O Gott Vater in Ewigkeit, voller Gnade und Barmherzigkeit (LKG 218)

O Gott Vater in Ewigkeit, voll Gnade und Barmherzigkeit:  Sei mir gnädig durch Deinen Sohn, den Du für mich hast sterben lan.

Sieh an sein Leid und Marter groß, mach mich dadurch von Sünden los; sein Wunden, Schmerzen, Angst und Pein lass Dir meine Versöhnung sein.

Ach, Herr, mein Sünd vergib aus Gnad, daß mir dieselb zum Tod nicht schad; erzeig mir Dein Barmherzigkeit, leg allen Zorn und Straf beiseit.

Sieh an die Wunden Deines Sohns und mach mich würdig seines Lohns. Sieh nicht an die Sünde mein, vielmehr die Meng der Wunden sein.

Dein beleidigt Majestät gänzlich dadurch versöhnt er hat. Was ich nicht bin, findst Du bei ihm, sein Tod ist und bleibt mein Gewinn.

Sein rosinfarben teuer Blut ist mein Erbteil und höchstes Gut. Verleih, daß ich von ganzem Herz all mein Vertrauen darauf setz

und in dem bittern Leiden sein stets hab die höchste Freude mein. So will ich, Herr, stets danken Dir für Deine Gnade für und für.

Melchior Eccard 1599

Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen. 

Galater 6,2

Dienstag nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)

Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwänglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Und die ganze Gemeinde der Israeliten zog aus der Wüste Sin weiter ihre Tagereisen, wie ihnen der HERR befahl, und sie lagerten sich in Refidim. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.  2 Und sie haderten mit Mose und sprachen: Gib uns Wasser, dass wir trinken. Mose sprach zu ihnen: Was hadert ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN?  3 Als aber dort das Volk nach Wasser dürstete, murrten sie wider Mose und sprachen: Warum hast du uns aus Ägypten ziehen lassen, dass du uns, unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben lässt?  4 Mose schrie zum HERRN und sprach: Was soll ich mit dem Volk tun? Es fehlt nicht viel, so werden sie mich noch steinigen.  5 Der HERR sprach zu ihm: Geh vor dem Volk her und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir und nimm deinen Stab in deine Hand, mit dem du den Nil schlugst, und geh hin.  6 Siehe, ich will dort vor dir stehen auf dem Fels am Horeb. Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten von Israel.  7 Da nannte er den Ort Massa und Meriba, weil die Israeliten dort gehadert und den HERRN versucht und gesagt hatten: Ist der HERR unter uns oder nicht? 

2. Mose 17,1-7

Tageslese

Wenn aber jemand Betrübnis angerichtet hat, der hat nicht mich betrübt, sondern zum Teil – damit ich nicht zu viel sage – euch alle. 6 Es ist genug, dass derselbe von den meisten gestraft ist, 7 sodass ihr ihm nun desto mehr vergeben und ihn trösten sollt, auf dass er nicht in allzu große Traurigkeit versinke. 8 Darum ermahne ich euch, dass ihr Liebe an ihm beweist. 9 Denn darum habe ich auch geschrieben, damit ich erkenne, ob ihr rechtschaffen seid, gehorsam in allen Stücken. 10 Wem aber ihr etwas vergebt, dem vergebe ich auch. Denn auch ich habe, wenn ich etwas zu vergeben hatte, es vergeben um euretwillen vor Christi Angesicht, 11 auf dass wir nicht überlistet werden vom Satan; denn uns ist nicht unbekannt, was er im Sinn hat. 

2. Korinther 2,5-11

Mittagsgebet am Dienstag

Herr, in der Mitte des lauten und geschäftigten Tages, in diesem Augenblick des Einhaltens, des Aufatmens und der plötzlichen Stille, laß auch mich nun einhalten und meine Gemeinde um dich versammeln, daß sie in dir Ruhe und Rast des Mittags finde. Empfange in dieser Stunde aufs neue das Lob deiner Schöpfung, die innige Verehrung deiner Kinder. Amen. 

Orate fratres S.39

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Stärk mich mit Deinem Freudengeist

Und weil ich denn in meinem Sinn, wie ich zuvor geklaget,
auch ein betrübter Sünder bin, den sein Gewissen naget,
und gerne möcht im Blute Dein  von Sünden absolviret sein, wie David und Manasse,

so komm auch ich zu Dir allhie in meiner Angst geschritten
und tu Dich mit gebeugtem Knie von ganzem Herzen bitten:
Verzeih mir doch gnädiglich,  was ich mein Lebtag wider dich auf Erden hab begangen.

O Herre Gott, vergib mirs doch  um Deines Namens Willen;
Du wollst abtun das schwere Joch der Sünden Jammer stillen,
daß sich mein Herz zufrieden geb und Dir hinfort zu Ehren leb in kindlichem Gehorsam.

Stärk mich mit Deinem Freudengeist, heil mich mit Deinen Wunden,
Wasch mich mit Deinem Todesschweiß  in meiner letzten Stunden,
und nimm mich einst, wann Dir’s gefällt, im wahrem Glauben aus der Welt zu Deinen Auserwählten.

Bartholomäus Ringwaldt 1588 (LKG 217,5-8)

Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Galater 6,2

Montag nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)

Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwänglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Und die Israeliten taten’s und sammelten, einer viel, der andere wenig.  18 Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, so viel er zum Essen brauchte.  19 Und Mose sprach zu ihnen: Niemand lasse etwas davon übrig bis zum nächsten Morgen.  20 Aber sie gehorchten Mose nicht. Und etliche ließen davon übrig bis zum nächsten Morgen; da wurde es voller Würmer und stinkend. Und Mose wurde zornig auf sie.  21 Sie sammelten aber alle Morgen, so viel ein jeder zum Essen brauchte. Wenn aber die Sonne heiß schien, zerschmolz es.  22 Und am sechsten Tage sammelten sie doppelt so viel Brot, je zwei Krüge voll für einen. Und alle Vorsteher der Gemeinde kamen hin und verkündeten’s Mose.  23 Und er sprach zu ihnen: Das ist’s, was der HERR gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.  24 Und sie legten’s beiseite bis zum nächsten Morgen, wie Mose geboten hatte. Da wurde es nicht stinkend und war auch kein Wurm darin.  25 Da sprach Mose: Esst dies heute, denn heute ist der Sabbat des HERRN; ihr werdet heute nichts finden auf dem Felde.  26 Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebente Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein.  27 Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus, um zu sammeln, und fanden nichts.  28 Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten?  29 Sehet, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage für zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage.  30 Also ruhte das Volk am siebenten Tage.  31 Und das Haus Israel nannte es Manna. Und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig.  32 Und Mose sprach: Das ist’s, was der HERR geboten hat: Fülle einen Krug davon, um es aufzubewahren für eure Nachkommen, auf dass man sehe das Brot, mit dem ich euch gespeist habe in der Wüste, als ich euch aus Ägyptenland führte.  33 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm ein Gefäß und tu Manna hinein, einen Krug voll, und stelle es hin vor den HERRN, dass es aufbewahrt werde für eure Nachkommen.  34 Wie der HERR es Mose geboten hatte, so stellte Aaron das Gefäß vor die Lade des Zeugnisses, damit es aufbewahrt werde.  35 Und die Israeliten aßen Manna vierzig Jahre lang, bis sie in bewohntes Land kamen; bis an die Grenze des Landes Kanaan aßen sie Manna.  36 Ein Krug aber ist der zehnte Teil eines Scheffels. 

2. Mose 16,17-36

Tageslese

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! 14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. 15 Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.

Kolosser 3,12-15

Mittagsgebet für Montag

Du Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch dein mächtiges Wort. Du waltest durch die Zeiten und füllest die Jahre mit deiner Frucht. 

Samen gibst du und gibst die Ernte, die Arbeit gibst du und segnest das Werk. Inmitten der Schmerzen erquickest du mit Wonne, inmitten der Unrast rufest du uns mit heiligem Ruf zu Sammlung und Stille. Wir beten dich an. Amen.

Orate fratres S. 29

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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4th Sunday after Trinity

Museum Meermanno Westreenianum, The Hague Notes: Petrus Comestor’s “Bible Historiale” (1372)

Carry one another’s burdens, and in this way, you will fulfill the law of Christ.

Galatians 6,2

Introit

As a deer longs for streams of water, so I long for you, O God!
I thirst for God, for the living God.
I say, “When will I be able to go and appear in God’s presence?”

I cannot eat; I weep day and night.
All day long they say to me, “Where is your God?”
I will remember and weep.
For I was once walking along with the great throng to the temple of God,
shouting and giving thanks along with the crowd as we celebrated the holy festival.
Why are you depressed, O my soul?
Why are you upset?
Wait for God!
For I will again give thanks to my God for his saving intervention.
I am depressed, so I will pray to you while in the region of the upper Jordan,
from Hermon, from Mount Mizar.
One deep stream calls out to another at the sound of your waterfalls; all your billows and waves overwhelm me.
By day the Lord decrees his loyal love, and by night he gives me a song, a prayer to the God of my life.
I will pray to God, my high ridge: “Why do you ignore me?
Why must I walk around mourning because my enemies oppress me?”
My enemies’ taunts cut me to the bone, as they say to me all day long, “Where is your God?”
Why are you depressed, O my soul?
Why are you upset?
Wait for God!
For I will again give thanks to my God for his saving intervention.

Psalm 42

Old Testament lesson

When Joseph’s brothers saw that their father was dead, they said, “What if Joseph bears a grudge and wants to repayus in full for all the harm we did to him?” So they sent word to Joseph, saying, “Your father gave these instructions before he died: ‘Tell Joseph this: Please forgive the sin of your brothers and the wrong they did when they treated you so badly.’ Now please forgive the sin of the servants of the God of your father.” When this message was reported to him, Joseph wept. Then his brothers also came and threw themselves down before him; they said, “Here we are; we are your slaves.”But Joseph answered them, “Don’t be afraid. Am I in the place of God?As for you, you meant to harm me, but God intended it for a good purpose, so he could preserve the lives of many people, as you can see this day. So now, don’t be afraid. I will provide for you and your little children.” Then he consoled them and spoke kindly to them.

Genesis 50,15-21

Epistle

Do not repay anyone evil for evil; consider what is good before all people. If possible, so far as it depends on you, live peaceably with all people. Do not avenge yourselves, dear friends, but give place to God’s wrath, for it is written, “Vengeance is mine, I will repay,” says the Lord. Rather, if your enemy is hungry, feed him; if he is thirsty, give him a drink; for in doing this you will be heaping burning coals on his head. Do not be overcome by evil, but overcome evil with good.

Romans 12,17-21

Holy Gospel

Be merciful, just as your Father is merciful. “Do not judge, and you will not be judged; do not condemn, and you will not be condemned; forgive, and you will be forgiven. Give, and it will be given to you: A good measure, pressed down, shaken together, running over, will be poured into your lap. For the measure you use will be the measure you receive.” He also told them a parable: “Someone who is blind cannot lead another who is blind, can he? Won’t they both fall into a pit? A disciple is not greater than his teacher, but everyone when fully trained will be like his teacher. Why do you see the speck in your brother’s eye, but fail to see the beam of wood in your own? How can you say to your brother, ‘Brother, let me remove the speck from your eye,’ while you yourself don’t see the beam in your own? You hypocrite! First remove the beam from your own eye, and then you can see clearly to remove the speck from your brother’s eye.

Luke 6,36-42

Dr. Martin Luther´s sermon on the 4th Sunday after Trinity (Luke 6,36-42) 

My sermon on 1. Samuel 24,1-20:

The Christian Creed 

I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.

And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.

And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.

Nicene Creed

Hymn of the week

O God, my faithful God, True fountain ever flowing, Without whom nothing is,
All perfect gifts bestowing: Give me a healthy frame, And may I have within
A conscience free from blame, A soul unstained by sin.

Grant me the strength to do With ready heart and willing Whatever You command,
My calling here fulfilling; That I do what I should While trusting You to bless
The outcome for my good, For You must give success.

Keep me from saying words That later need recalling; Guard me lest idle speech
May from my lips be falling; But when within my place I must and ought to speak,
Then to my words give grace Lest I offend the weak.

Lord, let me win my foes With kindly words and actions, And let me find good friends
For counsel and correction. Help me, as You have taught, To love both great and small
And by Your Spirit’s might To live in peace with all.

Let me depart this life Confiding in my Savior; By grace receive my soul
That it may live forever; And let my body have A quiet resting place
Within a Christian grave; And let it sleep in peace.

And on that final day When all the dead are waking, Stretch out Your mighty hand,
My deathly slumber breaking. Then let me hear Your voice, Redeem this earthly frame,
And bid me to rejoice With those who love Your name.

Johann Heermann (1585-1647) translated by Catherine Winkworth (1827-1878)

Prayer of the week

O Lord, our light and our salvation, You are our strength. Work in us a worthy fear and constant trust in Your mercy, that we would fear nothing else in this passing world. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Gracious Lord, sustain Matthew, our president; Rudolf, our Superintendent; and our pastors Mark, Felix, Johan, Markus, Andreij, Vadim as they proclaim Your exalted name and Word to us, that we may give thanks to Your name for Your steadfast love and faithfulness toward us in Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father, enable us through Your Law to see the logs in our own eyes, not only the specks in our brothers’ eyes, that we may not be judged and condemned by our own judgment and condemnation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty Lord, You raised up Joseph according to Your plan to exercise authority in Egypt, working good from what was meant only for evil. Work by Your power in the leaders and authorities of our nation, whom You have set in place, that many would be kept alive and protected in this life through their governance. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, answer our prayers for Karin, Ingrid, Angelika, Christoph, Friederike & Olly, Isabel, Elle, Max & Louis, Detlev und Biljana, Matzi und Timo, for Bob and Pauline, David and Markus, Felix and Johann, and especially for all who suffer on the day when they call to You by increasing their strength of soul. Preserve their lives, and grant them health and healing in accord with Your perfect will. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, though we walk in the midst of trouble in this broken world, You preserve our lives in Your Son, who forgives and sustains us with His body and blood. Stretch out Your hand against sin, death and hell to deliver us from their wrath. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, heavenly Father, You are merciful and through Christ have promised that You will neither judge nor condemn us, but graciously forgive all our sins and abundantly provide for all our wants of body and soul. By Your Holy Spirit, establish in our hearts a confident faith in Your mercy. Teach us in turn to be merciful to our neighbor, that we may not judge or condemn others, but willingly forgive all and, judging only ourselves, lead blessed lives in Your fear; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

Lutheran Church Missouri Synod

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make His face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up His countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-27

If you are called to preach this weekend, may the holy one and triune God give You joy and strength, wisdom, knowledge and insight, that You preach His holy will faithfully and His gracious promises invitingly. His most precious Gospel is “the power of God to save all who believe.” (Rom 1:16) and His good Word and Luther´s true teaching remains forever – just as His one, holy Christian Church + Amen.

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Herr Jesu Christ, Du höchstes Gut, Du Brunnquell aller Gnaden.

Herr Jesu Christ, Du höchstes Gut, Du Brunnquell aller Gnaden, sieh doch, wie ich in meinem Mut mit Schmerzen bin beladen und in mir hab der Pfeile viel, die im Gewissen ohne Ziel  mich armen Sünder drücken.

Erbarm Dich mein in solcher Last, nimm sie aus meinem Herzen, dieweil Du sie gebüßet hast am Holz mit Todesschmerzen, auf daß ich nicht vor großem Weh  in meinen Sünden untergeh und ewiglich verzage.

Fürwahr, wenn mir das kommet ein, was ich mein Tag begangen, so fällt mir auf das Herz ein Stein und bin mit Furcht umfangen; ja, ich weiß weder aus noch ein und müßte stracks verloren sein, wenn ich Dein Wort nicht hätte.

Aber Dein heilsam Wort das macht mit seinem süßen Singen, daß mir das Herze wieder lacht und neu beginnt zu springen; dieweil es alle Gnad verheißt  denen, die mit zerknirschtem Geist  zu Dir, o Jesu, kommen.

Bartholomäus Ringwaldt 1588 (LKG 217,1-4)

Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)

Sonnabend nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung) 

Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Von Elim brachen sie auf, und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, nachdem sie von Ägypten ausgezogen waren.  2 Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste.  3 Und die Israeliten sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, dass ihr diese ganze Gemeinde an Hunger sterben lasst.  4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich’s prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.  5 Am sechsten Tage aber wird’s geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, dass es doppelt so viel sein wird, wie sie sonst täglich sammeln.  6 Mose und Aaron sprachen zu ganz Israel: Am Abend sollt ihr innewerden, dass euch der HERR aus Ägyptenland geführt hat,  7 und am Morgen werdet ihr des HERRN Herrlichkeit sehen, denn er hat euer Murren wider den HERRN gehört. Was sind wir, dass ihr wider uns murrt?  8 Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot die Fülle, weil der HERR euer Murren gehört hat, womit ihr wider ihn gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht wider uns, sondern wider den HERRN.  9 Und Mose sprach zu Aaron: Sage der ganzen Gemeinde der Israeliten: Kommt herbei vor den HERRN, denn er hat euer Murren gehört.  10 Und als Aaron noch redete zu der ganzen Gemeinde der Israeliten, wandten sie sich zur Wüste hin, und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erschien in der Wolke.  11 Und der HERR sprach zu Mose:  12 Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen von Brot satt werden und sollt innewerden, dass ich, der HERR, euer Gott bin.  13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.  14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag’s in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.  15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat.  16 Das ist’s aber, was der HERR geboten hat: Ein jeder sammle, so viel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte. 

2. Mose 16,1-16

Tageslese

Nicht, dass du mich gerufen hättest, Jakob, oder dass du dich um mich gemüht hättest, Israel. 23 Mir hast du nicht die Schafe deines Brandopfers gebracht noch mich geehrt mit deinen Schlachtopfern. Ich habe dir nicht Arbeit gemacht mit Opfergaben, habe dich auch nicht bemüht mit Weihrauch. 24 Mir hast du nicht für Geld köstliches Gewürz gekauft, mich hast du mit dem Fett deiner Opfer nicht gelabt. Aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. 25 Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht. 26 Erinnere mich, lass uns miteinander rechten! Berichte du, damit du recht bekommst! 27 Schon dein Ahnherr hat gesündigt, und deine Wortführer sind von mir abgefallen. 28 Darum habe ich die Fürsten des Heiligtums entheiligt und Jakob dem Bann übergeben und Israel dem Hohn. 

Jesaja 43,22-28

Gebet am Samstag

Barmherziger Heiland, hilf mir stets eingedenk sein, daß ich sterben und für mein Leben und Amt vor dir Rechenschaft ablegen muß, auf daß ich klug werde. Sei mir ein gnädiger Richter! Ich gedenke vor deinem Angesicht aller derer, die du aus unserer Mitte abgerufen hast, und preise dich über die, welchen ihren Glauben vollendet haben. Sie sind in deiner Hand, und keine Qual rührt sie an. Erbarme dich aber auch in Gnaden derer, welche wie der Schächer erst im letzten Stündlein zu dir geschrieen haben und tue auch ihnen die Tür zum Vaterhaus auf. 

Sei auch gnädig allen, die durch die Schuld anderer, vielleicht auch durch mein Versagen, den Weg zu dir verfehlt haben. Laß sie nicht ewig verloren sein.

Erhalte und stärke uns mitten in aller Todesangst und Gefahr. Erquicke uns, die wir Sünder sind und deinen Zorn verdient haben, nach deiner Barmherzigkeit mit der Hoffnung des ewigen Lebens, da wir verklärt werden sollen in deiner Klarheit und dich schauen von Angesicht zu Angesicht. Amen. 

Orate fratres S.70

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Dr. Martin Luther predigt am 4. Sonntag nach Trinitatis

Luther (Holy Scriptures) and Melanchthon (Augsburg confession) under the cross of our good Lord and God IX

Dr. Martin Luther predigt am vierten Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit “wie wir gegen einander uns halten sollen und Christlich leben” wie beim Evangelisten St. Lukas im 6. Kapitel, die Verse 36-42 (WA 52 S.383-394) aufgeschrieben: 

Und hier vorgelesen:

An English translation of a sermon by Dr. Martin Luther for the 4th Sunday after the high Holiday of the Holy Trinity on St.Luke´s gospel chapter 6, 36-42 recorded in “A year in the gospels with Martin Luther” Vol. 2 (CPH, St.Louis: 2018) Pg.730-742: 


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Die Sünd hat uns verderbet sehr, der Teufel plagt uns noch viel mehr, die Welt und unser Fleisch und Blut uns allezeit verführen tut.

Wittenberg, Schlosskirche, Tympanon der “Thesentür” (19. Jahrhundert): Martin Luther (mit der deutschen Bibel) und Philipp Melanchthon (mit dem Augsburger Bekenntnis) kniend beim gekreuzigten Christus vor der Silhouette Wittenbergs.

Die Sünd hat uns verderbet sehr, der Teufel plagt uns noch viel mehr, die Welt und unser Fleisch und Blut uns allezeit veführen tut. Solch Elend kennst Du, Herr, allein, ach, laß es Dir zu Herzen gehen.

Gedenk an Deins Sohns bittern Tod, sieh an sein heilig Wunden rot. Die sind ja für die ganze Welt die Zahlung und das Lösegeld. Des trösten wir uns allezeit und hoffen auf Barmherzigkeit.

Leit uns mit Deiner rechten Hand und segne unser Stadt und Land; gib uns allzeit Dein heilig Wort, behüt vors Teufels List und Mord; verleih ein selig Stündelein, auf daß wir ewig bei Dir sein.

Nach dem “Aufer immensam” (Wittenberg 16. Jhd) von Martin Miller 1584. (LKG 216,5-7)

Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)

Freitag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung) 

Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Da ließ Mose Israel vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen zur Wüste Schur. Und sie wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser.  23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man den Ort Mara.  24 Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken?  25 Er schrie zu dem HERRN, und der HERR zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde es süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht und versuchte sie  26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.  27 Und sie kamen nach Elim; da waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume. Und sie lagerten sich dort am Wasser. 

2. Mose 15,22-27

Tageslese

Da wir nun gerecht[1] geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. 2 Durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. 

Römer 5,1-5

Mittagsgebet am Freitag

Himmlischer Vater, Du hast Deinen lieben Sohn für uns in die Welt geschickt, damit wir durch seinen Tod und durch seine Auferstehung Frieden finden. Mache mein ruheloses Herz still, gib mir Freiheit von aller Begierde und Lust, mache mich bereit, Dir zuliebe auf törichte Wünsche zu verzichten, und laß mich nicht im Unglauben sterben. Bewahre mich vor falscher Weltflucht und vor niedriger Weltsucht. Gib mir den Geist der Kraft und der Liebe und der Zucht. Amen.

Orate fratres S. 63

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Nimm von uns, Herr, Du treuer Gott

Albrecht Dürer: Die vier apokalyptischen Reiter

Nimm von uns, Herr, Du treuer Gott, die schwere Straf und große Not, die wir mit Sünden ohne Zahl verdienet haben allzumal. Behüt vor Krieg und teurer Zeit, vor Seuchen, Feu’r und großem Leid.

Erbarm Dich Deiner bösen Knecht, wir flehn um Gnad und nicht um Recht; denn so Du, Herr, den rechten Lohn uns geben wolltst nach unserm Tun, so müsst die ganze Welt vergehn und könnt kein Mensch vor Dir bestehn.

Ach Herr Gott, durch die Treue Dein mit Trost und Rettung uns erschein. Beweis an uns Dein große Gnad und straf uns nicht auf frischer Tat, wohn uns mit Deiner Güte bei, Dein Zorn und Grimm fern von uns sei.

Warum willst Du doch zornig sein über uns arme Würmelein? Weißt Du doch wohl, Du großer Gott, daß wir nichts sind den Erd und Kot; es ist ja vor Deim Angesicht unsere Schwachheit verborgen nicht.

Nach dem “Aufer immensam” (Wittenberg 16. Jhd) von Martin Miller 1584.

Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)

Donnerstag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung) 

Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese 

Damals sangen Mose und die Israeliten dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt.  2 Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben.  3 Der HERR ist der rechte Kriegsmann, HERR ist sein Name.  4 Des Pharao Wagen und seine Macht warf er ins Meer, seine auserwählten Streiter versanken im Schilfmeer.  5 Fluten haben sie bedeckt, sie sanken in die Tiefe wie Steine.  6 HERR, deine rechte Hand, herrlich an Kraft, deine rechte Hand, HERR, zerschlägt den Feind.  7 Und mit deiner großen Herrlichkeit hast du deine Widersacher gestürzt; denn als du deinen Grimm ausließest, verzehrte er sie wie Stoppeln.  8 Durch dein Schnauben türmten die Wasser sich auf, die Fluten standen wie ein Wall; die Tiefen erstarrten mitten im Meer.  9 Der Feind gedachte: Ich will nachjagen und ergreifen und den Raub austeilen und meinen Mut an ihnen kühlen. Ich will mein Schwert ziehen, und meine Hand soll sie verderben.  10 Da ließest du deinen Wind blasen, und das Meer bedeckte sie, und sie sanken unter wie Blei im mächtigen Wasser.  11 HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir gleich, der so herrlich und heilig ist, schrecklich, löblich und wundertätig?  12 Als du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die Erde.  13 Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast, und hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung.  14 Als das die Völker hörten, erbebten sie; Angst kam die Philister an.  15 Da erschraken die Fürsten Edoms, Zittern kam die Gewaltigen Moabs an, alle Bewohner Kanaans wurden feig.  16 Es fiel auf sie Erschrecken und Furcht; vor deinem mächtigen Arm erstarrten sie wie die Steine, bis dein Volk, HERR, hindurchzog, bis das Volk hindurchzog, das du erworben hast.  17 Du brachtest sie hinein und pflanztest sie ein auf dem Berge deines Erbteils, den du, HERR, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem Heiligtum, Herr, das deine Hand bereitet hat.  18 Der HERR wird König sein immer und ewig.  19 Denn der Pharao zog hinein ins Meer mit Rossen und Wagen und Reitern. Und der HERR ließ das Meer wieder über sie kommen. Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer.  20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.  21 Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt. 

2. Mose 15,1-21

Tageslese

Was sagen wir denn von Abraham, unserm leiblichen Stammvater? Was hat er erlangt? 2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. 3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.« 4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern weil er ihm zusteht. 5 Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. 6 Wie ja auch David den Menschen seligpreist, dem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke: 7 »Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind! 8 Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!« 

Römer 4,1-8

Fürbitte am Donnerstagmorgen

Wir danken dir, Gott, für alle, die einen Platz gefunden haben, an dem sie so arbeiten können, daß sie sich nicht als Nummern vorkommen. Wir danken dir für jede Erleichterung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Fabriken, Gruben, Büros und Kaufhäusern. 

Wir bitten dich, Herr, für alle, die zermürbt und entmutigt werden durch Lärm, Staub, Hitze, Nässe oder Eintönigkeit ihres Arbeitsplatzes, für alle die sich bedroht fühlen durch Unfall oder durch Abnutzung und Zerstörung ihrer Gesundheit.

Wir bitten dich für alle, die in Gefahr sind, zu Sklaven der Maschine und Einrichtungen zu werden. Laß sie nicht in bitterem Unmut ihr Tun verachten oder ihr Leben für sinnlos halten. Hilf ihnen vielmehr, die Gefahren, Versuchungen und Bedrängnisse ihrer Arbeitswelt in innerer Freiheit und ohne Schaden durchzustehen. 

Mache offenbar, Herr, daß es keinen Bereich dieses Lebens gibt, in dem nicht der Same deines Wortes aufgehen und Frucht tragen kann. Zeige aller Welt, daß das Gesetz deiner Liebe und Herrschaft mächtiger ist als die Gesetze der Wirtschaft, der Produktion und der Technik. Siege, Herr, auch da, wo dein Sieg unmöglich erscheint. Amen. 

Orate fratres S.53

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Allein zu Dir, Herr Jesu Christ

Allein zu Dir, Herr Jesu Christ, mein Hoffnung steht auf Erden. Ich weiß, daß Du mein Tröster bist, kein Trost mag mir sonst werden. Von Anbeginn ist nichts erkorn, auf Erden ward kein Mensch geborn, der mir aus Nöten helfen kann; ich ruf Dich an, zu dem ich mein Vertrauen han.

Mein Sünd sind schwer und übergroß und reuen mich von Herzen; derselben mach mich frei und los durch Deinen Tod und Schmerzen; und zeige Deinem Vater an, daß Du hast gnug für mich getan, so werd ich los der Sünden Last. Herr, halt mir fest in dem, wes Du Dich mir versprochen hast.

Gib mir nach Deinr Barmherzigkeit den wahren Christenglauben, auf daß ich Deine Gütigkeit mög inniglich anschauen, vor allen Dingen lieben Dich und meinen Nächsten gleich als mich. Am letzten End Dein Hilf mir send, dadurch behend des Teufels List sich von mir wend.

Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, dem Vater aller Güte, und Jesus Christ, seim liebsten Sohn, der uns allzeit behüte, und Gott, dem werten Heilgen Geist, der uns allzeit sein Hilfe leist, dass wir ihm wohlgefällig sein hier in der Zeit und folgens in der Ewigkeit.

Konrad Hubert (1540) LKG 215

Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)

Mittwoch nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung) 

Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese 

Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen.  16 Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, dass die Israeliten hineingehen, mitten durch das Meer auf dem Trockenen.  17 Siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, dass sie hinter ihnen herziehen, und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, an seinen Wagen und Reitern.  18 Und die Ägypter sollen innewerden, dass ich der HERR bin, wenn ich meine Herrlichkeit erweise an dem Pharao und an seinen Wagen und Reitern.  19 Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie  20 und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher.  21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich.  22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.  23 Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Reiter, mitten ins Meer.  24 Als nun die Zeit der Morgenwache kam, schaute der HERR auf das Heer der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolke und brachte einen Schrecken über ihr Heer  25 und hemmte die Räder ihrer Wagen und machte, dass sie nur schwer vorwärtskamen. Da sprachen die Ägypter: Lasst uns fliehen vor Israel; der HERR streitet für sie wider Ägypten.  26 Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass das Wasser wiederkomme und herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Reiter.  27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der HERR sie mitten ins Meer.  28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb.  29 Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.  30 So errettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand. Und sie sahen die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen.  31 So sah Israel die mächtige Hand, mit der der HERR an den Ägyptern gehandelt hatte. Und das Volk fürchtete den HERRN, und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose. 

2. Mose 14,15-31

Tageslese

Und er ging wieder hinaus an das Meer; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. 15 Und es begab sich, dass er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, und sie folgten ihm nach. 16 Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Mit den Zöllnern und Sündern isst er? 17 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. 

Markus 2,13-17

Fürbittgebet am Mittwoch

Herr, sieh’ an alle Not der Familien in einer friedlosen zerteilten Welt. Alt und jung verstehen sich oft schwer. Reiße ein, was sich an Mißverstehen, Kummer und Zorn zwischen den Generationen auftürmt. Hilf den Jungen, Formen ihres Lebens zu finden, die ihre Eltern und Lehrer nicht verletzen. Hilf den Eltern, ohne Mißtrauen die neuen Wege ihrer Kinder zu begleiten. Laß unsere Familien Stätten der Geborgenheit für die Kinder werden.

Himmlischer Vater, gib in Deiner Güte allen Familien den Wohn- und Arbeitsraum, den sie brauchen, um an Leib und Seele gesund zu bleiben. Wo aber Menschen eng beisammen wohnen müssen, da wehre der Rücksichtslosigkeit und der Selbstsucht. Hilf, das wir nicht bitter oder pharisäisch über unsere Nachbarn reden. Laß uns freundlich auf sie zugehen; denn Du hast uns zu Nachbarn gemacht. Amen. 

Orate fratres S.45

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat

Kathedrale Notre Dame (Reims, Champagne-Ardenne)

Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.

Erbarm Dich, erbarm Dich, erbarm Dich Deines Volkes, o Christi, das Du erlöset hast mit Deinem teuern heiligen Blute.

“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”

Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.

Erhör uns, erhör uns, erhöre unsere Bitt, Gott Vater, Schöpfer aller Ding, hilf uns und sei uns gnädig.

“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”

Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.

Erhör uns, erhör uns, erhöre unsere Bitt, o Christi, aller Welt Heiland, bitt für uns und sei uns gnädig.

“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”

Nimm von uns, Herre Gott, all unser Sünd und Missetat, auf daß wir mit rechtem Glauben und reinem Herzen in Deinem Dienst erfunden werden.

Erhör uns, erhör uns, erhöre unsere Bitt, Gott Heilger Geist, Du einiger Tröster, erleuchte uns und sei uns gnädig.

“So wahr ich lebe”, spricht Gott der Herre, “ich will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.”

Altkirchlich (LKG 214)

Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)

Dienstag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung) 

Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese 

Und der HERR redete mit Mose und sprach:  2 Rede zu den Israeliten und sprich, dass sie umkehren und sich lagern vor Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer, vor Baal-Zefon; diesem gegenüber sollt ihr euch lagern am Meer.  3 Der Pharao aber wird sagen von den Israeliten: Sie haben sich verirrt im Lande; die Wüste hat sie eingeschlossen.  4 Und ich will sein Herz verstocken, dass er ihnen nachjage, und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, und die Ägypter sollen innewerden, dass ich der HERR bin. – Und sie taten so.  5 Als es dem König von Ägypten angesagt wurde, dass das Volk geflohen war, wurde sein Herz verwandelt und das Herz seiner Großen gegen das Volk, und sie sprachen: Warum haben wir das getan und haben Israel ziehen lassen, sodass sie uns nicht mehr dienen?  6 Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Volk mit sich  7 und nahm sechshundert auserlesene Wagen und was sonst an Wagen in Ägypten war mit Kämpfern auf jedem Wagen.  8 Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, dass er den Israeliten nachjagte. Aber die Israeliten waren mit erhobener Hand ausgezogen.  9 Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten.  10 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN  11 und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast?  12 Haben wir’s dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.  13 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen.  14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. 

2. Mose 14,1-14 (Exodus)

Tageslese

Aber die Israeliten taten wiederum, was dem HERRN missfiel, und dienten den Baalen und den Astarten und den Göttern von Aram und den Göttern von Sidon und den Göttern von Moab und den Göttern der Ammoniter und den Göttern der Philister und verließen den HERRN und dienten ihm nicht. 7 Da entbrannte der Zorn des HERRN über Israel, und er verkaufte sie in die Hand der Philister und Ammoniter. 8 Und sie zertraten und zerschlugen die Israeliten zu jener Zeit achtzehn Jahre lang, nämlich alle Israeliten jenseits des Jordans im Land der Amoriter, das in Gilead liegt. 9 Dazu zogen die Ammoniter über den Jordan und kämpften gegen Juda, Benjamin und das Haus Ephraim, sodass Israel hart bedrängt wurde. 10 Da schrien die Israeliten zu dem HERRN und sprachen: Wir haben an dir gesündigt, denn wir haben unsern Gott verlassen und den Baalen gedient. 11 Aber der HERR sprach zu den Israeliten: Haben euch nicht auch unterdrückt die Ägypter, die Amoriter, die Ammoniter, die Philister, 12 die Sidonier, Amalek und Maon? Und ich half euch aus ihren Händen, als ihr zu mir schriet. 13 Dennoch habt ihr mich verlassen und andern Göttern gedient. Darum will ich euch nicht mehr erretten. 14 Geht hin und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt; lasst diese euch helfen zur Zeit eurer Bedrängnis! 15 Aber die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt, mache du es mit uns, wie dir’s gefällt; nur errette uns heute! 16 Und sie taten von sich die fremden Götter und dienten dem HERRN. Da jammerte es ihn, dass Israel so geplagt wurde.

Richter 10,6-16

Fürbitte am Dienstag

Himmlischer Vater! Siehe gnädig auf das Vertrauen deiner ganzen Kirche und schenke ihr Einheit und Frieden nach deinem heiligen Willen. Wie aus ungezählten Ähren in aller Welt das Brot und aus vielen Trauben der Wein auf dem Altar deine Gabe wird, Leib und Blut Christi, so laß uns alle eins sein, denen dein einziger Sohn in der Menschwerdung Bruder wurde. Für alle hat er sein Leben hingegeben zur Erlösung. Allen hat er durch die Wiedergeburt der einen Taufe Anteil an seinem göttlichen Leben gegeben. Allen hat er seinen herrlichen Namen verliehen. So laß uns alle, die wir diesen Namen Christi tragen, einmütig sein im Bekenntnis unseres Herrn, daß ein Glaube im Denken, eine Liebe im Handeln uns eine. Verbinde untereinander, die du mit dem einen himmlischen Brot nährest. Mach eines Geistes, die du zu dem einen Mahl der Herrlichkeit berufen hast. Ja, laß uns alle, die wir ‚Vater unser’ rufen, eine Herde sein, die dem einen Hirten, Jesus Christus, unserem Herrn, folgt. Amen. 

Orate fratres S.37

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Aus tiefer Not schrei ich zu Dir, Herr Gott, erhör mein Rufen.

Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen. Dein gnädig’ Ohren kehr zu mir und meiner Bitt sie öffne; denn so du willst das sehen an, was Sünd und Unrecht ist getan, wer kann, Herr, vor dir bleiben?

Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. Vor dir niemand sich rühmen kann, des muss dich fürchten jedermann und deiner Gnade leben.

Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren.

Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So tu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gotts erharre.

Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen.

Dr. Martin Luther nach Psalm 130 (LKG 213)

Der Menschensohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. (Lukas 19,10)

Montag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (Das Wort von der Versöhnung)

Allmächtiger und barmherziger Gott, der Du nicht willst, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre, gib, daß wir aus Deinem Wort allezeit unsere mannigfaltige Sünde erkennen, auch zu wahrhaftiger Reue den Trost Deines Geistes und Glaubens wieder ergreifen, auf daß wir in Deinem Sohn gerecht und durch ihn selig werden, der Du mit ihm und dem Heiligen Geiste lebest und herrschest, immer und ewiglich. Amen.

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte sie Gott nicht den Weg durch das Land der Philister, der am nächsten war; denn Gott dachte, es könnte das Volk gereuen, wenn sie Kämpfe vor sich sähen, und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren.  18 Darum ließ er das Volk einen Umweg machen, den Weg durch die Wüste zum Schilfmeer. Und die Israeliten zogen wohlgeordnet aus Ägyptenland.  19 Und Mose nahm mit sich die Gebeine Josefs; denn dieser hatte den Söhnen Israels einen Eid abgenommen und gesprochen: Gott wird sich gewiss euer annehmen; dann führt meine Gebeine von hier mit euch hinauf.  20 So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste.  21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.  22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. 

2. Mose 13,17-22 (Exodus)

Tageslese

 Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. 8 Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? 9 Warum bist du wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht!

Jeremia 14,7-9

Fürbitte am Montag

O Herr Jesu Christus, der du von einer hebräischen Mutter geboren wurdest, aber voll Freude warst über den Glauben einer syrischen Frau und eines römischen Soldaten, der du die Griechen, die dich suchten, freundlich aufgenommen hast und es zuließest, daß ein Afrikaner deiner Kreuz trug, hilf uns, Menschen aller Rassen als Miterben in dein Reich zu bringen! Amen. 

Orate fratres S. 28

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
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