trusts in him.
Rejoice in the LORD and be glad, you righteous; sing, all you who are upright in heart!

Psalm 32

Old Testament lesson

So Moses chiseled out two stone tablets like the first ones and went up Mount Sinai early in the morning, as the LORD had commanded him; and he carried the two stone tablets in his hands. Then the LORD came down in the cloud and stood there with him and proclaimed his name, the LORD. And he passed in front of Moses, proclaiming, “The LORD, the LORD, the compassionate and gracious God, slow to anger, abounding in love and faithfulness, maintaining love to thousands, and forgiving wickedness, rebellion and sin. Yet he does not leave the guilty unpunished; he punishes the children and their children for the sin of the parents to the third and fourth generation.”

Moses bowed to the ground at once and worshiped. “Lord,” he said, “if I have found favor in your eyes, then let the Lord go with us. Although this is a stiff-necked people, forgive our wickedness and our sin, and take us as your inheritance.”

Then the LORD said: “I am making a covenant with you. Before all your people I will do wonders never before done in any nation in all the world. The people you live among will see how awesome is the work that I, the LORD, will do for you.

Exodus 34:4-10

Epistle

Is anyone among you in trouble? Let them pray. Is anyone happy? Let them sing songs of praise. Is anyone among you sick? Let them call the elders of the church to pray over them and anoint them with oil in the name of the Lord. And the prayer offered in faith will make the sick person well; the Lord will raise them up. If they have sinned, they will be forgiven. Therefore confess your sins to each other and pray for each other so that you may be healed. The prayer of a righteous person is powerful and effective.

James 5,13-16

Gospel

A few days later, when Jesus again entered Capernaum, the people heard that he had come home. They gathered in such large numbers that there was no room left, not even outside the door, and he preached the word to them. Some men came, bringing to him a paralyzed man, carried by four of them. Since they could not get him to Jesus because of the crowd, they made an opening in the roof above Jesus by digging through it and then lowered the mat the man was lying on. When Jesus saw their faith, he said to the paralyzed man, “Son, your sins are forgiven.”

 Now some teachers of the law were sitting there, thinking to themselves, “Why does this fellow talk like that? He’s blaspheming! Who can forgive sins but God alone?”

Immediately Jesus knew in his spirit that this was what they were thinking in their hearts, and he said to them, “Why are you thinking these things? Which is easier: to say to this paralyzed man, ‘Your sins are forgiven,’ or to say, ‘Get up, take your mat and walk’?  But I want you to know that the Son of Man has authority on earth to forgive sins.” So he said to the man,  “I tell you, get up, take your mat and go home.” He got up, took his mat and walked out in full view of them all. This amazed everyone and they praised God, saying, “We have never seen anything like this!”

Mark 2,1-12

Rejoice, my heart, be glad and sing,
a cheerful trust maintain;
for God, the source of ev’rything,
your portion shall remain.
Why spend the day in blank despair,
in restless thought the night?
On your Creator cast your care;
he makes your burdens light.

2 Did not his love and truth and pow’r
guard ev’ry childhood day?
And did he not in threat’ning hour
turn dreaded ills away?
He always will with patience chide,
his rod falls gently down;
and all your sins he casts aside
in ocean depths to drown.

3 His wisdom never plans in vain
nor falters nor mistakes;
all that his counsels may ordain
a blessed ending makes.
Upon your lips, then, lay your hand,
and trust his guiding love;
then like a rock your peace shall stand
here and in heav’n above.

Paul Gerhardt 1607-1676

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26

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Ach Herr, laß Dein lieb Engelein… (LKG 229,

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
Die Elbwiesen im Sonnenschein

Ach Herr, lass Dein lieb’ Engelein an meinem End die Seele mein in Abrahams Schoß tragen. Der Leib in seim Schlafkämmerlein gar sanft ohn alle Qual und Pein ruh bis zum Jüngsten Tage. Alsdann vom Tod erwecke mich, dass meine Augen sehen Dich in aller Freud, o Gottes Sohn, mein Heiland und mein Gnadenthron. Herr Jesu Christ, erhöre mich, erhöre mich. Ich will Dich preisen ewiglich.

Martin Schalling 1571 (LKG 229,3)

Fortlaufende Lese

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. 24 Ihr blinden Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt! 25 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch das Äußere rein werde! 27 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch scheinen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! 28 So auch ihr: Von außen scheint ihr vor den Menschen gerecht, aber innen seid ihr voller Heuchelei und missachtet das Gesetz. 29 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Propheten Grabmäler baut und schmückt die Gräber der Gerechten 30 und sprecht: Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden am Blut der Propheten! 31 Damit bezeugt ihr von euch selbst, dass ihr Kinder derer seid, die die Propheten getötet haben. 32 Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll! 33 Ihr Schlangen, ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen? 34 Darum: Siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; von ihnen werdet ihr einige töten und kreuzigen, und einige werdet ihr geißeln in euren Synagogen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zur andern, 35 auf dass über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, vom Blut Abels, des Gerechten, bis zum Blut Secharjas, des Sohnes Berechjas, den ihr getötet habt zwischen Tempel und Altar. 36 Wahrlich, ich sage euch: Das alles wird über dieses Geschlecht kommen.

37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, »euer Haus soll euch wüst gelassen werden« 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Matthäus 23,23-39

Tageslese

Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker, 2 doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen. 3 Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? 4 Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen. 5 Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. 6 Da standen die jungen Männer auf und hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn. 7 Es begab sich aber, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war. 8 Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis. 9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen. 10 Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.

Apostelgeschichte 5,1-11

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Es ist ja, Herr, Dein Gschenk und Gab mein Leib und Seel und was ich hab in diesem armen Leben. (LKG 229,2)

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)

Es ist ja, Herr, Dein G’schenk und Gab mein Leib und Seel und was ich hab in diesem armen Leben. Damit ich’s brauch zum Lobe Dein, zu Nutz und Dienst des Nächsten mein, wollst mir Dein Gnade geben. Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr, des Satans Mord und Lügen wehr; in allem Kreuz erhalte mich, auf dass ich’s trag geduldiglich. Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott, mein Herr und Gott, tröst mir mein Herz in Todesnot.

Martin Schalling 1571 (LKG 229,2)

Fortlaufende Lese

Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. 3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht. 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. 6 Sie sitzen gern obenan beim Gastmahl und in den Synagogen 7 und haben’s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden. 8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. 9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel. 10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. 11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. 15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. 16 Weh euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wenn einer schwört bei dem Tempel, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Gold des Tempels, der ist gebunden. 17 Ihr Narren und Blinden! Was ist denn größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? 18 Und: Wenn einer schwört bei dem Altar, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Opfer, das darauf liegt, der ist gebunden. 19 Ihr Blinden! Was ist denn größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt? 20 Darum, wer schwört bei dem Altar, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. 21 Und wer schwört bei dem Tempel, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 22 Und wer schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

Matthäus 23,1-22

Tageslese

Wir tun euch aber kund, Brüder und Schwestern, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Makedoniens gegeben ist. 2 Denn vielfach bewährt in Bedrängnis war ihre Freude doch überschwänglich, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Lauterkeit. 3 Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben 4 und haben uns mit vielem Zureden gebeten, dass sie mithelfen dürften an der Wohltat und der Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen; 5 und nicht nur das, wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn und danach uns, durch den Willen Gottes. 6 So haben wir Titus zugeredet, dass er, wie er zuvor angefangen hatte, nun auch diese Wohltat unter euch vollende. 7 Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat. 8 Nicht als Befehl sage ich das; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch eure Liebe, ob sie echt sei. 9 Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.

2. Korinther 8,1-9

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr. (LKG 229)

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
Altarraum in der Alten Lateinschule

Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr. Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern mit Deiner Güt und Gnaden. Die ganze Welt erfreut mich nicht, nach Erd und Himmel frag ich nicht, wenn ich nur Dich kann haben. Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht, so bist doch Du mein Zuversicht, mein Teil und meines Herzens Trost, der mich durch sein Blut hat erlöst. Herr Jesu Christ, mein Gott und Herr, mein Gott und Herr, in Schanden lass mich nimmermehr.

Martin Schalling 1571 (LKG 229)

Fortlaufende Lese

Als aber die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. 35 Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

41 Als nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus 42 und sprach: Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sprachen zu ihm: Davids. 43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn dann David im Geist »Herr«, wenn er sagt: 44 »Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege«? 45 Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er dann sein Sohn? 46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, auch wagte niemand von dem Tage an, ihn hinfort zu fragen.

Matthäus 22,34-46

Tageslese

Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern. 12 Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? 13 Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? 14 Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

5. Mose (Deuteronomium) 30,11-14

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

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Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Mitten in der Höllen Angst unser Sünd uns treiben (LKG 349,3)

Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
175th anniversary medal commemorating the 175th anniversary of the founding of the Missouri Synod: “Then I saw another angel flying in midair, and he had the eternal gospel to proclaim to those who live on the earth—to every nation, tribe, language and people.” (Revelation 14,6)

Mitten in der Hölle Angst unsre Sünd’ uns treiben. Wo solln wir denn fliehen hin, da wir mögen bleiben? Zu Dir, Herr Christ, alleine. Vergossen ist Dein teures Blut, das g’nug für die Sünde tut. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht entfallen von des rechten Glaubens Trost. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349,3)

Fortlaufende Lese

An demselben Tage traten Sadduzäer zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn 24 und sprachen: Meister, Mose hat gesagt: »Wenn einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.« 25 Nun waren bei uns sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder; 26 desgleichen der zweite und der dritte bis zum siebenten. 27 Zuletzt nach allen starb die Frau. 28 Nun in der Auferstehung: Wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt. 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. 30 Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel. 31 Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht: 32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. 33 Und als das Volk das hörte, entsetzten sie sich über seine Lehre.

Matthäus 22,23-33

Tageslese

Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1. Johannes 4,7-16a

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Mitten in dem Tod anficht uns der Höllen Rachen (LKG 349,2)

“Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe”

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)

Mitten in dem Tod anficht uns der Hölle Rachen. Wer will uns aus solcher Not frei und ledig machen? Das tust Du, Herr, alleine. Es jammert Dein Barmherzigkeit unsre Klag und großes Leid. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht verzagen vor der tiefen Hölle Glut. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349,2)

Fortlaufende Lese

Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, dass sie ihn fingen in seinen Worten, 16 und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist’s recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht? 18 Da nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. 20 Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 22 Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon.

Matthäus 22,15-22

Tageslese

Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mithilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Schuld ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte.[1] 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod[2], jenseits von Eden, gegen Osten.

1. Mose 4,1-16

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen (LKG 349)

“Dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe”

1.Johannes 4,21 Wochenspruch für den 18.Sonntag n.T. (Das vornehmste Gebot)
“Kreuz an der Ostsee” (1815) von Caspar David Friedrich (1774-1840)

Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die Dich, Herr, erzürnet hat. Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, Du ewiger Gott: lass uns nicht versinken in des bittern Todes Not. Kyrieleison.

Nach der Antiphon “Media vita in morte” (11/12 Jhd) von Martin Luther 1524 (LKG 349)

Fortlaufende Lese

Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu rufen; doch sie wollten nicht kommen. 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. 7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. 8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren’s nicht wert. 9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. 10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen alle, die sie fanden, Böse und Gute; und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen. 11 Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, 12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußerste Finsternis! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Matthäus 22,1-14

Tageslese

Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben. Denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben. 10 Und das tut ihr ja auch an allen Brüdern und Schwestern in ganz Makedonien. Wir ermahnen euch aber, dass ihr darin noch vollkommener werdet, 11 und eure Ehre darein setzt, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, 12 damit ihr ehrbar wandelt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.

1. Thessalonicher 4,9-12

Wir beten mit der Kollekte für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Lieber Vater im Himmel, der Du uns in Jesus Christus, Deinem Sohn, Deine Liebe offenbart hast: Wir bitten Dich, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß wir Dich aus ganzer Seele lieben und unsere Brüder wie uns selbst, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.152

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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18th Sunday after Trinity (Highest command)

He has given us this command: Anyone who loves God must also love their brother and sister.

1. John 4,21

Dear Father in heaven, You have revealed Your love to us in Jesus Christ. Grant us Your Holy Spirit, that we may love You with our whole heart and our neighbors. as ourselves; through Jesus Christ our Lord.

Dobberstein Pg. 116.
“The ten commandments” 1516 by Lucas Cranach sr 1472-1553 to be seen in the Refectory of Luther House Wittenberg.

Blessed is the one
    who does not walk in step with the wicked
or stand in the way that sinners take
    or sit in the company of mockers,
but whose delight is in the law of the Lord,
    and who meditates on his law day and night.
That person is like a tree planted by streams of water,
    which yields its fruit in season
and whose leaf does not wither—
    whatever they do prospers.

Not so the wicked!
    They are like chaff
    that the wind blows away.
Therefore the wicked will not stand in the judgment,
    nor sinners in the assembly of the righteous.

For the Lord watches over the way of the righteous,
    but the way of the wicked leads to destruction.

Psalm 1

And God spoke all these words:

 “I am the Lord your God, who brought you out of Egypt, out of the land of slavery.

“You shall have no other gods before me.

“You shall not make for yourself an image in the form of anything in heaven above or on the earth beneath or in the waters below. You shall not bow down to them or worship them; for I, the Lord your God, am a jealous God, punishing the children for the sin of the parents to the third and fourth generation of those who hate me, but showing love to a thousand generations of those who love me and keep my commandments.

“You shall not misuse the name of the Lord your God, for the Lord will not hold anyone guiltless who misuses his name.

“Remember the Sabbath day by keeping it holy. Six days you shall labor and do all your work, but the seventh day is a sabbath to the Lord your God. On it you shall not do any work, neither you, nor your son or daughter, nor your male or female servant, nor your animals, nor any foreigner residing in your towns. For in six days the Lord made the heavens and the earth, the sea, and all that is in them, but he rested on the seventh day. Therefore, the Lord blessed the Sabbath day and made it holy.

“Honor your father and your mother, so that you may live long in the land the Lord your God is giving you.

“You shall not murder.

“You shall not commit adultery.

“You shall not steal.

“You shall not give false testimony against your neighbor.

“You shall not covet your neighbor’s house. You shall not covet your neighbor’s wife, or his male or female servant, his ox or donkey, or anything that belongs to your neighbor.”

Exodus 20,1-17

Be very careful, then, how you live—not as unwise but as wise, making the most of every opportunity, because the days are evil. Therefore, do not be foolish, but understand what the Lord’s will is. Do not get drunk on wine, which leads to debauchery. Instead, be filled with the Spirit, speaking to one another with psalms, hymns, and songs from the Spirit. Sing and make music from your heart to the Lord, always giving thanks to God the Father for everything, in the name of our Lord Jesus Christ.

Ephesians 5,15-20

As Jesus started on his way, a man ran up to him and fell on his knees before him. “Good teacher,” he asked, “what must I do to inherit eternal life?” “Why do you call me good?” Jesus answered. “No one is good—except God alone. You know the commandments: ‘You shall not murder, you shall not commit adultery, you shall not steal, you shall not give false testimony, you shall not defraud, honor your father and mother.’” “Teacher,” he declared, “all these I have kept since I was a boy.” Jesus looked at him and loved him. “One thing you lack,” he said. “Go, sell everything you have and give to the poor, and you will have treasure in heaven. Then come, follow me.” At this the man’s face fell. He went away sad, because he had great wealth.

Jesus looked around and said to his disciples, “How hard it is for the rich to enter the kingdom of God!” The disciples were amazed at his words. But Jesus said again, “Children, how hard it is to enter the kingdom of God! It is easier for a camel to go through the eye of a needle than for someone who is rich to enter the kingdom of God.” The disciples were even more amazed, and said to each other, “Who then can be saved?” Jesus looked at them and said, “With man this is impossible, but not with God; all things are possible with God.”

Markus 10,17-27

Let us sing with the Christian church:

Lord, keep us steadfast in your Word;
curb those who by deceit or sword
would seek to overthrow your Son
and to destroy what he has done.

Lord Jesus Christ, your pow’r make known,
for you are Lord of lords alone;
defend your Christendom that we
may sing your praise eternally.

O Comforter of priceless worth,
send peace and unity on earth;
support us in our final strife
and lead us out of death to life.

Martin Luther 1542

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord God, fix our faith on Your love shown to us in Christ. Give us Your Holy Spirit. Increase our love for You and for our neighbors. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Give peace, O Lord, to those who wait for You, and let Your preachers be proven faithful. Preserve Your Church, and let all Christians be glad to enter into the house of the Lord. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, Your Son is Bridegroom and Lord, faithful over Your house, the Church. Raise up the sons of our congregation to follow Your Word, and bless their families with godly lives. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of lords, by the reign of Your Son You govern all things in heaven and earth. Raise up true Davids among us to govern our land in faithfulness and, in humble strength, to do Your will. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Eternal Father, our Lord Jesus Christ is seated at Your right hand, even now subjecting every enemy under His feet. Give this certain confidence to us and to all Your saints in this vale of tears, to the needy, the troubled, the joyful and the expectant [and especially to _____________]. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father in heaven, You call us to pray for the peace of Jerusalem, Your Holy Christian Church. As we come to receive the peace of the Lord in this Sacrament, let this true peace be with us always. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of hosts, You have shared Your own glory with Your saints, seating them on the thrones of Your heavenly reign. Draw us also to Your house to sit among them as David of old and so receive Your heavenly benediction. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.

LCMS One-Year-Series

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26

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