Erhalt uns nur bei Deinem Wort und wehr des Teufels Trug und Mord. (LKG 53,5f)

Trinity Lutheran School – Orchard Farm MO

Erhalt uns nur bei Deinem Wort und wehr des Teufels Trug und Mord. Gib Deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Geduld.

Ach Gott, es geht gar übel zu, auf dieser Erd ist keine Ruh, viel Sekten und groß Schwärmerei auf einen Haufen kommt herbei.

Den stolzen Geistern wehre doch, die sich mit Gwalt erheben hoch und bringen stets was Neues her, zu fälschen Deine rechte Lehr.

Strophe 1: Nikolaus Herman (1560) Strophe 2ff: Nikolaus Selnecker 1572/1578 LKG 53

22. Sonntag nach Trinitatis (In Gottes Schuld)

Bei Dir ist die Vergebung, daß man Dich fürchte.

Psalm 130,4

Fortlaufende Lese

Bedenke, dass mein Leben ein Hauch ist und meine Augen nicht wieder Gutes sehen werden. 8 Und kein lebendiges Auge wird mich mehr schauen; sehen deine Augen nach mir, so bin ich nicht mehr. 9 Eine Wolke vergeht und fährt dahin: so kommt nicht wieder herauf, wer zu den Toten hinunterfährt; 10 er kommt nicht zurück, und seine Stätte kennt ihn nicht mehr. 11 Darum will auch ich meinem Munde nicht wehren. Ich will reden in der Angst meines Herzens und will klagen in der Betrübnis meiner Seele. 12 Bin ich denn das Meer oder ein Ungeheuer, dass du eine Wache gegen mich aufstellst? 13 Wenn ich dachte, mein Bett soll mich trösten, mein Lager soll mir meinen Jammer erleichtern, 14 so erschrecktest du mich mit Träumen und machtest mir Grauen durch Gesichte, 15 dass meine Seele sich wünschte, erwürgt zu sein, und mein Leib wünschte den Tod. 16 Ich vergehe! Ich will nicht ewig leben. Lass ab von mir, denn meine Tage sind nur noch ein Hauch. 17 Was ist der Mensch, dass du ihn groß achtest und dich um ihn bekümmerst? 18 Jeden Morgen suchst du ihn heim und prüfst ihn alle Stunden. 19 Warum blickst du nicht einmal von mir weg und lässt mir keinen Atemzug Ruhe? 20 Hab ich gesündigt, was tue ich dir damit an, du Menschenhüter? Warum machst du mich zum Ziel deiner Anläufe, dass ich mir selbst eine Last bin? 21 Und warum vergibst du mir meine Sünde nicht oder lässt meine Schuld hingehen? Denn nun werde ich mich in den Staub legen, und wenn du mich suchst, werde ich nicht mehr da sein.

Hiob 7,7-21

Tageslese

1 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen! 2 Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein um seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Bösen verführt. 3 Hütet euch! Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn er umkehrt, vergib ihm. 4 Und wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben.

Lukas 17,1-4

Kollekte für den 22. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du uns reichlich und täglich alle unsere Sünden vergibst, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß er Deine Barmherzigkeit in unsere Herzen schreibe, damit auch wir unseren Brüdern willig vergeben, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Orate fratres S. 156

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen

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Luthers Predigt über Matthäus 22

Tiberius. AD 14-37. AR Denarius 

Hier ist Dr. Martin Luthers Predigt zu Matthäus 22,15-22 gehalten am 23. Sonntag nach Trinitatis (WA 52 S. 529-537:

Hören Sie hier diese lutherische Predigt vorgelesen:

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Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ (LKG 53)

Weinberg an der Mosel

 Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ, weil es nun Abend worden ist; Dein göttlich Wort, das helle Licht, lass ja bei uns auslöschen nicht.

In dieser schwern, betrübten Zeit verleih uns, Herr, Beständigkeit, dass wir Dein Wort und Sakrament behalten rein bis an das End.

Herr Jesu, hilf, Dein Kirch erhalt, wir sind arg, sicher, träg und kalt; gib Glück und Heil zu Deinem Wort, schaff, dass es schall an allem Ort.

Strophe 1: Nikolaus Herman (1560) Strophe 2ff: Nikolaus Selnecker 1572/1578 LKG 53

22. Sonntag nach Trinitatis (In Gottes Schuld)

Bei Dir ist die Vergebung, daß man Dich fürchte.

Psalm 130,4

Fortlaufende Lese

Hiob antwortete und sprach: 2 Wenn man doch meinen Kummer wägen und mein Leiden zugleich auf die Waage legen wollte! 3 Denn nun ist es schwerer als Sand am Meer; darum sind meine Worte noch unbedacht. 4 Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir; mein Geist muss ihr Gift trinken, und die Schrecknisse Gottes sind auf mich gerichtet. 5 Schreit denn der Wildesel, wenn er Gras hat, oder brüllt der Stier, wenn er sein Futter hat? 6 Isst man denn Fades, ohne es zu salzen, oder hat Eiweiß Wohlgeschmack? 7 Meine Kehle sträubt sich, es aufzunehmen; es ist, als wäre mein Brot unrein. 8 Könnte meine Bitte doch geschehen und Gott mir geben, was ich hoffe! 9 Dass mich doch Gott erschlagen wollte und seine Hand ausstreckte und mir den Lebensfaden abschnitte! 10 So hätte ich noch diesen Trost und wollte fröhlich springen – ob auch der Schmerz mich quält ohne Erbarmen –, dass ich nicht verleugnet habe die Worte des Heiligen.  […]  24 Belehrt mich, so will ich schweigen, und worin ich geirrt habe, darin unterweist mich! 25 Wie könnten redliche Worte betrüben? Aber euer Tadel, was tadelt er? 26 Gedenkt ihr, Worte zu rügen? Aber die Rede eines Verzweifelnden verhallt im Wind. 27 Ihr freilich könntet wohl über eine Waise das Los werfen und euren Nächsten verschachern. 28 Nun aber hebt doch an und seht auf mich, ob ich euch ins Angesicht lüge. 29 Kehrt doch um, damit nicht Unrecht geschehe! Kehrt um! Noch habe ich recht darin! 30 Ist denn auf meiner Zunge Unrecht, oder sollte mein Gaumen Böses nicht merken? 

Hiob 6,1-30

Tageslese

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. 3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? 4 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.

Matthäus 7,1-5

Kollekte für den 22. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du uns reichlich und täglich alle unsere Sünden vergibst, gib uns Deinen Heiligen Geist, daß er Deine Barmherzigkeit in unsere Herzen schreibe, damit auch wir unseren Brüdern willig vergeben, durch unsern Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Orate fratres S. 156

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen

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22. Sonntag nach Trinitatis (In Gottes Schuld)

Claude Vignon – Gleichnis vom Schalksknecht

Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.

Psalm 130,4

Antiphon

Wenn Du, Herr, Sünden anrechnen willst, Herr, wer wird bestehen? Denn bei Dir ist die Vergebung, dass man Dich fürchte.

Psalm 130,3-4

Kollekte

Barmherziger, gütiger Gott, Du vergibst uns reichlich und täglich alle unsre Sünde: gib uns Deinen heiligen Geist, dass er Deine Barmherzigkeit in unsere Herzen schreibe damit auch wir einander willig vergeben. Durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Introitus 

HERR, erhöre mein Gebet, / vernimm mein Flehen um deiner Treue willen, erhöre mich um deiner Gerechtigkeit willen, 2 und geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht; denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht. 3 Denn der Feind verfolgt meine Seele und schlägt mein Leben zu Boden, er legt mich ins Finstere wie die, die lange schon tot sind. 4 Und mein Geist ist in mir geängstet, mein Herz ist erstarrt in meinem Leibe. 5 Ich gedenke an die früheren Zeiten; / ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände. 6 Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land. Sela.

7 HERR, erhöre mich bald, mein Geist vergeht; verbirg dein Antlitz nicht vor mir, dass ich nicht gleich werde denen, die in die Grube fahren. 8 Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir. 9 Errette mich, HERR, von meinen Feinden; zu dir nehme ich meine Zuflucht.

Psalm 143,1-9

Alttestamentliche Lesung

Gedenke daran, Jakob, und du, Israel, denn du bist mein Knecht. Ich habe dich bereitet, dass du mein Knecht seist. Israel, ich vergesse dich nicht! 22 Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich! 23 Jauchzet, ihr Himmel, denn der HERR hat’s getan! Jubelt, ihr Tiefen der Erde! Ihr Berge, frohlocket mit Jauchzen, der Wald und alle Bäume darin! Denn der HERR hat Jakob erlöst, an Israel verherrlicht er sich.

Jesaja 44,21-23

Epistolische Lektion

Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist. 17 So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21 So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an. 22 Denn ich habe Freude an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. 23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Verstand und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! (So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.)

Römer 7,14-25

Das Evangelium

Da trat Petrus hinzu und sprach zu Jesus: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu zahlen. Da fiel der Knecht nieder und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. Als nun seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. Da befahl ihn sein Herr zu sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder. (21-35)

Matthäus 18,21-35

Wochenlied

Nimm von uns, Herr, Du treuer Gott, die schwere Straf und große Rut, die wir mit Sünden ohne Zahl verdienet haben allzumal. Behüt vor Krieg und teurer Zeit, vor Seuchen, Feur und großem Leid.

Erbarm Dich Deiner bösen Knecht, wir bitten Gnad und nicht das Recht; denn so Du, Herr, den rechten Lohn uns geben wolltst nach unserm Tun, so müsst die ganze Welt vergehn und könnt kein Mensch vor Dir bestehn.

Ach Herr Gott, durch die Treue Dein mit Trost und Rettung uns erschein. Beweis an uns Dein große Gnad und straf uns nicht auf frischer Tat, wohn uns mit Deiner Güte bei, Dein Zorn und Grimm fern von uns sei.

Warum willst Du doch zornig sein über uns arme Würmelein? Weißt Du doch wohl, Du großer Gott, daß wir nichts sind denn Erd und Kot; es ist ja vor Deim Angesicht unser Schwachheit verborgen nicht.

Die Sünd hat uns verderbet sehr, der Teufel plagt uns noch viel mehr, die Welt und unser Fleisch und Glut uns allezeit verführen tut. Solch Elend kennst Du, Herr, allein, ach laß es Dir zu Herzen gehn.

Gedenk an Deins Sohnes bittern Tod, sieh an sein heilig Wunden rot. Die sind ja für die ganze Welt die Zahlung und das Lösegeld. Des trösten wir uns allezeit und hoffen auf Barmherzigkeit.

Leit uns mit Deiner rechten Hand und segne unser Stadt und Land; gib uns allzeit Dein heilig Wort, behüt vors Teufels List und Mord; verleih ein selig Stündelein, auf daß wir ewig bei Dir sein.

Nach dem “Aufer immensam” (Wittenberg 16. Jhd) von Martin Moller 1584
(LKG 216)

Das Nizänische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an den Einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erden, all des, das sichtbar und unsichtbar ist.

Und an den Einen Herrn Jesus Christus,  Gottes eingeborenen Sohn,  der vom Vater geboren ist vor aller Zeit und Welt,  Gott von Gott, Licht vom Licht,wahrhaftigen Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch welchen alles geschaffen ist; welcher um uns Menschen und um unserer Seligkeit willen vom Himmel gekommen ist und leibhaft geworden durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und Mensch geworden; auch für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, gelitten und begraben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und ist aufgefahren gen Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten; dessen Reich kein Ende haben wird.

Und an den Herrn, den Heiligen Geist, der da lebendig macht, der von dem Vater und dem Sohn ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und zugleich geehret wird, der durch die Propheten geredet hat.

Und die Eine, heilige, christliche, apostolischeKirche.  Ich bekenne die Eine Taufe zur Vergebung der Sünden Und warte auf die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.

Predigttext

Hört doch, was der HERR sagt: »Mach dich auf, führe einen Rechtsstreit mit den Bergen, auf dass die Hügel deine Stimme hören!« 2 Hört, ihr Berge, den Rechtsstreit des HERRN, ihr starken Grundfesten der Erde; denn der HERR will mit seinem Volk rechten und mit Israel ins Gericht gehen! 3 »Was habe ich dir getan, mein Volk, und womit habe ich dich beschwert? Das sage mir! 4 Habe ich dich doch aus Ägyptenland geführt und aus der Knechtschaft erlöst und vor dir her gesandt Mose, Aaron und Mirjam. 5 Mein Volk, denke doch daran, was Balak, der König von Moab, vorhatte und was ihm Bileam, der Sohn Beors, antwortete; wie du hinüberzogst von Schittim bis nach Gilgal, damit du erkennst, wie der HERR dir alles Gute getan hat.« 6 »Womit soll ich mich dem HERRN nahen, mich beugen vor dem Gott in der Höhe? Soll ich mich ihm mit Brandopfern nahen, mit einjährigen Kälbern? 7 Wird wohl der HERR Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen von Öl? Soll ich meinen Erstgeborenen für meine Übertretung geben, meines Leibes Frucht für meine Sünde?« 8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben[1] und demütig sein vor deinem Gott. 

Micha 6,1-8

Luther´s Evangeliumspredigt zu diesem Sonntag

Meine Predigt an diesem Sonntag (Englisch):

Gebet der Kirche

Treuer Gott,
wir sind müde,
die Nachrichten überfordern uns. 
Das Leid rückt näher.
Wir sind ratlos.
Treuer Gott,
wohin mit unserer Erschöpfung?
Wohin mit unseren Ängsten,
mit unserem Mitleid?

Du bleibst, Gott!
Dir vertrauen wir unsere Ohnmacht an.
Dir vertrauen wir unsere Hoffnungen an.
Wir bitten dich
für dein Heiliges Land,
für die Menschen, die trauern,
für die, die es verteidigen,
für die Geiseln – bringe sie heim.
Wir bitten dich
für die Unschuldigen, 
die sich nicht schützen können.
Wir bitten dich:
Schaffe deinem Frieden Raum.
Erbarme dich.

Du bleibst, Gott!
Dir vertrauen wir unsere Empörung an.
Dir vertrauen wir unsere Hoffnungen an.
Wir bitten dich 
für die Jüdinnen und Juden in aller Welt und 
für die, die in unserer Nachbarschaft in Angst leben 
und ihre Sicherheit verloren haben.
Wir bitten dich um Schutz
in ihren Häusern,
in ihren Synagogen,
in ihren Schulen. 
Wir bitten dich:
Schaffe deinem Frieden Raum.
Erbarme dich.

Du bleibst, Gott!
Dir vertrauen wir unsere Begrenzungen an.
Dir vertrauen wir unsere Hoffnungen an.
Wir bitten dich
für die Menschen in der Ukraine,
die seit über 600 Tagen im Krieg leben – 
und wir nun müde sind, ihr Leid zu sehen.
Für die Menschen, die fliehen
und für die, die bei uns Zuflucht suchen.
Wir bitten dich um Würde und Schutz
für die Frauen und Mädchen
im Iran, in Afghanistan.
Wir bitten dich:
Schaffe deinem Frieden Raum.
Erbarme dich.

Du bleibst, Gott!
Dir vertrauen wir unsere privaten Sorgen an.
Dir vertrauen wir unsere Hoffnungen an.
Wir bitten dich
für die Kranken, 
in ihrer Sehnsucht nach Heilung,
in ihrer Hilfsbedürftigkeit.
Wir bitten dich
für die Obdachlosen in unseren Städten.
Wir bitten dich um Ausdauer und Kraft
für alle, die anderen beistehen,
in Hunger, Krankheit, Not.
Bleib an ihrer Seite.
Wir bitten dich:
Schaffe deinem Frieden Raum.
Erbarme dich.

Du bleibst, Gott!
Du siehst,
wie wir sind.
Du hörst, 
was uns bedrängt.
Du kennst unseren Glauben.
Du liebst uns und unsere Kinder.
Bewahre uns und deine ganze Welt in deiner Liebe
durch Jesus Christus,
unseren Bruder.
Er ist der Friede und unsere Hoffnung – 
heute und alle Tage.
Amen.

Sonntagsgebete VELKD

+ Der Herr sei mit Euch +

Der Herr segne und behüte Dich.
Der Herr laße Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.
Der Herr erhebe Sein Angesicht auf Dich und schenke Dir Seinen Frieden.
4. Mose 6,24-26

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Laß mich Dein sein und bleiben, Du treuer Gott und Herr (LKG 52)

Treppenhaus im Vatikan

Lass mich Dein sein und bleiben, Du treuer Gott und Herr, von Dir lass mich nichts treiben, halt mich bei Deiner Lehr. Herr, lass mich nur nicht wanken, gib mir Beständigkeit; dafür will ich Dir danken in alle Ewigkeit.

Nikolaus Selnecker 1572

21. Sonntag nach Trinitatis: “Geistliche Waffenrüstung”

So jemand auch kämpfet, wird er doch nicht gekrönet, er kämpfe denn recht.

2. Timotheus 2,5

Fortlaufende Lese

Siehe, selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist; darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. 18 Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt. 19 In sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in sieben wird dich kein Übel anrühren. 20 In der Hungersnot wird er dich vom Tod erlösen und im Kriege von des Schwertes Gewalt. 21 Er wird dich verbergen vor der Geißel der Zunge, dass du dich nicht fürchten musst, wenn Verderben kommt. 22 Über Verderben und Hunger wirst du lachen und dich vor den wilden Tieren im Lande nicht fürchten. 23 Denn dein Bund wird sein mit den Steinen auf dem Felde, und die wilden Tiere werden Frieden mit dir halten, 24 und du wirst erfahren, dass deine Hütte Frieden hat, und wirst deine Stätte überschauen und nichts vermissen, 25 und du wirst erfahren, dass deine Kinder sich mehren und deine Nachkommen wie das Gras auf Erden sind, 26 und du wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingebracht werden zur rechten Zeit. 27 Siehe, das haben wir erforscht, so ist es; darauf höre und merke du dir’s.

Hiob 5,17-27

Tageslese

Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Auch sollen die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; 30 und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; 31 und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.

1. Korinther 7,29-31

Wir beten mit der Kollekte für den 21. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der Du die Schar Deiner Gläubigen bewahrest in Deiner starken Hand, wir bitten Dich: Laß uns in allem Kampf gegen den bösen Feind auf Christus schauen und durch ihn den Sieg gewinnen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.156

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen

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Preis, Lob und Dank sei Gott dem Herren (LKG 51)

Cornelia Kirschs “Lutherstadt Kalender”: Novemberblatt

Preis, Lob und Dank sei Gott dem Herren, der seiner Menschen Jammer wehrt und sammelt draus zu seinen Ehren sich eine ewge Kirch auf Erd, die er von Anfang schön erbauet als seine auserwählte Stadt, die allezeit auf ihn vertrauet und tröst’ sich solcher großen Gnad.

Der Heilig Geist darin regieret, hat seine Hüter eingesetzt; die wachen stets, wie sich’s gebühret, dass Gottes Haus sei unverletzt; die führn das Predigtamt darinnen und zeigen an das ewig Licht; darin wir Bürgerrecht gewinnen durch Glauben, Lieb und Zuversicht.

Die recht in dieser Kirche wohnen, die werden in Gott selig sein; des Todes Flut wird sie verschonen, denn Gottes Arche schließt sie ein. Für sie ist Christi Blut vergossen, das sie im Glauben nehmen an, und werden Gottes Hausgenossen, sind ihm auch willig untertan.

Obwohl die Pforten offen stehen und hell das Licht des Tages scheint, kann doch hinein nicht jeder gehen, zu sein mit Gott dem Herrn vereint. Es ist kein Weg, denn nur der Glaube an Jesus Christus, unsern Herrn; wer den nicht geht, muss draußen bleiben, solang er sich nicht will bekehrn.

Also wird nun Gottes Gemeine gepflegt, erhalten in der Zeit; Gott, unser Hort, schützt sie alleine und segnet sie in Ewigkeit. Auch nach dem Tod will er ihr geben aus Christi Wohltat, Füll und Gnad das freudenreiche ewge Leben. Das gib auch uns, Herr unser Gott!

Petrus Herbert 1566 (LKG 51)

21. Sonntag nach Trinitatis: “Geistliche Waffenrüstung”

So jemand auch kämpfet, wird er doch nicht gekrönet, er kämpfe denn recht.

2. Timotheus 2,5

Fortlaufende Lese

Da hob Elifas von Teman an und sprach: 2 Du hast’s vielleicht nicht gern, wenn man versucht, mit dir zu reden; aber Worte zurückhalten, wer kann’s? 3 Siehe, du hast viele unterwiesen und matte Hände gestärkt; 4 deine Rede hat die Strauchelnden aufgerichtet, und die bebenden Knie hast du gekräftigt. 5 Nun es aber an dich kommt, wirst du weich, und nun es dich trifft, erschrickst du! 6 Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost, und die Unsträflichkeit deiner Wege deine Hoffnung? 7 Bedenke doch: Wo ist ein Unschuldiger umgekommen? Oder wo wurden die Gerechten je vertilgt? 8 Wohl aber habe ich gesehen: Die da Frevel pflügten und Unheil säten, ernteten es auch ein. 9 Durch den Odem Gottes sind sie umgekommen und vom Schnauben seines Zorns vertilgt. 10 Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen und die Zähne der jungen Löwen sind zerbrochen. 11 Der Löwe kommt um, wenn er keine Beute hat, und die Jungen der Löwin werden zerstreut. 12 Zu mir ist heimlich ein Wort gekommen, und von ihm hat mein Ohr ein Flüstern empfangen 13 beim Nachsinnen über Gesichte in der Nacht, wenn tiefer Schlaf auf die Leute fällt; 14 da kam mich Furcht und Zittern an, und alle meine Gebeine erschraken. 15 Und ein Hauch fährt an mir vorüber; es stehen mir die Haare zu Berge an meinem Leibe. 16 Da steht ein Gebilde vor meinen Augen, doch ich erkenne seine Gestalt nicht; es ist eine Stille, und ich höre eine Stimme: 17 Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott oder ein Mann rein sein vor dem, der ihn gemacht hat? 18 Siehe, seinen Dienern traut er nicht, und seinen Boten wirft er Torheit vor: 19 wie viel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen und auf Staub gegründet sind und wie Motten zerdrückt werden! 20 Es währt vom Morgen bis zum Abend, so werden sie zerschlagen, und ehe man’s gewahr wird, sind sie ganz dahin. 21 Ihr Zelt wird abgebrochen, und sie sterben ohne Einsicht.

Hiob 4,1-21

Tageslese

Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. 32 Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dann umkehrst, so stärke deine Brüder. 33 Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. 34 Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst. 35 Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr je Mangel gehabt? Sie sprachen: Nein, keinen. 36 Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch eine Tasche, und wer’s nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert. 37 Denn ich sage euch: Es muss das an mir vollendet werden, was geschrieben steht: »Er ist zu den Übeltätern gerechnet worden.« Denn was von mir geschrieben ist, das hat ein Ende. 38 Sie sprachen aber: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.

Lukas 22,31-38

Wir beten mit der Kollekte für den 21. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der Du die Schar Deiner Gläubigen bewahrest in Deiner starken Hand, wir bitten Dich: Laß uns in allem Kampf gegen den bösen Feind auf Christus schauen und durch ihn den Sieg gewinnen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.156

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen

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Lob Gott getrost mit Singen, frohlock Du christlich Schar! (LKG 50)

Friedhof an Allerheiligen

Lob Gott getrost mit Singen, frohlock, Du christlich Schar! Dir soll es nicht misslingen, Gott hilft Dir immerdar. Ob Du gleich hier musst tragen viel Widerwärtigkeit, sollst Du doch nicht verzagen; er hilft aus allem Leid.

Dich hat er sich erkoren, durch sein Wort auferbaut, bei seinem Eid geschworen, dieweil Du ihm vertraut, dass er Deiner will pflegen in aller Angst und Not, Dein Feinde niederlegen, die schmähen Dich mit Spott.

Kann und mag auch verlassen ein Mutter je ihr Kind und also gar verstoßen, dass es kein Gnad mehr findt? Und ob sich’s möcht begeben, dass sie so gar abfiel: Gott schwört bei seinem Leben, er Dich nicht lassen will.

Darum lass Dich nicht schrecken, o Du christgläubge Schar! Gott wird Dir Hilf erwecken und Dein selbst nehmen wahr. Er wird seim Volk verkünden sehr freudenreichen Trost, wie sie von ihren Sünden sollen werden erlöst.

Es tut ihn nicht gereuen, was er vorlängst gedeut’, sein Kirche zu erneuen in dieser fährlichn Zeit. Er wird herzlich anschauen Dein’ Jammer und Elend, Dich herrlich auferbauen durch Wort und Sakrament.

Gott solln wir fröhlich loben, der sich aus großer Gnad durch seine milden Gaben uns kundgegeben hat. Er wird uns auch erhalten in Lieb und Einigkeit und unser freundlich walten hier und in Ewigkeit.

Böhmische Brüder 1544 (LKG 50)

21. Sonntag nach Trinitatis: “Geistliche Waffenrüstung”

So jemand auch kämpfet, wird er doch nicht gekrönet, er kämpfe denn recht.

2. Timotheus 2,5

Fortlaufende Lese

Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag. 2 Und Hiob sprach: 3 Ausgelöscht sei der Tag, an dem ich geboren bin, und die Nacht, da man sprach: Ein Knabe kam zur Welt! 4 Jener Tag sei Finsternis, und Gott droben frage nicht nach ihm! Kein Glanz soll über ihm scheinen! 5 Finsternis und Dunkel sollen ihn überwältigen und düstere Wolken über ihm bleiben, und Verfinsterung am Tage mache ihn schrecklich! 6 Jene Nacht – das Dunkel nehme sie hinweg, sie soll sich nicht unter den Tagen des Jahres freuen noch in die Zahl der Monde kommen! 7 Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar und kein Jauchzen darin! 8 Es sollen sie verfluchen, die einen Tag verfluchen können, und die da kundig sind, den Leviatan zu wecken! 9 Ihre Sterne sollen finster sein in ihrer Dämmerung. Die Nacht hoffe aufs Licht, doch es komme nicht, und sie sehe nicht die Wimpern der Morgenröte, 10 weil sie nicht verschlossen hat die Tür des Leibes meiner Mutter und nicht verborgen das Unglück vor meinen Augen! 11 Warum bin ich nicht gestorben im Mutterschoß? Warum bin ich nicht umgekommen, als ich aus dem Mutterleib kam? 12 Warum hat man mich auf den Schoß genommen? Warum bin ich an den Brüsten gesäugt? 13 Dann läge ich da und wäre still, dann schliefe ich und hätte Ruhe 14 mit den Königen und Ratsherren auf Erden, die sich Grüfte erbauten, 15 oder mit den Fürsten, die Gold hatten und deren Häuser voll Silber waren; 16 wie eine Fehlgeburt, die man verscharrt hat, hätte ich nie gelebt, wie Kinder, die das Licht nie gesehen haben. 17 Dort haben die Frevler aufgehört mit Toben; dort ruhen, die viel Mühe gehabt haben. 18 Da haben die Gefangenen allesamt Frieden und hören nicht die Stimme des Treibers. 19 Da sind Klein und Groß gleich und der Knecht ist frei von seinem Herrn. 20 Warum gibt Gott das Licht dem Mühseligen und das Leben den betrübten Herzen – 21 die auf den Tod warten, und er kommt nicht, und nach ihm suchen mehr als nach Schätzen, 22 die sich sehr freuten und fröhlich wären, wenn sie ein Grab bekämen –, 23 dem Mann, dessen Weg verborgen ist, dem Gott den Pfad ringsum verdeckt hat? 24 Denn wenn ich essen soll, muss ich seufzen, und mein Schreien fährt heraus wie Wasser. 25 Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute, hat mich getroffen. 26 Ich hatte keinen Frieden, keine Rast, keine Ruhe, da kam schon wieder ein Ungemach!

Hiob 3,1-26

Tageslese

Wisst ihr nicht, dass, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen? 14 So hat auch der Herr befohlen, dass, die das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen. 15 Ich aber habe von alledem keinen Gebrauch gemacht. Ich schreibe auch nicht deshalb davon, damit es nun mit mir so gehalten werde. Lieber wollte ich sterben – meinen Ruhm soll niemand zunichtemachen! 16 Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! 17 Tue ich’s freiwillig, so wird’s mir gelohnt. Tue ich’s aber unfreiwillig, so ist mir das Amt doch anvertraut. 18 Was ist denn nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium predige ohne Entgelt, sodass ich von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache.

1. Korinther 9,13-18

Wir beten mit der Kollekte für den 21. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, der Du die Schar Deiner Gläubigen bewahrest in Deiner starken Hand, wir bitten Dich: Laß uns in allem Kampf gegen den bösen Feind auf Christus schauen und durch ihn den Sieg gewinnen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.156

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen

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Dr. Martin Luther´s sermon: John 4,46-54

Claude Vignon – Parable of the Unforgiving Servant

Here Dr. Martin Luther´s sermon for the 21st Sunday after Trinity on John 4,46-54 in English as found in “A year in the Gospels with Martin Luther” Vol. 2 (St. Louis, CPH. 2018) Pg. 1023-1033.

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Wittenberg and Beyond:  Travels of Peggy and Jeremy Pera – Herbst 2023 

This fall, we decided to combine two of our joys, the joy of serving others and the joy of travel.  This led us to ask Director Rev. Dr. Wilhelm Weber of the Old Latin School [Alte Latein Schule auf Deutsch] in Wittenberg Germany,  if we could come and spend two weeks assisting the ministry there in any capacity.  He approved our request and suggested that the best time to come would be late September-early October.  This became the centerpiece of our trip and the most significant purpose thereof.

The flight to Berlin and on September 15 and train to Wittenberg was supposed to be simple and looked so on paper.  However, the reality was our flight in Kansas City was canceled due to mechanical problems, which meant we missed our connecting flight.  This led to being routed through Chicago, then to Frankfurt, and finally to Berlin.  Two of those flights were also delayed, but we finally made it to Wittenberg and were greeted by our Airbnb host, Frau Kuehner, an energetic, friendly woman who immediately made us feel at home.  She was thoughtful enough to supply us with grocery necessities, as the stores were closed and would be on Sunday, the next day.  We were very tired after a 27 hour day of travel.

We first met the Weber’s at the Old Latin School [referred to as OLS] at 9:00 the next morning for the English language service.  Although the attendance was very small, Dr. Weber did not cut any corners and offered us Word and Sacrament.  I might add that he is an excellent preacher.  Angelica, his gracious wife, is a language teacher in a local private Christian school and also conducts German language classes for the Ukrainian refugees housed at the OLS. 

Sunday was a time to get acclimated to our apartment and home for the next two weeks.  It was on the third, actually fourth level of a European style building of the 1700’s.  I think Peggy counted 46 steps to climb each time we entered; I didn’t bother.  Our spacious apartment with its thoroughly modern conveniences served us well for the next two weeks.  Of course, it took us a while to figure out the appliances etc., especially translating the German instruction book for the washing machine!

The next day, we reported for “work” at the OLS, but not before a trip to the Baekerei [Bakery] for fresh breads etc. for breakfast.  This became a daily pleasurable event.  Dr. Weber, Wilhelm, explained what our “duties’ ‘ would be.  This consisted of stamping books in the OLS library, a task that was partially done but put on hold by the staff of one.  Up and down the ladder, stamping the books, returning them in order did not tax us.  It gave us ample opportunity to marvel at the collection of books, many of them very old [some printed in the early 1500’s] contained in the Library.  Most were Theology related; many commentaries, Greek and Hebrew texts, dictionaries, dogmatics, apologetics, church history etc.  It was easy to wander off task and lose oneself in the treasure trove of books.  We did our fair share of browsing during our “work” time. 

While working in the Library next to the office, we were also tasked with receiving at the front desk.  There is usually not a steady stream of traffic in and out of the School, but someone does need to greet when a visitor comes.  This allowed Dr. Weber a free hand to do whatever he needed to during the middle of the day.

The OLS is home to 27-29 Ukrainian refugees in family units.  They have come through the auspices of Lutheran Church bodies, worship in their own language with their own pastors at the OLS chapel.  Their children attend German schools.  The men and many women have jobs.  They attend language classes and are at work incorporating into German society while hoping to return to their native land.  They were very friendly, polite and did not want to disturb anyone.  English was not well known.  We enjoyed our short times of mingling with them.

WORSHIP EXPERIENCES

I already spoke of our first worship experience at the OLS.  Immediately after worship on that first Sunday, the bells tolled at the Marien Kirche, St. Mary’s, or City Church, a UNESCO World Heritage Site, located about 20 paces from the OLS.  We took advantage of that opportunity and attended the Gottesdienst [worship service] in the German language.  There were a surprising number of people in attendance, mostly elderly, [of course, that describes us as well!] that gathered at the mother church of the Reformation, the church where Luther preached his hundreds upon hundreds of sermons, and that houses famous works of art by Lucas Cranack and others.  There is also a short chapel service [Mittagsgebet] there during the week, which I tried to attend.  The hearing environment was challenging, but I could usually at least catch the drift of what was going on. 

The Castle Church [Schosskirche] anchoring the west end of Old Wittenberg is where on this day – I’m writing on October 31 – in 1517, Dr. Luther posted 95 Theses or statements mostly against the sale of indulgences, an abuse that had crept into the Medieval Church.  This, of course, immediately reverberated not just locally, but eventually throughout the world.  The Castle Church contains the tombs of Luther, Melanchthon, and other reformers.  The original doors were destroyed by fire in the 1700’s and were replaced with bronze doors with the 95 Theses inscribed on them.

A Lutheran entity called the Wittenberg English Ministry, WEM for short, also conducts chapels and worship services in both the Castle Church of 95 Theses fame, and the City Church.  Guest Pastors from the USA come for two week intervals to conduct the services.  They are also served by Deputy Directors who provide logistical support.  We met the Directors who just happened to be St. John’s College [Peggy and Jeremy’s Alma Mater] as well as Concordia Seward Alumni!  We had much to talk about.  The visiting Pastor had attended Concordia Portland and had grown up in the LCMS.  These spiritual leaders provided additional worship opportunities.  I even got conned into playing the small parlor organs for a chapel and one of the worship services at the OLS.  I blame Peggy for that.

I would add that each Friday, there is a brief 30 minute organ concert at either the Schlosskirche or the Stadtkirche.  They both have magnificent Sauer organs and very proficient Cantors/organists!  It was such a treat to hear the organs for worship and concert.

Wittenberg: The City

Wittenberg is a small city of about 40,000 with an extremely well-preserved Altstadt.  The Allies refrained from bombing the town during  WW2 due to its historical significance, thus preserving its medieval character.  The Marktplatz, or City Square, is a lively place lined with hotels, coffee shops, bakeries, restaurants, shops etc. and is a gathering place for many events.  During our time there, Wittenberg hosted a “Toepfer” [pottery] festival complete with over 70 various pottery vendors.  Peggy made a purchase – boiled egg holders!  Some of our best German food was at the food tents at the festival.  Without a car during the first two weeks, we walked and walked and walked some more.  We enjoyed seeing the biking culture with people of all ages [including those elderly spoken of earlier] riding not just for pleasure, but as part of their daily routine.  It was most interesting to observe the Germans in this small city during the course of a two week period conducting their daily affairs.  Most were quite friendly and helpful when asked.  “Good mornings” and casual “hello’s” weren’t usually initiated by them and were often unanswered much to Peggy’s dismay. 

Another attraction of the city is the Lutherhuas, the Augustinian monastery that became the home of the Luther’s and also housed students at the University in Luther’s day.  Today, the Lutherhaus contains a museum of manuscripts, objects, artwork etc. of the Reformation era –  very interesting!

Stammtisch: 

On Thursday evenings, a small group of people gather at the OLS for an event called Stammtisch.  It was begun a number of years ago by the Burgermeister [Mayor] of Wittenberg as a forum to develop congeniality, cooperation, harmony, etc. within the city.  The language is English, and anyone is welcome to attend.  Beer and wine are served [of course] while conversation develops and deepens amongst the participants.  We attended two of these events and found them fascinating.  The small group contained historians, authors, businessmen, psychologists, etc. all contributing to lively and congenial conversations.  This is not a ministry of the OLS, but it is certainly a forum where Christian caring and concern can be demonstrated and displayed.  It was especially interesting to hear from the historians/authors about life after WW2 going into the Communist era and beyond.  They lived this history.

Woerlitzer:

Our Airbnb hosts, whom we came to appreciate and know rather well, invited us to visit the Woerlitzer Park, another UNESCO World Heritage site that is very near Wittenberg.  On a stunningly beautiful day, we crossed the Elbe River, drove through several picturesque German villages and arrived at the Woerlitzer.  The Park is a gigantic English style garden that was developed by Prince Leopold II.  Architects, engineers, artists, horticulturists etc. all collaborated to produce grounds of beauty and grace.  We enjoyed a picnic lunch with the Kuehner’s, conducting our conversation in German and in English.  Dr. Kuehner is a retired chemical engineer whose Australian daughter owns our apartment. We certainly thought our hosts went above and beyond to treat us to this day!

Guests:

We came to serve, but were served in many ways by others. For example, a young woman from Turkey helped us navigate the Berlin air terminal and find our train platform.  Another example is above.  Dr. Wilhelm and Angelica invited us into their home after our second Sunday service for a sumptuous German style breakfast.  Beautifully displayed cheeses, breads, sausages, eggs, marmalades, coffee, juices along with delightful conversation highlighted our morning.  What a treat this was for us.  They also invited a U.S. guest from Georgia who had worked in Wichita and knew many of the same people we did!  We were treated very, very well.

Home Away From Home:

After two weeks in our adopted home town in Germany, we began to feel at home.  We started to recognize people on the street and even knew them by name thanks to the Stammtisch.  Repeated trips to the baekereis and café’s led us to know by sight some of the staff even if we didn’t know their names.  The Webers and Kuehners made us feel at home.  English ministry staff provided connections to our church bodies etc.  We experienced more of the Church as the Body of Christ!  With a touch of sadness, we repacked, strolled to the Bahnhof, and bade a fond farewell to Wittenberg before entering the next phase of our journey.  [I might add that the Hauptbahnhof in Wittenberg has a great bakery and coffee!] On to Leipzig!

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Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich (LKG 237)

Melaten Friedhof (Köln/FAZ)

Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich; sooft ich ruf und bete, weicht alles hinter sich. Hab ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt bei Gott, was kann mir tun der Feinde und Widersacher Rott?

Nun weiß und glaub ich feste, ich rühm’s auch ohne Scheu, dass Gott, der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei und dass in allen Fällen er mir zur Rechten steh und dämpfe Sturm und Wellen und was mir bringet Weh.

Der Grund, da ich mich gründe, ist Christus und sein Blut; das machet, dass ich finde das ewge, wahre Gut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd; was Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert.

Mein Jesus ist mein Ehre, mein Glanz und schönes Licht. Wenn der nicht in mir wäre, so dürft und könnt ich nicht vor Gottes Augen stehen und vor dem Sternensitz, ich müsste stracks vergehen wie Wachs in Feuershitz.

Der, der hat ausgelöschet, was mit sich führt den Tod; der ist’s, der mich rein wäschet, macht schneeweiß, was ist rot. In ihm kann ich mich freuen, hab einen Heldenmut, darf kein Gerichte scheuen, wie sonst ein Sünder tut.

Nichts, nichts kann mich verdammen, nichts nimmet mir mein Herz: die Höll und ihre Flammen die sind mir nur ein Scherz. Kein Urteil mich erschrecket, kein Unheil mich betrübt, weil mich mit Flügeln decket mein Heiland, der mich liebt.

Sein Geist wohnt mir im Herzen, regiert mir meinen Sinn, vertreibet Sorg und Schmerzen, nimmt allen Kummer hin; gibt Segen und Gedeihen dem, was er in mir schafft, hilft mir das Abba schreien aus aller meiner Kraft.

Und wenn an meinem Orte sich Furcht und Schrecken findt, so seufzt und spricht er Worte, die unaussprechlich sind mir zwar und meinem Munde, Gott aber wohl bewusst, der an des Herzens Grunde ersiehet seine Lust.

Sein Geist spricht meinem Geiste manch süßes Trostwort zu: wie Gott dem Hilfe leiste, der bei ihm suchet Ruh, und wie er hab erbauet ein edle neue Stadt, da Aug und Herze schauet, was es geglaubet hat.

Da ist mein Teil und Erbe mir prächtig zugericht’; wenn ich gleich fall und sterbe, fällt doch mein Himmel nicht. Muss ich auch gleich hier feuchten mit Tränen meine Zeit, mein Jesus und sein Leuchten durchsüßet alles Leid.

Wer sich mit dem verbindet, den Satan fleucht und haßt, der wird verfolgt und findet ein hohe, schwere Last zu leiden und zu tragen, gerät in Hohn und Spott; das Kreuz und alle Plagen die sind sein täglich Brot.

Das ist mir nicht verborgen, doch bin ich unverzagt. Gott will ich lassen sorgen, dem ich mich zugesagt; es koste Leib und Leben und alles, was ich hab, an Dir will ich fest kleben und nimmer lassen ab.

Die Welt, die mag zerbrechen, Du stehst mir ewiglich; kein Brennen, Hauen, Stechen soll trennen mich und Dich; kein Hunger und kein Dürsten, kein Armut, keine Pein, kein Zorn der großen Fürsten soll mir ein Hindrung sein.

Kein Engel, keine Freuden, kein Thron, kein Herrlichkeit, kein Lieben und kein Leiden, kein Angst und Fährlichkeit, was man nur kann erdenken, es sei klein oder groß: der keines soll mich lenken aus deinem Arm und Schoß.

Mein Herze geht in Sprüngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 237)

Tag des Gedächtnisses der Heiligen (1. November)

So seid Ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Epheser 2,19

Introitus

1Freuet euch des Herrn, ihr Gerechten; die Frommen sollen ihn recht preisen. 2Danket dem Herrn mit der Harfe; lobsinget ihm zur Harfe von zehn Saiten! 3Singet ihm  ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit fröhlichem Schall! 4Denn des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss. 5Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist voll der Güte des Herrn. 6Der Himmel ist durch das Wort des Herrn gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes. 7Er  hält die Wasser des Meeres zusammen wie in einem Schlauch und sammelt in Kammern die Fluten. 8Alle Welt fürchte den Herrn, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet. 9Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da. 10Der Herr macht zunichte der Heiden Rat und wehrt den Plänen der Völker. 11Aber der Ratschluss des Herrn bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für. 12Wohl dem Volk,  dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! 13Der Herr schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder. 14Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen. 15Der ihnen allen das Herz geschaffen hat, achtet auf alle ihre Werke. 16Einem König hilft nicht seine große Macht; ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft. 17 Rosse helfen auch nicht; da wäre man betrogen; und ihre große Stärke errettet nicht. 18Siehe, des Herrn Auge sieht auf alle, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen, 19dass er ihre Seele errette vom Tode und sie am Leben erhalte in Hungersnot. 20Unsre Seele harrt auf den Herrn; er ist uns Hilfe und Schild. 21Denn unser Herz freut sich seiner, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. 22Deine Güte, Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.

Psalm 33

Alttestamentliche Lesung

Zu jener Zeit wird Michael auftreten, der große Engelfürst, der für dein Volk einsteht. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen. 2 Und viele, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande. 3 Und die Verständigen[1] werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Daniel 12,1-3

Epistel

Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, 10 und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm! 11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und um die vier Wesen und fielen nieder vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an 12 und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Offenbarung 7,9-12

Evangelium

Als er aber das Volk sah, ging er auf einen  Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. 2Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: 3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. 4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. 5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. 6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. 7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. 8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. 9Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. 10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. 11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. 12Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie  verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

Matthäus 5,1-12

Kollekte

O Herr Christus, der Du die Krone und der Lohn aller Heiligen bist: verleihe uns Gnade, daß auch wir nach ihrem Vorbild Dir nachfolgen und mit Dir in ewiger Freude leben. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres, S. 158

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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