Dr. Martin Luther über Mt. 18 (Schalksknecht) am 22. Sonntag nach Trinitatis

Schalksknecht (16 Jhd) – unbekannter Künstler

Predigt Dr. Martin Luthers über das Evangelium Matthäus 18 am 22. Sonntag nach Trinitatis (WA 52,521-529)

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Es ist das Heil uns kommen her von Gnad und lauter Güte (LKG 227)

Flugblatt zum ersten Jubeljahr (1617) der Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen

1. Es ist das Heil uns kommen her von Gnad und lauter Güte;
die Werk, die helfen nimmermehr, sie können nicht behüten.
Der Glaub sieht Jesus Christus an, der hat für uns genug getan, er ist der Mittler worden.

2. Was Gott im G’setz geboten hat, da man es nicht konnt halten,
erhob sich Zorn und große Not vor Gott so mannigfalten;
vom Fleisch wollt nicht heraus der Geist, vom G’setz erfordert allermeist; es war mit uns verloren.

3. Es war ein falscher Wahn dabei, Gott hätt sein G’setz drum geben,
als ob wir möchten selber frei nach seinem Willen leben;
so ist es nur ein Spiegel zart, der uns zeigt an die sünd’ge Art, in unserm Fleisch verborgen.

4. Nicht möglich war es, diese Art aus eignen Kräften laßen.
Wiewohl es oft versuchet ward, doch mehrt sich Sünd ohn Maßen;
denn Gleisnerswerk Gott hoch verdammt, und je dem Fleisch der Sünde Schand allzeit war angeboren.

5. Doch mußt’ das G’setz erfüllet sein, sonst wärn wir all verdorben.
Drum schickt’ Gott seinen Sohn herein, der selber Mensch ist worden;
das ganz Gesetz hat er erfüllt, damit seins Vaters Zorn gestillt, der über uns ging alle.

6. Und wenn es nun erfüllet ist durch den, der es konnt halten,
so lerne jetzt ein frommer Christ des Glaubens recht Gestalte.
Nicht mehr denn: „Lieber Herre mein, Dein Tod wird mir das Leben sein, Du hast für mich bezahlet!“

7. Daran ich keinen Zweifel trag, Dein Wort kann nicht betrügen.
Nun sagst du, daß kein Mensch verzag, das wirst du nimmer lügen –:
„Wer glaubt an mich und wird getauft, demselben ist der Himmel erkauft, daß er nicht werd verloren.“

8. Es ist gerecht vor Gott allein, der diesen Glauben fasset;
der Glaub gibt einen hellen Schein, wenn er die Werk nicht lasset;
mit Gott der Glaub ist wohl daran, dem Nächsten wird die Lieb Guts tun, bist Du aus Gott geboren.

9. Es wird die Sünd durchs G’setz erkannt und schlägt das G’wissen nieder,
das Evangelium kommt zuhand und stärkt den Sünder wieder
und spricht: „Nur kreuch zum Kreuz herzu, Im G’setz ist weder Rast noch Ruh Mit allen seinen Werken!“

10. Die Werk, die kommen g’wißlich her aus einem rechten Glauben;
denn das nicht rechter Glaube wär, wolltst ihn der Werk berauben.
Doch macht allein der Glaub gerecht, die Werke sind des Nächsten Knecht, dran wir den Glauben merken.

11. Die Hoffnung wart’ der rechten Zeit, was Gottes Wort zusage;
wann das geschehen soll zur Freud, setzt Gott kein gwisse Tage.
Er weiß wohl, wanns am besten ist, und braucht an uns kein arge List; des solln wir ihm vertrauen.

12. Ob sichs anließ, als wollt er nicht, laß Dich es nicht erschrecken,
denn wo er ist am besten mit, da will ers nicht entdecken.
Sein Wort laß Dir gewisser sein, und ob Dein Fleisch spräch lauter Nein, so laß doch Dir nicht grauen.

13. Sei Lob und Ehr mit hohem Preis um dieser Gutheit willen
Gott Vater, Sohn, und Heilgem Geist. Der woll mit Gnad erfüllen,
was er in uns ang’fangen hat zu Ehren seiner Majestät, daß heilig werd sein Name;

14. sein Reich zukomm; sein Will auf Erd g’scheh wie im Himmelsthrone;
das täglich Brot noch heut uns werd; woll unsrer Schuld verschonen,
wie wir auch unsern Schuldnern tun; laß uns nicht in Versuchung stehn; lös uns vom Übel. Amen.

Paul Speratus 1524 (LKG 227)

Introit

Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie wohl bleiben, Gott hilft ihr frühe. Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.

Psalm 46,2

Epistel

Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. 7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

Offenbarung 14,6-7

Evangelium

Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, reißen es an sich. 13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes; 14 und wenn ihr’s annehmen wollt: Er ist Elia, der da kommen soll. 15 Wer Ohren hat, der höre!

Matthäus 11,12-15

Kollekte

Herr, unser Gott, wir danken Dir, daß Du Dich Deiner Kirche erbarmt und Dein lauteres Evangelium wieder ans Licht gebracht hast. Wir bitten Dich, Du wollest unsere Herzen durch Deinen heiligen Geist regieren, daß wir allein nach Deinem Willen fragen, Deiner Gnade trauen und auf den Trost des Evangeliums leben und sterben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit.

Orate fratres S.158

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Another sermon by Dr. Martin Luther

Jesus and the centurion in Capernaum (Matthew 8:5), Codex Egberti, Trier, Stadtbibliothek

Listen to another sermon on John 4,46-54 (Gospel for the 21st Sunday after Trinity) by Dr. Martin Luther:

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Wach auf, meins Herzens Schöne, Du christenliche Schar (LKG 48)

Herbst auf dem Wittenberger Kirchplatz.

Wach auf, meins Herzens Schöne, Du christenliche Schar, und hör das süß Getöne, das rein Wort Gottes klar, das jetzt so lieblich klinget: es leucht recht als der helle Tag durch Gottes Güt herdringet.

Keim Gleisner tu mehr trauen, wieviel ihr immer seind, vor Menschenlehr hab Grauen, wie gut sie immer scheint; glaub dem Wort Gotts alleine, darin uns Gott verkündet hat den guten Willen seine.

Dem Wort gib Dich gefangen. Was es verbieten tut, nach dem hab kein Verlangen; was es Dich heißt, ist gut. Wer darin tut abscheiden, der lebet danach ewiglich bei Christo in den Freuden.

Selig sei Tag und Stunde, darin das göttlich Wort Dir wieder ward zur Kunde, der Seele höchster Hort. Nichts Liebers soll Dir werden, kein Engel noch kein Kreatur im Himmel noch auf Erden.

Hans Sachs 1524/1525

21. Sonntag nach Trinitatis: “Geistliche Waffenrüstung”

So jemand auch kämpfet, wird er doch nicht gekrönet, er kämpfe denn recht.

2. Timotheus 2,5

Fortlaufende Lese

Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse. 2 Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, 3 und er besaß siebentausend Schafe, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Eselinnen und sehr viel Gesinde, und er war reicher als alle, die im Osten wohnten. 4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Gastmahl, ein jeder in seinem Hause an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. 5 Und wenn die Tage des Mahles um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich früh am Morgen auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob dachte: Meine Söhne könnten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. So tat Hiob allezeit. 6 Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, kam auch der Satan mit ihnen. 7 Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. 8 Der HERR sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse. 9 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet? 10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher bewahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. 11 Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht fluchen! 12 Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN.

Hiob 1,1-12

Tageslese

Wisst ihr nicht: Die im Stadion laufen, die laufen alle, aber nur einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 26 Ich aber laufe nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt, 27 sondern ich schinde meinen Leib und bezwinge ihn, dass ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.

1. Korinther 9,24-27

Wir beten mit der Kollekte für den 21. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der Du die Schar Deiner Gläubigen bewahrest in Deiner starken Hand, wir bitten Dich: Laß uns in allem Kampf gegen den bösen Feind auf Christus schauen und durch ihn den Sieg gewinnen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.156

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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21st Sunday after Trinity (Spiritual Weaponry)

Rudolf von Ems: Weltchronik: “Abram verfolgt die Gefangenhalter Lots” (1350-1375, Fulda)

21st Sunday after Trinity (Spiritual weaponry)

In a fight, You will be crowned victoriously, if You fight justly.

2. Timothy 2,5

Collect

GRANT, we beseech thee, merciful Lord, to thy faithful people pardon and peace; that they may be cleansed from all their sins, and serve thee with a quiet mind; through Jesus Christ our Lord. Amen.

Introit

The law of the Lord is perfect, refreshing the soul.
The statutes of the Lord are trustworthy, making wise the simple.
The precepts of the Lord are right, giving joy to the heart.
The commands of the Lord are radiant, giving light to the eyes.
The fear of the Lord is pure, enduring forever.
The decrees of the Lord are firm, and all of them are righteous.
They are more precious than gold, than much pure gold;
they are sweeter than honey, than honey from the honeycomb.
By them your servant is warned; in keeping them there is great reward.
But who can discern their own errors? Forgive my hidden faults.
Keep your servant also from willful sins; may they not rule over me.
Then I will be blameless, innocent of great transgression.
May these words of my mouth and this meditation of my heart be pleasing in your sight,
Lord, my Rock and my Redeemer.

Psalm 19,7-14

Old Testament Lesson

This is the text of the letter that the prophet Jeremiah sent from Jerusalem to the surviving elders among the exiles and to the priests, the prophets and all the other people Nebuchadnezzar had carried into exile from Jerusalem to Babylon. 2 (This was after King Jehoiachin and the queen mother, the court officials and the leaders of Judah and Jerusalem, the skilled workers and the artisans had gone into exile from Jerusalem.) 3 He entrusted the letter to Elasah son of Shaphan and to Gemariah son of Hilkiah, whom Zedekiah king of Judah sent to King Nebuchadnezzar in Babylon. It said: 4 This is what the Lord Almighty, the God of Israel, says to all those I carried into exile from Jerusalem to Babylon: 5 “Build houses and settle down; plant gardens and eat what they produce. 6 Marry and have sons and daughters; find wives for your sons and give your daughters in marriage, so that they too may have sons and daughters. Increase in number there; do not decrease. 7 Also, seek the peace and prosperity of the city to which I have carried you into exile. Pray to the Lord for it, because if it prospers, you too will prosper.” 8 Yes, this is what the Lord Almighty, the God of Israel, says: “Do not let the prophets and diviners among you deceive you. Do not listen to the dreams you encourage them to have. 9 They are prophesying lies to you in my name. I have not sent them,” declares the Lord.10 This is what the Lord says: “When seventy years are completed for Babylon, I will come to you and fulfill my good promise to bring you back to this place. 11 For I know the plans I have for you,” declares the Lord, “plans to prosper you and not to harm you, plans to give you hope and a future. 12 Then you will call on me and come and pray to me, and I will listen to you. 13 You will seek me and find me when you seek me with all your heart. 14 I will be found by you,” declares the Lord, “and will bring you back from captivity. I will gather you from all the nations and places where I have banished you,” declares the Lord, “and will bring you back to the place from which I carried you into exile.”

Jeremiah 29,1.4-7(8f)10-14

Epistle

Finally, be strong in the Lord and in his mighty power. 11 Put on the full armor of God, so that you can take your stand against the devil’s schemes. 12 For our struggle is not against flesh and blood, but against the rulers, against the authorities, against the powers of this dark world and against the spiritual forces of evil in the heavenly realms. 13 Therefore put on the full armor of God, so that when the day of evil comes, you may be able to stand your ground, and after you have done everything, to stand. 14 Stand firm then, with the belt of truth buckled around your waist, with the breastplate of righteousness in place, 15 and with your feet fitted with the readiness that comes from the gospel of peace. 16 In addition to all this, take up the shield of faith, with which you can extinguish all the flaming arrows of the evil one. 17 Take the helmet of salvation and the sword of the Spirit, which is the word of God.

Ephesians 6,10-17

Hymn of the week

1 Father eternal, Ruler of creation,
Spirit of life, which moved ere form was made;
Through the thick darkness covering every nation,
Light to man’s blindness, O be Thou our aid:
Thy Kingdom come, O Lord, Thy will be done.

2 Races and peoples, lo! we stand divided,
And sharing not our griefs, no joy can share;
By wars and tumults Love is mocked, derided,
His conquering cross no kingdom wills to bear:
Thy Kingdom come, O Lord, Thy will be done.

3 Envious of heart, blind-eyed, with tongues confounded,
Nation by nation still goes unforgiven;
In wrath and fear, by jealousies surrounded,
Building proud towers which shall not reach to heaven:
Thy Kingdom come, O Lord, Thy will be done.

4 How shall we love Thee, holy, hidden Being,
If we love not the world which Thou hast made?
O give us brother love for better seeing
Thy Word made flesh, and in a manger laid:
Thy Kingdom come, O Lord, Thy will be done.

Amen.

Lourens Housman 1919

Gospel

“You have heard that it was said, ‘Eye for eye, and tooth for tooth.’ 39 But I tell you, do not resist an evil person. If anyone slaps you on the right cheek, turn to them the other cheek also. 40 And if anyone wants to sue you and take your shirt, hand over your coat as well. 41 If anyone forces you to go one mile, go with them two miles. 42 Give to the one who asks you, and do not turn away from the one who wants to borrow from you. 43 “You have heard that it was said, ‘Love your neighbor and hate your enemy.’ 44 But I tell you, love your enemies and pray for those who persecute you, 45 that you may be children of your Father in heaven. He causes his sun to rise on the evil and the good, and sends rain on the righteous and the unrighteous. 46 If you love those who love you, what reward will you get? Are not even the tax collectors doing that? 47 And if you greet only your own people, what are you doing more than others? Do not even pagans do that? 48 Be perfect, therefore, as your heavenly Father is perfect.

Matthew 5,38-48

Sermon

So Abram went up from Egypt into the Negev. He took his wife and all his possessions with him, as well as Lot. 2 (Now Abram was very wealthy in livestock, silver, and gold.) 3 And he journeyed from place to place from the Negev as far as Bethel. He returned to the place where he had pitched his tent at the beginning, between Bethel and Ai. 4 This was the place where he had first built the altar, and there Abram worshiped the Lord.5 Now Lot, who was traveling with Abram, also had flocks, herds, and tents. 6 But the land could not support them while they were living side by side. Because their possessions were so great, they were not able to live alongside one another. 7 So there were quarrels between Abram’s herdsmen and Lot’s herdsmen. (Now the Canaanites and the Perizzites were living in the land at that time.) 8 Abram said to Lot, “Let there be no quarreling between me and you, and between my herdsmen and your herdsmen, for we are close relatives. 9 Is not the whole land before you? Separate yourself now from me. If you go to the left, then I’ll go to the right, but if you go to the right, then I’ll go to the left.” 10 Lot looked up and saw the whole region of the Jordan. He noticed that all of it was well watered (this was before the Lord obliterated Sodom and Gomorrah) like the garden of the Lord, like the land of Egypt, all the way to Zoar. 11 Lot chose for himself the whole region of the Jordan and traveled toward the east. So the relatives separated from each other. 12 Abram settled in the land of Canaan, but Lot settled among the cities of the Jordan plain and pitched his tents next to Sodom. 13 (Now the people of Sodom were extremely wicked rebels against the Lord.) 14 After Lot had departed, the Lord said to Abram, “Look from the place where you stand to the north, south, east, and west. 15 I will give all the land that you see to you and your descendants forever. 16 And I will make your descendants like the dust of the earth, so that if anyone is able to count the dust of the earth, then your descendants also can be counted. 17 Get up and walk throughout the land, for I will give it to you.” 18 So Abram moved his tents and went to live by the oaks of Mamre in Hebron, and he built an altar to the Lord there.

Genesis (1. Book of Moses) 13

Prayer of the church

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Faithful God, bring about Your new creation through the proclamation of Your Son, who has brought faith, healing and resurrection to Your fallen world. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, defend Your Church against the schemes of the devil. Equip Your Church, and especially all pastors, with the sword of the Spirit, which is the Word of God, that Your creation may be recalled from futility back to its Creator. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Creator God, You ordered this world according to Your good and gracious will, crowning Your creation with man and woman. Give us faith to cherish the holy estate of marriage, its union of husband and wife, Your call to be fruitful, and the promise that You will bless what You have made. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

God of justice, You establish earthly government and teach us to obey those who rule over us. Send Your blessing upon all who make, administer and judge our laws, that Your people may serve You in peace. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father of our Lord Jesus Christ, teach us to trust His words of healing even before their fruit appears. Strengthen _____________ to wait on You and, with patience, to receive the fulfillment of Your promises. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, Your Son on the night He was betrayed took bread and wine, the fruits of Your creation, and made them His body and blood. Help us to receive these fruits of His new creation worthily for the healing of body and soul. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father of glory, Your Son is the resurrection and the life. We praise You for all who have died in His friendship, trusting in His promises. Bring us to share with them in the day without an evening in Your heavenly kingdom. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.

LCMS Prayers for the one-year-series

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26

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A hopeful song in sad times.

Hortus Deliciarum: The Liberation of Lot from his captors.
  1. O Lord Jesus and Christ, One God, our heavenly king,
    Together with the very first Father, Thy story we sing.
    Thou holds King David´s line, Thou reign is God´s own way.
    Thou gospel is now mine: Calling home all astray.
  2. To Thee we run in need Our surest help and fort.
    Like sweet kids all agreed: “Send us Your Spirit´s sword.”
    This cuts both sharp and strong Our savior´s own sledgehammer
    To throw back hellish throng Leaving devils a stammer.
  3. O send us mighty armor, Which Thou Thyself once wore.
    Gird with Your own truth´s glamor Our heart, and mind, and soul.
    Thy weapons richly supply: Thy justice and Thy grace.
    The shield of faith apply So we protected face
  4. To strongly fight and strike In Thy steps valiantly.
    Grant to Thy friends alike, Who trust You faithfully,
    Despite war and all terror, To build on Thy grace sure
    Which Thy Word grants as favor And victory in demise.
  5. Keep us in trust most bold Through end time’s bitter strives.
    Keep our love from going cold In injust and sorest drives,
    Which tends to run all over. Help Thou and keep us, please,
    Safe in Thy peace, o Savior, By Thy all-enduring grace.

Nach Leonhard Roth 1539 bearbeitet von Wilhelm Thomas (EKG 203)
Translated by Wilhelm Weber 2023.

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Aufsperren sie den Rachen weit und wollen uns verschlingen. (LKG 47,5-8)

“Ein feste Burg ist unser Gott. Ein gute Wehr und Waffen.” (Martin Luther)

Aufsperren sie den Rachen weit, und wollen uns verschlingen.
Lob und Dank sei Gott allezeit, es wird ihn’ nicht gelingen.
Er wird ihr Strick zerreißen gar, und stürzen ihre falsche Lehr.
Sie werden Gott nicht wehren.

Ach Herr Gott, wie reich tröstest Du, die gänzlich sind verlassen!
Der Gnaden Tür steht nimmer zu, Vernunft kann das nicht fassen,
sie spricht: “Es ist nun alls verloren”, da doch das Kreuz hat neu geborn,
die Deiner Hülfe warten.

Die Feind sind all in Deiner Hand, dazu all ihr Gedanken;
ihr Anschlag ist Dir wohl bekannt; hilf nur, daß wir nicht wanken.
Vernunft wider den Glauben ficht, aufs Künftig will sie trauen nicht,
da Du wirst selber trösten.

Den Himmel hast Du und die Erd, Herr unser Gott gegründet;
gib, daß Dein Licht uns helle werd, laß unser Herz entzündet,
in rechter Lieb des Glaubens Dein bis an das End beständig sein.
Die Welt laß immer murren.

Justus Jonas 1524 zu Psalm 124.

20. Sonntag nach Trinitatis: “Das Mahl des Herrn”

Unser Herr Jesus Christus spricht: “Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.”

Offenbarung 3,5

Fortlaufende Lese

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. 14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. 17 Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. 18 Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.

19 Meine Brüder und Schwestern, wenn jemand unter euch abirrt von der Wahrheit und jemand bekehrte ihn, 20 der soll wissen: Wer den Sünder bekehrt hat von seinem Irrweg, der wird seine Seele vom Tode erretten und wird bedecken die Menge der Sünden. 

Jakobus 5,13-20

Tageslese

Auch sind es viele, die Priester wurden, weil der Tod sie nicht bleiben ließ; 24 dieser aber hat, weil er ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum. 25 Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie. 26 Denn einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als die Himmel. 27 Er hat es nicht nötig wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst opferte. 28 Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die Schwachheit an sich haben; dies Wort aber des Eides, der nach dem Gesetz gesagt ist, setzt den Sohn ein, der ewig und vollkommen ist.

Hebräer 7,23-28

Wir beten mit der Kollekte für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Herr Jesus Christus, der Du uns für würdig erachtest, Gäste an Deinem Tische zu sein: Laß Deine Gnade Macht über uns gewinnen, daß wir in unserm Leben erneuert, mit allen Vollendeten an Deinem ewigen Freudenmahl teilnehmen mögen, der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.154

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (LKG 47)

St. Magdalena auf dem Ölberg

Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, wenn unsre Feinde toben,
und er unsrer Sach nicht zufällt im Himmel hoch dort oben;
wo er Israel’s Schutz nicht ist und selber bricht der Feinde List:
So ist’s mit uns verloren.

Was Menschenkraft und Witz anfäht, soll uns billig nicht schrecken;
er sitzet an der höchsten Stätt, der wird ihrn Rat aufdecken.
Wenn sie’s auf klügste greifen an, so geht doch Gott ein andre Bahn;
es steht in seinen Händen.

Sie wüten fast und fahren her, als wollten sie uns fressen,
zu würgen steht all ihr Begehr, Gott ist bei ihn´ vergessen.
Wie Meereswellen einhergehn nach Leib und Leben sie uns stahn;
des wird sich Gott erbarmen.

Sie stellen uns wie Ketzern nach, nach unserm Blut sie trachten;
doch rühmen sie sich Christen hoch, die Gott allein groß achten.
Ach Gott, der teure Name Dein muß ihrer Schalkheit Deckel sein,
Du wirst einmal aufwachen.

Justus Jonas 1524 (LKG 47)

20. Sonntag nach Trinitatis: “Das Mahl des Herrn”

Unser Herr Jesus Christus spricht: “Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.”

Offenbarung 3,5

Fortlaufende Lese

So seid nun geduldig, Brüder und Schwestern, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. 8 Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. 9 Seufzt nicht widereinander, damit ihr nicht gerichtet werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür. 10 Nehmt zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die geredet haben in dem Namen des Herrn. 11 Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer. 12 Vor allen Dingen aber, Brüder und Schwestern, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit einem andern Eid. Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem Gericht verfallt. 

Jakobus 5,7-12

Tageslese

Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. 6 Darum steht in der Schrift: »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« 7 Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die nicht glauben, ist er »der Stein, den die Bauleute verworfen haben; der ist zum Eckstein geworden« 8 und »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses« Sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind. 9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; 10 die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.

1. Petrus 2,5-10

Wir beten mit der Kollekte für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Herr Jesus Christus, der Du uns für würdig erachtest, Gäste an Deinem Tische zu sein: Laß Deine Gnade Macht über uns gewinnen, daß wir in unserm Leben erneuert, mit allen Vollendeten an Deinem ewigen Freudenmahl teilnehmen mögen, der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.154

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Sie ist mir lieb, die werte Magd (LKG 46)

Bamberger Apokalypse (1000 AD): Die Himmelskönigin und der Drache; Tempel und die Lade.

“Sie ist mir lieb, die werte Magd und kann ihr nicht vergessen,
Lob, Ehr und Zucht von ihr man sagt, sie hat mein Herz besessen.
Ich bin ihr hold, und wenn ich sollt groß Unglück han,
da liegt nicht an; sie will mich des ergötzen mit ihrer Lieb und Treu an mir,
die sie zu mir will setzen und tun all mein Begier.”

Sie trägt von Gold so rein ein Kron, da leuchten in zwölf Sterne,
ihr Kleid ist wie die Sonne schön, das glänzet hell und ferne;
und auf dem Mond ihr Füße stehn; sie ist die Braut,
dem Herrn vertraut. Ihr ist weh und muss gbären ein schönes Kind, den edlen Sohn
und aller Welt ein Herren, dem sie ist untertan.

Das tut dem alten Drachen Zorn und will das Kind verschlingen,
sein Toben ist doch ganz verlorn, es kann ihm nicht gelingen.
Das Kind ist doch gen Himmel hoch genommen hin und lässet ihn
auf Erden fast sehr wüten. Die Mutter muss gar sein allein;
doch will sie Gott behüten und der recht Vater sein.

Martin Luther 1535 (LKG 46)

20. Sonntag nach Trinitatis: “Das Mahl des Herrn”

Unser Herr Jesus Christus spricht: “Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.”

Offenbarung 3,5

Fortlaufende Lese

Wohlan nun, ihr Reichen: Weint und heult über das Elend, das über euch kommen wird! 2 Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind von Motten zerfressen. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in den letzten Tagen! 4 Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth. 5 Ihr habt geschlemmt auf Erden und geprasst und eure Herzen gemästet am Schlachttag. 6 Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet, und er hat euch nicht widerstanden. 

Jakobus 5,1-6

Tageslese

Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst! 15 Ich rede doch zu verständigen Menschen; beurteilt ihr, was ich sage. 16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? 17 Denn ein Brot ist’s. So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben. 18 Seht an das Israel nach dem Fleisch! Welche die Opfer essen, stehen die nicht in der Gemeinschaft des Altars? 19 Was will ich nun damit sagen? Dass das Götzenopfer etwas sei? Oder dass der Götze etwas sei? 20 Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr mit den Dämonen Gemeinschaft habt. 21 Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen. 22 Oder wollen wir des Herrn Eifersucht wecken? Sind wir stärker als er?

1. Korinther 10,14-22

Wir beten mit der Kollekte für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Herr Jesus Christus, der Du uns für würdig erachtest, Gäste an Deinem Tische zu sein: Laß Deine Gnade Macht über uns gewinnen, daß wir in unserm Leben erneuert, mit allen Vollendeten an Deinem ewigen Freudenmahl teilnehmen mögen, der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.154

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Sie ist mir lieb, die werte Magd (LKG 46)

“Sie ist mir lieb, die werte Magd und kann ihr nicht vergessen,
Lob, Ehr und Zucht von ihr man sagt, sie hat mein Herz besessen.
Ich bin ihr hold, und wenn ich sollt groß Unglück han,
da liegt nicht an; sie will mich des ergötzen mit ihrer Lieb und Treu an mir,
die sie zu mir will setzen und tun all mein Begier.”

Sie trägt von Gold so rein ein Kron, da leuchten in zwölf Sterne,
ihr Kleid ist wie die Sonne schön, das glänzet hell und ferne;
und auf dem Mond ihr Füße stehn; sie ist die Braut,
dem Herrn vertraut. Ihr ist weh und muss gbären ein schönes Kind, den edlen Sohn
und aller Welt ein Herren, dem sie ist untertan.

Das tut dem alten Drachen Zorn und will das Kind verschlingen,
sein Toben ist doch ganz verlorn, es kann ihm nicht gelingen.
Das Kind ist doch gen Himmel hoch genommen hin und lässet ihn
auf Erden fast sehr wüten. Die Mutter muss gar sein allein;
doch will sie Gott behüten und der recht Vater sein.

Martin Luther 1535 (LKG 46)

20. Sonntag nach Trinitatis: “Das Mahl des Herrn”

Unser Herr Jesus Christus spricht: “Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.”

Offenbarung 3,5

Fortlaufende Lese

Wohlan nun, ihr Reichen: Weint und heult über das Elend, das über euch kommen wird! 2 Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind von Motten zerfressen. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in den letzten Tagen! 4 Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth. 5 Ihr habt geschlemmt auf Erden und geprasst und eure Herzen gemästet am Schlachttag. 6 Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet, und er hat euch nicht widerstanden. 

Jakobus 5,1-6

Tageslese

Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst! 15 Ich rede doch zu verständigen Menschen; beurteilt ihr, was ich sage. 16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? 17 Denn ein Brot ist’s. So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben. 18 Seht an das Israel nach dem Fleisch! Welche die Opfer essen, stehen die nicht in der Gemeinschaft des Altars? 19 Was will ich nun damit sagen? Dass das Götzenopfer etwas sei? Oder dass der Götze etwas sei? 20 Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr mit den Dämonen Gemeinschaft habt. 21 Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen. 22 Oder wollen wir des Herrn Eifersucht wecken? Sind wir stärker als er?

1. Korinther 10,14-22

Wir beten mit der Kollekte für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Herr Jesus Christus, der Du uns für würdig erachtest, Gäste an Deinem Tische zu sein: Laß Deine Gnade Macht über uns gewinnen, daß wir in unserm Leben erneuert, mit allen Vollendeten an Deinem ewigen Freudenmahl teilnehmen mögen, der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.154

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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