Philipp Melanchthon (1497-1560) 1543 by Cranach, Lucas, the Elder (1472-1553) Galleria degli Uffizi, Florence.
Denn es konnen die widdersacher selbs nicht vorneinen, noch leugnen, das viele und die hoesten, nöttigsten Artikel der Christlichen lere, ohne welche die Christliche kirch sampt der gantzen Christlichen lere und namen würden vergessen und untergehen, durch die unsern widder an tag bracht sein.
Denn mit was zenckischen, vergeblichen, unnützen, kindischen leren viel nöttige stücke vor wenig jaren bey Mönchen, Theologen, Canonisten und Sophisten untergedrücket gewesen, wil ich hie diesmal nicht erzelen, es sol noch wol komen.
Wir haben – Gottlob! – zeugnis von vielen, hohen, ehrlichen, redlichen, Gottforchtigen leuten, welche Gott von herzen dancken vor die unaussprechlichen gaben und gnaden, das sie in den allernöttigsten stücken der gantzen schrifft von uns viel klerer, gewisser, eigentlicher, richtiger lere und trost der gewissen haben, denn inn allen büchern der widdersacher imer funden ist.
Darümb wollen wir, so die erkante, helle warheit jhe mit füssen getretten wird, diese sache hie Christo und Gott im himel befehlen, der der waisen vater und witwen und aller verlassen richter ist; der wird – das wissen wir jhe vorwar – diese sache urteilen und recht richten.
Und du, Herre Jhesu Christ, dein heiliges Evangelium, dein sache ist es, wollest ansehen so manch betrübt hertz und gewissen und dein Kirchen und heufflin, die vom Teuffel, angst und not leiden, erhalten und stercken deine warheit.
Mache zuschanden alle heucheley und lügen und gib also fride und einigkeit, das dein ehre fürgehe und dein reich wider alle porten der helle krefftig ohne unterlas wachse und zunehme.
Die Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche hg.v Dingel u.a. i.A. der EKD (V&R: 2014. S.242)
Ermuntre Dich, mein schwacher Geist, und trage groß Verlangen, Ein kleines Kind, das Vater heißt, mit Freuden zu empfangen. Dies ist die Nacht, darin es kam und menschlich Wesen an sich nahm, Dadurch die Welt mit Treuen als seine Braut zu freien.
Willkommen süßer Bräutigam, Du König aller Ehren! Willkommen Jesu, Gottes Lamm!, ich will dein Lob vermehren; Ich will dir all mein Leben lang von Herzen sagen Preis und Dank, Daß du, da wir verloren, für uns bist Mensch geboren.
O Freudenzeit, o Wundernacht, dergleichen nie gefunden, Du hast den Heiland hergebracht der alles überwunden; Du hast gebracht den starken Mann, der Feur und Wolken zwingen kann, Vor dem die Wolken zittern und alle Berg erschüttern.
Brich an, Du schönes Morgenlicht, und laß den Himmel tagen! Du Hirtenvolk, erschrecke nicht, weil Dir die Engel sagen, Daß dieses schwache Knäbelein soll unser Trost und Freude sein, Dazu den Satan zwingen und letztlich Frieden bringen.
O liebes Kind, o süßer Knab, holdselig von Gebärden, Mein Bruder, den ich lieber hab als alle Schätz auf Erden, Komm, Schönster, in mein Herz hinein, komm eilend, laß die Krippe sein, Komm, komm, ich will bei Zeiten Dein Lager Dir bereiten.
Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, sei Dir von mir gesungen, Daß Du mein Bruder worden bist und hast die Welt bezwungen: Hilf, daß ich Deine Gütigkeit stets preis in dieser Gnadenzeit, Und mög hernach dort oben in Ewigkeit Dich loben.
Johann Rist 1641 (LKG 99)
Sonnabend nach dem 1. Sonntag nach Epiphanias
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14
Fortlaufende Lese
Und er ging abermals in die Synagoge. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. 2 Und sie gaben acht, ob er ihn am Sabbat heilen würde, damit sie ihn verklagen könnten. 3 Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Steh auf und tritt in die Mitte! 4 Und er sprach zu ihnen: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes tun oder Böses tun, Leben retten oder töten? Sie aber schwiegen still. 5 Und er sah sie ringsum an mit Zorn, betrübt über ihr erstarrtes Herz, und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und seine Hand wurde wieder gesund. 6 Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald Rat über ihn mit den Anhängern des Herodes, dass sie ihn umbrächten.
Markus 3,1-6
Tageslese
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. 20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Johannes 5,19-24
Gebet am Sonnabend
Herr Gott, himmlischer Vater, wiederum geht eine Woche zu Ende. Wir bitten Dich mit allen Sündern: Siehe nicht an, Herr, unsere Schuld. Wir bitten Dich, vergib, daß wir auch in dieser Woche wieder gesündigt haben mit Gedanken, Worten und Werken, mit innerlicher Blindheit, Unglauben, Zweifel, Kleinmütigkeit, Ungeduld, Hoffart, bösen Lüsten, Geiz, heimlichem Neid, Haß, Mißgunst und anderen Sünden.
Wir bitten Dich, erlöse uns durch Deine Barmherzigkeit. Wir wissen, daß eine einzige Sünde unsere Gemeinschaft mit Dir auf ewig zerstört. Wir wissen, daß wir Deinen Zorn auf ewig verdient haben. Wir wissen, wir sind es nicht wert, Deine Kinder zu heißen; doch wir hoffen auf Deine Gnade, o Gott. Wir bitten Dich, daß Du uns vergeben mögest um Jesu Christi, Deines lieben Sohnes, willen. Durch ihn schenke uns Kraft, unsere Sünde zu hassen, auf daß wir ein Dir wohlgefälliges Leben führen in wahrer Demut und in der Erkenntnis Deines heiligen Willens. O Herr, lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. Amen.
Zuletzt bitte ich Dich, himmlischer Vater, daß Du mir und allen Christen den morgigen Sonntag zu einem Segen gereichen lassen wollest! Wecke in uns allen den Hunger nach Deinem Wort und Sakrament und laß uns hier auf Erden mit bereitetem Herzen in der Gemeinschaft Deiner Heiligen teilhaben an der ewigen Liturgie, die vor dem Throne des Lammes von allen Engeln und Auserwählten gesungen wird.
Erhöre unser Gebet um eben des Lammes, um Deines lieben Sohnes Jesu Christi willen. Amen
Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als Deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 118
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Ich hab aber nicht alle zenckische, mutwillige rencke der widdersacher gehandelt, Denn do weren unzeheliche bücher von zu schreiben; ihre besten, höhesten gründe habe ich gefasset, das bey hohen und nidder stenden, bey den jtzigen und unsern nachkomen, bey allen eingeborenen Deutschen, auch sonst aller welt, allen frembden Nationen ein klar zeugnis vor augen sey und ewig stehen bleib, Das wir rein, Göttlich, recht von dem Evangelio Christi geleret haben.
Wir haben warlich nicht lust odder freud an uneinigkeit. Auch sind wir nicht so gar stock- odder steinhart, das wir unser fahr nicht bedencken. Denn wir sehen und mercken, wie die widdersacher inn dieser sache uns so mit grosser gifft und bitterkeit suchen und bis hierher gesucht haben, an leib, leben und alles, was wir haben.
Aber wir wissen die öffentlichen, Göttlichen warheit, ohne wilche die kirche Christi nicht kan sein odder bleiben, und das ewig, heilig wort des Evangelii nicht zu verleugnene odder zu verwerffen.
Derhalben, so wir umb des Herrn Christi und umb dieser allerhöchsten, wichtigesten sachen willen, an wilcher der gantz heilige Christliche glaub, die gantze Christliche kirche gelegen ist, noch grossern widderstand, fahr odder verfolgung warten odder ausstehen sollen, wollen wir inn so gantz Göttlichger, rechter sachen gern leiden und vertrosten uns des gentzlich, sinds auch gewis, das der heiligen, Göttlichen maiestat im himel und unserm lieben Heiland Jhesu Christo dieses wolgefellet, und nach dieser zeit werden leut sein und unser nachkomen, die gar viel anders und mit mehr trauen von diesen sachen urteilen werden.
Die Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche hg.v Dingel u.a. i.A. der EKD (V&R: 2014. S.240f
Lobt Gott, Ihr Christen alle gleich, in seinem höchsten Thron, der heut schließt auf sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn, und schenkt uns seinen Sohn.
Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein, er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein, in einem Krippelein.
Er äußert sich all seiner G’walt, wird niedrig und gering und nimmt an eines Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding, der Schöpfer aller Ding.
Er liegt an seiner Mutter Brust, ihr Milch die ist sein Speis, an dem die Engel sehn ihr Lust, denn er ist Davids Reis, denn er ist Davids Reis,
das aus seim Stamm entsprießen sollt in dieser letzten Zeit, durch welchen Gott aufrichten wollt sein Reich, die Christenheit, sein Reich, die Christenheit.
Nikolaus Hermann 1560 (LKG 94,1-5)
Freitag nach dem 1. Sonntag nach Epiphanias
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14
Fortlaufende Lese
Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: 26 wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und aß die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.
Markus 2,23-28
Tageslese
Da nun Jesus hörte, dass Johannes gefangen gesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück. 13 Und er verließ Nazareth, kam und wohnte in Kapernaum, das am Galiläischen Meer liegt im Gebiet von Sebulon und Naftali, 14 auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: 15 »Das Land Sebulon und das Land Naftali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden, 16 das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen im Land und Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.« 17 Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Matthäus 4,12-17
Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als Deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 118
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Da Christus geboren war, freuet sich der Engel Schar und sangen mit Haufen schön: “Ehr sei Gott im höchsten Thron!” Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid!
Die Hirten erschraken ganz von des Engels hellem Glanz, hörten fröhlich neue Mär, daß der Christ geboren wär. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid!
Sie suchten das Kindelein, eingehüllt in Windelein, wie der Engel hatt vermeldt, welches trägt die ganze Welt. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid!
Sie fanden das Kindlein zart liegen in der Krippen hart bei dem Vieh im finstern Stall, welchs die Sternen schaffet all. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid!
Aus der Mutter Brust so rein nähret sich dies Kindelein, welchs durch sein göttliche Kraft allem Vieh sein Futter schafft. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid!
Solche groß Barmherzigkeit laßt uns preisen in Ewigkeit, in Gottsfurcht und Glauben fein mit Geduld gehorsam sein. Gottes Sohn ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn; freu sich, dem sein Sünd ist leid!
Nach dem “In natali Domini” (Wittenberg 1555) LKG 92
Donnerstag nach dem 1. Sonntag nach Epiphanias
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14
Fortlaufende Lese
Und die Jünger des Johannes und die Pharisäer fasteten viel. Und es kamen etliche, die sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer, aber deine Jünger fasten nicht? 19 Und Jesus sprach zu ihnen: Wie können die Hochzeitsgäste fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten. 20 Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen ist; dann werden sie fasten, an jenem Tage. 21 Niemand flickt einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid; sonst reißt der neue Lappen vom alten ab und der Riss wird ärger. 22 Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche.
Markus 2,18-22
Tageslese
Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, 15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. 16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an.[1] 17 Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 18 Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.
Hebräer 2,14-18
Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als Deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 118
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
In dulci jubilo,nun singet und seid froh. Unsers Herzens Wonne leit in praesepio, Und leuchtet als die Sonne matris in gremio, Alpha es et O, Alpha es et O.
O Jesu parvule nach Dir ist mir so weh! Tröst mir mein Gemüte, o puer optime, Durch alle Deine Güte o princeps gloriae. Trahe me post te, trahe me post te.
O Patris charitas, o nati lenitas! Wir wären all verloren per nostra crimina, So hat er uns erworben coelorum gaudia. Eia, wären wir da, Eia, wären wir da!
Ubi sunt gaudia? Nirgend mehr denn da, Da die Engel singen nova cantica, Und die Schellen klingen in regis curia. Eia, wären wir da, eia, wären wir da!
Babstsches Gesangbuch 1545 (LKG 90)
Mittwoch nach dem 1. Sonntag nach Epiphanias
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14
Fortlaufende Lese
Und er ging wieder hinaus an das Meer; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. 15 Und es begab sich, dass er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, und sie folgten ihm nach. 16 Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Mit den Zöllnern und Sündern isst er? 17 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
Markus 2,13-17
Tageslese
Am nächsten Tag stand Johannes abermals da und zwei seiner Jünger; 36 und als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! 37 Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach. 38 Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister[6] –, wo wirst du bleiben? 39 Er sprach zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen’s und blieben diesen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. 40 Einer von den zweien, die Johannes gehört hatten und Jesus nachgefolgt waren, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. 41 Der findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte. 42 Und er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt: Fels.
Johannes 1,35-42
Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als Deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 118
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Dr. Thomas Egger (CS St.Louis) in der Kapelle der Alten Lateinschule
Laßt uns alle fröhlich sein, preisen Gott, den Herren, der sein liebes Söhnelein uns selbst tut verehren.
Er kommt in das Jammertal, wird ein Knecht auf Erden, damit wir im Himmelssaal große Herren werden.
Er wird arm, wir werden reich, ist das nicht ein Wunder? Drum lobt Gott im Himmelreich allzeit, wie jetzunder!
O Herr Christ, nimm unser wahr, durch Dein’ heilgen Namen; Gib uns ein gut neues Jahr. Wers begehrt, sprech Amen.
Wittenberg 1611 (LKG 98)
Dienstag nach dem 1. Sonntag nach Epiphanias
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14
Fortlaufende Lese
Und nach etlichen Tagen ging er wieder nach Kapernaum; und es wurde bekannt, dass er im Hause war. 2 Und es versammelten sich viele, sodass sie nicht Raum hatten, auch nicht draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort. 3 Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. 4 Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. 5 Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. 6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: 7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? 8 Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? 9 Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin? 10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten: 11 Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! 12 Und er stand auf und nahm sogleich sein Bett und ging hinaus vor aller Augen, sodass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben solches noch nie gesehen.
Markus 2,1-12
Tageslese
Und sie gingen hinein nach Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. 22 Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten. 23 Und alsbald war in ihrer Synagoge ein Mensch, besessen von einem unreinen Geist[2]; der schrie: 24 Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! 25 Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! 26 Und der unreine Geist riss ihn hin und her und schrie laut und fuhr aus von ihm. 27 Und sie entsetzten sich alle, sodass sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist das? Eine neue Lehre in Vollmacht! Er gebietet auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm! 28 Und die Kunde von ihm erscholl alsbald überall in das ganze Land um Galiläa.
Markus 1,21-28
Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als Deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 118
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.
Das Blümlein, das ich meine, davon Jesaja sagt, hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd; aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren, welches uns selig macht.
Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß; mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis. Wahr’ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.
O Jesu, bis zum Scheiden aus diesem Jammertal lass dein Hilf uns geleiten hin in den Freudensaal, in deines Vaters Reich, da wir dich ewig loben; o Gott, uns das verleih!
Köln 1599 & Berlin 1853 (LKG 97)
Montag nach dem 1. Sonntag nach Epiphanias
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14
Fortlaufende Lese
Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. 41 Und es jammerte ihn, und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will’s tun; sei rein! 42 Und alsbald wich der Aussatz von ihm, und er wurde rein. 43 Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich 44 und sprach zu ihm: Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst; sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. 45 Er aber ging fort und fing an, viel davon zu reden und die Geschichte bekannt zu machen, sodass Jesus hinfort nicht mehr öffentlich in eine Stadt gehen konnte; sondern er war draußen an einsamen Orten; und sie kamen zu ihm von allen Enden.
Markus 1,40-45
Tageslese
1 Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. 2 Wie geschrieben steht im Propheten Jesaja: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bereiten soll.« 3 »Es ist eine Stimme eines Predigers[1] in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!«, 4 so war Johannes in der Wüste, taufte und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. 5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze judäische Land und alle Leute von Jerusalem und ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden. 6 Und Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden und aß Heuschrecken und wilden Honig. 7 Und er predigte und sprach: Nach mir kommt der, der stärker ist als ich; ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe löse. 8 Ich habe euch mit Wasser getauft; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
Mark 1,1-8
Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Dich durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, verherrlicht von seiner Jugend an. Wir bitten Dich, schenke uns Deinen Geist, daß auch wir als Deine Kinder wandeln vor Deinem Angesicht und Früchte der Gerechtigkeit bringen, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S. 118
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist + Friede sei mit Euch + Amen. Amen
Baptism of Jesu Christ by Lucas Cranach jr. (1556: Jagdschloss Grunewald)
For as many as are led by the Spirit of God, they are the sons of God.
Romans 8,14
Introit
I will sing continually about the Lord’s faithful deeds; to future generations I will proclaim your faithfulness. For I say, “Loyal love is permanently established; in the skies you set up your faithfulness.” The Lord said, “I have made a covenant with my chosen one; I have made a promise on oath to David, my servant: ‘I will give you an eternal dynasty and establish your throne throughout future generations.’” (Selah)
He will call out to me,‘You are my father, my God, and the protector who delivers me.’I will appoint him to be my firstborn son, the most exalted of the earth’s kings. I will always extend my loyal love to him, and my covenant with him is secure.I will give him an eternal dynasty and make his throne as enduring as the skies above.
Psalm 98,1-4.26-29
Old Testament lesson
“Here is my servant whom I support, my chosen one in whom I take pleasure. I have placed my Spirit on him; he will make just decreesfor the nations. 2 He will not cry out or shout; he will not publicize himself in the streets. 3 A crushed reed he will not break, a dim wick he will not extinguish; he will faithfully make just decrees.
4 He will not grow dim or be crushed before establishing justice on the earth; the coastlandswill wait in anticipation for his decrees.”
5 This is what the true God, the Lord, says — the one who created the sky and stretched it out, the one who fashioned the earth and everything that lives on it, the one who gives breath to the people on it, and life to those who live on it: 6 “I, the Lord, officially commission you; I take hold of your hand.
I protect youand make you a covenant mediator for people, and a lightto the nations, 7 to open blind eyes, to release prisoners[s] from dungeons, those who live in darkness from prisons.
8 “I am the Lord! That is my name! I will not share my glory with anyone else, or the praise due me with idols. 9 Look, my earlier predictive oracles have come to pass; now I announce new events. Before they begin to occur, I reveal them to you.”
Isaiah 42
Collect
O Lord, we beseech Thee mercifully to receive the prayers of Thy people who call upon Thee; and grant that they may perceive and know what things they outh to do, and also may have grace and power faithfully to fulfil the same; through Thy Son, Jesus Christ our Lord, who lives and reigns with Thee and the Holy Spirit, one God for ever and ever.
Lutheran Hymnal of the LC in Australia 1973
Epistle
Therefore I exhort you, brothers and sisters, by the mercies of God, to present your bodies as a sacrifice—alive, holy, and pleasing to God—which is your reasonable service. 2 Do not be conformedto this present world, but be transformed by the renewing of your mind, so that you may test and approve[e] what is the will of God—what is good and well-pleasing and perfect. 3 For by the grace given to me I say to every one of you not to think more highly of yourself than you ought to think, but to think with sober discernment, as God has distributed to each of you[f] a measure of faith.[g]4 For just as in one body we have many members, and not all the members serve the same function, 5 so we who are many are one body in Christ, and individually we are members who belong to one another. 6 And we have different giftsaccording to the grace given to us. If the gift is prophecy, that individual must use it in proportion to his faith. 7 If it is service, he must serve; if it is teaching, he must teach; 8 if it is exhortation, he must exhort; if it is contributing, he must do so with sincerity; if it is leadership, he must do so with diligence; if it is showing mercy, he must do so with cheerfulness.
Romans 12
Gospel
Then Jesus came from Galilee to John to be baptized by him in the Jordan River.But Johntried to preventhim, saying, “I need to be baptized by you, and yet you come to me?” So Jesus repliedto him, “Let it happen now, for it is right for us to fulfill all righteousness.” Then Johnyieldedto him. After Jesus was baptized, just as he was coming up out of the water, theheavens openedand he saw the Spirit of God descending like a dove and coming to reston him. Anda voice from heaven said, “This is my one dear Son; in himI take great delight.”
Matthew 3,13-17
The Confession of the Church
I believe in one God, the Father Almighty, Maker of heaven and earth, and of all things visible and invisible.
And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of the Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father; by whom all things were made; who for us men, and for our salvation, came down from heaven, and was incarnate by the Holy Ghost of the Virgin Mary, and was made man, and was crucified also for us under Pontius Pilate; He suffered and was buried; and the third day He rose again according to the Scriptures; and ascended into heaven, and sitteth on the right hand of the Father; and He shall come again with glory to judge the quick and the dead; whose kingdom shall have no end.
And I believe in the Holy Ghost, the Lord and Giver of life, who proceedeth from the Father and the Son; who with the Father and the Son together is worshiped and glorified; who spake by the Prophets. And I believe in one holy catholic and apostolic Church. I acknowledge one Baptism for the remission of sins; and I look for the resurrection of the dead, and the life of the world to come. Amen.
Nicene Creed
Lesson for today´s sermon
Think about the circumstances of your call, brothers and sisters. Not many were wise by human standards, not many were powerful, not many were born to a privileged position. But God chose what the world thinks foolish to shame the wise, and God chose what the world thinks weak to shame the strong. God chose what is low and despised in the world, what is regarded as nothing, to set aside what is regarded as something, so that no one can boast in his presence.He is the reason you have a relationship with Christ Jesus, who became for us wisdom from God, and righteousness and sanctification and redemption, so that, as it is written, “Let the one who boasts, boast in the Lord.”
1. Corinthians 1,26-31
Hymn of the week
1 To Jordan came our Lord, the Christ, To do God’s pleasure willing, And there was by St. John baptized, All righteousness fulfilling; There did He consecrate a bath To wash away transgression, And quench the bitterness of death By His own blood and passion, He would a new life give us.
2 So hear ye all, and well perceive What God doth call a Baptism, And what a Christian should believe Who error shuns and schism: That we should water use, the Lord Declareth it His pleasure, Not simple water, but the Word And Spirit without measure;– He is the true Baptizer.
3 To show us this, He hath His word With signs and symbols given; On Jordan’s banks was plainly heard The Father’s voice from heaven: “This is My well-beloved Son, In whom My soul delighteth; Hear Him!” Yea, hear Him, every one, When He Himself inviteth; Hear and obey His teaching!
4 In tender manhood God the Son In Jordan’s water standeth; The Holy Ghost from heaven’s throne In dove-like form descendeth; That thus the truth be not denied, Nor should our faith e’er waver, That the Three Persons all preside At Baptism’s holy laver, And dwell with the believer.
5 Thus Jesus His disciples sent Go, teach ye every nation, That, lost in sin, they must repent, And flee from condemnation; He that believes and is baptized Shall thereby have salvation, A new-born man he is in Christ, From death free and damnation, He shall inherit heaven.
6 Who in this mercy hath not faith Nor aught therein discerneth, Is yet in sin, condemned to death And fire that ever burneth; His holiness avails him not, Nor aught which he is doing; His inborn sin brings all to naught, And maketh sure his ruin; Himself he cannot succor.
7 The eye of sense alone is dim, And nothing sees but water; Faith sees Christ Jesus, and in Him The Lamb ordained for slaughter; It sees the cleansing fountain, red With the dear blood of Jesus, Which from the sins, inherited From fallen Adam, frees us, And from our own misdoings.
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.
Heavenly Father, You revealed Your Son in the wondrous Epiphany in the Jordan. So also You have revealed Your name and blessing to us in Holy Baptism, declaring us Your beloved heirs. Grant that we may daily die to sin and rise to newness of life, living with joy as Your baptized children. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord, we give You thanks for the gift of family. Bless all parents, especially mothers and those in great and joyful expectations, that they would joyfully acknowledge Your gifts of spouse, children and home. Be near to the elderly, the widowed and the orphaned, exiles, refugees, victims of wars, famine, injustice and persecution. Show forth Your grace to them, that they would not feel alone. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of the nations, Your eye is on all who fear You. Grant humility and integrity to our rulers. Kindle love of neighbor among our citizens. Bring forth justice according to Your will and Word. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Give comfort and relief to those who are sick, depressed, tired, confused or in any need especially we ask for Ukrainians suffering from the Russian terror and war, for Israelis suffering from Hamas terror and Nigerians suffering from Boko Harram. Watch over all expectant mothers and their children Friederike that may have a safe delivery and be brought also to the life-giving waters of Holy Baptism. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Lord, in Holy Baptism You have opened the heavens to Your children. Grant that all those baptized into Your Son would worthily receive the heavenly feast of His body and blood for their salvation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Eternal God, You have made us Your own people by Baptism and granted us Your Holy Spirit to confess Christ in word and deed. We remember with thanksgiving those who went before us, who passed the faith on to us and who now rest in Christ from all their labors. Since we have died with Christ through Baptism, grant that we would be raised with Him also. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O merciful Lord, grant us confidence in the promises of Holy Baptism and trust that You will answer our prayers. When the Last Day comes, bring us into the joy of Your everlasting light and life through the merits and mercies of Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.
If you are called to preach this week- month- and yearend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight, that You preach His holy will faithfully and His gracious promises invitingly! His most precious Gospel is “the power of God to save all who believe.” (Rom 1:16)
+ Dominum vobiscum +
The Lord bless Thee, and keep Thee;
The Lord make His face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;
The Lord lift up His countenance upon Thee + give Thee peace.
“Die Anbetung der Heiligen Drei Könige” von Rudolf Schäfer (16.September, 1878 – 25. Oktober, 1961)
Die Finsternis vergehet, und das wahre Licht scheinet jetzt.
1. Johannes 2,8
Introitus
Gott, gib dein Recht dem König und deine Gerechtigkeit dem Königssohn, dass er dein Volk richte in Gerechtigkeit und deine Elenden nach dem Recht. Lass die Berge Frieden bringen für das Volk und die Hügel Gerechtigkeit.
Die Könige von Tarsis und auf den Inseln sollen Geschenke bringen, die Könige aus Saba und Seba sollen Gaben senden. 11Alle Könige sollen vor ihm niederfallen und alle Völker ihm dienen. 12Denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat.
Sein Name bleibe ewiglich; solange die Sonne währt, blühe sein Name. Und durch ihn sollen gesegnet sein alle Völker, und sie werden ihn preisen. 18 Gelobt sei Gott der Herr, der Gott Israels, der allein Wunder tut! 19Gelobt sei sein herrlicher Name ewiglich, und alle Lande sollen seiner Ehre voll werden! Amen! Amen!
Psalm 72, 1-3.10-12.17b-19
Kollekte
Herr Gott, himmlischer Vater, der Du die Erstlinge aus der Völkerwelt durch Deinen Stern zur Krippe geleitet und ihnen Deinen Sohn offenbaret hast: verleihe uns, die wir Dich im Glauben erkannt haben, daß auch wir zum Schauen Deiner Majestät und Herrlichkeit geführet werden. Amen.
Orate fratres S. 118
Alttestamentliche Lesung
Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir! 2Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. 4Hebe deine Augen auf und sieh umher: Diese alle sind versammelt, kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm hergetragen werden. 5Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden, wenn sich die Schätze der Völker am Meer zu dir kehren und der Reichtum der Völker zu dir kommt. 6Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midian und Efa. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des Herrn Lob verkündigen.
Jesaja 60,1-5
Epistel
1Deshalb sage ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch Heiden – 2ihr habt ja gehört, worin das Werk der Gnade Gottes besteht, die mir für euch gegeben wurde: 3Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, wie ich zuvor aufs Kürzeste geschrieben habe. 4Daran könnt ihr, wenn ihr’s lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. 5Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist; 6nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium, 7dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde.
Epheser 3,1-7
Evangelium
1Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten.
3Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Mi 5,1): 6»Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.«
7Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, 8und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete. 9Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
12Und da ihnen im Traum befohlen wurde, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Matthäus 2,1-17
Glaubensbekenntnis der Kirche
Ich glaube an den Einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, all des, das sichtbar und unsichtbar ist.
Und an den Einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt, Gott von Gott, Licht vom Licht,wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden; auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; dessen Reich kein Ende haben wird.
Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der von dem Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.
Und die Eine, heilige, christliche, apostolischeKirche. Ich bekenne die Eine Taufe zur Vergebung der Sünden Und warte auf die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.
Nizänum
Lied für diesen Feiertag ist ein geistlich Braut-Lied der gläubigen Seelen von Jesu Christo ihrem himmlischen Bräutigam. Gestellet über den 45. Psalm des Propheten David.
Wie schön leuchtet der Morgenstern voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn, die süße Wurzel Jesse! Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm, mein König und mein Bräutigam, hast mir mein Herz besessen; lieblich, freundlich, schön und herrlich, groß und ehrlich, reich an Gaben, hoch und sehr prächtig erhaben.
Ei meine Perl, du werte Kron, wahr’ Gottes und Marien Sohn, ein hoch geborner König! Mein Herz heißt dich ein Lilium, Dein süßes Evangelium ist lauter Milch und Honig. Ei mein Blümlein, Hosianna! Himmlisch Manna, das wir essen, Deiner kann ich nicht vergessen.
Geuß sehr tief in das Herz hinein, Du heller Jaspis und Rubin, die Flamme Deiner Liebe und erfreu mich, daß ich durch Dich an Deinem Leibe ewiglich ein lebend´ Rippe bliebe. Nach Dir, ist mir, gratiosa coeli rosa, bis Dichs findet, mein Herz krank, durch Lieb verwundet.
Von Gott kommt mir ein Freudenschein, wenn du mich mit Deinen Augelein mich freundlich tust anblicken. O Herr Jesu, mein trautes Gut, Dein Wort, Dein Geist, Dein Leib und Blut mich innerlich erquicken. Nimm mich freundlich in Dein Arme, daß ich warme werde von Gnaden; auf Dein Wort komm ich geladen.
Herr Gott Vater, mein starker Held, Du hast mich ewig vor der Welt in Deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat mich ihm selbst vertraut, er ist mein Schatz, ich bin sein Braut, sehr hoch in ihm erfreuet. Eia, eia, himmlisch Leben wird er geben mir dort oben; ewig soll mein Herz ihn loben.
Zwingt die Saiten in Cythara und lasst die süße Musica ganz freudenreich erschallen, dass ich möge mit Jesulein, dem wunderschönen Bräutgam mein, in steter Liebe wallen. Singet, springet, jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren; groß ist der König der Ehren.
Wie bin ich doch so herzlich froh, dass mein Schatz ist das A und O, der Anfang und das Ende. Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände. Amen, Amen, komm Du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange; Deiner wart ich mit Verlangen.
Philipp Nicolai 1599 (LKG 123)
Kirchengebet
Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint schon. (Erster Johannesbrief 2,8b)
Im Glanz des Lichts, so scheinst du auf, Gott, und durchdringst alles, was lebt. Wahres Licht, in Christus, unserem Morgenstern, lässt du alles Dunkel schwinden. Was dich verbarg, klärt sich zur Spieglung deiner Liebe. Wir singen: Du Morgenstern, du Licht vom Licht, / das durch die Finsternisse bricht, du gingst vor aller Zeiten Lauf / in unerschaffner Klarheit auf.
Wahres Licht, erstrahle in der Welt und erleuchte die Enttäuschten, dass sie nicht aufgeben, die Verbitterten, dass sie nicht lieblos werden, die Gehetzten, dass sie Ruhe finden, die Gequälten, dass sie Erbarmen erfahren, die in sich selbst Verhärteten, dass sie sich öffnen und in deinen ewigen Glanz treten können. Wir singen: Du Lebensquell, wir danken dir, / auf dich, Lebend’ger hoffen wir; / Denn du durchdrangst des Todes Nacht, / hast Sieg und Leben uns gebracht.
Wahres Licht, erstrahle in der Welt, geh auf und verwandle Gewalt in Vergebung, Selbstsucht in Demut, Profitgier in Friedfertigkeit, Hass in Verständnis, Verzweiflung in Sehnsucht. Wir singen: Du ewge Wahrheit, Gottes Bild, / der du den Vater uns enthüllt, du kamst herab ins Erdental / mit deiner Gotterkenntnis Strahl.
Wahres Licht, lass uns in dir stehen und in dir strahlen, in dir atmen und in dir lieben, in dir hoffen und in dir wirken, in dir treiben und in dir ruhen, in dir leben und sterben und auferstehen, lichtgeworden im Licht in Ewigkeit. Wir singen: Bleib bei uns Herr, verlass und nicht, / führ uns durch Finsternis zum Licht, / Bleib auch am Abend dieser Welt / als Hilf und Hort uns zugesellt.