O frommer und getreuer Gott

St. Jakob, Köthen

O frommer und getreuer Gott, ich hab gebrochen Dein Gebot und sehr gesündigt wider Dich; das ist mir leid und reuet mich.

Weil aber, Du mein gnädger Gott, hast nicht Gefalln an meinem Tod, und ist Dein herzliches Begehrn, daß ich soll Buß tun, mich bekehren.

Auf dies Wort, lieber Vater fromm, ich armer Sünder zu Dir komm, und bitt Dich durch den bittern Tod und die heilig fünf Wunden rot

Deins lieben Sohnes Jesu Christ, der mir zu gut Mensch worden ist: laß Deine Gnad und Barmherzigkeit mehr gelten denn Gerechtigkeit.

Verschon, o Herr, laß Deine Huld zudecken alle meine Schuld, so werd ich arm verlornes Kind ledig und los all meiner Sünd.

Ich will, o Herr, nach Deinem Wort mich bessern, leben fromm hinfort, damit ich mög nach dieser Zeit gelangen zu der Seligkeit.

Nach Johann Leon 1643 (LKG 224)

Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge) 

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.143 

Fortlaufende Lese

Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln.  11 Aber im siebenten Jahr sollst du es ruhen und brach liegen lassen, dass die Armen unter deinem Volk davon essen; und was übrig bleibt, mag das Wild auf dem Felde fressen. Ebenso sollst du es halten mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen.  12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du ruhen, auf dass dein Rind und Esel sich ausruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken.  13 Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet. Die Namen anderer Götter sollt ihr nicht anrufen, und aus eurem Munde sollen sie nicht gehört werden.  

14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern:  15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen. Niemand erscheine mit leeren Händen vor mir!  16 Und du sollst halten das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde.  17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.  18 Du sollst das Blut meines Opfers nicht zugleich mit Sauerteig opfern, und das Fett von meinem Fest soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen.  19 Das Beste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch. 

2. Mose 23,10-19

Tageslese

So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 2 Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst.

2. Timotheus 4,1-5

Mittagsgebet am Donnerstag

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir!

Amen.

Orate fratres S.55

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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Ach Gott, gib Du uns Deine Gnad

Kirche in Eichholz

Ach Gott, gib Du uns Deine Gnad, daß wir all Sünd und Missetat bußfertiglich erkennen und glauben fest an Jesus Christ, der zu helfen ein Meister ist, wie er sich selbst tut nennen.

Hilf, dass wir auch nach Deinem Wort gottselig leben hinfort zu Ehren Deinem Namen, daß uns Dein guter Geist regier, auf ebner Bahn zum Himmel führ durch Jesus Christus, Amen.

Leipzig 1636 (LKG 223)

Fortlaufende Lese

1 Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten; du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten, indem du als Zeuge Gewalt deckst.  2 Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen und nicht so antworten vor Gericht, dass du der Menge nachgibst und vom Rechten abweichst.  3 Du sollst den Geringen nicht begünstigen in seiner Sache.  4 Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen.  5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so lass ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.  6 Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache.  7 Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist. Den Unschuldigen und den, der im Recht ist, sollst du nicht töten; denn ich lasse den Schuldigen nicht recht haben.  8 Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind.  9 Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid. 

2.Mose 23,1-9

Tageslese

Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil? 28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. 29 Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird’s hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. 30 Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.

Matthäus 19,27-30

Abendgebet

Herr, mein Gott, mein Heiland und Erlöser. Meine Seele erhebet dich. Mein Geist erfreut sich und ist in deiner Güte getröstet. Du siehest auf das Niedrige, vergib mir alle Schuld und Fehle dieses Tages, wende alles zum Besten durch dein Erbarmen. Ich setze meine Hoffnung allein auf dich. Du tust Großes an uns und besuchst die Deinen mit ewiger Gnade. Höre mich und höre meine Brüder, die mit mir also beten: Ich lege diesen Tag, sein Werk und all mein Tun in deine Hände. Ich bette mich in dein Erbarmen. Behüte mich in dieser Nacht, wenn ich schlafe und wenn ich wache, vor den Mächten der Tiefe. Behüte mich vor Unmut und lähmendem Gram, vor den Bitternissen, vor dem Ekel. Behüte mich vor ohnmächtigem Zorn, vor der Unruhe und Angst, vor leerer Geschäftigkeit. Behüte mich vor unfruchtbarem Zweifel, vor dem Grauen der Nacht. Auf dich traue ich, wenn ratlose Gedanken mir den Mut zur Arbeit lähmen wollen. Behüte mich, daß ich nicht anderen predige und selbst ohne Hilfe bin. Hilf mir, daß ich dein Wort nicht mißbrauche, sondern esse von deinem Brot und satt werde. Leite mich auf meinen Wegen an deiner Hand, himmlichser Vater. Gib mir Ruhe in aller Unruhe. Gib mir Frieden in aller Bedrängnis. Gib mir den Glauben, der nicht wankt. Meine Augen schauen auf dich, und mein Herz betet an. Du deckst mich mit deinen Flügeln. Herr, segne mich und behüte mich. Herr, laß dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig. Herr, erhebe dein Angesicht auf mich und gib mir Frieden. Amen.  

Orate fratres S.40

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Dein Blut, der edle Saft, hat solche Stärk und Kraft

St.Nikolai (Zerbst)

Dein Blut, der edle Saft, hat solche Stärk’ und Kraft, daß auch ein Tröpflein kleine die ganze Welt kann reine, ja gar aus Teufels Rachen  frei, los und ledig machen.

Darum allein auf dich, Herr Christ, verlass’ ich mich; jetzt kann ich nicht verderben, dein Reich muß ich ererben; denn du hast mir’s erworben, da du für mich gestorben.

Führ auch mein Herz und Sinn durch Deinen Geist dahin, daß ich mög alles meiden, was mich und Dich kann scheiden, und ich an Deinem Leibe ein Gliedmaß ewig bleibe.

Amen! zu aller Stund’ sprech’ ich aus Herzensgrund. Du wollest mich ja leiten. Herr Christ, zu allen Zeiten, auf daß ich deinen Namen mög’ ewig preisen! Amen.

Johann Heermann 1630 (LKG 222,5ff)

Montag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge) 

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag 

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.143 

Fortlaufende Lese

1 Und Gott redete alle diese Worte:  2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.  3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.  4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:  5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,  6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.  7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.  8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.  9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.  10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.  11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.  12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.  13 Du sollst nicht töten.  14 Du sollst nicht ehebrechen.  15 Du sollst nicht stehlen.  16 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.  17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.  18 Und alles Volk sah den Donner und die Blitze und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Als sie aber solches sahen, flohen sie und blieben in der Ferne stehen  19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben.  20 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, euch zu versuchen, damit ihr’s vor Augen habt, wie er zu fürchten sei, und ihr nicht sündigt.  21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war. 

2.Mose 20,1-21

Tageslese

Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram 16 und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an deiner statt. 17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den soll Elisa töten. 18 Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.

19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. 20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe! 21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab’s den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

1Könige 19:15-21

Abendgebet am Dienstag

Herr, unser Gott, du Hirte und Hüter deines Volkes, der nicht schläft noch schlummert, gib uns nun, da der Tag vergangen ist, Ruhe für Leib und Seele. Bewahre uns vor aller dunklen und bösen Lust. Laß uns ruhen ganz in Frieden, geborgen in deiner Gnade. Und erwecke uns mit der Morgensonne, gestärkt im Glauben zu neuer Liebe. Amen.

Orate fratres S.40

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Wo soll ich fliehen hin?

Wo soll ich fliehen hin, weil ich beschweret bin  mit viel und grossen Sünden?
Wo kann ich Rettung finden? Wenn alle Welt herkäme, mein Angst sie nicht wegnähme.

O Jesu voller Gnad, auf Dein Gebot und Rat kommt mein betrübt Gemüte
zu Deiner großen Güte; laß Du auf mein Gewissen ein Gnadentröpflein fließen!

Ich, Dein betrübtes Kind, werf alle meine Sünd, so viel ihr’ in mir stecken
und mich so heftig schrecken, in Deine tiefen Wunden, da ich stets Heil gefunden.

Durch Dein unschuldig Blut, die schöne rote Flut, wasch ab all meine Sünde,
mit Trost mein Herz verbinde und ihr’r nicht mehr gedenke, ins Meer sie tief versenke!

Johann Heermann 1630 (LKG 222,1-4)

Montag nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis (Nachfolge)

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. 

Epheser 2,8-9

Kollekte für den vergangenen Sonntag

Herr Gott, himmlischer Vater: Verleihe uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, auf daß wir von ganzem Herzen, was Dir gefällt, erkennen und dem allein mit allen Kräften nachfolgen. Durch unseren Herrn Jesus Christus Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist ein wahrer Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.143

Fortlaufende Lese

Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.  17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen, und es trat unten an den Berg.  18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und sein Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen, und der ganze Berg bebte sehr.  19 Und der Posaune Ton ward immer stärker. Und Mose redete, und Gott antwortete ihm laut.  20 Als nun der HERR herniedergekommen war auf den Berg Sinai, oben auf seinen Gipfel, berief er Mose hinauf auf den Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf.  21 Da sprach der HERR zu ihm: Steig hinab und verwarne das Volk, dass sie nicht durchbrechen zum HERRN, ihn zu sehen, und viele von ihnen fallen.  22 Auch die Priester, die sonst zum HERRN nahen dürfen, sollen sich heiligen, dass der HERR nicht zwischen sie dreinfahre.  23 Mose aber sprach zum HERRN: Das Volk kann nicht auf den Berg Sinai steigen, denn du hast uns verwarnt und gesagt: Zieh eine Grenze um den Berg und heilige ihn.  24 Und der HERR sprach zu ihm: Geh hin, steig hinab und komm wieder herauf, du und Aaron mit dir; aber die Priester und das Volk sollen nicht durchbrechen, dass sie hinaufsteigen zu dem HERRN, damit er nicht zwischen sie dreinfahre.  25 Und Mose stieg hinunter zum Volk und sagte es ihm. 

2. Buch Mose (Exodus) 19,16-25

Tageslese

Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. 59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 60 Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! 61 Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind. 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. 

Lukas 9,57-62

Mittagsgebet am Montag

Herr, schenke mir ein demütiges Herz, daß ich mich so klein achte wie ein Kind, daß ich in all meinem Tun und Werk nichts zu rühmen weiß als deine unverdiente Gnade, daß ich vor dir nichts bin als eine leere Hand, die sich bittend nach dir ausstreckt, daß ich lebend und sterbend nichts begehre als allein die Gnade, die dem Petrus und dem Schächer am Kreuz zuteil ward – diesen demütigen Sinn gib und erhalte mir. O lieber Gott und Vater, der du Wohlgefallen hast an den Demütigen, erhöre mich. Amen. 

Orate fratres S. 30

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Luther predigt am 5. Sonntag nach Trinitatis

Lutherbrücke in Berlin

Dr. Martin Luther predigt am fünften Sonntag nach dem Fest der Dreifaltigkeit über die Berufung des hl. St. Petrus und anderer zum Apostelamt wie beim Evangelisten St. Lukas im 5. Kapitel, die Verse 1-11 (WA 52 S.394-404) aufgeschrieben – “und schickt sich die Historie seer fein. Denn mit ein solchen reychen Fischzug hat der Herr jenen wollen anzeigen, wie das Evangelion mit Gewalt in der welt gehen und die menschen aus des Teuffels Reych abfangen und in Gottes Reych bringen sol”: 

Hier zum Mithören:

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5. Sunday after Trinity: Discipleship

Codex Egberti, fol. 90r. stellt Joh 21,1–19 

For by grace you are saved  through faith, and this is not from yourselves, it is the gift of God.

Ephesians 2,8

Introit

The Lord is my light and my salvation. I fear no one.
The Lord protects my life. I am afraid of no one.
When evil men attack me to devour my flesh, when my adversaries and enemies attack me, they stumble and fall.
Even when an army is deployed against me, I do not fear.
Even when war is imminent, I remain confident.
I have asked the Lord for one thing— this is what I desire!
I want to live in the Lord’s house all the days of my life, so I can gaze at the splendor of the Lord and contemplate in his temple.
He will surely give me shelter in the day of danger; he will hide me in his home.
He will place me on an inaccessible rocky summit.
Now I will triumph over my enemies who surround me.
I will offer sacrifices in his dwelling place and shout for joy.
I will sing praises to the Lord.
Hear me, O Lord, when I cry out. Have mercy on me and answer me.
My heart tells me to pray to you, and I do pray to you, O Lord.
Do not reject me. Do not push your servant away in anger.
You are my deliverer.
Do not forsake or abandon me, O God who vindicates me.
Even if my father and mother abandoned me, the Lord would take me in.
Teach me how you want me to live, Lord; lead me along a level path because of those who wait to ambush me. Do not turn me over to my enemies, for false witnesses who want to destroy me testify against me. Where would I be if I did not believe I would experience the Lord’s favor in the land of the living?
Rely on the Lord! Be strong and confident! Rely on the Lord!

Psalm 27

Lesson from the Old Testament

Now the Lord said to Abram, 

“Go out  from your country, your relatives, and your father’s household
to the land that I will show you. 
Then I will make you into a great nation, and I will bless you, 
and I will make your name great,  so that you will exemplify divine blessing. 

I will bless those who bless you, 
but the one who treats you lightly I must curse,
so that all the families of the earth may receive blessing through you.”

So Abram left, just as the Lord had told him to do, and Lot went with him. Now Abram was 75 years old when he departed from Haran.

Genesis 12,1-4a

Epistle

For the message about the cross is foolishness to those who are perishing, but to us who are being saved it is the power of God. For it is written, “I will destroy the wisdom of the wise, and I will thwart the cleverness of the intelligent.” Where is the wise man? Where is the expert in the Mosaic law? Where is the debater of this age? Has God not made the wisdom of the world foolish? For since in the wisdom of God the world by its wisdom did not know God, God was pleased to save those who believe by the foolishness of preaching. For Jews demand miraculous signs and Greeks ask for wisdom, but we preach about a crucified Christ, a stumbling block to Jews and foolishness to Gentiles.But to those who are called, both Jews and Greeks, Christ is the power of God and the wisdom of God. For the foolishness of God is wiser than human wisdom, and the weakness of God is stronger than human strength.

1. Corinthians 1,18-25

Collect

GRANT, O Lord, we beseech Thee, that the course of this world may be so peaceably ordered by Thy governance, that Thy Church may joyfully serve Thee in all godly quietness; through Jesus Christ our Lord. Amen.

Holy Gospel

Now Jesus was standing by the Lake of Gennesaret, and the crowd was pressing around him to hear the word of God. He saw two boats by the lake, but the fishermen had gotten out of them and were washing their nets. He got into one of the boats, which was Simon’s, and asked him to put out a little way from the shore. Then Jesus sat down and taught the crowds from the boat. When he had finished speaking, he said to Simon, “Put out into the deep water and lower your nets for a catch.”Simon answered, “Master, we worked hard all night and caught nothing! But at your word I will lower the nets.”When they had done this, they caught so many fish that their nets started to tear. So they motioned to their partners in the other boat to come and help them. And they came and filled both boats, so that they were about to sink. But when Simon Peter saw it, he fell down at Jesus’ knees, saying, “Go away from me, Lord, for I am a sinful man!” For Peter and all who were with him were astonished at the catch of fish that they had taken, and so were James and John, Zebedee’s sons, who were Simon’s business partners. ThenJesus said to Simon, “Do not be afraid; from now on you will be catching people!” So when they had brought their boats to shore, they left everything and followed him.

Luke 5,1-11

Dr. Martin Luther´s sermon on the 5th Sunday after Trinity 

The Christian Creed 

I believe in one God, the Father Almighty, maker of heaven and earth and of all things visible and invisible.

And in one Lord Jesus Christ, the only-begotten Son of God, begotten of His Father before all worlds, God of God, Light of Light, very God of very God, begotten, not made, being of one substance with the Father, by whom all things were made; who for us men and for our salvation came down from heaven and was incarnate by the Holy Spirit of the virgin Mary and was made man; and was crucified also for us under Pontius Pilate. He suffered and was buried. And the third day He rose again according to the Scriptures and ascended into heaven and sits at the right hand of the Father. And He will come again with glory to judge both the living and the dead, whose kingdom will have no end.

And I believe in the Holy Spirit, the Lord and Giver of Life, who proceeds from the Father and the Son, who with the Father and the Son together is worshiped and glorified, who spoke by the prophets. And I believe in one holy Christian and apostolic Church, I acknowledge one Baptism for the remission of sins, and I look for the resurrection of the dead and the life of the world to come. Amen.

Nicene Creed

Sermontext

It is necessary to go on boasting. Though it is not profitable, I will go on to visions and revelations from the Lord. I know a man in Christ who fourteen years ago (whether in the body or out of the body I do not know, God knows) was caught up to the third heaven. And I know that this man (whether in the body or apart from the body I do not know, God knows) was caught up into paradise and heard things too sacred to be put into words,[c] things that a person is not permitted to speak. On behalf of such an individual I will boast, but on my own behalf I will not boast, except about my weaknesses. For even if I wish to boast, I will not be a fool, for I would be telling[e] the truth, but I refrain from this so that no one may regard me beyond what he sees in me or what he hears from me, even because of the extraordinary character of the revelations. Therefore, so that I would not become arrogant, a thorn in the flesh was given to me, a messenger of Satan to trouble me—so that I would not become arrogant. I asked the Lord three times about this, that it would depart from me. But he said to me, “My grace is enough for you, for my power is made perfect in weakness.” So then, I will boast most gladly about my weaknesses, so that the power of Christ may reside in me. 10 Therefore I am content with weaknesses, with insults, with troubles, with persecutions and difficulties for the sake of Christ, for whenever I am weak, then I am strong.

2. Corinthians 12,1-10

Sermon by Dr. Robert Kolb:

Hymn of the week

“Come, follow Me,” the Savior spake, “All in My way abiding;
Deny yourselves, the world forsake, Obey My call and guiding.
O bear the cross, whate’er betide, Take my example for your guide.

“I am the Light, I light the way, A godly life displaying;
I bid you walk as in the day; I keep your feet from straying.
I am the way, and well I show How you must sojourn here below.

“My heart abounds in lowliness, My soul with love is glowing;
And gracious words My lips express, With meekness overflowing.
My heart, My mind, My strength, My all, To God I yield, on Him I call.

“I teach you how to shun and flee What harms your soul’s salvation,
Your heart from ev’ry guile to free, From sin and its temptation.
I am the refuge of the soul And lead you to your heav’nly goal.”

Then let us follow Christ, our Lord, And take the cross appointed
And, firmly clinging to His Word, In suff’ring be undaunted.
For those who bear the battle’s strain The crown of heav’nly life obtain.

Lutheran Service Book 668

Prayer of the Church—Responsive Form

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord God of hosts, cast the cloak of ministry upon a new generation of pastors in our midst, that we may continue to hear Your Word and receive Your gifts, and that other lost souls may be caught up in the gracious nets of the Gospel. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God of hosts, You speak to us in the low whisper of Your Word. Do not let us despise it, but make us hear it gladly with reverent and holy awe. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God of hosts, prepare us in our daily vocations always to make a defense to anyone who asks us the reason for the hope of Christ that is in us. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God of hosts, bless all who suffer for righteousness’ sake, and keep them in Christ from fearing or being troubled by those who persecute them. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God of hosts, bless Karin, Ingrid, Bob und Pauline, Erik, Matthew and Cathy, Scott and Mary-Ann, Angelika, Christoph, Thomas, Annette, Dietmar und Angela, Mario und Vaclav, Ellie und Klaus, Vivian, Margot, David, Friederike und Olly, Isabel, Max und Louis, Ella, Detlev & Biljana, Matz und Timo, Ruth und Walter, David und Lucy, Hanns, Heinrich, Harry, Mark und Mindy, Bärbel, Peter, Christian und Johanna, Hans-Dieter und Doris, Manuela, and all who suffer in body or mind in our midst. Since Christ is at their right hand, they cannot be shaken. Make their flesh dwell securely, and give them peace in the promise that You will not abandon their souls to Sheol. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God of hosts, Your Son is our chosen portion and our cup, forgiving and nourishing us with His body and blood. Grant that we may receive Him humbly and in faith, that You may hold our lot secure in Christ. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God of hosts, You have caused the lines to fall in pleasant places for us and given us a beautiful inheritance through Your Son. Keep us faithful, that we may enjoy its fullness with all the saints who now rest in Your presence. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, heavenly Father, we gratefully remember the sufferings and death of Your dear Son, Jesus Christ, for our salvation. Rejoicing in His victorious resurrection from the dead, we draw strength from His ascension before You, where He ever stands for us as our own High Priest. Gather us together from the ends of the earth to celebrate with all the faithful the marriage feast of the Lamb in His kingdom, which has no end. Graciously receive our prayers, deliver and preserve us, for to You alone we give all glory, honor and worship, Father, Son and Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

Lutheran Church Missouri Synod

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make His face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up His countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-27

If you are called to preach this weekend, may the holy one and triune God give You joy and strength, wisdom, knowledge and insight, that You preach His holy will faithfully and His gracious promises invitingly. His most precious Gospel is “the power of God to save all who believe.” (Rom 1:16) and His good Word and Luther´s true teaching remains forever – just as His one, holy Christian Church + Amen.

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Ich armer Sünder komm zu Dir mit demütigem Herzen

Ich armer Sünder komm zu Dir mit demütigem Herzen, o Gott, des Gnad ist für und für,
bekenne Dir mit Schmerzen die Sünden all, ein´ jeden Fall, wie ich ihn hab begangen von Jugend auf, mit großem Hauf, drin ich jetzt bin gefangen.

Die Sünden sind, die ich getan, unmöglich zu erzählen; doch ich sie auch nicht bergen kann, weil sie mich immer quälen. Dein liebster Sohn hat mich davon durch seinen Tod entbunden; dennoch hab ich jetzt lassen mich den Satan neu verwunden.

So ist auch mein Undankbarkeit sehr groß bis auf die Stunde; ich habe Dir zu keiner Zeit gedankt von Herzengrunde für Deine Treu, die täglich neu, für Deine Lieb und Güte, die ich an mir gar reichlich spür und stets trag im Gemüte.

Wenn mein Herz dies bei sich bedenkt, in Stücken möchts zerspringen; die große Sicherheit mich kränkt, tut Mark und Bein durchdringen. Kein Höllenpein so groß mag sein, ich habe sie verschuldet; ich bin nicht wert, daß mich die Erd trägt, nährt und auf sich duldet.

O Vater der Barmherzigkeit, ich falle Dir zu Fuße; verwirf den nicht, der zu Dir schreit und tut rechtschaffne Buße. Dein Angesicht mit Gnaden richt auf mich betrübten Sünder;
gib einen Blick, der mich erquick, so wird mein Angst bald minder.

Eröffne mir Dein freudlich Herz, den Quell der ewigen Liebe, vergib die Sünd, heil meinen Schmerz, hilf, daß ich mich stets übe in dem, was Dir gefällt an mir, und alles Böse meide, bis ich hinfahr zur Engelschar, da nichts denn lauter Freude.

Johann Hermann 1630 (LKG 221)

Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen. 

Galater 6,2

Samstag nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)

Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwänglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

1 Im dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, an diesem Tag kamen sie in die Wüste Sinai.  2 Sie brachen auf von Refidim und kamen in die Wüste Sinai, und Israel lagerte sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge.  3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen:  4 Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.  5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.  6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.  7 Mose kam und berief die Ältesten des Volks und legte ihnen alle diese Worte vor, die ihm der HERR geboten hatte.  8 Und alles Volk antwortete einmütig und sprach: Alles, was der HERR geredet hat, wollen wir tun. Und Mose sagte die Worte des Volks dem HERRN wieder.  9 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dichten Wolke, auf dass dies Volk es höre, wenn ich mit dir rede, und dir für immer glaube. Und Mose verkündete dem HERRN die Worte des Volks.  10 Und der HERR sprach zu Mose: Geh hin zum Volk und heilige sie heute und morgen, dass sie ihre Kleider waschen  11 und bereit seien für den dritten Tag; denn am dritten Tage wird der HERR vor allem Volk herabfahren auf den Berg Sinai.  12 Und zieh eine Grenze um das Volk und sprich zu ihnen: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder seinen Fuß anzurühren; denn wer den Berg anrührt, der soll des Todes sterben.  13 Keine Hand soll ihn anrühren, sondern er soll gesteinigt oder erschossen werden; es sei Tier oder Mensch, sie sollen nicht leben bleiben. Wenn aber das Widderhorn lange tönen wird, dann soll man auf den Berg steigen.  14 Mose stieg vom Berge zum Volk herab und heiligte sie, und sie wuschen ihre Kleider.  15 Und er sprach zu ihnen: Seid bereit für den dritten Tag, und keiner rühre eine Frau an. 

2. Mose 19,1-15

Tageslese

Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid. Und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. 2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. 3 Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. 4 Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern. 5 Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen. 

Galater 6,1-5

Mittagsgebet am Samstag

O Haupt deiner Gemeinde, du hast sie erkauft mit deinem Blute, du hast sie zu Königen und Priestern gemacht; sie soll Licht und Salz in der dunklen Welt sein. Herr, stärke deine Gemeinde mit Kraft aus der Höhe, gib ihr deinen Heiligen Geist, bewahre sie in den Nöten der Endzeit, gib ihr eine offene Tür, laß sie in Leiden standhaft sein, schenke ihr Geduld und Glauben der Heiligen. Vereine deine Gemeinde als letztes Zeugnis für die Welt. Herr, schenke uns Liebe zu den Brüdern und Schwestern im Glauben. Vor deinem Thron finden wir uns. Wir beten dich an, wir preisen deinen heiligen Namen, du unser Lamm und Haupt. Halleluja. Amen. 

Orate fraters S. 72

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
+ Friede sei mit Euch + 
Amen. Amen

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Gnad hat Dir zugesaget Gott von wegen Christi Blut und Tod (LKG 220,5-7)

Gnad hat Dir zugesaget Gott, von wegen Christi Blut und Tod; zusagen hat er nicht gewollt, ob Du bis morgen leben sollt; dass Du musst sterben, ist Dir kund, verborgen ist des Todes Stund.

Heut lebst Du, heut bekehre Dich! Eh morgen kommt, kann’s ändern sich; wer heut ist frisch, gesund und rot, ist morgen krank, ja wohl gar tot. So Du nun stirbest ohne Buß, Dein Seel und Leib dort brennen muss.

Hilf, o Herr Jesu, hilf Du mir, dass ich noch heute komm zu Dir und Buße tu den Augenblick, eh mich der schnelle Tod hinrück, auf dass ich heut und jederzeit zu meiner Heimfahrt sei bereit.

Johann Hermann 1630 (LKG 220,5-7)

Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen. 

Galater 6,2

Freitag nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)

Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwänglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Am andern Morgen setzte sich Mose, um dem Volk Recht zu sprechen. Und das Volk stand um Mose her vom Morgen bis zum Abend.  14 Als aber sein Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was tust du denn mit dem Volk? Warum musst du ganz allein dasitzen, und alles Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend?  15 Mose antwortete seinem Schwiegervater: Das Volk kommt zu mir, um Gott zu befragen.  16 Denn wenn sie einen Streitfall haben, kommen sie zu mir, damit ich richte zwischen dem einen und dem andern und tue ihnen kund die Satzungen Gottes und seine Weisungen.  17 Sein Schwiegervater sprach zu ihm: Es ist nicht gut, wie du das tust.  18 Du machst dich zu müde, dazu auch das Volk, das mit dir ist. Das Geschäft ist dir zu schwer; du kannst es allein nicht ausrichten.  19 Aber gehorche meiner Stimme; ich will dir raten, und Gott wird mit dir sein. Vertritt du das Volk vor Gott und bringe ihre Anliegen vor Gott  20 und schärfe ihnen die Satzungen und Weisungen ein, dass du sie lehrst den Weg, auf dem sie wandeln, und die Werke, die sie tun sollen.  21 Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn feind. Die setze über sie als Oberste über Tausend, über Hundert, über Fünfzig und über Zehn,  22 dass sie das Volk allezeit richten. Nur wenn es eine größere Sache ist, sollen sie diese vor dich bringen, alle geringeren Sachen aber sollen sie selber richten. So mach dir’s leichter und lass sie mit dir tragen.  23 Wirst du dies tun und wird Gott es dir gebieten, so kannst du bestehen, und auch dies ganze Volk kann in Frieden heimkehren.  24 Mose gehorchte dem Wort seines Schwiegervaters und tat alles, was er sagte,  25 und erwählte redliche Leute aus ganz Israel und machte sie zu Häuptern über das Volk, zu Obersten über Tausend, über Hundert, über Fünfzig und über Zehn,  26 dass sie das Volk allezeit richteten, die schwereren Sachen vor Mose brächten und die kleineren Sachen selber richteten.  27 Und Mose ließ seinen Schwiegervater ziehen, und der ging zurück in sein Land. 

2. Mose 18,13-27

Tageslese

Wir aber, die wir stark sind, sollen die Schwächen derer tragen, die nicht stark sind, und nicht Gefallen an uns selber haben. 2 Ein jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. 3 Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: »Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.« 4 Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. 5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, 6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. 7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.

Römer 15,1-7

Mittagsgebet am Freitag

O Herr, mein Gott, du wohnst in reiner und vollkommener Klarheit, heilig und erhaben, und doch siehst du in unaussprechlicher Liebe und in großem Erbarmen das Leiden dieser Welt. Ich bitte dich, gib mir Gnade, die Leiden und Enttäuschungen, die du mir zu tragen auferlegt hast, aus deiner väterlichen Hand zu nehmen und zu erkennen, was sie für mich bedeuten. Stärke mich durch das Beispiel deiner Zeugen, die ihren Glauben im Leiden bewährt haben. Gib mir ein starkes Herz, meine eigene Last zu tragen! Gib mir ein williges Herz, die Lasten anderer zu tragen! Gib mir den rechten Glauben, alle Last auf dich zu werfen!  Ehre sei dir, o Vater, und dir, o Herr Christus, und dir o heiliger Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S. 63

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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“So wahr ich lebe”, spricht Dein Gott, “mir ist nicht lieb des Sünders Tod” (LKG 220)

Maria Wörth, Kärten

»So wahr ich lebe«, spricht Dein Gott, »mir ist nicht lieb des Sünders Tod; vielmehr ist dies mein Wunsch und Will, dass er von Sünden halte still, von seiner Bosheit kehre sich und lebe mit mir ewiglich.«

Dies Wort bedenk, o Menschenkind, verzweifle nicht in Deiner Sünd; hier findest Du Trost, Heil und Gnad, die Gott Dir zugesaget hat, und zwar mit einem teuern Eid. O selig, dem die Sünd ist leid!

Doch hüte Dich vor Sicherheit, denk nicht: »Zur Buß ist noch wohl Zeit, ich will erst fröhlich sein auf Erd; wann ich des Lebens müde werd, alsdann will ich bekehren mich, Gott wird wohl mein erbarmen sich.«

Wahr ist’s: Gott ist wohl stets bereit dem Sünder mit Barmherzigkeit; doch wer auf Gnade sündigt hin, fährt fort in seinem bösen Sinn und seiner Seele selbst nicht schont, dem wird mit Ungnad abgelohnt.

Johann Hermann 1630 (LKG 220)

Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen. 

Galater 6,2

Donnerstag nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)

Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwänglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Und Jitro, der Priester in Midian, Moses Schwiegervater, hörte alles, was Gott an Mose und seinem Volk Israel getan hatte, dass der HERR Israel aus Ägypten geführt hatte.  2 Da nahm er mit sich Zippora, die Frau des Mose, die er zurückgesandt hatte,  3 samt ihren beiden Söhnen; von denen hieß einer Gerschom, denn Mose sprach: Ich bin ein Gast geworden in fremdem Lande,  4 und der andere Eliëser, denn er sprach: Der Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich errettet vor dem Schwert des Pharao.  5 Als nun Jitro, Moses Schwiegervater, und seine Söhne und seine Frau zu ihm in die Wüste kamen, an den Berg Gottes, wo er sich gelagert hatte,  6 ließ er Mose sagen: Ich, Jitro, dein Schwiegervater, bin zu dir gekommen und deine Frau und ihre beiden Söhne mit ihr.  7 Da ging Mose hinaus ihm entgegen und fiel vor ihm nieder und küsste ihn. Und als sie einander gegrüßt hatten, gingen sie in das Zelt.  8 Da erzählte Mose seinem Schwiegervater alles, was der HERR um Israels willen dem Pharao und den Ägyptern angetan hatte, und alle die Mühsal, die ihnen auf dem Wege begegnet war, und wie sie der HERR errettet hatte.  9 Jitro aber freute sich an all dem Guten, das der HERR an Israel getan hatte, dass er sie errettet hatte aus der Ägypter Hand.  10 Und Jitro sprach: Gelobt sei der HERR, der euch errettet hat aus der Ägypter und des Pharao Hand, ja, er hat das Volk aus der Hand Ägyptens errettet.  11 Nun weiß ich, dass der HERR größer ist als alle Götter, weil ihr eigener Hochmut auf sie zurückgefallen ist.  12 Und Jitro, Moses Schwiegervater, brachte Gott ein Brandopfer und Schlachtopfer dar. Da kamen Aaron und alle Ältesten von Israel, um mit Moses Schwiegervater das Mahl zu halten vor Gott. 

2. Mose 18:1-12

Tageslese

Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. 3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, 4 und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. 

Philipper 2,1-4

Mittagsgebet am Donnerstag

O Herr, wir flehen zu dir. Erleuchte unsere Herzen durch dein Licht. Wie das Licht die Finsternis vertreibt, laß dein Licht die dunklen Sorgen uns aus Herz und Sinne treiben. Leite, o Gott, die Führer der Völker der Welt heute. Möge deine Gnade und dein Licht die Spannungen in der Welt mindern, und möge dein Frieden uns regieren durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. 

Orate fratres S. 55

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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Ach Gott und Herr, wie groß und schwer sind mein begangenen Sünden!

St. Johannis (Lüneburg)

Ach Gott und Herr, wie groß und schwer sind mein begangne Sünden! Da ist niemand, der helfen kann, auf dieser Welt zu finden.

Lief ich gleich weit zu dieser Zeit bis an der Erde Enden, wollt ledig sein des Kreuzes mein, würd ich es doch nicht wenden.

Zu Dir flieh ich; verstoß mich nicht, wie ich’s wohl hab verdienet. Ach Gott, zürn nicht, geh nicht ins G’richt, Dein Sohn hat mich versühnet.

Solls ja so sein, daß Straf und Pein auf Sünde folgen müssen, so fahr hier fort, nur schone dort und laß mich hier wohl büßen.

Gib, Herr, Geduld, vergiss die Schuld, schaff ein gehorsam Herze, dass ich nur nicht, wie’s wohl geschicht, murrend mein Heil verscherze.

Handle mit mir, wie’s dünket Dir, durch Dein Gnad will ich’s leiden; nur wollst Du mich nicht ewiglich, mein Gott, dort von Dir scheiden.

Martin Rutilius oder Johann Major, Jena 1616 (LKG 219)

Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen. 

Galater 6,2

Mittwoch nach dem 4. Sonntag nach Trinitatis (Gemeinde der Sünder)

Herr Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter bereitet hast, gieß Deiner Liebe Brunst in unsere Herzen, auf daß wir Dich in allem und über alles lieben und also Deine Verheißung erlangen, die überschwänglich ist über alles, das wir bitten und verstehen durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret in Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S.141

Fortlaufende Lese

Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim.  9 Da sprach Mose zu Josua: Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.  10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels.  11 Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.  12 Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.  13 Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.  14 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es Josua ein; denn ich will die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel austilgen.  15 Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der HERR mein Feldzeichen.  16 Und er sprach: Die Hand an den Thron des HERRN! Der HERR führt Krieg gegen Amalek von Kind zu Kindeskind. 

Exodus 17,8-16

Tageslese

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« und deinen Feind hassen.[5] 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,[6] 45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. 

Matthäus 5,43-48

Mittagsgebet am Mittwoch

Herr, der du zu Brüdern gemacht hast, die dir folgen und die dich lieben, zeige du mir meine Aufgabe an ihnen. Laß mich in jedem Menschen dir begegnen. Hilf mir aber auch, daß ich die nicht vergesse, die du mir in meiner Familie an die Seite gestellt hast. Laß mich nicht von deinen großen Taten in aller Welt reden und darüber meine nächsten Angehörige vergessen. Amen. 

Orate fratres S. 47

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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