1. Wisst ihr noch, wie es geschehen, immer werden wir’s erzählen
wie wir einst den Stern gesehen mitten in der dunklen Nacht

2. Dunkel war es um die Herde. Und auf einmal war ein Leuchten
und ein Singen ob der Erde, dass das Kind geboren sei !

3. Eilte jeder, dass er’s sähe  arm in einer Krippe liegen.
Und wir fühlten Gottes Nähe. Und wir beteten es an.

4. Könige aus Morgenlanden kamen reich und hoch geritten,
dass sie auch das Kindlein fänden. Und sie beteten es an.

5. Und es sang aus Himmelshallen: Ehr sei Gott! Auf Erden Frieden !
Allen Menschen Wohlgefallen, Gottes Gnade allem Volk !

6. Immer werden wir’s erzählen, wie das Wunder einst geschehen,
und wie wir den Stern gesehen, mitten in der dunklen Nacht !


Text: Hermman Claudius 1939
Melodie: G. Fleischer 2009
Midisequenz: Herbert Fritz

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Philosophy Kata Christon

IX crucifiedc

Philosophy Kata Christon: A Pastor’s Guided Introduction to Philosophy According to Christ Himself for the Gospel Ministry by Rev. Gregory P. Schulz, D.Min., Ph.D.

You’re invited!

You’re cordially invited to participate in this six-week open and free online course beginning 11 January, 2016.

Philosophy Kata Christon (a studied reference to Colossians 2:8-15) is intended for parish pastors, but I also have in mind deaconesses and other professional church workers, as well as motivated lay believers with my effort to provide an original guided introduction to philosophy, the disciplined befriending of wisdom, in light of the historical reality that Jesus of Nazareth is God incarnate and thus the Wisdom that philosophy seeks. This is what the apostle Paul writes in 1 Corinthians 1, in point of fact.

To learn more and to enroll You can see my video overview and then sign up for Philosophy Kata Christon at

https://openeducation.blackboard.com/mooc-catalog/courseDetails/view?course_id=_799_1

and here the official invitation again as pdf Philosophy Kata Christon – your invitation to a free online MOOC from Prof. Gregory Schulz

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Lutheran Order of service in isiZulu and seTswana

The Lutheran Order of Service for the second Sunday after Christmas is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on God’s Word from the first epistle of St. John in the fifth chapter verses 11-13. This sermon was written by my brother Rev. P.C.Weber (Ohlangeni, KZN) in isiZulu (wz1608160103 isonto 2 emve komkhosi wokukhumbula ukuzalwa keNkosi) and  translated as usual by my dear father Rev. E.A.W. Weber DD (Welbedacht, KZN) into seTswana (wt1608160103 Sontaga 2 morago ga moletlo wa botsalo).

The readings for this second Sunday after Christmas are:

  • Old Testament: Isaiah 61,1-3 (4-9) 11.10
  • The Epistle: 1. John 5: 11-13
  • The Gospel: St. Luke 2:41-52
  • Psalm: 8:2a.5-7
  • The liturgical colour is white.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for this Christmas season: And the Word became flesh and dwelt among us, and we beheld His glory, the glory as of the only begotten of the Father, full of grace and truth. (Joh.1:14 KJV)

And we pray with a collect for this Holiday: O Lord God, who for our sakes hast made Your blessed Son, our Saviour, subject to the Law and caused Him to endure the circumcision of the flesh, grant us the true circumcision of the Spirit that our hearts may be pure from all sinful desires and lusts; through Jesus Christ Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit one God now and forever. Amen. (TLH 57)

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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Wir singen Dir, Immanuel…

 

  1.  Wir singen dir, Immanuel,
    Du Lebensfürst und Gnadenquell,
    Du Himmelsblum und Morgenstern,
    Du Jungfraunsohn, Herr aller Herrn.
    Hallelujah.
  2. Wir singen dir in deinem Heer,
    Aus aller Kraft Lob, Preis und Ehr,
    Daß du, o lang gewünschter Gast,
    Dich nunmehr eingestellet hast.
    Hallelujah.
  3. Von Anfang, da die Welt gemacht,
    Hat so manch Herz nach dir gewacht;
    Dich hat gehofft so lange Jahr
    Der Väter und Propheten Schar.
    Hallelujah.
  4. Ach, daß der Herr aus Zion käm,
    Und unsre Bande von uns nähm!
    Ach, daß die Hilfe bräch herein,
    So würde Jakob fröhlich sein.
    Hallelujah.
  5. Nun, du bist hier, da liegest du,
    Hältst in dem Kripplein deine Ruh;
    Bist klein, und machst doch alles groß,
    Bekleidst die Welt, und kommst doch blos.
    Hallelujah.
  6. Du kehrst in fremder Hausung ein,
    Und sind doch alle Himmel dein;
    Trinkst Milch aus deiner Mutter Brust,
    Und bist doch aller Engel Lust.
    Hallelujah.
  7. Du hast dem Meer sein Ziel gesteckt,                                                                              und wirst mit Windeln zugedeckt;                                                                                  du bist Gott und liegst auf Heu und Stroh,                                                                  wirst Mensch und bist doch A und O.                                                                       Hallelujah.
  8. Du bist der Ursprung aller Freud                                                                                     und duldest so viel Herzeleid,                                                                                         bist aller Heiden Trost und Licht,                                                                                   suchst selber Trost und findst ihn nicht.                                                                Hallelelujah.
  9. Du bist der süße Menschenfreud,
    Doch sind dir so viel Menschen feind;
    Herodis Heer hält dich für Greul,
    Und bist doch nichts als lauter Heil.
    Hallelujah.
  10. Ich aber, dein geringster Knecht,
    Ich sag es frei und mein es recht
    Ich liebe dich, doch nicht so viel,
    Als ich dich gerne lieben will.
    Hallelujah.
  11. Der Will ist da, die Kraft ist klein;
    Doch wird dir nicht zuwider sein
    Mein armes Herz, und was es kann,
    Wirst du in Gnaden nehmen an.
    Hallelujah.
  12. Bin ich gleich der Sünden voll,
    hab ich gelebt nicht wie ich soll,
    Ei, kommst du doch deswegen her,
    Daß sich der Sünder zu dir kehr.
    Hallelujah.
  13. So faß ich dich nun ohne Scheu,
    Du machst mich alles Jammers frei,
    Du trägst den Zorn, du würgst den Tod,
    Verkehrst in Freud all Angst und Not.
    Hallelujah.
  14. Du bist mein Haupt, hinwiederum                                                                                 bin ich Dein Glied und Eigentum und will,                                                                  soviel Dein Geist mir gibt,                                                                                                stets dienen Dir,  wie Dirs beliebt.                                                                                 Hallelujah.
  15. Ich will dein Hallelujah hier
    Mit Freuden singen für und für;
    Und dort in deinem Ehrensaal
    Solls schallen ohne Zeit und Zahl.
    Hallelujah.

Paul Gerhardt 1653

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O Jesu Christ, Dein Kripplein ist Mein Paradies

  1. O Jesu Christ, Dein Kripplein ist Mein Paradies, da meine Seele weidet! Hier ist der Ort,  Hier liegt das Wort, Mit unserm Fleisch persönlich angekleidet.
  2. Dem Meer und Wind Gehorsam sind, Gibst sich zum Dienst und wird ein Knecht der Sünder. Du, Gottes Sohn, Wirst Erd und Ton,Gering und schwach wie wir und unsre Kinder.
  3. Du, höchstes Gut, Hebst unser Blut In deinen Thron hoch über alle Höhen. Du, ewge Kraft, Machst Brüderschaft Mit uns, die wie ein Dampf und Rauch vergehen.
  4. Was will uns nun Zuwider tun Der Seelenfeind mit allem Gift und Gallen? Was wirft er mir Und andern für, Daß Adam ist, und wir mit ihm, gefallen?
  5. Schweig arger Feind! Da sitzt mein Freund, Mein Fleisch und Blut, hoch in dem Himmel droben; Was du gefällt, Das hat der Held Aus Jakobs Stamm zu großer Ehr erhoben.
  6. Sein Licht und Heil Macht alles heil; Der Himmelsschatz bringt allen Schaden wieder. Der Freudenquell Immanuel Schlägt Teufel, Höll und all ihr Reich darnieder.
  7. Drum frommer Christ, Wer du auch bist, Sei gutes Muts und laß dich nicht betrüben; Weil Gottes Kind Dich ihm verbind’t, So kanns nicht anders sein, Gott muß dich lieben.
  8. Gedenke doch, Wie herrlich hoch Er über alle Jammer dich geführet! Der Engel Heer Ist selbst nicht mehr Als eben du mit Seligkeit gezieret.
  9. Du siehest ja Vor Augen da Dein Fleisch und Blut die Luft und Wolken lenken; Was will doch sich – Ich frage dich – Erheben, dich in Angst und Furcht zu senken?
  10. 10. Dein blöder Sinn Geht oft dahin, Ruft Ach und Weh, läßt allen Trost verschwinden. Komm her und richt Dein Angesicht Zum Kripplein Christi, da, da wirst du’s finden.
  11. Wirst du geplagt? Ei, unverzagt! Dein Bruder wird dein Unglück nicht verschmähen; Sein Herz ist weich Und gnadenreich, Kann unser Leid nicht ohne Tränen sehen.
  12. Tritt zu ihm zu! Such Hilf und Ruh! Er wird’s so machen, daß du ihm wirst danken. Er weiß und kennt Was beißt und brennt, Versteht wohl, wie zu Mute sei dem Kranken.
  13. Denn eben drum Hat er den Grimm Des Kreuzes auch am Leibe wollen tragen, Daß seine Pein Ihm möge sein Ein unverrückt Erinnrung unsrer Plagen.
  14. Mit einem Wort: Er ist die Pfort Zu dieses und des andern Lebens Freuden; Er macht behend Ein seligs End An alle dem, was fromme Herzen leiden.
  15. Laß aller Welt Ihr Gut und Geld Und siehe nur, daß dieser Schatz dir bleibe! Wer den hier fest Hält und nicht läßt, Den ehrt und krönt er dort an Seel und Leibe.

Paul Gerhardt 1653

 

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Lutheran Order of service in isiZulu, seTswana and German

The Lutheran Order of Service for the Holiday of our Lord Jesus’ circumcision and name giving (New Year’s Day) is available here in isiZulu and seTswana. Today it comes with a sermon based on God’s Word from the epistle of St. Paul to the Galatians in the third chapter verses 26-29. This sermon was written by my dear father Rev. E.A.W.Weber DD (Welbedacht, KZN) in isiZulu (wz1607160101 Usuku lokukhumbula ukusokwa kweNkosi) and by my dear brother Rev. Dr. Radikobo Ntsimane in seTswana (wt1607160101 letsatsi 1 la ngwaga o mošwz) and in German by myself in writing (Gal3,26-29 Neujahr 2016) and as an audio file:  

The readings for this holiday in the high Christmas season are:

  • Old Testament: Genesis 17:1-8
  • The Epistle: Galatians 3:26-29
  • The Gospel: St. Luke 2:21
  • Psalm: 8:2a.5-7
  • The liturgical colour is white.

May you have a very blessed weekend and have time to meditate on the watchword for this Christmas season: And the Word became flesh and dwelt among us, and we beheld His glory, the glory as of the only begotten of the Father, full of grace and truth. (Joh.1:14 KJV)

And we pray with a collect for this Holiday: O Lord God, who for our sakes hast made Your blessed Son, our Saviour, subject to the Law and caused Him to endure the circumcision of the flesh, grant us the true circumcision of the Spirit that our hearts may be pure from all sinful desires and lusts; through Jesus Christ Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit one God now and forever. Amen. (TLH 57)

If you are called to preach this weekend, may the triune God give you joy and strength, wisdom, knowledge and insight – and the true words and pictures to preach his holy will faithfully according to his most precious revelation of his will and promises in both the Old and New Testament! However if you are not preaching, but listening – then listen as if God is talking to you + His precious gospel is “the power of God for the salvation of everyone who believes.” (Rom 1:16 NIV)

We thank the Lutheran Heritage Foundation for supporting the distribution of hard-copies of these orders of worship and sermons throughout Southern Africa. If you also want a copy please do not hesitate to subscribe by writing to EAWWeber@bundunet.co.za.

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In dulci jubilo…

1. In dulci jubilo,
Nun singet und seid froh!
Unsers Herzens Wonne
Leit
in praesepio,
Und leuchtet als die Sonne
Matris in gremio,
Alpha es et O, Alpha es et O!

2. O Jesu parvule
Nach dir ist mir so weh!
Tröst mir mein Gemüte

O puer optime
Durch alle deine Güte
O princeps gloriae.
Trahe me post te, Trahe me post te!

3. O Patris charitas!
O Nati lenitas!
Wir wären all verloren
Per nostra crimina
So hat er uns erworben
Coelorum gaudia
Eia, wären wir da, Eia, wären wir da!

4. Ubi sunt gaudia
Nirgend mehr denn da!
Da die Engel singen

Nova cantica,
Und die Schellen klingen
In regis curia.
Eia, wären wir da, Eia, wären wir da!

Babstsches Gesangbuch 1545

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Laßt uns alle fröhlich sein…

1. Laßt uns alle fröhlich sein,
Preisen Gott den Herren,
Der sein liebes Söhnelein
Uns selbst tut verehren!

2. Er kommt in dies Jammertal,
Wird ein Knecht auf Erden,
Damit wir im Himmelssaal
Große Herren werden.

3. Er wird arm, wir werden reich,
Ist das nicht ein Wunder?
Drum lobt Gott im Himmelreich
Allzeit wie jetzunder!

4. O Herr Christ, nimm unser wahr
Durch dein’n heil’gen Namen!
Gib uns ein gut neues Jahr!
Wer’s begehrt, sprech’: Amen.

Wittenberg 1611

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Es ist ein Ros’ entsprungen …

1. Es ist ein Ros’ entsprungen, aus einer Wurzel zart,
Wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art,
Und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter
Wohl zu der halben Nacht.

2. Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd,
Aus Gottes ew’gen Rat hat sie ein Kind geboren
Wohl zu der halben Nacht.

3. Das Blümelein, so kleine, das duftet uns so süß,
Mit seinem hellen Scheine vertreibts die Finsternis.
Wahr’ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allen Leiden,
Rett’ uns von Sünd’ und Tod.

4. O Jesu, bis zum Scheiden aus diesem Jammertal
Lass Dein Hilf uns geleiten hin in den Freudensaal,
In Deines Vaters Reich, da wir Dich ewig loben.
O Gott, uns das verleih

Köln 1599

Und hier der Mainzer Domchor: Es ist ein Ros’ entsprungen 

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Ich steh an deiner Krippen hier…

  1. Ich steh an deiner Krippen hier
    O Jesulein mein Leben /
    Ich stehe / bring und schencke dir
    Was du mir hast gegeben.
    Nimm hin / es ist mein Geist und Sinn /
    Hertz Seel und Muth / Nimm alles hin
    Und laß dirs wolgefallen.

    2. Da ich noch nicht geboren war /
    Da bist du mir geboren /
    Und hast mich dir zu eigen gar
    Eh’ ich dich kannt’ erkohren.
    Eh ich durch deine Hand gemacht
    Da hat dein Hertze schon bedacht
    Wie du mein woltest werden.

    3. Ich lag in tiefster Todesnacht
    Du wordest meine Sonne /
    Die Sonne / die mir zugebracht /
    Licht / Leben / Freud und Wonne.
    O Sonne / die das werthe Licht
    Des Glaubens in mir zugericht /
    Wie schön sind deine Straalen!

    4. Ich sehe dich mit Freuden an
    Und kan mich nicht satt sehen /
    Und weil ich nun nicht weiter kann
    bleib ich anbetend stehen.
    O das mein Sinn ein Abgrund wär /
    Und meine Seel / ein weites Meer /
    Daß ich dich möchte fassen!

    5. Wann oft mein Hertz vor Kummer wein’t
    Und keinen Trost kan finden /
    Rufst Du mir zu / Ich bin dein Freund
    Ein Tilger deiner Sünden /
    Was trauerst du mein Brüderlein /
    Du sollst ja guter Dinge seyn /
    Ich zahle deine Schulden.

    6. O daß doch ein so lieber Stern
    Soll in der Krippen liegen!
    Für edle Kinder grosser Herrn
    Gehören güldne Wiegen.
    Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht /
    Sammt / Seyd’ und Purpur wären recht
    Dich Kindlein drauf zulegen.

    7. Nehmt weg das Stroh / nehmt weg das Heu /
    Ich wil mir Blumen holen /
    Das meines Heylands Lager sey
    Auff Rosen und Violen /
    Mit Tulpen / Nelcken / Roßmarien
    Aus frischen Gärten / wil ich Jhn
    Von oben her bestreuen.

    8. Zur Seiten wil ich hier und dar
    Viel weisse Lilien stecken /
    Die sollen seiner Aeuglein Paar
    Jm Schlaffe sanfft bedecken.
    Doch lieb’t vieleicht das dürre Gras
    Dir Kindlein mehr / als alles das
    Was ich hier nenn’ und dencke.

    9. Du fragest nicht nach Lust der Welt /
    Noch nach des Leibes-Freuden /
    Du hast dich bey uns eingestellt
    An unsre Statt zu leiden /
    Suchst meiner Seelen Trost und Freud
    Durch allerhand Beschwerlichkeit /
    Das wil ich dir nicht wehren.

    10. Eins aber / hof’ ich / wirst du mir /
    Mein Heyland / nicht versagen /
    Daß ich dich möge für und für
    Jn / bey / und an mir tragen /
    So laß mich doch dein Kripplein seyn /
    Komm / komm und lege bey mir ein
    Dich / und all deine Freuden.

Paul Gerhardt 1653

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